Die EU braucht die Türkei, nicht anders rum
Jetzt ist schwarz-gelb. In der Außenpolitik wird ein wesentlicher Unterschied zur vorherigen Regierung in der Haltung zur Türkei liegen. Eine wichtige strategische Entscheidung. Es geht um unsere Interessen: Europa braucht die Türkei in der EU, um einen eigenen außen- und sicherheitspolitischen Pfeiler im Nahen Osten zu haben.
Die AKP-Regierung betreibt seit einigen Jahren eine aktive regionale Außenpolitik. Nicole Pope hat in der jüngsten Ausgabe von Middle East International geschrieben, dass die Türkei seine von Generälen und sakulärer Elite über Jahrzehnte geschnürte Zwangsjacke endlich abgestreift hat: "Long constrained by rigid policy laws drawn by the army and the secular establishment, Turkey is now bursting out of its straight-jacket and developing its potential." Von der neuen Bewegungsfreiheit macht Ankara auch Gebrauch: es hat die Beziehungen zum Irak nach Saddam gepflegt, unter anderem durch einen historischen Besuch in Erbil. Auch ihr Verhältnis mit anderen Nachbarn wie Syrien und Armenien hat die Türkei verbessert und ihre Beziehungen zum Iran weiter gepflegt. Einige Beobachter fragen sich schon, ob sie damit ihre West-Orientierung aufgegeben hat. Das glaube ich nicht, und vor allem: je weiter die Türkei auf diesem Weg in den nächsten Jahren kommt, desto mehr gibt es für die EU zu gewinnen:
- Israel: Durch den Gazakrieg hat das Verhältnis gelitten, aber die Türkei hat grundsätzlich gute Beziehungen zu Israel, zum Beispiel in der Sicherheitspolitik. Bis zum Gazakrieg hat es zwischen Syrien und Israel vermittelt.
- Syrien: Wenn Damaskus eines Tages seine Außenwirtschaft komplett öffnet, werden türkische Firmen da den Laden schmeißen. Als EU-Land hätten wir damit dort erheblich mehr Einfluss als jetzt, und könnten Saudi-Arabien und dem Iran, die jetzt um Syriens Gunst wetteifern, etwas entgegen setzen.
- Iran: Die türkische Diplomatie hat gute Kanäle nach Tehran. Das würde der EU dringend benötigte Einblicke verschaffen, und letztlich auch mehr Einflußmöglichkeiten. Wir brauchen iranisches Gas, und mehr Bewegungsfreiheit abseits der amerikanischen Iran-Politik, die zu viel Rücksicht auf Saudi-Arabien nimmt und einfach zuviel Gepäck aus dem 20. Jahrhundert mit sich herum schleppt.
- Russland: Die Türkei ist ein wichtiger Energie-Korridor, durch den Europa Gas aus dem Kaspischen Meer und dem Iran beziehen kann. Das würde unsere Abhängigkeit von Russland reduzieren. (Wenn die EU die Türkei ablehnt, läuft es andersrum, dann wird sich die Türkei stärker an Moskau anlehnen.)
- Kaukasus: Georgien ist ebenfalls Teil eines Korridors vom Kaspischen Meer in den Westen. Die Türkei hat hier weniger Einfluss, ist aber zumindest Nachbarland. Russland sieht den Kaukasus seit dem 19. Jahrhundert als sein natürliches Einflußgebiet, und nimmt blutige Konflikte in Kauf – siehe Tschetschenien. Die Türkei und Armenien haben sich zuletzt stark angenähert und die Beziehungen fast normalisiert. Das zeigt, dass die Türkei beweglich ist, und damit gerät das gesamte Gefüge im Kaukasus ins Rutschen, und zwar in Richtung Europa und von Russland weg.
Über andere Themen kann man diskutieren: Rolle der Armee, Frauen- und Kurdenrechte. Aus sicherheitspolitischer Sicht ist ein EU-Beitritt der Türkei im nächsten Jahrzehnt unerlässlich, zumal die arabischen Despoten, auf die sich die EU-Nahostpolitik zur Zeit stützt, immer schwächer werden.





#51 | Mo sagt am 16. November 2009 um 19:12
@torti
damit beweisen Sie einmal mehr das sie der Juristischen Sprache nicht mächtig sind.
#52 | David Schraven sagt am 16. November 2009 um 19:13
Jenseits des kulturpolitischen Geschwurbels ob die EU dazu gehört oder nicht, rate ich dazu realpolitische Wirklichkeiten zu beachten. Die Türkei ist in der Sicherheits- und Energiepolitik wichtig. Wichtiger für die Eu jedenfalls als Rumänien oder Portugal. Sie sollte dazu gehören. Auf Basis von religiösem Gedünkel heraus sollte man keine europäische Union bauen. Die Katholiken und die Protestanten können sich auch nicht leiden. Damit nix gegen Rumänien oder Portugal auch solche
Länder sind wichtig, damit Europa in Sicherheit prosperieren kann.
#53 | Torti sagt am 16. November 2009 um 19:41
@ Mo
Ich teile die Ansicht von David Schraven, dass die Türkei aus den genannten Gründen ein wichtiger Staat ist.
Meiner Meinung nach ist, es aber aus den genannten realpolitischen Gründen höchst unwahrscheinlich, dass es zu einer Mitgliedschaft kommt.
Ich halte auch die diplomatische Hinhaltetaktik der EU der Türkei gegenüber für nicht besonders geschickt.
Einen strategisch so wichtigen Partner am langen Arm verhungern zu lassen ist nicht klug.
Denn selbst wenn die Türkei alle Bedingungen erfüllt, wird es nicht zu einer Mitgliedschaft kommen. Und zwar nicht wegen fehlender Anstrengungen der Türkei oder mangelender Bereitschaft der Türkei sich als Europäer zu fühlen. Sondern wegen tief verwurzelter Vorbehalte. Und das Verfahren gibt viele Möglichkeiten diese Vorbehalte wirken zu lassen. Das ist alles andere als klug oder geschickt. Leider.
Sehr geehrter Herr oder Frau Mo, in Ihre kindliche Welt aus, Freund oder Feind, Wissend und Unwissend, diktarorischer Polemik lasse ich mich nicht ziehen.
Und falls Sie es nicht gemerkt haben: Mit Ihren bräsigen Rundumschlägen und Unterstellungen treffen sie hier nur wohlmeinende Menschen.
Aber sie wollen offenbar nicht diskutieren sondern recht haben. Und zusätzlich noch bestimmen was ein Zulässiges Argument ist.
Deshalb streue ich Dummkopf hier Asche auf mein Haupt und rufe: Oh, weiser Mo rette mich aus der Dunkelheit meiner Unwissendheit. Bitte lasse mich von deiner Weisheit hören.
Ich, der ich so unfähig und unwissend bin.
#54 | Helmut sagt am 16. November 2009 um 20:02
@Torti
Klappt doch nicht. Schade
@David Schraven
“Die Türkei ist in der Sicherheits- und Energiepolitik wichtig.”
Stimmt, beinahe alle Länder sind das irgendwie. Das muß auch berücksichtigt werden. Das ist auch immer berücksichtigt worden.
Wenn der Preis nicht stimmte, hat man nachverhandelt, bis es zu einem Ausgleich der gegenseitigen Interessen kam. Georgien ist auch wichtig und hat versucht das auszunutzen, und wollte die halbe Welt in seinen Konflikt mit Rußland hineinzuziehen. Sie machen es sich da m.M. wirklich zu leicht, wenn Sie die aktuelle Sicherheitslage als Meßlatte für lanfristige Bindungen einführen wollen. Die Sicherheitslage kann sich sehr schnell verändern. Bündnisse, Pakte, sind in meiner Lebenszeit viele beschlossen worden, und nach kurzer Zeit wieder gebrochen worden. In der Energiepolitik wird die Türkei ja nur Transitland werden. Da haben wir sogar hier in der Ukraine jetzt schon regelmäßige Schwierigkeiten. Da müßten wir die ja dann zuerst aufnehmen, Rußland auch, weil wir da ja alles herkriegen. Die Probleme mit diesen Ländern sind sogar akut. Sie aber haben abstrakte Befürchtungen für die Zukunft?
#55 | fk präsentiert sagt am 16. November 2009 um 20:47
@Stefan, der von Dir beschriebene Prozess findet in der Türkei auf jeden Fall statt, zum Beispiel auch in Ägypten, da vielleicht noch stärker. Binnenmigration vom Land in die Stadt führt dazu, dass das städtische Leben konservativer und religiöser wird.
Das ist aber ein sozialer und von mir aus religiöser Prozess, den man nicht politisch oder moralisch bewerten kann – er findet statt. Heisst das, dass man zurück zu der intransparenten, undemokratischen Clique aus Generälen und säkulärer Elite will, die sich dem Westen immer als Bollwerk gegen diesen Prozess verkauft, um sich hinter den Kulissen vor allem in die eigene Tasche zu wirtschaften, und ab und zu mal putscht, um die eigenen Pfründe zu wahren?
Vielleicht kann man das ganze abseits der Religion auch einfach als Aufstieg der Mittelschicht/unteren Schichten werten, und die Elite instrumentalisiert die Religion, um diesen Prozess aufzuhalten.
So geschieht es ganz extrem in Ägypten, wo eine Generalsclique seit Jahrzehnten das Land ausnimmt, und der Westen muss sich fragen, ob er mit seinen Vorbehalten gegenüber gewählten Führern einer islamischen Partei nicht langfristig aufs falsche Pferd setzt.
Die Türkei ist das erste Land im Nahen Osten, das es geschafft hat, so eine islamisch-politische Bewegung friedlich in einen politischen Prozess einzubinden, und so lange Erdogan gewählt ist, sollte man ihm den Kredit geben, den man anderen auch gibt.
Im Vgl. dazu die Brüche zwischen Hamas/Fatah und NDP-Armee-Geheimdienst/Muslimbrüder-sonstige Bevölkerung.
#56 | Stefan Laurin sagt am 16. November 2009 um 21:02
@fk: Natürlich kann man diesen Prozess werten. Und meine Begeisterung, eine sich islamisierende Gesellschaft in der EU zu haben, hält sich in Grenzen. Die Trennung von Religion und Staat ist im Islam nicht angelegt – und sie ist eines der konstituierenden Elemente des modernen Europas. Für Heinrich August Winkler macht diese Trennung sogar den Westen aus. Eine immer religiöser werdende Gesellschaft passt nicht zur Europäischen Union – unabhängig von ihrer demokratischen Legitimität ihrer Regierung.
#57 | fk präsentiert sagt am 16. November 2009 um 21:23
@Stefan, darauf bin ich auch nicht scharf und wie weiter oben erwähnt sehe ich die Aufklärung mit den sich daraus ergebenen Prozessen auch am ehesten als das, was Europa ausmacht.
Letztlich sehe ich das aber offensichtlich entspannter als Du. Ist Polen mit seinem Katholizismus in diesem Sinne ein aufgeklärtes Land? Die Frage ist, wo geht der Weg der Türkei langfristig hin, wie weit geht dieser Prozess (hat er religiöse oder wirtschaftlich-soziale Ursachen), und ist das der einzige Aspekt, unter dem wir das Land bewerten.
#58 | Stefan Laurin sagt am 16. November 2009 um 21:32
@fk: Dann lass uns doch warten bis wir wissen wie der Prozess ausgeht. Bei Bulgarien und Rumänien wäre mir mehr Wartezeit übrigens auch lieber gewesen.
#59 | fk präsentiert sagt am 16. November 2009 um 21:38
@Stefan, mir reicht Demokratie (mit allem, was dazu gehört) als unverrückbares Kriterium. Wenn dieser Prozess eines Tages abhebt, dass die Demokratie gefährdet ist, sagen wir eben nein.
Ist schon spät hier unten, hab wie immer noch kein Hemd gebügelt = bin morgen wieder da.
#60 | Mo sagt am 16. November 2009 um 21:51
@torti
selbsterkentniss ist der erste schritt zur besserung.
ich habe nie gesagt das die TR 100%ig mitglied wird. die TR hatt auch langsam keine Lust mehr der EU angehören zu wollen
Das sich die TR gen Osten neue Partnerschaften macht, (sog. null-probleme nachbraschaft) sich ofen gegn Israels Politik stellt ist laut USA &Israel, schuld der EU-Politik. (aus FT Deutschland)
und @Stefan nur weil die TR mehrheitlich islamisch geprägt ist, bedeutet es nicht das sich die EU in den Islam konvertiert. die TR ist auch kein Iran, wird es auch nicht werden, wenn sie in der TR urlaub gemacht hättten oder ihre bekannte fragen die dort urlaub gamcht haben, (alanya, antalya, Bodrum) wüssten sie das es dort wie auf mallorca, ballermann zugeht, im Iran z.b gibt es solche urlaubsorte nicht.
Außerdem braucht es nicht, islamischer EU-mitglied zu werden um die anderen länder zu konvertieren!
so wie sie es sagen.
die TR braucht die EU nicht! (nicht mehr)
sondern die EU die TR (wirtschaftlich,sicherheitspolitisch)
ich frag mich wenn es der EU nur um Werte geht (wie es einige hier argumentieren)
wieso arbeiten sie mit der USA und China zusammaen? Dort wo die Todestrafe noch gibt??
#61 | Mo sagt am 16. November 2009 um 22:00
@stefan
BRD ist christlich geprägt, in Bayrischen schulen gibt es den kruzifix, mischt sich da nicht die REligion in den Staat ein???
was ich bei ihnen zwischen den Zeilen Lese ist, Sie sind ein Islamophob (jemand der angst vor dem Islam hat, nicht das sie das als beleidigung abtun)
es ist nicht wichtig ob man an etwas glaubt oder an was, hauptsache man ist demokratisch
#62 | Stefan Laurin sagt am 16. November 2009 um 22:15
@Mo: Nö, ich habe keine Angst. Aber warum soll sich die EU einem Land öffnen, in dem der Islamismus an Bedeutung gewinnt? Auch demokratisch gewählte Islamisten will ich nicht in der EU. Und wie schon mehrmals gesagt: In den vergangenen Jahren ist die EU nach meinem Geschmack viel zu schnell gewachsen – ich könnte auch auf Rumänien oder Bulgarien mit ihren Problemen z.B. im Rechtssystem verzichten.
#63 | Mo sagt am 16. November 2009 um 22:43
@stefan
aha da, spricht rechtspopulismus aus ihnen, [ertappt)
außerdem, war der Islma immer da..
selbst hier in der BRD ist der Islam lange anwesensend, wieso schmeißen wir nicht Irland raus, diese streng Katholischen menschen, oder Rumänien [(Cinti&Roma),Zigeuner}, nach ihrer definition würde dann die BRD ja zigeuner-isiert, oder eine deutsche IRA-ableger hier anwesend sein und die evangelen töten, (ihre Aussage!!)
#64 | Stefan Laurin sagt am 16. November 2009 um 22:53
@Mo: Den Unterschied zwischen Islam und Islamismus kennen Sie? Und jeden, der im Islamismus einen Gegner des Westens sieht als Rechtspopulisten zu bezeichnen, ist schon arg billig. Der Rest ist mir zu wirr um ihn zu kommentieren.
#65 | Mo sagt am 17. November 2009 um 00:32
@stefan ist ihnen zu wirr oder hat es ihnen die Sprache verschlagen das ihnen jemand die Wahrheit ans Gesicht hält?!!
sie wissen es nicht aber, TR ist religiös islamisch aber kein islamistischer Land, wo die Scharia gilt!!
#66 | Stefan Laurin sagt am 17. November 2009 um 01:01
@Erdogan ist ein islamistischer Politiker – wie sonst könnte er Ahmadineschad als Freund bezeichnen? Und er ist dabei die Türkei umzukrempeln. Schön auch ein Zitat aus der SZ vom 8.11.2009:”Unterdessen wies der türkische Regierungschef Recep Tayyip Erdogan am Sonntag Schuldvorwürfe gegen Al-Baschir (Sudans Staatschef) zurück. “Ein Muslim kann keinen Völkermord begehen”, erklärte Erdogan.” http://www.sueddeutsche.de/politik/418/493761/text/.
Und machen Sie sich bitte keine Sorgen, mir könne es die Sprache verschlagen.
#67 | Mo sagt am 17. November 2009 um 01:37
@stefan
es stimmt ein muslim kann kein völkermord begehen, damit meint er Al-baschir ist kein moslem.
im islam ist es auch verboten Frauen zu beschneiden aber sudanesen tuen dies! (sudanesen halt)
wieso marschiert der westen nicht nach sudan, um den typen einhalt zu gebieten?!
ach ja im Sudan gibt es ja nicht ausreichend Rohstoffe.
AL-bashier war auch nicht in der TR willkommen, mann hat ihn ja auch diplomatisch zurückgewiesen.
TR hat ja auch das kalifat abgeschaft, aber das können oder wollen sie ja nicht wissen.
BRD hat ja ein idioten der sich als kalifen von köln ausgerufen hat, jahrzehntelang geduldet, in der TR wäre sowas nie passiert.
ich empfehle ihnen nicht nur westlich medien anzuschauen, sondern auch arabische oder türkische medien in englischer fassung, um sich ein neutrales bild zu verschafen.
#68 | Mo sagt am 17. November 2009 um 01:43
wenn der westen die TR nicht will, ist es doch logisch sich wonaders umzusehen!
nur mal hypotetisch gesprochen; wenn ihr lebensgefährte sie nicht mehr, wollen sie bestimmt nicht lange allein sein und suchen sich irgendwann eine neue
#69 | Arnold Voß sagt am 17. November 2009 um 10:17
Mo, es fällt ihnen offensichtlich schwer zu verstehen, dass es hier Leute gibt, die nach langem Einsatz für mehr Demokratie, mehr Frauen- und Schwulenrechte,weniger religiösem Einfluss auf Schule und Gesellschaft usw. im eigenen Land natürlich keinen Bock darauf haben, dass das ganze eventuell durch eine Religion zurück gedreht werden könnte, die aus sich selbst heraus keine Trennung von Staat und Kirche definiert und gelinde gesagt einen Nachholbedarf in der Gewährung der oben genannten individuellen Freiheiten hat.
Das hat mit Islamophobie und Rechtspopulismus rein garnichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um berechtigte Befürchtungen, die sich keineswegs bewahrheiten müssen, die aber verständlicherweise Skepsis und Misstrauen zur Folge haben. Religion ist leider nicht das, was in den religiösen Büchern steht und was die Schriftgelehrten daraus lesen, sondern was die Menschen, sprich die jeweilige Gesellschaft daraus macht. Aus jeder Religion, das hat die Geschichte gezeigt, kann deswegen ein Unterdrückungssystem werden. Konkret: Es kann einen Islam ohne Islamismus geben, aber keinen Islamismus ohne Islam. Was, wie gesagt, im Prinzip für alle anderen Religionen auch gilt.
Was mir an ihrer Art zu formulieren auffällt, ist eine stark religiöse Färbung ihres Sprachstils. Der Wissende ,der/die sie natürlich selbst sind, und den man nicht täuschen kann. (Als wollte sie hier jemand täuschen). Die Unwissenden, die natürlich immer die anderen sind, die man belehren respektive erleuchten respektive auf den rechten Weg leiten muss. Die man ertappt, überführt. Dieser aggressive Unterton des Besserwissers, des Fanatikers in der eigenen Sache. Dieses aufdringlich missionarische.
In welche Propagandaschule sind sie gegangen? Wer oder Was treibt sie so an? Weswegen verweisen sie dauernd auf die vielen Zeitungen die sie angeblich lesen und aus denen man über die Welt übrigens nicht die Wahrheit erfährt, sondern nur den aktuellen Stand der gesellschaftlichen Manipulation. Erst recht in den Ländern von denen sie berichten.
Nicht das ihre Argumente Quatsch wären. Ganz im Gegenteil. Aber die Art ihrer Argumentation ist ihrem Inhalt nicht angemessen und auch nicht dienlich. Schade eigentlich, denn sie scheinen mir ein kluger Kopf zu sein.
#70 | Mo sagt am 17. November 2009 um 12:06
@Arnold
Hier sind leute wie helmut, torte, stefan, die nur halbwahrheiten erzählen, oder deren weblink-beweise laut Datum nicht der aktualietät entsprechen oder tote-weblinks, leute die nur sich nur einseitig informieren, wenn diese Leute ein schw…sinn fabrizieren ist es mein demokratisches Recht sie zurechtzuweisen.
wenn sie in der TR gewesen wären, dann würden sie weiterhin oben-ohne Touris sehen, ähm in zurückgebliebenen länder wie iran, sudan wäre dies nicht der Fall.
Wenn meine kontrahenten hier mit ihrem Halbwissen prahlen, weiß ich diese personen mit demokratischen mitteln zurecht.
und wenn sie die post von stefan gelesen hätten, würden sie auch erahnen das dieser person wohl eher der Rechten-szene angehört als der linken oder liberalen.
TR war auch seit seiner gründung SEkular-islamisch geprägt, genau wie heute, diese Leute hier ..so allwissend, wollen das nicht wissen.
Gehen sie in die TR und fragen dort einen viele jahre ansässigen Christen;
Unter welcher Regierung hattest du es besser, der linken, der Kemalisten, der stark religiösen oder der JETZIGEN Moderaten REG.? Seine antwort: die jetzigen Moderaten.
Und ja ich bin der Wissende, wieso weil ich auf beide Seiten der Medaille schaue, nicht wie die meisten hier einseitig informiere.
z.b in der nazi-zeit wussten ja viel deutsche nicht von den greuel-Taten der Nazis, nur diejenigen deutschen die verbotener Weise BBC anhörten wussten die Wahrheit..
#71 | Torti sagt am 17. November 2009 um 13:09
@arnold und stefan
Freunde lasst ab, Schreiber wie Mo geht es nicht um Diskussion. Und wenn man die wirre Mischung der Themensprünge betrachtet hat das soziopathische Züge.
So Teilnehmer gibt es auf “derwesten” der Mensch mit seinen Pi-News, auf stern.de da heisst der “vegefranz”.
Allen gemein sind Grandiosität, Missachtung, Respektlosigkeit und Schwarz-weiss-Denken.
Und wenn man sich den letzten Beitrag so durchliest ist das eher eine Diagnose als alles andere.
Schade, dass der Diskurs über dieses Thema davon so genervt wird.
#72 | Helmut sagt am 17. November 2009 um 13:23
@Mo, Sie haben eine andere Vorstellung davon, was eine Beleidigung ist, als ich. Das macht es schwierig, mit Ihnen ernsthaft zu diskutieren. Deshalb bin ich ja auch beim Beitrag 36 schon mal ausgestiegen. Ich bin Ihnen da wirklich nicht ebenbürtig.
Es reicht nicht,nur Schimpfwörter zu vermeiden. Wenn Sie mich, in Ihrer unnachahmlichen Art, brauner Bildung bezichtigen, ist das aus meiner Einstellung heraus eine der schlimmsten Beleidigungen. Glücklicherweise werfen Sie mit solchen Verdächtigungen
so inflationär um sich, daß ich mich nicht allein fühlen muß. So konnte ich, da geteiltes Leid, ja halbes Leid ist, trotz anfänglichen Zorns der Diskussion noch etwas Amüsantes abgewinnen.
Sie haben nach meiner Meinung der Kampagne für einen EU-Beitrit mehr geschadet, als genutzt.
#73 | Mo sagt am 17. November 2009 um 14:01
@helmut sie sind kein skin-head, (stefan) auch nicht das nicht, aber eine erhebliche rechte tendenz haben sie sehr wohl (sie sollten sich mal reden hören)
wenn sie gelesen hätten!! dann werfe ich das Ihnen und stefan vor, NICHT den restlichen teilnehmern.
wenn ein deutscher einen integrierten migranten andauernt fragt woher er herkommt, auch dann wenn der migrant sagt aus z.b düsseldorf, koln etc. und der deutsche weiterhin fragt nein das mein ich nicht woher kommst du ursprünglich her, das ist diskriminierent. Gewiss das kapieren deutsche mitbürger nicht ganz, aber sowas ist die Subtile form von Diskriminierung
Sie haben absolut Recht, Sie und der Stefan passen sehr gut zu pi-news.
#74 | Mo sagt am 17. November 2009 um 14:07
@torti
wenn mann mich angreift hab ich das demokratische Recht mich zu verteidigen
Wenn ihr uns stecht, bluten wir nicht? Wenn ihr uns kitzelt, lachen wir nicht? Wenn ihr uns vergiftet, sterben wir nicht? Und wenn ihr uns beleidigt, sollen wir uns nicht rächen?
zitat: Shakespeare
#75 | Deine muddaaa sagt am 24. Dezember 2009 um 13:24
ach nimmt doch die türkeeeeeen in eu die welt geht eh bald nundaaaa 2012 ^^
#76 | Jahresrückblick 2009: November » ruhrbarone sagt am 30. Dezember 2009 um 09:53
[...] Schweiz – wir diskutierten darübere ebenso wie über die Frage, ob die Türkei in die EU [...]
#77 | can sagt am 9. Oktober 2010 um 20:08
wisst ihr so viel hab ich hier gelesen gibs einige die völich recht haben was die sagen EU brauch deutschland driginde als Türkei EU braucht wenn man algemein guckt müssen einige länder von EU rausgeschmissen aber ich bin nicht gegen länder oder kulturen oder religionen ihr redet freiheit und menschenrechte in der EU-Länder kann mir jemand sagen man kann sein religion einfach in EU-Länder üben kann???? kann keine sagen da gegen in Türkei leben 72 verschiedene Kulteren und Riligionen und könen ihr riligion üben ohne ein verhindernis!!!!!!!!!!!!!!
wiss ihr wenn Türkei sagt hey ist kein problem wenn ihr mich nicht in EU haben wollt ist kein thema dann gehe ich zum mit iran,irak, also arabische länder ein neues unuion zu gründen dann frage ich mich was EU machen würde????????
und es sieht langsam so danach aus!!! meine meinung egal was EU verlang und Türkei mach das EU wird Türkei nicht in EU haben einzige grund ist Religon weil gros Teil von Türkei Islamisten sind daher ich empfehle Türken Staat EU rein zu kommen sie sollen Ost mit Arabischeländer ein Neues Union zu gründen dann mal sehen ob Türkei rennt hinter ein EU Beitritt oder EU-Länder Renen hinter der Türkei????? Nehmlich Wenn türkei sagt Kommt keine Militär von EU oder von AMI dann EU-Länder sind einfach blind und werden net wissen was in osten losgeht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!