3.214

Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

 

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

 

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Herr Schlange fand die Option auf Erlösung am Dortmunder Hauptbahnhof – auf den ersten Treppenstufen zur Innenstadt. Seine schlafverklebten Augen erblickten in der Morgensonne zwei zierliche Beine, die unter einem knielangen Rock hervorlugten. Sein Blick blieb hängen, wanderte hoch, und ein zartes Mädchenlächeln strahlte ihn an wie ein Stern am aufklarenden Nachthimmel. Eines kam zum anderen: der Frühling, die Röcke, Müdigkeit, Testosteron und Vogelgezwitscher. Herr Schlange lächelte zurück und das zarte Geschöpf mit ihrem verführerischen Rock streckte ihm einen Zettel entgegen.

„Darf ich dir eine Einladung geben?“

„Sicher.“

Dass diese unschuldige Schönheit eine Zeugin Jehovas war, begriff er erst, als er die letzten Stufen zum Paradies erreicht hatte. Auf dem Plateau standen sieben schöne Menschen in Maßanzügen und Businesskleidchen – aufgestellt wie Spinnen im Netz an jedem Eingang und Winkel. Zielsicher sprachen sie Fußgänger an – Weiblein zu Männlein, Männlein zu Weiblein. Sex sells – das schien selbst in Jehovas Reich angekommen, und Schlange war an den klebrigen Fäden aus Hoffnung, Begierde und Gratis-Broschüren hängen geblieben.

Er steckte an einem Informationsstand den aktuellen Wachturm in die Tasche und zog weiter in die Redaktion.

Siebzehneinhalb Zigaretten später kam ihm die Eingebung. Es war abends, er saß Zuhaus und hörte Musik. Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (in Form von Blutwurst), Genuss von Tabak „und so genannten Freizeitdrogen“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 122) – sieben von 14 Todsünden der Zeugen erfüllt. Es war Zeit für eine Waschung.

Herr Schlange goss sich ein neues Glas Glas Whisky ein, griff zum Telefon und rief Herrn Joswig an. Dessen erster Kommentar zur Aussicht auf Vergebung aller Sünden: „Geile Scheiße.“ (unanständiges Reden)

Joswig kicherte, und beide steckten sich eine Kippe an. Damit war es besiegelt. Touri-Fahrt zum Abendmahl. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle schlagen Haken ins Paradies.

Gründonnerstag, die Anfahrt ins Himmelreich

Kurz nach 19 Uhr, Treffpunkt Redaktionsräume: Herr Joswig betritt das Großraumbüro gewappnet, um Gott auf eine neue Partie Mensch ärgere Dich nicht zu fordern – dunkle Stoffhose, blauer Pullunder, weißes Poloshirt und ein Scheitel, der jeder Brisk-Werbung geschmeichelt hätte.

Hinter zwei Flachbildschirmen entdeckt er Herrn Schlange. Ebenfalls gläubig gestylt: weißes Hemd, schwarzer Cord-Anzug, Rasur, nettes Lächeln. Joswig ist beruhigt. Wenn man Erlösung versprochen bekommt, sollte man sich auch in Schale werfen.

„Durch regelmäßige persönliche, aber unaufdringliche Besuche wollen wir erreichen, dass Medienvertreter erkennen, dass … wir keine grauen Mäuse sind, sondern durch schickliche Freizeitkleidung uns so geben, wie wir wirklich sind: nett, adrett und weltoffen (…); wir wie ‚Heintje’ sind – die netten Jungs und Mädels von nebenan.“ (Wachturm 15. Aug. 2000 S. 4)

Nach einer halben Stunde der Aufbruch. Vom Hauptbahnhof bis Hombruch per Auto gut zwanzig Minuten. Angespannte Heiterkeit erfüllt Joswigs Bulli. Erste Bedenken keimen auf.

Mit straff organisierten Drückerkolonnen lege man sich da an, hartnäckig und überzeugend. 20 Stunden macht ein Zeuge pro Woche auf Klingelmännchen. Jede Energiereserve wird der Verkündung der Wahrheit geopfert. Einmal in die Organisation gerutscht werden die sozialen Kontakte auf die eigenen Reihen beschränkt, der Ausstieg so immer weiter verbaut. Die Zeugen Jehovas werden Sinn, Zweck und Inhalt deines Lebens.

Ein Zigarettenstummel nach dem anderen landet im Aschenbecher oder auf dem vorbei ziehenden Asphalt. (Genuss von Tabak)

„Hilf den Brüdern zu erkennen, dass die Beteiligung am Verkündigen der guten Botschaft eine heilige Pflicht ist, ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt…“ („Gebt acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde“ – Lehrbuch für die Königreichsdienstschule, Wachturmgesellschaft: 1991, S. 35)

Sie sind fast da. Schlange bekommt feuchte Hände, Joswig trommelt auf dem Lenkrad. An diesem Abend geht es um Leben und Tod, oder um 23 Besuche der „Verkünder“ vor der Haustür. Missionierung ist die Existenz eines jeden „Auserwählten“. Und die zwei verlotterten Tausendsassa sind auf direkten Wege in die Kommandozentrale der religiösen Staubsaugervertreter.

Ihr einziges Schutzschild gegen die ambitionierten Glaubensjünger: eine ausgefeilte Geschichte und zwei neue Identitäten (Lüge): Martin Glotz (Herr Schlange), trockener Alki, sucht Halt im Leben. Als ihm die süße Maus am Bahnhof wie ein Engel vom Himmel herab erschienen war und ihn zur Feier einlud, erfüllte ihn Hoffnung. Er ist auf der Suche. Als getretenener Hund natürlich auch vorsichtig. Deswegen die Begleitung durch seinen guten Freund Marcel Natas (Herr Joswig).

Aus anschwellender Paranoia wird ihr Wagen 750 Meter entfernt vom Königreichssaal geparkt. Die Zeugen dürfen niemals ihr Kennzeichen erfahren oder Flugblätter hinter die Scheibenwischer klemmen. Als sich die Wagentüren öffnen, steigen schwere Rauchschwaden in den milden Abendhimmel. Joswig hustet und steckt sich die nächste Kippe an, Schlange zieht nach. Dann Contenance, Jackett zuknöpfen, Ruhe finden – kein Lachen während der Zeremonie und kein Käsedipp zu den Oblaten.

An der Behringstraße 9, dem Hort der Königsreichskinder, steht ein massiger Typ, hellgrauer Anzug, gelbe Krawatte, Axel Schulz in zwanzig Jahren – nur besser gekleidet. Er entdeckt die zwei verunsicherten Gestalten an der Straßeneinfahrt, nimmt Blickkontakt auf. Die Schlinge zieht zu.

Kein Entrinnen, nur noch Hoffnung auf Erlösung.

Schlange und Joswig tapern wie eingeschüchterte Köter zum himmlischen Tor.

„Satan behauptete interessanterweise: Alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S.120; Hiob 2:4)

Das Abendmahl des Herrn, dem Himmel so nah

Durch die Milchglastüren zum Königsreichssaal klingen gedämpft Gebete.

Joswig zu dem Türsteher mit der gelben Krawatte: „Oh, schon angefangen. Dürfen wir überhaupt noch rein?“

„Selbstverständlich“, antwortet er mit sonorer Stimme und schiebt die zwei Sünder sanft ins Königreich.

Am Kopfe des Saales steht am Rednerpult ein Bruder mit Halbmond-Brille und feinen Gesichtszügen und erklärt in einleuchtender Klarheit, dass Wir alle Sünder sind und sich niemand davon selbst befreien kann. Der vollkommene Mensch ist nur eine Illusion der Werbeindustrie, niemand ist rein und perfekt. Der einzige Ausweg der Menschheit: Jehova. Logisch.

Schlange und Joswig schauen sich um. Auf den Stühlen, die den kleinen Saal füllen, sitzen rund 70 Personen jeglichen Alters und lauschen den Worten, die von vorn auf sie eindringen. Die Luft ist rein und sündenfrei.

Auf der rechten Seite sind die ersten beiden Stuhlreihen in vorderster Front unbesetzt. Offensichtlich die Besucherplätze. Die verirrten Himmelhunde schlurfen mit gesenktem Haupt über den beigefarbenen Teppichboden – vorbei an Drei-Generationen-Familien in perfekt sitzenden Anzügen und Kostümchen.

Die Präsenz der Zeugen schüchtert ein und beeindruckt zugleich. Eine junge Generation von Alpha-Menschen wächst hier heran. Athletische Körper, selbstbewusste Blicke, makellose Gesichter. Frauen in genetischer Schönheit und durchtrainierte Männchen, denen man unterwürfig die Kehle präsentieren will. Vielleicht ist ein Leben nach Gottes Wille doch förderlich für die Gesundheit von Körper und Geist.

Die zwei Ungläubigen umgibt eine Dunstwolke, als hätten sie in Aschenbechern gebadet. Im Antlitz der Designerstoffe wirkt Schlanges Cord-Jackett, das zerknitterte Hemd (beides H&M) und die ausgewaschene Cord-Hose (C&A) erbärmlich, Joswigs Pullunder gar indiskutabel. Obwohl die zwei auf alles vorbereitet schienen, kamen sie sich selten so deplaziert vor, zwei Hippies spielen auf dem Golfplatz Hacky-Sack.

Als sie sich setzen, steht an der gegenüberliegenden Seite ein dunkelhaariger Bursche mit breiten Schultern und kräftigen Oberschenkeln auf und verschwindet im Hinterzimmer. Wenig später kehrt er auf seinen Platz zurück, und ein freundlicher Teddybär setzt sich mit einem väterlichen Lächeln neben die beiden. Bei jeder Bibelstelle schlägt er die geheiligte Schrift auf, zeigt auf die richtige Stelle und hält das Buch der Weisheit in der ausgestreckten Hand den Unwissenden rüber, damit sie lesen können.

„Als Du zum ersten Mal gehört hast, was die Bibel wirklich lehrt, hat da dein Herz vor Freude, Begeisterung und Liebe zu Gott auch Feuer gefangen?“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 188)

Die weisen Worte hallen durch den Saal. Das Ende allen Lebens steht kurz bevor, die endzeitliche Entscheidungsschlacht im Krieg des Allmächtigen, das biblische Armageddon, bei den Zeugen das Harmagedon, bei den beiden Wölfen im Schafspelz in der ersten Reihe das unvermeidliche Karmageddon.

„Harmagedon nicht auf die leichte Schulter nehmen – Die Frage ist, auf welcher Seite jeder Einzelne in diesem entscheidenden Konflikt letztlich steht.“ (Wachturm 1. April 2008)

Nur 144 000 geistgesalbte Wesen gesammelt seit Anbeginn der Zeit wird ein Leben im Himmel gewährt. Bedingung u.a.: ein jungfräulicher Abgang. Joswig und Schlange senken ihre Häupter zu Boden. „Drecksscheiße“, hämmert es in ihren Köpfen. „Das kam zwei Jahrzehnte zu spät.“

„Wer flucht, missachtet den Schöpfer der Sprache. Angenommen, du hast einem Freund ein Hemd geschenkt oder einer Freundin eine Bluse. Was würdest Du denken, wenn er oder sie dein Geschenk als Fußabtreter missbrauchen würde? Was denkt wohl unser Schöpfer, wenn wir sein Geschenk – die Sprache – missbrauchen?“ (WTG März 2008, S.20)

Den besten Zeugen gehört der Himmel, den Rest (laut Wachturmgesellschaft leben derzeit 6,5 Millionen Zeugen Jehova auf der Welt) erwartet ewiges Leben auf Erden in der Kolchose der Glückseligkeit, den übrigen Rest (rund 6,75 Milliarden) der endgültige Tod.

Das Abendmahl: Der einzige religiöse Feiertag der Zeugen Jehovas ist das Abendmahl des Herrn, das auch Gedächtnismahl oder Feier zum Gedenken an den Tod Christi genannt wird. Dieses Fest wird einmal jährlich am 14. Nisan, dem Tag des alt-jüdischen Passahs, nach Sonnenuntergang gefeiert. Während der Feier wird eine Ansprache gehalten. Anschließend werden die Symbole, ungesäuertes Brot und Rotwein, herum gereicht. Nur eine Minderheit mit himmlischer Hoffnung (144 000) nimmt von den Symbolen. Die anderen geben sie weiter, ohne davon zu nehmen. (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 206)

Der Höhepunkt des Abends: Die Symbole werden gereicht. Das stattliche Alpha-Männchen mit den kräftigen Oberschenkeln und ein nicht minder attraktiver Bruder Ende zwanzig stehen auf und reichen den ersten Reihen Schüsseln mit trockenem Brot. Richtige Heintjes hatten sich die zwei Sünder anders vorgestellt.

Schlange beobachtet Joswig, wie er nervös auf das Brot stiert, nach der Schüssel greift und sie schnell weiter reicht. Bei dem bauchigen Rotweinglas, in dem verführerisch der Traubensaft schwenkt, denkt er länger über eine Kostprobe nach. Als er das Glas schließlich aus der Hand gibt, atmet Schlange durch. Die Weinrebe der Erkenntnis hätte ihnen fast ihren Platz im Paradies gekostet. Geschafft. Nichts gegessen, nichts getrunken. Eine ziemliche scheiß Party so ein Abendmahl.

Nach fünf Minuten hinkt ein älterer Herr zum Gabentisch und stellt Brot und Wein zurück. Kein Krumen wurde angerührt, kein Schluck genippt. In Hombruch gibt es keine Auserwählten – und keine Jungfrauen.

Auszug aus dem Paradies

Zum Abschluss wird noch ein Liedchen geträllert, die zwei Himmelhunde bekommen ein eigenes Gesangsbuch. Die Gemeinde hat sie aufgenommen.

Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten löst sich das Fest der Feste. Die Kinder dürfen wieder rumtollen, es wird gelacht und geredet. Joswig beobachtet, wie die zwei jungen Vorzeige-Zeugen nach vorn gehen und die Weingläser abwischen. Er entspannt sich wieder. Er würde bei den Zeugen keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Schließlich beugt sich der hilfsbereite Teddy rüber und fragt die beiden Sünder zu seiner Rechten, wie es ihnen gefallen habe.

Joswig von der Last der Paranoia befreit reagiert als Erster: „n bisschen viel auf einmal.“

Schlange schweigt betreten und reibt sich die Handknöchel. Irgendwann stammelt er mit belegter Stimme: „Es ging ziemlich an die Substanz. Kann ich mich denn auch – unabhängig von der Erbsünde – von all den Sünden befreien, die ich im Leben begangen habe?“ (Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (Grützwurst und Blutwurst), Genuss von Tabak „und sogenannten Freizeitdrogen“)

Der Teddy: „Jesus hat sein Leben als Lösegeld für unsere Sünden gegeben.“

Joswig immer unbeschwerter: „Also quasi als zweite Chance.“

Der Teddy: „Ähm, quasi. Kein Mensch ist frei von Sünde, müsst ihr wissen. Niemand kommt als vollkommener Mensch auf die Welt.“

Ein wohliges Gefühl macht sich breit. Es scheint nicht alles für die zwei Sünder verloren. Immer mehr Zeugen scharren sich um die beiden, lächeln sie an, reichen ihre Hände, stellen sich vor. Wie eine himmlische Familie. Kleine Kinder werden von ihren Müttern geschickt, die verirrten Lämmer zu begrüßen. Auch die Frau des Teddys gesellt sich zu den ärmlichen Gestalten, eine adrette Mittfünzigerin mit eingeschnittenem Rock und straffen Waden (Schlanges Blick blieb an ihrem Oberschenkel hängen, als ein kleiner Junge sich an ihr vorbei zwängte und ihr rosiges Fleisch bis weit übers Knie freilegte, (Sexuelle Unmoral)).

Sie zieht ihre Tochter an die Seite, damit sie sich ebenfalls vorstellen kann. Den Sündern bleibt der Mund offen. Eine göttliche Blondine im strengen Rock, hauteng, der ihr knapp übers Knie reicht, dünne Nylons und schwarze Stilettos. Eine Frau zum Schänden und Niederknien (Sexuelle Unmoral). Zwei Sünder ein Gedanke – so schön könnte das Paradies sein.

Nachdem sie ein kleines Büchlein (Was lehrt die Bibel wirklich?) zugesteckt und jede erdenkliche Hilfe zugesichert bekommen haben, und ihnen der sympathische Teddy diskret und zurückhaltend eine Nummer für mögliche Bibelbesprechungen gereicht hat, werden die zwei aus dem himmlischen Reich geführt. Die Ferien auf der Paradiesinsel sind vorüber.

Sie schreiten vorbei an bezaubernden Frauen in provokanter Strenge (Sexuelle Unmoral), an Männern, die hinter ihren Rücken die Sonne verdunkeln könnten, Lächeln werden ihnen entgegen gebracht, Hände gereicht – Herzlichkeit wie Jesus bei seiner Ankunft in Jerusalem am Palmsonntag.

Epilog

Und die zwei Sünder haben, nachdem sie das göttliche Licht erblicken duften, nichts besseres im Sinn als die nächste Kneipe anzusteuern und den verschmähten Rotwein mit einem Glas Bier zu vergessen, feixend das Buch der Weisheit zu zerreißen und nachts den himmlischen Geschöpfen in ihren Röcken zu gedenken.

„Die Sünder werden von der Erde beseitigt werden; und was die Bösen betrifft, sie werden nicht mehr sein.“ (Psalm 104: 35)

See you in Hell, ihre Wattenscheider Schule.

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3.214 Gedanken zu „Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

  • #3201
    Benjamin

    Moin Moin Katrin.. was auch immer du da tust, du bekommst Aufmerksamkeit,… Auch von mir, weil du auffällst.. aber nicht Positiv. Und deswegen endet meine Aufmerksamkeit hier auch schon wieder.

    Die Bibel erklärt, dass Satan „den Sinn der Ungläubigen verblendet hat“ (2. Korinther 4:4). Als „Herrscher der Dämonen“ benutzt er eine unsichtbare Organisation mit dem Ziel, die Menschheit zu manipulieren (Matthäus 12:24).

    Du wandelst mit List um das Wort Gottes zu verfälschen. Deswegen war das meine letzte Antwort auf deine Kommentare UND ICH BITTE ALLE ANDEREN ZJ NICHT MEHR AUF DEINE KOMMENTARE EINZUGEHEN.

  • #3202
    Er49

    Hallo Benjamin, ich finde dich sehr witzig; vor zwei Tagen schriebst du an Katrin:
    „Ich wünsche mir, dass du die Wahrheit wieder erkennst und dass Sie von ALLEN erkannt wird.“
    Heute schreibst du an sie, weil sie nicht so reagiert hat, wie du es dir wünscht:
    „Und deswegen endet meine Aufmerksamkeit hier auch schon wieder.“
    Das ist sowas wie Zuckerbrot und Peitsche; was denkst du denn, dass sie sich wegen deiner schmeichelnden Worte sogleich wieder zu den ZJ bekehrt? Wie naiv bist du?

    Ein Ding vorweg: Ich bin bekennender Zeuge Jehovas, glaube aber nur an die Bibel und nur die Bibel hat mein vollstes Vertrauen, nicht der Wachtturm!
    Das allermeiste aber, was im Wachtturm und anderen Publikationen von den Zeugen Jehovas steht, sind Wahrheiten aus der Bibel. Es enthält tröstende Worte in dieser finsteren Zeit, es vermittelt eine wirkliche Zukunftshoffnung. Es rettet Leben!

    In den letzten Jahren wurden aber viele Lehren (ich meine biblische Erklärungen) revidiert. Es sind ausnahmslos Verbesserungen, wenn nicht gar die vollendete Erkenntnis, so wie es auch biblisch gemeint ist!
    Der Kardinalsfehler der LK ist aber, dass sie es mit Apostelgeschichte 1 Vers 7 nicht so genau nimmt. Dort steht: „…..Es ist nicht eure Sache, über die Zeiten oder Zeitabschnitte Kenntnis zu erlangen, die der Vater in seine eigene Rechtsgewalt gesetzt hat;“ Sogar Jesus sagte zu seinen Aposteln, dass nicht einmal er selber es wüsste, wann die „Zeit“ da ist, sondern nur der Vater.

    Ich habe schon in früheren Kommentaren dargelegt, dass sich Jehova, wenn er es für richtig hält, sich der Sklavenklasse bedient, und nicht umgekehrt; also Jehova offenbart bibl. Erkenntnisse, wenn er die Zeit dafür gekommen sieht. Ausserdem sind der Wachtturm und ander Publikationen der ZJ nicht inspiriert und „nur“ von Menschen geschrieben. Aber diese Menschen bemühen sich nach bestem Wissen und Gewissen, das richtige zu schreiben, davon bin ich überzeugt. Aber sie sind nicht unfehlbar, das haben sie in früheren Zeiten selber mehrfach erwähnt.

    Die Bibel spricht in Matthäus Kap.45 vom treuen und verständigen Sklaven. Also muss es sie auch geben! Sie sind mir nur bei den Zeugen Jehovas begegnet. Also ist das die Organisation, in der Jehovas Diener zu finden sind.
    Wenn aber der Wachtturm nicht immer ganz stimmig ist, worin Katrin recht hat, heisst das nicht, dass die ganzen ZJ und der Wachtturm Lügner sind.
    Es hängt vom Glauben ab, ob man Unstimmigkeiten oder Widersprüche ertragen kann!
    Trotz Fehlbarkeit des Wachtturms hätte ich nie und nimmer die bibl. Erkenntnis haben können, die ich jetzt habe.

    Katrin wühlt in zefledderte Wachttürme aus den 60er Jahren, um längst überholte Ansichten hervorzukramen. Das ist doch wirklich destruktiv! Sie vergisst, dass die Organisation Jehovas eine fortschreitende Organisation ist, und sie sich fortlaufend verbessert, bis es voller Tag ist. Erkenntnis wächst!
    Für mich an Katrin, um Benjamins Worte zu gebrauchen:
    „Ich wünsche mir, dass du die Wahrheit wieder erkennst.“

  • #3203
    Benjamin

    Hallo Er49, das eine schließt das andere nicht aus. Dieser Wunsch ist nach wie vor da, weil ich nichts schreibe was ich auch nicht so meine. Sie ist dann aber gleich wieder mit einer Antwort gekommen die Zwei Din A4 Seiten mit ihrem Unglauben und die Hetzte gegen Jehova und seine Zeugen füllen könnte. Ich möchte so etwas nicht unterstützen.

    Das hat nichts mit Naivität zu tun, ich bin Ihr liebevoll begegnet, aber als ich Ihre Antwort gelesen habe, habe ich gemerkt, dass es Absolut keinen Sinn hat sich weiter mit Ihr zu unterhalten. Alwin Koenen hat zwar zuvor etwas schönes geschrieben: “…Wer die Versammlung verlassen hat, sollte als “verlorenes Schaf” betrachtet werden, nicht als hoffnungsloser Fall…” Aber ich werde jetzt nicht um das verlorene Schaf kämpfen, denn es ist nicht meine Angelegenheit. Wenn sich das verlorene Schaf wieder zu Jehova angezogen fühlt, dann wird sich Jehova darum kümmern. Aber momentan schießt Sie wo Sie kann gegen Jehova und so kann das nichts werden.

  • #3204
    katrin

    „Du wandelst mit List um das Wort Gottes zu verfälschen“

    Benjamin ich wandle nicht mit List sondern mit Logik und EINDEUTIGEN Beweisen, aber nicht um das Wort Gottes zu verfälschen, sondern um die Lügen der WTG aufzuzeigen. Denn es ist die LK die das Worte der Bibel verfälscht hat und FALSCHE PROPHEZEIUNGEN, FALSCHE VORAUSSAGEN gemacht und FALSCHE LELHREN verbreitet hat.

    An dieser Wahrheit führt nun einmal kein Weg vorbei.

    Das ist nun einmal ein Fakt und man kann es in den WT selbst nachlesen.

    Es ist doch bezeichnend wie ein ZJ darauf reagiert wenn man die LK in ihren Augen „angreift“, obwohl man ja nur die Wahrheit sagt. Auch Du reagierst als hätte ich Jehova Gott auf irgendeine Weise angegriffen. Ich habe Jehova Gott mit keinem Wort erwähnt als ich von Irrlehren, falschen Prophezeiungen und falschen Vorhersagen sprach!!!!!!

    Und trotzdem reagierst Du so als hätte ich Dir den Teufel ins Genick gesetzt. Das ist meiner Meinung nach sogar mehr als bezeichnend, es ist Beweis dafür daß die ZJ die LK mit Gott gleich setzen. Beleidigt man in euren Augen die WTG, dann beleidigt man Augen Jehova Gott. Ist Dir eigentlich bewußt was Du da glaubst? Du begehst Götzendienst an der LK, denn eine solche Anmaßung hat sich noch nicht einmal Jesus gewagt, obwohl dieser wohl bedeutend mehr Grund dazu gehabt hätte als die LK.

    Aber genau das ist das Ziel der WTG, sie wollen angebetet werden wie Jehova Gott und die ZJ tun dies auch.

    Er49

    Grüßt da etwa Bruderinfo?

    Zitat von Dir:

    „also Jehova offenbart bibl. Erkenntnisse, wenn er die Zeit dafür gekommen sieht. Ausserdem sind der Wachtturm und ander Publikationen der ZJ nicht inspiriert und “nur” von Menschen geschriebenDie Organisation mag eine fortschreitende Organisation sein, aber es kann kein..“

    Genau das meine ich, Gott offenbart bibl. Erkenntnisse wenn er die Zeit dafür gekommen sieht. Wenn also der TuvS wirklich das Sprachrohr Gottes wäre, dann hätte dieser TuvS niemals falsche Erkenntnisse veröffentlichen dürfen und diese erst Recht nicht als Dogma des Glaubens zementieren dürfen an die jeder ZJ glauben mußte und muß. UND genau DAS HAT sie GETAN tut es noch.

    Die Bibel spricht zwar von einem Knecht den sein Herr während seiner Abwesenheit über seine ganze Habe setzt, die Bibel spricht aber nicht davon daß dieser Knecht das Sprachrohr dieses Herrn ist. Das ist eindeutig eine Erfindung und eine Irrlehre der WTG.
    Die Bibel spricht auch nicht davon daß dieser Knecht von anderen Knecht verlangen darf ihm und seinen Ansichten blind zu folgen um sich somit als deren Herr auf zu spielen.

    Zitat Benjamin:
    „Aber momentan schießt Sie wo Sie kann gegen Jehova und so kann das nichts werden.“

    Noch einmal, WANN HABE ICH DEN NAMEN JEHOVA gebraucht als ich in Deinen Augen gegen die ZJ geschossen habe?

    Ich habe IMMER gesagt daß die WTG lügen verbreitet, Irrlehren, falsche Prophezeiungen und falsche Vorhersagen gemacht hat. Ich habe NIE gesagt daß das Jehova dies getan hätte.

    Aber genau da liegt Dein Problem Du wurdest schon so von dieser WTG konditioniert daß Du zwischen Jehova und der WTG nicht mehr unterscheiden kannst.

    Er49 Zitat:
    „um längst überholte Ansichten hervorzukramen“

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer. Das waren nicht irgendwelche Ansichten der LK. Nein ,das waren zementierte Lehren der LK an die sich jeder ZJ zu halten hatte. Die LK selbst bezeichnete diese „Ansichten“ als UNWIDERLEGBARE Wahrheiten die ihnen, von Jehova, als SEIN Sprachrohr vermittelt wurden um eben DIESE „Ansichten“ als geistige Speise zur rechten Zeit seinem Volk vorzusetzen.

    Wenn es aber nur IRGENDWELCHE „verstaubte“ Ansichten gewesen wären, mit welchem Recht hat dann der TuvS diese als geistige Speise Jehovas seinem Volk vorgesetzt und noch verlangt daß KEIN ZJ diese Speise hinterfragen oder gar beanstanden darf. Er49, wer solches Tat lief und läuft Gefahr ausgeschlossen zu werden wenn er nicht „bereut/e“ und seine Meinung über diese „Speise“ revidiert/e.

    Handelt so ein Treuer und vor allem VERSTÄNDIGER Sklave? Nein SO handelt nur ein selbstgerechter und aufgeblähter Sklave und was mit dem geschehen soll, das sagt die Bibel ja auch.

    Und nein; in eine von solchen, sich selbst aufgeblähten „Knechten“, die sich selbst zu Herrn gemacht haben; geführte Organisation gehe ich mit Sicherheit nie zurück, denn diese Org. hat keine Wahrheit.

  • #3205
    katrin

    Kann ich immer nur wieder empfehlen, wie dieser Bruder der LK ganz ungeniert darauf hinweist daß jede Organisation die ihre LEHREN immer und immer wieder revidieren müsste NICHT die Wahrheit hätte!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Natürlich meint er damit jeder andere religiöse Organisation, nur nicht die ZJ, die aber im Revidieren ihrer Lehrmeinungen die anderen christlichen Organisationen in NUR HUNDERT Jahren vollends in den Schatten stellt.

    Wer Interesse an der WAHRHEIT hat, sollte sich das ansehen:

    Sollte sich jeder ZJ mal ansehen: Der Wachtturm – Einmal helleres Licht und zurück! auf YouTube Bruderinfo.
    https://www.youtube.com/watch?v=Z_Cm7BcXuYc
    Ein bisschen blättern und man findet es: Der Wachtturm – Einmal helleres Licht und zurück.

  • #3206
    katrin

    Er49

    Zitat:
    „Es sind ausnahmslos Verbesserungen, wenn nicht gar die vollendete Erkenntnis, so wie es auch biblisch gemeint ist!“

    Die „Ansichten“ der LK wurden IMMER von der WTG als vollendetet Erkenntnisse dargestellt. So wie sie es auch heute wieder tun. In vielleicht 1,2,3, 4, 5 10 oder 20 Jahren werden diese vollendeten Erkenntnisse wieder über Haufen geworfen, so wie sie es mit ihren VOLLENDETEN Erkenntnissen in den letzten hundert Jahren getan haben.

    Braucht eine Wahrheit eigentlich VERBESSERUNGEN? Denn ihre „Ansichten“ wurden ausnahmslos von der LK in den letzten hundert Jahren als Wahrheit angepriesen.

    Zitat
    „Trotz Fehlbarkeit des Wachtturms hätte ich nie und nimmer die bibl. Erkenntnis haben können, die ich jetzt habe. “

    Genau das dachten Generationen von ZJ vor Dir auch. Und was war? Diese biblischen Erkenntnisse wurden verworfen und durch neue biblische Erkenntnisse ersetzt. Erkenntnisse die Generationen von ZJ vor Dir auch hatten und so wie Du der Meinung waren sie hätten wirkliche biblische Erkenntnisse, gelten nicht mehr. Was wenn es mit Deinen Erkenntnissen genau so geschieht? Und das wird so geschehen.

    Sind dann Deine heutigen biblischen Erkenntnisse wirklich biblische Erkenntnisse oder nicht einfach falsche biblische Erkenntnisse? Du sagst ohne den WT hättest Du nie diese biblischen Erkenntnisse, wie Generationen von ZJ auch dachten, aber sie werden in absehbarer Zeit nicht mehr gelten.

    Was sind dann Deine biblischen Erkenntnisse die Du auf Grund des WT hast? Nichts, null und nichtig. Sind so etwas wirklich ERKENNTNISSE aus der Bibel?

    Im übrigen sind meine Zitat aus den WT nicht „nur“ verstaubte Zitate aus den WT der 60ziger Jahre. Nein sie stammen aus den WT der 70, 80 und 90ziger Jahre. Also so verstaubt sind sie dann wohl doch nicht.

    Nur wer diese „alten“ WT einmal liest mit ihren „Ansichten“ der LK, die darin als absolute Wahrheit verkauft wurden, kann sich ein klares Bild der LK und ihren „Wahrheiten“ machen.

    Die WTG IST ein Konzern der auf Gewinn aus ist und die LK SIND Konzernbosse. Auch dafür wurden hier eindeutige Belege, wenn auch nicht von mir, gebracht. Aber das ist ein anderes Thema.

  • #3207
    Er49

    Sollte sich jeder, ob Zeuge Jehovas oder Kritiker, ansehen:
    https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=oMMSsDIsQgo

  • #3208
    Er49

    Was Katrin da in ihrem letzten Kommentar im letzten Absatz geschrieben hat, das ist totaler Blödsinn!
    Es ist einerseits sowas von lächerlich und andererseits ist so eine Behauptung aufzustellen, abgrundtief böse. Diese Person ist nicht in der Lage, seriös zu argumentieren.
    Hiermit verabschiede ich mich aus dem Forum, für immer! Es ist mir einfach zu dumm und dämlich.

  • #3209
  • #3210
    katrin

    https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=oMMSsDIsQgo

    Die Unterschrift lautet ja: Zeugen Jehovas Anschuldigungen widerlegt?

    Ich sage nein. Der Vertreter der ZJ redet viel, aber sagt nichts. Auf die Frage ob die ZJ der Meinung sind daß NUR ZJ Harmagedon überleben werden redet er viel, die Frage allerdings beantwortet er NICHT!!!

    Der Vertreter der ZJ sagt daß niemand so Gesprächsbereit wäre wie die ZJ durch ihrem Predigtdienst. Ich selbst war ZJ, ich weiß wovon ich rede und sage das stimmt definitiv NICHT. Das ist KEINE Gesprächsbereitschaft der ZJ im offenen Dialog in dem Meinungen anderer Christen respektiert und anerkannt werden, sondern es ist der Versuch sein Gegenüber zu missionieren eben WEIL die ZJ durch die Lehren der WTG der Überzeugung sind daß eben diese in ihren Augen falschen Christen missioniert werden müssen um Harmagedon zu überleben.

    Die ZJ glauben auf Grund der Lehren der WTG daß JEDER andere Christ ein ZJ werden muß um Harmagedon zu überleben!!!!!!!!! Für einen ZJ ist JEDES Mitglied einer anderen Religionsgemeinschaft KEIN Christ, sondern ein Mitglied der falschen Religion, nämlich der Hure Babylon, und wird nach ihrem von der WTG vermittelten Glaubensverständnis in Harmagedon vernichtet werden.

    Das ist keine Gesprächsbereitschaft sondern Missionierungwille. Von Toleranz gar nicht zu reden.

  • #3211
    katrin

    Ha, da hat er ja doch noch geantwortet. Aber die Antwort ist eine glatte Lüge wie die Artikel aus den Wachttürmen belegen, auch auf die Frage ob die ZJ glauben alleine die Wahrheit zu haben antwortet ihr Vertreter nur ausweichen. Aber wenn man den WT liest kommen da andere Antworten zu Tage und vor allem sehr eindeutige, die der Vetreter der ZJ natürlich so öffentlich nicht sagen kann. Man muß nur selbst lesen:

    „Dadurch werden sie Glieder einer internationalen Bruderschaft, die bekannt ist für Reinheit und gutes Benehmen — Glieder der weltweiten Gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Im Einklang mit Epheser 4:24 haben diese aufrichtigen Christen „die neue Persönlichkeit . . . [angezogen], die nach Gottes Willen in wahrer Gerechtigkeit und Loyalität geschaffen worden ist“. Bald wird die Erde mit solchen Menschen gefüllt sein, weil sie die einzigen sein werden, die überleben und für immer leben werden.“ Wachtturm, 15.6.1999, Seite 6

    „Sind Jehovas Zeugen anmaßend, wenn sie feststellen, daß nur sie Gottes Unterstützung haben? Eigentlich genausowenig wie die Israeliten in Ägypten, die ungeachtet des Glaubens der Ägypter behaupteten, Gottes Unterstützung zu genießen, oder wie die Christen im ersten Jahrhundert, die behaupteten, nicht die Anhänger der jüdischen Religion hätten Gottes Unterstützung, sondern sie.“ Wachtturm, 1.6.2001, Seite 16

    “Tatsächlich folgen heute nur Jehovas Zeugen dem Beispiel der ersten Jünger Jesu und helfen Menschen weltweit, ‘den Namen Jehovas anzurufen und gerettet zu werden’. Sie allein können zu Recht als „ein Volk für seinen Namen“ bezeichnet werden.“ Wachtturm, 15.1.1985, Seite 29

    ”Doch bald wird es keinen Erdbewohner ohne Bindung mehr geben — nämlich dann, wenn Jehova die falschen Götter der Welt und ihre Anbeter beseitigen wird: „Die Götter, die die Himmel und die Erde nicht gemacht haben, sind es, die von der Erde und unter diesen Himmeln entschwinden werden“ (Jeremia 10:11). Dann wird es keine Sympathisanten geben. Es wird nur Zeugen für den wahren Gott geben und solche, die es nicht sind.“ Wachtturm, 1.2.1988, Seite 20

    ”Die Botschaft ist eindeutig: Wollen wir Harmagedon überleben, müssen wir geistig wach bleiben und die symbolischen Kleider anbehalten, die uns als treue Zeugen unseres Gottes, Jehova, kenntlich machen.” Wachtturm, 1.12.1999, Seite 18

    Wie aus obigen Ausführungen zu ersehen ist, glauben Jehovas Zeugen, sie hätten den einzigen Weg, um das Ende der Welt zu überleben. Jeder, der nicht mit auf diesem Weg geht, werde von Gott in der Schlacht von Harmagedon getötet.

    Also sind die Antworten dieses Vertreters der ZJ EINE GLATTE LÜGE!!!!

  • #3212
    katrin

    Es sind bloß zwei Zeilen im internen monatlichen Memo Unser Königreichsdienst vom März 2014 – aber sie dürften aufmerksame Zeugen Jehovas in Wallung bringen. Denn sie deuten an, dass Harmagedon aus Sicht der Wachtturm-Gesellschaft noch dieses Jahr kommen könnte.

    Im Königreichsdienst liest man auf Seite 2 in der Ankündigung für das Gedächtnismahl der Zeugen Jehovas am 14. April:

    Übersetzt lautet die Passage auf deutsch: “Wird dieses Gedächtnismahl unser letztes sein? Wir wissen es nicht.” Im aufgeführten Bibelvers im 1. Korintherbrief 11:26 liest man:

    26 Denn sooft ihr dieses Brot eßt und diesen Becher trinkt, verkündigt ihr immer wieder den Tod des Herrn, bis er gekommen ist.

    Was passieren soll, wenn der Herr kommt, ist klar. Im Königreichsdienst sagt die Wachtturm-Gesellschaft, dass sie nicht wissen, ob es das letzte Gedächtnismahl sein wird. Logisch. Der Knackpunkt:

    Es gibt überhaupt keinen Grund, diese rhetorische Frage zu stellen und zu erwähnen, dass man nicht weiß, ob dieses Gedächtnismahl das letzte sein wird.

    Alles, was die Wachtturm-Gesellschaft damit erreicht ist, dass die wildesten Spekulationen aufblühen werden. Es wird Panik geschürt, es werden unter Umständen Menschen, die ihr ganzes Leben diesem Glauben gewidmet haben, falsche Hoffnungen gemacht. Und das in dem Jahr, in dem sich der Anfang der Endzeit zum 100. Mal jährt. Ironie: Noch vor ein paar Monaten wies die Wachtturm-Gesellschaft ihre Jünger an, das Spekulieren zu unterlassen. Glaubensgeschwister, die über das Ende spekulierten, wären gar “falsche Apostel” (eine milde Form der Abtrünnigkeit, wie jwsurvey.org kommentiert). Die Frage muss erlaubt sein, ob sich die Leitende Körperschaft der Zeugen Jehovas mit diesen Zeilen nicht selbst zum falschen Apostel macht, vor dem sie warnen.

    Dass die Wachtturm-Gesellschaft mit diesen zwei Zeilen subtil impliziert, dass Harmagedon in diesem Jahr möglich ist, ist bemerkenswert. Nicht nur nimmt sie damit einen neuerlichen Hype bewusst in Kauf; meines Wissens ist das seitens der Zeugen Jehovas seit Jahren die konkreteste Äußerung zum möglichen Zeitpunkt Harmagedons.

    Jeder kennt die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf. Die Kurzfassung:

    Die Hauptperson der Fabel ist ein Hirtenjunge, der aus Langeweile laut “Wolf!” brüllt. Als ihm daraufhin Dorfbewohner aus der Nähe zu Hilfe eilen, finden sie heraus, dass falscher Alarm gegeben wurde und sie ihre Zeit verschwendet haben. Als der Junge kurz darauf wirklich dem Wolf begegnet, nehmen die Dorfbewohner die Hilferufe nicht mehr ernst und der Wolf frisst die ganze Herde (und in manchen Versionen auch den Jungen).

    Seit ihren Anfängen brüllt die Wachtturm-Gesellschaft immer wieder “Wolf!” bzw. Harmagedon. Zuletzt 1925 und 1975. Immer wieder vertrauten treue Mitglieder auf die Mahnungen der Wachtturm-Gesellschaft, verkauften teilweise Hab und Gut, gaben alles auf für die Zeugen Jehovas. Natürlich kam Harmagedon nicht und die Gläubigen guckten dumm aus der Wäsche.

    Sollten diese verantwortungslosen Zeilen Spekulationen innerhalb der Organisation auslösen, darf sich die Wachtturm-Gesellschaft nicht wundern. Der Hirtenjunge hat nicht dazugelernt. Gut, natürlich wissen wir nicht mit letzter Sicherheit, ob die eingangs erwähnten Zeilen genau so gemeint waren. Mir fallen so gut wie keine anderen Gründe ein. Was wir jedoch wissen: Den Wolf gibt es nicht. Er wird nicht kommen. Egal, wie lange der Hirtenjunge “Wolf!” brüllt.

    Misha Anouk bei Twitter, Ich bin geistig krank bei Facebook.

  • #3213
    indianer56

    Alwin Koenen schrieb am 9. Februar 2015 um 17:21 :
    …..Aber im aktuellen Studienartikel, der diese Woche behandelt wird, steht in Absatz 15:
    “…..Wer die Versammlung verlassen hat, sollte als “verlorenes Schaf” betrachtet werden, nicht als hoffnungsloser Fall…..”……

    warum werden aber dann dinge immer so dargelegt und dargestellt das man bis in die familienstruktur hinein keinen kontakt haben sollte mit diesen menschen ?
    auf der offizellen seite von jw.org wird vom glauben gesprochen der nicht mehr zusammen ausgeführt werden sollte , nicht von einem kontaktverbot .

    wie sollten aktive ZJ sich verhalten wenn ein angehöriger stirbt der ausgeschlossen wurde , wie erfährt im umkehrschluss eine ausgeschlossener zj vom tod seiner angehörigen der aktiv bei den ZJ tätigt war ?

    Zitat aus dem Wachtturm vom 15. 11.14 :In allen Lebensbereichen heilig sein……KEINE ZUGESTÄNDNISSE MACHEN…..Erweisen wir uns als heilig, wenn es darum geht, keinen Umgang mit Ausgeschlossenen zu haben, auch nicht, wenn sie zur Familie gehören? ….

    das perfide an der ganze anordnung ist alles erst einmal von oben zubestimmen in frage form .
    ja es ist dir erlaubt , aber du darfst keinen kontakt haben , wie soll soetwas in einklang gebracht werden .

  • #3214
    katrin

    You Tube: Zeugen Jehovas Kongresse 2013 – Wie Abtrünnige zu behandeln sind

    Das ist die Doppelzüngigkeit der WTG-Sprache. Nach außen hin, für die Öffentlichkeit, bestreitet die LK ein Kontaktverbot ihrerseits zu Ausgeschlossenen. Denn man will ja als KdöR, als Mitglied der Hure Babylon, ja gut dastehen. Man würde ja sonst potentielle Opfer verprellen.

    Die Interna sieht da ganz anders aus. Da bezeichnet die LK Ausgeschlossene als Satans und seiner Dämonen Küchenhelfer die böse Überlegungen zusammenkochen und diese dann noch mit giftigen Lügen würzen. Abtrünnige sind für die LK Schwätzer, Sinnesbetörer, Widerspenstige.

    Die LK behauptet Abtrünnige sind wie der Teufel in dem die Wahrheit nicht ist. Die LK behauptet Abtrünnige folgen dem Teufel. Die LK behauptet Abtrünnige werden zum Samen der Schlange.
    Die LK behauptet Abtrünnige wollen GOTT nicht dienen.

    Was die LK wirklich meint ist, Abtrünnige von den ZJ WOLLEN DER WTG nicht mehr dienen!!!!!!!!!!!!!!!
    Gott hat damit überhaupt nichts mehr zu tun, denn der Gott der ZJ IST DIE WTG. Ihr Wort ist Gesetz!!!

    Damit wäre auch die Frage geklärt ob ZJ glauben nur sie allein hätten die Wahrheit. Diese Worte der grenzenlosen Überheblichkeit der WTG zeigt eindeutig, daß KEIN ANDERER CHRIST Gott dient, AUSSER die ZJ.

    Die LK behauptet Abtrünnige wollen die wahren Jünger Jesu, also die ZJ, hinter sich herziehen weg ziehen. Die LK behauptet Abtrünnig würden unauffällig verderbliche Sekten einführen.

    Die LK behauptet Abtrünnige LEHNEN GOTTES VERTRETER (der Papst läßt grüßen) ab.

    Die WTG behauptet wirklich und wahrhaftig von sich der ALLEINIGE VERTRETER Gottes zu sein. So viel zu TOLERANZ zu anderen Glaubensgemeinschaften!!!!

    Die WTG behauptet von sich GOTTES LEITUNG zu sein. Der Größenwahn läßt grüssen. Von wegen Demut und Sklaventum beim TuvS. Den Begriff: Treuer und verständiger SKLAVE verdient die LK schon lange nicht mehr, wenn sie ihn denn je verdient hat. AUFGEBLASENER UND SELBSTERNANNTER MÖCHTEGERN HERRSCHER wäre da passender.

    Die LK fragt wie man sich von dem Gift der Abtrünnigen schützen kann. MEIDEN!!! MEIDET sie!!! Das ist ihre Wahrheit und ihre Botschaft!!!!!!!!!!!!!!

    Die LK bemüht das Bibelzitat: Jeder der vorausdrängt hat Gott nicht. Was die WTG damit meint ist klar. JEDER der der WTG widerspricht oder auch nur EINE ihrer IRRLEHREN anzweifelt und damit im geistigen Sinne der WTG vorausdrängt hat Gott nicht, selbst wenn sich die Lehre später als falsch erweist und sie revidiert werden muß ist jeder der vorher bereits Zweifel aneben dieser, später verworfenen Lehre der LK erhoben hat ein potentieller Abtrünniger weil er der WTG „vorausgeeilt“ ist.

    Die Wahrheit ist dieser Mensch hat mehr Klugheit, Weitsicht, geistiges Sehvermögen und biblisches Wissen besessen als die gesamte LK zusammen.

    Was für ein Wahnsinn und Größenwahnsinnigkeit die diese WTG an den Tag legt.

    Die LK behauptet daß jeder ZJ der einen Abtrünnigen auch nur grüßt an seinen „bösen“ Werken teil hat.

    Damit werden Kritiker perfekt in eine Schublade gesteckt. Selbst für berechtigte Kritik gibt es keinen Raum mehr. Das ist es was die WTG will und ihre perfide Strategie.

    Zitat Indianer56:

    „das perfide an der ganze anordnung ist alles erst einmal von oben zubestimmen in frage form .“

    Ja das ist die Taktik der WTG. Es wird nicht gesagt Du darfst dies oder jenes nicht. Nein, denn damit könnte man diese Leute später ja festnageln.
    Nein es kommt alles in Frageform wie: Sollten wir dies oder jenes nicht lassen? Sollten wir Abtrünnige wirklich grüßen? Sollten wir uns an dies oder jenes denn nicht halten? Glaubt ihr wirklich daß Harmagedon 1975 nicht kommt? Sollten wir denn nicht dem TuvS vertrauen? Sollten wir uns denn nicht an die Anweisungen des TuvS voll und ganz halten? usw. usw. usw.

    Ein Stier der nicht will daß man ihn bei den Hörnern packen kann. Aber keine Angst es gibt noch andere Möglichkeiten einen Stier zu fassen zu bekommen als ihn an den Hörnern zu packen.

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