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Impftrollfilm „Vaxxed“ stößt auf Protest

Gastautorin Dr. Müllner (30) berichtet über die geplante Deutschlandaufführung des Impftrollfilmes „Vaxxed“ (Foto: Mela Eckenfels)

Wir könnten heute in einer Welt leben, in der es keine Masern mehr gibt. Dem ist nicht so. Zu verdanken haben wir dies auch einem Mann, dessen Studie, die einen angeblichen Zusammenhang zwischen Autismus und der Masern-Mumps-Röteln-Impfung (MMR) herstellte, noch heute immer wieder von impfmüden Eltern herangezogen wird, um sich zu rechtfertigen. Die Studie in „The Lancet“ von Andrew Wakefield war gefälscht. Die Daten darin waren manipuliert worden, um einen Zusammenhang zu beweisen. Sie sollte in einem Gerichtsverfahren als Beweis dienen, bei denen Eltern mit autistischen Kindern gegen Impfmittelhersteller klagten. Der Arzt Wakefield verlor die Approbation. Die Studie wurde zurückgezogen. Doch ein Stein war ins Rollen gekommen. Ein Gastbeitrag der promovierten Biologin Anna Müllner (30). Weiterlesen

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Mit der Faust in der Tasche

(c) Majda Turkić

(c) Majda Turkić

Kärntens Sozialdemokraten und Grüne haben die Kärntner Slowenen im Stich gelassen. In der neuen Kärntner Landesverfassung sollen sie auf Druck der ÖVP de facto zum Verschwinden gebracht werden. Bei der missglückten Schmierenkomödie ballt sich mir die Faust in der Tasche zusammen. Ein persönlicher Kommentar.

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Wer sich ersetzen lässt …

Kopf eines weiblichen Androiden (Projekt von Hanson Robotics) – Steve Jurvetson – CC BY 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/)

In drei kurzen und aufeinanderfolgenden Videos erläutert Engine Hedda, wie einfach eine angemessene Wirtschaftspolitik für die Zukunft sein kann: Ihre zentrale Frage lautete: Wer lässt sich angesichts einer fortschreitenden Digitalisierung ersetzen? Hören Sie ihr zu! Vielleicht wird Ihnen nichts anderes übrig bleiben, als auszuwandern:

Viel Spaß

[Engine Hedda gehört zum Duisburger AutorenVerlag Matern]

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Was ist des teutschen Nationalheld? Ernst Moritz Arndt und die Greifswalder Uni


Weitere Einzelheiten
Hauptgebäude der Universität Greifswald am Rubenowplatz, Altstadt-Campus Foto: Markus Studtmann Lizenz: Copyrighted free use


Der deutsche Mob tobt seit einigen Tagen mal wieder. Ausnahmsweise ist es diesmal nicht Sachsen, sondern eine Stadt im schönen Mecklenburg-Vorpommern, die sich in ihrem Deutsch-Sein gestört fühlt: Der Senat der Universität Greifswald hat beschlossen, Ernst Moritz Arndt aus dem Namen der Universität zu streichen. Nach einer Debatte, die mittlerweile gut zwanzig Jahre andauert, hat der Senat am Mittwoch die nötige
Zweidrittelmehrheit zur Namensänderung erreicht.

 

Über Ernst Moritz Arndt

Um deutlich zu machen, warum die Namensänderung der mecklenburgischen Universität so wichtig für die weitere Entnazifizierung Deutschlands ist, die bis heute nicht zufriedenstellend durchgeführt wurde, hier ein paar Informationen zu seiner Person:

Ernst Moritz Arndt war ein deutscher Schriftsteller, Historiker und vor allem Nationalist. Als Deutschland sich 1848 an einer Revolution versuchte, war er kurze Zeit Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung. 1800 habilitierte er in Greifswald mit einer Schrift, die bereits keine Fragen an seiner politischen Ausrichtung ließ und sich gegen Jean-Jacques Rousseaus Ideen richtete. In den folgenden Jahren machte er sich bei großen Teilen des deutschen Volkes mit Hetzschriften gegen Napoleon, Franzosen und Juden beliebt. Nach der Schlacht von Jena und Auerstedt musste Arndt vor den Franzosen fliehen, die ihm nach seiner Propaganda nicht besonders freundlich gesonnen waren. Kurz vor der deutschen Niederlage verfasste er seinen Dauerhit Des teutschen Vaterland, wo er nicht nur die deutschsprachige Schweiz und Österreich zu Deutschland erklärt, sondern auch mit diesen Zeilen erklärt, wer der Feind ist:

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„Wir und Heute“ – Jägerlatein

In dieser Folge gibt es diesmal richtig Zorres. Martin Kaysh und David Schraven streiten heftig über die Folgen von Jägerlatein und Wahrheiten auf Niedrigzins-Niveau: zum Beispiel bei der Frage nach Einbruchsstatistiken in Oberhausen. Das Happy End fehlt trotz all dem Ärger nicht. Denn beide leben nach dem Motto: Es ist nicht vorbei, bevor die dicke Frau gesungen hat.

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„Wir und Heute“ – Unter Geiern

Das Jahr fängt gut an. Martin Kaysh hatte eine grandiose Premiere beim Geierabend. David war auch da und freut sich über die Erfindung des Geruch-Theaters. Doch dazu später mehr. Er ist fast ohnmächtig geworden. Ansonsten machen sich die beiden Gedanken über Doppelzungen und brennende Kirchen. Und auch, wie verantwortungslos zum Beispiel ein Minister wie Ralf Jäger ist. Zum Schluss kündigt David ein Buch von Sascha Bisley an, auf das er sich wie ein Schneekönig freut. „Bisleyland“.

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