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	<title>Kommentare zu: Auschwitz &#8211; oft verglichen, doch unvergleichbar</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: Duisburg-Walsum: die Posse um den Platz geht weiter &#124; Ruhrbarone</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-65282</link>
		<dc:creator>Duisburg-Walsum: die Posse um den Platz geht weiter &#124; Ruhrbarone</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 23:23:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ist auch nicht etwas besonders „Heiliges“; Auschwitz war etwas besonders Schreckliches. Es ist schwer, dies mit anderen Grausamkeiten, die Menschen Menschen angetan haben und antun, vergleichen zu [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] ist auch nicht etwas besonders „Heiliges“; Auschwitz war etwas besonders Schreckliches. Es ist schwer, dies mit anderen Grausamkeiten, die Menschen Menschen angetan haben und antun, vergleichen zu [...]</p>
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		<title>Von: Loveparade: die Schlussstricher » Beitrag » xtranews Nachrichten</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-59932</link>
		<dc:creator>Loveparade: die Schlussstricher » Beitrag » xtranews Nachrichten</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 13:04:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] nichts passiert, was auch nur in Ans&#228;tzen irgendwie mit dem Holocaust vergleichbar w&#228;re. Auschwitz ist einzigartig und doch mit anderen Gr&#228;ueltaten zu vergleichen. Die Loveparade in Duisburg [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] nichts passiert, was auch nur in Ans&#228;tzen irgendwie mit dem Holocaust vergleichbar w&#228;re. Auschwitz ist einzigartig und doch mit anderen Gr&#228;ueltaten zu vergleichen. Die Loveparade in Duisburg [...]</p>
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		<title>Von: Sachsenheinz</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-42147</link>
		<dc:creator>Sachsenheinz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 08:48:54 +0000</pubDate>
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		<description>Noch ein Vergleich:
Gaza und Dresden

http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/dresdengaza_marekp.jpg</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein Vergleich:<br />
Gaza und Dresden</p>
<p><a href="http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/dresdengaza_marekp.jpg" rel="nofollow">http://npd-blog.info/wp-content/uploads/2009/09/dresdengaza_marekp.jpg</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Werner Jurga</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41455</link>
		<dc:creator>Werner Jurga</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 10:52:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ Philipp Engel
Dass Broder nicht per se gegen Vergleiche ist, hatte ich erwähnt. Zur Broder-Benz-Kontroverse halte ich die Beiträge von Mathias Brodkorb für sehr hilfreich. Hier nur ein Beispieel:
http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&amp;view=item&amp;id=4347:in-der-sparring-arena-von-henryk-m-broder&amp;Itemid=618</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Philipp Engel<br />
Dass Broder nicht per se gegen Vergleiche ist, hatte ich erwähnt. Zur Broder-Benz-Kontroverse halte ich die Beiträge von Mathias Brodkorb für sehr hilfreich. Hier nur ein Beispieel:<br />
<a href="http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#038;view=item&#038;id=4347:in-der-sparring-arena-von-henryk-m-broder&#038;Itemid=618" rel="nofollow">http://www.endstation-rechts.de/index.php?option=com_k2&#038;view=item&#038;id=4347:in-der-sparring-arena-von-henryk-m-broder&#038;Itemid=618</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Philipp Engel</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41445</link>
		<dc:creator>Philipp Engel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 08:38:58 +0000</pubDate>
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		<description>hallo werner,

dir ist, so glaube ich, ein denkfehler unterlaufen. henryk m. broder spricht sich nicht per se gegen vergleiche aus. er ist aber eben der ansicht, dass prof. benz, wenn er die sogenannte islamophobie mit dem antisemitismus vergleicht, die falschen schlüsse aus diesem vergleich zieht: dass nämlich aktuelle vermeintliche islamophobische tendenzen in der gesellschaft an antisemitische stimmungen erinnern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hallo werner,</p>
<p>dir ist, so glaube ich, ein denkfehler unterlaufen. henryk m. broder spricht sich nicht per se gegen vergleiche aus. er ist aber eben der ansicht, dass prof. benz, wenn er die sogenannte islamophobie mit dem antisemitismus vergleicht, die falschen schlüsse aus diesem vergleich zieht: dass nämlich aktuelle vermeintliche islamophobische tendenzen in der gesellschaft an antisemitische stimmungen erinnern.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Ben</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41420</link>
		<dc:creator>Ben</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 19:03:25 +0000</pubDate>
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		<description>Als die Causa Bodo Thiesen durch&#039;s Internet waberte, habe ich auch mal ein paar Gedanken dazu geschrieben, die in eine ähnliche Richtung gehen, wie dein obiger Standpunkt. Insofern also meinerseits Zustimmung. Und (wo sind eigentlich die Trackbacks hin?) &#039;n Link: http://rotwang.blog.de/2009/07/06/beispiel-singulaer-6462729/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als die Causa Bodo Thiesen durch&#8217;s Internet waberte, habe ich auch mal ein paar Gedanken dazu geschrieben, die in eine ähnliche Richtung gehen, wie dein obiger Standpunkt. Insofern also meinerseits Zustimmung. Und (wo sind eigentlich die Trackbacks hin?) &#8216;n Link: <a href="http://rotwang.blog.de/2009/07/06/beispiel-singulaer-6462729/" rel="nofollow">http://rotwang.blog.de/2009/07/06/beispiel-singulaer-6462729/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41418</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:49:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Unvergleichbarkeit ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern und damit Merkmal aller Massenmorde und Genozide. Denn welcher Lebende hat das Recht, den Vergasten von Auschwitz, den Geschlachteten von Ruanda, den Erfrorenen aus den Gulags und den Verhungerten des Großen Sprunges nach vorn, den Dezimierten der spanischen Eroberung Amerikas, den in die Wüste verbannten Herero oder den vielen, vielen, die ich hier ausgelassen habe, zu sagen, ihr Leid sei weniger tragisch als das des Nächsten? Sprechen wirvon Genozid, so sprechen wir von der absoluten menschlichen Katastrophe - es gibt keine Steigerung davon. Ein Vergleich erübrigt sich somit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unvergleichbarkeit ist ein Zeichen des Respekts gegenüber den Opfern und damit Merkmal aller Massenmorde und Genozide. Denn welcher Lebende hat das Recht, den Vergasten von Auschwitz, den Geschlachteten von Ruanda, den Erfrorenen aus den Gulags und den Verhungerten des Großen Sprunges nach vorn, den Dezimierten der spanischen Eroberung Amerikas, den in die Wüste verbannten Herero oder den vielen, vielen, die ich hier ausgelassen habe, zu sagen, ihr Leid sei weniger tragisch als das des Nächsten? Sprechen wirvon Genozid, so sprechen wir von der absoluten menschlichen Katastrophe &#8211; es gibt keine Steigerung davon. Ein Vergleich erübrigt sich somit.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner Jurga</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41385</link>
		<dc:creator>Werner Jurga</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 11:36:51 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wolfram Obermanns (#7)
Angenommen, ich versuchte, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit z.T. zu rechtfertigen“ – das müsste Ihnen doch nicht peinlich sein. Wie dem auch sei: um Ihnen weitere Fremdscham zu ersparen, lassen Sie sich beruhigen: Sie haben mich bisher falsch verstanden.
Das liegt auch daran, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Selbstverständlich war die chinesische “Kulturrevolution” nicht gegen die „revisionistische Entwicklung“ in der Sowjetunion gerichtet, vielmehr hatte Mao dieses Morden so „legitimiert“, um die Gefühlswelt des nationalistischen Mobs besser in eine Ideologie der „revolutionären Volksmassen“ pressen zu können.
Was die Beseitigung des Pol-Pot-Regimes durch Vietnam betrifft, müssen Sie sich schon entscheiden, ob Sie mir „üble Geschichtsklitterung“ oder Kenntnisarmut vorwerfen. Aber um zu konstatieren, dass das – Ihrer Terminologie folgend – „linkstotalitäre“ Vietnam das Mörderregime der Roten Khmer gestürzt hat, reicht doch mein Halbwissen durchaus aus.
Ich verstehe – ganz im Ernst - nicht, warum Sie so scharf gegen mich polemisieren. Liegt es am ursprünglichen Anlass meines Beitrags? – Glauben Sie mir: die Sache geht auch mir nicht ganz ohne Probleme in die Tasten. Sie bestehen darin, verschiedene Entsetzlichkeiten zueinander in Beziehung zu setzen, ohne sie – in einem moralischen Sinne – zu relativieren. Ich halte den Hinweis von Arnold Voss (#6) in diesem Zusammenhang für sehr hilfreich.
Oder bezichtigen Sie mich des Relativismus gegenüber „linkstotalitärer“ Menschenrechtsverletzungen, weil Sie annehmen, ich wolle der Frau Wagenknecht das Wort reden? Also noch mal und wie gesagt: im Ernst: ich verstehe Ihre Stoßrichtung gegen meine Argumentation wirklich nicht. Ich kann damit ganz gut leben und mir liegt auch nichts daran, inhaltliche Differenzen in einer harmonistischen Soße ertränken zu wollen. Nur: ich sehe sie halt nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfram Obermanns (#7)<br />
Angenommen, ich versuchte, „Verbrechen gegen die Menschlichkeit z.T. zu rechtfertigen“ – das müsste Ihnen doch nicht peinlich sein. Wie dem auch sei: um Ihnen weitere Fremdscham zu ersparen, lassen Sie sich beruhigen: Sie haben mich bisher falsch verstanden.<br />
Das liegt auch daran, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Selbstverständlich war die chinesische “Kulturrevolution” nicht gegen die „revisionistische Entwicklung“ in der Sowjetunion gerichtet, vielmehr hatte Mao dieses Morden so „legitimiert“, um die Gefühlswelt des nationalistischen Mobs besser in eine Ideologie der „revolutionären Volksmassen“ pressen zu können.<br />
Was die Beseitigung des Pol-Pot-Regimes durch Vietnam betrifft, müssen Sie sich schon entscheiden, ob Sie mir „üble Geschichtsklitterung“ oder Kenntnisarmut vorwerfen. Aber um zu konstatieren, dass das – Ihrer Terminologie folgend – „linkstotalitäre“ Vietnam das Mörderregime der Roten Khmer gestürzt hat, reicht doch mein Halbwissen durchaus aus.<br />
Ich verstehe – ganz im Ernst &#8211; nicht, warum Sie so scharf gegen mich polemisieren. Liegt es am ursprünglichen Anlass meines Beitrags? – Glauben Sie mir: die Sache geht auch mir nicht ganz ohne Probleme in die Tasten. Sie bestehen darin, verschiedene Entsetzlichkeiten zueinander in Beziehung zu setzen, ohne sie – in einem moralischen Sinne – zu relativieren. Ich halte den Hinweis von Arnold Voss (#6) in diesem Zusammenhang für sehr hilfreich.<br />
Oder bezichtigen Sie mich des Relativismus gegenüber „linkstotalitärer“ Menschenrechtsverletzungen, weil Sie annehmen, ich wolle der Frau Wagenknecht das Wort reden? Also noch mal und wie gesagt: im Ernst: ich verstehe Ihre Stoßrichtung gegen meine Argumentation wirklich nicht. Ich kann damit ganz gut leben und mir liegt auch nichts daran, inhaltliche Differenzen in einer harmonistischen Soße ertränken zu wollen. Nur: ich sehe sie halt nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfram Obermanns</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41369</link>
		<dc:creator>Wolfram Obermanns</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 08:47:28 +0000</pubDate>
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		<description>@ Werner Jurga
Das die Menschenrechtsverletzungen der DDR eine andere Qualität als die der Nationalsozialisten, Stalinisten, Maoisten oder Roten Khmer etc. haben, da sind wir uns einig.
Die Motive der jeweiligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind jeweils verschieden. Auch hier stimmen wir überein.

Ihre, wie ich Sie bisher verstehe, Versuche diese z. T. zu rechtfertigen sind aber mehr als peinlich.
Die Kulturrevolution z. B. hatte vor allem einen Zweck, den Machterhalt des Despoten Mao. Die Behauptung, die Ermordung von Millionen Chinesen diente der Bekämpfung einer revisionistischen Entwicklung in der SU, ist einfach nur grotesk.
Die implizite Annahme der Krieg Vietnams gegen Kambodscha wäre ein Befreiungskrieg gewesen, stellt eine üble Geschichtsklitterung dar und zeugt von wenig Kenntnis über die schon länger bestehenden Konflikte zwischen den beiden Staaten.
Und die Machtergreifung mit anschließender Abschlachtung der eigenen Bevölkerung durch die Roten Khmer wäre ohne Unterstützung, insbesondere aus Peking, nicht machbar gewesen.
Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit waren genuin linkstotalitär motiviert.

Im Übrigen steht nirgendwo geschrieben Totalitarismus wäre ein Kennzeichen des Ost-West-Konfliktes. In dieser Zeit ist der Begriff geboren worden, sein Erklärungsanspruch reicht aber explizit über die Zeit 1945-1989 hinaus.
Weil dem so ist, erscheint ein Vergleich der Shoah mit anderen Massenmorden nicht nur nicht abwegig, sonder geradezu geboten. Eine Essenz daraus ist, daß in Zukunft weder ein nationalistisch rassistisch, noch ein realsozialistisch (nationalistisches) Regime akzeptabel ist. Aktuell bedeutet dies, solange gestörte Geister wie Fr. Wagenknecht bei der Linken als vorstandstauglich gelten, solange sind sie für einen Demokraten unwählbar.
An dieser Stelle besteht dann tatsächlich ein gewisser logischer Anschluß an die fragwürdige Behauptung der JU.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Werner Jurga<br />
Das die Menschenrechtsverletzungen der DDR eine andere Qualität als die der Nationalsozialisten, Stalinisten, Maoisten oder Roten Khmer etc. haben, da sind wir uns einig.<br />
Die Motive der jeweiligen Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind jeweils verschieden. Auch hier stimmen wir überein.</p>
<p>Ihre, wie ich Sie bisher verstehe, Versuche diese z. T. zu rechtfertigen sind aber mehr als peinlich.<br />
Die Kulturrevolution z. B. hatte vor allem einen Zweck, den Machterhalt des Despoten Mao. Die Behauptung, die Ermordung von Millionen Chinesen diente der Bekämpfung einer revisionistischen Entwicklung in der SU, ist einfach nur grotesk.<br />
Die implizite Annahme der Krieg Vietnams gegen Kambodscha wäre ein Befreiungskrieg gewesen, stellt eine üble Geschichtsklitterung dar und zeugt von wenig Kenntnis über die schon länger bestehenden Konflikte zwischen den beiden Staaten.<br />
Und die Machtergreifung mit anschließender Abschlachtung der eigenen Bevölkerung durch die Roten Khmer wäre ohne Unterstützung, insbesondere aus Peking, nicht machbar gewesen.<br />
Diese Verbrechen gegen die Menschlichkeit waren genuin linkstotalitär motiviert.</p>
<p>Im Übrigen steht nirgendwo geschrieben Totalitarismus wäre ein Kennzeichen des Ost-West-Konfliktes. In dieser Zeit ist der Begriff geboren worden, sein Erklärungsanspruch reicht aber explizit über die Zeit 1945-1989 hinaus.<br />
Weil dem so ist, erscheint ein Vergleich der Shoah mit anderen Massenmorden nicht nur nicht abwegig, sonder geradezu geboten. Eine Essenz daraus ist, daß in Zukunft weder ein nationalistisch rassistisch, noch ein realsozialistisch (nationalistisches) Regime akzeptabel ist. Aktuell bedeutet dies, solange gestörte Geister wie Fr. Wagenknecht bei der Linken als vorstandstauglich gelten, solange sind sie für einen Demokraten unwählbar.<br />
An dieser Stelle besteht dann tatsächlich ein gewisser logischer Anschluß an die fragwürdige Behauptung der JU.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnold Voss</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41340</link>
		<dc:creator>Arnold Voss</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:45:44 +0000</pubDate>
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		<description>Das mag sein. Aber die, die es selbst getroffen hat,hätten sich in dem Moment natürlich ein Verfolgungssystem gewünscht, das ihnen eine größere Überlebenschance geboten und weniger Grausamkeit zugemutet hätte.Für die Betroffenen gibt es also die Relativität des Leidens sehr wohl und damit auch die Relativität des Unrechts, dass ihnen angetan wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mag sein. Aber die, die es selbst getroffen hat,hätten sich in dem Moment natürlich ein Verfolgungssystem gewünscht, das ihnen eine größere Überlebenschance geboten und weniger Grausamkeit zugemutet hätte.Für die Betroffenen gibt es also die Relativität des Leidens sehr wohl und damit auch die Relativität des Unrechts, dass ihnen angetan wird.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner Jurga</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41333</link>
		<dc:creator>Werner Jurga</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 23:18:35 +0000</pubDate>
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		<description>@ Wolfram Obermanns (#4)
Die Verbrechen Stalins (bspw. an den Kulaken), Maos (&quot;Kulturrevolution&quot;) und der Roten Khmer (Ermordung etwa eines Drittels der Bevölkerung) „als geringfügig im Vergleich zur Shoah durch die Nationalsozialisten zu bezeichnen“ – ob nun eurozentrisch oder chauvinistisch, jedenfalls nicht ernst zu nehmen.
In der Tat: „Abgründe linken Radikalismus“. Diese Massenmorde sind nicht in ihrer Motivation, sondern in ihrer schrecklichen Dimension - durchaus mit dem Holocaust im von mir genannten Sinne vergleichbar.
„Totalitarismus“ zielt aber auf etwas Anderes. Im Kalten Krieg entstanden markiert er den westlichen Faschismus-Vorwurf an den Osten, vergleichbar der Propaganda der anderen Seite, die über „Formen bürgerlicher Herrschaft“ sinnierte oder Mauer und Stacheldraht als „antifaschistischen Schutzwall“ fehl deklarierte.
Die Geschichte der Völkermorde sind jedoch in den Kategorien des Ost-West-Konflikts überhaupt nicht zu erfassen. Denn Genozide (z.B. der Holocaust) ereigneten sich sowohl vor als auch nach der (relativ kurzen Periode des) Ost-West-Konflikts. 
Und wenn man versuchen sollte, Massenmorde, die in diesem Zeitraum stattgefunden haben, durch diese völlig ungeeignete Brille zu betrachten, erscheinen die „Abgründe linken Radikalismus“ in unerwartet anderem Licht. So war die chinesische &quot;Kulturrevolution&quot; u.a. gegen die „revisionistische Entwicklung“ in der Sowjetunion gerichtet. Das Pol-Pot-Regime in Kambodscha, also die Terror-Herrschaft der Roten Khmer, wurde von der westlichen Welt, auch von der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, vom sowjetischen Lager, auch von der DDR, jedoch verurteilt und schließlich von (sowjetisch orientierten) Vietnam gestürzt. 
Auch verglichen mit den Leichenbergen in Kambodscha wären die Menschenrechtsverletzungen in der DDR „als  geringfügig zu bezeichnen“. Aber noch einmal: solches Vergleichen macht m.E. keinen Sinn. Unrecht mit dem Verweis auf viel größeres Unrecht anderswo zu anderer Zeit zu relativieren, ist zynisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Wolfram Obermanns (#4)<br />
Die Verbrechen Stalins (bspw. an den Kulaken), Maos (&#8220;Kulturrevolution&#8221;) und der Roten Khmer (Ermordung etwa eines Drittels der Bevölkerung) „als geringfügig im Vergleich zur Shoah durch die Nationalsozialisten zu bezeichnen“ – ob nun eurozentrisch oder chauvinistisch, jedenfalls nicht ernst zu nehmen.<br />
In der Tat: „Abgründe linken Radikalismus“. Diese Massenmorde sind nicht in ihrer Motivation, sondern in ihrer schrecklichen Dimension &#8211; durchaus mit dem Holocaust im von mir genannten Sinne vergleichbar.<br />
„Totalitarismus“ zielt aber auf etwas Anderes. Im Kalten Krieg entstanden markiert er den westlichen Faschismus-Vorwurf an den Osten, vergleichbar der Propaganda der anderen Seite, die über „Formen bürgerlicher Herrschaft“ sinnierte oder Mauer und Stacheldraht als „antifaschistischen Schutzwall“ fehl deklarierte.<br />
Die Geschichte der Völkermorde sind jedoch in den Kategorien des Ost-West-Konflikts überhaupt nicht zu erfassen. Denn Genozide (z.B. der Holocaust) ereigneten sich sowohl vor als auch nach der (relativ kurzen Periode des) Ost-West-Konflikts.<br />
Und wenn man versuchen sollte, Massenmorde, die in diesem Zeitraum stattgefunden haben, durch diese völlig ungeeignete Brille zu betrachten, erscheinen die „Abgründe linken Radikalismus“ in unerwartet anderem Licht. So war die chinesische &#8220;Kulturrevolution&#8221; u.a. gegen die „revisionistische Entwicklung“ in der Sowjetunion gerichtet. Das Pol-Pot-Regime in Kambodscha, also die Terror-Herrschaft der Roten Khmer, wurde von der westlichen Welt, auch von der Bundesrepublik Deutschland anerkannt, vom sowjetischen Lager, auch von der DDR, jedoch verurteilt und schließlich von (sowjetisch orientierten) Vietnam gestürzt.<br />
Auch verglichen mit den Leichenbergen in Kambodscha wären die Menschenrechtsverletzungen in der DDR „als  geringfügig zu bezeichnen“. Aber noch einmal: solches Vergleichen macht m.E. keinen Sinn. Unrecht mit dem Verweis auf viel größeres Unrecht anderswo zu anderer Zeit zu relativieren, ist zynisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wolfram Obermanns</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41310</link>
		<dc:creator>Wolfram Obermanns</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 20:46:19 +0000</pubDate>
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		<description>Eine Totalitarismus-Debatte wie schön.

Natürlich ist der JU Spruch von den Abgründen des Radikalismus von Rechts und Links in unserer Geschichte Unsinn, die DDR war nicht das Dritte Reich.
Abgründe linken Radikalismus tun sich aber sehr wohl auf, wenn man den Blick auf den Stalinismus, Maoismus oder Rote Khmer etc. und die dort begangenen Massenmorde wirft.
Diese Verbrechen dieser Realsozialisten in seinen unterschiedlichen Ausformungen als geringfügig im Vergleich zur Shoah durch die Nationalsozialisten zu bezeichnen, erscheint mir (west-)eurozentrisch und nicht wenig chauvinistisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Totalitarismus-Debatte wie schön.</p>
<p>Natürlich ist der JU Spruch von den Abgründen des Radikalismus von Rechts und Links in unserer Geschichte Unsinn, die DDR war nicht das Dritte Reich.<br />
Abgründe linken Radikalismus tun sich aber sehr wohl auf, wenn man den Blick auf den Stalinismus, Maoismus oder Rote Khmer etc. und die dort begangenen Massenmorde wirft.<br />
Diese Verbrechen dieser Realsozialisten in seinen unterschiedlichen Ausformungen als geringfügig im Vergleich zur Shoah durch die Nationalsozialisten zu bezeichnen, erscheint mir (west-)eurozentrisch und nicht wenig chauvinistisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Muschelschubserin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41270</link>
		<dc:creator>Muschelschubserin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:03:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hoffe, ich finde die richtigen Worte...
Ich finde einen &quot;Vergleich&quot; auch angebracht, in der Hinsicht, dass es bei all solchen Taten und Ereignissen gewisse Parallelen gibt. In den Köpfen der ausführenden Menschen. 
Ich lese momentan ein Buch über das Sonderkommando in Auschwitz und mir werden die genauen, detaillierten Mechanismen in Auschwitz, von technischen bis hin zu psychologischen, immer klarer. Gleichzeitig lese ich ein Sozialpsychologie-Fachbuch, in dem es unter anderem um Konformität, Gruppenprozesse wie Gruppendruck, Einstellungen, Vorurteile, Selbstrechtfertigung und solche Themen geht, die auch im Hinblick auf derartige Gräueltaten eine immense Rolle spielen. 
Auch wenn die Ausmaße von Auschwitz immer unvorstellbar bleiben werden, wird mir doch immer klarer, dass viele psychologische Prozesse eine Rolle gespielt haben, die bei uns allen gleich ablaufen. Es scheint mir tatsächlich weniger schwierig zu verstehen, wie all das passieren konnte, als man denkt - wenn man weiß, wie solche Prozesse ablaufen.
Es ist auch in der Hinsicht nicht verwunderlich, wenn dem Ganzen ein Stempel der Einzigartigkeit aufgedrückt wird. Alles andere würde ja bedeuten, dass man sich weiterhin mit der Gefahr solcher (oder ähnlich motivierter) Taten konfrontiert sähe. Das bedeutet eine Bedrohung für alle. Da scheint eine gewisse Verteufelung und Einzigartig-Machung tatsächlich zur Verharmlosung zu führen, wie zu Beginn des obigen Textes angemerkt. Das machen wir ja mit allem, deshalb verdirbt uns der Hunger in Afrika nicht den Tag. Damit lässt es sich leichter leben. In der Psychologie nennt man das &quot;Unrealistischer Optimismus&quot; bzw. &quot;Glauben an eine gerechte Welt&quot;.
Leider führt das auch zu der Annahme, solche Dinge könnten nie mehr passieren.
Ich halte es daher für wichtig, weniger nach Unterschieden als nach Gemeinsamkeiten und Parallelen zu fragen, die zu solchen Geschehnissen führen. Um sie zu verhindern, auch im Kleinen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hoffe, ich finde die richtigen Worte&#8230;<br />
Ich finde einen &#8220;Vergleich&#8221; auch angebracht, in der Hinsicht, dass es bei all solchen Taten und Ereignissen gewisse Parallelen gibt. In den Köpfen der ausführenden Menschen.<br />
Ich lese momentan ein Buch über das Sonderkommando in Auschwitz und mir werden die genauen, detaillierten Mechanismen in Auschwitz, von technischen bis hin zu psychologischen, immer klarer. Gleichzeitig lese ich ein Sozialpsychologie-Fachbuch, in dem es unter anderem um Konformität, Gruppenprozesse wie Gruppendruck, Einstellungen, Vorurteile, Selbstrechtfertigung und solche Themen geht, die auch im Hinblick auf derartige Gräueltaten eine immense Rolle spielen.<br />
Auch wenn die Ausmaße von Auschwitz immer unvorstellbar bleiben werden, wird mir doch immer klarer, dass viele psychologische Prozesse eine Rolle gespielt haben, die bei uns allen gleich ablaufen. Es scheint mir tatsächlich weniger schwierig zu verstehen, wie all das passieren konnte, als man denkt &#8211; wenn man weiß, wie solche Prozesse ablaufen.<br />
Es ist auch in der Hinsicht nicht verwunderlich, wenn dem Ganzen ein Stempel der Einzigartigkeit aufgedrückt wird. Alles andere würde ja bedeuten, dass man sich weiterhin mit der Gefahr solcher (oder ähnlich motivierter) Taten konfrontiert sähe. Das bedeutet eine Bedrohung für alle. Da scheint eine gewisse Verteufelung und Einzigartig-Machung tatsächlich zur Verharmlosung zu führen, wie zu Beginn des obigen Textes angemerkt. Das machen wir ja mit allem, deshalb verdirbt uns der Hunger in Afrika nicht den Tag. Damit lässt es sich leichter leben. In der Psychologie nennt man das &#8220;Unrealistischer Optimismus&#8221; bzw. &#8220;Glauben an eine gerechte Welt&#8221;.<br />
Leider führt das auch zu der Annahme, solche Dinge könnten nie mehr passieren.<br />
Ich halte es daher für wichtig, weniger nach Unterschieden als nach Gemeinsamkeiten und Parallelen zu fragen, die zu solchen Geschehnissen führen. Um sie zu verhindern, auch im Kleinen.</p>
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		<title>Von: Arnold Voss</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41269</link>
		<dc:creator>Arnold Voss</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 15:01:03 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn die Muslime die Juden von heute sein sollen, warum brüllt dann nicht die Mehrheit von ihnen auf, wenn führende und/oder politisch mächtige Vetreter und Angehörige ihrer Religion auch heute wieder die totale Vernichtung der Juden respektive Israels fordern?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die Muslime die Juden von heute sein sollen, warum brüllt dann nicht die Mehrheit von ihnen auf, wenn führende und/oder politisch mächtige Vetreter und Angehörige ihrer Religion auch heute wieder die totale Vernichtung der Juden respektive Israels fordern?</p>
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	<item>
		<title>Von: kassandra</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/auschwitz-oft-verglichen-doch-unvergleichbar/comment-page-1/#comment-41264</link>
		<dc:creator>kassandra</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 14:23:25 +0000</pubDate>
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		<description>Der administrativ organisierte Massenmord an der Juden in den Jahren 1942 bis 1945 in Deutschland durch die damaligen Dienstherren deutscher Verwaltungen, Sicherheitsbehörden, Wehrmacht, SS und anderen Bürgern bleibt auf europäischem Boden bis heute ein singuläres Ereignis, das bis heut glückerweise im demokratischen Europa keine Wiederholung gefunden hat.

Gleichwohl bleibt dieser Massenmord an einer bewusst ausgegrenzten Gruppe von Menschen eine stete Mahnung, dass dies immer wieder passieren kann, weil es tatsächlich passiert ist.

Ohne auf Details Ihres Artikels eingehen zu wollen, führt der administrativ durchgeführte Massenmord an den Juden zu der Frage, das ein solcher immer wieder passieren kann, da jede neue Generation von Menschen erneut verführt werden kann. 

Ein Mittel zur Vermeidung ist die stete Erinnerung.

Pflegen wir diese Erinnerung und versuchen ohne Polemik der Opfer zu gedenken.

Ich habe auf ARTE vor einer Woche die Dokumentation von Herrn Claude Lanzman über die Shoa gesehen. Mich hat sie noch mehr berührt als vor 20 Jahren. 

Hören wir einfach den Opfern und den Tätern zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der administrativ organisierte Massenmord an der Juden in den Jahren 1942 bis 1945 in Deutschland durch die damaligen Dienstherren deutscher Verwaltungen, Sicherheitsbehörden, Wehrmacht, SS und anderen Bürgern bleibt auf europäischem Boden bis heute ein singuläres Ereignis, das bis heut glückerweise im demokratischen Europa keine Wiederholung gefunden hat.</p>
<p>Gleichwohl bleibt dieser Massenmord an einer bewusst ausgegrenzten Gruppe von Menschen eine stete Mahnung, dass dies immer wieder passieren kann, weil es tatsächlich passiert ist.</p>
<p>Ohne auf Details Ihres Artikels eingehen zu wollen, führt der administrativ durchgeführte Massenmord an den Juden zu der Frage, das ein solcher immer wieder passieren kann, da jede neue Generation von Menschen erneut verführt werden kann. </p>
<p>Ein Mittel zur Vermeidung ist die stete Erinnerung.</p>
<p>Pflegen wir diese Erinnerung und versuchen ohne Polemik der Opfer zu gedenken.</p>
<p>Ich habe auf ARTE vor einer Woche die Dokumentation von Herrn Claude Lanzman über die Shoa gesehen. Mich hat sie noch mehr berührt als vor 20 Jahren. </p>
<p>Hören wir einfach den Opfern und den Tätern zu.</p>
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