Kategorie-Archiv: Ruhrgebiet

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iPhone6: Telekom sieht Krümmung als bekanntes Problem von Apple

iphone6_krumm

Die Telekom weiß, dass es Probleme mit dem iPhone6 gibt – und schiebt das Problem weiter an Apple. Und weiter geht es mit dem Ärger um mein kleines, krummes iPhone

Zur Vorgeschichte: Mein iPhone6 – die kleine Version, nicht das große iPhone6plus – war nach zwei Wochen verbogen. Ich hatte es, wie alle iPhones zuvor, immer mal wieder in der Hosentasche getragen. Die Telekom wollte sich der Sache nicht annehmen. Apple teilte mir mit, das die normale Nutzung eines iPhone6 das Telefonieren und die Ablage auf einem Tisch sei – da es sich dabei nicht verbogen hätte, würde man das Gerät auch nicht austauschen. Man könne damit nun einmal nicht so umgehen wie mit den Vorgängermodellen. Carsten Drees hat darüber gestern auf Mobilegeeks einen Artikel geschrieben und heute ein Update veröffentlicht.

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Der Ruhrpilot

rex_kinoRuhrgebiet: Kommunen kommen nicht aus der Schuldenfalle…Welt
Ruhrgebiet: Ruhrgebiet immer weiter abgehängt…Der Westen
NRW: Armin Laschet breitet schon die Kraft-Ablöse vor…Welt
NRW: Demos gegen IS in mehreren Städten…RP Online
NRW: 46 Millionen Euro mehr – Land schnürt Hilfs-Paket für Flüchtlinge…Der Westen
NRW: Flüchtlinge – Betroffenheit gibt’s gratis…General-Anzeiger
Debatte: Der Prophet sitzt mitten unter ihnen…FR-Online
Debatte: Am Ende wird es Ramelow…FAZ
Debatte: Der Sündenfall von Erfurt…Cicero
Debatte: Ein Bodo Ramelow ist nicht das Ende der Demokratie…Welt
Bochum: Freie Szene in Bochum fürchtet weitere Einsparungen…Der Westen
Dortmund: Karstadt gut aufgestellt?…Radio91.2
Duisburg: Die künftige Wirtschaft…Der Westen
Duisburg: Umstrittene Zeltstadt wird Ende Oktober abgebaut…Der Westen
Essen: SPD auf OB-Kandidaten-Suche…Der Westen
Essen: Alle werben fürs Design…Der Westen

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Warum eigentlich Smalltalk? Teil 1: Von Stachelschweinen und Elvis´ Haarfarbe.

Jennifer Apolinario-HagenWozu eigentlich Smalltalk? Glaubt man den unzähligen Karriereblogs, ist Smalltalk in aller Munde. Eine griffige Übersetzung hat sich bislang nicht durchgesetzt. Stattdessen wird er umschrieben – als beiläufige Konversation mit banalem Inhalt (vgl. Mehl et al., 2010). Wer nun meint, das klinge nach einer Trivialität des Alltags, die der Rede nicht wert ist, wird von der “Karrierebibel” eines besseren belehrt: „Smalltalk genießt in Deutschland keinen besonders guten Ruf. Doch die Annahme, dass er bloß, weil dabei über Belangloses gesprochen wird, keine Bedeutung habe, ist falsch. Gekonnter Smalltalk kann ein Türöffner sein.“ Hinter dem scheinbar Bedeutungslosen soll sich demnach ein Werkzeug für die soziale Anerkennung in Privatleben und Beruf zu verbergen. Von unserer Gastautorin Jennifer Apolinário-Hagen.
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Schauspielhaus Bochum “Die Kinder von Opel – DAS DETROIT PROJEKT”: Irgendwo zwischen Industrieregion und Kreativstandort

Die Kinder von Opel, Foto: Schauspielhaus Bochum

Die Kinder von Opel, Foto: Schauspielhaus Bochum

Am Freitag feierte in Bochum das Stück „Die Kinder von Opel“, ein gemeinsames Projekt vom Schauspielhaus Bochum, kainkollektiv und Urbane Künste Ruhr, Premiere. Aktueller Anlass für das Stück ist die angekündigte Schliessung des Opel-Werkes in Bochum im Dezember diesen Jahres. Angesichts des laut IHK anstehenden Verlustes von fast 10.000 Arbeitsplätzen in der Region, eine Katastrophe. Glaubte man doch im Ruhrgebiet den Strukturwandel, trotz hoher Arbeitslosenquoten und Städten kurz vor der Pleite, insgesamt gut hinbekommen zu haben. Die Regisseure des Stückes, Fabian Lettow und Mirjam Schmucke, haben sich aufgemacht, die Lebensfäden der Menschen aufzunehmen, deren Vita eng mit dem Autowerk verbunden ist. Verschiedene Generationen – die Enkelin, deren Großvater schon bei Opel lernte, die Tochter eines Betriebsrates, der Opel-Arbeiter mit 39 Jahren Betriebszugehörigkeit, treffen sich auf der Bühne. Was beim Dortmunder Nordstadt Crashtest hervorragend gelungen ist – die Zuschauer in fremde Welten zu führen und sie dort unmittelbar andocken zu lassen – ist dem Regie-Duo am Freitag Abend nicht ganz gelungen.

Die Menschen, aus ihrem gewohnten Alltags-Kontext herausgenommen und auf die Bühne gestellt, haben an Authentizität eingebüsst. Gisberth Rüther, der als Farbmischer bei Opel fast vier Jahrzehnte gearbeitet hat, spielt zwar nicht sich selber, er ist er selbst. Doch war man bei dem Nordstadt-Stück wortwörtlich “zu Gast daheim” bei den Leuten und für einen Weile Teil ihrer Lebenswelt, wird man bei der Bühneninszenierung von Opels Kindern zum Voyeur. Der Protagonist sitzt im Guckkasten, der Zuschauer ist außen vor. Angenehm war das nicht in allen Fällen. Ansehen sollte man sich das Stück trotzdem.

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Der Ruhrpilot

landtag_frontNRW: Ein klares Wort…Post von Horn
NRW: Warhol-Bilder – Grütters warnt vor Tabubruch…Welt
NRW: Grüner Stabilisator…Post von Horn
NRW: Sozialarbeiter gegen Neosalafismus…Welt
Ruhrgebiet: So litten Reisende aus dem Revier am Streik-Wochenende…Der Westen
Bochum: Unverständnis in der Politik über Schließung der VfL Frauenfußball-Abteilung…Pottblog
Bochum: Theater über die Lücke, die rund um Opel entsteht…Der Westen
Dortmund: Museum für Kunst und Kulturgeschichte wird zum Labor…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Alltours verlässt den Innenhafen…Der Westen
Duisburg: Hochofen wieder unter Feuer…Der Westen
Essen: Die „109“ rollt über den Berthold-Beitz-Boulevard…Der Westen
Essen: Spielemesse endet mit neuem Besucherrekord…Der Westen

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Jüdische Rundschau – die neue Monatszeitung

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Die antisemitischen Ereignisse im Sommer 2014 waren schockierend. Selten fühlten sich Juden in diesem Land, 69 Jahre nach dem Ende der Schoah, so bedroht und alleine gelassen. Brutalste antisemitische Parolen wurden von Pro-Palästinensern auf Demonstrationen im ganzen Land gebrüllt. Juden wurden bedroht und attackiert, Wohnungen ausgespäht, Scheiben eingeworfen und ein Brandsatz flog gegen eine Synagoge in Wuppertal. Extreme Linke und Rechte machten eifrig mit. Kaum ein Aufschrei – nur eine von den Betroffenen selbst organisierte Kundgebung am 14. September in Berlin, die eher den Narzissmus der nicht-jüdischen Beteiligten bediente, denn einen wehrhaften Antifaschismus gegen den islamistisch-grünen neonazistischen Straßen-Antisemitismus darstellte.

Gerade in diese Zeit fällt nun die Herausgabe einer neuen Monatszeitung – Jüdische Rundschau. Seit Juli 2014 erscheint das 40-seitige unabhängige Monatsblatt, herausgegeben von Dr. Rafael Korenzecher. Aktuell ist die No. 4 Oktober 2014 / Tishrei-Cheschwan 5775 auf dem Markt, erhältlich im Bahnhofsbuchhandel, in ausgewählten Kiosken und Verkaufsstellen im ganzen Land.

Bild-Titelblatt-Juedische-Rundschau

Geradezu anachronistisch zur digitalen Zeit präsentiert sich die Jüdische Rundschau als Printmedium. Ist das naiv? Wie lange hält so eine Zeitung in diesen Zeiten durch? Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Hannelore Kraft - tanzend.  Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

Gute Laune
Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Foto: Ralph Sondermann

NRW: Warhol-Verkauf  – Kraft erklärt Politik für machtlos…FAZ
NRW: Polizei startet Verbrecherjagd mit Prognose-Software…Welt
NRW: CDU fordert Ombudsstelle für Flüchtlingsfragen…RP Online
NRW:  Teenies ziehen in Dschihad…Bild
Bochum: Studenten erforschen Senioren…Der Westen
Duisburg: Die digitale Bibliothek erkunden…Der Westen
Essen: Protest vor Primark fordert Solidarität mit Näherinnen…Der Westen

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Die Beatplantation wird zwölf

Désirée bleibt dem Vinyl treu Foto: Phlippphlapp

Désirée bleibt dem Vinyl treu Foto: Phlippphlapp

Heute Abend feiert die Beatplantation ihr zwölfjähriges Bestehen. In der Rotunde in Bochum wird es ab 21 Uhr in mindestens vier Räumen ein buntes Programm aus Musik, Kunst und Politik geben. Das gemeinnützige Kulturkollektiv kann nach einem dutzend Jahre auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken, in der es nicht nur durch ausschweifende Partys und mintunter phantastische Kunstaktionen, sondern regelmäßig auch durch nachhaltiges politisches Engagement auf sich aufmerksam gemacht hat. Zuletzt engagierte man sich beispielsweise für die Bedürfnisse der türkischen Gezi – Aktivisten oder, ganz aktuell, für die entrechteten Flüchtlinge in den örtlichen Asylheimen, in denen angeheuerte Ordnungskräfte ihre Macht missbrauchten und die ohnehin elendige Situation der Menschen noch verschlimmerten. Weiterlesen

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Loch Ness gibt´s jetzt in Herne

Auf der Bühne Professor, hinter der Bühne Regisseur: Dr. Christian Weymayr (Foto: privat)

Auf der Bühne Prof, dahinter Regisseur: Christian Weymayr

Herne – Journalie, Untreue, Wellnessesoterik und ein (vermeintliches?) Seemonster. Das gibt es alles nun in Herne. Im Kleinen Theater. Denn heute feiert dort das Stück “Camping Loch Ness” von Dr. Christian Weymayr (Foto) Premiere.
Den promovierten Biologen kannten die Ruhrbarone-Leser bisher eher als Journalisten und Verfechter des Konzeptes der Scientabilität. Nun versucht er sich in einem ganz anderen Metier. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube

ISIS Quelle: Youtube

Essen: Uni verbietet Veranstaltung zum IS-Terror in Kobane…Der Westen
NRW: Land wird Warhol-Versteigerung nicht stoppen…DW
NRW: Land braucht 15 000 Plätze für Flüchtlinge…RP Online
Debatte: “Das deutsche ‘Nie wieder Krieg!’ nervt”…Welt
Bochum: Krankenhäuser sind im AOK-Test nur Mittelmaß…Der Westen
Dortmund: Bürgermeister wehren sich Spaßmaßnahmen…Radio91.2
Duisburg: Sparkassen-Verband prüft Mandat von CDU-Chef…Der Westen
Essen: Kritik an Baustellen-Management der Stadtwerke…Der Westen

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Breaking: Erneute Avanti-Hausbestzung in Dortmund – Wieder eine Kirche

IMG_0410.JPG Gerade eben haben die Aktivisten des “Sozialen Zentrums Avanti” erneut ein Haus in der Dortmunder Nordstadt besetzt. Das Haus befindet sich in der Braunschweiger Straße 33 und ist mal wieder eine Kirche. Die neuapostolische Kirche wurde im Sommer 2008 aufgegeben.

Die Besetzer hatten bereits Ende August die entweihte Albertus-Magnus-Kirche in der Enscheder Straße besetzt. Sie wurden im Zuge polizeilicher Ermittlungen nach einer Woche geräumt und haben ihr Programm seitdem an anderen Orten in Dortmund weitergeführt.

Wir berichten live von der neuen Besetzung.

Update 1.34 Bislang ist nur einer der Besetzer tatsächlich aus dem Gebäude der Kirche entfernt worden, alle anderen, laut Polizeiangaben bis zu 30 Personden, sind immer noch in der Kirche… oder schon wieder. Ohne ordentlich mit Kabelbindern gefesselt zu sein, will die Polizei wohl niemanden in die Gefangenensammelstelle bringen und so ging es rasch zurück als es einem der Besetzer gelang, sich von den Fesseln zu befreien. Polizeitenor ist: Wer keinen Personalausweis bei sich trägt, der kommt in Gewahrsam. Alle anderen werden kurz und knapp erkennungsdienstlich behandelt und bekommen anschließend einen Platzverweis…

Update 1.21 Das ging dann doch schneller, als es von den Besetzern erwartet worden ist. Gerade führt die Polizei die ersten von ihnen ab. Fahrzeuge stehen bereit, um die Besetzer zur Sammelstelle zu fahren.

Update 1.01 Vor wenigen Stunden waren es noch die Kundgebungsteilnehmer, die der Polizei zu laut gewesen sind, nun macht sie selber Krach… “Hier spricht die Polizei… öffnen sie die Tür… Verlassen sie das Gebäude, sonst öffnen wir die Tür mit Gewalt”… Es dröhnt wenn die Polizei versucht, die Türen, hinter denen sich die Besetzer verschanzt haben, mit Rammböcken zu öffnen…

Update 0.47 Die Polizei hat begonnen, in die ehemalige Kirche einzudringen. Dazu war es nötig, auch einen Rammbock einzusezten.

Update 0.41 Es könnte heiss werden… im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Pfefferspray ausgerüstete Beamte halten sich bereit. An die Kollegen sind Kabelbinder ausgegeben worden. Die Räumung der Kirche scheint unmittelbar bevorzustehen.

<strong Vor wenigen Minuten hat die Hundertschaft der, offenbar aus Bochum herangeführten, Polizei Aufstellung genommen, um die besetzte ehemalige Kirche zu räumen.

Update 0:25 So schnell kann es gehen… Die Neuapostolische Kirche hat Anzeige wegen Hausfriedensbruches erstattet. Zur Zeit laufen weitere Gespräche und man kann davon ausgehen, dass die ehemalige Kirche in der Braunschweiger Straße heute Nacht noch geräumt wird.

Update 0:20 Über Twitter teilt Birgit Rydlewski mit, dass in der Zwischenzeit jemand vom Kirchenvorstand nicht nur aufgetrieben worden, sondern auch eingetroffen ist. Mit ihm soll zur Zeit über das weitere Vorgehen verhandelt werden…

Update 0.15 Klassisch… Mitternachtssüppchen… Mehr oder weniger pünktlich zu Mitternacht soll es bei den Besetzern der Kirche nun etwas zu essen geben… so vermelden sie es jedenfalls auf ihrer Internetseite…

0:01 Es wird lauter… zu laut, wenn es nach der Polizei geht und so werden die Teilnehmer der Kundgebung aufgefordert, doch bitte nicht so laut zu sein. Auch bittet die Polizei die Teilnehmer, sich nicht mit einem Transparent zu… “vermummen”. Zur Zeit läuft die Suche nach einem Verantwortlichen für die ehemalige neuapostolische Kirche und es ist unklar, ob tatsächlich noch im Laufe der Nacht geräumt werden soll

Update 23.22 Not yet… not yet… Noch hat die Polizei die Kirche nicht geräumt, dies soll allerdings im Laufe der Nacht geschehen. Gleichzeitig wurde es den 50 bis 80 Unterstützern um Birgit Rydlewski gestattet, eine Kundgebung abzuhalten, dies allerdings ca. 100m von der besetzten Kirche entfernt…

Update 23:07 Korrektur… natürlich befindet sich die Kirche nicht in der Sonnenstraße, sondern in der Braunschweiger Straße… OK… es ist spät und beinahe schon Wochenende…

Update 22:56 In diesen Minuten ist ca. eine halbe Hundertschaft der Polizei vor der Kirche eingetroffen. Die Polizei scheint die angedrohte Räumung humorlos durchsetzen zu wollen…

Update 22:43 Eine von Birgit Rydlewski angemeldete Kundgebung in Sichtweite der Kirche wird von der Polizei nicht genehmigt. Diese Entscheidung sei zur eigenen Sicherheit der Kundgebungsteilnehmer getroffen worden da man, auf Seiten der Polizei, nicht wisse, um welche Personen es sich bei den Besetzern der Kirche handeln würde…

Update 22:20
Vor der Kirche wird gerade eine Kundgebung angemeldet. Das Ordnungsamt und die Polizei Riegeln die Braunschweiger Str. An der Ecke Bergmannstraße ab. 40-50 Unterstützer sind vor Ort.

Update 21:54
Auf der Plattform Indymedia schreiben die Besetzer:

Nachdem uns die Cops das Sorgerecht für unser letztes Baby entzogen haben (diese Arschgeigen!), hilft dieser zweite Streich auch uns, den Schmerz in unseren Herzen zu tilgen. Man mag sich wundern, dass es schon wieder eine Kirche ist, aber irgendwie erinnert uns das so an die gemeinsame Zeit mit der Albertus-Magnus-Kirche. Das sind so tolle Erinnerungen!

Update 22.10:
Der Küster der Kirche ist vor Ort. Die von ihm angerufene Polizei und das Ordnungsamt sind nun auch vor dem Gebäude. Taschenlampen und erstaunte Gesichter.

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S04 und BVB auf der Suche nach dem ‘Reset’-Knopf

BVB-Trainer Jürgen Klopp ist optimistisch. Foto: Robin Patzwaldt

BVB-Trainer Jürgen Klopp ist optimistisch. Foto: Robin Patzwaldt

Normalerweise lassen Anhänger beider Vereine keine Gelegenheit aus ihre Unterschiedlichkeit zu betonen. Doch an diesem Wochenende vereint beide großen Ruhrgebietsvereine, die Borussia aus Dortmund und den FC Schalke 04, so viel wie wohl schon lange nicht mehr.
Nach jeweils nur mäßigen Saisonstarts, welche sie aktuell im sportlichen Mittelfeld der Liga festhängen lassen, haben beide Clubs die nun ablaufende 14-tägige Länderspielpause zur möglichst optimalen Aufarbeitung ihrer spielerischen Defizite nutzen wollen. Und am nun anstehenden Bundesligawochenende eint beide daher ein ganz großer Wunsch, der nach einem erfolgreichen Neustart ihrer grundsätzlich auf erneute Champions League-Qualifikation getrimmten Kader in den verbleibenden Rest der Bundesligasaison 2014/15. Weiterlesen

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Innenminister Jäger legt konkrete Zahlen auf den Tisch – NRW hat weiterhin ein großes Problem mit Rechtsextremismus

Nazidemo am 20.08.2014

Nazidemo in Dortmund am 20.08.2014, Foto: Ulrike Märkel

Eine traurige Bilanz ergibt sich aus der Antwort von Innenminister Jäger auf die Anfrage der Grünen im Landtag NRW zu den rechtsmotivierten Straftaten in NRW im 1. Halbjahr 2014. Die Zahlen sind ernüchternd, Nordrhein-Westfalen hat weiterhin ein erhebliches Problem mit Rechtsextremismus. Das Ranking der Städte geht vor allem für Dortmund schlecht aus. Die Stadt im Ruhrgebiet bleibt weiterhin, ungeachtet des beachtlichen bürgerschaftlichen Engagements, der Blockaden gegen Naziaufmärsche und zahlreichen Aktionsplänen gegen Rechts, die nordrhein-westfälische Nazi-Hochburg. Auf die aktuell vorliegenden Zahlen sollte eine fundierte Ursachen-Analyse im Innenministerium, bei den ermittelnden Behörden und in den einzelnen Kommunen folgen. Denn die Frage ist weiterhin unbeantwortet, warum es trotz der zahlreichen Bemühungen nicht zu einer spürbaren Eindämmung des Rechtsextremismus in NRW gekommen ist.

Nazis begingen in NRW im 1. Halbjahr insgesamt 1.307 Straftaten im Feld der politisch motivierten Kriminalität (PMK). Es wurden 79 Gewaltdelikte verübt, davon waren 69 Körperverletzungen. Es kam zu 849 Verstöße gegen §§ 86, 86a StGB (verfassungswidrige Handlungen durch Parolen und Grußformeln oder das Verwenden von verfassungswidrigen Symbolen). Dazu kommen 127 Volksverhetzungen, 117 Beleidigungen und 101 Sachbeschädigungen. Vergessen sollte man dabei nicht, dass eine Dunkelziffer unerkannter oder nicht angezeigter Straftaten hinzukommt.

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