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	<title>Kommentare zu: Als wir sichtbar wurden&#8230;</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: Jens</title>
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		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 20:36:04 +0000</pubDate>
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		<description>Viele Irre, Rechtsextreme und Kinderschänder in der Piratenpartei?


Na das sollten wir nochmal überdenken!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Irre, Rechtsextreme und Kinderschänder in der Piratenpartei?</p>
<p>Na das sollten wir nochmal überdenken!</p>
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		<title>Von: WÃ¤hler</title>
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		<dc:creator>WÃ¤hler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 04:36:21 +0000</pubDate>
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		<description>Hahaha,
immer mehr private Internetseiten sammeln die Range der Staatlichen IP&#039;s und sperren den Zugang...

Gruss</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hahaha,<br />
immer mehr private Internetseiten sammeln die Range der Staatlichen IP&#8217;s und sperren den Zugang&#8230;</p>
<p>Gruss</p>
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		<title>Von: Jens Kobler</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/als-wir-sichtbar-wurden/comment-page-1/#comment-38194</link>
		<dc:creator>Jens Kobler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 14:17:08 +0000</pubDate>
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		<description>Mal wieder ein Debattenbeitrag. :)
Ehrlich gesagt kann ich dieses &quot;Wir&quot; und &quot;Online-Community&quot; nur schwer ertragen. 
Das ist m.E. nur Wasser auf den Mühlen nu-neoliberaler Virtuellhengste wie der Piratenpartei. Die Freiheit innerhalb der Medienkanäle ist keine ohne die in den Strukturen der Welt, wie wir sie kennen. Nichts gegen partielle Lobbypolitik für Webseitenbetreiber, aber Politik spielt sich nun einmal in erster Linie in realen Machtverhältnissen ab und spiegelt sich in medialen Ausflüssen nur wieder - das ist etwa der Unterschied zwischen UN und Second Life. 
Wie sehr &quot;Spionage&quot; allein schon im System Internet steckt, weiß man nicht nur als  &quot;Civilization&quot;-Spieler - nie online übrigens. Kein Wunder, dass Leute, die permanent verfolgen, sich auch verfolgt fühlen, und das nicht zu unrecht. Okay, &quot;just because you&#039;re paranoid it doesn&#039;t mean they&#039;re not after you&quot;, aber mensch sollte doch bitte auch bedenken, dass das eigene Handeln von heute die Maßstäbe setzt, und da sehe ich strukturell einfach viel proto-faschistisches Potential in dieser tollen &quot;Community&quot;, diesem &quot;Wir&quot;, diesem Sammelplatz von total unverkrampft in extrem vorgegebenen (Denk-)Strukturen agierenden ... Netzidentitäten ohne viel echten Boden unter den Füßen. (Und diese Webhopper bestimmen dann auch noch den Online-Diskurs!) 
Selten einen so unreflektierten Mediendiskurs erlebt wie den dieser Gemeinschaft - als wüssten wir nicht, wem wir tagtäglich zuspielen. Nämlich denen, die die Informationen &quot;von oben&quot; nutzen. Leicht entrückt ist das, finde ich, denn kaum ein System saugt seine &quot;Opposition&quot; so schön in seine Struktur ein wie das Internet. Aber auf der Straße ist ja auch zu schmutzig, und so unordentlich... 
Insofern empfinde ich es auch als fraglich, wie via Web mobilisiert werden soll für Probleme hier draußen - Legenden von lustigen flash mobs fuck off! - ich denke die Leute bleiben eher an den Sesseln kleben und &quot;engagieren sich&quot; in Welt 2, wovon Welt 1 nicht besser wird. Man sollte Spuren nach &quot;Draußen&quot; legen oder so, anders sehe ich da kein Mobilisierungspotential und nur viel Diskurs um des Diskurses (und der Klicks und des Web-Ruhmes etc.) Willen, sorry.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder ein Debattenbeitrag. <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Ehrlich gesagt kann ich dieses &#8220;Wir&#8221; und &#8220;Online-Community&#8221; nur schwer ertragen.<br />
Das ist m.E. nur Wasser auf den Mühlen nu-neoliberaler Virtuellhengste wie der Piratenpartei. Die Freiheit innerhalb der Medienkanäle ist keine ohne die in den Strukturen der Welt, wie wir sie kennen. Nichts gegen partielle Lobbypolitik für Webseitenbetreiber, aber Politik spielt sich nun einmal in erster Linie in realen Machtverhältnissen ab und spiegelt sich in medialen Ausflüssen nur wieder &#8211; das ist etwa der Unterschied zwischen UN und Second Life.<br />
Wie sehr &#8220;Spionage&#8221; allein schon im System Internet steckt, weiß man nicht nur als  &#8220;Civilization&#8221;-Spieler &#8211; nie online übrigens. Kein Wunder, dass Leute, die permanent verfolgen, sich auch verfolgt fühlen, und das nicht zu unrecht. Okay, &#8220;just because you&#8217;re paranoid it doesn&#8217;t mean they&#8217;re not after you&#8221;, aber mensch sollte doch bitte auch bedenken, dass das eigene Handeln von heute die Maßstäbe setzt, und da sehe ich strukturell einfach viel proto-faschistisches Potential in dieser tollen &#8220;Community&#8221;, diesem &#8220;Wir&#8221;, diesem Sammelplatz von total unverkrampft in extrem vorgegebenen (Denk-)Strukturen agierenden &#8230; Netzidentitäten ohne viel echten Boden unter den Füßen. (Und diese Webhopper bestimmen dann auch noch den Online-Diskurs!)<br />
Selten einen so unreflektierten Mediendiskurs erlebt wie den dieser Gemeinschaft &#8211; als wüssten wir nicht, wem wir tagtäglich zuspielen. Nämlich denen, die die Informationen &#8220;von oben&#8221; nutzen. Leicht entrückt ist das, finde ich, denn kaum ein System saugt seine &#8220;Opposition&#8221; so schön in seine Struktur ein wie das Internet. Aber auf der Straße ist ja auch zu schmutzig, und so unordentlich&#8230;<br />
Insofern empfinde ich es auch als fraglich, wie via Web mobilisiert werden soll für Probleme hier draußen &#8211; Legenden von lustigen flash mobs fuck off! &#8211; ich denke die Leute bleiben eher an den Sesseln kleben und &#8220;engagieren sich&#8221; in Welt 2, wovon Welt 1 nicht besser wird. Man sollte Spuren nach &#8220;Draußen&#8221; legen oder so, anders sehe ich da kein Mobilisierungspotential und nur viel Diskurs um des Diskurses (und der Klicks und des Web-Ruhmes etc.) Willen, sorry.</p>
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