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Borussenfront in London: „Schatten auf das Ansehen Dortmunds“

borussenfront_party-150x150Nur knapp hat der BVB gestern gegen die Bayern beim gestrigen Fußballfest in London verloren. Auch die Fans von Borussia Dortmund hinterließen einen guten Eindruck und feierten ruhig und friedlich. Alle Fans? Nein, denn auch Neonazis waren nach England gereist.

Wie die Polizei Dortmunder Polizei noch gestern Abend meldete, kam es am Rand des Champion-League Endspiels in Dortmund nicht nur zu Ausschreitungen, die von einer Gruppe von 50 Borussen-Fans ausgingen, zu denen auch Neonazis gehörten:

Einen besonderen Schatten auf das Ansehen Dortmunds in London warf zusätzlich, dass aus dieser Gruppe heraus zuvor in der Nähe des Wembley-Stadions ein Transparent mit der Aufschrift „30 Jahre Borussenfront Dortmund“ entrollt worden war.

Die 50, zumindest zum Teil rechtsradikalen Fans, wurden von der  Londoner Polizei festgenommen. Die Polizei Dortmund, die vor Ort war, hatte daran einen großen Anteil:

Den entscheidenden Hinweis auf die Gruppe erhielten die englischen Kollegen von den szenekundigen Beamten der Dortmunder Polizei, die sich zurzeit in London aufhalten und in den polizeilichen Einsatz eingebunden sind.

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21 Kommentare zu “Borussenfront in London: „Schatten auf das Ansehen Dortmunds“

  • #1
  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Du findest im Frühstück auf der Dortmund-Seite zehn Links zum gestrigen Spiel – Welt, FAZ, Spiegel, New York Times, The Guardian:
    http://www.ruhrbarone.de/fruehstueck-110/

  • #3
    Sascha Pletenecky

    Es ist eine Schande, dass diese braune Brut sich immer noch unter dem Deckmantel der BVB Fangemeinde präsentieren!
    Es wäre schön, wenn sich endlich die BVB Vereinsführung, Fanabteilung aber vor allem anderen Fangruppierungen klar von diesem rechtsradikalen Pack distanzieren.
    Unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz- aber das fair, tolerant und über alle Nationalitäten hinaus!

  • #4
    yohak

    „Ein besonderer Schatten auf das Ansehen“ ?
    Wer in London weiss denn überhaupt, dass es sich bei der „Borussenfront“ nicht um stinknormale Fussballfans, sondern um Rechtsextremisten handelt ?
    Und wenn man das nicht weiss, wie soll dann der Anblick eines Transparents „30 Jahre Borussenfront“ dem Ansehen schaden ?

  • #5
    der, der auszog

    @Yohak

    Genauso, wie man einem Deutschen heutzutage durchaus zutrauen darf, dass er neben seiner Muttersprache auch noch die eine oder andere Fremdsprache – beispielsweise Englisch – beherrscht und er sich darüber hinaus auch für die soziokulturellen Themen in anderen Ländern, besonders in Europa interessiert, sollte man im 21. Jahrhundert durchaus auch davon ausgehen, dass dies bei einem Engländer nicht großartig anders ist. Deutsch ist in England extrem beliebt, das gilt sowohl für die Sprache und für Themen wie Fußball und The Nazis sowieso.

    Des weiteren dürften vermutlich um die 150 Millionen Zuschauer gestern nach London geschaut haben. Da kann eine Handvoll Dortmunder Affen unter ungünstigen Umständen erheblichen Schaden anrichten, nicht nur für den BvB.

    @Sascha
    Solange die Strategie von Vereinen, Fanclubs und Fans lediglich darin besteht, gewaltbereiten Hooligans ihre Fan -Daseinsberechtigung abzusprechen, wird sich an dem Problem in absehbarer Zeit nichts ändern.

  • #6
    ultra

    Wo, wenn nicht beim BVB. Vom Torwart (Du schwarze Sau) bis hin zu den Ultras von United bis Desperados. Dortmund hat nicht nur ein Naziproblem, der BVB ist ein Naziproblem!

  • #7
    Walter Stach

    1.
    N i e m a n d hat w e l t w e i t in den Medien auch nur mit einem Wort die „Borussenfront in London“ erwähnt.
    2.
    Die Londoner erleben zur Zeit heftige Proteste ihrer Landsleute gegegen „Fremde“, vor allem gegen solche, die sich zum Islam bekennen;da bemerkt niemand, da interessiert niemand die “ 50 Hansels“ einer sog.Borussenfront.

    3.
    Großlondon hat rd. 8 Mio Einwohner;und dort wollen sich 5o (!!) aus der Borussenfront bemerkbar machen? Bestenfalls,schlechtestenfalls haben sie sich lächerlich gemacht.

    Soviel zu den Befürchtungen, das „Auftreten der Borussenfront“ könne in London, in GB ,weltweit dem BVB, der Stadt Dortmund schaden;nichts davon.

    Diese Feststellungen stehen nicht in Widerspruch zu alldem, was in DO gegen (Neo-)Nazis im allgemeinen, die Borussenfront eingeschlossen, getan wird und weiterhin getan werden muß.

    -6- Ultra
    „Der BVB ist ein Naziproblem“
    Abgesehen davon, daß diese Aussage inhaltlich ideotisch ist.
    Haben Sie mal‘ darüber nachgedacht, in welche Ecke sie damit alldiejenigen stellen, die Mitglieder des BVB bzw.seine Fans sind, denn die (!!)sind der BVB.

    Diese Feststellung steht nicht in Widerspruch zur Pflicht der Verantwortlichen des BVB alles zu tun, damit der Verein nicht mißbraucht werden kann als „Plattform“ für Auftritte Dortmunder (Neo-)Nazis, speziell der sog. Borussenfront.

  • #8
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Walter: Das ist nicht richtig. Mittlerweile haben auch andere Medien das Thema aufgegriffen:

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/londoner-polizei-verhaftet-50-borussia-dortmund-hooligans-a-901962.html

    http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Sport/Fussball/d/2902580/dutzende-bvb-hooligans-festgenommen.html

    http://www.bild.de/bildlive/2013/11-dortmunder-hooligans-30558854.bild.html

    http://www.kleinezeitung.at/sport/fussball/cl/3320001/lange-partynacht-muenchen.story

  • #9
    Fordiebianco

    Der Herr Stach hat vollkommen recht. Als Bewohner von Gross – London kann ich bestaetigen dass keine der grossen Zeitungen (oder die BBC) heute irgendetwas über irgendwelchen braunen Dortmunder Fans berichtet hat (ich glaube ‚minor scuffles‘ wurden berichtet).

    War natürlich abzusehen dass ein paar dieser Idioten wieder ausflippen, aber das sind die hier gewoehnt. Und die rechten Slogans versteht hier sowieso keiner.

    FB

  • #10
    Walter Stach

    Ja, Stefan, ich habe so eben auch eine Kurzmeldung bei SPIEGEL online gelesen.

    Aber ansonsten?

    Also, abgesehen von solchen Randnotizen,Es ist „nichts“ und es wird „nichts“ mit deutschlandweiter, mit europaweiter, mit weltweiter Aufmerksamkeit des Auftrittes der „5o Hansel“ der sog.Borussenfront, den sich diese Typen gewünscht haben. Wir sollten nicht dazu beitragen, daß es doch noch ‚was wird mit ihrem Wunsch nach Aufmerksamkeit für ihren Auftritt in London.

    Ich habe aufgrund unserer Diskussion so eben Tochter und Schwiegersohn in England angerufen, die ca.1 Std.Autofahrt östlich von London wohnen (Fußballfans und politisch interssiert).
    Ich habe sie u.a.nach dem Auftritt der Borussenfront in London gefragt.
    Antwort:
    „Nichts gehört, nichts gelesen, interessiert in England, in London niemanden.“

    PS
    Was für mich als BVB-Fan zu erfahren viel wichtiger war:
    In England besteht in den Medien, in der Bevölkerung, unter den Fußballexperten die einvernehmliche Meinung ,daß der BVB den Bayern ebenbürtig war und ebenso den Sieg verdient gehabt hätte und es besteht kein Zweifel, daß Ribery die Rote Karte hätte sehen müssen.

    (Stefan, ich gehe davon aus, von Dir nicht mißverstanden zu werden.
    Wir sind uns. so meine Wahrnehmung, in der Beurteilgung faschistischer/nationalsozialistischer Gesinnungen und in der Beurteilung ihrer Protagonisten einig, nicht immer scheinen wir uns einig zu sein, wenn es um die Frage nach der „Bewertung“ rechtsradikal bestimmter öffentlicher Auftritte geht und wenn es darum geht, über geeignete Mittel im Umgang mit solchen Gesinnungen bzw.mit deren Protagonisten zu befinden, sh.jetzt der Auftritt der sog.Borussenfront in London.)

  • #11
    Walter Stach

    Stefan,
    ohne vom Thema,vom Problem „Borussenfront“ und von deren Auftreten in London ablenken zu wollen:

    Bekannte und ich haben uns am Wochenende wegen der Tagung der „Deutsche Burschenschaften“ in Eisenach mehrfach gefragt, ob es auch im Ruhrgebiet auffällige Aktivitäten der „Deutschen Burschenschaften“ gibt und ob diese möglichlerweise, wie jetzt in Eisennach zu registrieren, sehr bemerkens- und sehr nachdenkenswerten von rechtsradikalem Gedankengut geprägt sind.

    Wenn das im Ruhrgebiet „kein Thema“ ist, gut so.
    Wenn es auch bei im Ruhrgebiet „ein Thema“ sein sollte, könnte es angebracht sein, es hier bei den Ruhrbaroen aufzugreifen.

  • #12
    Andreas

    @Walter Stach: Es besteht auch kein Zweifel daran, das Lewandowski die rote Karte für den hässlichen Tritt auf die Achillesverse von Boateng hätte bekommen müssen. Riberys Armattacke hätte den Mitspieler verletzen können und war eindeutig rotwürdig. Aber Lewandowskis Tritt hätte Boateng für mehrere Monate außer Gefecht setzen können. Ich denke, in Sachen Schiedsrichterentscheidungen sollten die BVB Fans sich mit Kritik zurückhalten.
    Die Bayern hätten sich über mindestens ein Gegentor in den ersten 25 Minuten nicht beschweren können, aber so gut die Dortmunder auch waren, die Bayern waren mindestens eben so gut und haben eben das eine Tor mehr gemacht. Ich glaube, damit kann man es auch gut sein lassen.

    Zur eigentlichen Meldung sei gesagt, dass ich es positiv finde, wenn wenigstens uns in Deutschland diese Neonazis aufgefallen sind und wir dies verurteilen. Wenn das im Ausland nicht so wahrgenommen wurde mag das Glück sein, aber trotzdem sollte man dieses Thema nicht verschweigen wollen, sondern offensiv angehen. Jede Art von Fremdenfeindlichkeit ist falsch, ob sie nun einer breiten Masse auffällt oder nicht.
    Fußball hat nunmal sehr viel mit Emotionen zu tun. Diese kann nicht jeder immer richtig kontrollieren und genau dadurch ziehen solche hochgepeitschten Stimmungen Radikale von beiden Seiten leider stets an. Als Fußballfan sollte man sich selbst oft hinterfragen, ob die Liebe zum eigenen Verein nicht manchmal zu Reaktionen führt, die man im Alltag so nie gezeigt hätte. Da werden Spieler aufgrund ihrer Nationalität beschimpft oder „nach Hause“ gewünscht. Das alles muss nicht sein.
    Da finde ich es gut, wenn die Dortmunder Polizei bei Verhaftungen hilft, bevor das Auftreten einiger weniger unter dem Deckmantel des Fansseins dazu führt, dass diese Ihre Ansichten in die Tat umsetzen. Und das würde dem Ausland dann sicher ganz schnell auffallen und es ginge vermutlich wie allzu oft der entsetzte Ruf aus: „Das konnte ja niemand kommen sehen…“

  • #13
    Korrektur

    Es wäre schön, wenn es die Ruhrbarone schaffen würde, Meldungen der Polizei inhaltlich korrekt wiederzugeben. Richtig ist, dass eine Personengruppe dieses „Borussenfront“-Transparent in Stadionnähe entrollt hat. Richtig ist auch, dass es Auseinandersetzungen und Festnahmen gab. ABER diese beiden Ereignisse standen nicht in direktem Zusammenhang miteinander, d.h. es waren nicht die Personen die das Transparent zeigten, die festgenommen wurden. Es handelt sich hierbei um unterschiedliche Ereignisse mit unterschiedlichen Beteiligten (wobei natürlich auch personelle Überschneidungen möglich sind).

    Die Polizeipresse schreibt dazu:
    „Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der Dortmunder und Londoner Polizei im Rahmen des Champions-League-Finales führte dazu, dass heute Nachmittag eine ca. 50-köpfigen Gruppe randalierender Dortmunder Hooligans durch die Londoner Polizei festgesetzt wurde. Die Gruppe war über den Tag bereits durch Schlägereien und Randalierereien aufgefallen.“

    „Einen besonderen Schatten auf das Ansehen Dortmunds in London warf zusätzlich, dass aus dieser Gruppe heraus zuvor in der Nähe des Wembley-Stadions ein Transparent mit der Aufschrift „30 Jahre Borussenfront Dortmund“ entrollt worden war.

    Den entscheidenden Hinweis auf die Gruppe erhielten die englischen Kollegen von den szenekundigen Beamten der Dortmunder Polizei, die sich zurzeit in London aufhalten und in den polizeilichen Einsatz eingebunden sind.

    Den weiteren Umgang mit dieser Personengruppe entscheidet die Londoner Polizei nach britischem Recht.“

    Investigativer Journalismus beinhaltet Tatsachen korrekt wiederzugeben und nicht aus anderen Zeitungen abzuschreiben, die ebenfalls nicht in der Lage waren, die Aussagen der Polizei zu verstehen und korrekt wiederzugeben.

  • #14
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Korrektur: „Aus dieser Gruppe heraus“ ist wohl eindeutig. Und investigativ ist an dem Stück gar nicht. Das ist eine umgeschriebene Pressemitteilung und das geht aus dem text auch hervor.

  • #15
    David

    Wir waren als NORMALE BVB-Fan’s auch, da leider nirgendwo sonst noch Platz war, ebenfalls im Blue Check in Wembley, dem Lokal in dem auch augenscheinlich Anhänger der Borussenfront waren.
    Allerdings weiss ich nicht, was genau dem Ansehen geschadet haben soll?
    Wir haben in dem Pub mit den Jungs der Borussenfront, Briten, Indern und anderen Nationen einen schönen Fussballabend erlebt.
    Die rechtsradikale Einstellung mag es geben, dazu kann ich nichts sagen, aber vor Ort, in dem Pub war davon unmittelbar nichts zu merken. Weder vor dem Spiel noch lange nach dem Spiel!

  • #16
    Klaus Lohmann

    @Walter Stach u. @David: Sehr „geile“ Kommentare, ihr Beiden, jeder auf seine Art….

    Ich fasse dann auf *meine* unnachahmlich arrogante Weise nochmal zusammen: Der Eine findet, dass man doch irgendwie nix gemerkt hat auf der Insel (und sorry, für mich hört sich das mindestens irgendwie „erleichtert“ an), der Andere findet an den Nazis der Borussenfront überhaupt nix merkliches, wenn die mal schön folkloristisch im Ausland fremdfeiern.

    Die Faktenlage ist mit den Meldungen über die Hools und *aus deren Reihen* stammende Plakataktionen von polizeibekannten Faschos wohl hinreichend dargestellt, aber selbst das lässt das kleine Heer von Alles-Verdrängern beim BvB nicht aufhören, die „Nestbeschmutzer“ der aufklärenden Journalisten als Deppen bloßstellen zu wollen. Klappt aber auch diesmal nicht.

  • #17
    Walter Stach

    -12-Andreas:
    Und was ist mit Dante -grobes Foulspiel im Strafraum, Elfmeter und – regelkonform- zumindest „gelb“;dann wäre er weg gewesen.
    Also, wenn …………..-dann hätten die Bayern das Spiel mit 9 Spielern zu Ende bringen müssen;möglicherweise die Borussen mit 10.

    Woher nehmen Sie die Gewissheit, daß Lewandoswky vorsätzlich(!!) dem Boanteng den Tritt versetzt hat? Jedenfalls kann man in seinem Falle nach dem „Tatverlauf“ den Vorsatz zumindest hinterfragen, das gilt nach dem „Tatverlauf“ für den Schlag von Ribery zweifelsfrei nicht.

    Was mich insgesamt immer wieder erstaunt ist das insgesamt extrem unsportliche Verhalten von Ribery, eben auch in London, und das während des gesamten Spieles;das ist schon ein -vorsichtig formuliert-„schwieriger Charakter“, was sich auch in einer privaten „Eskapade“ gezeigt hat.

    Und wenn der BVB in den ersten 3o Minuten ein Tor gemacht hätte?

    Andreas,
    aber „alles Wenn und Aber“ ist ja letztlich völlig belanglos.
    Das Spiel ist gelaufen.
    Und wenn ich das gesamte Spiel, so wie es gelaufen ist, noch ‚mal analysiere, dann waren die Bayern eben in den letzten 2o Minuten einem weiteren Tor deutlich näher als der BVB, insofern gilt es, den Sieg des FC Bayern zu akzeptieren. Und das ist durch die Mannschaft, den Trainer,den Vorstand des BVB unmißverständlich geschehen, ich denke auch durch die große Mehrheit der Fans, trotz aller Entäuschung. „Lassen wir es dabei gut sein“ -einverstanden.
    Verkneifen kann ich mir Folgendes allerdings nicht -unabhängig vom Spiel in London:
    Ich habe als BVB-Fan hier mehrfach gesagt, daß der FC Bayern insgesamt, vor allem aber in der Saison 2o12/2013, großartige fußballerische Erfolge erzielt hat.
    Sympatisch finde ich den FC Bayern trotdem weiterhin nicht, und zwar ausschließlcih deshalb, weil ich gegen alle Menschen,Organisationen,Vereine,Vereinsvorstände ablehnend, sogar verachtend reagiere, deren Verhalten durch maßlose Arroganz gegenüber Anderen gekennzeichnet ist, insbesondere gegenüber allen tatsächlich oder vermeintlich Schwächeren.
    Und das ist nun ‚mal -nach meiner Wahrnehmung“!!-“ das „Markenzeichen“ des FC Bayern München.

    ( Herr Rummige hat einen weiteren Beleg für diese „bayerntypische“ Arroganz geliefert;sh.seine Bemerkung: “ Auch mit 1,8 Promille werden wir………..“. Ich finde diese Aussage arrogant, unsportlich, letztlich sogar „einfach billig und
    „dümmlich“!!)

    -16-Klaus Lohmann,
    inwiefern meine Beiträge auf „Verdrängen des Nazi-Problemes Borussenfront“ durch mich schließen lassen, ist für mich unbegreiflich;meine Beiträge beinhalten wörtlich Gegenteiliges -sh.-7-abschließend;sh.-10abschließend-.

    Im hier anstehenden Kommentar und in den Disk.beiträge dazu geht es primär darum, ob der Auftritt von 5o(?)Borussenfrontöre in London dem Ansehen des BVB, dem Ansehen der Stadt DO -oder gar dem Ansehen Deutschlands(!!)-geschadet haben könnte.
    Ich habe mir erlaubt, das, und sonst gar nichts, zu bezweifeln.
    Und ich habe bis jetzt keinen Anlaß, zu einer anderen Auffassung zu kommen. Was ist denn in den internationalen Medien dazu mittlerweile Neues zu lesen und zu hören?

    (Ich habe vorgestern zufällig in der Nacht bei CNN den Bericht eines CNN-Reporters aus London gehört. Das Wichtigste daran war für mich seine Feststellung: “ Der BVB hat weltweit viele,viele Freunde gewonnen“.

    Ich denke, daß der BVB damit auch Freunde für Dortmund gewonnen haben könnte;nichts,gar nichts ist von dem CNN- Reporter dazu irgenwie relativierend vorgetragen worden, beispielsweise mit Hinweisen auf das „Auftreten einer Borussenfront“.)

  • #18
    DEWFan

    Auch eine Frage der Wahrnehmung: würde irgendjemand auf die abstruse Idee kommen, Städte wie Hamburg oder Berlin als Ganzes über das Verhalten einiger Fussballfans zu beurteilen? Oder nehmen wir Dresden (ähnlich groß wie Dortmund): würde irgendwer auf Stadt und Bevölkerung Rückschlüsse ziehen, nur weil er ein paar negative Schlagzeilen über Dynamo gelesen hat? Nein? Dann verstehe ich so krude Äußerungen wie unter #6 veröffentlicht wurde, umso weniger…

    Übrigens, in Berlin-Schöneweide soll es auch ein Problem mit Nazis geben, ähnlich wie in Dortmund-Dorstfeld. Ist Berlin deshalb eine Nazihochburg?

  • #19
    Klaus Lohmann

    @#18 | DEWFan: Dass Dortmund – auch beim BvB – ein Naziproblem *hat*, ist weder „krude“ noch realitätsfern. Und jederzeit hier bei den Baronen nachlesbar, auch wenn manche User weiterhin lieber auf Verdrängung setzen möchten.

  • #20
    DEWFan

    Ja, das will ich auch gar nicht bestreiten. Mir geht es aber um die Wahrnehmung! Diese Extrapolation auf die gesamte Stadt – die gibt es aber nur bei Dortmund! Nie würde man so etwas bei den Bilderbuch- und Touristenstädten wie z.B. Hamburg, Berlin, Dresden oder auch München „wagen“…

  • #21
    Klaus Lohmann

    @DEWFan: Vielleicht ist es ratsam, nochmal die Entstehung der Meldung nachzuverfolgen. Die Dortmunder Polizei ist nicht dafür bekannt, Stadtmarketing zu betreiben, weder positiv noch negativ. Und das gehört wohl auch nicht zu deren verfassungskonformen Aufgaben. Glaube ich.

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