Kategorie: Ruhrgebiet

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Tanzdemo für Leerstandsnutzung in Essen

cropped-POSTERAFFE1Gemeinsam mit dem ruhrgebietsweit aktiven “Netzwerk X für Kunst & Soziales”, dem Clubkultur Netzwerk “Beatplantation” und der “Antifa aus Liebe zum Leben Essen” führt die “Kampagne AFFE” heute eine Tanzdemo durch. Treffpunkt ist 16.30 am Essen West Bahnhof. Um ca. 17.15 Uhr erwarten die Veranstalter, dass sich die meisten Teilnehmer eingefunden haben und die Demonstration sich in Bewegung setzt. Es wird eine Zwischenkundgebung an der Bärendelle und eine Schlusskundgebung direkt vor der Thyssenkrupp Zentrale an der Altendorfer Straße geben. weiterlesen

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Der Deutsche Kulturrat fordert beim SPD-Konvent, die TTIP-Verhandlungen sofort zu stoppen

Bayrische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Bayrische Staatsoper und Residenztheater München, Foto: 2014, Ulrike Märkel

Gestern forderte der Deutsche Kulturrat öffentlich den Parteikonvent der SPD auf, an diesem Wochenende den Startschuss für eine „wirklich öffentliche Debatte“ zu den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA geben. Bei nicht wenigen Teilnehmern des Konvents wird der Kulturrat offene Türen einrennen. Schon länger hat sich bei den Sozialdemokraten parteiintern Widerstand gegen die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen gebildet. Sigmar Gabriel lenkte daher kürzlich ein und sicherte einen kritischen Diskussionsprozess zu. Der Deutsche Kulturrat könnte heute beim SPD-Parteivorsitzenden für sein Anliegen ein offenes Ohr finden, nicht zuletzt weil dieser im Vorfeld der TTIP-Verhandlungen eigens eine Arbeitsgruppe eingerichtet hatte, zu der der Spitzenverband der Bundeskulturverbände eingeladen wurde.

Der Verband, Interessenvertreter zahlreicher kultureller Einrichtungen, Vereine und Institutionen, macht sich schon länger Sorgen um die kulturelle Vielfalt und forderte gestern von der SPD erneut eine klare Aussage dazu ein, wie in Zukunft sichergestellt wird, dass dem Kultur- und Medienbereich durch die Freihandelsabkommen TTIP und CETA kein Schaden zugefügt wird. Die Ängste der Kulturschaffenden sind berechtigt – denn bei der Frage, ob sich die Kultur auf einem freien Markt behaupten kann, geht es sehr schnell um die Frage von Sein oder nicht mehr Dasein.

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Der Ruhrpilot

kraft_absageNRW: Land scheitert mit Tariftreue-Gesetz…RP Online
NRW: Das Privatproblem eines Piraten...taz
NRW: Innenminister rügt die Hagener Polizei…Der Westen
NRW: Loveparade-Gutachten nun Thema im Landtag…RP Online
Debatte:  ”Verbrecher, Mörder, die den Islam kidnappen”…Welt
Debatte: “Salafismus ist eine Jugendkultur”…Tagesanzeiger
Ruhrgebiet: Kraftwerk Hamm entwickelt sich zum Desaster für die Region…Der Westen
Ruhrgebiet: Hiesinger bleibt bis 2020 Chef von ThyssenKrupp…Bild
Ruhrgebiet: Krimi-Superstars lesen im Ruhrgebiet…Bild
Bochum: Einzelratsmitglieder haben kein Anspruch auf städtische Büroräume…Bo Alternativ
Bochum: SPD will Verwaltung der CDU zuliebe vergrößern…Der Westen
Dortmund: Innenminister Jäger attackiert Dortmunder Dezernentin Jägers…Der Westen
Duisburg: Krützberg weist Kritik im Duisburger Totlast-Streit zurück…Der Westen
Duisburg: DVG – Das böse Wort Insolvenz geht um…RP Online
Duisburg: FDP-Kritik – Kinder beim Blitzmarathon „Hilfssheriffs“…Der Westen
Essen: Verkehrsunternehmen Abellio zieht von Essen nach Berlin…Der Westen

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Eine Choreografie für das Ruhrgebiet: “Surrogate Cities Ruhr” – Samstag Premiere in Duisburg

Surrogate Cities, Foto: Marc Coudrais, Ruhrtriennale 2014

Surrogate Cities, Foto: Marc Coudrais, Ruhrtriennale 2014

Diesen Samstag, 20. September, ist Premiere von Surrogate Cities Ruhr. Die “Choreografie für das Ruhrgebiet” von Mathilde Monnier und Heiner Goebbels wird von insgesamt 130 Akteuren aufgeführt. Die Komposition Surrogate Cities ist von Heiner Goebbels und verwendet unter anderem Sounds aus Berlin und New York, aus Tokio und St. Petersburg. Der Schöpfer der Surrogate Cities Ruhr begreift das Ruhrgebiet “als eine polyzentrische Metropole” – eine künstlerische Interpretation die auch deswegen neugierig macht, weil die Identität des Ruhrgebietes seit vielen Jahren diskutiert wird.

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Ganz große Große Koalition im Ruhrgebiet

Haus der Ruhrgebiets

Haus der Ruhrgebiets

Der Regionalverband Ruhr hat nicht nur ein ganz großes Parlament, er wird wahrscheinlich auch eine ganz große Große Koalition bekommen. Da es weder eine Mehrheit für Rot-Grün, Ampel oder Rot-Rot-Grün reicht und auch der  Union nicht   ein Partner ausreicht, um eine Mehrheit im Ruhrparlament zu bekommen, verhandeln zur Zeit CDU, SPD, Grüne und FDP miteinander. Zwar hätten SPD und CDU die Mehrheit, aber die SPD will nicht auf die Zusammenarbeit mit den Grünen verzichten und auch die FDP soll mit ins Boot. Die Opposition würde dann von Piraten, Linken, Freie Wähler und AfD gestellt. Ob die große Große Koalition mit drei oder vier Parteien zusammenkommt ist noch nicht ganz klar – aber in der nächsten Woche wird der Koalitionsvertrag, an dem zur Zeit gearbeitet wird, wohl fertig sein.

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Der Ruhrpilot

opel_werkRuhrgebiet: Bochum hat den Kampf um Opel endgültig verloren…Welt
NRW: “Wir dulden keine Angriffe auf Gotteshäuser”…RP Online
NRW: Wohnung statt Zelt – Wo Flüchtlinge willkommen sind…Der Westen
NRW: Hannelore Kraft und das Brandenburger Funkloch…RP Online
Bochum: Kämmerer Busch steht hinter dem Steag-Kauf…Der Westen
Bochum: Große Indien-Ausstellung im Museum startet später…Der Westen
Dortmund:  Samt, Brokat und Seide wie aus der Luxusboutique…Welt 
Duisburg: Schüler-Demo gegen Rechts weckt Interesse des Staatsschutzes…Der Westen
Duisburg: Loveparade-Verfahren sprengt alle Rahmen…RP Online
Duisburg: Streit um Kunstwerk Totlast neu entflammt…Der Westen
Essen: „Vertrauen sieht anders aus“….Informer
Essen: Putzen für Bier – In Essen stehen Besen und Schaufeln bereit…Der Westen

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‚Datteln 4‘-Gegner wollen nun aktiv um Spenden für Klage gegen das E.On-Kraftwerk bitten

Das Kraftwerk 'Datteln 4' im September 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Das Kraftwerk ‘Datteln 4′ im September 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Vom sogenannten ‘Aktionsbündnis gegen Datteln 4′ war seit seiner Gründung zum Jahresanfang bisher recht wenig zu hören. Auch die Beteiligung am Heimleuchten 2014 in der vorletzten Woche war doch arg dürftig. In der Öffentlichkeit wurde daher zuletzt sogar schon spekuliert ob man seitens der Kraftwerkskritiker das erforderliche Geld für weitere juristische Schritte überhaupt noch einmal zusammenbekommen kann.

Jetzt steht fest: Die Kohlekraftwerksgegner wollen sich zumindest so noch nicht geschlagen geben, verlagern ihre Aktivitäten nun aber scheinbar tatsächlich noch stärker auf den juristischen Sektor. Und das kann bekanntlich sehr teuer werden!

Man hat bereits jetzt öffentlich angekündigt demnächst aktiv um Spenden für den juristischen Weg zur Verhinderung des Kohlekraftwerks im Kreis Recklinghausen bitten zu wollen weiterlesen

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Auf Kohle gebaut – Schalke fehlt offenkundig das nötige Kleingeld

IMG_5655Mit dem Trainer Jens Keller wird Schalke nicht mehr glücklich und auch nicht erfolgreich. Noch im Mai diesen Jahres hat Horst Heldt gegenüber dem Spiegel seinen Trainer gelobt: „Jens kann jeden einzelnen Spieler besser machen, hat Ideen und weiß, wie man eine Spielphilosophie verfolgt“. Davon ist allerdings im Spiel nichts zu erkennen und das sehen inzwischen nicht nur die Fans im Stadion. Das „System Keller“ setzt auf Kontrolle, Ballbesitz und die besseren Einzelspieler. Wenn alles gut geht, ist man so gegen 80 Prozent der anderen Vereine erfolgreich. Konkurrenzfähig ist man damit im Vergleich zu Borussia Dortmund, dem FC Bayern und inzwischen auch Leverkusen nicht.

Nach der Blamage im Gladbach war der sonst durchaus eloquente Sportdirektor im Interview ziemlich durcheinander. Die Schalker Gerüchteküche geht davon aus, dass es bereits eine Vereinbarung mit Thomas Tuchel für die nächste Saison gibt. Bis dahin wird sich die Schalker Führungsspitze weiter durchmogeln, weil das nötige Kleingeld für Abfindungen und kurzfristige Notlösungen fehlt. Das Spiel gegen Gladbach ist auf doppelte Weise richtungsweisend. Es zeigt, was ein Trainer mit einem Konzept und taktischem Geschick aus einer Mannschaft herausholen kann. Bei den Fohlen waren die besten Spieler Max Kruse und Raffael. Der Brasilianer hat schon auf Schalke gespielt und hätte hier gerne einen langfristigen Vertrag bekommen. Kruse wechselte im Sommer letzten Jahres für 2,5 Millionen von Freiburg nach Gladbach – ein Schnäppchen.

Selbst bei der Vielzahl verletzter Spieler stand dem Namen nach eine vorzeigbare Mannschaft mit Bundesliganiveau auf dem Platz. Von den elf Spielern in der Anfangsformation waren immerhin sieben Nationalspieler in ihren Herkunftsländern oder sind es heute noch. Dazu kamen dann die Einwechselungen von Julian Draxler und Klaas Jan Huntelaar – mit so einem Team muss mehr als eine peinliche Vorstellung und Demontage möglich sein.

Übungsleiter und Mannschaft

In den einschlägigen Foren der blau-weißen Fans werden diese Dinge seit Monaten sehr sachlich diskutiert. Es ist kein Tempo im Spiel und Kombinationen gibt es auch nicht. Wie qualifizierte Trainer ihren Mannschaften sehr schnell eine neue und attraktive Spielweise vermitteln können, zeigt gerade Roger Schmidt in Leverkusen. Das der ehemalige Salzburger ausgerechnet beim Werksklub unterschrieben hat, ist besonders unglücklich. Immerhin war sein früherer Chef der Schalker Ex-Trainer Ralf Rangnick und der hat noch Kontakt nach Gelsenkirchen. Trotz der vielen Verletzten wurde kein neuer Spieler mehr verpflichtet, obwohl viele Positionen nicht mit der nötigen Qualität für einen CL-Teilnehmer besetzt sind. Der selbst ernannte Führungsspieler Kevin Prince Boateng zeigt auf dem Platz viel zu oft durchschnittliche und oft sogar sehr schwache Leistungen. Bei dem ghanaischen Ex-Nationalspieler beschränken sich die großen Taten meist auf verbale Ankündigungen.

Die Position der beiden Außenverteidiger ist nicht mit Spielern besetzt, die internationalen Ansprüchen und dem Wunsch nach der Meisterschale entsprechen. Der rechte Verteidiger Atsuto Uchida erreicht dieses Niveau nur an seinen guten Tagen – für mehr fehlt die Konstanz. Der im letzten Jahr verpflichtete Dennis Aogo könnte das als linker Verteidiger viel eher erreichen, aber Jens Keller setzt den ehemaligen Hamburger lieber im Mittelfeld ein. Bis Ende August haben Experten und viele Schalker Fans damit gerechnet, dass sich hier noch was tut. Im Gespräch waren der Schweizer Retro Ziegler und der Freiburger Oliver Sorg – passiert ist dann bekanntermaßen nichts. Für den Torjäger Klaas Jan Huntelaar gibt es keinen Ersatz. Der Holländer ist inzwischen 31 Jahre alt und hat in jeder Spielzeit längere Auszeiten gehabt. Das wird bei der gleichbleibenden Belastung durch internationale Spiele in Zukunft nicht weniger werden. Der Ersatzstürmer Adam Szalai wurde für 8 Millionen aus Mainz geholt und nach schwachen Leistungen ein Jahr später nach Hoffenheim für 6 Millionen Euro abgegeben – finanziell und sportlich ein schlechtes Geschäft.

Die Schalker Verantwortlichen in Person von Manager Horst Heldt und Übungsleiter Jens Keller sind bei ihren Einkäufen nicht sehr erfolgreich. Auch Tranquilo Barnetta, Chinedu Obasi, Christian Clemens, Felipe Santana und Jan Kirchhoff können die Erwartungen bisher nicht erfüllen. Das der Manager die Schwächen in der Mannschaft nicht sieht, ist kaum vorstellbar.

Ohne Kohle geht gar nichts auf Schalke

Das Geld muss wirklich knapp sein. Nur so lässt sich erklären, dass es auch keine Kritik am umstrittenen russischen Sponsor Gazprom gibt. Anlässe gab es bereits vor der Ukraine-Krise mehr als genug. Der Energiekonzern ist nicht mit normalen Unternehmen vergleichbar und das ist nicht zuletzt durch die Arbeit des Journalisten Jürgen Roth bekannt, der auch den Ruhrbaronen ein Interview dazu gegeben hat.

In der letzten Saison lag Schalke 04 mit einem Etat von 80 Millionen Euro für den Kader deutlich hinter Bayern mit 140 Millionen auf dem zweiten Platz, aber auch deutlich vor Borussia Dortmund mit 68 Millionen Euro. Allein für das Antreten in der Gruppenphase der Champions League gibt es 8,6 Millionen – ohne entsprechende Leistung auf dem Platz und ohne auch nur ein einziges gewonnenes Spiel. Für einen Sieg bekommt der Verein eine Million und bei einem Unentschieden immerhin noch 0,5 Millionen. Für Unmut unter den Fans sorgte die Erhöhung der Bierpreise um immerhin 8 Prozent. Auch bei den Eintrittskarten liegen die Schalker vorn, zumindest was die Preissteigerungen betrifft. Teurer geworden sind insbesondere die Plätze in den unteren Ticketkategorien, während das obere Segment beinahe stabil geblieben ist. Hier liegt Schalke 04 im Vergleich zu den anderen Bundesligaclubs mit Abstand ganz weit vorne. In dieser Zeit haben sich die Preise für die Dauerkarten bei den Stehplätzen um 51 Prozent erhöht.

Die EU-Kommision hat auch schon ein Auge auf die Schalker geworfen

Es kann auf den Verein noch viel schlimmeres Unheil zukommen, als schlechte Leistungen auf dem Platz. Die Journalisten Klaus Martens und Jochen Leufgens haben in Monitor Anfang September über anstehende Ermittlungen der EU-Kommission im deutschen Profi-Fußball berichtet. Allgemein bekannt ist, dass die hoch verschuldete Stadt Gelsenkirchen im Jahr 2009 Anteile am Stadion erworben und sich an Krediten beteiligt hat. Es flossen 25,5 Millionen Euro, die zum größten Teil aus Steuergeldern stammen: „Geld, das Schalke wohl von keiner Bank mehr bekommen hätte“, heißt es dazu in der Reportage. „Hier in Brüssel hat die EU-Kommission das finanzielle Doppelpassspiel zwischen Clubs und Kommunen längst ins Visier genommen“. Die Bundesrepublik wurde schon vor zwei Jahren aufgefordert über Staatsgelder für Fußballclubs umfassend Bericht zu erstatten. Dabei geht es um den Verdacht illegaler staatlicher Beihilfen für den Profifußball. In dem Beitrag kam auch Robin van der Hout zu Wort, Rechtsanwalt für Kartell- Wettbewerbsrecht: „Wenn man berücksichtigt, dass alles, was in den letzten zehn Jahren passiert ist, grundsätzlich noch relevant ist und eine beihilferechtliche Rückforderung kommen könnte, dann glaube ich reden wir hier über einen hohen dreistelligen Millionenbetrag (…). Also sicherlich einen Betrag größer als 500 Millionen Euro.“

Im Dezember wird Jens Keller zwei Jahre Trainer auf Schalke sein. Das ihm das gelingt, daran besteht derzeit kaum ein Zweifel. Zu verdanken hat er das nicht seiner Leistung und den Erfolgen der Mannschaft – hier bestimmen einzig und allein der finanzielle Zwang und die Sturheit der Verantwortlichen über den Platz auf der Trainerbank. Ein Trauerspiel für Schalke-Fans.

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Der Ruhrpilot

Ramin Laschet. Foto CDU NRW

Armin Laschet. Foto CDU NRW

NRW: CDU - Eine Partei beschädigt sich selbst…RP Online
NRW: Kraft und die Zügel in ihrer Hand…Post von Horn
NRW: Muss eine Ministerpräsidentin im Urlaub erreichbar sein?…Der Westen
NRW: Ex-Minister Linssen lässt kein gutes Haar am BLB…Welt
Debatte: Der Bürger als Hund…Freitag
Debatte: Die Opfer des Kommunismus verdienen ein Denkmal…FAZ
Ruhrgebiet: Zukunft des Verkehrsverbunds Via ist strittig…WZ
Ruhrgebiet: Supermarkt der Zukunft – Kaufleute über Wachstum im Revier…Der Westen
Ruhrgebiet: Weltenlauf und Transzendenz…Revierpassagen
Bochum: Hochschule für Gesundheit soll im März 2015 fertig sein…Der Westen
Bochum: Förderschule in Bochum wird vorübergehend Erstaufnahmelager…Der Westen
Bochum: AZ Wuppertal bleibt an der Gathe…Bo Alternativ
Dortmund: Stadt denkt über Wohn-Container für Flüchtlinge nach…Der Westen
Duisburg: Chinmayo schreibt als Vermittler an Schneider…RP Online
Duisburg: Investor plant zweiten Anlauf für Outlet Center…Der Westen
Duisburg: Mieten sind nach wie vor erschwinglich…RP Online
Essen: Essen will Zug für Zug raus aus dem US-Leasing…Der Westen
Essen: Google ernennt Essen zur Digitalhauptstadt der Region…Der Westen
Oberhausen: Olgas Rock – Back in 2015…Coolibri

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NRW ergreift Maßnahmen gegen den Singvogel-Terror

Kleiner Singvogelkiller Foto: Public Domain

Kleiner Singvogelkiller Foto: Public Domain

Singvögel – wie ein Fluch liegen sie über unseren Städten. Gerade in den frühen Morgenstunden lärmen sie ganze Stadtteile so zu, dass an Schlaf kaum zu denken ist. Nach dem Laubsauger und dem Tiefflieger sind sie eine der größten Bedrohungen der Ruhe. Doch damit ist bald Schluss in NRW: Rot-Grün verbietet mit dem neuen Jagdgesetz den Abschuss von streunender Katzen. Die können sich bald ganz auf die Jagd auf widerwärtige und lärmende Singvögel konzentrieren – und natürlich darauf, sich eifrig zu vermehren.  Danke, Umweltminister Remmel. Bald herrscht Ruhe in NRW.

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Schauspiel Dortmund: Mörderjagd im Kinderzimmer

Foto: Birgit Hupfeld

Foto: Birgit Hupfeld

Medial aufgepumpt ging es am Schauspiel Dortmund auch bei der zweiten Premiere der Spielzeit am 14.9. zu. Zu recht groß war die Erwartung an die Adaption von Steven Spielbergs technisch aufwendiger und optisch visionärer Hollywood-Produktion auf die Bühne des Studios in Dortmund. Regisseur Klaus Gehre hatte sich auch schon an anderen Hollywood-Filme wie “Fluch der Karibik” abgearbeitet, er musste also der richtige für so ein Projekt sein. Und dass das Schauspiel Dortmund unter Kay Voges den Einsatz von medialer Technik im Theater zu ungeahnten Höhen treibt, ist fast schon ein Label des Hauses.  weiterlesen

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Der Ruhrpilot

rex_kinoNRW: Arme Kommunen zahlen hohen Preis für Haushaltssanierung…RP Online
NRW: Haushaltsfaktor Großbordell…Welt
Debatte: „Der neue Konkurrent des Kapitalismus heißt Kollektivismus“…Cicero
Debatte: Die SPD sieht sich in einer “Scheiß-Situation”…Welt
Internet: Netflix startet in Deutschland für 7,99 Euro…FAZ
Ruhrgebiet: 260 ehemalige Opelaner haben mittlerweile einen neuen Job…Der Westen
Bochum: Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen…Bo Alternativ
Bochum: Koreanischer Künstler zeigt Bilder zwischen Tanz und Malerei…Der Westen
Dortmund: Weniger statt mehr Radfahrer…Der Westen
Duisburg: Link und “Totlast”-Künstler wollen reden…RP Online
Duisburg: Stadt fordert finanzielle Hilfe bei Sanierung maroder Straßen und Brücken…Der Westen
Essen: SPD Essen pfeift auf die ausgestreckte Hand des OB…Der Westen

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Unheimliche Gemeinsamkeiten

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Vor allem gegen Israel gingen Rechte und Linke in den vergangenen Monaten häufig zusammen auf die Straße. Bildet sich eine neue Koalition gegen Freiheit und Demokratie oder verbinden beide nur unheimliche Gemeinsamkeiten?

Das Wetter war gut, es gab Bier und Limo und auf dem Grill lagen die Würstchen. Das Sommerfest des Kreisverbandes Oberberg der Linkspartei im Juli unterschied sich auf den ersten Blick nicht von den hunderten Sommerfesten anderer Parteien in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr. Bis ungewöhnliche Gäste auf dem Fest auftauchten: Mehrere Mitglieder der Nazi-Partei Die Rechte wollten mitfeiern und -diskutieren. Ein provokanter Auftritt, wie er seit Jahren typisch ist für die Neonazis im Bergischen Land. Doch anstatt ein Platzverbot zu erteilen und die Polizei zu verständigen, kam man miteinander ins Gespräch. Fast eine Stunde lang plauderten mehrere Linke, darunter der Kreisvorsitzende der Partei, Jürgen Simeth, mit den Neonazis. Fotos zeigen sie in einer trauten Runde.
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