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	<title>Kommentare zu: Essen Hauptbahnhof: ?Ladenflächen statt Aufenthaltsqualität?</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: Arnold VoÃŸ</title>
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		<dc:creator>Arnold VoÃŸ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 22:38:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hätte es schon toll gefunden, wenn die DB einfach nur eine große Zuganzeige in die Bahnhofshalle gehängt hätte, wie sie woanders schon lange üblich ist. Aber sie hat es über viele viele Jahre nicht einmal geschafft, die S-Bahnen zusammen mit den Regional- und Schnellzügen auf einen Fahrplanaushang zu bringen. Vor allem als Regionalverkehrsbenutzer war und ist man immer noch gezwungen zwischen zwei Anschlagtafeln hin und her zu laufen um den optimalen Zug zu bekommen bzw. ihn genau deswegen zu verpassen.

@ Markus
Sie klingen so, als würden sie zwar bei der Bahn arbeiten, sie aber wenig benutzen. Es sind aber die Kunden (und/oder die Steuerzahler), die die Bahn finanzieren, und dafür kriegen sie im Essener Bahnhof bislang nicht einmal das Notwendigste geboten. Jetzt sollen sie ihrer Meinung nach auch noch dankbar sein, dass die DB mit Hilfe der Stadt und des Landes nach Jahrzehnten der Vernachlässigung den Standard herstellt, der wo anders schon lange üblich ist. Und die Klappe sollen sie auch noch halten, obwohl sie (und nicht Herr Mehdorn) den Umbau finanzieren. Und blöd sind sie natürlich auch noch, weil sie ja keine Ahnung haben, wie so ein Umbau von statten geht.

Es ist natürlich nicht fair, dass die den Frust der Bahnhofsbenutzer ertragen müssen, die ihn wahrscheinlich nicht verdient haben. Aber woher dieser Frust kommt, wundert mich überhaupt nicht. Es ist genau diese/ihre Einstellung gegenüber den Leuten, die dafür sorgt dass sie einfach die Schnauze davon voll haben, immer wieder wie bittstellende Deppen anstatt wie Kunden behandelt zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es schon toll gefunden, wenn die DB einfach nur eine große Zuganzeige in die Bahnhofshalle gehängt hätte, wie sie woanders schon lange üblich ist. Aber sie hat es über viele viele Jahre nicht einmal geschafft, die S-Bahnen zusammen mit den Regional- und Schnellzügen auf einen Fahrplanaushang zu bringen. Vor allem als Regionalverkehrsbenutzer war und ist man immer noch gezwungen zwischen zwei Anschlagtafeln hin und her zu laufen um den optimalen Zug zu bekommen bzw. ihn genau deswegen zu verpassen.</p>
<p>@ Markus<br />
Sie klingen so, als würden sie zwar bei der Bahn arbeiten, sie aber wenig benutzen. Es sind aber die Kunden (und/oder die Steuerzahler), die die Bahn finanzieren, und dafür kriegen sie im Essener Bahnhof bislang nicht einmal das Notwendigste geboten. Jetzt sollen sie ihrer Meinung nach auch noch dankbar sein, dass die DB mit Hilfe der Stadt und des Landes nach Jahrzehnten der Vernachlässigung den Standard herstellt, der wo anders schon lange üblich ist. Und die Klappe sollen sie auch noch halten, obwohl sie (und nicht Herr Mehdorn) den Umbau finanzieren. Und blöd sind sie natürlich auch noch, weil sie ja keine Ahnung haben, wie so ein Umbau von statten geht.</p>
<p>Es ist natürlich nicht fair, dass die den Frust der Bahnhofsbenutzer ertragen müssen, die ihn wahrscheinlich nicht verdient haben. Aber woher dieser Frust kommt, wundert mich überhaupt nicht. Es ist genau diese/ihre Einstellung gegenüber den Leuten, die dafür sorgt dass sie einfach die Schnauze davon voll haben, immer wieder wie bittstellende Deppen anstatt wie Kunden behandelt zu werden.</p>
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		<title>Von: Markus</title>
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		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 15:52:23 +0000</pubDate>
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		<description>Tja tja... erst wird auf den Bahnhof geschimpft wie ach so marode er ist... Dann wenn endlich umgebaut wird, wird auch wieder geschimpft und die Mitarbeiter im Bahnhof mit Beleidigungen traktiert... Wie soll der Umbau denn laufen? Über Nacht vielleicht? Ich kann nur die armen Leute da bedauern, die sich die Beleidigungen, die sehr unter die Gürtellinie gehen bis hin zu persönlichen Beleidigungen... Unmöglich... Und die vermeintlichen &quot;Experten&quot; wieder einmal, die da was sabbeln vcn wegen Hartz IV Niveau und Blumen streuen... Habt ihr eigentlich mal überlegt, was ihr da überhaupt loslasst? Dann lieber nix sagen, ist bedeutend klüger... Vermeintliches Hintergrundwissen...
Naja... viel Spass beim Dummschwätzen noch... lasst die Leute ihre Arbeit tun, die ist so schon schwer genug und in 2 Jahren kann man dann auch wieder mit dem gewohnten Tunnelblick zur Arbeit fahren oder gehen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja tja&#8230; erst wird auf den Bahnhof geschimpft wie ach so marode er ist&#8230; Dann wenn endlich umgebaut wird, wird auch wieder geschimpft und die Mitarbeiter im Bahnhof mit Beleidigungen traktiert&#8230; Wie soll der Umbau denn laufen? Über Nacht vielleicht? Ich kann nur die armen Leute da bedauern, die sich die Beleidigungen, die sehr unter die Gürtellinie gehen bis hin zu persönlichen Beleidigungen&#8230; Unmöglich&#8230; Und die vermeintlichen &#8220;Experten&#8221; wieder einmal, die da was sabbeln vcn wegen Hartz IV Niveau und Blumen streuen&#8230; Habt ihr eigentlich mal überlegt, was ihr da überhaupt loslasst? Dann lieber nix sagen, ist bedeutend klüger&#8230; Vermeintliches Hintergrundwissen&#8230;<br />
Naja&#8230; viel Spass beim Dummschwätzen noch&#8230; lasst die Leute ihre Arbeit tun, die ist so schon schwer genug und in 2 Jahren kann man dann auch wieder mit dem gewohnten Tunnelblick zur Arbeit fahren oder gehen&#8230;</p>
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		<title>Von: Jens KÃ¶nig</title>
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		<dc:creator>Jens KÃ¶nig</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 16:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>Aus ominöser Quelle wurde uns folgender Mitschnitt direkt aus dem wichtigsten Besprechungsraum der Republik  zugespielt:
3: &quot;Tagesordnungspunkt 3: Bahnhof Essen&quot;
1: &quot;Essen, wo liegt das, wer braucht das?&quot;
2: &quot;Wir müssen alle mal essen, Herr Mehdorn.&quot;
1, blafft: &quot;Sag Gott zu mir, Du schangeliger Verkehrsvereindirektor&quot;
3: &quot;Nein nein, Essen, im Ruhrgebiet.&quot;
1, schreit: &quot;Buletten gibt&#039;s auch in Balin! Da muss ich nich ins Ruhrjebiet.&quot;
3: &quot;Nein, die Stadt Essen, liegt neben Mühlheim&quot;
1:&quot;Ach die Aldibrüder? Die sind viel zu kniepig für die Erste, die kriegen keinen Bahnhof&quot;
4: &quot;Aber Essen ist doch wichtig, wir haben demnächst KULTUUURHAUPTSTADT&quot;
1: &quot;Wat wichtig is, Herr Müller, sag immer noch ich. Aber meintwejen. Wieviel kriegn wa denn für die Bruchbude, wa? Ist doch Bruch, ist doch im Ruhgebiet, oder?&quot;
2: &quot;Wir könnten das ja auch einfach weitergammeln lassen, wie den Katholikenbahnhof in Bochum. Und Interessenten erzählen wir, wir hätten da schon ein Projekt...&quot;
3: &quot;Sie sind aber auch von vorgestern. Sponsoring ist IN, mein lieber.&quot;
4: &quot;Sponsoring? mein Sohn ist da in so einem Fussballverein, die könnten-&quot;
1 unterbricht: &quot;Mann, kommense mal hinterm Mond weg, Sponsorn heisst, wir lassen uns den Umbau sponsern, Herr von Anderen zahlt! Hinterher vermieten wir die Chose für ne Menge Asche und wenn nich: gammeln lassen. Ruhrgebiet. Bah. Der Gerhard hätt da nicht einen Pfennig...&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aus ominöser Quelle wurde uns folgender Mitschnitt direkt aus dem wichtigsten Besprechungsraum der Republik  zugespielt:<br />
3: &#8220;Tagesordnungspunkt 3: Bahnhof Essen&#8221;<br />
1: &#8220;Essen, wo liegt das, wer braucht das?&#8221;<br />
2: &#8220;Wir müssen alle mal essen, Herr Mehdorn.&#8221;<br />
1, blafft: &#8220;Sag Gott zu mir, Du schangeliger Verkehrsvereindirektor&#8221;<br />
3: &#8220;Nein nein, Essen, im Ruhrgebiet.&#8221;<br />
1, schreit: &#8220;Buletten gibt&#8217;s auch in Balin! Da muss ich nich ins Ruhrjebiet.&#8221;<br />
3: &#8220;Nein, die Stadt Essen, liegt neben Mühlheim&#8221;<br />
1:&#8221;Ach die Aldibrüder? Die sind viel zu kniepig für die Erste, die kriegen keinen Bahnhof&#8221;<br />
4: &#8220;Aber Essen ist doch wichtig, wir haben demnächst KULTUUURHAUPTSTADT&#8221;<br />
1: &#8220;Wat wichtig is, Herr Müller, sag immer noch ich. Aber meintwejen. Wieviel kriegn wa denn für die Bruchbude, wa? Ist doch Bruch, ist doch im Ruhgebiet, oder?&#8221;<br />
2: &#8220;Wir könnten das ja auch einfach weitergammeln lassen, wie den Katholikenbahnhof in Bochum. Und Interessenten erzählen wir, wir hätten da schon ein Projekt&#8230;&#8221;<br />
3: &#8220;Sie sind aber auch von vorgestern. Sponsoring ist IN, mein lieber.&#8221;<br />
4: &#8220;Sponsoring? mein Sohn ist da in so einem Fussballverein, die könnten-&#8221;<br />
1 unterbricht: &#8220;Mann, kommense mal hinterm Mond weg, Sponsorn heisst, wir lassen uns den Umbau sponsern, Herr von Anderen zahlt! Hinterher vermieten wir die Chose für ne Menge Asche und wenn nich: gammeln lassen. Ruhrgebiet. Bah. Der Gerhard hätt da nicht einen Pfennig&#8230;&#8221;</p>
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		<title>Von: Dirk E. Haas</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/essen-hauptbahnhof-%e2%80%9eladenflachen-statt-aufenthaltsqualitat%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-2843</link>
		<dc:creator>Dirk E. Haas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 16:47:26 +0000</pubDate>
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		<description>Oh je, schon ?Das Limbecker Platz?, am anderen Ende der Innenstadt, fährt ja bislang nur Spott ein. 

Da könnte man als kluge und um ihren Ruf bedachte Stadt auf die Idee kommen, den Hauptbahnhof gar nicht sanieren zu lassen, denn für einen wegen Geldmangel unsanierten Bahnhof hätte auch die aufgeklärte europäische Öffentlichkeit mehr Verständnis als für einen 60 Millionen-Umbau ?auf Hartz IV-Niveau? ? zumal ja auch das unmittelbare Umfeld des Bahnhofsgebäudes erst nach 2010 neu gestaltet werden soll.

Ein Jahr lang Rosen streuen (oder Gänseblümchen, wg. ?Hartz IV?) ? das wäre nicht nur billiger, sondern schöner. Gerade für unsere Kulturhauptstadtreisenden. Oder anders gesagt: Das hier ist ein klarer Fall für situativen Urbanismus, Baby.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh je, schon ?Das Limbecker Platz?, am anderen Ende der Innenstadt, fährt ja bislang nur Spott ein. </p>
<p>Da könnte man als kluge und um ihren Ruf bedachte Stadt auf die Idee kommen, den Hauptbahnhof gar nicht sanieren zu lassen, denn für einen wegen Geldmangel unsanierten Bahnhof hätte auch die aufgeklärte europäische Öffentlichkeit mehr Verständnis als für einen 60 Millionen-Umbau ?auf Hartz IV-Niveau? ? zumal ja auch das unmittelbare Umfeld des Bahnhofsgebäudes erst nach 2010 neu gestaltet werden soll.</p>
<p>Ein Jahr lang Rosen streuen (oder Gänseblümchen, wg. ?Hartz IV?) ? das wäre nicht nur billiger, sondern schöner. Gerade für unsere Kulturhauptstadtreisenden. Oder anders gesagt: Das hier ist ein klarer Fall für situativen Urbanismus, Baby.</p>
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