Kategorie-Archiv: Ruhrgebiet

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Gelsenkirchen: ‚Auf der Suche nach dem Kick‘ – Ein Groundhopper berichtet

Foto: Michael Kamps

Foto: Michael Kamps

Spannende Veranstaltung am morgigen Montag in Gelsenkirchen: Der Niederländer Tom Bodde erzählt im Fantreff (Offener Treff – Glückauf-Kampfbahn) von seinem Leben als ‚Groundhopper‘!
Ein Groundhopper hat es sich zum Ziel gesetzt möglichst viele verschiedene (Fußball- bzw. Sport-)Stadien zu besuchen. Und in genau diesem Bestreben tourt Tom Bodde nun schon seit 1995 durch die europäischen Fußballarenen.
Seine Erlebnisse der letzten Jahre hat er dabei u.a. auch in einem Buch mit dem Titel ‚Auf der Suche nach dem Kick‘ verarbeitet. In 36 wahren Geschichten auf 276 Seiten gibt er darin Erfahrungen aus 18 verschiedenen Ländern wieder. In den Anekdoten geht es nicht nur um das Stadion und das Fußballspiel, sondern auch um die verrückten Geschichten, die er abseits des Fußballs dabei erleben durfte.
Aktuell ist er damit auf einer Deutschlandtournee, besucht dabei, wie könnte es auch anders sein, natürlich weitere Stadien und Fußballspiele. In nur zehn Tage fährt er dabei nach eigenem Bekunden in diesen Tagen weitere 3.600 km, hält sechs Vorträge, besucht 18 Stadien und plant dabei den Besuch von fünf Spielen. Weiterlesen

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Betontod – Hömma Samma Womma Nomma Bier trinken gehn (live in Dortmund)

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Den vorletzten Abend ihrer erfolgreichen Hallentour, anläßlich ihres neuen Albums “Traum von Freiheit” (ihr siebtes und das erste für Columbia/Sony Music, erschienen am 27.2.2015) und zu Ehren ihres 25-jährigen Bühnenjubiläums, feiern Betontod mit weit über 2000 Fans Freitagabend in der Dortmunder Westfalenhalle.

Sänger Oliver Meister, Bassist Adam Dera, Gitarrist Frank Vohwinkel, Drummer Maik Feldmann und Gitarrist Mario Schmelz, so die aktuelle Besetzung,.. beweisen somit auch nach einem Vierteljahrhundert, dass der Traum gemeinsam Musik zu machen, keineswegs ausgeträumt ist.

Hier sind die Fotos von einem exzessiven, stimmungsvollen, rockigen und gelungenen Konzertabend: Weiterlesen

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MSV: „Duisburger Herzen für Haltern“

Das Stadion des MSV Duisburg. Quelle: Wikipedia; Foto: Sascha Brück; Lizenz: cc

Das Stadion des MSV Duisburg. Quelle: Wikipedia; Foto: Sascha Brück; Lizenz:CC BY-SA 3.0

Noch immer liegt der Schatten des schrecklichen Flugzeugunglücks über NRW. Fußball-Drittligist MSV Duisburg möchte mit einem Benefizspiel zu Gunsten der Angehörigen der Flugzeugkatastrophe ‪#‎4U9525‬ nun ein klein wenig Hilfe leisten.
Die ‚Zebras‘ empfangen in der aktuellen Länderspielpause am Freitag, 27. März 2015, um 18:45 Uhr in der Schauinsland-Reisen-Arena den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern.
Der Sender SPORT1 überträgt die Begegnung mit den „Roten Teufeln“ zudem auch live im Fernsehen.
Unter dem Motto „Duisburger Herzen für Haltern“ nimmt der MSV Anteil am schweren Flugzeugunglück vom Dienstag. Der Verein hat sich kurzfristig dazu entschieden, die Einnahmen den Angehörigen der Schüler/innen und Lehrerinnen aus Haltern, die auf so furchtbare Weise ihr Leben verloren haben, und dem Joseph-König-Gymnasium, das sie besucht haben, zu spenden.

Dadurch kann das Leid zwar nicht gemildert werden, doch wollen die Zebras zumindest etwas Kraft und Trost spenden, wie sie dazu aktuell mitteilen.
Jeder Zuschauer kann somit mit seinem Eintritt bereits etwas Gutes tun, zudem werden auch darüber hinaus noch Möglichkeiten zum Spenden geboten.

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Presse Creutzfeld_und_Jakob
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Creutzfeld & Jakob aus Witten geben einmaliges Konzert im Aachener Musikbunker

Presse Creutzfeld_und_Jakob

Bunkerluft ist ihnen vertraut, hatte doch alles seinen Ursprung Ende der Neunziger in einen ehemaligen Luftschutzbunker in Witten.

Die Rede ist von Philipp Dammann (Flipstar) und Laki Polichronidis (Lakmann One) alias Creutzfeld & Jakob, die im Jahr 2000 mit ihrem Debütalbum “Gottes Werk und Creutzfelds Beitrag”, bei dem auch Till Tomorrow, DJ Edler und der damals noch recht unbekannte Kool Savas mitwirkten, Platz 35 der offiziellen deutschen Albumcharts erreichten.

Nach dem zweiten Album Zwei Mann gegen den Rest (2003), gingen die einzelnen Bandmitglieder aber vor allem getrennte Wege. Till Grönemeyer stieg ganz aus, Philipp Dammann gründete zusammen mit dem Rapper Slick One im Jahr 2004 das Label Selfmade Records, studierte später Medizin und arbeitet nun im Universitätsklinikum Essen als Neurochirurg. Laki Polichronidis ist der Musik bis heute treu geblieben und brachte zwischen 2007 und 2013 drei Soloalben raus, letzteres “”It Was Witten” mit seiner Rap Formation „Witten Untochables“ und Sebastian Edler ist als DJ Edel Dawg weiterhin im Bunkerwelt-DJ-Team aktiv und unterstützt Lakmann und Flipstar bei ihren gelegentlichen Auftritten als Live-DJ.

Creutzfeld & Jakob sind heute nur noch sporadisch mit wenigen Auftritten im Jahr zusammen aktiv.

Umso mehr freut es mich, euch eins der wenigen Konzerte der Wittener Rap-Urgesteine ankündigen zu dürfen. Und das findet gleich morgen (27.3.2015) im Musikbunker Aachen statt!

Einlass 21 Uhr und Tickets gibt es für 19 Euro an der Abendkasse! 

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Der Ruhrpilot

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“Wir haben gelost. Die andere hat gewonnen”…Welt
Flug 4U9525: NRW rückt in der Trauer zusammen…RP Online
Flug 4U9525: In Trauer vereint…FAZ
Flug 4U9525: Mehr als 50 Opfer stammen aus NRW…RP Online
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Debatte: Rentnerparteien lassen die Familien bluten…Welt
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Ruhrgebiet: Berlin hält den A 52-Weiterbau für zwingend…Der Westen
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Duisburg: Forschung für schnelleres Handynetz…RP Online
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2015-03-25 21.25.00
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Update:Polizei Dortmund verbreitet Nazi-Tweet

Nazis – Die Polizei Dortmund verbreitet die Kurznachrichten von Nazis. Wieso?

Der offizielle Twitteracount der Polizei Dortmund retweetete am Mittwoch, gegen 21 Uhr, den Tweet eines Nazi-Accounts.

2015-03-25 21.25.00Dass @Torverhinderer kein Freund der Freiheit ist, sieht man auf den ersten Blick, wenn man sich nur die Medien des Accounts anschaut, die wir hier nicht wiedergeben, da sie sowohl verfassungsfeindliche Symbole beinhalten, Holocaustopfer verhöhnen und den Bundespräsidenten verunglimpfen.

Auf die Nachfrage “Wieso retweetet ihr einen Nazi-Account?” hat die Polizei Dortmund bis jetzt (Mittwoch, 22:40 Uhr) weder reagiert, noch bspw. den Retweet zurückgenommen.

Seltsam? …aber so steht es getwittert.

Update:

Am Donnerstag Morgen hat die Polizei den Tweet gelöscht. In Tweets der Polizei heißt es, der retweetete Account habe später sein Profilbild geändert, so daß er vorher nicht als neonazistischer Account erkennbar war.

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Tim Bendzko spielt in gemütlicher Wohnzimmeratmosphäre

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Im Juli 2011 veröffentlichte er sein Debütalbum, mit seiner zweiten Singleauskopplung “Wenn Worte meine Sprache wären” trat er noch im selben Jahr beim Bundesvision Song Contest an und gewann.  Unter seine Auszeichungen der letzten vier Jahre befindet sich unter anderem der Bambi, der Echo, die 1LIVE Krone und zuletzt der World Music Award, und nun warten wir auf sein drittes Studioalbum. Eine neue Single gibt es aber bereits – für das Kinoabenteuer Shaun das Schaf DER FILM schrieb Tim Bendzko den Song „Laut und Bunt“ ( Kinostart 19.3.2015).

Und aktuell übt Tim sich als Wohnzimmer-Entertainer. Ihm und seinem Team ist es gestern Abend im fast ausverkauften Essener Colosseum Theater bestens gelungen, die Bühne in eine wahre Wohnzimmerlandschaft zu verwandeln…mit vielen plüschigen Couchmöbeln, Nierentischchen und Leselämpchen. Der Sänger und seine vier Musiker gaben sich passend zum Ambiente ebenfalls sehr entspannt und gemütlich und schafften somit eine intime Stimmung und Nähe zum Publikum, getreu dem Motto: “Mein Wohnzimmer ist dein Wohnzimmer“.

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Der Ruhrpilot

Nadia Lüders Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

Nadia Lüders Foto: Martin Rulsch, Wikimedia Commons, CC-by-sa 4.0

NRW: NSU-Ausschussvorsitzende Nadja Lüders tritt zurück…Spiegel
NRW: Krafts Aussagen zum Strukturwandel in der Kritik…NOZ
NRW: 366 geheime Atomtransporte…RP Online
NRW: Gewerkschaft warnt vor Aus für Braunkohle…Hannover Zeitung
Debatte: NSU-Ausschuss nimmt Schaden…Der Westen
Debatte: NPD-Verbotsverfahren – Scheitern mit Ansage…Publikative
Debatte: Wir schaffen eine gefährliche Welt!…Bild
Debatte: “Unsere Regierungen waren doch alle korrupt”…Welt
Ruhrgebiet: Hier kommen die Befreier…Bild
Bochum: Eiskirch ist OB-Kandidat der SPD…Der Westen
Dortmund: Kulturwerkstatt führt benachteiligte Jugendliche zur Premiere…Nordstadtblogger
Duisburg: Modell soll tausende Stromsperren verhindern…Der Westen
Essen: Das Obst für Arme wird knapp…Der Westen

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Das Dilemma mit den ‘Besentagen’

Na, alles im Sack? Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Na, alles im Sack? Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Der Frühling ist da! Zeit für den Frühjahrsputz!

Das denkt man sich wohl aktuell auch in vielen Städten der Region und ruft zum inzwischen schon fast traditionellen ‚Besentag‘ in der jeweiligen Kommune auf.
Und tatsächlich finden sich doch überall, mal mehr, mal weniger, freiwillige Putzhelfer, die die ursprünglich vor Jahren mal der jeweiligen Gemeindeverwaltung bzw. dem örtlichen Ver- und Entsorgungsbetrieb einer Stadt zugedachte Grundreinigung des Stadtgebietes zumindest ein kleines Stück weit mit zu übernehmen und die tatkräftig dabei mithelfen ihrer Heimatgemeinde wieder ein wenig mehr Sauberkeit zu verleihen.
Und das ist in vielen Städten ja aktuell auch dringend nötig, wenn man sich mal kritisch in der Region umschaut.
Zu sehr haben die Stadtverwaltungen in den letzten Jahren vielerorts schon an genau diesen Dienstleistungen gespart. Teils den großen finanziellen Nöten, teils aber auch einer in den letzten Jahren extremen Ausweitung der regelmäßig zu reinigenden und zu pflegenden Infrastruktur, einer schier explodierten Anzahl von Grünflächen und Verkehrsinseln geschuldet, der man nun nicht mehr Herr zu werden scheint. Und das alles bei einem inzwischen überall stark steigendem Kostendruck auf Grünflächenpflege und Stadtreinigung. Das Ergebnis sieht man jetzt.
Aktuell daher besonders häufig in den Lokalzeitungen zu finden: Vermeintlich besonders engagierte Bürger, die zusammen mit dem jeweiligen Bürgermeister und/oder ein paar Parteien- bzw. Vereinsvertretern öffentlichkeitswirksam posieren und jeweils ein paar Kilo Abfall vor den Augen der verbliebenen Lokalreporter wieder aus der Umgebung ihres Wohnortes verschwinden lassen. Ein gutes Gewissen im Nachgang der Veranstaltung natürlich bei allen Beteiligten inklusive! Auch an vielen Schulen findet eine solche Aktion derzeit unzählige Nachahmer. Besentage quasi überall! Weiterlesen

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