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Wuppertal: Terrorpropaganda zwischen Spaceland und Jump City

Leila Chaled (2006)

Leila Chaled (2006)

Am 9. April will der ‚Koordinationskreis der palästinensischen Vereine und Gemeinden NRW‘ ein Familienfest in der Upsala Kinderwelt in Wuppertal feiern – Anlass ist der nationalistische „Tag des Bodens“. Als Stargast ist Leila Chaled angekündigt. Chaled gilt als Top-Terroristin, seit sie 1969 und 1970 an Flugzeugentführungen teilnahm. Sie ist führendes Mitglied der PFLP, die von der EU und den USA als Terrororganisation eingestuft wird.

Chaled vertritt die Auffassung, der IS sei „eine zionistische, amerikanische Organisation“. Einen Friedensprozess mit Israel lehnt sie ab. Neben Chaled ist der Londoner Journalist Abdel Bari Atwan angekündigt. Atwan ist ein vehementer Verfechter des Terrors gegen Israel. Im Januar vergangenen Jahres sagte er im libanesischen Fernsehen: „Jihad must be directed, first and foremost, against the Israeli enemy… All our guns must be turned toward that enemy, regardless of our differences, because this is the only thing that unites us… Arabs who do not think that Israel is an enemy are neither Arabs nor Muslims.“ Dies sind offenbar einige der Botschaften, die in Wuppertal verbreitet werden sollen. Laut Ankündigung haben ausdrücklich auch Kinder unter 12 Jahren Eintritt zur Veranstaltung.

Schon 2014 fand in dem Indoor-Spielplatz ein antiisraelisches „Nakba-Event“ statt. Im Spätsommer 2015 war eine Familienfeier zum islamischen Opferfest geplant, die offenbar mit Salafisten in Verbindung stand. So sollte das Catering vom berüchtigten Hagener „Salafisten-Grill“ – dem MaGriB – gestellt werden. Für Frauen und Männer war eine strikte Trennung vorgesehen. Inhaber des Parks sind Özkan Yildizak und Hüseyin Güzel, Veranstalter der für April geplanten Familienfeier ist ein gewisser Ahmad Zyadeh, der auf Facebook regelmäßig einschlägige Hassbotschaften verbreitet.

In der arabischen Welt – und insbesondere in palästinensischen TV-Programmen – ist die Indoktrination von Kindern und Kleinkindern ein weit verbreitetes Phänomen. Schon früh lernen sie den Hass auf Juden und die Liebe zum Märtyrertod (auf Youtube finden sich viele verstörende TV-Ausschnitte dazu).

Die Betreiber der Upsalla Kinderwelt haben auf eine Anfrage von Ruhrbarone nicht reagiert.

RuhrBarone-Logo

8 Kommentare zu “Wuppertal: Terrorpropaganda zwischen Spaceland und Jump City

  • #1
  • #2
    Gerd

    Dass sie überhaupt nach Deutschland einreisen darf?! Enttäuschend, aber nicht überraschend. Ich vertraue darauf, dass ihr uns über eine ev. Gegendemo auf dem Laufenden haltet.

    PS: Nicht nur die Hamas erzieht Kinder zu Terroristen:

    https://www.youtube.com/watch?v=qvcpp9iCT6w

  • #3
    Felix Christians Artikelautor

    @toddererste Sie meinen den Link zur Upsalla-Facebookpage? Die Betreiber haben die Seite heute Mittag offline gestellt, offenbar eine Reaktion auf den Artikel. Wir haben jetzt eine ältere Page der Location verlinkt. Bewertungen bei Yelp dürften aber auch Sinn machen.

  • #4
    nussknacker56

    Da findet sich ja die Richtigen zusammen. Es fehlt nur noch die kritische alternative Klientel. Die werden sicher nicht ausbleiben, ist es da von der Stimmung her bestimmt ganz „authentisch“.

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  • #7
  • #8
    Upsalla Kinderpark GmbH

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Es ist richtig, dass am 09.04.2016 ein Fest der palästinensischen Gemeinde geplant war.
    Dieses haben wir jedoch umgehend abgesagt, als wir erfahren haben, wer als Gastredner eingeladen wurde.
    Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Upsalla Kinderpark keinerlei Verbindung zum Veranstalter hat,
    sondern lediglich seine Räumlichkeiten für ein Fest zur Verfügung stellen wollte.
    Die Halle wird häufig für Veranstaltungen vermietet und leider ist nicht immer von Anfang an zu erkennen,
    welche Absichten dahinter stecken. Auch wir haben erst aus diesem Artikel davon erfahren.
    Die besagte Veranstaltung wurde dementsprechend aus unserem Veranstaltungskalender ersatzlos gestrichen.
    Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Aussagen und Handlungen der Gastredner und tolerieren in keinster
    Weise fremdenfeindliche oder gar terroristische Propaganda.

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