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Dortmund: Zeit von Adnan Januzaj beim BVB wohl schon wieder vorbei

Foto: BVB

Im Sommer war man noch zuversichtlich… Foto: BVB

Das hatten sich wohl alle Beteiligten ganz anders vorgestellt, als Adnan Januzaj im Sommer stolz beim BVB als Neuzugang präsentiert wurde. Der nach Meinung aller Experten hochtalentierte Belgier konnte sich beim BVB jedoch nicht ansatzweise so in Szene setzen, wie man es sich zunächst versprochen hatte.

In der Bundesliga nicht einmal in der Startelf, und auch komplett ohne eigenen Treffer, war von der hohen Einschätzung bei der Verpflichtung von Michael Zorc ( „Adnan ist ein hochveranlagter und technisch versierter Spieler, der unsere Offensivabteilung komplettiert“) nicht wirklich viel zu erkennen.

Nun ist das Abenteuer Dortmund für den 20-Jährigen nach bereits wenigen Monaten wohl schon wieder vorbei, noch bevor es richtig beginnen konnte.

Denn der BVB vermeldete soeben auf Facebook:

„Borussia Dortmund und Manchester United haben sich grundsätzlich darauf geeinigt, die ursprünglich bis zum 30. Juni 2016 vereinbarte Ausleihe von Adnan Januzaj vorzeitig zu beenden, um eine sofortige Rückkehr des Spielers zu Manchester United zu ermöglichen.

Januzaj befindet sich bereits auf dem Weg nach Manchester. Letzte vertragliche Details befinden sich zwischen den Parteien in Klärung.“

Die endgültige und offizielle Bestätigung dürfte dann wohl bereits in Kürze erfolgen.

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7 Kommentare zu “Dortmund: Zeit von Adnan Januzaj beim BVB wohl schon wieder vorbei

  • #1
    Klaus Lohmann

    Es scheint, als ob die Glückssträhne von Susi mit den äußerst erfolgreichen Einkäufen zu Zeiten der Klopp’schen Erfolge schon wieder vorbei ist.

  • #2
    Robin Patzwaldt Artikelautor

    @Klaus: Ja, scheint so. Dafür hat Kloppo das Verletzungspech aber offenbar mit nach Liverpool genommen. 😉

  • #3
    Klaus Lohmann

    Robin, das ist wohl war;-)

    Und zu Susi bleibt mir nach dieser heutigen Meldung:
    http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/zorc-aergert-kritik-am-bvb-trainingslagerort-dubai-id11440934.html

    nur noch eins zu sagen: Wie früher in seiner Sturm-und-Drang-Periode in Hombruchs Nachtleben ein ignorantes Ars..loch, welches ernsthaft glaubt, alle (berechtigten) Kritiker seiner Trainingslager-Entscheidung würden doch auch regelmäßig in Dubai faulenzen.

  • #4
    Robin Patzwaldt Artikelautor

    @Klaus: Mir gefällt das mit dem Trainingslager auch nicht. Da hätte es sicher bessere Lösungen und Reiseziele gegeben. Aber Zorc hat ja auch nicht ganz unrecht: Warum darf der BVB nicht hinreisen, wo gefühlt das halbe Land inzwischen Urlaub macht….

  • #5
    kE

    Es gibt einige typische Urlaubsdestinationen, die ich aktuell meide. Das ist eine persönliche Entscheidung. Die Golfregion ist ein großer Sponsor für den Fußball, also wichtig.
    Auf Menschenrechte nach unserem Standard etc. weisen die Fußballer ja immer in Werbe-Sports hin. Wenn Geld kommt, nimmt man es gerne und schaut, dass die Partnerschaft funktioniert. Da wird auch schon mal das Vereinswappen an die jeweiligen Märkte angepasst.

    Im Regelfall schaue ich mir ein Land an, mache mir ein Bild davon. Häufiger Urlaub kommt aber nur vor, wenn es eine freiheitliche Gesellschaft ist.
    In den letzten Jahren habe ich Spanien und Portugal wieder lieben gerlernt. Ein entwickeltes Land macht einfach mehr Spaß als bspw. Wüste/Steppe, Hotel, Wasser.

  • #6
    Robin Patzwaldt Artikelautor

    Am Rande angemerkt: Spannend ja auch der Ansatz, dass Schalke und Leverkusen aktuell ja wohl Geld von der DFL dafür bekommen, dass sie die Bundesliga in den USA (Florida) promoten, ihre Trainingslager dort abhalten…. Geld stinkt eben nicht. Und wenn ich dafür ein NBA-Spiel schauen muss, dann ist das ja zudem recht angenehm verdientes Geld. 😉

  • #7
    Klaus Lohmann

    Robin, der BvB darf hinreisen, wohin er will. Aber wenn er zeitgleich mit der Meldung, man würde ja aus Anstand heraus keine Testspiele gegen Gegner aus menschenrechtsverletzenden Ländern machen, PR-Punkte sammeln will, ist das mindestens heuchlerisch.

    Dann noch als "Argument" die Kirsche auf die Sahne zu setzen, dass "halb Europa" genügend Geld verdiene, um jedes Jahr in Dubai Urlaub machen zu können, ist hinterfotzig und oberarrogant, aber eben in Susis kleiner Welt nichts Neues.

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