Die Vereinshymnen-Hitparade – Spassek zur Rückrunde
Die Liga-Rückrunde beginnt, Fandom bricht sich mit Schmackes Bahn – Zeit für die Hitparade der Heimatvereine
Platz Eins. Für meinen Heimatverein vom Rheinstrom. Naja, eher an der Fossa Eugenania. Der Song ist immerhin harter Hippelandpunk.
Platz zwei für die kölsche Ballad’. Wenn schon die Fortuna schon wieder keine Meisterambitionen hat, sollen die Rheinländer wenigstens auch noch zu Köln halten. Oder?
Platz drei, Solidarität in der Mittelklasse ist keine Einbahnstraße, geht nach Bochum. Die brauchen immer nur den einen Punkt. Und mit Grönemeyer kriegen sie einen Song sogar mit Streichern.
Platz vier, der BvB. Der als erster Verein von allen die Idee des Fußballes zugunsten der Kommerzialität verraten hat. Seit 1934. Der Song ist ein Klirrklang eines Spielmannzuges eines Kaninchenzüchtervereines.
Platz fünf, der letzte Platz geht natürlich wie immer an die Mannschaft von Herne-West. Seltsamerweise klingt der Song wie ein kölsches Karnevalslied.
Inspiriert vom Spielbeobachter, Dankeschön; dort gibt es auch noch viele andere schöne Liga-Mannschaftshymnen.
BTW: Außer Konkurrenz, die lahme Nina Hagen für die Union, Berlin





#1 | Thorsten sagt am 19. Januar 2010 um 19:50
Der Sündenfall der Fussballkommerzialisierung war im übrigen Eintracht Braunschweig. Und wer als Ruhrbaron die falsche Borussia auf den Thron hebt, watt soll man dazu noch sagen: Der wilde Osten fängt gleich hinter Wattenscheid an…
#2 | Stefan Laurin sagt am 19. Januar 2010 um 20:06
Glaub mir: Die erste Version war noch blöder – die haben wir gestern gelöscht.
#3 | Thomas sagt am 19. Januar 2010 um 20:41
@Stefan:
Nicht wir.
Außerdem hätte ich das große WIR gebraucht, man würde das so auffassen, daß das Gemeinschaftsmeinung des kollaborativen Bloges hier wäre.
WIR? Keine Ahnung. Ich bin doch nur Niederrheiner. (-:
Nun aber zu etwas völlig anderem, zu den wirklich ernsthaften Dingen dieser Welt:
http://www.youtube.com/watch?v=aManWyp4cgo
#4 | Philip sagt am 20. Januar 2010 um 10:19
Hui, Nina Hagen hat das für Union Berlin gemacht?
War Union Berlin nicht einer der (Ost-)Vereine, die berühmtberüchtigt für ihre Nazi-Fan-Szene ist?
#5 | Thomas sagt am 20. Januar 2010 um 17:24
@Philip:
>Hui, Nina Hagen hat das für Union Berlin gemacht?
Klar. Die Diva ist doch in der Ecke groß geworden. Schliemannschule, Prenzlberg, da merkt man schon die Dissidenz. Hihi. Im Song ist übrigens ein von Nina ausgerufener Shout als Call-and-Response: “Wer läßt sich nicht vom Westen kaufen?” – “Eisern Union, eisern Union.”
Rekurriert das jetzt auf die Anti-Stasi-Affinität des Vereines, die staatsbürgerliche Dissidenz in Zeiträumen des Realsozialismus’ von der Union der Sowjetrepubliken? (-:
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,644918,00.html
Daß Kulte auch Arschlöcher anziehen, daß Fussekvereine auch Nazis anziehen, is nu mal so. Aber auch die Skinheads sind von ihrem Urspung her eine emanzipatorische Jugendbewegung, wie der einst Gelsenkirchen-Bismarcker Kollege Klaus Farin mal beschrieben hat.
http://www.luise-berlin.de/lesezei/blz96_10/text28.htm
Ansonsten, grundlegend:
http://www.hagalil.com/archiv/2006/06/fussball.htm
#6 | Cheerleader sagt am 24. Januar 2010 um 23:33
Ganz klar, der VFL hat die Beste
Für Köln interessiert sich doch keiner *g*