Kategorie-Archiv: Ruhrgebiet

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Dortmund: Protestcamp kann bleiben

Kind malt mit Kreide auf dem Boden vor Refugee-Camp. Bild: Sebastian Sellhorst

Das Protestcamp syrischer Geflüchteter  kann erstmal bleiben. Foto: Sebastian Sellhorst

Das Protestcamp syrischer Geflüchteter kann weiter an den Katharinentreppen bleiben. Eigentlich war der Protest erst einmal nur bis zum kommenden Montag geduldet worden, diese Befristung ist nun aufgehoben. Es gebe keinen Grund, den Protest an den Katharinentreppen zu beenden, hieß es von Seiten der Polizei Dortmund. Der Rat der Stadt hat am Donnerstag außerdem eine Resolution verabschiedet, in der er die Forderungen der Geflüchteten auf eine schnellere Anerkennung und einen schnelleren Familiennachzug unterstützt.

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S04: Johannes Geis ist sicherlich ein sehr guter Neuzugang, aber kein ‚Königstransfer‘

Johannes Geis 2012. Quelle: Wikipedia, Foto: Bleiersatz, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Johannes Geis 2012. Quelle: Wikipedia, Foto: Bleiersatz, Lizenz: CC BY-SA 3.0 de

Der FC Schalke 04 hat seit gestern, den von vielen sogar schon etwas voreilig als ‚Königstransfer‘ bezeichneten, Neuzugang Johannes Geis auch ganz offiziell ‚an Land gezogen‘. Der 21-Jährige wird zukünftig das defensive Mittelfeld der Königsblauen bereichern. Von einer zweistelligen Millionenablöse für den FSV Mainz 05 und einem zukünftigen Jahresgehalt von rund drei Mio. Euro für den Jung-Nationalspieler ist die Rede.
Ein wahrlich spektakulärer Neuzugang für die Gelsenkirchener, welcher sicherlich auch zu recht Balsam auf die zuletzt , durch die geplatzten Zugänge von Sami Khedira , Markus Weinzierl und/oder auch Marc Wilmots, klaffenden Wunden der blauweißen Fans darstellen dürfte.
Das Alles sei hier völlig unbenommen. Ein wirklich schöner Transfererfolg für den Revierclub! Und trotzdem bleibt, wenn man die aufkommende Euphorie mal kurz beiseiteschiebt, trotzdem ein etwas fader Beigeschmack. Nicht nur, dass dem zuletzt öffentlich stark kritisierten Manager Horst Heldt ganz persönlich diese Verpflichtung, so kurz vor der für ihn als kritisch angesehenen Mitgliederversammlung, gerade auffällig recht kommen dürfte, den Wind in den Segeln seiner zahlreichen Kritiker erst einmal pünktlich vor der zuletzt drohenden öffentlichen Abrechnung auch mit seiner Person auf schier ideale Weise herausnehmen helfen dürfte. Nein, es stellt sich dem Beobachter aktuell so auch rasch die Frage, ob die Verpflichtung eines Juniorennationalspielers, der es bei der U21-EM aktuell nicht einmal in die Stammformation von Horst Hrubesch geschafft hat, wirklich die ‚Wunderwaffe‘ gegen die zuletzt herrschende tiefe Krise rund um die Königsblauen sein kann bzw. wird? Ist das, was wir hier mitverfolgen durften, wirklich ein sogenannter ‚Königstransfer‘? Berechtigte Zweifel sind zumindest angebracht. Weiterlesen

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Das Ruhrgebiet entdecken – ‚Das unbekannte Ruhrgebiet‘ bietet nicht wirklich viel ‚Unbekanntes‘

Das unbekannte Ruhrgebiet (478x600)Die Sommerferien 2015 stehen in NRW bekanntlich unmittelbar vor der Tür. Wem eine Fernreise in wärmere Gefilde aktuell jedoch unmöglich ist, oder wer in den kommenden Sommermonaten einfach über besonders viel freie Zeit verfügt, der möchte die Gelegenheit jetzt vielleicht in den nächsten Wochen im Idealfall auch dazu nutzen und die eigene Heimat mal wieder etwas näher erkunden, ihm persönlich noch unbekannte Ecken des Ruhrgebiets kennenlernen, seine eigene Heimat noch mehr im Detail für sich entdecken.
Zur Einstimmung und besseren Orientierung bietet sich da natürlich traditionell auch der Griff zu einem passenden Buch bzw. Reiseführer an. Und mit einer solchen Erwartungshaltung habe ich mich kürzlich dann auch mal etwas näher mit dem Werk ‚Das unbekannte Ruhrgebiet‘ von Hans-Peter Noll und Rolf Kiesendahl beschäftigt.
Leider muss ich nach der Lektüre der 128 Seiten nun aber für mich feststellen, dass gerade der in dieser Beziehung doppeldeutige Titel beim Interessenten evtl. Erwartungen weckt, die der Inhalt dann doch nicht so recht einzulösen vermag. Mag ja sein, dass viele das Ruhrgebiet als Ort für Schönes und touristisch wertvolles nicht kennen, die darin näher vorgestellten Ziele sind jedoch jedem auch nur einigermaßen ruhrgebietskundigem Leser so bereits höchstwahrscheinlich bereits bekannt. Weiterlesen

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NSU: Zahlreiche NRW-Politiker und Abgeordnete standen im Visier des Mord-Trios

Fahndungsplakat des NSU

Der NSU-Untersuchungsausschuss in Nordrhein-Westfalen dümpelt seit seiner Einsetzung vor 8 Monaten vor sich hin. Neben Anhörungen von Sachverständigen ist bisher nicht viel passiert. Dabei müsste das Interesse der Abgeordneten an einer zügigen Aufklärung elementar sein, denn der Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) hatte auch zahlreiche Politikerinnen und Abgeordnete im Visier. In den nordrhein-westfälischen Städten Dortmund, Paderborn, Bielefeld und Hamm kundschaftete der NSU die Lage von CDU-Wahlkreisbüros und SPD-Parteibüros intensiv aus. In den Brandtrümmern der Wohnung von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt und in ihrem Wohnmobil fand man neben umfangreiches Kartenmaterial auch Adresslisten, die belegen, dass der Kreis möglicher NSU-Opfer groß war. Auch eine jüdische Gemeinde stand auf den Listen.

Die auf einem USB-Stick gespeicherten 90.000 Datensätzen enthielten etwa 10.000 Adressen. Sie dienten laut Bundeskriminalamt dazu, „aus Tätersicht geeignete Tatopfer zu identifizieren“. In 23 verschiedenen Städten wurden mit großem Planungsaufwand mindestens 191 potentielle Ziele zur Tötung von Menschen von den NSU-Tätern und möglichen Helfern ausgewählt. Einige anvisierte Tatorte wurden im Vorfeld abfotografiert. Fotos zeigen das Büroschild eines SPD-Unterbezirksbüros und das dazu gehörende Straßenschild „Landwehrstraße“. Schwer vorstellbar, dass die Mitglieder einer Terrorgruppe im Untergrund am helllichten Tag und auf offener Straße Detailfotos von Tatorten schiessen. Weiterlesen

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Traumzeit mit Joris und Sophie Hunger

michalak-4513 Tage, 4 Bühnen und mehr als 40 Bands – im Landschaftspark Duisburg Nord findet an diesem Wochenende das Traumzeit Festival statt, und ein breites Spektrum an aktueller Popmusik sorgt für ausgezeichnete Festivalstimmung inmitten einer traumhaften Industriekulisse.

Einer der ganz großen Live-Acts war gestern Abend die Schweizerin Sängerin und Filmkomponistin Sophie Hunger, die mit ihrer neuer CD „Supermoon“ einen zauberhaften Auftritt vor dem Hochofen hatte.

Joris, der Newcomer unter den deutschen Sängern und Songwritern, veröffentlichte im April diesen Jahres sein Debütalbum “Hoffnungslos Hoffnungsvoll” und begeisterte gestern in der Kraftzentrale seine Fans.

Der traumzeit-charakteristische Mix aus Pop, Indie-Rock und Elektro-Sounds und die Chance der Besucher auf eine ganze Reihe von Neuentdeckungen, verspricht auch am heutigen Sonntag mit East Cameron Folkcore, Mine, The Atrium, Katina, Benjamin Clementine, Leslie Clio und der wunderbaren Wallis Bird noch einmal ganz großartig zu werden.

Tageskarten gibt es noch und alle weiteren Informationen unter www.traumzeit-festival.de.

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Schicht im Schacht an der Moritz Fiege Brauerei

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Am gestrigen Samstag feierte die „ExtraSchicht“ ihren 15. Geburtstag.

Mit 19 Städten, 45 Spielorten und 500 Events lud die Nacht der Industriekultur von 18 – 2 Uhr zu einem Kulturfest der Region ein, und fast das gesamt Ruhrgebiet war auf den Beinen. 2.000 Künstler und 200 Kooperationspartner machten es möglich, dass auch nach 15 Jahren Entdeckungsreisen durch die Metropole Ruhr immer noch keine Langeweile aufkam und in diesem Jahr waren wieder drei neue Spielorte mit dabei.

Ich muss gestehen, dass ich es nur zur letzten Runde der Extraschicht geschafft habe, dafür konnte ich aber an der Moritz Fiege Brauerei noch ein paar schöne Momente der 3D-Lichtkunst der Illuminationsspezialisten von TNL einfangen und das machte sich in der Dunkelheit besonders gut :)

Wer übrigens auch mit der Kamera unterwegs war, der hat die Möglichkeit mit seinen Aufnahmen an dem Fotowettbewerb der Extraschicht teilzunehmen. Alle Informationen dazu findet ihr unter www.extraschicht.de/fotowettbewerb.

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Gewalt gegen Journalisten und Polizisten: Prozessauftakt gegen Dortmunder Neonazi

Angeklagter und Anwalt im Gericht

Angriff auf Journalisten oder Notwehr? André P. am Donnerstag im Landgericht.

Journalisten und Nazis – die haben in Dortmund schon seit einer Weile ein ganz besonderes Verhältnis. Nazis melden Kundgebungen vor den Wohnhäusern von Redakteuren an und veröffentlichen Privatadressen im Internet, Medienschaffende erhalten fingierte Todesanzeigen und werden auch schon mal angegriffen. Wegen zweier solcher Angriffe steht der Dortmunder Neonazi André P. seit Donnerstag vor dem Dortmunder Amtsgericht. Auch eine unserer Autorinnen, Ulrike Märkel, gehört zu den Attackierten.

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Kreis Recklinghausen: Behördliche Vorschriften bremsen den ‚Kulturbunker‘ aus

Der leerstehende Hochbunker in Waltrop im Januar 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Der leerstehende Hochbunker Anfang des Jahres 2014. Foto: Robin Patzwaldt

Dass das Angebot für junge und kreative Leute im nördlichen Ruhrgebiet in Sachen Freizeitgestaltung doch arg beschränkt bzw. begrenzt ist, das muss man hier sicherlich nicht mehr groß erläutern. Viele junge Leute, gerade z.B. auch in Kreis Recklinghausen, beklagen sich schon lange darüber. Die sich vergrößernde finanzielle Not der Städte in der Region lässt inzwischen kaum noch Chancen auf eine wirkliche Verbesserung der Lage erkennen. Gerade deshalb freut man sich dann doch immer sehr, wenn junge Leute entschlossen die Eigeninitiative ergreifen und mit viel Engagement und Leidenschaft selber etwas in dieser Richtung auf die Beine stellen, die Situation etwas verbessern wollen.
So etwas sollte dann natürlich eigentlich auch die Städte der Region freuen, die aus Eigenleistungen nicht mehr allzu viel aufgrund klammer Stadtkassen selber in diese Richtung nicht mehr allzu viel beisteuern können, sie zu größtmöglicher Unterstützung und Entgegenkommen anregen. Eigentlich! Denn immer wieder wird man dann doch negativ überrascht, wenn man in konkreten Einzelfällen dann fast den gegenteiligen Eindruck gewinnen muss, ‚Ehrenamtlern‘ offenkundig regelrecht noch massiv Steine in den Weg gelegt werden, ihre Eigenleistungen teilweise im Dschungel von behördlichen Anordnungen und Vorschriften ‚steckenzubleiben‘ drohen.
Zu einem solch eher unrühmlichen Fall droht aktuell wohl auch der sogenannte ‚Kulturbunker‘ in Waltrop (Kreis Recklinghausen) zu werden. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

HoGeSa-Hoologan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann

HoGeSa-Hoologan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann


NRW: 
Organisator meldet neue Hogesa-Demo in Köln an…Welt
NRW: Um Armin Laschet wird es einsam…Post von Horn
NRW: „Größere Sorgfalt wäre möglich und angemessen gewesen“…RP Online
NRW: Mann aus NRW in Kenia unter Terrorverdacht…Der Westen
NRW: „Der Korpsgeist ist der Skandal“…taz
Debatte: Maut – Das ist die größte Peinlichkeit der CSU…Welt
Debatte: Der Papst gibt Energiespartipps…Ciciero
Debatte: Industrie scheut kritische Worte über den Papst…FAZ
Bochum: Herbies große Bühne ist startklar…Der Westen
Dortmund: WDR-Absage Bankrotterklärung vor Nazis…Nordstadtblogger
Duisburg: Zukunft der Opernehe für fünf Jahre gesichert…RP Online
Essen: Essen gewinnt EU-Titel und wird Europas Grüne Hauptstadt 2017…Der Westen
Essen: Essen hofft auf das Förder-Füllhorn der EU…Der Westen

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Rebell Comedy erobern Essen mit genialer Stand-Up-Comedy und Music-Acts

michalak-264Die brisante und schräge zweistündige Stand-Up Comedy-Show wird von Babak Ghassim alias Gondebak, einer der Mitbegründer der Rebell Comedy, eröffnet. Unterhaltsam erläutert er dem Publikum in der ausverkauften Weststadthalle in Essen, wie 2007 alles begann und gewährt einige Einblicke in die Geschichten der zehn Comedians. Dann übernimmt Moderator Khalid, der mit viel Witz und Interaktionen mit den Gästen durch das gesamte Abendprogramm führt.

Die einzelnen Rebellen treten nacheinander auf, präsentieren überzeugend ihre authentischen und kreativen Stand-Ups und werden von DJ Wati mit musikalischen Highlights begleitet.

Sie alle zusammen haben den Abend zu einem einzigartigen und vergnügten Erlebnis werden lassen, und wir alle haben lange nicht mehr so viel und von Herzen gelacht!

Am gestrigen Mittwoch standen Rebell Comedy in Dortmund zum letzten Mal mit ihrem Programm „Die üblichen Verdächtigen“ auf der Bühne. Weiter geht es Ende November mit neuen Inhalten und Abenteuern unter dem schönen Namen „Die Auserwählten„.

Essen und Bochum am 2. und 3. 12. 2015 stehen da bereits wieder mit auf dem Plan.

Und hier die Fotos von Dienstagabend aus der Weststadthalle:

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