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Dortmunder Strich-Liste: SPD-Chef Drabig lehnt alle Standorte ab

Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig

Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig

Dortmunds SPD-Chef Franz-Josef Drabig fordert die Stadt auf, alle rechtlichen Möglichkeiten gegen einen neuen Straßenstrich zu nutzen. Die vier der von der Prostituierten Dani K. im Verfahren vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen gemachten Vorschläge lehnt Drabig ab.

Franz-Josef Drabig, der Chef der Dortmunder SPD,  ist mit dem  Urteil des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen nicht einverstanden: “Es kann nicht sein, dass eine Stadt gegen ihren Willen gezwungen wird einen Straßenstrich einzuführen.” Die Stadt, so seine Forderung, soll alle denkbaren rechtlichen schritte prüfen. Da eine Berufung gegen das Urteil nicht möglich ist – nur gegen diesen Beschluss kann die Stadt noch Beschwerde einlegen.

Bleibt es bei der Entscheidung des Gerichts, soll die Stadt sich in einem geordneten Verfahren mit Bürgerbeteiligung auf die Suche nach einem Standort machen: “Mit der Brechstange geht nichts, wir müssen die Menschen mitnehmen.”

Die vier von Dani K. gemachten Standorte lehnt Drabig alle ab: “An keinem dieser Standorte ist ein Straßenstrich den Bewohnern oder den ansässigen Unternehmen zuzumuten.”

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4 Kommentare zu „Dortmunder Strich-Liste: SPD-Chef Drabig lehnt alle Standorte ab

  • #1
    TuxDerPinguin

    Hoffe der prostituierten steht Schadensersatz zu wenn die Stadt sie hindert ihren Beruf nachzugehen

  • #2
    Thorsten Stumm

    Eigentlich muss ja kein “Standort” gesucht werden. Es gibt einen gültigen Sperrbezirk der kleiner ist als der verworfene. Ausserhalb dürfen die Damen ihren Standort frei wählen.. da kann die Stadt gar nix gegen machen….

  • #3
    Erdgeruch

    Die Realität ist – und das kann man wohl nicht bezweifeln -, dass die Menschen keinen Straßenstrich in einem Wohngebiet jemals akzeptieren werden. Deshalb muss man wohl oder übel ein Gewerbegebiet mit guter Anbindung wählen. Die dortigen Anlieger werden aber auch nicht in Begeisterung ausbrechen – zumal auch dort Publikumsverkehr vorkommt. Eine Lösung ist also weniger simpel, als die Debatte bisher suggeriert.

  • #4
    Klaus Lohmann

    Eins meiner Lieblingsareale: Die Gewerbegebiet-Allzweckwaffe “Im Weißen Feld”.

    Bezugstechnisch tot, kaum Bebauung, wenige indirekte Anrainer, frisch gejätet, seit über 15 Jahren ein Stiefkind der Planer und Wirtschaftsförderer, Unmengen an fast nicht einsehbarem Platz, alles erschlossen, direkt zwischen A45 und A40/Schnettkerbrücke…

    Aber wahrscheinlich beschwert sich “Nuttentaxi-Drabig” dann, dass er oder andere SPD-Bonzen dort dann nicht mehr Gassi laufen könnten. Oder so.

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