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Bodo im Februar: Serdar Somuncu, Karsten Riedel, Samar Yazbek

bodo_Titel_201602Mit Serdar Somuncu und einem gefährlichen Buch, mit dem Theatermusiker und „Wattenscheider Jung” Karsten Riedel, mit der syrischen Schriftstellerin Samar Yazbek, mit Upcycling in BO und DO, mit dem Blick einer 90-Jährigen auf Flüchtlinge und neue Nazis und einer nie erzählten Familiengeschichte, mit Geschichten von draußen und vielem mehr.

Der Schauspieler und Kabarettist Somuncu hat über 1.500 Mal auf der Bühne aus Hitlers „Mein Kampf“ gelesen – zum Teil mit kugelsicherer Weste. Ein Gespräch über die Neuedition eines gefährlichen Buches und warum es wichtig ist, dass man es kaufen kann.

Karsten Riedel wusste von klein auf, dass er Musik machen wollte. Der Bochumer Bandleader ist viel gefragter Musiker für Theater, Film und Funk – und hat seinen Arbeits- und Familienmittelpunkt bewusst im Ruhrgebiet gelassen.

Die syrische Autorin Samar Yazbek hat die Gewalt in ihrem Heimatland direkt erlebt, deren Folgen mittlerweile Europa erreicht haben. Ihre Erinnerungen zeigen das Ausmaß der Gewalt und des Horrors, die so viele Syrer aus ihrer Heimat fliehen lassen.

Mittags bei Kana: bodo besucht die Suppenküche am Dortmunder Nordmarkt, die seit 25 Jahren für bedürftige und hungrige Menschen kocht und spricht mit Gästen und KöchInnen.

Waltraud Hennes Vater Moritz Klingen kam vor 1935 in die „Hölle von Dortmund“, die Steinwache. Die Familie zerbrach daran. Die 90-jährige Tochter hat es satt, dass die geistigen Nachfolger der Nazis von damals sich nun wieder anmaßen, die Führung zu übernehmen – und erzählt.

Drei Vorreiter einer wachsenden Bewegung, die aus dem Abfall der Konsumgesellschaft neue wertvolle Artikel schaffen, berichten von ihren ganz persönlichen Beweggründen, die sie zum „Upcycling“ gebracht haben

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