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Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt

In Glaube, Sitte, Heimat | Am 13 April 2009 | Von Wattenscheider Schule Patrick Joswig Bastian Schlange

Vergessen Sie Benedetto, vergessen Sie Luther, vergessen Sie Gandhi, Buddha und den Rest. Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt – das versichern wir Ihnen; wir haben es erlebt. Am Gründonnerstag im Königreichssaal in Dortmund Hombruch beim Abendmahl des Herrn. Ein Erlebnisbericht von Herrn Schlange und Herrn Joswig.

Zur Vorgeschichte:

Zum wichtigsten Fest des Jahres, dem Tode unseres Heilands, sollten die Menschen sich ihrer Wurzeln besinnen. Nur durch das Opfer Jesu haben wir das göttliche Geschenk empfangen, uns von der Erbschuld, dem Sündenfall im Paradies, reinwaschen zu können.

Verständlich, dass in den Wochen vor dem Osterfest die Zeugen Jehovas armen Sündern ihre Hand reichen und Einladungen an Haustüren, Straßenecken und Billardtischen verteilen.

Herr Schlange fand die Option auf Erlösung am Dortmunder Hauptbahnhof – auf den ersten Treppenstufen zur Innenstadt. Seine schlafverklebten Augen erblickten in der Morgensonne zwei zierliche Beine, die unter einem knielangen Rock hervorlugten. Sein Blick blieb hängen, wanderte hoch, und ein zartes Mädchenlächeln strahlte ihn an wie ein Stern am aufklarenden Nachthimmel. Eines kam zum anderen: der Frühling, die Röcke, Müdigkeit, Testosteron und Vogelgezwitscher. Herr Schlange lächelte zurück und das zarte Geschöpf mit ihrem verführerischen Rock streckte ihm einen Zettel entgegen.

„Darf ich dir eine Einladung geben?“

„Sicher.“

Dass diese unschuldige Schönheit eine Zeugin Jehovas war, begriff er erst, als er die letzten Stufen zum Paradies erreicht hatte. Auf dem Plateau standen sieben schöne Menschen in Maßanzügen und Businesskleidchen – aufgestellt wie Spinnen im Netz an jedem Eingang und Winkel. Zielsicher sprachen sie Fußgänger an – Weiblein zu Männlein, Männlein zu Weiblein. Sex sells – das schien selbst in Jehovas Reich angekommen, und Schlange war an den klebrigen Fäden aus Hoffnung, Begierde und Gratis-Broschüren hängen geblieben.

Er steckte an einem Informationsstand den aktuellen Wachturm in die Tasche und zog weiter in die Redaktion.

Siebzehneinhalb Zigaretten später kam ihm die Eingebung. Es war abends, er saß Zuhaus und hörte Musik. Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (in Form von Blutwurst), Genuss von Tabak „und so genannten Freizeitdrogen“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 122) – sieben von 14 Todsünden der Zeugen erfüllt. Es war Zeit für eine Waschung.

Herr Schlange goss sich ein neues Glas Glas Whisky ein, griff zum Telefon und rief Herrn Joswig an. Dessen erster Kommentar zur Aussicht auf Vergebung aller Sünden: „Geile Scheiße.“ (unanständiges Reden)

Joswig kicherte, und beide steckten sich eine Kippe an. Damit war es besiegelt. Touri-Fahrt zum Abendmahl. Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle schlagen Haken ins Paradies.

Gründonnerstag, die Anfahrt ins Himmelreich

Kurz nach 19 Uhr, Treffpunkt Redaktionsräume: Herr Joswig betritt das Großraumbüro gewappnet, um Gott auf eine neue Partie Mensch ärgere Dich nicht zu fordern – dunkle Stoffhose, blauer Pullunder, weißes Poloshirt und ein Scheitel, der jeder Brisk-Werbung geschmeichelt hätte.

Hinter zwei Flachbildschirmen entdeckt er Herrn Schlange. Ebenfalls gläubig gestylt: weißes Hemd, schwarzer Cord-Anzug, Rasur, nettes Lächeln. Joswig ist beruhigt. Wenn man Erlösung versprochen bekommt, sollte man sich auch in Schale werfen.

„Durch regelmäßige persönliche, aber unaufdringliche Besuche wollen wir erreichen, dass Medienvertreter erkennen, dass … wir keine grauen Mäuse sind, sondern durch schickliche Freizeitkleidung uns so geben, wie wir wirklich sind: nett, adrett und weltoffen (…); wir wie ‚Heintje’ sind – die netten Jungs und Mädels von nebenan.“ (Wachturm 15. Aug. 2000 S. 4)

Nach einer halben Stunde der Aufbruch. Vom Hauptbahnhof bis Hombruch per Auto gut zwanzig Minuten. Angespannte Heiterkeit erfüllt Joswigs Bulli. Erste Bedenken keimen auf.

Mit straff organisierten Drückerkolonnen lege man sich da an, hartnäckig und überzeugend. 20 Stunden macht ein Zeuge pro Woche auf Klingelmännchen. Jede Energiereserve wird der Verkündung der Wahrheit geopfert. Einmal in die Organisation gerutscht werden die sozialen Kontakte auf die eigenen Reihen beschränkt, der Ausstieg so immer weiter verbaut. Die Zeugen Jehovas werden Sinn, Zweck und Inhalt deines Lebens.

Ein Zigarettenstummel nach dem anderen landet im Aschenbecher oder auf dem vorbei ziehenden Asphalt. (Genuss von Tabak)

„Hilf den Brüdern zu erkennen, dass die Beteiligung am Verkündigen der guten Botschaft eine heilige Pflicht ist, ein Erfordernis, von dem unser Leben abhängt…“ („Gebt acht auf Euch selbst und auf die ganze Herde“ – Lehrbuch für die Königreichsdienstschule, Wachturmgesellschaft: 1991, S. 35)

Sie sind fast da. Schlange bekommt feuchte Hände, Joswig trommelt auf dem Lenkrad. An diesem Abend geht es um Leben und Tod, oder um 23 Besuche der „Verkünder“ vor der Haustür. Missionierung ist die Existenz eines jeden „Auserwählten“. Und die zwei verlotterten Tausendsassa sind auf direkten Wege in die Kommandozentrale der religiösen Staubsaugervertreter.

Ihr einziges Schutzschild gegen die ambitionierten Glaubensjünger: eine ausgefeilte Geschichte und zwei neue Identitäten (Lüge): Martin Glotz (Herr Schlange), trockener Alki, sucht Halt im Leben. Als ihm die süße Maus am Bahnhof wie ein Engel vom Himmel herab erschienen war und ihn zur Feier einlud, erfüllte ihn Hoffnung. Er ist auf der Suche. Als getretenener Hund natürlich auch vorsichtig. Deswegen die Begleitung durch seinen guten Freund Marcel Natas (Herr Joswig).

Aus anschwellender Paranoia wird ihr Wagen 750 Meter entfernt vom Königreichssaal geparkt. Die Zeugen dürfen niemals ihr Kennzeichen erfahren oder Flugblätter hinter die Scheibenwischer klemmen. Als sich die Wagentüren öffnen, steigen schwere Rauchschwaden in den milden Abendhimmel. Joswig hustet und steckt sich die nächste Kippe an, Schlange zieht nach. Dann Contenance, Jackett zuknöpfen, Ruhe finden – kein Lachen während der Zeremonie und kein Käsedipp zu den Oblaten.

An der Behringstraße 9, dem Hort der Königsreichskinder, steht ein massiger Typ, hellgrauer Anzug, gelbe Krawatte, Axel Schulz in zwanzig Jahren – nur besser gekleidet. Er entdeckt die zwei verunsicherten Gestalten an der Straßeneinfahrt, nimmt Blickkontakt auf. Die Schlinge zieht zu.

Kein Entrinnen, nur noch Hoffnung auf Erlösung.

Schlange und Joswig tapern wie eingeschüchterte Köter zum himmlischen Tor.

„Satan behauptete interessanterweise: Alles, was ein Mensch hat, wird er für seine Seele geben“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S.120; Hiob 2:4)

Das Abendmahl des Herrn, dem Himmel so nah

Durch die Milchglastüren zum Königsreichssaal klingen gedämpft Gebete.

Joswig zu dem Türsteher mit der gelben Krawatte: „Oh, schon angefangen. Dürfen wir überhaupt noch rein?“

„Selbstverständlich“, antwortet er mit sonorer Stimme und schiebt die zwei Sünder sanft ins Königreich.

Am Kopfe des Saales steht am Rednerpult ein Bruder mit Halbmond-Brille und feinen Gesichtszügen und erklärt in einleuchtender Klarheit, dass Wir alle Sünder sind und sich niemand davon selbst befreien kann. Der vollkommene Mensch ist nur eine Illusion der Werbeindustrie, niemand ist rein und perfekt. Der einzige Ausweg der Menschheit: Jehova. Logisch.

Schlange und Joswig schauen sich um. Auf den Stühlen, die den kleinen Saal füllen, sitzen rund 70 Personen jeglichen Alters und lauschen den Worten, die von vorn auf sie eindringen. Die Luft ist rein und sündenfrei.

Auf der rechten Seite sind die ersten beiden Stuhlreihen in vorderster Front unbesetzt. Offensichtlich die Besucherplätze. Die verirrten Himmelhunde schlurfen mit gesenktem Haupt über den beigefarbenen Teppichboden – vorbei an Drei-Generationen-Familien in perfekt sitzenden Anzügen und Kostümchen.

Die Präsenz der Zeugen schüchtert ein und beeindruckt zugleich. Eine junge Generation von Alpha-Menschen wächst hier heran. Athletische Körper, selbstbewusste Blicke, makellose Gesichter. Frauen in genetischer Schönheit und durchtrainierte Männchen, denen man unterwürfig die Kehle präsentieren will. Vielleicht ist ein Leben nach Gottes Wille doch förderlich für die Gesundheit von Körper und Geist.

Die zwei Ungläubigen umgibt eine Dunstwolke, als hätten sie in Aschenbechern gebadet. Im Antlitz der Designerstoffe wirkt Schlanges Cord-Jackett, das zerknitterte Hemd (beides H&M) und die ausgewaschene Cord-Hose (C&A) erbärmlich, Joswigs Pullunder gar indiskutabel. Obwohl die zwei auf alles vorbereitet schienen, kamen sie sich selten so deplaziert vor, zwei Hippies spielen auf dem Golfplatz Hacky-Sack.

Als sie sich setzen, steht an der gegenüberliegenden Seite ein dunkelhaariger Bursche mit breiten Schultern und kräftigen Oberschenkeln auf und verschwindet im Hinterzimmer. Wenig später kehrt er auf seinen Platz zurück, und ein freundlicher Teddybär setzt sich mit einem väterlichen Lächeln neben die beiden. Bei jeder Bibelstelle schlägt er die geheiligte Schrift auf, zeigt auf die richtige Stelle und hält das Buch der Weisheit in der ausgestreckten Hand den Unwissenden rüber, damit sie lesen können.

„Als Du zum ersten Mal gehört hast, was die Bibel wirklich lehrt, hat da dein Herz vor Freude, Begeisterung und Liebe zu Gott auch Feuer gefangen?“ (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 188)

Die weisen Worte hallen durch den Saal. Das Ende allen Lebens steht kurz bevor, die endzeitliche Entscheidungsschlacht im Krieg des Allmächtigen, das biblische Armageddon, bei den Zeugen das Harmagedon, bei den beiden Wölfen im Schafspelz in der ersten Reihe das unvermeidliche Karmageddon.

„Harmagedon nicht auf die leichte Schulter nehmen – Die Frage ist, auf welcher Seite jeder Einzelne in diesem entscheidenden Konflikt letztlich steht.“ (Wachturm 1. April 2008)

Nur 144 000 geistgesalbte Wesen gesammelt seit Anbeginn der Zeit wird ein Leben im Himmel gewährt. Bedingung u.a.: ein jungfräulicher Abgang. Joswig und Schlange senken ihre Häupter zu Boden. „Drecksscheiße“, hämmert es in ihren Köpfen. „Das kam zwei Jahrzehnte zu spät.“

„Wer flucht, missachtet den Schöpfer der Sprache. Angenommen, du hast einem Freund ein Hemd geschenkt oder einer Freundin eine Bluse. Was würdest Du denken, wenn er oder sie dein Geschenk als Fußabtreter missbrauchen würde? Was denkt wohl unser Schöpfer, wenn wir sein Geschenk – die Sprache – missbrauchen?“ (WTG März 2008, S.20)

Den besten Zeugen gehört der Himmel, den Rest (laut Wachturmgesellschaft leben derzeit 6,5 Millionen Zeugen Jehova auf der Welt) erwartet ewiges Leben auf Erden in der Kolchose der Glückseligkeit, den übrigen Rest (rund 6,75 Milliarden) der endgültige Tod.

Das Abendmahl: Der einzige religiöse Feiertag der Zeugen Jehovas ist das Abendmahl des Herrn, das auch Gedächtnismahl oder Feier zum Gedenken an den Tod Christi genannt wird. Dieses Fest wird einmal jährlich am 14. Nisan, dem Tag des alt-jüdischen Passahs, nach Sonnenuntergang gefeiert. Während der Feier wird eine Ansprache gehalten. Anschließend werden die Symbole, ungesäuertes Brot und Rotwein, herum gereicht. Nur eine Minderheit mit himmlischer Hoffnung (144 000) nimmt von den Symbolen. Die anderen geben sie weiter, ohne davon zu nehmen. (Was lehrt die Bibel wirklich? S. 206)

Der Höhepunkt des Abends: Die Symbole werden gereicht. Das stattliche Alpha-Männchen mit den kräftigen Oberschenkeln und ein nicht minder attraktiver Bruder Ende zwanzig stehen auf und reichen den ersten Reihen Schüsseln mit trockenem Brot. Richtige Heintjes hatten sich die zwei Sünder anders vorgestellt.

Schlange beobachtet Joswig, wie er nervös auf das Brot stiert, nach der Schüssel greift und sie schnell weiter reicht. Bei dem bauchigen Rotweinglas, in dem verführerisch der Traubensaft schwenkt, denkt er länger über eine Kostprobe nach. Als er das Glas schließlich aus der Hand gibt, atmet Schlange durch. Die Weinrebe der Erkenntnis hätte ihnen fast ihren Platz im Paradies gekostet. Geschafft. Nichts gegessen, nichts getrunken. Eine ziemliche scheiß Party so ein Abendmahl.

Nach fünf Minuten hinkt ein älterer Herr zum Gabentisch und stellt Brot und Wein zurück. Kein Krumen wurde angerührt, kein Schluck genippt. In Hombruch gibt es keine Auserwählten – und keine Jungfrauen.

Auszug aus dem Paradies

Zum Abschluss wird noch ein Liedchen geträllert, die zwei Himmelhunde bekommen ein eigenes Gesangsbuch. Die Gemeinde hat sie aufgenommen.

Nach einer Stunde und fünfzehn Minuten löst sich das Fest der Feste. Die Kinder dürfen wieder rumtollen, es wird gelacht und geredet. Joswig beobachtet, wie die zwei jungen Vorzeige-Zeugen nach vorn gehen und die Weingläser abwischen. Er entspannt sich wieder. Er würde bei den Zeugen keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Schließlich beugt sich der hilfsbereite Teddy rüber und fragt die beiden Sünder zu seiner Rechten, wie es ihnen gefallen habe.

Joswig von der Last der Paranoia befreit reagiert als Erster: „n bisschen viel auf einmal.“

Schlange schweigt betreten und reibt sich die Handknöchel. Irgendwann stammelt er mit belegter Stimme: „Es ging ziemlich an die Substanz. Kann ich mich denn auch – unabhängig von der Erbsünde – von all den Sünden befreien, die ich im Leben begangen habe?“ (Sexuelle Unmoral, Trunkenheit, Lügen, Habgier, unanständiges Reden, Missbrauch von Blut (Grützwurst und Blutwurst), Genuss von Tabak „und sogenannten Freizeitdrogen“)

Der Teddy: „Jesus hat sein Leben als Lösegeld für unsere Sünden gegeben.“

Joswig immer unbeschwerter: „Also quasi als zweite Chance.“

Der Teddy: „Ähm, quasi. Kein Mensch ist frei von Sünde, müsst ihr wissen. Niemand kommt als vollkommener Mensch auf die Welt.“

Ein wohliges Gefühl macht sich breit. Es scheint nicht alles für die zwei Sünder verloren. Immer mehr Zeugen scharren sich um die beiden, lächeln sie an, reichen ihre Hände, stellen sich vor. Wie eine himmlische Familie. Kleine Kinder werden von ihren Müttern geschickt, die verirrten Lämmer zu begrüßen. Auch die Frau des Teddys gesellt sich zu den ärmlichen Gestalten, eine adrette Mittfünzigerin mit eingeschnittenem Rock und straffen Waden (Schlanges Blick blieb an ihrem Oberschenkel hängen, als ein kleiner Junge sich an ihr vorbei zwängte und ihr rosiges Fleisch bis weit übers Knie freilegte, (Sexuelle Unmoral)).

Sie zieht ihre Tochter an die Seite, damit sie sich ebenfalls vorstellen kann. Den Sündern bleibt der Mund offen. Eine göttliche Blondine im strengen Rock, hauteng, der ihr knapp übers Knie reicht, dünne Nylons und schwarze Stilettos. Eine Frau zum Schänden und Niederknien (Sexuelle Unmoral). Zwei Sünder ein Gedanke – so schön könnte das Paradies sein.

Nachdem sie ein kleines Büchlein (Was lehrt die Bibel wirklich?) zugesteckt und jede erdenkliche Hilfe zugesichert bekommen haben, und ihnen der sympathische Teddy diskret und zurückhaltend eine Nummer für mögliche Bibelbesprechungen gereicht hat, werden die zwei aus dem himmlischen Reich geführt. Die Ferien auf der Paradiesinsel sind vorüber.

Sie schreiten vorbei an bezaubernden Frauen in provokanter Strenge (Sexuelle Unmoral), an Männern, die hinter ihren Rücken die Sonne verdunkeln könnten, Lächeln werden ihnen entgegen gebracht, Hände gereicht – Herzlichkeit wie Jesus bei seiner Ankunft in Jerusalem am Palmsonntag.

Epilog

Und die zwei Sünder haben, nachdem sie das göttliche Licht erblicken duften, nichts besseres im Sinn als die nächste Kneipe anzusteuern und den verschmähten Rotwein mit einem Glas Bier zu vergessen, feixend das Buch der Weisheit zu zerreißen und nachts den himmlischen Geschöpfen in ihren Röcken zu gedenken.

„Die Sünder werden von der Erde beseitigt werden; und was die Bösen betrifft, sie werden nicht mehr sein.“ (Psalm 104: 35)

See you in Hell, ihre Wattenscheider Schule.



379 Kommentare und 4 Ping(s) zu »Die Zeugen Jehovas sind die besten Menschen der Welt«

  1. #351 | Nupi sagt am 22. Oktober 2011 um 15:50

    An Katrin
    Auf solche Wortklauberer wie dich falle ich nicht herein.
    Nur weil Bruder Rutherford damals geglaubt hatte, Millionen jetzt lebender werden nie sterben, (Er dachte es kommt noch zu seinen Lebzeiten).
    Irren ist Menschlich, deswegen ändert die Bibel sich nicht.
    Selbst die Bibelforscher vor 1914 glaubten das Hamargedon schon 1914 käme, das glaubte Bruder Rutherford nicht.
    Man nicht eine ganze Religion als falschen Propheten beschimpfen, weil einzelne sich irren.
    Aus der Religion aus der ich ursprünglich komme, (Neuaopolisch) hat der Stammapostel steif und fest behauptet das Ende kommt noch zu seinen Lebzeiten.
    1965 ist er dann gestorben und nichts ist passiert.
    Statt einfach zu sagen, der Stammapostel ist nicht inspiriert von Gott hat die Neuapostolische Kirche einfach die Gnadenzeit verlängert.
    Der Gerichtstag ist aber schon seit Jesus Christus festgelegt, niemand kann diesen ändern.
    Die Wachtturm Gesellschaft (Offenbarung) was offensichtlich auch du studiert hast, hat nie behauptet Inspiriert zu sein, sie hat im Vorwort darauf hingewiesen, das nur die ausgeschriebenen Bibeltexte inspiriert sind, nicht aber die Kommentare dazu, die von der Wachtturm Gesellschaft kommen.
    Schliesslich sind einzelne Kommentare mehrfach geändert worden.
    Die Offenbarung der Wachtturm Gesellschaft trifft aber am ehesten zu, gegenüber anderen Religionen die noch nicht einmal die Heuschrecken erklären können.

  2. #352 | Nupi sagt am 22. Oktober 2011 um 17:01

    Ich rechne schon damit, das ihr mit einem Kommentar kommt, nicht jeder Nicht Zeuge Jehovas ist der Wachtturm Gesellschaft feindlich gesinnt.
    Auch meine Eltern und die Eltern meiner Frau sind uns nicht feindlich gesinnt.
    Sie sind sogar schon einige male in den Königreichssaal gekommen, auch mein ehemaliger Freund bevor ich die Wahrheit kennengelernt hatte, ist damals in die Versammlung gekommen.
    Wir kennen das schon das der Mensch sich immer der Mehrheit anschliesst, weil er Nachteile befürchtet.
    Die Bibel sagt das auch die Feiglinge den ewigen Tod verdienen, das heisst in den Feuersee geschleudert werden.
    Christus hat es uns vorgemacht, welchen Mut man braucht um ein Diener Gottes zu sein, er hat sich ohne Vorbehalte den Willen Gottes untergeordnet, auch wenn es einen schmerzvollen Tod bedeutet.

  3. #353 | Norbert Wache sagt am 22. Oktober 2011 um 18:58

    #351 | Nupi

    Ups, jetzt nun nur noch mit Synonym?

    Natürlich behauptet der tuvS nicht inspiriert zu sein, aber wehe man stellt etwas in Frage!!

    Wie Du mit der “Ex”-Schwester Katrin hier umspringst, zeigt doch nur wieder, wie unerträglich arrogant, hochnäsig und anmaßend (dumm-verblendet) Zeugens sind. Aber was solls, irgendwann kommt ja der große Knall und dann schauen wir mal, was oder wer von den falschen Religionen, wozu ich auch die Zeugen zähle, übrigbleibt.
    Die Bibel ist da ja recht eindeutig.

    Liebe Katrin,

    ich weiß ja nicht, wo Du heute glaubensmäßig stehst, aber schau doch mal bei uns rein: http://Freie-bibelforscher-borken.de. Du schreibst als Betroffene genau das, was ich auch von anderen “Älteren” gehört habe.

    Außerdem kann ja jeder sich die alten WT unter
    http://wtarchive.svhelden.info/?page_id=9 downloaden.

    Ich finde es z.B. schon sehr interessant, wie es möglich gewesen ist, die Teilnahme am 1. Weltkrieg anhand der Bibel zu rechtfertigen

    Jehovas Segen

  4. #354 | Rudi Gems sagt am 22. Oktober 2011 um 21:43

    Pass mal auf Nupi? ich habe nichts dagegen, wenn Du dich mit erwachsenen Menschen triffst, und irgendwelche Zirkusnummern veranstaltest. Von mir aus, könnt ihr Götter verehren, die 3 Geschlechtsteile haben, und mit 3 Frauen gleichzeitig…. Von mir aus, könnt ihr euch eine Puppe bauen, die so aussieht, wie euer Gott, und darum mit Baströckchen, oder wenn die Gesetze eingehalten werden, auch nackt, um die Puppe tanzen. Im Gegenteil, ich könnte Dich durchaus achten.

    Problematisch, wird es für mich immer, wenn Kinder ins Spiel kommen. Für mich, ist jede Einbeziehung, von Kindern, in Religionen, “Religiöser Missbrauch”. Religiöser Missbrauch, ist viel schlimmer als Sexueller Missbrauch. Beim sexuellen Misbrauch, gibt es nichts Vergleichbares, zu “Religiösen Wahnvorstellungen” genauso, wie zur Bigotterie. Deshalb, sollte es nach meinem Dafürhalten, einen eigenen Strafrechtsparagraphen, gegen Religiösen Missbrauch bei Kindern geben.

    Ich habe es selber gesehen und erlebt, was aus Menschen werden kann, die in religiösen Verhältnissen reingeboren werden, oder als Kleinkinder, dort mitgeschleppt werden. Was ich dort zu sehen und zu hören bekommen habe, bereitet mir heute noch Alpträume.

    Insbesondere die sexuelle Entwicklung, die solche Menschen genommen haben, haben bei ihnen, so viele unheilbare Schäden hervorgerufen, das man eigentlich geneigt ist, alle Religionen verbieten zu lassen.

    Daneben stört es mich sehr, wenn Menschen, ungefragt, an meine Haustüre kommen, und mir ihre Religion aufzudrängen versuchen. Genauso, wie auf Marktplätzen oder auf anderen öffentlichen Einrichtungen. Eigentlich, müsste man jedem Zeugen Jehova, ein Hausverbot erteilen, und im Wiederholungsfalle, wegen Hausfriedensbruch, Anzeige erstatten.

    Und wenn ich hier solche Drohungen lese, Teilzitat von Nupi:

    “Die Bibel sagt das auch die Feiglinge den ewigen Tod verdienen, das heisst in den Feuersee geschleudert werden.”

    Dann werde ich ungehalten. Die Einzigen, die man in den Feuersee schleudern sollte, das sind die Zeugen Jehovas, und zwar die Ältesten (natürlich Du, Ältester, nicht!”, zuerst. Allerdings, stehe ich Gewalt, grundsätzlich so ablehnend, gegenüber, das ich mich sogar, schützend vor Zeugen Jehovas stellen würde, auch wenn es mir schwer fiele.

    Grüße, Rudi Gems

  5. #355 | Katrin sagt am 22. Oktober 2011 um 22:57

    An Nupi
    freue mich daß Du geantwortest hast. Hab nicht damit gerechnet,was meinst Du mit ” Wortklauberer”? Ich habe nur meine Ansicht der Dinge dargelegt. Ich beschimpfe nicht eine ganze Religion ein falscher Prophet zu sein sondern sage das die Wachtturmgesellschaft falsche Prophezeiungen verbreitet hat. Sie nimmt sich nur seit geraumer Zeit damit zurück weil keine ihrer Harmagedonprophezeiungen in Erfüllung gegangen ist. Ich spreche hier auch nicht von anderen Religionsgemeinschaften sondern von den Zeugen Jehovas die behaupten die einzig wahre Religion zu vertreten. Ich habe in den 80-zigern meinen Urlaub im Predigtdienst verbracht und traf da auf eine Familie die uns wirklich herzlichst in ihr Haus einlud. Der Vater war auch ein Ältester in einer anderen Religionsgemeinschaft. Wir brachten unser Anliegen vor und unterhielten uns über die Bibel. Aber am Anfang des Gespräches sagte dieser Mann etwas was mir im nachhinein zu denken gab: Er freue sich mit anderen Christen über die Bibel zu reden und sich austauschen zu können. Denn wenn er glauben würde, das er .bzw seine Glaubensgemeinschat allein den einzig wahren Glauben hätten dann wäre er am dran.Darum geht es mir, darum bin ich weg von euch. Die Wachtturmgesellschaft behauptet das einzig wahre Sprachrohr Gottes zu sein Aber das wirklich einzige und wahrhaftige Sprachrohr Gottes kann und darf nicht so irren! Dieser absolutistische Anspruch auf Wahrheit, daß nur Zeugen Jehovas Harmagedon überleben werden, ist eine gottlose Anmaßung in Anbetracht der falschen Prophezeiungen die diese Führung der Organisation eindeutig gemacht haben Niemand hat die Wahrheit. Laß Dir vor keinem erzählen erzählen daß es nur wahre Dinge gibt. Jeder siehts für sich. So sehe ich die Dinge ohne den Glauben verloren zu haben. Jede Religion hat ihre Berechtigung und jede Religion die behauptet die einzig wahre zu sein ist fasch.

  6. #356 | Katrin sagt am 23. Oktober 2011 um 12:36

    Hallo und noch mal an Nupi,
    ich habe ja auch nie gesagt daß die Wachtturmgesellschaft behauptet hätte inspiriert zu sein. Nein das hat sie auch nicht aber sie behauptet die alleinige Wahrheit zu haben. Und maßt sich daraufhin an Menschen vorschreiben zu können was wahr, richtig oder falsch ist. Sie stellt Regeln für die Zeugen Jehovas auf, die nicht einmal biblisch begründet sind. Geburtstage. Nirgends in der Bibel steht daß man das nicht feiern dürfe. Und eine Argumentation: Weil in der Bibel steht daß Christen bei Geburtstagsfeiern von Heiden hingerichtet wurden, wäre dies ein heidnisches Fest welches Christen nicht begehen dürfen, ist schon ziemlich weit hergeholt um dies u.v.m. als Dogma zu manifestieren. Auch die Frage des Blutes ist ziemlich heikel. Und da ist man ja bereits von einer totalitären Haltung in der Zeit schon ziemlich zurückgewichen. Denn enthaltet euch des Blutes. Was heißt das für einen Menschen? Für mich heißt das, daß ich niemals Blut vergießen würde. Kein Menschen-, oder auch Tierblut. Niemals töten würde. Ja das Blut ist heilig, eben weil es auch Leben retten kann durch eine Transfusion. Und so könnte man das ewig weiterführen. Das alles sind Auslegungssachen, die jede Religionsgemeinschaft für sich auslegt. Keine Regeln der Bibel die für Christen unbedingt gültig sind. Und weil dies so ist, würde ich mich keiner Religionsgemeinschaft mehr anschließen. Jede legt irgendwelche Dinge für sich aus, nach ihrem eigenen Gutdünken. Denn wenn Eure Führer nicht inspiriert sind nach welchen Regeln und Gesichtspunkten legen denn sie die Bibel dann aus? Nach ihrem eigenen Gesichtspunkten. Wie s i e die Dinge für s i c h so sehen? Ist ja ok. Aber dann kann und darf ich doch nicht behaupten die einzig wahre Religion zu vertreten. Und wenn sie nicht inspiriert sind wie kommen diese Männer dann auf den Gedanken zu behaupten daß alle Nicht- Zeugen- Jehovas in Harmagedon sterben werden? Wer hat ihnen das gesagt? Vielleicht dasselbe Licht das seine Farbe oder Intensität schon so oft gewechselt hat? Von wem kommt denn dieses Licht das Eure Führer schon so oft in die Irre geführt hat. Kann ich einer solchen Führung noch vertrauen? Die behauptet die einzig wahre Religion zu vertreten. Nein ich nicht. Also mußt Du eigentlich nicht an Gott glauben sondern an die Wachtturm Gesellschaft!!!!!!!!!!!!!!

  7. #357 | Rudi Gems sagt am 23. Oktober 2011 um 14:43

    Hallo Katrin!

    Mich würde mal interessieren, was die Bibel, heute noch, für eine Bedeutung für dich hat? Hast Du dir mal die Entwicklungsgeschichte der Bibel angesehen?

    Grüße, Rudi Gems

  8. #358 | Nupi sagt am 23. Oktober 2011 um 15:09

    An Norbert Wache
    Die Bibel ist die alleinige Wahrheit.
    Niemand behauptet das Bruder Ältester immer richtig liegt.
    Im aktuellen Wachtturm steht wie man sich verhalten soll, wenn Differenzen entstehen, das kannst du jetzt nicht mehr wissen weil du weg bist und den Wachtturm nicht mehr liest.
    Die Ältesten werden sogar im aktuellen Wachtturm dazu angehalten, sie dürfen weder die Klage eines betreffenden als unwichtig betrachten noch dürfen sie parteiisch sein und sich auf die Seite von 1 Person schlagen.
    Sie müssen immer beide Personen anhören, bevor sie ein Urteil bilden.
    Wahrscheinlich ist schon soviel passiert das sie das deshalb schreiben.
    Und genau das habe ich mit dir gemacht.
    Ich bin weder auf dein Pferd gesprungen.
    Ja Ja Norbert Wache du hast recht, gegen deine böse Frau muss man unbedingt etwas unternehmen, die Ältesten gehören bestraft.
    Noch habe ich deine Klage als unwichtig abgetan, ich habe versucht Rat zu geben, der Rat wurde aber von dir nicht angenommen.
    Das du ausgerechnet an so einen Ältesten geraten bist, der das zu den Zeitpunkt noch anders gesehen hat, da kann weder ich etrwas für noch die Wachtturm Gesellschaft.

    An Katrin
    Ich habe nicht behauptet, das du die Wachtturm Gesellschaft als falschen Prophet bezeichnest, die Wachtturm Gesellschaft wird allgemein als falscher Prophet bezeichnet und springst einfach auf dieses Pferd auf und plapperst alles nach was die Welt dir erzählt, obwohl du selbst gelernt hast, das die Wachtturm Gesellschaft sich nicht als inspiriert bezeichnet, hast du ja im letzten Kommentar selber zugegeben.
    Ich finde es aber merkwürdig das du denkst das die Wachtturm Gesellschaft einfach Lehren ändern kann die in der Bibel festverankert sind, nur weil sie nicht in unsere Zeit passen.
    Das ist genau das was die Kirchen machen, und deshalb lästert die Welt über die Kirche.
    Wie oft hört man einfach, dann komme ich halt in die Hölle, das ist mir doch egal.
    Diese Egal Einstellung hat die Kirche zu verantworten.
    Ich sage auch nicht, das ich im Alltag täglich auf Feinde stosse.
    Wenn ich Personen versuche zu beruhigen, weil jemand mir sagt: Nur weil er kein Zeuge Jehovas ist deswegen muss er doch nicht gleich böse sein.
    Dann erzähle ich immer die Geschichte von Lots Frau, die war auch ein guter Mensch war Gastfreundlich.
    Nur leider hatte sie sich umgedreht, weil sie die Stadt und ihre Reichtümer so begehrt hatte.
    Wenn ich damals vor der Titanic gewarnt hätte und ich bekomme nur zu Antwort das Schiff ist unsinkbar dann kann ich nichts machen.
    Es sind damals 1911 doch nicht nur Böse Menschen ums Leben gekommen.
    Christus sagte zu seinen Jünger: Als ein Turm auf Menschen fiel und sie begraben hatte ihr glaubt doch nicht das dies alles böse Menschen waren.
    Zeit und unvorgesehenes Geschehen trifft alle, egal ob gut oder böse.
    Die Menschen in den Kirchen wollen wollen das nicht glauben, die wollen an ihre Schutzengel glauben, meine eigene Cousine (Neuapostolisch) hat mir gesagt: alle Menschen denen etwas passiert sind automatisch Ungläubige.
    Und mit solchen Lehren möchte ich nichts zu tun haben.

    An Rudi Gems
    Mach was du willst, aber lass mich und meine Familie in Ruhe.
    Wenn du es nötig hast zu einer Prostituierten zu gehen, dann will dich wohl keine Frau haben.
    Wenn du nicht in der Lage bist mit Frauen umzugehen, dann kann ich nichts dafür.
    Sehe zu wie du klar kommst.

  9. #359 | Nupi sagt am 23. Oktober 2011 um 16:31

    Eure Einteilung der Menschen in Gut und Böse geht mir langsam auf den Wecker.

  10. #360 | Katrin sagt am 23. Oktober 2011 um 17:10

    Hallo Rudi,
    ja da bin ich mir selbst nicht mehr so sicher. Habe mir auch viel Material über die Entstehung der Bibel besorgt, auch über die Theorie daß die angebliche Hure Maria Magdalena eigentlich auch aus königlichen Geblüht stammt und mit Jesus verheiratet war. Auch das es noch viel mehr Evangelien gibt, die aber nie in die Bibel aufgenommen wurden. Also ehrlich gesagt halte ich die heutige Bibel nicht mehr für das Buch der Bücher, sondern für ein, auch von sogenannten “Heiden”, manipuliertes Buch. Siehe nur das Konzil von Konstanztinopel. Dieser Typ war Heide und hat eigentlich nur erkannt daß dieses Christentum im Vormarsch und die Zukunft war. Deshalb hat er den christlichen Glauben angenommen und am Ende die Inhalte für das Buch der Bücher bestimmt an das noch heute so viele Menschen glauben. Ist eigentlich schon irre. Und dann kommen noch Fanatiker wie die Zeugen Jehovas und nehmen dieses Buch wortwörtlich und errichten eine dogmaische Glaubenslehre.

  11. #361 | Katrin sagt am 23. Oktober 2011 um 17:24

    Hallo Nupi,
    gehts noch? Wer teilt denn hier die Menschen in gut und böse? Na? Das seid ja wohl ihr zum Kukuk. Aber das zeigt mal wieder die Intolleranz der ZH. Wenn Euch die Argumente ausgehen, weil man eben am Ende gegen die WAHRHEIT keine Argumente mehr bringen kann, zieht man sich beleidigt zurück. Weißt Du, man hat uns damals sogar noch gelernt zu sagen daß uns die Sache zu heilig ist um darüber zu streiten. Na kommt Dir das bekannt vor??? Wenn einem die Argumente ausgehen….. Ich bedaure nur die “kleinen Mitglieder” die sich von dieser Wachtturmgesellschaft immer noch so blenden lassen. Alles bedingungslos erfüllen und zu dem Punkt gebracht werden nicht mehr selbst zu prüfen oder gar nachzudenken. Ich will hier nicht von Gehirnwäsche sprechen, weil ich die so selbst nie erlebt habe, aber geistige Manipulation und Gruppenzwang, sowie die ständige Angst vor der Vernichtungsstheorie lassen menschliche Gehirne schon schwinden.

  12. #362 | Katrin sagt am 23. Oktober 2011 um 18:18

    Hallo Norbert,
    war auf der Seite die Du angegeben hast. Ja dieses Lied kenne ich auch. Ja viel Leid geschieht in der Welt ohne ersichtlichen Grund. Aber die Lösung heißt nicht ZJ. Ich habe mich wie gesagt 1988 von dieser Organistion getrennt, habe dann 1989 geheiratet. Mein Mann war Atteist, hat aber meinen Glauben an ein höheres Wesen aktzeptiert. Wir waren ein ganz normales Ehepaar. Nur daß mein Mann schon mit 18 Jahren schwer an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war. Das war 1978. Man hat ihn kaputtgeheilt. 1978 steckte das alles noch in den Kinderschuhen und man hat ihn einer Ganzkörperbestrahlung ausgesetzt, was zur Folge hatte das man sein gesamtes Gefäßsystem zerstört hatte. Nach den Jahren kamen immer mehr Folgekrankheiten. Die Kardiologin sagte, er habe das Gefäßsystem eines 80 zig Jährigen. Und das mit Anfang 40. Ja und mit 45 dann der Infarkt. Folge: Krankenhaus, Gefäßöffnung, Erholung und dann der Rückschlag. Reinfarkt. Man hat das Gefäß nicht mehr öffnen können. Aber er lebte. Doch wie. Man spritzte ihm Morphium was dann auch nicht mehr half. Letztendlich ist er im Klinikum aus dem 7. Stock in den Tod gesprungen. Ich war 42 stand kurz vor meinem 43 Geburtstag. Vielleicht habe ich seinen Tod nie wirklich verarbeitet. Habe 2 Therapien gemacht, eine 6 wöchige Kur erhalten, aber all das kann mir meinen Mann nicht wiedergeben. Aber ich glaube daran daß wir uns wiedersehen werden egel wie, ob im Himmel oder auf der Erde. Ich weiß es nicht und halte Menschen einfach für anmaßend die meinen sie hätten die Wahrheit für sich allein gepachtet. Ich achte, so wie auch mein Mann oder mein noch lebender Schwiegervati, jede Religion, aber keine sollte für sich den Anspruch erheben die einzig Wahre zu sein.

  13. #363 | Rudi Gems sagt am 23. Oktober 2011 um 19:41

    Gut sind für die meisten von uns, Menschen, die sich an die Gesetze halten, und ein gesundes Verhältnis zur öffentlichen Ordnung entwickeln. Und vielleicht, wenn es machbar ist, erwarten wir noch ethisches Verhalten.

    Schlecht, sind für uns Menschen, die mit der Bibel unter dem Arm, durch die Gegend laufen, andere belästigen, und mit fragwürdigen Bedrohungen, wie Harmagedon, Hölle, Dämonen, Gewaltverherrlichung, Steinzeitsexualität, Ewige Qualen, Ewige Verdammnis, Sippenhaft und Kanibalismus, unter Druck setzen. Menschen, die trotz Aufklärung, Grundgesetz und modernes Strafrecht, immer noch die Bibel, als die “Wahrheit” betrachten, wo dies, z.T. diametral anders gesehen wird.

    Daneben, mögen wir es gar nicht, wenn in der Rechtspflege, gezielt, der graue Bereich, zu eigennützigen Zwecken ausgenutzt wird, um Macht über andere Menschen zu bekommen. Solche Menschen, betrachten viele von uns, als “Böse”. Und wenn wir Dir, Nupi, damit auf den Wecker gehen, könnte dies sogar beabsichtigt sein. Hast Du Nupi, Dir eigentlich schonmal die Frage gestellt, ob Du UNS, auf den Wecker gehst?

    Grüße, Rudi Gems

  14. #364 | Nupi sagt am 23. Oktober 2011 um 22:25

    An Katrin
    Wenn es noch andere Möglichkeiten gibt, mit seinen Mitmenschen Frieden zu schliessen als die Wachtturm Gesellschaft vorschlägt, dann kannst du ruhig Vorschläge machen.
    Die Wachtturm Gesellschaft ist offen für alles, sie kann jemand auch loben.
    Die wollen nur nicht hören, was nicht möglich ist, das landet sofort im Papierkorb.

  15. #365 | Rudi Gems sagt am 24. Oktober 2011 um 13:37

    Teilzitat von Nupi:

    “Wenn du es nötig hast zu einer Prostituierten zu gehen, dann will dich wohl keine Frau haben.”

    Das hat strafrechtliche Relevanz! Wundert mich allerdings nicht, das Zeugen Jehovas, sowas nötig haben. Zeigt es doch ihren wahren Charakter.

    An Stefan Laurin!

    Lass dieses Teilzitat bitte drin. Ich gehe ganz bestimmt nicht zum Staatsanwalt, deswegen. Ein besseres Zeugnis, hier öffentlich darzustellen, wes Geistes Kind man in Wirklichkeit ist, kann man kaum abgeben.

    Grüße, Rudi Gems

  16. #366 | Rudi Gems sagt am 24. Oktober 2011 um 14:04

    Hallo Katrin!

    Danke, für Deine Antworten! Ist schon erschütternd, was Du, aber insbesondere Dein Mann, erlebt haben.

    Ich gehe auch davon aus, das es einen Schöpfer gibt. Und die Evolution, kann auch vieles erklären. Aber einiges, ist so präzise, in der Evolution abgelaufen, das man kaum bestreiten kann, das da nicht noch eine andere “Kraft”, als der “Zufall” dahinter steckt. Trotzdem kann und darf ich nicht missionieren. Dieses Recht, hält sich der Schöpfer persönlich vor.

    Es gibt durchaus Perlen in der Bibel. Ich zähle dazu das Hauptgebot zur Nächstenliebe, aber auch das Gebot, das man die “Goldene Regel” einhalten muss. Dann finde ich die Stelle, mit der Ehebrecherin, bei Johannes brilliant, obwohl es eine nachweisliche Fälschung ist. Und die Ausführungen des Paulus, über die Liebe. Fast Alles andere, kann man knicken. Das sagt mir gar nichts, ist mir zu gefährlich, oder einfach zu märchenhaft.

    Menschen, die ehrliche Nächstenliebe praktizieren, an die tritt der “Schöpfer”, früher oder später ran. Er hat dort so eindeutige Methoden, an Menschen ranzutreten, das es für sie unübersehbar wird. Wenn der Kontakt entstanden ist, bekommt man Inspirationen, wo der Schöpfer einem genau erklärt, was er von einem will. Dann steht man aber auch unter persönlichem Schutz dieses Schöpfers, und zwar im Diesseits. Dann fällt einem auch nicht zufällig, ein Turm auf den Kopf.

    Wenn Du also, Kontakt, zu diesem Schöpfer haben willst, Katrin?, dann kann ich Dir nur empfehlen, größtmögliche Nächstenliebe zu üben. Das Du deinen Mann, nochmal sehen wirst, dafür kann ich Dir keinen Mut machen, Katrin. Nach allen Informationen, die ich habe, ist nach dem Tod, Schluss, auch wenn es in des Menschen Natur liegt, dies nicht wahr haben zu wollen.

    Grüße, Rudi Gems

  17. #367 | Katrin sagt am 24. Oktober 2011 um 17:50

    Ich glaube nicht daß man eine Wachtturmgesellschaft braucht die einem sagt wie man mit seinen Mitmenschen Frieden schließen kann. Das muß schon jeder Mensch für sich allein erkennen und auch tun. Diese Wachtturmgesellschaft greift einfach voll und ganz in das Leben und die Privatsphäre ihrer Mitglieder ein. Ich glaube ihr bräuchtet die Bibel überhaupt nicht, hauptsache der Wachtturm ist da. Und für mich ist es schon wie ein Anbeten dieser Organisation. Wir machen alles was diese Organisation uns sagt. Kritik ist nicht willkommen und wird auch nicht zugelassen. Alles, alles was diese Herren da oben sagen ist richtig und Gesetz. Das kann aber auch nicht gesund sein. Und dann die Aufforderung daß man einen Bruder oder eine Schwester die sich nach der Meinung der Obergurrus irgendeines Vergehens schuldig gemacht hätten, oder sogar nur eine Meinung geäußert haben , die eben nicht so ganz im Einklang mit den Lehren der Wachtturmgesellschaft steht, diesen umgehend den Ältesten zu melden. Also nimm mirs nicht übel aber Stasimethoden waren so ähnlich. Und sag jetzt nicht es dient nur dazu die Einheit der Organisation zu erhalten. Das ist doch Gleichschaltung im äußersten Ausmaß.

  18. #368 | Katrin sagt am 24. Oktober 2011 um 18:21

    Hallo Rudi,
    hab grad Deinen Kommentar gelesen. Danke für Deine lieben Worte. Ich glaube ehrlich gesagt nicht daß mit dem Tod alles aus und schluß ist. Ich hatte nach dem Tod meines Mannes Träume aber auch Erlebnisse die mir das Gefühl gaben er wäre immer noch um mich. Das hat zwar mit der Zeit nachgelassen, aber damals hatte ich wirklich voll das Gefühl er wollte sich verabschieden, weil er das zu Lebzeiten nicht mehr konnte. Aber wie gesagt ich weiß es nicht. Klar kann man sagen so etwas kommt aus dem Unterbewußten und ist eine Schutzmaßnahme des Körpers. Aber vieles war so wahrhaftig oder erschien es zumindest. Aber wir werden es ja alle irgendeinmal sehen wenn es ein Leben nach dem Tod gibt und wenn eben nicht dann merk ich das sowieso nicht mehr. Hat auch was Gutes an sich.

  19. #369 | Nupi sagt am 24. Oktober 2011 um 18:30

    Glaubt doch was ihr wollt, ich klinke mich aus.
    Und wenn ihr meint, ihr müsst Selbstmord begehen um zu irgendwelchen Kometen zu fliegen ist das eure Sache.
    Ich mache da nicht mit und werde es nie gutheissen.
    Zu euren Kommentaren äussere ich mich nicht mehr, ihr glaubt sowieso was ihr glauben wollt.

  20. #370 | Nupi sagt am 24. Oktober 2011 um 19:01

    An Rudi Gems
    Gehe mit meinen Kommentar an die Presse, da hast du mehr Erfolg als mit den 5 Lesern die hier auf der Seite sich einloggen.
    Ich werde mir im Gegenzug alle Kommentare kopieren zum Beispiel von Katrin, das die Wachtturm Gesellschaft wie die Stasi arbeitet.
    Immer einseitig uns Kriminelle Beweggründe nachzustellen, während solche Leute wie ihr immer als Unschuldslämmer dasteht, halte ich nichts davon, deshalb habe ich mich darauf verlegt meine Meinung zu sagen auch wenn sie anderen Leuten nicht gefällt.

  21. #371 | Rudi Gems sagt am 24. Oktober 2011 um 19:13

    Hallo Katrin!

    Die Sache, ist ja noch viel schlimmer. Jetzt beschuldigt mich dieser fragwürdige Zeuge Jehovas, auch noch in aller Öffentlichkeit, “das ich zu Prostituierten ginge”. Ich bin überhaupt kein Zeuge Jehovas. Diese Menschen, sind offensichtlich, teilweise von Wahn befallen.

    Natürlich, ist es vorstellbar, das man, wenn man außer der Bibel, keine Bücher liest, auch nicht mitbekommt, das Prostiuierte, heute, ganz öffentlich, über ihren Job schreiben. Z.B. “Hure in Berlin”, oder “das erste Mal, und immer wieder”. Dann ist es u.U. möglich, das man meint, wenn hier einer über Huren schreibt, das er auch dort gewesen sein muss. Es scheint offensichtlich, auch an Intellekt zu fehlen.

    Für mich, ist im Laufe der Diskussion, klar geworden, das man mit Zeugen Jehovas, gar keinen Frieden schließen kann. Entweder ist man bereit, jeden Schei… in diesem Haufen mitzumachen, oder aber man wird zum Gegner, oder gar zum Feind. Streng nach dem biblichen Motto, “Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich.” (ist übrigens auch das Motto der Mafia). Mit solchen Menschen, gehen wir hier im Blog, nach meinem Geschmack, wohl noch zu zaghaft um?

    Grüße, Rudi Gems

  22. #372 | Stefan Laurin sagt am 24. Oktober 2011 um 19:16

    OK, das läuft hier aus dem Ruder. Wir schließen die Kommentarfunktion für eine Zeit.

  23. #373 | Katrin sagt am 29. Januar 2012 um 20:52

    Hallo Rudi, also das geht mir jetzt auch zu weit daß hat nichts mehr mit Diskussion zu tun. Aber ich freue mich daß der Blog wieder geöffnet ist. Und ich bleibe dabei. Nicht die einzelnen Mitglieder der ZJ stellen irgendeine Gefahr dar, sondern die WTG weil sie Menschen geistig versklavt. Nach dem Tod meines Mannes stand plötzlich eine ehemalige “Freundin” aus ZJ-Zeiten vor meiner Tür. Sie hatte meine Mutti getroffen und meine Mutti, sich damals sehr viel Sorgen um mich machend, erzählte der Schwester daß es mir nicht gut ginge. Meine Mutti war nie Schwester deshalb durfte die ZJ, ich nenne sie jetzt einfach mal”A”, sich mit meiner Mutsch unterhalten. Jedenfalls “A” suchte und fand mich. Sie erzählte mir daß in den Versammlungen davon gesprochen wurde auch an die zu denken die die Organistation verlassen haben. Und da hätte sie sofort an mich gedacht. Dann traf sie meine Mutti und sah dies als Zeichen Jehovas. Wir trafen uns öfter, unterhielten uns. Sie sagte mir daß es für sie das Größte wäre mit mir die Bibel zu studieren. Ich ließ keinen Zweifel daran daß dies nicht geschehen würde, da ich nie wieder ZJ würde. Sie sagte mir auch daß es nur Jehova wüßte wer Harmadon überlebt und daß niemand sagen kann wer überlebt. Aber bei einem Gespräch über die Zeit der Auferstehung der Toten meinte sie plötzlich daß sie sich ungemein darauf freue meinem Mann erzählen zu können “ICH HABE DEINE FRAU GEKANNT” Hoppla. Ich sah sie nur an und sagte das brauchst Du nicht denn ich stelle Euch zwei Euch selber vor. Aber mir wurde klar, hier werden, wie ich im Netz auch schon gelesen hatte, zwei Wahrheiten von der WTG gelehrt. Für die “Welt”: Niemand kann sagen wer Harmagedon überlebt. Für die ZJ aber die unabdingbare These: Nur die ZJ werden Harmagedon überleben. Sie hatte sich quasi selbst verraten. Wir tafen uns auch weiterhin und sie versuchte vieles um mit mir ein Bibelstudium zu beginnen. Ich lehnte ab. Dann hörte ich nichts mehr von ihr. Durch einen Zufall traf ich sie weil ich einen Arzttermin in der Straße wo A wohnt, hatte. Sie schrieb dieses zufällige Treffen natürlich wieder der Fühgung Jehovas zu, weil sie schon die ganze Zeit versucht hätte mir einen Brief zu schreiben um mir zu erklären daß wir von nun an wieder jeder seinen eigenen Weg gehe. Ich hatte nichts dagegen, denn das war mir von vornherein klar. Aber der Beweis war nur zu deutlich. Diese Kampagne der WTG war nur ein kläglicher Versuch Abrünnige wieder in die Organisation zu holen. Wenn dies nicht gelang, wurden die ZJ dann wieder von dem “Rückkehrkanditaten” abgezogen. So war das auch bei mir eindeutig der Fall. Aber was mir besonders auffiel da stand mir 2005 eine ganz andere A gegenüber als ich sie in den 80ziger Jahren kennengelernt hatte. A war zwar schon damals eine tiefgläubige ZJ aber sehr viel kritischer, auch als ich damals mit meinen 19 Jahren. So übte sie Kritik an einem Bruder wegen seiner Frau mit denen sie einem Mietshaus zusammen wohnte. Sie fragte diese Schwester was nun los sei mit ihr und ihrem Mann und die Schwester hätte nur gesagt, ich bin glücklich mit ihm, A meinte nur es gehe doch nicht an daß ein Mann nicht sehe das die Frau an seiner Seite zugrunde geht. Ich verstand das damals nicht, konnte mir nicht vorstellen daß so etwas bei den ZJ vorkomme. Ich fragte A dann 2005 nach dieser Schwester. Sie erzählte mir daß sie sehr krank wäre und kaum noch Erinnerung an früher hätte, genauso wie A selbst. Sie erklärte mir daß sie sich an früher nicht erinnern konnte auch nicht an die Zeit wo wir uns kannten. Aber das Verhältnis der Schwester und ihrem Mann wäre jetzt gut. Wenn es in der Versammlung zu Gesprächen über frühere Zeiten käme näme er sie in die Arme und sagte, ja so war das aber daran erinnerst Du Dich nicht mehr, nicht war? Und die Schwester würde dann nur nicken. Ganz so schlimm geht es A nicht, aber daß auch Sie ihr Gedächtnis verloren hat und sich nur an die Dinge nach ca 2000 erinnern kann ist schon mehr als seltsam. Was mit den beiden wirklich passiert ist weiß ich nicht, hatte ja nach meinem Austritt keinen Kontakt mehr zu ihnen ich weiß nur daß die beiden Schwestern als ich sie in den 80zigern kennenlernte kerngesunde junge Frauen waren. Auch würde mich das Schicksal einer Schwester namens Ruth und ihrer Schwester aus dem Erzgebirge interessieren. Auch an die beiden kann A sich nicht erinnern obwohl wir in den 80zigern bei deren Familie zu Besuch im Winterurlaub waren. Die Ältere der beiden saß vollkommen apatisch vor sich hinstarrend in den Armen der Mutter auf der Coutch mit einem Stofftier an sich gedrückt. Ruth, die jüngere Schwester war zwar gesünder aber sehr gedrückt. Dann sagte A mal zu mir daß es doch nicht normal sei daß die Zwei von ihrem Vater 20:00 Uhr zu Bett geschickt wurden und dann mit Stofftieren im Arm schliefen. Zwei erwachsene Frauen von damals ca 26 und 28 Jahren. Wie gesagt ich verstand das damals nicht, war zu jung und viel zu verblendet von der sogenannten “Wahrheit” und hatte auch als Kind, anders als A nichts schlimmes erlebt. Aber A hatte damals Sensoren für Kinder und Menschen denen es nicht gut ging und sie fühlte glaube ich auch wenn etwas ungeheuerliches geschehen war. Aber das hat sie heute nicht mehr im Gegenteil. Sie sagte zu mir daß sie selbst die Brüder anerkennt die sie persönlich überhaupt nicht ausstehen kann weil Jehova sie in ihr Amt eingesetzt hat und es ihr nicht zustünde darüber zu urteilen ob dies richtig oder falsch ist. Nun urteilt einfach selbst was ihr von dieser Sache und diesen Gedächtnisverlusten haltet. Ich möchte garnicht weiter drüber nachdenken was da passiert sein kann. Ich weiß nur eines A war eine gläubige aber mutige Schwester die an die Reinheit der Organisation glaubte und zur Not oder bei irgendeinem Verdacht sich auch an die Ältesten gewandt hätte. Nun ja vielleicht hat sie das ja leider auch.

  24. #374 | Otto Normal sagt am 29. Januar 2012 um 23:10

    Nach langer Zeit mal wieder hier und wieder erstaunt!!

    Es ist kaum auszuhalten wenn man die Texte einiger, offensichtlich verblendeter Religionsanhänger liest. Egal um welche Religion es geht, es wird einfach nachgeplappert was von Generation zu Generation nachgeplappert wurde. Immer wieder gibt es hier und da eine leichte Abwandlung, Neuinterpretation oder Anpassung der jeweiligen Regelwerke und Überlieferungen dieser Religionen, die übrigens ALLE samt in Zeiten niedergeschrieben oder festgelegt wurden, die mit der heutigen so gut wie nichts mehr gemein hat. Wenn Menschen damals noch gewisse Phänomene in ihrer Umwelt mit der Anwesenheit einer Allmacht erklärten oder fast jedes Ereignis in Verbindung mit dieser brachten, kann ich das noch irgendwo nachvollziehen. Aber heute sollte man doch diese ganzen „Märchen“ zum größten Teil mit logischem Menschenverstand hinterfragen. Das wäre so als würde mein Arzt mir bei einer Erkrankung Aderlass verschreiben.
    Es ist doch völlig legitim an etwas höherem zu glauben, das kann doch jeder auf seine Art tun und wenn es mit tiefer Erfurcht einher gehen muss. Aber WARUM bitte müssen es immer diese absurden Regeln sein, mit denen sich die verschiedenen Religionen definieren? Immer wieder und überall hat das grundsätzlich nur zu Problemen geführt. Nur das was in diesem Buch steht ist wahr, das gilt anscheinend für die Bibel so wie für den Koran, die Thora und die vielen vielen anderen Sammlungen von Regeln und Geschichten aus längst vergangenen Tagen. Und viel zu gerne und oft werden die einzelnen Zeilen nach belieben und teilweise völlig unterschiedlich und je nachdem wie man es gerade gebrauchen kann interpretiert. Wenn dann auch noch ständig die Rede von dem Ende der Welt und ähnlichen Großereignissen ist, diese sich aber wie IMMER nicht erfüllen, wird auch das schnell wieder irgendwie erklärt. Es ist für mich der blanke Hohn sich in der heutigen Zeit komplett nach diesen Schriften zu richten, sein Leben danach auszurichten, auf keinen Fall versuchen über den Tellerrand zu schauen und den Wahnsinn genauso an die nächste Generation weiter zu geben, möglichst mit dem Auftrag auch andere Mensche zu diesen Ansichten zu bewegen. Fakt ist, es bringt keinen Mehrwert!! Ich lebe ohne Glauben, mich trifft nicht der Schlag wenn ich meinen Mittelfinger in den Himmel zeige, ich lebe sehr gut ohne das alles, nämlich bewusst und mit einem objektiven Blick solchen Dingen gegenüber. Wenn ich mich schlecht ernähre, mich zu wenig bewege und häufig Probleme im Alltag habe, werde ich z.B. krank, sicher nicht weil ich nicht bete oder andere religiöse Regeln befolge. Ich meditiere auch manchmal, aber ohne geglichen rituellen Hintergrund sondern einfach nur zur mentalen und körperlichen Entspannung. Ich zwinge niemanden so zu leben wie ich es tu, nur weil ich es so für richtig halte. Jeder sollte sein Weg finden. Wozu soll es gut sein, Menschen ihre Art zu leben in irgendeiner Form vorzuschreiben? Die Regeln (Gesetze) unserer Regierung reichen zumindest in unserem Staat dazu aus, größtenteils für Recht und Ordnung zu sorgen, so was kann jede Religion ehr schlecht als Recht. Das liegt einfach daran, das ihre „Gesetzte“ nicht an gesellschaftlichen Gegebenheiten angepasst sind sondern auf alten Schriften die sonst was bedeuten können. Die Ideale Gesellschaft kann es leider niemals geben, dazu sind die Menschen zu unterschiedlich und leider immer wieder anfällig für solche radikalen Denkweisen. So neutral wie möglich zu bleiben, mit Vernunft und offenen Augen mit sich und seiner Umwelt umgehen, das ist meiner Meinung nach die sinnvollste Lebensweise die allen Menschen wirklich nützen würde. Weg von diesem Wahnsinn der dogmatischen Lehren und dem Glauben diese anderen aufzudrücken zu müssen. Es gibt leider Konflikte genug auf der Welt und ich denke Religionen sollten eigentlich das Gegenteil bewirken. Ich finde es einfach nur erschreckend wie viele Menschen eine freie Sicht auf die Dinge verwehrt wurde oder noch nie gestattet war. Aber ich weis leider auch, das diejenigen, für die eine Religion das Wichtigste ist, fast unmöglich in der Lage sein werden, jemals meiner Meinung zu sein. Und weil wir Menschen nun mal so sind und jeder gerne bei dem bleibt was er glaubt und woran er glaubt, sogar wie er glaubt und nur wenige Menschen andere Denkweisen die im Gegensatz ihrer stehen tolerieren, wird sich nichts ändern sondern immer schlimmer werden. Immerhin tröstet mich die Tatsache, das zum Glück nicht alles so sind.

    Komisch, ich lebe noch und werde das wohl auch noch in vielen Jahren! Ich weis, ich komme in die gern genannte Hölle, ist schon klar!!

  25. #375 | Rudi Gems sagt am 30. Januar 2012 um 00:20

    Danke Otto Normal!

    Ich habe deinen Text, gleich dreimal gelesen. Etwas Besseres, habe ich bisher, noch nicht finden können. Ja, so ist es. Es trifft den Nagel auf den Kopf. Das sind auch meine Gedanken, auch wenn ich sie nicht so gut wie Du, Otto, formulieren kann.

    Es ist einfach erschreckend, mitansehen zu müssen, wenn Religionen, bis auf den heutigen Tag, ihr böses Spiel betreiben können und dürfen, und sich auf eine Mauer der “Toleranz” verlassen können, die mitmacht, und wenn die Welt unter geht.

    Ich habe mich seinerzeit, monatelang, im Forum des deutschen Bundestages, dafür eingesetzt, das wenigstens die Kinder, vor ihren eigenen verblendeten Eltern, geschützt werden, wenigstens, so gut das ein Rechtsstaat leisten kann. Der Erfolg ist gleich Null. Auch heute noch haben Eltern, de Fakto das Recht, in “religiösen” Dingen, ihre Kinder derart zu verblenden und zu indoktrinieren, das sie im Extremfall, lebensunfähig werden. Von niemandem werden sie in unserem Rechtsstaat, daran gehindert.

    Selbst die Schulen, versagen auf der ganzen Linie. Religionskritischer Unterricht, der sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, findet nicht statt. Statt dessen bildet man die Kinder zu Bettlern aus, die dann verkleidet, als “Sternensinger”, durch die Gegend laufen, und für die “armen Heidenkinder” sammeln gehen. Machmal hat man wirklich den Eindruck, man hat es nur noch mit Dummköpfen zu tun. Und ob es da ein Trost ist, das es eine Religionsgruppe gibt, die sich “Zeugen Jehovas” nennt, die noch schlimmer ist? Für mich, ist das jedenfalls, ein Trost, mit fragwürdigem Wert.

    Grüße, Rudi Gems

  26. #376 | Katrin sagt am 30. Januar 2012 um 20:55

    Hallo Rudi, das ist ja schön von Dir daß Du Dich in Form des Bundestages für Kinder aus Sekten eingesetzt hast. Das Du dabei leider keinen Erfolg gehabt hast ist allerdings nicht verwunderlich weil dieser Staat ja an seiner Rechtsstaatlichkeit gemessen werden will und da zählen so ein paar verletzte Kinderseelen nicht viel. Aber auch wenn Du Erfolg gehabt hättest ich weiß nicht ob es den Kindern wirklich geholfen hätte. Ich habe in der DDR gelebt, bin dort großgeworden. Dort waren die ZJ eigentlich verboten was sich dann in ein nicht erwünscht abmilderte. Trotzdem wurde die Organisation von seiten der Stasi überwacht und es waren auch Stasileute dort eingeschleust. Aber die Kinder wurden trotzdem voll und ganz im Sinne der Sekte erzogen. Auch wenn von Staatsseite eigentlich in Kindergärten und Schulen schon versucht wurde dem entgegenzuwirken. Denn einen blödsinnigen Religionsunterricht gab es bei uns nicht und die Kinder und Jugendlichen wurden schon in Richtung Atheismus hin gelenkt und erzogen. Aber das was Schulen tagsüber vielleicht in dem einen oder anderen Kinderkopf erreicht hatte, wurde dann in den Sektenfamilien vollkommen zunichte gemacht. Kann mich noch an ein Kind erinnern daß ganz stolz in der Versammlung erzählt hat wie es sich doch in der Schule und vor der Lehrerin behauptet und den Namen Jehovas in Ehren gehalten hat. Sie sollte ein kleines Referat über die Darwinsche Lehre halten und da fragte sie die Lehrerin ob sie das erzählen solle was sie glaube oder das was sie von ihr gelernt hat. Naja die Antwort kannst Du Dir ja bestimmt denken. Hättest mal sehen sollen wie stolz die Eltern, insbesondere der Vater war an seinem Kind alles richtig gemacht zu haben. Solchen Fanatikern und verbohrten Menschen kommt man nicht mit Gesetzen, Verboten, geschweige denn mit Vernunftsargumenten bei. Einzige Hoffnung für diese Kinder ist wirklich dann im Erwachsenenalter der Ausstieg. Was aber wie jeder weiß sehr schwer ist, besonders wenn man in die Sekte hineingeboren wurde und Eltern und vielleicht noch Verwandte Mitglieder sind. Aber nichts desto Trotz, habe im Netz sehr viel von Aussteigern gelesen die es geschafft haben auch wenn sie dadurch ihre ganze Familie verloren.

  27. #377 | Otto Normal sagt am 30. Januar 2012 um 21:37

    Hallo Rudi,

    es freut mich wirklich sehr das du mit meinen Zeilen etwas anfangen kannst. Hatte ja schon vor einiger Zeit hier was ganz ähnliches gepostet. Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben, denn es ist leider immer so, das es höchstens die Leser interessiert, die eh schon meiner Meinung sind. Aber als ich dann mal wieder über Nupis Beiträge gestolpert bin, kam der Drang in mir hoch, doch etwas Senf loszuwerden. Ich will hier wirklich niemanden angreifen, höchsten mal zum Nachdenken bewegen, sofern das noch möglich ist. Der Wachturm sagt dies, der Wachturm macht das, der Wachturm, der Wachturm… Und das gleiche Spiel noch mal mit der Bibel, Jesus und den vielen anderen Menschen die eventuell damals gelebt haben und in der Bibel erwähnt werden. Manoman, denkt doch einfach mal selbst und überlasst das nicht solchen Organisationen, Märchenbüchern oder vor Urzeiten glorifizierten Personen. Man muss das echt mal so deutlich sagen!! Keiner hier dürfte unter 20 Jahre alt sein, da sollte man doch von einer gewissen Eigenständigkeit und Selbstbestimmung ausgehen. Ich muss so viel mit dem Kopf schütteln, mir tut schon der Nacken weh ;) !!
    Ich bin jetzt schon auf den nächsten religiösen Nonsens gespannt.

    Otto Normal heißt übrigens Kai ;)

  28. #378 | Rudi Gems sagt am 31. Januar 2012 um 15:16

    Hallo ihr Beiden!

    Ich könnte durchaus mit einer Religion, Haus an Haus wohnen, wo die Menschen, jeden Tag, mit der Bibel unter dem Arm rumlaufen. In der Bibel, steht nämlich gleich an mehreren Stellen, das es auf die Nächstenliebe und auf die Ethik ankommt. Ja, mehr noch, die Nächstenliebe wird als Hauptgebot deklariert (erklärt). Wenn eine solche Religion, wie die ZJ, wirklich die Nächstenliebe in ihren Lebensmittelpunkt stellen würde, dürften die Mitglieder mich so oft besuchen kommen, wie sie wollten. Kaffee und Kuchen, ständen immer bereit.

    Aber, das genau ist es, was man bei den ZJ vergeblich sucht. Selbst die Nächstenliebe, wird in Form von Love-Bombing, missbraucht. An der Haustüre, und bei Neulingen oder Interessierten, weis man immer ganz genau, was man machen muss, damit sich solche Menschen wohl fühlen, angenommen fühlen und geborgen fühlen. Aber spätestens, wenn die Taufe stattgefunden hat, weht ein eiserner Wind, bei den ZJ. Alle menschlichen Schwächen, werden dermaßen verteufelt und gemaßregelt, das man sich fragt, wofür die ZJ überhaupt ein Hauptgebot haben.

    Die Erkenntnisresistens gegenüber dem Begriff Hauptgebot, ist beeindruckend, und erschreckend zugleich. Schon alleine die Theorien der ZJ, bezüglich dieses Hauptgebotes, können einen zur Verzweiflung bringen und die Hand zwanghaft an die Türklinke, um sie rauszuwerfen.

    Dabei verlange ich doch gar nichts Unmögliches von den ZJ. Ich verlange, das sie ihre gesamte Religion und ihr gesamtes Leben, nach der Nächstenliebe ausrichten. Genau so, wie es in ihrer geschätzten Bibel steht. Und dann verbietet es sich eben von selbst, das man Menschen in einer solchen Religionsgemeinschaft, so behandelt, wie das bei den ZJ üblich ist, insbesondere die Menschen, wo man von Führungsseite ausgeht, das man sie fest im Griff hat.

    Für mich, ist es jedenfalls, unvereinbar mit der Nächstenliebe, wenn ich Menschen zwinge, regelmäßig an “Versammlungen” teilzunehmen. Genauso, wenn ich von ihnen verlange, ständig von Tür zur Tür zu rennen, und Menschen zu fischen. Auch einen fragwürdigen Namen, den die ZJ selber anzweifeln, so “verehren” zu lassen, wie das bei den ZJ üblich ist, ist unvereinbar, mit der Nächstenliebe. Und last not least, sind für mich, Sexualgesetze, die vielleicht mal vor 10.000 bis 3.000 Jahren, Sinn gemacht haben, unvereinbar mit der Nächstenliebe, wenn ich sowas, in der Form wie die ZJ dies tun, heute noch von Menschen verlange.

    Dann wird eine solche Religionsgruppe, zur Gefahr. Dann haben sie die Grenze, wo man sagen kann, “sie sind lästig”, bei Weitem überschritten. Dann muss man die Mitglieder, insbesondere die Kinder, vor so einer Gefahr, schützen. Und wenn der Rechtsstaat, sich außer Stande sieht, solche Gefahren zu bekämpfen, dann tut er mir einfach nur noch Leid. Ja, dann verspielt er bei mir, sogar irgendwann, das Recht, sich Rechtsstaat zu nennen. Es kann doch wohl nicht sein, das ein Rechtsstaat, dafür da ist, jeden Parksünder, oder jeden Dieb, der eine Frikadelle gestohlen hat, wirksam zu bekämpfen, aber sich außer Stande sieht, Menschen zu beschützen, die in der Art, wie bei den ZJ, unter Druck gesetzt werden.

    Grüße, Rudi Gems

  29. #379 | Katrin sagt am 31. Januar 2012 um 20:15

    Hallo Rudi, Du sprichst mir aus der Seele. Auch was den Rechtsstaat betrifft. Also das Wort “Nächstenliebe” reduziert sich bei den ZJ lediglich darauf Soldaten für ihre geliebte WTG zu rekrutieren. Als ich Ender 80ziger die Organisation freiwillig verlassen habe, habe ich meinen gesamten Bekannten- und “Freundeskreis” verloren. Meine damalige Freundin und ehemalige Arbeitskollegin sagte zu mir: Wenn ich nicht mit Dir zusammenarbeiten würde, würde ich Dich auch nicht mehr kennen. Da wußte ich daß ich das Richtige getan hatte. 2005, als ich einen persönlichen Schicksalsschlag verkraften mußte, stand plötzlich eine ehemalige Schwester vor meiner Tür. Sie erklärte sie hätte durch Zufall meine Mutti getroffen und diese hat ihr erzählt daß es mir nicht gut gehe. Meine Mutti war nie eine ZJ deshalb “durfte” die Schwester sich mit ihr unterhalten. Die Schwester erzählte mir daß in den Versammlungen jetzt oft gesagt wurde man solle auch an die denken welche die Organistion verlassen haben. Da hätte sie sofort an mich gedacht (wir konnten uns mal gut leiden) Das Zusammentreffen mit meiner Mutti schrieb sie natürlich der Fühgung Jehovas zu. Also habe sie mich gesucht und gefunden. Na gut dachte ich vielleicht ist die WTG da jetzt wirklich weniger extrem geworden. Wir trafen uns öfter und sie sagte mir es wäre das Größte für sie mit mir ein Bibelstudium zu beginnen. Ich ließ keinen Zweifel daran daß das NIE WIEDER geschehen werde. Ich brachte auch meine Ansicht der Dinge und über die WTG zum Ausdruck. Wir führten allerdings keine Streitgespräche. Da sagte sie doch eines Tages daß sie die Gespräche mit mir sehr schätze da es ihr im Prediktdienst helfen würde wenn sie auf Menschen mit gegnerischer oder sehr kritischer Meinung über die ZJ träfe. Na toll dachte ich jetzt hilfst Du damit auch noch den ZJ Argumente für ihre Religion zu finden. Naja jedenfalls meldete sie sich dann irgendwann nicht mehr. Durch Zufall traf ich sie dann aber wieder, was sie natürlich wieder der Fühgung Jehovas zuschrieb. Sie hätte schon lange versucht mir einen Brief zu schreiben da wir von nun an doch wieder jeder seinen Weg gehen sollten. Ich sagte nichtsweiter dazu, weil ein Verdacht von Anfang an da war und dieser sich nun durch sie selbst bestätigte. Die Tatsache daß es mir nicht gut ging war am Ende nur ein Vorwand wieder Kontakt mit mir aufzunehmen. Der einzige Grund für die WTG die ZJ doch wieder auf sogenannte Abtrünnige loszulassen war dieser: Diese “Abtrünnigen” wieder in die Organisation zu ziehen. Als das bei mir nicht gelang zog man sie einfach wieder von mir ab. Also so viel zu Nächstenliebe bei den ZJ.

  30. #380 | Nupi sagt am 5. Februar 2012 um 23:08

    Ich bin stolz auf meine Brüder in Ruanda, Malawi und sonstigen Ländern wo Völkermord begangen wird.
    Meine Brüder halten zusammen, während alle anderen Religionen sich gegenseitig niedermetzeln.
    Das nenne ich echte Nächstenliebe und nicht die hohlen Phrasen die ihr hier ablasst.
    Das Rudi Gems kein Erfolg hat beim Bundestag, liegt daran, die glauben heute nicht mehr alles was selbsternannte Weltverbesserer von sich geben.
    .

  31. #381 | Katrin sagt am 6. Februar 2012 um 20:47

    Der Einzige der hier hohle Phrasen von sich gibt bist Du Nupi. Eure sogenannte Nächstenliebe bezieht sich nur auf Euch selbst. Sei Du weiterhin s t o l z auf Deine Brüder und Schwestern wo immer sie auch sind. Nächstenliebe unter Gleichgesinnten ist genau so viel wert wie Jesus selbst sagte: Was für einen Verdienst habt ihr wenn ihr nur die liebt die euch lieben. Wenn ihr nur denen Gutes tut die euch Gutes tun. Aber Du ja ach so Bibel- und vor allem WTG-fester wirst schon die richtige Einstellung dazu haben. Ha Ha Ha. Wir geben hier lediglich unsere Erfahrungen die wir g e m a c h t h a b e n! wieder ob es Dir nun paßt oder nicht. Wenn Du dich in der schönen heilen ZJ- und WT-Welt suhlen willst dann bleibe lieber auch auf den Seiten Deiner Brüder und Schwestern. Aber plappere hier nicht so einen Blödsinn.

  32. #382 | Rudi Gems sagt am 6. Februar 2012 um 21:44

    Das bin ich doch von den ZJ gewohnt, Katrin! Offensichtlich können sie noch nichtmal lesen. Der Bibelschreiber hat eindeutig geschrieben, “DU sollst deinen NÄCHSTEN lieben”. Von Religionsbrüdern, die tausende Kilometer entfernt wohnen, steht da nicht die Bohne. Und, der Samariter, dem Jesus geholfen haben soll, war auch kein Glaubensbruder (Jesus übrigens auch nicht, und mit Jehova, hatte er auch nichts am Hut, der nannte nämlich seinen “Vater”, Eli.). Die Samariter, waren eine Abspaltung vom jüdischen Glauben.

    Und das Nächstenliebe, ein Kathegorischer Imperativ ist, haben ZJ auch noch nicht verstanden. Wenn man sie fragt, erzählen sie einem fast immer, von Nächstenliebe, die Glaubensbrüder getan haben, und/oder, die schon Jahre zurückliegen. So halten die das, mit dem Hauptgebot. Und, worauf sie immer ganz besonders stolz sind, das ist ihr Predigtdienst. Den betrachten sie als die Nächstenliebe schlechthin. Das sie auf diese Art, ihren Nächsten, zu über 90%, auf den Wecker gehen, und ihnen damit einen Bärendienst leisten, bekommen sie offensichlich nicht mit.

    Grüße, Rudi Gems

  33. #383 | Katrin sagt am 7. Februar 2012 um 20:35

    Hallo Rudi, frag mich sowieso was er damit sagen will. Wie Du sagst davon steht nichts in der Bibel. Keine Ahnung was das mit Nächstenliebe zu tun haben soll. Ja für die ZJ ist der Predigtdienst die einzige “Nächstenliebe” die sie kennen und sie beschränkt sich auch nur auf diesen Dienst. Die glauben wirklich daß sie damit Nächstenliebe ausleben weil sie ja bestrebt sind uns Ungläubige zu retten. Das die meisten diese Art der Rettung garnicht wollen und ablehnen scheinen die wirklich nicht zu begreifen. Denn auf geistige Versklavung können die meisten gern verzichten. Zudem empfinde ich es als ungeheuerliche Arroganz und Menschenverachtung wenn sich die ZJ auf den Tag an dem angeblich Millionen Menschen bestialisch umgebracht werden sollen. Ja sie fiebern diesem Tag quasi entgegen. Also wenn das Nächstenliebe sein soll kann ich darauf gern verzichten.

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