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Das läppische Existenzrecht Israels – Dierkes live vor Sympathisanten

In Alles über Pop, Glaube, Sitte, Heimat | Am 7 Januar 2010 | Von Thomas Meiser

Der Duisburger Antisemit Herrmann Dierkes tritt wieder in Erscheinung. Er delegitimiert Israel und relativiert den Holocaust.

Auf dem Berliner Kongreß der trotzkistischen Strömung Marx 21 Ende November letzten Jahres redet sich der Vorsitzende der Duisburger linken Ratsfraktion in Rage. Dies dokumentiert ein offenkundig von seinen Sympathisanten eingestelltes Video eines Schweizer Videoportales.

Die Israel delegitimierenden Thesen des Transport-Facharbeiters im Ruhestand anläßlich der Vorstellung seines gemeinsam mit Sophia Deeg geschriebenen Buches Bedingungslos an der Seite Israels – nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts werden aus dem Publikum etwa von bayrischen und baden-würtembergischen Linken vorbehaltlos bestätigt.

Originaltöne-Auswahl (ab Minute 38.Sekunde 08 bis circa Minute 52) Dierkes:

40.40: Diese läppische Frage des Existenzrechtes Israels – ich finde es richtig, als Kontrapunkt dagegen zu setzen: Wir sind für das Existenzrecht der Palästinenser.

43.17: Genauso kann man die Frage stellen, ich sag das jetzt mal etwas ketzerisch: Der Überfall Hitlers auf die Sowjetunion, der hat 21 Millionen Tote gekostet, hat Teile der Sowjetunion ausgelöscht, ja wo gibt es denn heute eine Stimme, die sagt: Wir müssen ganz besondere Beziehungen haben zur Sowjetunion, zu deren Nachfolgestaaten, weil so ein furchtbares Unrecht, ein Massaker angerichtet worden ist.

44.46: Sie organisieren systematisch die Feindschaft der gesamten Umgebung, der unterdrückten Palästinenser. Und beklagen sich dann darüber, daß diese selbstgebastelten Kunstdüngerraketen auf Sderot fliegen.



10 Kommentare und 8 Ping(s) zu »Das läppische Existenzrecht Israels – Dierkes live vor Sympathisanten«

  1. #1 | Twitter Trackbacks for Dierkes live vor Sympathisanten - zur Deutlichkeit enttarnt » ruhrbarone [ruhrbarone.de] on Topsy.com sagt am 7. Januar 2010 um 10:58

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  2. #2 | Burkard Schulte-Vogelheim sagt am 7. Januar 2010 um 15:50

    Jetzt habe ich mich mit großer Geduld durch das antisemitische Geschwafel durchgeknallter Dumpfbacken mit später Geburt gequält und komme zu einem unerfreulichen und einem erfreulichen Ergebnis.
    Erfreulich, daß dieser Erguß jenes Möllemann-Verschnitts weit weniger Einfluß hat und damit weit weniger gefährlich ist als das Original. Erfreulich auch, daß die LINKE in den Parlamenten ganz andere Probleme hat.
    Unerfreulich die Tatsache, daß im kommenden Wahlkampf die LINKE sich diesem stellen muß. Und für Bochum kann ich sagen, sie stellt sich dem gut. Wie es in Duisburg allerdings aussieht?

    Sagte ich “antisemitisch”? Aber selbstverständlich! Die “Gnade der späten Geburt” entbindet nicht von der Pflicht vor der Frage, WARUM in Deutschland die Shoah möglich wurde und der Widerstand dagegen äußerst gering. Alleine die Tatsache, daß diese Frage unbeantwortet blieb, rechtfertigt Israel, den Jüdischen Staat, der aus den Lehren der Geschichte heraus, den Lehren, daß die zivilisierte Welt den verfolgten Juden nur sehr zögerlich die Aufnahme gewährte, jedem verfolgten Juden Asyl garantiert. Und wenn Hermann Dierkes mit keinem einzigen Wort den Charakter der Feinde Israels erwähnt, wenn er sich gar in den Begriff Apardheit hineinsteigert, dann ist er einer oder/und ein Dumpfbeutel. Denn nichts, aber wirklich überhaupt nichts von dem, was in Südafrika war, trifft auch nur ansatzweise auf Israel zu. Im Jüdischen Staat ist die Religion Privatsache, die Hautfarbe spielt keine Rolle und das Geschlechtsleben zwischen Menschen unterschiedlicher Religion oder Herkunft interessiert den Staat nicht.

    Hermann Dierkes ist Marxist und mir als guter Gewerkschafter erinnerlich. Hätte er doch den marxistischen Metallern Jakob Moneta und Willy Bleicher besser zugehört.

  3. #3 | Thomas Rodenbücher sagt am 7. Januar 2010 um 20:43

    Es wird Zeit, dass sich die Linke von Dierkes distanziert und ihn endlich auch in den politischen Ruhestand schickt. In Duisburg will ehe kein politisch Verantwortlicher mit Dierkes spielen

  4. #4 | Achso sagt am 7. Januar 2010 um 21:07

    Absolut unwählbar:

    http://www.die-linke-duisburg.de/

    Die Linke hat sich bisher nicht von Dierkes distanziert.

  5. #5 | David sagt am 7. Januar 2010 um 22:16

    Mein Gott. Hoffentlich ist der Beitrag nochmal irgendwo gesichert. Sonst wird der noch gelöscht. Hier wird die Linke von Dierkes und Co. unheimlich demaskiert.

    “Wir haben eine Riesenresonaz aus der Partei bekommen. Wie die Partei mit dem Thema umgeht, das kann es doch nicht sein.”

  6. #6 | Michael Kolb sagt am 8. Januar 2010 um 00:02

    Zumindest der Moderator ist mir beinahe sympathisch, sein Ordnungsruf: “Ich brauch ein Bier!” zeigt, daß man manches auf solchen Veranstaltungen wohl nur im Suff ertragen kann.

  7. #7 | Manfred Michael Schwirske sagt am 8. Januar 2010 um 02:21

    Die Selbstgerechtigkeit und Leichtfertigkeit, mit der hier mit dem Problem Antisemitismus umgegangen wird, ist mit ziemlich unerträglich.

    Genauer gesagt: wenn sich Antisemitismus auf Dierkes oben zitierte Auffassungen reduzieren ließe, wäre Antisemitismus nicht das Problem, das er weiterhin ist.

  8. #8 | Pottblog sagt am 8. Januar 2010 um 06:25

    Links anne Ruhr (08.01.2010)…

    Bochum: Neue Grönemeyer-Hymne ist ein Ohrwurm (Ruhr Nachrichten) – Steven Sloane von den Bochumer Symphonikern zufolge soll die neue Ruhrgebietshymne "Komm zur Ruhr" ein phantastisches Lied sein.
    Duisburg: Zusammenarbeit im Revier…

  9. #11 | PRO ZION NRW sagt am 8. Januar 2010 um 23:31

    Der gute Hermann schreibt sich weiterhin mit einem r, dass nur mal so nebenbei. Ansonsten sehr schöner Artikel !
    Als kleine Anmerkung noch, spätestens seit dem http://www.muslim-markt.de/interview/2009/dierkes.htm hier sollten man erkennen, wer und was Dierkes ist. Und in der Partei der Stammtischsozialisten und Linksnazis ist er schon richtig…

  10. #13 | Hermann in der Gruppen-Therapie – Das Pogrom-Experiment » Beitrag » xtranews Nachrichten sagt am 9. Januar 2010 um 05:39

    [...] dieser gewissenlose Sorte gehören zum Beispiel die sog. Ruhrbarone. Sie haben jetzt ein Video ins Netz gestellt, das einen Betroffenen namens Hermann D. dabei zeigt, wie er sich gerade auf [...]

  11. #14 | eberhard wollauchi sagt am 11. Januar 2010 um 09:20

    Distanzierte sich die LINKE von den Antisemiten, offenen wie latenten in ihren Reihen, wasbliebe dann von ihr übrig?Das Problem sind nicht “einzelne” Personen, das Problem ist eine Linke allgemein und man betrachte sich die Kommentare auf indymedia ztum Thema Iran, die spätetsens seit dem 6-Tage-Krieg zu ihren Wurzeln zurückgefunden hat – zum Antisemitismus als inhärente Ideologie des Anti-Imperialismus.

    Not tut eine Linke, die die Konsequenzen aus der Shoah zu ziehen bereit ist.

  12. #15 | Israelboycotteur Dierkes will in Duisburg lesen - ausgerechnet bei den Multikultis « Ruhrbarone sagt am 9. März 2010 um 16:32

    [...] verstieg sich Dierkes auf einem Kongreß seiner trotzkistischen Gesinnungsfreunde zu einer antisemitischen Tirade, die von seinen Gesinnungsfreunden auf einem Schweizer Videohoster dokumentiert [...]

  13. #16 | subjektiv objektiv » Dierkes: Lieber Onkel Adolf, mach was! sagt am 9. März 2010 um 17:31

    [...] Dabei verstieg sich Dierkes auf einem Kongreß seiner trotzkistischen Gesinnungsfreunde zu einer antisemitischen Tirade, die von seinen Gesinnungsfreunden auf einem Schweizer Videohoster dokumentiert [...]

  14. #17 | Israelboycotteur Dierkes will in Duisburg lesen – ausgerechnet bei den Multikultis « PRO ZION NRW sagt am 12. März 2010 um 16:25

    [...] verstieg sich Dierkes auf einem Kongreß seiner trotzkistischen Gesinnungsfreunde zu einer antisemitischen Tirade, die von seinen Gesinnungsfreunden auf einem Schweizer Videohoster dokumentiert [...]

  15. #18 | bertha dick sagt am 17. Juni 2010 um 00:56

    Widerlich dieser Dirkes, – hat es voll drauf wie die palästinensische Opfer-Selbstdarstellungs-Propaganda.
    Und er ist ja so sozial-symphatisch, wenn man ihn auf kleinen politischen Veranstaltungen in DU erlebt, – skruppellos weiter von allen möglichen Politiidioten eingeladen.
    - Ja was war der Kritik-Terror schreeeeklich, – war doch die die Sooolidaritääät doch leider wieder viel mächtiger.

    Nein, bloß nicht antisemitisch sein, – aber ansonsten keine Rücksicht, auf den einzigen wirklichen Schutz, den die meisten Juden haben, ISRAEL.
    Dazu schämt man sich natürlich nicht, sich ein paar hundert übliche Juden als Beweis-Zeugen an die Backe zu schmieren.

    Was will man erwarten, wenn schon der BUNDESPRÄSIDENT 2009 zweit Typen dieser Sorte die Bundesmedaille verleihte, – eine ausgerechnet an den SCHWEDISCHEN Antisemiten MANKELL, der sich als Oberpropagandist an der HAMAS-Blockade-Brecher-Aktion beteiligte.
    Welch ein Zufall !

    Da klagt dieser Arsch D. ISRAEL an , ein “bürgerlicher” Staat zu sein, sich Waffen zu besorgen . . ., – als hätte er oder seine östlichen Genossen jemals etwas besseres den Juden und Zionisten anzubieten gehabt, – außer Opfer zu sein, selbst Juden zu unterdrücken oder ihre neuen, islamischen Mörder gegen sie aufzuhetzen und aufzurüsten seit den 5 0 er Jahren !

    Siehe SCHWARZBUCH DES KGB II,
    siehe DIE GROßE LÜGE UND DER MEDIENKRIEG GEGEN ISRAEL ; ( Geheimdienste und Propagandamethoden seit 1916 …) Von der Verkehrung der Wahrheit zur Verkehrung der Realität”
    siehe Arabist w.Wolfgang G. Schwanitz

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