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Antisemitismus-Studie: Linkspartei verpasst Chance

Eine Studie weist nacht, dass die Linkspartei ein massives Problem mit Antisemitismus in ihren eigenen Reihen hat. Die Chance zur Diskussion über dieses Problem verpasst die Linkspartei erneut.

Die vorgestern bekannt gewordene Studie „Antisemiten als Koalitionspartner?“ der beiden Sozialwissenschaftler Samuel Salzborn und Sebastian Voigt weist nach, dass die Linkspartei ein massives Problem mit Antisemiten in ihren Reihen nach. Der 16seitige Aufsatz zeigt, dass antisemitische Positionen in der Linkspartei geduldet werden, auch wenn sich die Partei offiziell gebetsmühlenartig vom Antisemitismus distanziert – wie zuletzt nachdem ein Hakenkreuz-Flugblatt auf der Seite der Duisburger Linkspartei gefunden wurde.

Dies war kein Einzelfall: In Bremen und Duisburg rufen Mitglieder der Linkspartei immer wieder zum Israelboykott auf, die Bundestagsabgeordnete Inge Höger trat vor zwei Wochen auf einer Palästinenser-Konferenz mit einem Schal auf,  auf dem ein von den Palästinensern  rückerobertes Israel zu sehen war und die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen bekam Hausverbot in drei Kulturkirchen im Ruhrgebiet, weil sie zusammen mit ihren Fraktionskolleginnen Sarah Wagenknecht und Christine Buchholz nicht nach einer Rede von des israelischen Präsidenten Shimon Peres über die Shoah im Bundestag erhoben hat.

Und das sind nur einige wenige, spektakuläre Fälle. Häufig arbeiten Gliederungen der Linkspartei bei Demonstrationsaufrufen   mit Organisationen zusammen, die die Vernichtung Israels fordern.

Und wie reagiert doe Linkspartei? Man kann das sehr schön auf dem Blog Lafontaines-Linke nachlesen:

Gregor Gysi: “Die in der Studie aufgestellten Behauptungen sind schlicht Blödsinn”

Klaus Ernst: “Wir brauchen keine Belehrungen von außen. Wir haben uns mehrmals klar positioniert. Gegen Antisemitismus zeigen wir klare Kante”

Parteipressestelle: „Die Behauptung der Autoren, die Partei DIE LINKE toleriere antisemtische Positionen in ihren Reihen, entbehrt jeder Grundlage.“

Offiziell ist die Linkspartei gegen Boykottaufrufe gegen Israel – in Bremen und Duisburg werden sie toleriert. Und egal was all die Högers und Dagdelens so treiben – Konsequenzen hat das nicht.

Antisemitismus ist kein Problem der Linkspartei. Antisemitismus gibt es in allen Parteien, in allen Teilen der Gesellschaft. Nur die Reaktionen der Linkspartei fallen anders aus, als in den anderen Parteien. Dort fliegen schon mal Bundestagsabgeordnete aus der Fraktion, wenn sie sich, wie der CDU-Abgeordnete Martin Hohmann, antisemitische Ausfälle erlauben. Nicht so in der Linkspartei. Dort herrscht, allen Bekundungen zum Trotz, offensichtlich eine Atmosphäre, in der man hetzen kann, ohne Konsequenzen zu fürchten. Und wird diese Politik offen benannt, wie von der aktuellen Studie, wird einfach geleugnet. Die Linkspartei verpasst die Chance, die Studie zu nutzen um ein offensichtlich vorhandenes Problem anzugehen. Mich überrascht das nicht. Aber einige wird das wohl enttäuschen.

Die Studie  kann via Frankfurter Rundschau runtergeladen werden.

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16 Kommentare zu “Antisemitismus-Studie: Linkspartei verpasst Chance

  • #1
    Dirk Haas

    Der Aufsatz (ihn eine Studie zu nennen scheint mir nicht angemessen) legt vor allem offen, wie sehr hierzulande linke Antisemitismus-Kritik mittlerweile auf den Hund gekommen ist. Das ist doppelt schade, denn a. kann Salzborn das eigentlich viel besser und b. ist auf diesem Niveau dem Antisemitismus in der Linken nicht beizukommen.

    Verpasste Chance, tatsächlich.

  • #2
    Rainer Lang

    eine Chance zur Diskussion von einer Partei zu erwarten, die immer Recht hat (siehe Klaus Ernst) und sich als Opfer fühlt, ist schlichtweg unrealistisch, zumal eine ernsthafte Diskussion des Themas Antisemitismus an die Grundpfeiler der eigenen Weltanschauung (bereits der Frühsolzialismus war antisemitisch und die Politik von KPD und insbesondere SED ebenso) rühren würde.

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  • #7
    Thomas

    Im Kontext Antisemiten-in-der-Linkspartei-Studie zitiert Broder in einem Domradio-Interview den Ex-Bundesgeschäftsführer der Linkspartei, Dietmar Bartsch:

    „Ich habe Dietmar Bartsch vor kurzem auf diese ganze Geschichte angesprochen, das ist ein anständiger, netter Mann, mit Sicherheit kein Antisemimit, und er sagte, wenn er alle Leute aus der Partei rausschmeißen würde, würde sich die Partei auf die Hälfte reduzieren.“

    http://www.domradio.de/aktuell/73748/stroemungen-aus-guten-alten-ddr-tagen.html

  • #8
    Dirk Haas

    @Thomas: Dass Tullius Destructivus hier den Eindruck erweckt, der Ex-Geschäftsführer hielte die Hälfte seiner eigenen Partei für Antisemiten, ist vielleicht ein hübscher Trick (natürlich auf Kosten von Bartsch) – mehr aber nicht.

    Vielleicht kann die „Studie“ aber der Anlass sein für eine Studie, die eine solche Bezeichnung auch verdient.

  • #9
    Herhein-Baron

    – Und warum ist die Salzborn-Voight-Studie nun so schlecht ? Argumente für einen Doofen, bitte ! Oder hab ich hier etwas übersehen ?

    Nebenbei, – Antisemitismus, pardon Antizonismus ist doch der Normalfall bei der LINKpd, der MLPD, den Linskruckern und vielen anderen bei GRÜNEN, SPDlern bis in die CDU hinein, nicht zu vergessen die Prediger des geschichts-brereinigt „moderaten“, nämlich politisch rationalisierten Antisemitismus, – den Palästinismus, der seit 1 9 2 5, – fünf Jahre nach Hitlers antizionistischen Jungfernrede zum internationalen „Verbrechertum“ der Juden – KPD-Zentarlorgan -seitig mit der Gleichung „Zionismus ist = Faschismus“ definiert ist – und über Stalin’s Endwahn hinaus, und dann verstärkt mit der KGB-Fanatisierungs-Variante der „Protokolle der Weisen von Zion“ – der auch außerhalb der „raf“-Mahler-Baader-Meinhof-Bande verbreiteten „zionistisch-imperialistischen Weltverschwörung“ – durch den KGB und seine „revolutionären“ Papageienorganisationen weltweit auch unter de Neu-Linken verbreitet worden ( ohne aber, daß sich ein ordentlicher Antikommunist oder ein liberaler Ex-Rafjäger, wie bspw. BAUM, in all den hundertfachen, oft nostalgischn Dt.-Herbst-Terror-Erinnerungs-Sendungen, Artikeln, Filmen usw. oder gar dem J. Ditfurth’schen Buch mit eben diesem Kern rötlich-braunem Volksbe“frei“ungs-Anti-Kapitalismus beschäftigen würde …, der – solchermaßen auch „bürgerlich“ verantwortungslos und gegen-aufgeklärt – nun in der 1. – 2. nachfaschistischen Generation seine islamophil-radikal-antiisraelische (Neu-)Auflage gebiert !)
    – Nach dem Fall der Berliner Mauer wird der Fall des östlichen Massenvernichtungs-„Kommunismus“ etwas für die „Gauck-Behörde“ und die sie zu wählenden Repräsentanten, etwas für die passenden und unpassenden „StaSi!“-Vor- und Anwürfe, genau wie alle in Sachen Islam und Zionismus schlecht gebildeten, aber gewissermaßen prinzipientreuen Antifaschisten, weltoffene Normalfamilien oder Kämpfer gegen die Ausländerfreundlichkeit wundern sich, warum denn s i e auf einmal die Scheissdeutschen oder direkt „Nazis“ sein sollen, wenn sie nicht bereit sind im national- oder religions-chauvinistischen Türkentum einen Über-Wert zu sehen … Und SPD-, CDU- oder FDP-Sauerländer üben sich bei MilliG. oder MHP-Kulturvereinen und ähnlichen prä-89er NPD-Freunden in progressivem Multi-Kulturalismus „gegen Rechts“, öffnen ihren internationalen Reisekadern, außer den unmittelbaren terroristischen Anwendern, die Stadthallen, – wie kürzlich wieder in Wuppertal – so zuvor in Marxloh und anderenorts, ohne LINKprotestler.

    Nach den nicht angemeldeten Ministerbesuchen und Hitlerfreund-MHP-Führer-Tükes -Feier in der GroßMoschee fehlt es eigentlich nur noch an einer ex-territorialen Landebahn in MARXLOH. Wenn sich nach den Einladungen an seine „Freunde“ AchMadiNettChat und Bashir der das Wort „moderater Islam“ verabscheuende MP Erdogan sich mit „ihr Juden“ in Davos, in Düsseldorf und Geheimkonferenzen für europäische „Integrateure“ an die Hamas voranarbeitet, er oder seine Diplomaten und Minister den Papst mit Hitler „vergleichen“, die Schweiz mit Nazismus identifizieren, das „braune Blut der Deutschen“ entdecken und zum offenen Kampf gegen die Deutschen motivieren, Sarrazin und und …
    und WARUM sollte dann ein aufrechter Ex-KRUPPIANER und Sozial-Kämpfer wie Dierkes und Co nicht ein bis zwei Schritte weitergehen, so bis zum Müslimmarkt und zur Gazahamas-Befreiungsgrenze ?! Schließlich hat man sich doch seinen Standortvorteil nicht umsonst erstritten und das Unrecht des „großen Geldes“ am eigenen, deutschen Leibe erlitten ! Und keiner soll oder darf gar sagen, er, seine DAVIDSTERN/Hakenkreuz-Verlinker und Genossen hätten was gegen ALLE Juden, – nein. Nur gegen die Richtigen …

    Im Ernst: Der Antisemitismusvorwurf, den auch die noch richtigeren Arbeiterkämpfer von der ML-Fraktion oder der Partei für Soziale Gerechtigkeit sofort zurück-antisemitismus-keulen, wenn man ihnen etwas über die zions-/ judenfeinliche Hintergründe der heutigen „Situation“ in und um den „Fatih“ Moscheengebieten hier und am süd- bis östlichen Mittelmeer beibringen möchte, der leidet zuweilen auch hier an der sachlogischen Vermittlung, bspw.. weil sich zuviele Freunde der Freiheit gegen Judenfeinde nur um die dreckigen „Spitzen“- und Folgen-Ergebnisse dieser ganzen Entwicklung kümmern, wie Januar 2009, als auch Frau Vogt von der CDU treffende Worte zu den DAVIDSTERN -abreißenden Polizisten im Dienste der Islamisten-Besänftigung fand, die Duisbur schon vor der Loveparade weltbekannt machte. –
    Denn alles, was nicht im ( oft zitierten) Jargon der Nazis daherkommt, oder dem der islamischen Freunde wie SS-Gruppenführer Mohammed Amin al-Husseini, dem Begründer der Palästinierung des Djihad, oder seiner Nachfahren wie „Radio Islam, Stockholm“, IST DEN „gut“, seit Auftauchen der NPD mitten im Studentenkampf und der Positionierung der alt Neuen Linken um die Arbeiter 1968/70 mit DKP, ML-KPs, Sozialistischen Büros, Bänkelsängern und Kabarettisten von über den Wolken- Burg-Frickelstein, „antifaschistisch“ KONDITIONIERTEN einfach KEIN Antisemitismus, – und bedrohe
    das noch so vielen Juden das Leben durch die Dämonisierung der israelischen Selbstverteidigung und durch die Nicht- bzw. „Aufkärung“ des Holocaust im Sinne der KGB-Staaten und des nach-49er Antizionismus und Islamismus, wofür u.a. auch das Moskauer Diplom des „moderaten“ Auschwitzrevisionisten Machmut ABBAS steht. ( „Warum Auschwitz ?“ von Gunnar Heinsohn)
    – Eben zu selten wurde, neben den islamischen Freunden von Auschwitz, auch der KGB und seine internationalistischen Weltverschwörung- Briefings für die Spezialisten der Völkerbefreiung zitiert, wie es noch heute bei IGMG, HDR, Taliban und anderen MB-Tentakeln nachhallt „gegen Imperialismus und Kolonialismus“ ( siehe auch SCHWARZBUCH DES KGB 2 oder „Vom Antizionismus zum Antisemitismus“ von Leon Poliakov od. www.Die Große Lüge und der MEDIENKRIEG gegen ISRAEL ; Von der [geheimdienstlich-massanpsychologischen] Umkehrung der Wahrheit zur Umkehrung der Realität“ v. Joel Fisher)
    Denn Dirkes & Co. können sich ganz wohl, sozial(-politisch) gedeckt fühlen, auch dank unserer „StaSi!“-rufenden Antikommunisten, „liberalen“ Terrorbekämpfern und N(i)ebelwerfern, „Wandel-durch-Annäherung“-Islamunterricht-Sozis, GRÜNEN-Böll-Stiftungern in Ramalla, grünen Agitatoren gegen den israelischen „Militärstaat“ und auf HisbAlla-Besuch (Trettin) und voll“christlichen“ PaxChristlern, die beim Angriff auf die Hamas-Blockade und die israelischen „Apartheit“-Wächter mit ihrem Kairos-Palästina-Dokument ganz VORN, Bischöfen wie Tutu, „Menschenrechtlern“ wie Rupert Neudeck. Oder wie mit dem bundesmedaillen-prämierten Antisemiten Krimi-MANKELL, dem die schwedische Regierung natürlich kein Ausreiseverbot erteilt, wie Deutschland uns rotbraungrün Mahler zu AchmadiNett, für dessen „nur-antizionistischen“ Wohlverstand sich schon von altehrwürdige Sozialkabarettisten bis hin zu anderen DU-BANDBREITEN -Querfrontler kümmern, gegen die „false-ge-flag“te Freie Welt mit seinem lästig gewordenen Post-Auschwitz-„Anhängsel“ ISRAEL.

    Lästig ? Nein mehr. Gerade den dementsprechend christ-, rot- und grün-sozial eingeführten Jüngeren ist es der manifeste „Beweis“ der Verlogenheit der natürlich nur westlichen „Profitgier“, dessen „Rassismus“ sie nur allzugerne in Form von ISRAEL als jüdischen Schutzstaat in den Rachen des „eigentlich friedlichen Islam“ in den Rachen werfen wollen, – und einige immer wieder gern genommene jüdische Zeugen obendrein, wie Verleger, Hecht, Melzer, Chomsky, Judt und anderer Hand- Langer mit dabei „für einen gerechten Frieden“, der ihnen wie der Mehrheit – ihr Frieden – wichtiger geworden ist, als das Existenzrecht in Praxi, – der israelischen Verteidigungsfähigkeit, die durch das falsche, ge-rechte Wort aus dem bornierten sozialen und verdrehten antirassistischen Bewußtsein gemordet wird.

    – Aber vielleicht habe ich ja auch nur mit den falschen, den aktivistischen Mitgliedern der LINK- und der anderen verLINKten PD-s diskutiert …, bin immer wieder auf die falschen Gerächtiker aus der türkischen oder arabische Ummah am Rande von Friedensdemos gegen ISRAEL, von der Moscheeeröffnung oder in Caffes gestoßen. Ich sollte besser nicht nachfragen, im Internetkaffe besser keinen Davidstern auf dem Bildschirm haben, – warum höre ich nur das Wort JUDE, wenn es am Nebentisch erklingt ? WER wird aus dem Lokal geworfen, wenn ich mich mokiere ?!
    – In einem zentral gelegenene, türkisch geleiteten, ging es letztens gut: Was höre ich aus der munteren, gut integrierten, sprachvermögenden Männerunde mit Echt-deutsch-Beteiligung ( tolerant, passiv) ? – „Ich will nicht wieder zu McDonned gehen, die Juden reichmachen“. – Einspruch – . „Hast Du schonmal was von Gaza gehört ?!“ – Natürlich nicht; ich will hier keine judenfeindlichen Sprüche hören. – „… – Seife brauchen wir doch alle, he he !“ – Einspruch; auch keine Nazisprüche, oder verstehst Du / ihr das nicht ?! – Ich gucke wieder auf meine Zeitung, um zu signalisieren, daß es nicht um politisch verbrämtes Platzhirschgebahren geht. Vor meinem Abschied aus dem Lokal bitte ich den leitenden Kellner, darauf zu achten, ob mir jemand folgt.

    Was hat damit die VerLINKer-Partei zu tun ? Dierkes und seine Verteidiger-Verteidiger würden wie beim DAVIDSTERN-Abreißen dieses nicht gutheißen; aber eine Verurteilung des antisemitischen Verhaltens würden sie wieder analog zum „ausländerfeindlich“ zurückweisen hier (auch) um Verständnis ringend als aus dem „prozionistischen/ araberfeindlichen“ Zusammenhang und meiner anscheinenden Ignoranz, mit der ich die islamischen „Brüder“ provoziere.

    Bleibt eigentlich nur noch die Frage, was unser OBer-Sau(b)erland bei MilliGö. und den MHP-/Kultur-Wölfen so über Demokratie und Zionismus, dieser lt. über 55 – 60 % der geschichtsgelernten Friedensdeutschen Geisel der Menschheit, verklickert (haben will). Denn seiner Partei, zumindest in Form der BK Merkel, je nach Friedensislam-Fraktion auch „den Deutschen“, macht man den Vorwurf „Knechte der Juden“ zu sein; wie man mir versicherte, sähe man das ja schon an der dauernden Präsenz der Polizei an der Synagoge !
    – Ob der Innen-Jäger dazu etwas zu sagen hat, denn so ziemlich das erste, was er nach seiner Wahl pressewirksam zu sagen hatte, war doch, daß man dringend mehr Türken in der Polizei brauche, weil die doch mehr für die Gefühle der Moslems übrig hätten. Na dann Sicherheit durch Recht & Ordnung ! Warum überlässt man nicht direkt der Duisburger Ummah den ordnungsdienst in den Vierteln, wo es mit Scheissdeutschen immer noch Probleme gibt ?
    Diese könnten sich dann Stadt- und Land-Kassen entlastend an Kircheneingängen, Straßensperren oder im von der Stadt forcierten Bordellgewerbe selbst finanzieren, – ganz islamgemäß, wozu natürlich auch eine zünftige HELLS ANGELS-Mitgliedschaft gehört, die „seltsamerweise“ nicht Gegenstand der „Rockerkrieg“-Berichterstattung ist !

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  • #11
    Friedrich

    So ein Blödsinn was da in dem Artikel („Studie“) geschrieben wird. Ich hab mir grad dazu noch das Interview mit einem der Schreiber des Textes auf freie-radios angehört. Da gehts doch wieder nur darum DIE LINKE zu diskreditieren. Wenn es antisemitische Positionen auch in der Partei DIE LINKE gibt, dann doch am ehesten bei den antideutschen Splittergruppen am rechten Rand in Sachsen.
    Ich frag mich ob die Autoren wissen wofür sie benutzt werden.

  • #12
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Friedrich: Plumperer Agit-Prop ist kaum möglich. Aber ich habe von Eispickeln auch nichts anderes erwartet. 🙂

  • #13
    Thomas

    Daß diese Eispickel zum Irren – und Irrigen – aus meiner Sicht gar ins Pathologische mündend, neigen — geschenkt.

    Das ist ja auch jenseits der Ernstnahme.

    Aber, die Studie bzw erste Ausarbeitung dessen, mithin eher Skizze kann man ja wissenschaftlich nur als eilgeleitetes Work in Progress verstehen:

    In dieser fehlt es eg an Definitionen für die behauptete These, nur implizit wird deutlich, daß das Werk auf die supranational als normativ geltende Sharansky-Definition von Antisemitismus aufsetzt.

    Dann ist der Quellenapparat eher minder ausgeprägt, der qualitative Ansatz ebenso ausbaufähig.

    Wenn man das Dingens an der Duisburger Schimanskiuni vor zwanzig Jahren im Sowi-Fach politische Ideengeschichte fürn Hauptstudienschein abgeliefert hätte, selbst die wohlwollensten Profs hätten dafür nur ne Vier gegeben und die Autoren pädagogisch verstärkt mit der Rede:

    Immerhin ist Dein Ansatz stimmig. Weil die Empirie es hergibt.

    Aber so isses nu mal:

    Die Welt gibt es her, und der Forschungsbetrieb systematisiert das mit seinen Regeln.

    Hier noch mal der Gegenstand:

    http://www.fr-online.de/blob/view/-/8467798/data/5567691/-/Studie+Antisemitismus+in+der+Linkspartei.pdf

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