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Betriebsprüfung 2015 – Finanzverwaltungen forcieren schnelles Verfahren

Das Finanzamt ist verstärkt im Web unterwegs Foto:  Bigstock

Das Finanzamt ist verstärkt im Web unterwegs Foto: Bigstock

Kündigt die Finanzverwaltung eine Betriebsprüfung an, haben viele Unternehmer ein mulmiges Gefühl im Magen. Besonders für kleine und mittelständische Betriebe sind die Prüfungen starker Tobak, denn die Beamten sind akribisch und suchen mit aller Macht nach Mehreinnahmen. Zeitnahe Betriebsprüfungen sind bereits seit 2012 in NRW wie auch in anderen Bundesländern gesetzlich geregelt, doch bisher wurde hauptsächlich im Drei-Jahres-Rhythmus geprüft. Das soll sich schon Anfang des nächsten Jahres ändern, denn die Finanzbehörden wollen ab Anfang 2015 verstärkt das schnelle Verfahren anwenden. Auch Betriebe im Ruhrgebiet von Bochum bis Gelsenkirchen müssen sich nun auf eine zeitnahe Betriebsprüfung einstellen.

Prüfungen sofort nach Abgabe der Steuererklärung

Der Unterschied zwischen einer Prüfung im Mehr-Jahres-Turnus und einer zeitnahen Betriebsprüfung: Die neue Prüfungsmethode kann sofort nach Abgabe der betrieblichen Steuererklärung erfolgen. Dadurch verstreicht weniger Zeit und der Abstand zur nächsten Betriebsprüfung ist deutlich geringer. Die neuen Prüfungsrichtlinien beinhalten mehr Schwerpunkte und erlauben ein strafferes Prüfungsverfahren. Die Finanzverwaltungen können bereits bei Prüfungsstart auf die Daten zugreifen. Wichtig ist jedoch, dass Unternehmer einen Ansprechpartner benennen können. Auf jeden Fall sollte ein Steuerberater anwesend sein. Für Bochumer Unternehmer ist ein Steuerberater in Bochum die ideale Adresse, denn hier profitieren Unternehmen gleich in mehrfacher Hinsicht. Eine Steuerberaterkanzlei in der Nähe hat bei Betriebsprüfungen erhebliche Vorteile: Der Steuerberater ist schnell erreichbar, übernimmt die Verhandlungen im Betrieb und kümmert sich bei Bedarf um die Einlegung von Rechtsmitteln.

Mitwirkungspflicht laut Prüfungsanordnung

Auch bei der beschleunigten Betriebsprüfung ist eine Betriebsbesichtigung für den Prüfer ein wichtiger Aspekt, um sich ein persönliches Bild vom Unternehmen zu machen. Laut Prüfungsanordnung gilt die Mitwirkungspflicht. Eine Verweigerung dieser Mitwirkungspflicht ist nicht möglich. Wer dem Betriebsprüfer die Arbeit erleichtert und alle Unterlagen vorlegt, sammelt Pluspunkte – wer sich dagegen sperrt, gewinnt kaum Sympathien. Während der Prüfung werden teilweise komplizierte Fragen gestellt, die für Unternehmer oft kaum zu beantworten sind. In diesem Fall sollte auf den Steuerberater verwiesen werden. Auch die Schlussbesprechung ist von großer Bedeutung, denn sehr häufig findet der Steuerberater Ungereimtheiten, die eventuelle Nachforderungen der Finanzverwaltungen erheblich senken. Die WIS Steuerberatung in Bochum beispielsweise erarbeitet gemeinsam mit dem Mandanten ein planerisches Konzept für die Betriebsprüfung und berät in allen Belangen. Ein erfahrener Steuerberater erklärt präzise, welche positiven oder negativen Auswirkungen unternehmerisches Handeln nach sich ziehen kann.

Das Finanzamt im Web unterwegs

Betriebsprüfer haben in der Vergangenheit eher stichprobenartig geprüft und einzelne Belege genauer unter die Lupe genommen. Doch im Zuge der Einführung des beschleunigten Prüfungsverfahrens hat sich viel verändert. Das Finanzamt ist verstärkt im Web unterwegs und spürt zum Teil über Suchmaschinen Auffälligkeiten auf, die im Falle der Bestätigung erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen. Presseerklärungen oder Veröffentlichungen auf Firmenwebsites liefern den Finanzbeamten wichtige Hinweise, beispielsweise auf Aktivitäten im Ausland.

 

Mit einem fähigen Steuerberater sind Unternehmer auf der sicheren Seite und können auch den zeitnahen Betriebsprüfungen gelassen entgegensehen. Schon ab Januar 2015 sollen die Schnellverfahren in einigen Bundesländern konsequent durchgeführt werden.

 

 

 

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