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Der Aalhäcksler: Die Geschichte eines Greenpeace-Kraftwerkes

Montage: Weserkraftwerk in Betrieb. Links die Turbinen

Ich schreibe hier über gutes und über schlechtes. Über eine Abwägung und eine Entscheidung. Möge jeder selbst beurteilen, was für ihn das wichtigste ist.

Die Luft ist in diesen Tagen an der Bremer Weser diesig. Man kann kaum die Baustelle bei Flusskilometer 362 sehen. Neben ein paar Spundwänden steht ein Bagger. Die Arbeit ruht offensichtlich. Erst im Frühling soll es weitergehen, wenn das Wetter wieder freundlich wird, heißt es.

Die Baustelle ist etwas besonders. Hier errichten Planer von Greenpeace unter dem Schutz des Staates Bremen gemeinsam mit Partnern aus der Ökobranche und den kommunalen Stadtwerken das größte Wasserkraftwerk im Land. Die Anlage ist mehr als nur ein Energielieferant. Wie ein Leuchtturm soll von hier aus ein Signal ausgehen: das rot-grüne Projekt lebt noch. Denn im Land Bremen regiert die letzte Koalition von SPD und Grünen in der Bundesrepublik.

Besonders der Bremer Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) freut sich über das Bauwerk: „Für uns hat das Weserkraftwerk eine herausragende Bedeutung.“ Eines Tages soll jeder zehnte Bremer Haushalt saubere Energie aus dem Fluss beziehen. Ein Sprecher der ausführenden Greenpeace-Tochter Planet Energy lobt zudem, dass die Stadtwerke Bremen den Ökostrom in einem besonderen Ökotarif vermarkten wollen. „Das ist ein Vorbild für andere Projekte.“

Doch auf den zweiten Blick hat der Leuchturm ein rissiges Fundament.

Montage: Weserkraftwerk in Betrieb. Links die Turbinen

Ich schreibe hier über gutes und über schlechtes. Über eine Abwägung und eine Entscheidung. Möge jeder selbst beurteilen, was für ihn das wichtigste ist.

Die Luft ist in diesen Tagen an der Bremer Weser diesig. Man kann kaum die Baustelle bei Flusskilometer 362 sehen. Neben ein paar Spundwänden steht ein Bagger. Die Arbeit ruht offensichtlich. Erst im Frühling soll es weitergehen, wenn das Wetter wieder freundlich wird, heißt es.

Die Baustelle ist etwas besonders. Hier errichten Planer von Greenpeace unter dem Schutz des Staates Bremen gemeinsam mit Partnern aus der Ökobranche und den kommunalen Stadtwerken das größte Wasserkraftwerk im Land. Die Anlage ist mehr als nur ein Energielieferant. Wie ein Leuchtturm soll von hier aus ein Signal ausgehen: das rot-grüne Projekt lebt noch. Denn im Land Bremen regiert die letzte Koalition von SPD und Grünen in der Bundesrepublik.

Besonders der Bremer Umweltsenator Reinhard Loske (Grüne) freut sich über das Bauwerk: „Für uns hat das Weserkraftwerk eine herausragende Bedeutung.“ Eines Tages soll jeder zehnte Bremer Haushalt saubere Energie aus dem Fluss beziehen. Ein Sprecher der ausführenden Greenpeace-Tochter Planet Energy lobt zudem, dass die Stadtwerke Bremen den Ökostrom in einem besonderen Ökotarif vermarkten wollen. „Das ist ein Vorbild für andere Projekte.“

Doch auf den zweiten Blick hat der Leuchturm ein rissiges Fundament. Die Weser ist ein Strom. Ihre Quellen und Zuflüsse führen Wasser vom Harz, von Bayern und Hessen aus, quer durch die Republik bis in die Nordsee. Das Weserkraftwerk soll an einem Wehr aus dem Jahr 1993 erbaut werden. Damit die Turbinen laufen können, müssen hier die Stauklappen geschlossen bleiben. Was auf den ersten Blick unbedenklich erscheint, erweist sich als ökologisches Problem. Mit dem geschlossenen Wehr wird der Zugang zum Meer versperrt. Kein Fisch kann hier frei passieren.

Dabei sind gerade bedrohte Arten wie Lachs, Aal oder Meerforelle auf den freien Zugang zum offenen Wasser angewiesen. Kommen sie nicht durch, können sie sich nicht fortpflanzen. Der Lebenskreislauf wird unterbrochen, das Ökosystem Weser verarmt.

Die Planer der Greenpeace-Firma Planet Energy haben das Problem erkannt. Gemeinsam mit der Firma Tandem wollen sie ein neues Schutzsystem im Weserkraftwerk installieren. Fische, die vom Meer in den Fluss aufsteigen, sollen über eine so genannte Fischtreppe das Wehr passieren. Arten, die in die See abwandern, sollen über moderne Rechen, Röhren und Abflussrinnen einen Weg an den Turbinen im Kraftwerk vorbei finden. Ein Sprecher von Planet Energy sagt: „Ich glaube, dass dieses Kraftwerk einen beispielhaften Fischschutz für ganz Europa hat.“ Soweit die Theorie.

Doch manche Forscher glauben nicht daran, dass die Pläne von Greenpeace aufgehen. Besonders der Aal ist in ihren Augen gefährdet. Beate Adam vom Institut für angewandte Ökologie gilt als eine der wenigen Experten weltweit, die sich mit dem Verhalten der Spezies auskennt. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit dem rätselhaften Fisch.

Alle Aale der Welt stammen aus der atlantischen Tiefsee in der Nähe der Bahamas-Inseln. Hier liegt bei 30 Grad nördlicher Breite und 60 bis 75 Grad westlicher Länge die Sargossasee. Das Gebiet am Rande des Golfstroms ist größer als Mitteleuropa. Das Wasser ist ruhig, fast bewegungslos. Es liegt da wie das Auge eines riesigen Wirbels. Hier paaren sich die Aale irgendwo in mehreren hundert Metern Tiefe. Niemanden ist es bisher gelungen aufzuklären, wie das geschieht, wie die Fischeier sich entwickeln, wie die Larven schlüpfen. Forscherin Adam sagt: „Wir wissen nur, dass die schon etwas größeren Aale, die so genannten Glasaale im Alter von etwa drei Jahren mit dem Golfstrom an die europäischen Küsten kommen.“ Hier wandern die Jungtiere Flüsse und Bäche hinauf, um sich im Süßwasser weiterzuentwickeln. Nach etwa zwölf Jahren spüren sie plötzlich und unerklärbar einen Trieb, erklärt Adam. Als so genannte Blankaale lassen sie sich flussabwärts ins Meer treiben, um in der Tiefe zurück in die Sargossasee zu schwimmen.

An einem Rechen verendete abwandernde Aale aus nur einer Nacht. Foto: Adam

Jahrtausende funktionierte dieser Kreislauf ungestört. Aale galten als Brottiere der Fischer. Aber das ist vorbei. Seit ein paar Jahren schwinden die Bestände dramatisch. Die europäischen Küsten erreicht nur noch ein Prozent der Glasaale, die hier vor dreißig Jahren ankamen. Aufgrund des Schwunds steigt der Preis für Jungtiere. Vor zehn Jahren kostete jedes Kilo Glasaale fünfzig Mark. Heute liegt der Preis bei 800 Euro – wenn man welche bekommt.

Im Herbst 2007 erkannte die Europäische Union das Problem. Der Aal ist vom Aussterben bedroht. In einer eigenen EU-Richtlinie wurden alle Tiere unter Schutz gestellt. Besonders der Lebensraum der Fische soll gesichert werden, damit die Aale ungestört in die europäischen Flüsse auf- und absteigen können.

Nach Ansicht von Adam wird das Kraftwerk in Bremen dafür sorgen, dass kaum noch ein Aal aus dem Harz, Hessen oder Bayern zurück ins Meer findet. Der Kreislauf des Lebens wird in den Turbinen unterbrochen. Im wörtlichen Sinne. Adam: „Die Rückgrate der Fische werden zerbrochen, Körperteile zerfetzt oder lebensbedrohlich beschädigt. Das Bremer Kraftwerk verstopft den Flaschenhals zwischen Wesersystem und Meer.“

Die Planer der Anlage sehen das nicht so. Sie verweisen auf neuartige Rechen, die vor den Turbinen sitzen. Mit einer Spannweite von „nur“ 25 Millimetern werde verhindert, dass die Aale in die Kraftanlage schwimmen könnten, sagt der Projektleiter Dietrich Heck. Die Fische würden in einen Ablaufrinne und in ein Bypasssystem umgeleitet. „Unser Anspruch und der von Greenpeace ist es, ein Konzept aufzustellen, das Maßstäbe im Fischschutz setzt.“

Forscherin Adam sagt, männliche Aale seien viel kleiner als weibliche Aale. Laborversuche hätten gezeigt, dass nur eine Spannweite von 15 Millimetern die männlichen Fische davon abhält, sich durch die Rechen zu zwängen. „Die Fische versuchen verzweifelt weiterzukommen.“

Planer Heck hält das nicht für einen Beweis. In Adams Laborversuch hätten die Fische keine Chance gehabt, durch einen Abfluss zu verschwinden, wie er im Wasserkraftwerk geplant ist. Zudem sei das in Bremen eingesetzte Verfahren einzigartig in der Welt.
Forscherin Adam sagt, die Bremer Ideen seien einzigartig, weil sie keiner wegen ihrer Unsinnigkeit umsetzen würde. „Abwandernde Aale lassen sich treiben, schon bei geringer Strömung haben sie nicht mehr die Kraft sich neue Wege zu suchen.“

Fischereiverbände entlang der Weser haben gegen das Projekt geklagt. In den Planungsbeschlüssen finden sich seltsame Passagen. So wurden Forschungsberichte nachweislich falsch zitiert. Nur ein Beispiel: So heißt es, Versuche von Adam hätten gezeigt, dass Aale Rechen mit einer Spannweite von 20 Millimetern nicht durchschwimmen würden. Die Forscherin bezeichnet das als Quatsch. Sie habe im Gegenteil in ihrer Forschungsarbeit geschrieben: „Ein deutlich größerer Teil der Aale jedoch zwängte sich Schwanz oder auch Kopf voran zwischen den Rechenstäben hindurch.“

Ein Aal zwängt sich durch einen Rechen mit einer Spannweite von 20 Millimetern Foto: Adam

Erst Anfang der Woche konnte der Niedersächsische Sportfischerverband einen Teilerfolg gegen das Kraftwerk erringen. Seine Klage wurde vom Oberverwaltungsgericht Bremen angenommen. Das Ziel des Verbandes ist es, die Europäische Aalschutz-Richtlinie durchzusetzen. Und damit neue Investitionen in den Fischschutz möglich zu machen.

Doch das würde neue Millionen kosten, die niemand bezahlen will. Schon jetzt ist das 40 Mio Investment an der Grenze des Möglichen. Die Bauarbeiten des vor acht Jahren initiierten Projektes haben sich mehrfach verzögert. Die Planer streiten sich mit dem Bauunternehmer um Zahlungen. Greenpeace kommt seit Monaten nicht damit voran, Anteile an dem Kraftwerk im Wert von 20 Mio Euro über einen Ökovertrieb an interessierte Bürger zu verkaufen. Neue Probleme will keiner in Bremen. Mehr Schutz für die Fische? „Das kostet Geld“, sagt Planer Heck: „Es gilt einen Kompromiss zu finden zwischen dem was wirtschaftlich machbar ist und dem Schutz der Fische dient.“

Wenn man mit den Fischern in Bremen spricht, spürt man Resignation. Zu dicht ist das Gewebe von rot-grün und den Öko-Investoren im kleinsten Bundesland. Der Präsident des Niedersächsischen Sportfischerverbandes, Peter Rössing, setzt kaum noch Hoffnung in die Unabhängigkeit der Justiz. „Das Kraftwerk ist politisch gewollt.“ Die Richter seien im Stadtstadt abhängig vom Senat. „Wir müssen bis zum Bundesverwaltungsgericht kommen, damit wir den politischen Druck loswerden“,

Heike German vom Bremer Fischereiverband ist ähnlich verhalten. Es sei zwar richtig, die alternativen Energien zu fördern, aber es müsse auch für den Erhalt der heimischen Tierwelt gesorgt werden. „Das hält sich hier nicht die Waage. Greenpeace sagt: Rettet die Wale, aber sie schützen nicht unsere Fische.“

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40 Kommentare zu “Der Aalhäcksler: Die Geschichte eines Greenpeace-Kraftwerkes

  • #1
    Jens Kobler

    Ich glaube das wird in einem bestimmten Themenfeld mein neuer Liebling, als Nachfolger des Dresden-Brücke-Unesco-Fledermäuse-Komplexes. Bitte dranbleiben!

  • #2
    Muschelschubserin

    Von wegen Kompromiss zwischen dem Schutz der Fische und der Wirtschaftlichkeit. Wer von sich behauptet, wirtschaftlich zu sein oder sein zu müssen, der sollte vielleicht VORHER dafür sorgen, dass solche Probleme gar nicht erst auftauchen. DAS wäre wirtschaftlich UND umweltbewusst gewesen in diesem Fall. Sonst wird’s im Nachhinein teuer oder man muss sich umständlich rausreden. Und Letzteres wird bei solchen Fotos hoffentlich unmöglich.

  • #3
    Christian

    Es tut mir Leid, aber der schreibende Autor hat wohl keine Ahnung von dem Thema. Die Fakten sind leider falsch (unter anderem gibts das bestehende Wehr schon seit 1912). Es irriert daher schon, vor allem weil sich der Autor auf eine Kritikergruppe beruft, die wenig glaubhaft ist. Fischereiverbände und Sportfischer waren für ihren vorbildlichen Naturschutz zumindest meist nicht gerade bekannt. Denen geht es nun mal nur um ihren fetten Fang. Da schießt man auch ma gerne Komorane ab.
    Dieser Artikel ist reißerisch und falsch. Schade. Bisher war man ein anderes Niveau gewohnt. So erscheint er mir nur wie eine verwirrte, bittere Abrechnung deren Sinn ich bis heute nicht nachvollziehen kann.

  • #4
    Tom

    Schön, dass der Artikel hier auch noch veröffentlicht wurde. Reichen die Leserkommentare bei Welt Online, die zahlreichen Twitter-Statements und die Reaktion von Greenpeace noch nicht aus, um ein Statement zur Recherchequalität anzufügen?

  • #5
    David Schraven Artikelautor

    Es ist richtig, dass ein altes Wehr gab, dass Mitte der neunziger jahre abgerissen wurde. Aber hier geht es um das neue Kraftwerk von 1993 und die Zubauten zum Kraftwerk, also das neue Wehr. Man kann jetzt trefflich streiten. Ich finde meine Formulierung einigermaßen OK, sie macht dem Leser klar worum es geht.

    Aus dem Detail heraus die Recherche zu verdammen, ist zu einfach und zu billig. So kann die fundierte Kritik nicht weggebügelt werden.

    Was ich lustig finde:

    Wenn ich über Probleme bei Großkonzerne berichte, werde ich von denen angegriffen. Allerdings subtiler.

    Wenn ich über Probleme von Greenpeace berichte, werde ich zum Greenpeace-Feind, zum Umweltmistkerl und Schlechtrechercheur degradiert. Hier aber wenig subtil, sondern mit der vollen Breitseite in der Öffentlichkeit.

    Mir wird vorgeworfen, ich hätte was gegen Greenpeace oder gegen den jeweiligen Großkonzern.

    Kann es nicht so sein, dass es tatsächlich Probleme gibt?

    Warum gehen diese Leute auf mich los? Den Berichterstatter?

    Ich vermute, es hat mit Vertrauen zu tun, das nicht enttäuscht werden soll. Dabei ist doch die Erkenntnis eine Binse, dass auch gute Leute Fehler machen können.

    Und wer viel macht, macht viele Fehler. Ich bin auch nicht perfekt und fehlerfrei.

    Also, ein wenig die Emotionen runterschrauben, sachlich bleiben und fragen,

    Warum wurden Untersuchungen im Planfeststellungsbeschluss nachweislich falsch zitiert?

    Warum werden die Fische nicht besser geschützt?

    Und die Fischerverbände und Sportangler anzugreifen ist erst recht zu billig. Wer kümmert sich denn um die Lachsansiedlungen? Um die Neunaugen? Um die Bachforellen?

    Wer kümmert sich um die Renaturierungen der Bachläufe? Wer macht die Flussufer naturnah?

    Greenpeace?

  • #6
    Elmar

    Und die Fischerverbände und Sportangler anzugreifen ist erst recht zu billig. Wer kümmert sich denn um die Lachsansiedlungen? Um die Neunaugen? Um die Bachforellen?
    Wer kümmert sich um die Renaturierungen der Bachläufe? Wer macht die Flussufer naturnah?

    Offensichtlich Herr Uhlenberg:

    http://www.umwelt.nrw.de/ministerium/presse/presse_aktuell/presse081114a.php

    Preist und lobet Ihn auf dieser Seite dafür!

  • #7
    Perlentaucher

    @ Tja, es zeigt sich einmal mehr, dass Greenpeace wie viele andere NGO sich schon längst von den Werten verabschiedeten und sich den Machenschaften der Unternehmen angleichen. Die Organisation verselbstständigt sich und verfolgt eigene Interessen, die jenseits der ethischen Ansprüche liegen.
    Der Unterschied zwischen diesen WIrtshafts-NGOs und Unternehmen ist, dass die Unternehmen erst gar nicht versuchen, sich den Mantel des ethisch-moralischen Guten umhängen. Die Wirtschafts-NGOs wie Greenpeace hingegen errichten eine Diktatur des Moralischen und ersticken jede Diskussion mit der Ehtik-Keule. Scheinheilig, kann man nur sagen. Aber man muss sich ja nur mal anschauen, wer einmal die Kommunikation von Greenpeace geleitete hat – ein früherer Kommunikationschef der WestLB. Das war übrigens die Bank, die die Regenwaldabbau mitfinanzierte und auch Staudamm-Bauten in China. So viel zum Stellenwert von NGOs heute.

  • #8
    Christian

    Nun, lieber David Schraven… Warum wird die Debatte so schnell aufgewühlt… Ganz einfach! Weil ihr Artikel nichts anderes suggeriert als das Greenpeace Aale willentlich tötet. Und das ist einfach unwahr – wenn wir von anderen verschwiegenden Fakten mal absehen. Das wirft einfach ein falsches Bild auf die ganze Sache.

    Für eine gemeinnützige Organisation kann dies tötlich sein! Ein Unternehmen hingegen schert sich meist nicht groß drum. Guck dir Vattenfall an, guck dir die Automobilindustrie an. Die brechen laufend ihre Verprechen. Denen ist die Öffentlichkeit zu einem gewissen Maße egal. Furzegal. Außer wenn es dann ma so kommt, wie bei BrentSpar. Eine NGO kann sich sowas aber nicht leisten. Hm, ich hätte gedacht das dieser Aspekt mehr als nur logisch ist.

    1. Ich würde Sie aber bitten, ihre Ausführungen (Fehler im Planfeststellungsverfahren) noch einmal genauer auszuführen.
    2. Inwiefern glauben sie hat der Naturschutz der Fischereiverbände wirklich mit Naturschutz zu tun. Ich habe diesen Verbände ein rein ökonomisches Interesse vorgeworfen. Diese Verbände sind schließlich nicht gemeinnützig. Das Argument, was sie anbringen erinnert mich hingegen an das alte Agrarpolitikverständnis „Landwirtschaft ist Naturschutz!“. Diese Aussage hat sich als genauso irreführend herausgestellt.

  • #9
    Christian

    Noch mal zur Betonung. Kritik und kritische Reflexion ist immer angebracht. Auch NGOs machen Fehler und treffen Fehlentscheidung. Es wichtig diese aufzudecken und zu kritisieren. Ich kann aus dem Inhalt ihres Artikel kein Skandal erkennen, sondern nur den Versuch einer Skandalisierung. Das ein Eingriff stattfindet, ist unbestritten. Aber das wird und wurde auch nie bestritten. Der Umfang dessen wird aber von ihnen, für mich grundlos und nicht nachvollziehbar, skandalisiert. Das macht anscheinend nicht nur mich stuzig!

  • #10
    Solarwarrior

    Hmm – per se ist das Thema ja interessant. weil Greenpeace jetzt auf einmal auf der anderen Seite steht.
    Aber zunächsteinmal sollten die Fakten stimmen. Im Artikel steht:

    „Für das Weserkraftwerk wurde ein neues Wehr quer durch den Fluss gelegt, damit die Turbinen laufen können.“

    Das ist Quatsch. Das Wehr ist schon seit einigen Jahren da. Davor gab es ein altes Wehr, ebenfalls mit Kraftwerk.
    Durch das neue Kraftwerk werden neue Fischtreppen geschaffen, ein Vorteil. Andererseits stellen die Turbinen natürlich eine Gefahr dar, die jetzt noch nicht vorhanden ist. Ein klarer Nachteil für die Fische. Jetzt muss man aber abwägen – wieviel profitieren denn die Fische davon, dass das Kraftwerk CO2 einspart und damit dem Klimawandel entgegentritt?
    Und inwiefern sind denn Sportfischer überhaupt ernstzunehmen? Um Umweltschutz geht es denen bestimmt nicht. Wie schon gesagt, wie wollen ihren Fisch fangen und fertig.
    Wenn man Stromversorgung und Klimawandel gegen die Privatinteressen von ein paar Sportfischern stellt, wird schnell klar, was für die Gesellschaft wichtig ist und was nicht.

    Ich stimme allerdings dem Verfasser zu, dass viele Ökos nicht rational argumentieren können, sondern rein emotional argumentieren und denken. Von Abwägung ist da meistens wenig zu sehen. Von Diskussion auch nicht. Und die Argumente der „Gegner“ werden nicht zur Kenntnis genommen, geschweige denn verstanden.

    Also, meine Meinung:
    Vorteile (Klimawandel, Stromversorgung) sind weitaus größer als Nachteile (möglicherweise ein paar tote Fische). Die toten Fische nehme ich gerne und bewusst in Kauf.

  • #11
    moderliese

    ?Ich schreibe hier über gutes und über schlechtes?

    In diesem Falle hast du über Gutes schlecht geschrieben.
    Über das Thema Weserkraftwerk bin ich gut informiert, weiß also was wahr ist und was nicht.

    Falls mir einer deiner vorherigen Berichte gut gefallen hat, woher weiß ich jetzt noch wie viel Wahrheit, wie viel polemische Verdrehung ich mir da zugeführt habe?

    ?Und wer viel macht, macht viele Fehler. Ich bin auch nicht perfekt und fehlerfrei.?

    Wenn es tatsächlich nur Fehler waren und keine bewussten Verdrehungen, sollte man sich bemühen das wieder richtig zu stellen, und zwar an genauso exponierter Stelle.
    Dazu gehört dann wirklich Mut.

  • #12
    Gonzoairlines

    Warum gehen diese Leute auf mich los? Den Berichterstatter? Die Frage können Sie sich nicht selber beantworten? Mutmaßlich liegt es an den polemischen Formulierungen die Sie verwenden, mit welchem Sie auch Wasser auf die Mühlen der, ich nenne sie, klassischen Welt-Leser giessen. Sie liefern, passend dem Agenda Setting eines der äußerst kritisch zu betrachtenden Pressehäuser und Gehilfen der von Ihnen sog. Großkonzerne, willkommenes Material.

    Sie fordern in Ihrem obigen Eintrag auf Fragen zu stellen:
    Können Sie mir erklären aus welchem Grund Sie Ihre Arbeit an ?Die Welt? verkaufen?

    P.S.
    Sie beenden Ihren Artikel mit einem Zitat von Heike German,
    ?Greenpeace sagt: ?Rettet die Wale?, aber sie schützen nicht unsere Fische?
    Da fällt mir nur ein,
    ?Springer sagt: ?Bild Dir Deine Meinung?, aber sie drucken nur eine?

  • #13
    Petra

    Also, lieber David Schraven,
    dass Sie sich nach Ihrem miserabel recherchierten Artikel auch noch als Opfer gerieren, ist schon ziemlich dreist. Offenbar war die Verlockung zu groß, sowohl dem rot-grünen Senat in Bremen als aus Greenpeace eins reinzuwürgen. Da lässt man sich doch von den Fakten doch nicht die schöne Geschichte kaputt machen…
    Für jemand, der im Vorstand des Netzwerkes Recherche sitzt, schon eine seltsame Einstellung.
    Kurz zur Klarstellung:
    1) Das Weserkraftwerk ist KEIN Greenpeace-Kraftwerk, die Umweltorganisation hat das Kraftwerk weder geplant, noch gehört sie jetzt zu den Bauherren.
    2) Es ist auch nicht das größte Wasserkraftwerk im Land, das da entsteht. Mit seinen zehn Megawatt Leistung gehört es eher zu den kleineren. Das größte ist übrigens Goldisthal in Thüringen – hundertmal größer als das Weserkraftwerk.
    3) Das Weserkraftwerk verbaut auch nicht den Weg der Fische durch den Fluss. Das Wehr, das quer durch den Fluss geht, gibt es schon seit über 100 Jahren. Flussabwärts sind die Fische immer mit dem überschießenden Wasser talwärts gelangt. Flussaufwärts gab es seit langem eine Fischtreppe. Natürlich wäre es für die Fische besser, wenn es das Hindernis nicht gäbe. Nur: Das Wehr wurde nicht für die Gewinnung von Wasserkraft gebaut, sondern um Bremen vor Überschwemmungen zu schützen und außerdem den Wasserstand für die Schifffahrt auf ausreichendem Niveau zu halten. Diese längst vorhandene Konstellation nicht für die Gewinnung von umweltfreundlichen Strom zu nutzen, wäre Verschwendung.
    4) Es wurde auch kein neues Wehr für das Weserkraftwerk gebaut. Das alte wurde nämlich schon in den 80-er Jahren des vorigen Jahrhunderts ersetzt, nachdem es sich bei einem Weserhochwasser als nicht leistungsfähig genug erwiesen hatte. Dass Sie sich in Ihrem Kommentar dennoch darauf berufen, zeigt, dass Sie offensichtlich überhaupt nicht wissen, wovon Sie schreiben.
    5) Das Weserkraftwerk verschlechtert die Situation für die Fische nicht – im Gegenteil: Für die Wanderung flussaufwärt wird noch eine zweite Fischtreppe gebaut, plus weitere Rohre für den Weg abwärts. Dazu gibt es zahlreiche weitere Features für den Fischschutz.
    5) Warum Sie einerseits auf Greenpeace eindreschen, andererseits die Ausführungen der „Expertin“ Adam kritiklos übernehmen, zeigt ebenfalls Ihre Voreingenommenheit. Wissen Sie denn nicht, dass Frau Adam keineswegs in der Angelegenheit unabhängig ist, sondern vielmehr mit dem klageführenden Sportfischerverband engstens verbandelt ist? Wenn Sie es wissen, warum schreiben Sie es dann nicht?
    6) Ebenso erhellend wäre ein Hinweis gewesen, dass alle Vorhaltungen von Frau Adam längst gerichtlich überprüft und verworfen wurden. Dass die Sportfischer nun in die Berufung gehen, was ein ganz normaler juristischer Vorgang ist, als „Teilerfolg“ zu bezeichnen, ist einfach lächerlich.
    7) Lieber Herr Schraven, wie wär’s mit einer Entschuldigung bei Greenpeace?
    Herzlichst
    Petra

  • #14
    Paul Havers

    Da lese ich die Kommentar durch und frage mich, wer denn hier so unterwegs ist.

    Liebe Petra: Ist das eine Stellungnahme von Greenpeace? Liest sie so. Falls ja, bitte Flagge raus.

  • #15
    Perlentaucher

    Petra hat sich als gekaufte Kommentarschreiberin entlarvt: Ihre Argumente sind nämlich nichts anderen als der Kommentar von Greenpeace-Energy, einer Tochter von Greenpeace, die nur so rein zufällig in diesen Bau hereingetalppt ist. Ein wenig mehr als die CopyPaste-Taste zu betätigen hätte ich mir schon gewünscht. Denn die Argumente von GreenpeaceEnergy sind sehr leicht durchschaubar. Und wie das bei Greenpeace nun mal so ist, werden Kritiker gleich mundtot gemacht. Er die Organisation kennt, weiß, dass sie keine Fähigkeit der Selbstreflexion hat. Sie wollen anders sein als alle, benutzen aber die gleichen Machtinstrumente wie die anderen. Kritiker werden ausgegrenzt und angegangen. Günther Wallraf sollte sich hier mal 1 Jahr lang als Mitarbeiter einschleusen und einen Bericht drüber machen. Die Öffentlichkeit würde sehr, sehr große Augen machen.

  • #16
    Perlentaucher

    Vor allem kritisiert die Greenpeace-Lobbyistin Petra Details, die so gar nicht im Text stehen – wie etwa das mit den Fischtreppen. Es steht explizit drin im Text.

    „Gemeinsam mit der Firma Tandem wollen sie ein neues Schutzsystem im Weserkraftwerk installieren. Fische, die vom Meer in den Fluss aufsteigen, sollen über eine sogenannte Fischtreppe das Wehr passieren. Arten, die in die See abwandern, sollen über Röhren und Abflussrinnen einen Weg an den Turbinen vorbei finden. Ein Sprecher von Planet Energy ist sich sicher: ?Ich glaube, dass dieses Kraftwerk einen beispielhaften Fischschutz für ganz Europa hat.?

    So eine PR-Taktik kannte man bisher höchsten von der Bayer AG – oder von Scientology

  • #17
    Perlentaucher

    Und hier werden die Argumente von Petra schön nacheinander widerlegt.

    http://www.anglerforum-sh.de/showthread.php?t=7752

  • #18
    Gonzoairlines

    @Perlentaucher
    Häh?
    Du makierst hier und auch im „Welt-Forum“ den rechtschaffenden Analyten, stellst die Belege, die die dürftige Qualität des Artikel von David Schraven kennzeichnen, durch Polemik ins Abseits.
    Deine Kritik, Verzeihung, beinhaltet nur wieder und wieder die von Herrn Schraven getroffenen Aussagen und führt in keinem Punkt weiter, geschweige den, das Du neue Erkenntnisse anbringst. Das wäre ja auch kein Problem, wenn Du nur ehrlich wärst und sagts, das es Dir einfach aus Prinzip stinkt, das ökologischERE Stromerzeugung für Dich ein NO GO ist.
    Sag doch einfach, das Du Greenpeace, das Weserkraftwerk oder was auch immer, blöd und den Artikel toll findest. Punkt. Und um in deinem Stil zu formulieren; erfreue Dich daran, das Du im Kapitalfaschismus eine große Befriedigung erfährst.

    P.S.
    Ich denke Günther Wallraff, den Du ja als Stütze für deine Rechtschaffenheit in Beschlag nimmst, würde über eine Person deiner Natur, der Belanglosigkeit halber, hinwegsehen. Zumindest sind seine Definitonen von „Lobbyist“ und „gekauft“ mit Fakten unterfüttert, anstatt aus einem persönlichen Missmut oder der Frustration heraus getroffen.
    Was bezwecken deine Formulierungen in Richtung „gekauft“, „Lobbyist“, etc.? Das finde ich ja noch grenzwertiger, als jenen Artikel, welcher hier zur Diskussion steht. Dann führst Du auch noch einen Thread aus einem Anglerforum, als Beleg gegen die von „Petra“ getroffenen Aussagen an. Da könnte ich ja auch auf Basis eines Pro-Wasserkraftwerk-Bremen-Forum argumentieren und sagen, „schaut hier, dort wird der Artikel von Herrn Schraven widerlegt. Mir feheln die Worte.

    Ich finde das Kraftwerk besser als jede Form von Kohle-, Atom-, Gas- und Perlentaucherkraftwerk! Denn das eine strahlt und die anderen verbreiten nicht nur einen schlechten Duft.

  • #19
    Gonzoairlines

    @ Perle…
    Copy and Paste ist doch, neben deinen Pauschalisierungsfähigkeiten, deine Königsdiszilpin?!? Sorry, aber das musste sein Du kleiner Spaßvogel.

  • #20
    Gonzoairlines

    @ Perle…
    Auch beim zweiten Hingucken erschließt sich mir in keiner Zeile des Thread [http://www.anglerforum-sh.de/showthread.php?t=7752], wo dort die Argumente von „Petra“ wiederlegt werden. Doppel HÄH?
    Ok, Ok, es ist fast 5:30 Uhr und wenn es nicht nur der Monitor vor mir wäre der mich angrinst, ich könnte schreien vor Wortlosigkeit & Frustration über einige meiner Mitmenschen…

  • #21
    Paul Havers

    Falls Petra nun wirklich Greenpeace-Lobby pur betreibt, ist das schon schräg und wirft ein schales Licht auf den Verein. Aber warten wir mal, was sie/er dazu sagt.

    @Gonzoairlines: Nett formuliert, aber verdammt billig. Wie kann man einen Journalisten dafür verurteilen, weil er bei der Welt arbeitet? Bitte nicht persönlich werden, sondern schön sachlich bleiben. Und bitte auch ein vernüftige Auseinandersetzung und es sich nicht so einfach machen wie Petra.

  • #22
    Perlentaucher

    @ Gonzoairlines:Nun, offensichtlich hast Du den Text nicht gelesen. Die Behauptungen, die Greenpeace und Greenpeace Energy aufstellen, stehen in dem Text doch so gar nicht drin. Weder Greenpeace noch die wirtschaftlich tätige Tochter behaupten, dass der Text und die Fakten falsch wären. Es wird immer von Verzerrungen und falschen Darstellungen gesprochen. Das ist schon mal ein Unterschied. In dem hier bei Ruhrbarone und bei der WELT Online (wo Du Dich ja auch rumtreibst), werden ständig die Argumente und Gegenargumente gegeneinandergestellt. Das lassen aber die wohlverdienenden Greenpeace-Mitarbeiter gerne weg. Der TExt behauptet nicht, sondern stellt die Diskussionslage dar. Und auf Deinen Kommentar bei WELT Online, dass man die Kritiker Adam gar nicht zitieren dürfte, weil das Gericht anders entschieden habe, kann ich doch nur lachen: Schau Dir bitte mal genau an, was hier vom Gericht verworfen wurde und was nicht! Um was es hier in der REvisionsinstanz (Verfahrensfehler!!) ging und was überhaupt nicht bewertet wurde (Inhalt!!). Nach Deinen Argumenten hätte SPIEGEL-Chef Augstein im Knast bleiben müssen, weil das Landgericht und das OBerlandgericht den Tatbestand des Landesverrats bestätigt hatten. Was für ein Irrglaube.

    Hier betreibt Greenpeace und seine Vasallen eine Kampagne, die immer kommt, wenn man Kritik übt. Wie war das denn gleich noch mal mit dem Lidl-Skandal, als SternTV den aufgedeckt hatte. Welche Homepage wurde damals durch tausende von Zugriffen und KOmmentaren lahmgelegt – und wo führten die meisten IP-Adressen hin? Zwei Wochen später räumte dann Greenpeace ein, dass die Aktion, die einzig und allein der Einnahmeallokation diente, falsch war. Dann hörten auch die Angriff auf die Homepag auf. Weitere Fälle gefällig: Frag doch mal bei der Deutschen Umwelthilfe nach, wie Greenpeace den neuen Konkurrent mürbe gemacht hat. Und frag doch mal bei Thilo Bode nach, warum er Greenpeace verlassen hat – schlag auf Fall. Und wenn Du schon mal dabei bist, dann check doch bitte mal, wie es sein kann, dass Greenpeace einemal einen Kommunikationschef hatte, der schon bei seinem alten ARbeitgeber wegen nicht gerade ethisch korrektem Verhalten aufgefallen war und der dann auch noch bei der WestLB arbetiet – der Bank, die den Regenwald abholzen ließ und Staudammprojekte in China finanzierete – und der kommunikativ dieses legitimierte. Noch Fragen?

  • #23
    David Schraven Artikelautor

    @ Elmar,
    Uhlenberg ist leider kein Vorbild. 🙂 Auch an der Ruhr sind haufenweise Bauten, die die Wanderung der Fische erschweren oder behindern. Hier wurde noch unter Höhn ein Handbuch erstellt, in dem wie in einer Art Pflichtenheft dargelegt wurde, was zu tun sei, um die Fischwanderungen zu erleichtern. Vorbild war damals der Fischschutz in Frankreich.

    Kaum angetreten, wurde das Handbuch zurückgezogen. Seither gibt es kiene Verpflichtung mehr an der Ruhr viel für die Fische zu tun.

    @ Solarworrior.
    Genau diese Abwähung mit wechselnden Ergbenissen machen alle. Auch die Stromkonzerne. Und dann heißt es auch immer mal wieder, in dem Fall ist die Natir mir egal. Das ist ja das, was ich hier so bemerkenswert finde.

    Dann zu den Angelern und Fischereiverbänden, denen man nicht glauben kann. Das höre ich auch oft über die anderen Umweltschützer – wenn ich mit Großkonzernen rede. Je nach Interesse wird dann den Umweltschützer vorgeworfen kurzsichtig zu sein.

    Die Fische aber, lieber Solarworrior, sind nicht irgendwelchen Rotfedern, sondern extrem wichtige Tiere, die nicht gezüchtet werden können. Die Aale. Auch die Lachswiederansiedlung wird gefährdet. Aber wenn es umd as Geld geht, bleibt die Moral anscheinend auch mal zu Hause. Denn es heißt, noch mehr Fischschutz wäre in Bremen zu teuer, dann würde sich die Anlage nicht mehr wirtschaftlich lohnen. Das hat der Sprecher der Greenpeace-Tochter mir so gesagt.

    Ich finde man muss nicht nur den Wal im Ziel der Norweger sehen, sondern auch den Aal im eigenen Bach vor der Tür.

    Ansonsten rate ich dazu, mal ein wenig Luft zu holen. Und nachzudenken.

    Nur ein Tipp, die Vorwürfe stammen nicht von mir, sondern von Frau Dr. Adam, einer der renommiertesten Fischfachfrauen der Republik. Auch da sollte man mal drüber nachdenken.

  • #24
    Dr. Beate Adam

    sehr geerhter Herr Schraven!
    Ich möchte mich nicht gerne offiziell in die Diskussionen einmischen, aber folgendes anmerken (Antwort auf Solarworrier vom 24. 01 „Ein paar tote Fische nehme ich gerne in Kauf.“):
    Es existieren einige seriöse Untersuchungen über die Anzahl von Fischen, die durch Wasserkraftanlage tödlich geschädigt werden: z.B. die Untersuchung von MANFRED HOLZNER (1999), der hinter den Turbinen des technisch durchschnittlich ausgestatteten Wasserkraftanlage in Dettelbach am Main in 111 Tagen (das ist nur ein Drittel des Jahres!) folgende Anzahl tote Fische registriert hat: 20860 Zander, 2840 Aale, 2846 Flussbarsche, 1626 Rotaugen, 975 Kaulbarsche, 594 Brachsen, 308 Ulkelei, 244 Bachforellen, 63 Rapfen, 56 BArben, 54 Güster, 51 Hasel, 49 Schleien, je 33 Giebel, Karpfen und Welse, 31 Regenbogenforellen und 28 Hechte. In der BRD werden zur Zeit ca. 5.800 Wasserkraftwerke betrieben, wobei etwa 200, wie Bremen-Hemelingen an den großen Flüssen, d.h. in den Hauptwanderkorridoren der Fische liegen. Wie viele Fische in Summe exakt pro Jahr in Deutschland zu Tode kommen, wurde schon aufgrund des enorman Aufwandes, der für solche Untersuchungen erforderlich wäre, weder untersucht, noch offiziell abgeschätzt. Seien Sie aber gewiss: Es sind weit mehr als nur „ein paar“.

  • #25
    David Schraven Artikelautor

    @ Petra,

    was mich bei ihrem Beitrag aufregt ist folgendes:

    Ich habe geschrieben, dass die Greenpeace-Tochter Planet Energy entscheidend an den Planungen beteiligt war und ist. Momentan planen die Leute dort den Verkauf der Anteile.

    Wie dem auch sei. Sie kommen jetzt mit der Nummer: es ging ja gar nicht um Greenpeace, sondern um eine Greenpeace-Tochter. Dazu kann ich nur sagen, dass mich diese Art der Argumentation erschreckt. So als seien Sie der Ansicht, als könnten sich Greenpeace und die Töchter hintereinander verstecken und so vor der Verantwortung drücken.

    Das finden Sie gut? Bitte,wir sind ein freies Land.

  • #26
    Gonzoairlines

    @ Paul Havers
    Ich verurteile Herrn Schraven nicht für den Abnehmer seiner Freien Arbeit, sondern schreibe, ohne geringschätzige Formulierungen zu verwenden, dass ich dieses Pressehaus als äußerst kritisch zu betrachten erachte. Das ist insoweit persönlich, als das der Autor, eine Person, für sein Werk und den Ort der Publikation Verantwortung trägt.

    @ Perlentaucher
    Mein lieber Freund und Kupferstecher, ich habe zwischenzeitlich und bis zum hinterlassen meines ersten Kommentar in diesem Thread, den Artikel in der Welt, die Gegendarstellungen von Greenpeace, den obigen Artikel, welcher leicht von jenem in der Welt abweicht, sowie auch die 6 Einträge unter dem vom Dir angegebenen Link zum anglerforum-sh.de gelesen. Zuzüglich der ganzen Posts eine erhebliche Textmenge.
    Doch ich denke Du sprichst mit […]hast Du den Text nicht gelesen[…] und […]stehen in dem Text doch[…] auf das Anglerforum an. Hierzu sei gesagt dass Du unter http://de.wikipedia.org/wiki/Falsifikation den Begriff „Widerlegung“ gut erklärt bekommst. Wirkt sicherlich unwahrscheinlich arrogant, ist es u. U. auch, doch warum soll ich es Dir selber erklären, wenn es dort so schön geschrieben steht und ich somit nicht in den Verdacht gerate es Dir falsch zu erklären.
    Weiterhin klingt es mir ein wenig dreist das Nichtlesen eines Textes zu unterstellen, wo Sie mir doch die Aussage […] Warum Sie einerseits auf Greenpeace eindreschen, andererseits die Ausführungen der ?Expertin? Adam kritiklos übernehmen, zeigt ebenfalls Ihre Voreingenommenheit. Wissen Sie denn nicht, dass Frau Adam keineswegs in der Angelegenheit unabhängig ist, sondern vielmehr mit dem klageführenden Sportfischerverband engstens verbandelt ist? Wenn Sie es wissen, warum schreiben Sie es dann nicht? […] unterschieben. Jene wurde übrigens in diesem Thread (Eintrag 13 Punkt 6, als Punkt 5 falsch nummeriert) und nicht im Thread der „Welt“, von „Petra“ getroffen. Dieser Punkt scheint mir trotzdessen sehr wichtig für eine gute Berichterstattung, da dem Leser somit die Möglichkeit gegeben wird etwaige Interessen der befragten Person besser werten zu können. Es ist auch nicht so, wie von Ihnen aufgefasst, das geschrieben wurde, Frau Dr. Adam dürfe nicht zitiert werden, da ein Gericht die Klage, welche unter anderem mit einem Gutachten von Frau Dr. Adam begründet wurde, abschlägig beurteilt hat.
    Und ja, ich habe noch Fragen! Aus welchem Grund ist man bei Ihnen automatisch ein ?Lobbyist? und ?Vasall?, wenn es doch darum geht die Qualität des Artikels und etwaige Unstimmigkeiten darzulegen? Weder habe ich in meinem bisherigen Leben für Greenpeace gespendet noch bessert Greenpeace mein Einkommen auf. Auch ist es interessant für mich, warum Sie permanent auf der Suche nach kompromittierendem Material sind, um Abseits der Kritik an diesem Artikel, Kritik an Greenpeace und Kritikern des Artikels von David Schraven zu üben?

  • #27
    Gonzoairlines

    @ Paul Havers
    Es ist sicherlich keine feine Art, wie ich den Perlentaucher in meinen Kommentaren 19 und 20 angegangen bin. Doch wenn man des Nachts trunken von einer Feier heimkehrt und der Rechner noch läuft, tja dann schießt man gerne auch einmal mit den gleichen Waffen zurück!

  • #28
    Stefan Laurin

    Nun lässt sich das ganze Problem mit den Fischer meiner Ansicht nach relativ einfach durch den Bau eines netten, konventionellen Kraftwerks, gerne mit preiswerter Importkohle, lösen aber mit dieser Meinung stehe ich wohl recht alleine dar. Aber darum soll es jetzt nicht gehen: Was mir auffällt ist die nahezu religiöse Inbrunst mit der hier zum Teil Argumentiert wird. David ist nicht einfach nur jemand der vielleicht (ich kann es nicht beurteilen) einen Fehler gemacht hat (oder auch nicht) über den man redet, sondern es muss gleich als Person angegriffen werden. Als Knecht des Springerverlages, der ja ohnehin die Inkarnation allen Bösens ist – er ist nicht der Gegner, den man in einer sportlichen Diskussion niederringen möchte, sondern der Feind. So etwas macht nur wer sich im Besitz der vollkommenen Wahrheit befindet und sicher ist, dass es immer um das große Ganze geht. Angesichts des Themas (Wir reden über ein mittelmäßiges Kraftwerk und ein paar geheckselte Fische!) eine ein wenig überdimensionierte Diskussion. Aber wenn der Ökologismus zum Religionsersatz wird (oder zur wirtschaftlichen Grundlage der eigenen Existenz) bleibt wohl auch keine andere Möglichkeit.

  • #29
    Gonzoairlines

    @ David Schraven
    Sie haben in Ihrem ersten Kommentar in diesem Thread zum Fragen aufgefordert, daher hatte ich auch eine Frage (Eintrag 12) gestellt. Eine Antwort steht noch aus. Mögen Sie Ihrem Angebot noch nachkommen?

  • #30
    Gonzoairlines

    @ Stefan Laurin
    Genau um den sportlichen Diskurs geht es und eben nicht im Sinne eines Kampfes gegen das große allumfassende Böse, wie es in der „Linken Szene“ oft gesehen wird. Leider sind gerade die Teilnehmer in tendenziell politischen Diskussionen, im Besonderen jenen im Internet, der Ansicht sie seien im Besitz der vollkommenen Wahrheit. Welch ein Glück das es diese nicht gibt.
    Um auf das von Ihnen genannte „Springerding“ Bezug zunehmen, ja die haben meiner Ansicht nach das Problem, bisher am umfangreichsten in der Öffentlichkeit seziert worden zu sein und ein Modell etabliert, das heute in den wenigen großen Pressehäusern gut funktioniert. Leider gewinne ich den Eindruck, dass das „Agenda Setting“ zwischen diesen Pressehäusern auch recht symmetrisch verläuft.

    P.S. Der Kirche des Ökologismus durfte ICH leider nicht beitreten. Mir schmecken die Dinkel Oblaten nicht und nach dem Motocross fahren fettige Fritten und Steak fressen empfindet der dortige Pfarrer auch als Sünde. Da bleibe ich lieber Atheist, obwohl der Glaube an die gedruckte Wahrheit ganz einfach zu praktizieren sein soll?

  • #31
    David Schraven Artikelautor

    @ Gonzoairlines,

    ich schreibe für die Welt, weil diese Zeitung sehr gut ist und ich dort außergewöhnlich frei berichten kann. Als Zeitung der Blauen Gruppe hat sie keine redaktionellen Berührungspunkte mit der Bild.

    Das nur als Info, da Sie anscheinend unter Vorurteilen bezüglich der Welt leiden.

    Ich hab früher für die taz gearbeitet. Da waren die ideologischen Vorgaben teilweise weitergehend.

  • #32
    Solarwarrior

    @Dr. Adam:
    Die Frage ist doch nicht, ob Wasserkraftwerke einen Eingriff in die Natur darstellen und mitsamt ihrer Wehre für Wanderungen ein Hindernis darstellen, sondern wie dies im Gesamtkontext zu bewerten ist. Das von Ihnen genannte Kraftwerk nennen Sie „mittelmäßig“ ausgestattet. Wie bewerten Sie denn die Ausstattung des Greenpeace-Kraftwerks in Bezug auf Fischschutz? Also gemessen an der Bundesdeutschen Realität? Die Frage ist doch ob man dort über das „Übliche“ hinausgeht oder nicht.
    Und dann bleibt immer noch die Frage offen, inwiefern Fische Allgemein unter dem Klimawandel leiden – sicherlich wäre jede Abschätzung, das eine mit dem Anderen aufzuwiegen mit sehr hohen Fehlern behaftet, aber eine Größenordnung wäre sicherlich zu ermitteln. Dazu kommt noch die Frage, inwiefern die zusätzlichen Massnahmen an dem schon bestehenden Wehr zu einer Verbesserung des Status Quo führen.
    Ich muss an dieser Stelle noch mal deutlich machen, dass ich „Sportangler“ im Allgemeinen nicht für eine ernstzunehmende Interessengruppe halte. Sollte es sich tatsächlich um ein Problem des Tierschutzes/Artenschutzes/Naturschutzes handeln, warum sagen denn dann die einschlägigen Verbände wie NABU und BUND nichts zu dem Thema?
    Warum angeln denn die Angler dann nicht einfach demenstsprechend weniger, um die vermuteten Verluste des Kraftwerks zu kompensieren? Aus gesellschaftlicher Sicht erscheint mir das eine gute Lösung, schliesslich ist eine (klimafreundliche und lokale!) Stromversorgung von Vorteil für die Allgemeinheit.

  • #33
    David Schraven Artikelautor

    Kommentar von gonzoairlines:

    @ David Schraven

    Ich leide nicht unter meinen Vorurteilen, geschweige den, das ich meine Meinung und gewonnene Eindrücke als Vorurteil empfinde, sondern vielmehr als Erfahrung, die mir bei den täglichen Auswahlprozessen (hier Kaufentscheidungen) des Lebens unterstützend zur Seite steht. Wer hätte auch schon die Zeit und Muse täglich die Gesamtheit der Presse auszuwerten, um sich des Vorwurfs der Vorverurteilung zu erwehren? Den könnte man gelten lassen, wenn es sich hier beispielsweise um ein Buch handelt, das über einen längerfristigen Zeitraum konsistent bleibt, sich folglich nicht durch tägliche Variation verändert.

    Das die „taz“, gerne auch als linke Bild bezeichnet, eine sehr ideologische Ausrichtung hat ist auch mir durchaus bewußt. Dass Sie bei der „Welt“ sehr frei arbeiten können freut mich für Sie. Allerdings werden sie auch dort, ich vermute es einmal ganz frech, einen fiktiven „Kai Diekmann Skandal“ nicht aufdecken dürften, so wie auch die „taz“ nicht durch Mitarbeiter ihr Nest beschmutzen lassen würde. Das die Blaue Gruppe allerdings in der deutschen Presselandschaft tendenziell auf eine Hälfte der Gesellschaft ausgerichtet ist, wohingegen die „taz“ das Extrem der anderen Hälfte bedient, dem wollen Sie doch nicht widersprechen?

  • #34
    Christian M.

    Ja, natürlich entsteht ein Eingriff. In dieser Hinsicht könnte der Artikel eine Diskussionsgrundlage sein, wenn er dann doch nicht so einseitig und verzehrend geschrieben wäre… Diese Debatte erinnert mich daher eher an die alte Hysterie mit den Windrädern. Da wurden auch anfangs zig Vogelschützer zittiert, die ach so viele Millionen tote Vögel befürchteten. Nun, letzten Endes hat sich all dies auch alles als purer Populismus und Hysterie herausgestellt. Natürlich. Auch das ist ein Eingriff in die Natur. Ich will hier nichts verharmlosen. Doch auch dort sind sich mittlerweile die Mehrheit der Vogelexperten einig, dass dies eher geringe/vernachlässigbare Auswirkungen hat – solange gut geplant wird.
    Die massive Kritik im Artikel und von Frau Adams an dem relativ kleinem Wasserkraftwerk bei Bremen kann ich daher nicht nachvollziehen. Ich halte es für viel heiße Luft… Hoffentlich CO2arm. Aber gut, Deutschland hat nichts anderes zu tun, als immer nur zu jammern.
    Gute Nacht Deutschland.

  • #35
    Blond

    Ne, is´ klar, wat interessiert denn eijentlich `ne uff Tier- und Naturschutz ausjerichtete Vereinijung
    zich-tausend tote Zander, Aale, Flussbarsche, Rotaugen, Kaulbarsche, Brachsen, Ulkelei, Bachforellen, Rapfen, Barben, Güster, Hasel, Schleien, Giebel, Karpfen, Welse, Regenbogenforellen, Hechte –
    von menschlichen Anlagen superb („Rückrat gebrochen …“) hinjerichtet???

  • #36
    soltero

    Am 25. Januar 2009 kommentierte David Schraven in Kommentar 25:
    „Wie dem auch sei. Sie kommen jetzt mit der Nummer: es ging ja gar nicht um Greenpeace, sondern um eine Greenpeace-Tochter. Dazu kann ich nur sagen, dass mich diese Art der Argumentation erschreckt. So als seien Sie der Ansicht, als könnten sich Greenpeace und die Töchter hintereinander verstecken und so vor der Verantwortung drücken.

    Das finden Sie gut? Bitte,wir sind ein freies Land.“

    Am 25. Januar 2009 kommentierte David Schraven in Kommentar 31:
    „ich schreibe für die Welt, weil diese Zeitung sehr gut ist und ich dort außergewöhnlich frei berichten kann. Als Zeitung der Blauen Gruppe hat sie keine redaktionellen Berührungspunkte mit der Bild.“

    Fall von kognitiver Dissonanz?
    Greenpeace darf sich also nicht hinter Greenpeace Energy verstecken (d’accord), aber Welt und Bild haben nichts miteinander zu tun? Völlig klar…

  • Pingback: Jahresrückblick 2009: Januar » ruhrbarone

  • #38
    Nils

    ich finde es eine frechheit was die mit den fischen machen. von wegen greanpeace waale schonen sie aber was ist mit aalen, lachsen und meerforellen. mit unseren fischen?

  • #39
    Bernd

    Richtig ist das alte Wehr wurde um 1908 errichtet, später wurde es nach Beschädigung durch ein Hochwasser neu errichtet.
    Es sollte Wasserkraft betrieben werden, dieses war politisch gewollt.
    Nur fand sich jahrelang kein Betreiber, weil es sich wohl nicht lohnte.
    Nun wird gebaut!

    Richtig ist aber auch, das die Wanderfische in der Weser Zeitnah mit dem Bau des Wehres 1908 aus der Weser verschwanden.

    Ein solches Wehr wird für Fische, immer ein Hindernis darstellen.
    Wer dieses anders sieht sollte sich weiterbilden.
    Viele Arten fehlen oberhalb des Wehres, warum?
    Weil sie den Weg nicht finden.

    Wasserkraft ist immer auch mit dem Töten von Fischen verbunden.

    Stellen sie sich ein Windrad in einem Tunnel vor.
    Nun sollen alle Zugvögel durch diesen Tunnel!
    Um das Windrad würde der Boden bedeckt sein mit toten Vögeln, so ist es auch mit der Wasserkraft!
    Nur sehen kann man es nicht.
    Hoffen wir mal, dass die Versprechungen wenigstens eingehalten werden.

    Dank, an David Schraven

  • #40
    Anguilla anguilla

    Mit Interesse habe ich alle hier veröffentlichen Berichte gelesen. Meine Meinung geht dahin, dass ich alle Verfasser in ihrer Meinungsbildung irgendwie verstehen kann. Bedauerlicherweise ist aber auch zu erkennen, dass einige ihre Argumente nur aus der Mitte ihres eigenen Tellers sehen. Eines ist auf jeden Fall nicht von der Hand zu weisen, Energie aus Wasserkraft ist roter Strom. Egal wie viele Fische ihr Leben lassen mussten oder nicht.

    Alleine der Mensch ist für alles verantwortlich, was auf diesen Planeten passiert. …… und man sollte sich immer vor Augen halten, die Erde kann ohne den Menschen leben, aber der Mensch nicht ohne sie. (das gilt auch für alle Tiere im Bezug zum Menschen)

    Wo fängt Naturschutz an, wo hört er auf. Mit Sicherheit hört Naturschutz nicht an der Wasseroberfläche auf. Könnten die armen Fische sprechen und schreien, würden alle Beteiligten auf derselben Seite stehen.

    Es ist auch noch anzumerken. Egal in welchem Jahr etwas gebaut wurde, die Frage lautet eher, ist dieses aus heutiger Sicht noch zeitgemäß und richtig gewesen?

    Im Anhang habe ich einen Link angefügt, den ich im Internet gefunden habe.

    Diese Kleinkraftanlage zeigt deutlich den Einfluss auf die Fischwelt, was auf den Fotos deutlich zu sehen ist.
    Da können Überlegungen nicht unterdrückt werden, was so eine große Wasserkraftanlage, wie diese beschriebene, anrichten kann.

    http://www.asv-scheeben-wind.de/Zip/Wasserenergie.pdf

    Zum Schluss noch eine Anmerkung.
    Die Meinungsfreiheit ist ein Menschenrecht und wird in einer Verfassung gegen die Staatsgewalt gerichtetes Grundrecht garantiert.

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