Kategorie: Ruhrgebiet

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Antifagruppen kündigen Demonstration in Duisburg-Neumühl an

PRO NRW-Demo gegen eine Asylbewerberunterkunft in Neumühl am 9. November 2013.

Antifaschistische Gruppen aus Duisburg wollen am kommenden Samstag in Neumühl protestieren. Die kurzfristig geplante Demo ist eine Reaktion auf die erneute Welle von Anwohnerprotesten gegen die gepante Notunterkunft für Asylsuchende im ehemaligen Barbara-Hospital.  weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Unter Deck…Post von Horn
Debatte: Plebejische Globalperspektive…Bahamas
Debatte: Arier und Vegetarier…Achse des Guten
Debatte: ”Mich nervt diese verbohrte deutsche Nein-Haltung”…Welt
Ruhrgebiet: Else Beitz gestorben…FAZ
Ruhrgebiet: Triennale zeigt “Surrogate Cities” als Choreographie für das Ruhrgebiet…Revierpassagen
Bochum: Nazi-Schmierereien auf dem jüdischen Friedhof in Wattenscheid…Bo Alternativ
Bochum: Berechnung der Abfindungen bei Opel stimmt nicht…Der Westen
Bochum: Theaterwissenschaftler treffen sich an der Ruhr-Universität…Der Westen
Bochum: Die Leiden des Unternehmers…Revierpassagen
Dortmund: Blitze legen Flughafen lahm…Der Westen
Duisburg: Polizei ermittelt nach Tumult bei Asyl-Debatte…Der Westen
Duisburg: Plädoyer für Outlet Center in Duisburger Altstadt…Der Westen
Essen: Stadt fehlt das Geld – Bürger sollen für Bäume spenden…Der Westen
Essen: Stiller Abschied von Else Beitz…Der Westen
Essen: Wie ein höflicher Essener Junge zum Salafisten wurde…Der Westen
Essen: Sicherheitsbranche profitiert vom “Snowden-Effekt”…Welt

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Ruhrtriennale: Premiere von Surrogate Cities Ruhr – das gelungene Klangportrait einer Region

Probe " Surrogate Cities Ruhr "

Surrogate Cities Ruhr, Ruhrtriennale 2014, Foto: © Ruhrtriennale, Foto: Wonge Bergmann, 2014

Surrogate Cities Ruhr vermittelt überzeugend Dynamik und Energie des im Ruhrgebiet von mehreren Zentren bestimmten, städtischen Raums durch Töne, Klänge und Rhythmen. Am Wochenende wurde die Klang-Imagination von Ruhrtriennale-Chef Heiner Goebbels in Duisburg aufgeführt. Der 7-teiligen Komposition von 1994 gelang es, die Metropolregion Ruhrgebiet musikalisch beeindruckend nachzuzeichnen.

Bereits 2008 wurde Goebbels Komposition mit den Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle in der Arena von Berlin-Treptow aufgeführt. Die Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark Nord eignet sich ebenso gut als Aufführungsort: Die alte Industriehalle bietet eine hervorragende Akustik für dieses Klangportrait des Ruhrgebietes. Das Publikum – zu beiden Seiten der mittig platzierten Bochumer Philharmoniker – fand sich inmitten der Klänge wieder. Die Musik konnte durch die Positionierung des Orchesters ihre volle Klangkraft entfalten und wurde zur Kraftzentrale der Aufführung.

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Schauspiel Dortmund: Hamlet oder Verbotene Liebe als Schicksal

Foto: Edi Szekely

Foto: Edi Szekely

Hamlet, ja, kennt man. So einigermaßen. Irgendein König wird ermordet, die Königin heiratet den Mörder, der Sohn Hamlet sinnt auf Rache, sinnt zu lange  und auch mal mit Totenschädel in der Hand, Ophelia geht ins Wasser und sowieso sind am Ende alle tot. „Und was mache ich jetzt mit diesem Schauermärchen“, mag sich Kay Voges gedacht haben. Er las noch mal genau nach und entdeckte eine Polit- und Familien-Story in einem Überwachungsstaat. Und all das gibt es dann in Dortmund auf der Bühne zu sehen: Big Brother und „Verbotene Liebe“, Edward Snowden und George W. Bush, Internet-Schwarm und Fan-Meute.  weiterlesen

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Deutscher Kulturrat ist zufrieden: SPD Konvent will Kultur bei TTIP-Verhandlungen ausnehmen

Bayerische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Bayerische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Der Deutsche Kulturrat hatte sich in der letzten Woche mit einem Forderungskatalog an den SPD-Konvent gewendet (wir berichteten), der die Herausnahme der Kultur aus dem Verhandlungen um das Freihandelskonzept TTIP fordert. Mit dem Ergebnis des Konvents ist der Kulturrat zufrieden. Die Sozialdemokraten hatten dem von DGB und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgelegten Papier zu den TTIP-Verhandlungen zugestimmt. Die Gemüter der Kulturschaffenden und Kreativwirtschaftler haben sich jetzt offenbar beruhigt. Oder auch beschwichtigen lassen.

Die SPD hat am Wochenende auf ihrem nicht-öffentlich tagenden kleinen Parteitag (die Presse wurde von der Diskussion ausgeschlossen) dem Papier zugestimmt, das Sigmar Gabriel und der DGB gemeinsam erarbeitet hatten. Das Papier lehnt nicht nur Einschränkungen bei Arbeitnehmerrechten, Verbraucherschutz-, Sozial- und Umweltstandards ab, sondern auch die umstrittenen Schiedsgerichte, vor denen Unternehmen klagen können, wie auch die so genannten Schutzklauseln. Das Papier war von dem Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, letzte Woche gegenüber den Ruhrbaronen noch als „Beschwichtigungspapier“ bezeichnet worden.

Zum Kulturbereich heisst es, dass „Audiovisuelle Dienstleistungen dauerhaft vom Anwendungsbereich des Abkommens auszunehmen sind. Die Mitgliedstaaten der EU müssen darüber hinaus das Recht haben, die öffentliche Kultur- und Medienförderung vollständig zu erhalten.“ Mit der Entscheidung am Wochenende hat die SPD deutlich gemacht, dass sie zu den Kultur-Förderstrukturen in Deutschland steht. Wie groß die Klauen sind, mit denen dieses Thema in den Verhandlungen verteidigt wird, bleibt abzuwarten.

Ob Kultur zur allgemeinen Daseinsvorsorge zählt oder Luxus für einige Wenige ist, wird zwar diskutiert – das Europäische Parlament zählt jedoch die kulturelle Vielfalt, neben Bildung, Informationsvielfalt und sozialer Sicherheit, zu den „Dienstleistungen von allgemeinem Interesse“. In Artikel 151 des Amsterdamer Vertrags steht zudem, dass die EU bei Verhandlungen für internationale Abkommen, wie TTIP und CETA dafür Sorge trägt, dass die kulturelle Vielfalt in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union erhalten bleibt. In dem SPD/DGB-Papier heisst es zu dieser Frage: „Die Entscheidungsfreiheit regionaler Körperschaften über die Organisation der Daseinsvorsorge muss unberührt bleiben.“

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Die Kassierer und Häuptling Abendwind

Wolfgang und Volker Wendland von den Kassierern

Wolfgang und Volker Wendland von den Kassierern

Ab Januar steht die Punkband Die Kassierer in dem Stück “Häuptling Abendwind” im Schauspiel Dortmund auf der Bühne. Mit Wolfgang Wendland, dem  Sänger der Band, sprachen wir über die Arbeit in Dortmund, lang zurückliegende Theatererfahrungen und die Zukunftspläne der Kassierer.

Viele Punk-Bands aus  Eurer Generation machen schon lange Theaterprojekte. Die Toten Hosen, die Einstürzenden Neubauten, die Goldenen Zitronen – wieso die Kassierer erst jetzt? 

Wolfgang Wendland: Die Einstürzenden Neubauten waren ja immer Teil eines sich künstlerisch gebenden Umfelds. Das verwundert so etwas nicht. Ich hatte übrigens schon 1996 ein Theaterprojekt: Wir hatten die Stadthalle Wattenscheid für ein Stück mit dem Titel „Vino, Vino, Vino“ vertraglich zugesichert bekommen.  Auf den Plakaten stand, das Stück sei die Bühnenfassung der Chaostage. Als die Bochumer Stadtverwaltung das gesehen hat, bekamen sie es mit der Angst zu tun. Erst kam die Stadt dann mit immer ausgefalleneren Auflagen an, dann wurde alles abgesagt und uns wurde weiterlesen

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Der Ruhrpilot

opel_werkNRW: Opel, Mercedes und Ford – Sorgen um Autoindustrie…Der Westen
NRW: Ist Nordrhein-Westfalen eine Salafisten-Hochburg?…FNP
NRW: Extra-Millionen vom Bund für Brücken…RP Online
NRW: Neuer JU-Chef Ziemiak – PR-Fachmann mit linkem Feindbild…Kölner Stadtanzeiger
NRW: Neuer Vorstoß für “Eisernen Rhein”…RP Online
Debatte: Kampf gegen den IS – aber ohne Assad und Iran…Welt
Debatte: Droht ein neues Srebrenica?…FAZ
Ruhrgebiet: FDP-Absage zur XXL-Koalition mit CDU, SPD und Grünen…Pottblog
Ruhrgebiet: Sinkende Steuersätze – „das wäre ein Signal“…Der Westen
Ruhrgebiet: VRR erhöht die Preise – dem Semesterticket droht das Aus…Der Westen
Bochum: Rache ist auch keine Lösung – ein begeisternder “Orest” im Prinzregenttheater…Revierpassagen
Bochum: Ein blutiger Rachefeldzug ins Unglück…Der Westen
Bochum: Schüler gewinnt Zeus-Award der Funke-Mediengruppe…Der Westen
Duisburg: Fraktion JuDu / DAL eröffnet Duisburger Fraktionsbüro…Der Westen
Essen: Polizei stoppt Hooligan-Demo gegen Salafisten…Der Westen

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube

ISIS Quelle: Youtube

Debatte: Deutsche IS-Terroristen sollen ausgebürgert werden…Welt
NRW: Nordrhein-Westfalen kann auch digital…Welt
NRW: “Eigentlich ist NRW das neue Berlin”…Welt
Debatte: Nahles will Lokführer, Piloten und Ärzte entmachten…FAZ
Debatte:  Eine Religion der Beliebigkeit…NZZ
Bochum: Grüne widersprechen SPD – Kein zusätzlicher Posten für CDU im Verwaltungsvorstand geplant…Pottblog
Dortmund: Auf Zeche Gneisenau soll Bergbaukultur erlebbar werden…Der Westen
Duisburg: Stadt fehlen 15 Millionen Euro…Der Westen
Oberhausen: Max, Moritz und Mangas…Welt

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Weiterhin ohne Sieg, aber bei Schalke wurde die Charakterfrage heute eindeutig positiv beantwortet

Die Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Die Arena auf Schalke. Foto: Michael Kamps

Wenn man nach gut 20 Spielminuten schon mit 0:2 zurückliegt, in der Woche auch noch ein schweres Champions League-Auswärtsspiel zu bestreiten hatte, dann lassen sich viele Teams für den Rest der Begegnung gerne mal gehen. Nicht so heute der FC Schalke 04, der sich nicht nur zu einem verdienten Punktgewinn gegen Eintracht Frankfurt zurück ins Spiel kämpfte.

Er tat dies sogar mit zwischenzeitlich neun gegen elf Spielern, nachdem sowohl Kevin-Prinz Boateng als auch Julian Draxler vorzeitig mit Platzverweisen vorzeitig vom Feld geschickt wurden. Boateng mit Gelb-Rot, Draxler nach einer Tätlichkeit sogar mit glatt Rot. Beide werden den Schalkern demnächst also zusätzlich fehlen. weiterlesen

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Duisburg-Neumühl: Rassistische Stimmungsmache gegen Flüchtlinge

Schon vor einem Jahr war das leerstehende Barbara-Hospital in Neumühl als Notunterkunft für Asylsuchende im Gespräch, doch die Stadtverwaltung knickte vor Bürgerprotesten ein. Jetzt wird das Gebäude doch als Landeseinrichtung für Flüchtlinge genutzt werden, und viele Anwohner geraten erneut in Rage. Bei einer Bürgerversammlung schürten sie gestern – Seite an Seite mit Rechtspopulisten und Neonazis – Ängste vor den Fremden.  weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

Hannelore Kraft Foto: HP/PR

NRW: Krafts Ärger wegen eines Funklochs in Brandenburg…Welt
NRW: Muslime verurteilen Hass und Terror…RP Online
NRW: Paul Ziemiak neuer Chef der Jungen Union…Stern
Debatte: Claudia Roth zertrampelt die grüne Neubesinnung…Welt
Debatte: Muslime in Deutschland – Unter Beobachtung…Tagesspiegel
Ruhrgebiet: Rhein-Ruhr-Region muss bei Existenzgründungen aufholen…Der Westen
Bochum: „Die Menschen haben um ihr Leben gekämpft“…Der Westen
Dortmund: Verband stellt Strafanzeige gegen IHK-Chef…Welt
Duisburg: Tumulte bei Bürgerinfo zum Landes-Asyl…Der Westen 
Duisburg: CDU nimmt “christliche Verantwortung” aus Satzung…Der Westen
Essen: Parteibuchwirtschaft und Familienbande bei Essener Stadttöchern…Der Westen
Essen: Predigt gegen IS-Terror in Fatih-Gemeinde…Der Westen

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Tanzdemo für Leerstandsnutzung in Essen

cropped-POSTERAFFE1Gemeinsam mit dem ruhrgebietsweit aktiven “Netzwerk X für Kunst & Soziales”, dem Clubkultur Netzwerk “Beatplantation” und der “Antifa aus Liebe zum Leben Essen” führt die “Kampagne AFFE” heute eine Tanzdemo durch. Treffpunkt ist 16.30 am Essen West Bahnhof. Um ca. 17.15 Uhr erwarten die Veranstalter, dass sich die meisten Teilnehmer eingefunden haben und die Demonstration sich in Bewegung setzt. Es wird eine Zwischenkundgebung an der Bärendelle und eine Schlusskundgebung direkt vor der Thyssenkrupp Zentrale an der Altendorfer Straße geben. weiterlesen

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Der Deutsche Kulturrat fordert beim SPD-Konvent, die TTIP-Verhandlungen sofort zu stoppen

Bayrische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Bayrische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Gestern forderte der Deutsche Kulturrat öffentlich den Parteikonvent der SPD auf, an diesem Wochenende den Startschuss für eine „wirklich öffentliche Debatte“ zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA geben. Bei nicht wenigen Teilnehmern des Konvents wird der Kulturrat offene Türen einrennen. Schon länger hat sich bei den Sozialdemokraten parteiintern Widerstand gegen die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen gebildet. Sigmar Gabriel lenkte daher kürzlich ein und sicherte einen kritischen Diskussionsprozess zu. Der Deutsche Kulturrat könnte heute beim SPD-Parteivorsitzenden für sein Anliegen ein offenes Ohr finden, nicht zuletzt weil dieser im Vorfeld der TTIP-Verhandlungen eigens eine Arbeitsgruppe eingerichtet hatte, zu der der Spitzenverband der Bundeskulturverbände eingeladen wurde.

Der Verband, Interessenvertreter zahlreicher kultureller Einrichtungen, Vereine und Institutionen, macht sich schon länger Sorgen um die kulturelle Vielfalt und forderte gestern von der SPD erneut eine klare Aussage dazu ein, wie in Zukunft sichergestellt wird, dass dem Kultur- und Medienbereich durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA kein Schaden zugefügt wird. Die Ängste der Kulturschaffenden sind berechtigt – denn bei der Frage, ob sich die Kultur auf einem freien Markt behaupten kann, geht es sehr schnell um die Frage von Sein oder nicht mehr Dasein.

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