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Duisburg: SPD und Grüne im Bett mit Israelhasser Dierkes

Duisburg hat mit Adolf Sauerland nicht nur einen widerwärtigen Oberbürgermeister. SPD und Grüne haben nun auch im Rat einen widerwärtigen Koalitionspartner gefunden: Die von dem Israelhasser geführte Fraktion der Linkspartei.

Der Fraktionsvorsitzende der Duisburger Linkspartei Hermann Dierkes gehört zu den widerwärtigesten Gestalten, die in Nordrhein-Westfalen Politik machen. Dierkes rief zum Boykott Israels auf und bezeichnete das Existenzrecht Israels als „läppisch“ (Siehe Video unten). Wegen seiner antisemitischen Ausfälle musste Dierkes seine OB-Kandidatur 2009 zurückziehen. Das nach dem Österreichischen Nazi-Aufklärer Simon Wiesenthal benannte Simon Wiesenthal Center hat sich wegen Dierkes sogar vor einem Jahr mit einem offenen Brief an Gregor Gysi und Petra Pau von der Linkspartei gewandt.

Das alles scheint die Ratsfraktionen von SPD und Grünen nicht weiter zu stören. Gut, den Grünen in Duisburg ist vor nichts fies, die haben im Rat im vergangenen Jahr ja auch nicht für die Abwahl  Sauerlands gestimmt, aber die SPD enttäuscht. Das erste Rot-Rot-Grüne Bündnis in einer Stadt in NRW gingen SPD und Grüne in Duisburg mit einem international bekannten Israelhasser ein. Was tut man nicht alles für ein wenig Macht. Und wo sind die prominenten Politiker von SPD und Grünen, die öffentlich gegen dieses Bündnis Stellung beziehen?

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Das Video zeigt Dierkes auf dem Trotzkistenkongress Marx is muss, der im November 2009 in Berlin stattfand. Dort diskutierte er mit Gesinnungsgenossen über sein Buch“Bedingungslos an der Seite Israels – nur bedingt auf der Seite des internationalen Rechts”.

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14 Kommentare zu “Duisburg: SPD und Grüne im Bett mit Israelhasser Dierkes

  • #1
    Axel

    Das ist nur der nächste untaugliche Schritt in Duisburg aus der Schockstarre herauszukommen. Mit diesem Rat der Stadt geht nichts mehr. Mit den involvierten Parteienvertretern natürlich auch nicht.
    Dieser Rat muss weg.

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  • #5
    daweed

    schon mal Stephane Hessels „Empört euch“ gelesen?
    Keine Angst sind nur ca. 30 Seiten…

    und das in Großbritanien von der großen Mehrheit der Bevölkerung keine Israelischen Produkte gekauft werden, sollte langsam jeden bewusst werden!

    Warum? Weil Israel eine Politik der Ausgrenzung und Verachtung den Palestinensern entgegenbringt, die wiederwärtig und nicht Menschenwürdig ist.
    Da drängt sich der Vergleich zur Nationalsozialistischen Zeit auf, auch wenn er unangebracht ist!

  • #6
    Stefan Laurin Artikelautor

    @daweed: „Da drängt sich der Vergleich zur Nationalsozialistischen Zeit auf, auch wenn er unangebracht ist!“ Stimmt. „Kauft nicht bei Juden“ gab es damals auch.
    Ansonsten finde ich Deinen Vergleich absolut unpassend. Es gibt keinen Völkermord der Israelis an den Palästinensern. Aber wenn Du Dir Deinen Antisemitismus schön reden musst – viel Vergnügen dabei. Vielleicht passt ja sogar Opas SA Uniform noch.

  • #7
    Caro

    @Stefan Laurin
    Volle Zustimmung für Ihren Artikel und Kommentar nr. 6. Richtig, Bewohner des Gaza-Streifens, fälschlicherweise immer „Palästinenser“ genannt (Israelis sind übrigens auch Bewohner von Palästina!), sind das einzige Volk, das sich durch die angebliche „Vernichtung“ verdreifacht hat.
    Und der Boykott israelischer Früchte durch sog. Israelkritiker, besser genannt „Antisemiten“ à la Dierkes, ist mehr als heuchlerich. Alle Israel-Hasser bitte sofort Handy, Notebook, Internet, MRT und sonstige High-Tech Geräte abschalten. Und was Duisburg betrifft: ich schäme mich für diese Stadt. Zum Glück wohne ich Linksrheinisch und kann sagen, ich komme vom Niederrhein.
    Es ist schon erstaunlich, daß die jüdische Gemeinde tatsächlich erwägt ein neues Gemeindezentrum und Synagoge zu bauen, ausgerechnet in dieser Judenfeindlichen Umgebung.

  • #8
    Werner Jurga

    @ daweed (# 5): Hier in der Hektik oder sogar Aufregung können einem schon mal Rechtschreibfehler unterlaufen. Passiert mir auch; völlig normal. „Widerwärtig“ mit „ie“ – kann passieren. Dass man bei der Menschenwürde auch das Adjektiv groß schreibt: sehr zu loben! „Nationalsozialistisch“ sollte jedoch, wenn es nicht am Satzanfang steht, besser klein geschrieben werden. Schwamm drüber. Was aber wirklich überhaupt nicht geht: die seit Ende der 40er, Anfang der 50er Jahre übliche Bezeichnung für diese furchtbarer Behandlung ausgesetzten Menschengruppe falsch zu schreiben. Es sind die PalÄstinenser. Etwas mehr Respekt, bitte!

  • #9
    Katharina

    Also, Herr Dierkes meint Hartz4ler sitzen auf der Couch, saufen und gucken den ganzen Tag in die Röhre, sprich Fernsehen.
    Das nehme ich ihm übel und wie die Linken damit umgehen, ist mir ein Rätsel.
    Für mich gibt es so schon 2 Gründe, diesem Mann nicht zu vertrauen.
    Die Linken bekommen dann das Recht, den Baudezernenten vorzuschlagen.
    Dreimal darf man raten, wer dann am Ball ist. Zurück zur Macht auf Umwegen.

  • #10
    der, der auszog

    Es kann einem Angst und Bange werden, wenn man sich den Antisemitismus linksgerichteter Politiker im Ruhrgebiet vor Augen führt. Hermann Dierkes ist da nicht der einzige Irre aus der linken Ecke. Als ich den Artikel las, fiel mir spontan Sevim Dağdelen ein, die ursprünglich auch aus Duisburg kommt und zur Zeit für Bochum durch den Bundestag hetzt. Wahrscheinlich können sich viele noch an ihren Peresboykott vor gut einem Jahr bei der Gedenkveranstaltung im Bundestag aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz durch die Sowjetische Armee erinnern: Das Gedenken an den Holocaust wurde auf perverse Art instrumentalisiert und dazu missbraucht um gegen Israel zu wettern. Wer aber Auschwitz und Buchenwald lediglich auf Ernst Thälmann reduziert, der lügt vielleicht nicht, sagt aber trotzdem nich die Wahrheit.

    Traurig, wenn Menschen wie Diekres, Dağdelen und ähnliche Dämagogen durch bürgerliche Vereine und Parteien trotz deren Entgleisungen immer wieder salonfähig gemacht werden…

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