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	<title>Kommentare zu: ?Wer sich selbst Metropole nennt, ist keine?</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 18:17:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Arnold Voss</title>
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		<dc:creator>Arnold Voss</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 16:46:13 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan man kann ein Konzerthaus grundsätzlich nicht gegen eine Schule, eine Stadtbüchereien usw. ausspielen. Höchstens kann man die Menge von Konzerthäusern, Museen, Theatern usw.in Frage stellen, oder ihre jeweiligen Programme.

Kultur ist unteilbar. Ihre Basiseinrichtungen wie z.B.die Schulen und Büchereien machen keinen Sinn ohne ihre hochkulturellen Spielstätten.Was nützt es, das Lesen eines Textes zu erlernen, wenn man die Theaterstücke, die daraus entstehen, nicht mehr besuchen kann. Was nützt es singen und tanzen zu lernen, wenn man nicht auch in die Oper und das Balett gehen darf.

Die Frage ist nur, wieviel das denn alles kosten soll und darf und wer dadurch davon aus- oder eingeschlossen wird und sie ist zweifellos nur politisch zu beantworten. Letztlich ist alle Kultur im Verhältnis zur reinen Zweck-Mittel-Optimierungssystemen ein mehr oder weniger großes Zuschussgeschäft.

Da aber unsere Gesellschaft mittlerweile ein Produktivitätsniveau erreicht hat, das historisch seines Gleichen sucht, kann und darf die Debatte über Kultur nicht mehr nach dem Schema des Entweder-Oder geführt werden. Wenn unsere Schulen nämlich besser wären würden auch mehr Leute z.B. ins Konzerthaus gehen. Vielleicht mit anderen Konzerten, vielleicht mit anderen Eintrittspreisen. Vielleicht sogar in andere, wohlmöglich schlichtere Konzerthäuser. Aber es könnte sehr wohl sein, dass ihre jetzige Anzahl nicht ausreichen würde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan man kann ein Konzerthaus grundsätzlich nicht gegen eine Schule, eine Stadtbüchereien usw. ausspielen. Höchstens kann man die Menge von Konzerthäusern, Museen, Theatern usw.in Frage stellen, oder ihre jeweiligen Programme.</p>
<p>Kultur ist unteilbar. Ihre Basiseinrichtungen wie z.B.die Schulen und Büchereien machen keinen Sinn ohne ihre hochkulturellen Spielstätten.Was nützt es, das Lesen eines Textes zu erlernen, wenn man die Theaterstücke, die daraus entstehen, nicht mehr besuchen kann. Was nützt es singen und tanzen zu lernen, wenn man nicht auch in die Oper und das Balett gehen darf.</p>
<p>Die Frage ist nur, wieviel das denn alles kosten soll und darf und wer dadurch davon aus- oder eingeschlossen wird und sie ist zweifellos nur politisch zu beantworten. Letztlich ist alle Kultur im Verhältnis zur reinen Zweck-Mittel-Optimierungssystemen ein mehr oder weniger großes Zuschussgeschäft.</p>
<p>Da aber unsere Gesellschaft mittlerweile ein Produktivitätsniveau erreicht hat, das historisch seines Gleichen sucht, kann und darf die Debatte über Kultur nicht mehr nach dem Schema des Entweder-Oder geführt werden. Wenn unsere Schulen nämlich besser wären würden auch mehr Leute z.B. ins Konzerthaus gehen. Vielleicht mit anderen Konzerten, vielleicht mit anderen Eintrittspreisen. Vielleicht sogar in andere, wohlmöglich schlichtere Konzerthäuser. Aber es könnte sehr wohl sein, dass ihre jetzige Anzahl nicht ausreichen würde.</p>
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		<title>Von: Stefan Laurin</title>
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		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 08:03:30 +0000</pubDate>
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		<description>ch_we: Klar gibt es Stipendien für Autoren und Bildende Künstler - aber das ist nicht zu vergleichen mit der Rundum-Subventionierung des Theaters oder der Symphonischen Musik. wer von Büchern leben will muss Leser finden und wer von Bildern leben will muss sie verkaufen können - und das in einem Umfang, dass er davon leben kann. Wenn die Theater von ihren Einnahmen leben müssten hätten viele dort ein Hungerproblem... . Aber wozu führt das? Wenn man vom Leser lebt, orientiert man sich an ihm, versucht ihn von der eigenen Qualität zu überzeugen. Wenn man von Steuergeldern lebt ist es eben auch wichtig, die Politik von der eigenen Bedeutung zu überzeugen. 

Zu Kreativ/Kulturwirtschaft: Es gibt Definitionen der Kreativwirtschaft, bei denen die subventionierten Kulturbereiche nicht mitgenommen werden, weil die Erwerbsabsicht fehlt. Aber die Abgrenzung bleibt schwierig.

Schulen: Lieber bessere Schulen, Stadtteilbüchereien und Musikschulen als noch ein hochsubventioniertes Konzerthaus.

2Hand Matjes: Der Markt ist nach dem Tod von van Gogh kollabiert. Er war der größte Abnehmer von gebrauchtem Matjes.  </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ch_we: Klar gibt es Stipendien für Autoren und Bildende Künstler &#8211; aber das ist nicht zu vergleichen mit der Rundum-Subventionierung des Theaters oder der Symphonischen Musik. wer von Büchern leben will muss Leser finden und wer von Bildern leben will muss sie verkaufen können &#8211; und das in einem Umfang, dass er davon leben kann. Wenn die Theater von ihren Einnahmen leben müssten hätten viele dort ein Hungerproblem&#8230; . Aber wozu führt das? Wenn man vom Leser lebt, orientiert man sich an ihm, versucht ihn von der eigenen Qualität zu überzeugen. Wenn man von Steuergeldern lebt ist es eben auch wichtig, die Politik von der eigenen Bedeutung zu überzeugen. </p>
<p>Zu Kreativ/Kulturwirtschaft: Es gibt Definitionen der Kreativwirtschaft, bei denen die subventionierten Kulturbereiche nicht mitgenommen werden, weil die Erwerbsabsicht fehlt. Aber die Abgrenzung bleibt schwierig.</p>
<p>Schulen: Lieber bessere Schulen, Stadtteilbüchereien und Musikschulen als noch ein hochsubventioniertes Konzerthaus.</p>
<p>2Hand Matjes: Der Markt ist nach dem Tod von van Gogh kollabiert. Er war der größte Abnehmer von gebrauchtem Matjes.</p>
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		<title>Von: ch_we</title>
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		<dc:creator>ch_we</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 07:57:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, eine Sache noch: Wo kann man eigentlich Matjes gebraucht kaufen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, eine Sache noch: Wo kann man eigentlich Matjes gebraucht kaufen?</p>
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		<title>Von: ch_we</title>
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		<dc:creator>ch_we</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 07:52:34 +0000</pubDate>
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		<description>Stefan, eine Sache an deinem Argument ist auch nicht 100&amp;ig einleuchtend. Es ist tatsächlich so, dass es eine Alimentierung von Literatur über Stipendien oder Literaturpreise gibt. 

Außerdem sollte man hier die beiden Ebenen Kunstproduktion und Kreativwirtschaft nicht immer vermischen. Wenn wir von Kreativwirtschaft reden, dann reden wir Menschen, die einen Beruf wie Grafik-/Textildesigner gelernt haben, in der Regel durch ein Studium an einer FH und die von Aufträgen offensichtlich in der Mehrzahl nur schlecht leben können. Dann ist es einfach fahrlässig diese Jobs als Wachstumsbranche anzupreisen und dafür auch noch öffentliche Gelder abzugreifen.

Ein zweiter Punkt ist selbstverständlich der damit zusammenhängende Diskurs um die Stadt, in diesem Fall die Ruhrstadt, als einer Einheit, die sich AKTIV um den Zuzug an Kreativen bemühen muss. Nicht nur wegen der verquasten Standortlogik, die nicht einmal schlüssig bewiesen ist - Richard Floridas Zahlen wurden häufig kritisiert. Sondern auch, weil sich diese Politik nur an das obere Drittel der Gesellschaft richtet, an diejenigen, die Florida als &quot;creative class&quot; bezeichnet und damit von Rechtsanwälten über Softwaredesigner und den &quot;kreativen Berufen&quot; eine Menge Jobs meint, die überwiegend von Angehörigen der (oberen) Mittelschicht besetzt werden und (Ausnahmen sind bekannt) mit einem guten Einkommen verbunden sind.

Letztendlich betreibt man so Politik an einem Großteil der Bevölkerung der eigenen Stadt vorbei. Die Logik, nach der man bspw. in Dortmund Grundschulen schließt, während man von Wissenschaft, Bildung und Kreativität als Wachstumsbranche spricht, will sich mir nicht erschließen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan, eine Sache an deinem Argument ist auch nicht 100&amp;ig einleuchtend. Es ist tatsächlich so, dass es eine Alimentierung von Literatur über Stipendien oder Literaturpreise gibt. </p>
<p>Außerdem sollte man hier die beiden Ebenen Kunstproduktion und Kreativwirtschaft nicht immer vermischen. Wenn wir von Kreativwirtschaft reden, dann reden wir Menschen, die einen Beruf wie Grafik-/Textildesigner gelernt haben, in der Regel durch ein Studium an einer FH und die von Aufträgen offensichtlich in der Mehrzahl nur schlecht leben können. Dann ist es einfach fahrlässig diese Jobs als Wachstumsbranche anzupreisen und dafür auch noch öffentliche Gelder abzugreifen.</p>
<p>Ein zweiter Punkt ist selbstverständlich der damit zusammenhängende Diskurs um die Stadt, in diesem Fall die Ruhrstadt, als einer Einheit, die sich AKTIV um den Zuzug an Kreativen bemühen muss. Nicht nur wegen der verquasten Standortlogik, die nicht einmal schlüssig bewiesen ist &#8211; Richard Floridas Zahlen wurden häufig kritisiert. Sondern auch, weil sich diese Politik nur an das obere Drittel der Gesellschaft richtet, an diejenigen, die Florida als &#8220;creative class&#8221; bezeichnet und damit von Rechtsanwälten über Softwaredesigner und den &#8220;kreativen Berufen&#8221; eine Menge Jobs meint, die überwiegend von Angehörigen der (oberen) Mittelschicht besetzt werden und (Ausnahmen sind bekannt) mit einem guten Einkommen verbunden sind.</p>
<p>Letztendlich betreibt man so Politik an einem Großteil der Bevölkerung der eigenen Stadt vorbei. Die Logik, nach der man bspw. in Dortmund Grundschulen schließt, während man von Wissenschaft, Bildung und Kreativität als Wachstumsbranche spricht, will sich mir nicht erschließen.</p>
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		<title>Von: Stefan Laurin</title>
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		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 06:37:52 +0000</pubDate>
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		<description>@Arnold: &quot;Frei&quot; ist wohl wirklich der falsche Begriff. Nehmen wir doch lieber &quot;wirtschaftlich unabhängig&quot; - und da glaube  ich dass man mit möglichst vielen verschiedenen Abnehmern besser fährt als mit einem großen - ob dass der Staat oder ein privater ist, ist dabei recht egal. Aber eine pauschale öffentliche Finanzierung würde auf keinen Fall zu spannenden Produkten führen sondern zu ungeheurer Langeweile.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Arnold: &#8220;Frei&#8221; ist wohl wirklich der falsche Begriff. Nehmen wir doch lieber &#8220;wirtschaftlich unabhängig&#8221; &#8211; und da glaube  ich dass man mit möglichst vielen verschiedenen Abnehmern besser fährt als mit einem großen &#8211; ob dass der Staat oder ein privater ist, ist dabei recht egal. Aber eine pauschale öffentliche Finanzierung würde auf keinen Fall zu spannenden Produkten führen sondern zu ungeheurer Langeweile.</p>
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		<title>Von: Arnold VoÃŸ</title>
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		<dc:creator>Arnold VoÃŸ</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 06:20:07 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Ich glaube, dass Künstler, die am Markt erfolgreich sind am freiesten sind, denn sie müssen sich bei niemanden bedanken. Sie leben von ihrer Leistung.&quot;

Stefan, ich glaube dass die Gesetze des Marktes für die Kunst nur bedingt gelten. Danach wäre ja nur das Kunst, was über kurz oder lang seinen Preis an eben diesem Markt findet.

Die Frage ist, ob es deswegen eine staatliche Allimentierung für die Kunst/Künstler geben muss/sollte, die am Markt nicht erfolgreich ist/sind. Ob die Politik, selbst wenn sie von Experten beraten wird, überhaupt entscheiden kann, was Kunst bzw. was ein gutes Kunstwerk ist.

Ich glaube dass kann weder der Markt noch der Staat und das ist das eigentliche Problem der Kunstförderung. Und was die generelle Förderung der Kreativen respektive der Kreativwirtschaft durch die Kulturhauptstadt betrifft, da ist der Erfolg jetzt noch nicht einzuschätzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich glaube, dass Künstler, die am Markt erfolgreich sind am freiesten sind, denn sie müssen sich bei niemanden bedanken. Sie leben von ihrer Leistung.&#8221;</p>
<p>Stefan, ich glaube dass die Gesetze des Marktes für die Kunst nur bedingt gelten. Danach wäre ja nur das Kunst, was über kurz oder lang seinen Preis an eben diesem Markt findet.</p>
<p>Die Frage ist, ob es deswegen eine staatliche Allimentierung für die Kunst/Künstler geben muss/sollte, die am Markt nicht erfolgreich ist/sind. Ob die Politik, selbst wenn sie von Experten beraten wird, überhaupt entscheiden kann, was Kunst bzw. was ein gutes Kunstwerk ist.</p>
<p>Ich glaube dass kann weder der Markt noch der Staat und das ist das eigentliche Problem der Kunstförderung. Und was die generelle Förderung der Kreativen respektive der Kreativwirtschaft durch die Kulturhauptstadt betrifft, da ist der Erfolg jetzt noch nicht einzuschätzen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Twitter Trackbacks for Ã¢Â€ÂžWer sich selbst Metropole nennt, ist keineÃ¢Â€Âœ Â» ruhrbarone [ruhrbarone.de] on Topsy.com</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/%e2%80%9ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-35616</link>
		<dc:creator>Twitter Trackbacks for Ã¢Â€ÂžWer sich selbst Metropole nennt, ist keineÃ¢Â€Âœ Â» ruhrbarone [ruhrbarone.de] on Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 11:50:56 +0000</pubDate>
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		<description>[...] â€žWer sich selbst Metropole nennt, ist keineâ€œ » ruhrbarone  www.ruhrbarone.de/%E2%80%9Ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%E2%80%9C &#8211; view page &#8211; cached  ruhrbarone. Journalisten bloggen das Revier: Alltag, Kultur und Politik im Ruhrgebiet. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] â€žWer sich selbst Metropole nennt, ist keineâ€œ » ruhrbarone  <a href="http://www.ruhrbarone.de/%E2%80%9Ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%E2%80%9C" rel="nofollow">http://www.ruhrbarone.de/%E2%80%9Ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%E2%80%9C</a> &ndash; view page &ndash; cached  ruhrbarone. Journalisten bloggen das Revier: Alltag, Kultur und Politik im Ruhrgebiet. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Arnold VoÃŸ</title>
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		<dc:creator>Arnold VoÃŸ</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 07:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin nicht mehr reingekommen.Wie andere auch.Beim nächsten mal nehmt bitte einen größeren Veranstaltungsort! Ach ja, und etwas weniger Jammern wäre auch nicht schlecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin nicht mehr reingekommen.Wie andere auch.Beim nächsten mal nehmt bitte einen größeren Veranstaltungsort! Ach ja, und etwas weniger Jammern wäre auch nicht schlecht.</p>
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		<title>Von: Randolf</title>
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		<dc:creator>Randolf</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 06:54:49 +0000</pubDate>
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		<description>Wunderbar! Und komplett richtig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wunderbar! Und komplett richtig!</p>
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	<item>
		<title>Von: Stefan Laurin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/%e2%80%9ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-35596</link>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 06:38:12 +0000</pubDate>
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		<description>@anne: Danke für den Hinweis zu Wolfgang Brauneis - ich habe es korrigiert. Ich hab ja geschrieben dass ich kaum etwas gesehen habe :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@anne: Danke für den Hinweis zu Wolfgang Brauneis &#8211; ich habe es korrigiert. Ich hab ja geschrieben dass ich kaum etwas gesehen habe <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Links anne Ruhr (21.11.2009) Â» Pottblog</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/%e2%80%9ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-35586</link>
		<dc:creator>Links anne Ruhr (21.11.2009) Â» Pottblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 04:25:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ruhrgebiet: &#8222;Wer sich selbst Metropole nennt, ist keine&#8220; &#187; ruhrbarone &#8211; Kritische Diskussion zur Kulturhauptstadt 2010. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ruhrgebiet: &bdquo;Wer sich selbst Metropole nennt, ist keine&ldquo; &raquo; ruhrbarone &#8211; Kritische Diskussion zur Kulturhauptstadt 2010. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: anne decke</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/%e2%80%9ewer-sich-selbst-metropole-nennt-ist-keine%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-35573</link>
		<dc:creator>anne decke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 00:13:36 +0000</pubDate>
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		<description>all in all ne stimmige zusammenfassung/kommentierung des gestrigen abend. 
nur der richtigkeit halber: die kölner flops wurden von wolfgang brauneis geschildert, nicht von rainer midlaszewski.

von meiner warte aus betrachtet, wars auch ein guter abend, keine frage. 

ein wenig zu kurz gekommen ist, dass nicht mit einem wort erwähnt wurde, worüber man eigentlich spricht (oder ich habs nicht gehört, weil zu spät):

der titel kulturhauptstadt - dieses von der europäischen union aufgedrückte etikett, das nach mehr oder minder transparenten entscheidungen vergeben wird.
wie will man von einem solchen titel erwarten, dass er sämtliche probleme einer region löst?
glasgow ist gestern in der goldkante als beispiel gefallen, doch das ist knapp 20 jahre her. bei betrachtung dessen, welche städte seit 1985 als kulturhauptstädte ausgerufen wurden, kann man eine gewisse willkürlichkeit nicht übersehen, die beispielsweise 2000 - im milleniumjahr - darin mündet, dass man - weil man zu keiner befriedigenden einigung kommt - schlicht 9 kulturhauptstädte ausruft.

das von der eu beigesteuerte budget varriert in der historie zwar leicht, ist aber im ganzen eher gering.

ob die organisation ruhr2010 gut verläuft ist zweifelhaft, doch kommt diese kritik, wie gestern richtig bemerkt, etwas spät. 

auch sich an irgendwelch namen aufzuhängen, welche institutionell installiert werden bzw. es versucht wird sie zu installieren - hier metropole ruhr - erscheint mir müßig und lediglich die theorieverliebt der linke zu spiegeln. 

vielmehr sollten wir uns fragen, ob sich nicht letztlich doch etwas positives aus dem titel schlagen lässt. ihn als anstoß nehmen, als plattform.

die verantwortung dafür auf städte und kommunen abzuwälzen halte ich für zu bequem und wenig zielführend.

in diesem sinne, dabei sein, n bißchen was mitmischen, denn allein die struktur der sache impliziert eine art festival-charakter der kulturhauptstadt: es handelt sich eben nicht um ein nachhaltiges präperat, sondern um ein aufputschmittel, das bei richtiger dosierung dem pott gewiss nicht schadet.

der dinosaurier ist nicht tot, möglicherweise etwas verschlafen.

doch letztlich machen wir ihn zu dem was er ist, ergo ist an uns aufzuwachen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>all in all ne stimmige zusammenfassung/kommentierung des gestrigen abend.<br />
nur der richtigkeit halber: die kölner flops wurden von wolfgang brauneis geschildert, nicht von rainer midlaszewski.</p>
<p>von meiner warte aus betrachtet, wars auch ein guter abend, keine frage. </p>
<p>ein wenig zu kurz gekommen ist, dass nicht mit einem wort erwähnt wurde, worüber man eigentlich spricht (oder ich habs nicht gehört, weil zu spät):</p>
<p>der titel kulturhauptstadt &#8211; dieses von der europäischen union aufgedrückte etikett, das nach mehr oder minder transparenten entscheidungen vergeben wird.<br />
wie will man von einem solchen titel erwarten, dass er sämtliche probleme einer region löst?<br />
glasgow ist gestern in der goldkante als beispiel gefallen, doch das ist knapp 20 jahre her. bei betrachtung dessen, welche städte seit 1985 als kulturhauptstädte ausgerufen wurden, kann man eine gewisse willkürlichkeit nicht übersehen, die beispielsweise 2000 &#8211; im milleniumjahr &#8211; darin mündet, dass man &#8211; weil man zu keiner befriedigenden einigung kommt &#8211; schlicht 9 kulturhauptstädte ausruft.</p>
<p>das von der eu beigesteuerte budget varriert in der historie zwar leicht, ist aber im ganzen eher gering.</p>
<p>ob die organisation ruhr2010 gut verläuft ist zweifelhaft, doch kommt diese kritik, wie gestern richtig bemerkt, etwas spät. </p>
<p>auch sich an irgendwelch namen aufzuhängen, welche institutionell installiert werden bzw. es versucht wird sie zu installieren &#8211; hier metropole ruhr &#8211; erscheint mir müßig und lediglich die theorieverliebt der linke zu spiegeln. </p>
<p>vielmehr sollten wir uns fragen, ob sich nicht letztlich doch etwas positives aus dem titel schlagen lässt. ihn als anstoß nehmen, als plattform.</p>
<p>die verantwortung dafür auf städte und kommunen abzuwälzen halte ich für zu bequem und wenig zielführend.</p>
<p>in diesem sinne, dabei sein, n bißchen was mitmischen, denn allein die struktur der sache impliziert eine art festival-charakter der kulturhauptstadt: es handelt sich eben nicht um ein nachhaltiges präperat, sondern um ein aufputschmittel, das bei richtiger dosierung dem pott gewiss nicht schadet.</p>
<p>der dinosaurier ist nicht tot, möglicherweise etwas verschlafen.</p>
<p>doch letztlich machen wir ihn zu dem was er ist, ergo ist an uns aufzuwachen.</p>
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