Journalisten bloggen das Revier

12 April 2009

Atheismus und Massenmord

Der Ausgburger Bischof Walter Mixa hat eine Osterpredigt gehalten. Das ist sein gutes Recht, schließlich ist Ostern und Predigen ist des Bischofs Pflicht. Außerdem herrscht in diesem Land Religionsfreiheit.

In dieser Predigt bezeichnete er die Massenmorde des Nationalsozialismus (sowie des Kommunismus) als Beweis für die "Unmenschlichkeit des Atheismus".

"Wo Gott geleugnet oder bekämpft wird", so der katholische Würdenträger, "da wird bald auch der Mensch und seine Würde geleugnet und missachtet".

Eine Gesellschaft ohne Gott, so Mixa, sei "die Hölle auf Erden".

Ohne Gott sei alles erlaubt, zitierte Mixa durchaus zustimmend den russischen Schrifsteller Fjodor Dostojewski.

Mixa weiter: "Die Unmenschlichkeit des praktizierten Atheismus haben im vergangenen Jahrhundert die gottlosen Regime des Nationalsozialismus und des Kommunismus mit ihren Straflagern, ihrer Geheimpolizei und ihren Massenmorden in grausamer Weise bewiesen."

In diesen Systemen seien die Christen und die Kirche besonders verfolgt worden.

Weiter beklagte Mixa einen zunehmend aggressiven Atheismus in Deutschland.

23 Kommentare »

  1. Perfekter Weg, des Bischofs Worte zu visualisieren… Super!

    Comment von Winnie — 12. April 2009 @ 11:38

  2. “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden!” - Martin Hohmann läßt grüßen. Nun ist sicherlich der iranische Präsident kein Atheist, kein Atheist, wie es Franco im Katholischen Spanien, Pinochet in Chile, Mussolini in Italien, Dr. Tiso in der Slowakai oder Ante Pavelic in Kroatien waren. Und Bischof Mixa wird wohl auch kaum auch nur ansatzweise zum Atheismus neigen.
    Da stellt der Atheist die Frage an den Gläubigen: Wurde und wird in den genannten Ländern nicht permanent Gotteslästerung begangen, an den Ebenbildern Gottes? Und gilt die Einhaltung der Gebote nicht, so die Gequälten, die Erschlagenen anderer oder keiner Religion angehören?
    In den zivilisierten Ländern, langsam auch in Deutschland, ist die Religion Privatsache. Privatsache solange sie nicht mit der Verfassung und den Gesetzen kollidiert. Und das wiederum ist gut so!

    Comment von Burkard Schulte-Vogelheim — 12. April 2009 @ 13:10

  3. Perfekter Beitrag! Als ich von Mixas Rede erfuhr, dachte ich gleich an Karlheinz Deschners Werk “Die Vertreter Gottes - Eine Geschichte der Päpste im 20. Jahrhundert”. Darin belegt er, dass “die Päpste entscheidend zu den politischen Katastrophen des 20. Jahrhunderts beigetragen haben”.
    Kapitel tragen Überschriften wie “Der Vatikan drängt zum Ersten Weltkrieg”, “‘Aufrichtige Segenswünsche’ zur Machtergreifung Hitlers” oder “‘… dem Führer nichts sehnlicher als einen Sieg’” …

    Comment von Niels — 12. April 2009 @ 13:32

  4. Wer ist das auf den Bildern? Mixa ist Katholik, oder? Und die Deutschen Christen, siehe Symbol, waren eine protestantische Nazi-Splittergruppe.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Christen

    Tut mir leid, ich finde der Vergleich ist inhaltlich völlig falsch. Man kann nicht Nazi-Papsthasser mit Papsttreuen Jetzt-Bischöfen vergleichen.

    Was ist mit Gahlen?

    Aber selbst im ev. Glauben passt der Vergleich nicht. Das wäre, als würde man die Worte Bonnhöfer mit den Deutschen Christen vergleichen.

    Das ist nicht zulässig. Sorry.

    Comment von David Schraven — 12. April 2009 @ 13:43

  5. Mag sein, dass ohne Gott alles erlaubt ist. Aber mit Gott erst recht, wie uns die Geschichte bis zum heutigen Tag täglich zeigt.

    Dass allerdings solche Berufs-Gottgläubigen auch noch die Achtung derer verlangen die sie in aller Öffentlichkeit Ver-achten, das ist pervers.

    Wer schützt Gott eigentlich vor solchen Christen? Ach ja. ich vergaß: Abgerechnet wird ja erst zum Schluss.

    Comment von Arnold Voss — 12. April 2009 @ 15:00

  6. Die Bilder alleine schon klagen an - zu Recht!
    Aber in Verbindung mit dem Text sind die Anklagen noch viel deutlicher!
    Super - Danke!
    P.S.: Gerade auch als Christ darf man dieses und ähnliches Verhalten der Kirchen niemals durchgehen lassen!

    Comment von Blond — 12. April 2009 @ 17:20

  7. @ Blond

    Gut gebrüllt (christlicher) Löwe! Aber mir scheint, dass der Hass auf Ungläubige dem Glauben inhärent ist,da das Nichtglauben vom Gläubigen sehr leicht als permanente Infragestellung interpretiert werden kann.Umgekehrt scheint mir das weniger der Fall zu sein,denn der Ungläubige ist im Normalfall der skeptischere von beiden und fühlt sich deswegen durch einen von außen an ihn herangetragenen Zweifel weniger in seiner Identität bedroht.

    Comment von Arnold Voß — 12. April 2009 @ 19:09

  8. Und Gahlen? Dazu aus einem Aufsatz der katholischen Theologin Uta Ranke-Heinemann:

    “Der Bischof von Münster, Graf Galen, um den sich die Lebenslüge des deutschen Nachkriegskatholizismus vom angeblichen Widerstand der offiziellen Kirche am dichtesten zusammenspinnen sollte, wird sogar in einem Brief des Hitlerischen Sicherheitsdienstes vom 29.9.1941 gelobt wegen seiner »positiven Betrachtung der kriegerischen Ereignisse und wegen seiner klaren Stellung gegen den Bolschewismus«. Hirtenbriefe Galens wurden von den Nazis benutzt, um Freiwillige für die SS-Einheiten in Holland und anderen Ländern zu werben. Galen pries (z. B. am 15. März 1942) die siegreichen deutschen Soldaten, deren Kampf ein Kreuzzug gegen den Bolschewismus sei, mit dem sie Europa vor der roten Flut bewahrten (Amtsblatt Münster vom 12.3.1942). Für ihn sind noch 1944 die deutschen Soldaten »Märtyrer gegen den gottlosen Bolschewismus«. Der gottlose Bolschewismus in Spanien ist laut Galen »mit Gottes und Hitlers Hilfe besiegt worden”.

    Dazu Karl-Heinz Deschner aus “Mit Gott für die Faschisten”:
    “1936, als der Münchner Kardinal Faulhaber, Speichellecker von Kaisern, Königen und Diktatoren, den Heroismus der Faschisten im Spanischen Bürgerkrieg beschwor, feierte auch der große »Widerstandskämpfer« Bischof Graf Galen Hitlers Soldateska »namens der treudeutschen Katholiken« seines Sprengels als »Schutz und Sinnbild deutscher Ehre und deutschen Rechts«. Und derselbe große Widerstandsheld Galen autorisierte dann ja auch 1938, ein Jahr vor Ausbruch des bisher schlimmsten Infernos der Geschichte, den »Fahneneid« auf Hitler, worin der »Wille des Führers« als »Wille des Volkes« und das »Wehrdienstleisten-Müssen zugleich (als) eine religiöse Bindung und Verpflichtung« ausgegeben wurden, und worin es hieß:
    »Was Frost und Leid!
    Mich brennt ein Eid.
    Der glüht wie Feuerbrände
    Durch Schwert und Herz und Hände.
    Es ende drum wie?s ende ?
    Deutschland, ich bin bereit!«

    und aus dem gleichen Buch:
    “Dabei waren für den Freiburger Weihbischof Burger die »Ziele der Reichsregierung… schon längst die Ziele unserer katholischen Kirche«; versprach Bischof Bornewasser von Trier, dem Nazistaat »zu dienen mit dem Einsatz aller Kräfte unseres Leibes und unserer Seele«; wollte Bischof Vogt von Aachen »am Aufbau des neuen Reiches freudig mitarbeiten«; wollte es Bischof Berning von Osnabrück, von Göring zum Staatsrat ernannt, nebst allen deutschen Oberhirten »mit heißer Liebe und mit allen unseren Kräften« unterstützen; sah Bischof Graf von Galen, der große katholische Widerstandskämpfer, »die höchsten Führer unseres Vaterlandes erleuchtet und gestärkt« durch die »liebevolle Führung« Gottes selbst; stellte sich der Freiburger Erzbischof Gröber, der »braune Konrad«, Förderndes Mitglied der SS (wozu ihn freilich wohl nur die entdeckte Verbindung mit einer Geliebten, noch dazu einer jüdischen Geliebten getrieben), nun »restlos hinter die neue Regierung und das neue Reich«; rief Bischof Kaller von Ermland: »Diese große Zeit ist eine Gnade Gottes«; kam es Kardinal Faulhaber, dem hochverdienten Feldprediger des Ersten Weltkriegs, dem Speichellecker von Kaisern, Königen und Diktatoren, durchaus typisch »aufrichtig aus der Seele: Gott erhalte unserem Volk unseren Reichskanzler«.”

    Beide christliche Kirchen waren Bestandteil des NS-Staates ?gottlos? war er mitnichten.. Von einer systematischen Verfolgung, der die Juden, die Sinti und Roma, die Intellektuellen oder die Organisationen der Arbeiterbewegung ausgesetzt waren, kann keine Rede sein. Keine Rede ebenso, von einem geschlossenen Widerstand seitens der Kirchen.
    Selbstverständlich, und dafür mein hoher Respekt, gab es in Deutschland Christen beider Konfessionen, die aus ihrer religiösen Überzeugung heraus Widerstand leisteten, Verfolgten Obdach gaben oder Zwangsarbeiter mit Lebensmittel versorgten. Viktor Klemperer hebt dies in seinen Tagebüchern 1933-1945 ?Ich will Zeugnis ablegen bis zum Letzten? ausdrücklich hervor.
    Respekt selbstverständlich auch für Clemens Graf von Galen. Der Kardinal, dessen Hirtenbrief ?Mit brennender Sorge? den Massenmord der Euthanasie beim Namen nannte. Respekt, wie für den Grafen Stauffenberg. Beiden gemein ist, sie nahmen die Nazi-Barbarei hin, folgten letztendlich aber ihrem Gewissen.

    ?Moralisch und juristisch schuldlos?, so fühlte sich der ehemalige Wehrmachts-Hauptmann und spätere Weihbischof von Würzburg Defregger, als seine Beteiligung an der Ermordung italienischer Geiseln bekannt wurde. Moralisch? ?Was damals Rechtens war kann heute nicht Unrecht sein?. So der ?furchtbare Jurist? (Hochhut) Filbinger zu seinen Todesurteilen. Und genau das ist die Haltung Bischof Mixas. Ist es auch die Haltung der Katholischen Kirche?

    Comment von Burkard Schulte-Vogelheim — 13. April 2009 @ 06:22

  9. @David: Da Mixa den Atheismus insgesamt verdammte ist es völlig OK im Bezug auf die Nazi-Zeit auch protestantische Gruppen zu erwähnen. Ausserdem war der Kern der Nazi-Ideologie nicht atheistisch sondern paganistisch: Es gab Ansätze von heidnischen Kulten (Himmler, kann mam sich auf der Wewelsburg noch anschauen) und ein Großteil der alten Nazi-Führung war Mitglied in esoterischen Verbänden wie dem Thule-Orden.

    Comment von Stefan Laurin — 13. April 2009 @ 07:53

  10. @ Stefan,

    Deine Argumentation hingt gewaltig. Die Deutschen Christen waren eine protestantische Spinnertruppe. und keine protestantische Gruppe.

    Da kannst Du Mixa genausogut mit Bonnhöfer vergleichen. Gibt genauso wenig Sinn.

    Schwachsinn.

    Comment von David — 13. April 2009 @ 08:57

  11. @David: Mixa machte den Atheismus für die Barbareien des 20. Jahrhunderts verantwortlich und das ist nicht haltbar. Es gab, und Markus hat das in seinem Beitrag gezeigt, zahlreiche Verbindungen von den Kirchen zu den Nazis. Verbindungen zu Franco, Mussolini oder Pinochet zeigen auch, das Mixas These nicht stimmt. Und zu den Deutschen Christen: Sie erhielten bei den Kirchenwahlen 1/3 aller Stimmen - eine Splittergruppe sieht anders aus. Und von Galen? Zitat aus Spiegel 17.11.2003 “Aus demselben Grund wurde auch der katholische Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, geschont. In einem Hirtenbrief vom 14. September 1941 übte er scharfe Kritik am “Naturalismus und Materialismus” des Nationalsozialismus und namentlich, wie schon zweimal zuvor, an der Tötung von Geisteskranken. Die mutige Tat sichert Galen bis heute Bewunderung. Weniger häufig wird ein anderer Passus aus dem gleichen Hirtenbrief erwähnt. Darin nannte es der Bischof von Münster eine “Befreiung von einer ernsten Sorge und eine Erlösung von schwerem Druck”, dass “der Führer und Reichskanzler” am 22. Juni 1941 (anlässlich des Überfalls auf die Sowjetunion) den “Russenpakt”, also den deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag vom 23. August 1939, für erloschen erklärt habe. Galen zitierte in diesem Zusammenhang zustimmend Hitlers Wort von der “jüdisch-bolschewistischen Machthaberschaft” in Moskau.”

    Comment von Stefan Laurin — 13. April 2009 @ 09:21

  12. @David:

    Zu der Aussage: “…Die Deutschen Christen waren eine protestantische Spinnertruppe. und keine protestantische Gruppe…”

    Das stimmt so (in dieser allg. Form) leider nicht. “Spinnertruppe” wirkt auf mich (auch wenn nicht so gemeint) verniedlichend.

    Weil die Deutschen Christen aber eine wirkliche Gefahr waren, gab es ja die Barmer Erklärung (1934). Barth erinnerte sich 1964 wie folgt: “…im Frühjahr 1934, wo die Deutschen Christen immer mehr überhandnahmen und sich besonders auch in die verschiedenen Kirchenregimenter eingedrängt hatten…”

    hier mehr
    http://www.bb-evangelisch.de/extern/frz_reform_potsdam/FrP-Presbyterium-Barmer%20Theologische%20Erklaerungi.htm

    Comment von Angelika Wienert — 13. April 2009 @ 15:55

  13. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang (Mixas Ausführungen zu Gottlosigkeit und ihren Folgen) das Folgende interessant.

    “Gott mit uns” rief man während des Schlachten des Dreißigjährigen Krieges. So riefen die Protestanten, so riefen die Katholiken.

    “Gott mit uns” war die Devise des preußischen Königtums (siehe auch Staatswappen, ab 1871 Wappen des dt. Kaisers).

    “Gott mit uns” ist zu finden in den Koppelschlössern des preuß. Heeres (mit Krone), später dann der Reichswehr (mit Reichsadler), danach bei der Wehrmacht (mit Reichsadler und Hakenkreuz).

    Comment von Angelika Wienert — 13. April 2009 @ 16:36

  14. Statt Kommentar erlaube ich mir hier die letzten Zeilen eines sehr aktuellen Kinderbuchs mit dem Titel

    Wo bitte geht’s zu Gott?
    fragte das kleine Ferkel

    von
    Michael Schmidt-Salomon und Helge Nyncke zu zitieren:

    P.S
    Damit nun keiner von euch denkt:
    “Wer Gott nicht kennt, der ist beschränkt!”
    Sei ein Geheimnis euch verraten
    (Ihr dürft es gerne weitersagen):

    Der Gottesglaube auf dem Globus
    Ist fauler Zauber: Hokuspokus.
    Rabbis, Muftis und auch Pfaffen
    Sind, wie wir, nur “nackte Affen”
    Bloß, dass sie “Gespenster” sehn
    Und in lustigen Gewändern gehn.

    Dem Ferkel haben sie nichts vorgemacht:
    Es hat sie alle ausgelacht…

    dazu passend: http://www.susi-neunmalklug.de/?q=node/4

    Mit freundlichen Grüßen

    Leymann-Kurtz

    Comment von Leymann-Kurtz — 13. April 2009 @ 17:52

  15. @ Wienert

    Gott wurde von den Menschen ja auch genau dafür erfunden. Um mit ihnen zu sein “auf all ihren Wegen”. In Richtung Himmel wie in Richtung Hölle. Hauptsache es gibt ein “höheres” Wesen, dem man am Ende alles zuschieben kann. Das dem ganzen eine “höheren” Sinn gibt.Das einem das Gefühl gibt nicht alleine in der “Scheiße” zu stecken respektive irgendwann da auch wieder rauszukommen. Und Siegen mit Gott ist irgendwie auch werthaltiger und Verlieren nicht ganz so schlimm.

    Da war dann die SS schon ehrlicher (mit sich selbst). Die hat sich einen Totenkopf aufs Revers geheftet und man wusste gleich was da auf einen zu kam.

    Comment von Arnold Voss — 13. April 2009 @ 18:07

  16. Klasse!
    Wir haben uns des Themas auch angenommen:
    http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=227

    Comment von cohen — 14. April 2009 @ 13:10

  17. Sehr geehrter Herr Voss/Voß,

    da Sie sich hier (und mehrmals früher) so klar gegen Religion ausgesprochen haben und Atheisten allgemein und insgesamt für toleranter halten: Haben Sie Interesse, etwas zu lesen, was eventuell nicht diesem Bild entspricht?

    Dann sind Sie herzlich eingeladen, mal bei Michael Blume hereinzuschauen. Der Religionswissenschaftler veröffentlicht Forschungsergebnisse und wird immer dann angegriffen, wenn diese auch nur ein gutes Haar am Glauben lassen. Entscheidend fürs Verdammen ist die Tatsache, dass er selbst gläubig ist. Dass sein Doktorvater, Forschungskollegen usw. Atheisten sind, spielt keine Rolle - aufgrund seines Glaubens wird er selbst als unglaubwürdig und missionierend gebrandmarkt, egal, ob er seine Forschungsergebnisse sachlich (und auch mit dem für Wissenschaft seriösen Hinweis, dass sie eines überholt sein können) darstellt oder nicht.

    Ein Blick in “Natur des Glaubens” lohnt sich. Sein anderes Blog, “Religionswissenschaft aus Freude“, hat Dr. Blume aufgrund von Ermüdungserscheinungen ob der sich häufenden Angriffe bereits zugemacht.

    Comment von Kunar — 16. April 2009 @ 19:06

  18. Sehr geehrter Herr Kunar,
    hier liegt wohlmöglich ein Missverständnis ihrerseits vor. Ich bin der festen Überzeugung dass der Mensch ohne Glauben und Werte nicht (über)lebensfähig ist. Ich bin jedoch ebenso fest davon überzeugt dass Religione(n) am allerwenigsten mit Glauben zu tun haben bzw. die damit verbundenen positiven menschlichen Fähigkeiten zur politischen, ökonomischen und kulturellen Machtaneignung missbrauchen.

    Comment von Arnold Voß — 17. April 2009 @ 00:48

  19. David, Du schreibst: “Die Deutschen Christen waren eine protestantische Spinnertruppe. und keine protestantische Gruppe.”

    These #1: Die Katholiken waren eine christliche Spinnertruppe. und keine christliche Gruppe.
    These #2: Die Protestanten waren eine christliche Spinnertruppe. und keine christliche Gruppe.
    These #3: Die Gläubigen sind eine Spinnertruppe. und keine Gruppe.

    Frage: Was ist denn der Unterschied zwischen einer Spinnertruppe und einer Gruppe?

    Comment von Jens König — 18. April 2009 @ 01:41

  20. Informationen zu absichtlichen Missbräuchen der Genetik und Biotechnologien mit Millionen von Opfern pro Jahr finden Sie unter: http://www.bio-misuses.info

    Comment von Udo Frentzen — 30. August 2009 @ 14:23

  21. [...] Ruhrbarone Blog: Christen und Nazis folgsam vereint [...]

    Pingback von Massenmord hat Ursprung im Atheismus « IMPFINFORMATION — 14. September 2009 @ 15:56

  22. Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für die Waffenerfindung!
    1. Köhler: ?1870 dient das Alte Testament wieder zum Vorbild für neue Heldenlieder.?

    2. Theologe Hans Küng: ?Denn dieses kleine Land Israel verfügt die Riesenarmee von 540000 Soldaten: mit
    rund 3800 Panzern, 682 Flugzeugen und Tausenden von Geschützen und Raketen.?

    3. Jesus: ?Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht??

    4. Manfred Barthel: ?Das Alte Testament verbindet Juden und Christen.?

    5. Chaim Herzog / Mordechai Gichon: ?Wir wurden von dem Wunsch geleitet, die Militärgeschichte der Bibel
    anhand moderner Militärkonzepte und in heute gebräuchlicher Terminologie neu zu erzählen.?

    6. Die Bibel: ?Höre Israel, du wirst heute über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, das Land der
    Völker einzunehmen. Dein Gott er wird sie ausrotten vor dir, und du wirst sie vertreiben und bald
    vernichten.? Dtn. 9:3.

    7. Günter Schulte: ?Mord ist gerechtfertigt, sofern er nur im Namen Jahwes durchgeführt wird.?

    8. Bischöfin Margot Käßmann: ?Ein Wissenschaftler hat im Alten Testament 600 Textstellen mit expliziter
    Gewalt gezählt und 1000 Verse, in denen gewaltsames Handeln auf Jahve zurückgeführt wird.?

    Comment von mark deuteronomovic — 15. November 2009 @ 23:36

  23. 1. Friedrich Nietzsche: ?Nur Diät im Geistigen.?

    2. Bischöfin Margot Käßmann: ?Dieser sterbende Mann ist Gott.?

    3. Theologin Jutta Voss: ?Sogar die Geburt Jesu muß ohne eine Hymenverletzung vor sich gehen, biologisch
    völlig unsin nig. Theologische Bekenntnisse sind, losgelöst von den natürlichsten Vorgängen, nur noch
    abstrakte Glaubensaussagen.?

    Comment von mark deuteronomovic — 15. November 2009 @ 23:39

Einen Kommentar hinterlassen