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Bochum: Grüner Finke distanziert sich von sich selbst und unterstützt jetzt Polizei und Bundeswehr

Karsten Finke, Revolutionärdarsteller und grüner Hinterbänkler

Karsten Finke, Revolutionärdarsteller und grüner Hinterbänkler

Gestern äusserte sich das Bochumer Grünen Ratsmitglied  Karsten Finke  noch sehr verständnisvoll zu den Ausschreitungen in Frankfurt vor der EZB-Eröffnung. Der Verbalradikalist schwadronierte  in seinem Blog ein wenig vor sich hin:

Brennende Polizeiautos sind ideologisch gesehen eigentlich noch ganz gut vertretbar, denn hier wird der Staat als Solches angegriffen. Ähnlich ist es mit Sabotageaktionen gegen die Bundeswehr oder Vergleichbares.

Doch heute ist der als revolutionärer Tiger gesprungene Finke als Bettvorleger gelandet. Er stimmte soeben einer von CDU, FDP, UWG und den Freien Bürgern eingebrachten Resolution zu, in der er seine Unterstützung für die Bundeswehr und die Polizei bekundete, die er zuvor bereits im Rat angekündigt und als selbstverständlich bezeichnet hatte:

resolution_finke

Bis auf drei Mitglieder der Linken im Rat stimmten alle der Resolution zu.

Mehr zu dem Thema:

Grünes Ratsmitglied: “Brennende Polizeiautos sind ideologisch gesehen eigentlich noch ganz gut vertretbar”

 

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12 Kommentare zu “Bochum: Grüner Finke distanziert sich von sich selbst und unterstützt jetzt Polizei und Bundeswehr

  • #1
    Norbert Lange

    … und warum traut sich kein Ratsmitglied der Stadt Bochum gegen den Bochumer Stadtrat der Grünen, Herrn Karsten Finke, eine Anzeige wegen Volksverhetzung zu stellen?

  • #2
    Müller

    Weil seine dümmlichen Aussagen natürlich nichts mit „Volksverhetzung“ zu tun haben.

  • #3
    Thomas Weigle

    „Bis auf die drei Mitglieder der Linken im Rat stimmten alle der Resolution zu.“ Respekt Herr Finke, wie Sie die Mitglieder der Linkfraktion als Krawallfreunde entlarvt und nun im Regen haben stehen lassen.

  • #4
    Lange Norbert

    … womit denn, Herr Müller?

    In den öffentlichen geteilten Meinungen des Herrn Stadtrat Finke, gegen Einrichtungen der deutschen Staatsorgane, sehe ich sehr wohl den Anfangsverdacht gegen Volksverhetzung zum Nachteil der deutschen Bevölkerung, da die Staatsorgane in Deutschland, u.a. auch die berechtigten Interessen der deutschen Bevölkerung vertreten!

    Auch vertrete ich die Auffassung, dass der Stadtrat der Bochumer Grünen, Herr Karsten Finke, zeitnah sein politisches Amt als Bochumer Stadtrat/Volksvertreter niederlegen muss!

  • Pingback: Blockupy: Grüner Politiker findet brennende Autos vertretbar - und dann doch nicht

  • #6
    Jetzt ist Schluss??

    Karsten Finke, lassen wir es uns mal auf den Punkt bringen, ist genau das, was er am meisten hasst: Ein typischer Sozialdemokrat. „Links blinken“, aber wenns um den Job in der Partei geht, dann muss man halt schon mal „rechts abbiegen“ – man muss ja der „Revolution“ erhalten bleiben. Das ist dann doch noch einen Tick wichtiger als die „Ideale“, die man da hochzuhalten vorgibt. Es gibt keine bessere Definition eines „grün-linken Politikers“ als Karsten Finke. Wenn Schwule nackt über die Straße tänzeln dürfen ist der Staat ok. Wenn jemand anmerkt, dass man Polizisten nicht verletzen darf, ist der Staat schon faschistoid, wenn er solche Aussagen nicht verbietet. Und am Ende hängt Finke dann doch nur an seinem Job. Stefan Laurin muss man an der Stelle dankbar sein, dafür dass er es sich nicht nehmen lässt, über solche Politiker zu berichten. Die machen sonst nämlich, was sie wollen, wenn die Öffentlichkeit nicht genau hinsieht. Karsten Finke ist bestimmt kein Volksverhetzer, sondern nur ein armer selbstverliebter Irrer. Bestimmt ein Grund, die Grünen in Bochum nicht zu wählen, aber ansonsten völlig egal – wenn er vernünftig tickende Menschen nicht einfach so tierisch nerven würde, dass man sich dann doch nochmal mit der Personalie aufhält… (Die Grünen wissen Bescheid und er wird da bald auch verschwinden… und wenn nicht wird Stefan Laurin hoffentlich weiter über den Typ berichten, bis die Grünen es auch begreifen)

  • #7
    Marc D.

    Hervorragende Kommentierungen zu einem unfassbaren Verhalten eines Volksvertreters, der seine Partei auch noch im Ausschuss für Schule und Bildung vertritt. Ein Schlag ins Gesicht der Wählerinnen und Wähler.

    Zu gerne würde ich die Haltung von Herrn Finke kennen, wenn Salafisten und Hogida durch Bochum marschieren und Autos anzünden.

    In der Partei Die Grünen wird es hoffentlich genügend Menschen geben, die erkannt haben, das solche Mitglieder und Selbstdarsteller für das politische Deutschland einfach nicht tragbar sind.

  • #8
    LuckyLuke

    Carsten ist schon ganz OK Durch seine Unfähigkeit und sein komisches Bärchenkostum, für das er sich während des Stupa-Wahlkampfes an der RUB nicht zu schade war anzuziehen, hat er den Grünen auf dem Campus viele, viele Stimmen gekostet und wir umso mehr Stimmen bekommen. Mich wundert das alles garnicht, dass ist bei uns an der RUB ganz normal. Ich hoffe er hält noch bis zur nächsten Wahl durch, ohne ihn wäre die Stupa-Wahl bestimmt eine andere gewesen. Im Grunde müssen die Grünen im Stadtrat es halt auch selbst wissen, ob sie den Finke in ihrer komischen Partei halten wollen und gerade die Wählerstimmen verbrennen. War ja auch nicht das erste mal, dass er krass auffällt…Zuletzt am 03. Oktober hat er beispielsweise geschrieben „nie wieder Deutschland etc.“

  • Pingback: Bochumer Tutehorn 21.03.2015 - Schmidt's Katze

  • #10
    Ich

    Nun Keine Volksverhetzung richtig, aber Aufforderung zum Landfriedensbruch:

    Zitat § 125 StGB:
    (1) Wer sich an:
    1. Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder
    2. Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit,
    die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen werden, als Täter oder Teilnehmer beteiligt oder wer auf die Menschenmenge einwirkt, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu fördern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

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