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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Sep 2010 15:02:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Bundesbank will Sarrazin rauswerfen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 14:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Havers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[ 
Sarrazin muss nun wohl doch seinen Hut nehmen. Die Bundesbank will den Vorstand ablösen lassen.
Seine umstrittenen Thesen über ein zukünftiges Deutschland werden den Bundesbanker nun wohl sein Amt kosten. Der Vorstand beschlossen heute einstimmig, einen Antrag auf Abberufung zu stellen. Das letzte Wort hat nun Bundespräsident Christian Wulff, er muss dem Antrag noch zustimmen.
Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_15889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/sarrazin.jpg"><img class="size-full wp-image-15889" title="sarrazin" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/sarrazin.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Sarrazin</p></div>
<p><strong>Sarrazin muss nun wohl doch seinen Hut nehmen. Die Bundesbank will den Vorstand ablösen lassen.</strong></p>
<p>Seine umstrittenen Thesen über ein zukünftiges Deutschland werden den Bundesbanker nun wohl sein Amt kosten. Der Vorstand beschlossen heute einstimmig, einen Antrag auf Abberufung zu stellen. Das letzte Wort hat nun Bundespräsident Christian Wulff, er muss dem Antrag noch zustimmen.</p>
<p>Die Stellungnahme der Bundesbank:</p>
<p>&#8220;Vorstand der Deutschen Bundesbank beantragt Abberufung von Dr. Thilo Sarrazin</p>
<p>Der Vorstand der Deutschen Bundesbank hat heute einstimmig beschlossen, beim Bundespräsidenten die Abberufung von Dr. Thilo Sarrazin als Mitglied des Vorstandes zu beantragen. Der „Corporate Governance“-Beauftragte der Deutschen Bundesbank, Professor Dr. Uwe Schneider, unterstützt diesen Antrag uneingeschränkt.&#8221;</p>
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		<title>Festival Prototypen:// findet statt</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/festival-prototypen-findet-statt/</link>
		<comments>http://www.ruhrbarone.de/festival-prototypen-findet-statt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 13:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Pop]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sah so aus als ob das Festival Prototypen:// in der Dortmunder Nordstadt wegen der Nazi-Demo angesagt werden würde. Das ist vom Tisch. 
Unabhängig ob die Nazis am Samstag in Dortmund demonstrieren oder nicht: Protypen:// findet statt. Hier ein paar Infos über das Festival von den Machern sowie ein Programm.
Ein Multimedia-Festival ohne Strom aus der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/prototypen.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-16106" title="prototypen" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/prototypen-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Es sah so aus als ob das Festival Prototypen:// in der Dortmunder Nordstadt wegen der Nazi-Demo angesagt werden würde. Das ist vom Tisch. </strong></p>
<p>Unabhängig ob die Nazis am Samstag in Dortmund demonstrieren oder nicht: Protypen:// findet statt. Hier ein paar Infos über das Festival von den Machern sowie ein Programm.</p>
<blockquote><p>Ein Multimedia-Festival ohne Strom aus der Steckdose – so lautet die Intention des bevorstehenden Projekts vom „Labsa e.V.“. Die Projektautoren und Künstler aus Dortmund möchte mit dem Prototypen:// Festival auf ein langfristig erfolgreiches Zusammenleben des Menschen mit seiner Umwelt aufmerksam machen. Internationale Künstler ( aus Polen, Dänemark, Ungarn und Deutschland) Wissenschaftler und Musiker werden dabei die zentralen Themen globale Energiewende, urbane AgrarKultur und künstlerischer Ausdruck im öffentlichen Raum beleuchten und Beispiele dafür geben, wie sich die Besucher aktiv daran beteiligen können. Von Sonnenaufgang des 4. September bis Sonnenaufgang des 5. September erwarten den Besucher neben Medienkunst, Konzerten und Theater auch Vorträge, Diskussionen und Workshops zum Thema Zukunft.<br />
Der Eintritt auf das Gelände an der Münsterstraße in Dortmund ist kostenlos.</p>
<p><strong>Was?</strong> Prototypen://  24-stündiges Multimedia-Festival ohne Strom aus der Steckdose<br />
<strong>Wann?</strong> 24 Std. lang, von Sonnenaufgang des 4. bis Sonnenaufgang des 5.September 2010<br />
<strong>Wo?</strong> gARTen an der Münsterstr. Ecke Mühlenstr., nahe Dortmund-Hbf<br />
<strong>Mehr?</strong> <a href="http://www.labsa.de" target="_blank">www.labsa.de</a></p>
<p><strong>Programmübersicht:</strong></p>
<p>06.30 Uhr    Rosa Montana | Sun Yoga für alle | auf der Wiese<br />
10.00 Uhr    Zamok Theater &amp; Jugendlichen des Theater Lebendich |Parade|Innenstadt<br />
10.30 Uhr    Felicity Management | Frühstücks-Matinee | Solar Lounge<br />
ab11.30 Uhr  Maciek Łepkowski, Karolina Witowska | Micro Garden Workshop<br />
Randolf Meyer-Grochowiak | Hochbeet-Workshop<br />
Ulrike Fischer | Aktionskunst |auf der Wiese<br />
12.30 Uhr    Palosanto | Musik | gARTen Bühne<br />
13.30 Uhr    A. Schlumberger &#8211; Die Welt retten &#8211; kinderleicht | Vortrag | geplant<br />
14.00 Uhr    Binaura | New Media Performance | auf der Wiese<br />
ab14.00 Uhr bedingungsloses Grundeinkommen &#8211; Bürgerinitiative  Dortmund  Informationsgespräch | auf der Wiese<br />
15.00 Uhr    rein | Konzert | gARTen Bühne<br />
16.00Uhr     Manfred Linz &#8211; Wege zu einer sauberen Energie | Vortrag mit Diskussion | auf der Wiese</p>
<p>18.00 Uhr    Moondog Duo | Konzert | gARTen Bühne<br />
19.30 Uhr    Zamok Theater | Straßentheater | auf der Wiese<br />
20.30 Uhr    Akkustische Jam Sassion | Musik | gARTen Bühne<br />
22.00 Uhr    Fremdform &amp; Radioaisle | Installation &amp; Konzert | auf der Wiese<br />
23.00 Uhr    sweetSixteen Flimclub mit Terry Gilliams “BRAZIL” | 16mm Film | auf der Wiese<br />
01.00 Uhr     L’esprit du temps | Konzert | Solar Lounge<br />
ab 02.30 Uhr Thury Tonarm, Till, VJ Stroms | DJ Set | Solar Lounge<br />
ab 6.00 Uhr  Jessy | Hang Drum Spiel | auf der Wiese</p>
<p><strong>ganztägig</strong><br />
Binaura Performance | Interaktive Installation | ab 14.30 auf der Wiese<br />
Prinzessin Linda Quinda | dokumentarisches Zeichnen &#8211; live | auf der Wiese<br />
Irina Berginc | Mobile &#8211; Workshop | auf der Wiese<br />
Kim Yasmin Siemon | Intervention im Raum &amp; Workshop | auf der Wiese<br />
Jessy | Massagen | Somnium Zelt<br />
Somnium Traumzelt | Gelegenheit zum Ruhen | ab Sonnenuntergang im Somnium Zelt<br />
Initiative Solarmobil Ruhrgebiet e.V. | Informationsgespräch | auf der Wiese<br />
Ulrike Fischer | Aktionskunst | auf der Wiese</p>
<p>&#8230; und Gäste</p></blockquote>
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		<title>Polizei verbietet Nazi-Demo in Dortmund</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/polizei-verbietet-nazi-demo-in-dortmund/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 10:03:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Dortmunder Polizei hat die für Samstag geplante Nazi-Demo in Dortmund verboten. Das Rechtsrock-Konzert am Freitag soll allerdings stattfinden.
Soeben hat die Dortmunder Polizei die für Samstag geplante Nazi-Demo in Dortmund verboten. Polizeisprecher Peter Schulz sagte auf Nachfrage, dass der Grund die Festnahme eines 19jährigen Rechtsradikalen in Aachen gewesen sei. Schulz: &#8220;Von dem Mann geht eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste"><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/03/nazis-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-8949" title="nazis 1" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/03/nazis-1-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Die Dortmunder Polizei hat die für Samstag geplante Nazi-Demo in Dortmund verboten. Das Rechtsrock-Konzert am Freitag soll allerdings stattfinden.</strong></div>
<div>Soeben hat die Dortmunder Polizei die für Samstag geplante Nazi-Demo in Dortmund verboten. Polizeisprecher Peter Schulz sagte auf Nachfrage, dass der Grund die Festnahme eines 19jährigen Rechtsradikalen in <a href="http://www.an-online.de/lokales/aachen-detail-an/1394802?_link=&amp;skip=&amp;_g=Von-Schlaegereien-und-Schmierereien-zu-Sprengsaetzen.html">Aachen</a> gewesen sei. Schulz: &#8220;Von dem Mann geht eine erhebliche Gefahr aus.&#8221; Die Staatsanwaltschaft wirft ihm die Vorbereitung eines Bombenanschlags vor. Der Festgenommene steht in Verbindung zur geplanten Nazi-Demo und war auch am Überfall auf das Szene-Lokal HirschQ vor wenigen Tagen beteiligt.</div>
<div>Auf den Nazi-Sites steht noch nichts davon, dass  Schritte gegen das Verbot geplant sind. Die Polizei geht allerdings letztendlich von einer richterlichen Entscheidung in letzter Minute aus.</div>
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		<title>Westfalen würden Nobbi wählen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Joeres</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es riecht nach selbst gebratenen Frikadellen und Pomade. Zum ersten Rededuell um den Landesvorsitz der NRW-CDU kamen am Mittwochabend mehr als 800 Christdemokraten in die Stadthalle Münster Hiltrup. Die meisten sind über 60-jährige Männer in braunen Wildlederjacken. Könnten die Westfalen ihren neuen Landeschef alleine wählen, wäre Norbert Röttgen wohl das künftige Gesicht der CDU in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_16089" class="wp-caption alignleft" style="width: 229px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/Roettgen2.jpg"><img class="size-medium wp-image-16089" title="Roettgen2" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/Roettgen2-219x300.jpg" alt="" width="219" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Norbert Röttgen</p></div>
<p><strong>Es riecht nach selbst gebratenen Frikadellen und Pomade. Zum ersten Rededuell um den Landesvorsitz der NRW-CDU kamen am Mittwochabend mehr als 800 Christdemokraten in die Stadthalle Münster Hiltrup. Die meisten sind über 60-jährige Männer in braunen Wildlederjacken. Könnten die Westfalen ihren neuen Landeschef alleine wählen, wäre Norbert Röttgen wohl das künftige Gesicht der CDU in Nordrhein-Westfalen. Das erste Duell mit Armin Laschet um den Vorsitz im größten Landesverband der CDU entschied der Bundesumweltminister für sich. Schon nach wenigen Worten erhielt Röttgen deutlich mehr Applaus als der ehemalige NRW-Integrationsminister. Röttgen gab präzisere Antworten und bezog klarer Stellung als sein Kontrahent und hatte den aufgeheizten Saal im Griff.<br />
</strong></p>
<p>Nun haben Laschet und Röttgen noch einen Monat und sieben weitere Konferenzen Zeit, die 160 000 Mitglieder im Land zu überzeugen. Laschets stärkstes Argument ist seine Präsenz im Düsseldorfer Landtag. „Diese rot-grüne Minderheitsregierung ist so instabil, dass sie morgen zerbrechen kann. Ich bin 100 Prozent im Landtag,“ stichelte er in Richtung seines Berliner Kontrahenten.</p>
<p>Dem kontert Röttgen, er könne die Interessen zum Beispiel der notleidenden Kommunen in Berlin vertreten. „Die erste Aufgabe von uns ist es, die Düsseldorfer Regierung so schnell wie möglich beenden. Ich sage klar, ich möchte die kommende Landesregierung hier anführen“, sagte Röttgen.</p>
<p>Bislang scheint Laschets Strategie, sich die öffentliche Unterstützung der Funktionäre im Land zu sichern, nicht aufzugehen. Möglicherweise nimmt ihm die Basis seine Nähe zum abgewählten Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers übel. Der hatte in der kargen Mehrzweckhalle seinen ersten Auftritt nach der Schlappe im Mai, beschränkte sich aber darauf, als unparteiischer Moderator wortkarg auf der Bühne zu sitzen.</p>
<p>Rüttgers hatte sich vor mehr als einem Jahrzehnt selbst in Münster-Hiltrup der Basis gestellt – und am Ende ja bekanntlich gewonnen. Nun hat er die Landtagswahl nach nur einer Amtszeit verloren und wird den Parteivorsitz abgeben. Alle 160 000 Mitglieder an Rhein und Ruhr können bis zum 30. Oktober per Brief seinen Nachfolger wählen.</p>
<p>Inhaltlich waren die beiden Rheinländer Laschet und Röttgen auf einem Kurs: Beide finden Thilo Sarrazin und seine ausländerfeindlichen Thesen inakzeptabel, beide wollen verhindern, dass es eine Partei rechts der CDU gibt und natürlich befürworten sie den Mindestlohn in bestimmten Branchen, wollen eine christliche Politik durchsetzen und die rot-grüne Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen stellen. So suchen und betonen beide nur einen formalen Unterschied &#8211; der eine arbeitet eben in Berlin, der andere in Düsseldorf. Trotzdem gehören beide dem modernisierendem Flügel der Partei an und sind zum Beispiel für schwarz-grüne Bündnisse offen.</p>
<p>So ist das bürgerliche Westfalen eigentlich für keinen der beiden Großstädter ein Heimspiel. Hier sind die Kreisverbände von Bauern bestimmt, die Kirchen am Sonntag noch gefüllt und nicht selten ist der Schützenkönig auch Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes. „Warum haben wir nicht einen Handwerker an der Spitze im Land?“, fragt einer. Eine andere möchte die Landesmittel für Abtreibungen streichen, ein dritter die Zuwanderung stoppen.</p>
<p>Für die CDU-Basis war es die erste Gelegenheit zur Aussprache nach der verlorenen Landtagswahl im Mai. Sie kam auch zahlreicher als bei den meisten Veranstaltungen der CDU im verlorenen Landtagswahlkampf. Ein Fragesteller bezeichnet die Versammlung ironisch als „erweiterte Seniorenunion.“ Auch der Speisezettel war westfälisch auf sie abgestimmt. Es gab münsterländische Frikadellen und Pfefferbeißer. Mit Senf, aber ohne Brötchen.</p>
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		<item>
		<title>Freude ist&#8230;wenn ein animiertes GIF von 2 x 1 m crasht&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:50:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rest der Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Animation]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Plakat]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ein festes Gesetz in Deutschland: Werbung ist erst dann gut, wenn sie nervt, ärgert, auf den Sack geht. Deshalb rülpst und gackert es im WWW auch auf den meisten Seiten in Flash.
Leider werden diese rüden Sitten inzwischen in das Offline-Leben übernommen &#8211; und da gibt es keinen Flash-Blocker. Aber manchmal zumindest einen &#8216;Browser-Crash&#8217;.
Aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030025cr.jpg"><img hspace="10" alt="P1030025cr" vspace="10" align="left" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030025cr-small.jpg" width="225" height="126" /></a><img alt="" src="http://vg07.met.vgwort.de/na/8fc792210d5d4a36a63a562ea1125c42" width="1" height="1" />Es gibt ein festes Gesetz in Deutschland: Werbung ist erst dann gut, wenn sie nervt, ärgert, auf den Sack geht. Deshalb rülpst und gackert es im WWW auch auf den meisten Seiten in Flash.</p>
<p>Leider werden diese rüden Sitten inzwischen in das Offline-Leben übernommen &#8211; und da gibt es keinen Flash-Blocker. Aber manchmal zumindest einen &#8216;Browser-Crash&#8217;.</h3>
<p>Aus anderen Ländern kennt man die &#8220;Cannes-Rolle&#8221; mit den lustigsten Werbefilmen. In Deutschland gibt es im Kino auch mal eine witzige Werbung, die meiste Werbung ist aber &#8220;für total Doofe&#8221;. Im Fernsehen genauso, es wird brüllend laut, man muß einfach sofort den Ton abstellen, damit einem nicht die Bücher aus dem Regal fallen und die Nachbarn die Bullerei holen.</p>
<p>Übers Radio schweigen wir besser, im Zeitalter der Stationstasten hilft hier eine schnelle Reaktion. Im Internet zappelt und röhrt es auch auf allen Seiten, &#8220;Flash&#8221; heißt hier das Mittel der Qual.</p>
<p>&#8220;Holzmedien&#8221; und Plakate sind dagegen immerhin noch statisch. Normalerweise.</p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030023cr.jpg"><img hspace="10" alt="P1030023cr" vspace="10" align="left" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030023cr-small.jpg" width="150" height="266" /></a> </p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030024cr.jpg"><img hspace="10" alt="P1030024cr" vspace="10" align="left" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030024cr-small.jpg" width="150" height="224" /></a></p>
<p>Leider auch nicht immer: Aus der Computerzeitschrift purzelt garantiert beim Einsteigen in die gerade noch erwischte U-Bahn ein 1&amp;1-Einleger auf den Bahnsteig (&#8220;Junger Maaaann! Sie haben gerade etwas verloren, würden Sie das bitte wieder aufheeeben?!!!i&#8221;). Und Plakate bewegen sich inzwischen leider auch. Vordergründig, um mehrere Werbeflächen verkaufen zu können &#8211; tatsächlch, weil Bewegung aufregt, alarmiert, zum Hingucken reizt. Deshalb sind bewegte Plakate an Straßen auch in Deutschland verboten.</p>
<p>Nicht so in Bahnhöfen. Wenn man so in Gedanken zum Zug rennt und sich plötzlich vor einem der Boden hebt, daß es einen vor Schreck fast hinlegt, so denkt man erst einmal an ein Erdbeben oder einen Bombenanschlag. Ist aber nur ein Plakat, das eine ganze Wandsäule bedeckt und gerade nach oben rollt. Nerv!</p>
<p>Ab und zu verheddert sich so ein Teil aber mal. Ist nämlich reine Mechanik, gepaart mit einer Menge an Leuchtstofflampen, bei der so manches Solarium vor Neid erblassen würde. Und dann ist Schluß mit der Großflächen-Animation &#8211; und es wird in den dunklen Gängen plötzlich taghell.</p>
<p>Leider gibt es keine (legale) Methode, diese Werbeplakate abstürzen zu lassen.</p>
<p>Aber immerhin die Freude, daß am nächsten Tag wieder eins gecrasht war &#8211; und diesmal auch die anderen mit anhielt:</p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030026cr.jpg"><img hspace="10" alt="P1030026cr" vspace="10" align="left" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/p1030026cr-small.jpg" width="300" height="207" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Lloyd Cole</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[
Lloyd Cole, Freitag, 3. September, 20.00 Uhr, Musiksommer, Bochum
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="embedVideo"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Xk82dKwHzw8&amp;feature=related&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/Xk82dKwHzw8&amp;feature=related&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lloyd_Cole"><strong>Lloyd Cole</strong></a><strong>, Freitag, 3. September, 20.00 Uhr, </strong><a href="http://www.bochumer-musiksommer.de/kuenstler/detail/index.php?id=139"><strong>Musiksommer</strong></a><strong>, Bochum</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Ruhrpilot</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/der-ruhrpilot-169/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 07:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrpilot]]></category>

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		<description><![CDATA[Nazis: U-Turm protestiert am Samstag gegen Nazis&#8230;.Der Westen
Nazis II: Eskalation zwischen Nazis und Autonomen verhindert&#8230;Ruhr Nachrichten
Nazis III: Dortmunds Polizei verbietet Samstag-Nazi-Demo&#8230;Der Westen
Loveparade: Krieg der Gutachter&#8230;Der Westen
NRW: Kampf um die Führung der NRW-CDU&#8230;Stern
NRW II: CDU-Mitglieder zum Schlagabtausch&#8230;Kölnische Rundschau
NRW III: Zukunft. Röttgen&#8230;Dirk Schmidt
NRW III: Grüne wollen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zustimmen&#8230;Pottblog
NRW IV: Grüne tragen “Schwarz-Gelbe Altlast”&#8230;Netzpolitik
Ruhrgebiet: Der letzte macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/01/nazis_do.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-4136" title="nazis_do" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/01/nazis_do.jpg" alt="" width="250" height="158" /></a>Nazis:</strong> U-Turm protestiert am Samstag gegen Nazis&#8230;.<a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Der-U-Turm-protestiert-am-Samstag-gegen-Nazis-id3636304.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Nazis II: </strong>Eskalation zwischen Nazis und Autonomen verhindert&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/lokalnachrichten_dortmund/Eskalation-zwischen-Rechten-und-Linksautonomen-verhindert;art930,1018047">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>Nazis III:</strong> Dortmunds Polizei verbietet Samstag-Nazi-Demo&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Dortmunds-Polizei-verbietet-Samstag-Nazi-Demo-id3639499.html">Der Westen</a></p>
<p>Loveparade: Krieg der Gutachter&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Nach-Loveparade-tobt-der-Krieg-der-Gutachter-id3638363.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>NRW: </strong>Kampf um die Führung der NRW-CDU&#8230;<a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/roettgen-gegen-laschet-kampf-um-die-fuehrung-der-nrw-cdu-1599488.html">Stern</a></p>
<p><strong>NRW II: </strong>CDU-Mitglieder zum Schlagabtausch&#8230;<a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1281431249198.shtml">Kölnische Rundschau</a></p>
<p><strong>NRW III: </strong>Zukunft. Röttgen&#8230;<a href="http://www.dirk-schmidt.info/2010/zukunft-roettgen/">Dirk Schmidt</a></p>
<p><strong>NRW III: </strong>Grüne wollen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV) zustimmen&#8230;<a href="http://www.pottblog.de/2010/09/01/nrw-gruene-wollen-jugendmedienschutz-staatsvertrag-jmstv-zustimmen/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+Pottblog+(Pottblog)">Pottblog</a></p>
<p><strong>NRW IV:</strong> Grüne tragen “Schwarz-Gelbe Altlast”&#8230;<a href="http://www.netzpolitik.org/2010/jmstv-in-nrw-grune-tragen-schwarz-gelbe-altlast/">Netzpolitik</a></p>
<p><strong>Ruhrgebiet: </strong>Der letzte macht das Licht aus&#8230;<a href="http://www.bottblog.de/2010/09/02/der-letzte-macht-das-licht-aus-2/">Bottblog</a></p>
<p><strong>Ruhr2010: </strong>Brüche und Vitalität der Metropolen Istanbul|Ruhrgebiet&#8230;<a href="http://hometown-glory.de/2010/09/01/unten-brueche-und-vitalitaet-der-metropolen-istanbulruhrgebiet/">Hometown Glory</a></p>
<p><strong>Ruhr2010 II:</strong> Kunstpfad Ruhr &#8211; So ganz habe ich es noch nicht verstanden&#8230;<a href="http://www.schiebener.net/wordpress/?p=8852">Zoom</a></p>
<p><strong>Bochum:</strong> NPD-Landeschef nicht länger Fußball-Jugendbetreuer&#8230;<a href="http://www.dattelner-morgenpost.de/nachrichten/region/NPD-Landeschef-nicht-laenger-Fussball-Jugendbetreuer;art999,276283">Dattelner Morgenpost</a></p>
<p><strong>Essen: </strong>Neues RWE-Stadion soll 20.000 Fans fassen&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/sport/lokalsport/essen/rwe/Neues-RWE-Stadion-soll-20-000-Fans-fassen-id3635068.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Essen II: </strong>Alternative Szene feiert bei „Essen originell“&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/essen/szene/Alternative-Szene-feiert-bei-Essen-originell-id3636298.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Gladbeck:</strong>&#8230;verschwindet von der Landkarte&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/gladbeck/Gladbeck-verschwindet-von-der-Landkarte-id3632157.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Debatte:</strong> Sarrazin bei Plasberg&#8230;<a href="http://www.demokratisch-links.de/sarrazin-bei-hart-aber-fair">DL</a></p>
<p><strong>Debatte II: </strong>Sarrazin lenkt vom Versagen der Oberschicht ab&#8230;<a href="http://frontmotor.blogspot.com/2010/09/sarrazin-lenkt-vom-versagen-der.html">Frontmotor</a></p>
<p><strong>Debatte III: </strong>Der jüdische Genpool&#8230;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_juedische_genpool/#When:01:59:00Z">Achse des Guten</a></p>
<p><strong>Wirtschaft: </strong>Insolvenzverwalter setzt Karstadt-Vermieter unter Druck&#8230;<a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-09/karstadt-liquidation-highstreet">Zeit</a></p>
<p><strong>Wirtschaft II:</strong> Großmann baut RWE um&#8230;<a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/brisantes-vorhaben-grossmann-baut-rwe-um;2647105">Handelsblatt</a></p>
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		<title>Vorbild Sarrazin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/vorbild-sarrazin/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 19:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Havers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen schockt Thilo Sarrazin die Republik. Nahezu geschlossen fordern Vertreter der etablierten Parteien und Zeitungs-Kommentatoren seinen Rücktritt als Vorstand der Bundesbank. In der Bevölkerung kann Sarrazin aber auf eine breite Unterstützung bauen.
Laut einer vom Nachrichtensenders N24 in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage lehnen 35 Prozent seine Thesen zwar ab, allerdings stimmen 30 Prozent der Befragten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit einigen Tagen schockt Thilo Sarrazin die Republik. Nahezu geschlossen fordern Vertreter der etablierten Parteien und Zeitungs-Kommentatoren seinen Rücktritt als Vorstand der Bundesbank. In der Bevölkerung kann Sarrazin aber auf eine breite Unterstützung bauen.</strong></p>
<p>Laut einer vom Nachrichtensenders N24 in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage lehnen 35 Prozent seine Thesen zwar ab, allerdings stimmen 30 Prozent der Befragten diesen zu. Noch deutlicher wird das Votum der Zuschauer von ProSieben und Sat.1.</p>
<p>Die beiden Sender veröffentlichen auf ihren Videotext-Seiten Umfragen die bedenkliches zu Tage fördern: Demnach geben 94,5 Prozent der Sat.1-Zuschauer Sarrazin mit seinen Thesen Recht. Nur ein verschwindend kleiner Teil stuft seine Äußerungen als „gefährlich“ oder „unsinnig“ ein. </p>
<p>Wer nun glaubt, die Zuschauer stammen aus dem rechten Spektrum, der hat sich getäuscht. Der Ted-Umfrage zufolge wählen über 60 Prozent der TV-Konsumenten von Sat.1 SPD, Linkspartei oder die Grünen.</p>
<p>Nicht viel besser sieht es bei ProSieben aus. 77,9 Prozent sehen dort Sarrazin sogar als Vorbild und 16,8 Prozent als „mutigen Mann“. Als Spalter (1,5 Prozent), Populist (0,3 Prozent) oder Hetzer (3,4 Prozent) bezeichnet ihn nur eine Randgruppe.</p>
<p>Die TV-Umfragen lassen sicherlich nur begrenzt Rückschluss auf die tatsächliche Meinung der breiten Bevölkerung zu, aber sie geben ein Stimmungsbild wieder. Und immerhin haben mit 5333 (Stand 21 Uhr) Stimmen fünf Mal mehr Leute ihre Meinung abgegeben als bei der Emnid-Umfrage.</p>
<p>Sollte Sarrazin mit seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ nicht nur schnell Kasse machen wollen (bei Amazon Platz eins), sondern auch politische Ambitionen hegen, dann wird es kalt in Deutschland. </p>
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		<title>Einundzwanzig Tote, Null Verantwortliche</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:16:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Joeres</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[
Dieses bezahlte Urteil konnte nur ein Freispruch sein: Sechs Wochen nach der für 21 Menschen tödlich endenden Loveparade hat die Stadt Duisburg ein Gutachten zu ihrer Entlastung vorgelegt. Die Düsseldorfer Kanzlei Heuking sollte prüfen, ob in der Verwaltung Fehler gemacht wurden. Am Mittwochnachmittag zogen  die Juristen das vorhersehbare Fazit: „Die Stadt Duisburg hat ihre Amtspflichten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<div id="attachment_14327" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Loveparade.jpg"><img class="size-medium wp-image-14327" title="Loveparade" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Loveparade-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Eine Tragödie ohne Schuldige?</p></div>
<p><strong>Dieses bezahlte Urteil konnte nur ein Freispruch sein: Sechs Wochen nach der für 21 Menschen tödlich endenden Loveparade hat die Stadt Duisburg ein Gutachten zu ihrer Entlastung vorgelegt. Die Düsseldorfer Kanzlei Heuking sollte prüfen, ob in der Verwaltung Fehler gemacht wurden. Am Mittwochnachmittag zogen  die Juristen das vorhersehbare Fazit: „Die Stadt Duisburg hat ihre Amtspflichten beachtet und keine juristischen Fehler begangen.“</strong></p>
<p>Wochenlang hat die Stadt Duisburg geschwiegen, nun sollten Juristen ihre Weste weiß waschen. Laut Anwältin Ute Jasper hätten diese „stur chronologisch die Sachverhalte geprüft“. In erster Linie hätten sie sich dabei auf Aussagen der Mitarbeiter verlassen. „Wir prüfen nicht, wer letztendlich Schuld war am tragischen Unglück,“ so Jasper. Sie hätten nur analysiert, ob formale Fehler begangen wurden.</p>
<p>Offenbar wollte die Stadt Duisburg nun in die Offensive gehen. Schließlich hatten die beiden anderen Beschuldigten der Tragödie, die Polizei und der Veranstalter Lopavent, schon über zahlreiche Medien ihre Unschuld versucht zu beweisen. Lopavent-Chef Rainer Schaller stellte Anfang der Woche Videoaufnahmen online, nach denen die Polizei für die tödliche Massenpanik im Tunnel verantwortlich sein soll. Sie hatte drei Ketten gebildet, die letztendlich den verheerenden Stau auf den Zugangswegen verursacht haben könnten.</p>
<p>Inzwischen stehen sich über die Loveparade drei widersprüchliche Gutachten gegenüber. Sie betonen jeweils die Unschuld ihrer Mandanten. Nur wenige Stunden vor der Duisburger Konferenz hatten Bonner Verwaltungsrechtler am Mittwochmorgen im Auftrag des nordrhein-westfälischen Innenministeriums ihrerseits ein Gutachten vorgestellt, nach dem die primäre Verantwortung für die Sicherheit auf der Loveparade beim Veranstalter Lopavent lag. Die Juristen kritisieren etwa, dass in dem von Lopavent vorgelegten Sicherheitskonzept weder eine Mindestanzahl der Kräfte des Ordnungsdienstes, noch die Sicherheitsdurchsagen festgelegt sind. Gleichzeitig weisen die Bonner Juristen der Stadt Duisburg die „allgemeine und übergreifende Zuständigkeit für die Sicherheit der gesamten Veranstaltung“ zu.</p>
<p>Vorhersehbar widerspricht die Kanzlei Heuking. „Die Stadt hat nicht die allgemeine Verantwortung für das Sicherheitskonzept“, betonte Jasper. Nicht beantworten konnte die Verwaltungsexpertin allerdings die Frage, wer am Tag der Loveparade die verhängnisvolle Stauung im Tunnel hätte verhindern müssen. Zwar sei in einigen Szenarien vor der Veranstaltung immer wieder betont werden, eine Stauung im Tunnel unbedingt zu verhindern. Und selbst nach diesem Gutachten hätte die Stadt als Ordnungsbehörde in einer Telefonkonferenz die Sperrung der Zugangswege bei einer drohenden Stauung veranlassen müssen. „Über die möglichen Telefonate liegen uns aber keine Informationen vor“, so Jasper. Warum ausgerechnet hier, am entscheidenden Punkt der Tragödie, nicht genauer überprüft wurde und er auch nicht in dem mehrere hundert Seiten dicken Gutachten erwähnt wird ist schleierhaft. Ohnehin steht die Kanzlei im Verdacht, der Stadt nahe zustehen: Seit Jahren erhält sie lukrative Aufträge der Kommune.</p>
<p>Der umstrittene Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) ließ sich in dem Konferenzsaal erst gar nicht blicken. Er wird am Donnerstag im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtages berichten. Hier wiederum wird Veranstalter Rainer Schaller nicht anwesend sein: Er bleibt die parlamentarische Aufklärung schuldig. Erst in letzter Sekunde hat er seinen Auftritt in der Fernsehsendung Kerner abgesagt, weil der &#8220;Druck&#8221; zu groß gewesen sei. Knapp sechs Wochen nach der verheerenden Katastrophe ist niemand bereit, Verantwortung zu übernehmen.</p>
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		<title>S4-Bündnis: &#8220;Dortmund hatte schon immer ein massives Naziproblem!&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Das S4-Bündnis will gegen die für das Wochenende geplanten Nazi-Demonstrationen protestieren. Die Dortmunder Polizei tut alles, um dieses Protest zu erschweren. Wir sprachen mit Sonja Brünzel, der Presseprecherin des S4-Bündnisses. 
Ruhrbarone: Die Polizei hat dem S4-Bündnis den Protest gegen die Nazis sowohl  am Freitag als auch am Samstag in deren Nähe untersagt. Was waren die Gründe für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/s4buendnis.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15709" title="s4buendnis" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/s4buendnis.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Das S4-Bündnis will gegen die für das Wochenende geplanten Nazi-Demonstrationen protestieren. Die Dortmunder Polizei tut alles, um dieses Protest zu erschweren. Wir sprachen mit Sonja Brünzel, der Presseprecherin des </strong><a href="http://s4.blogsport.de/"><strong>S4-Bündnisses</strong></a><strong>. </strong></p>
<p><strong>Ruhrbarone: Die Polizei hat dem S4-Bündnis den Protest gegen die Nazis sowohl  am Freitag als auch am Samstag in deren Nähe untersagt. Was waren die Gründe für das Verbot?</strong></p>
<p>Sonja Brünzel: Die Gründe waren ähnlich wie die im letzten Jahr: Der wichtigste Punkt ist der, dass wir eine „Gefahrenprognose“ bekommen haben. Dort heißt es, wir gelten als militant und gerade unser Publikum würde mit „Molotowcocktails und Pflastersteinen“ auf Polizeibeamte losgehen. Dabei versucht die Polizei uns alles, was letztes Jahr an Straftaten gelaufen ist, unterzuschieben. Dies ist jedoch fernab jeder Realität, da wir bereits letztes Jahr weitab der Neo-Nazis starten mussten. Fakt ist: Aus unserer Versammlung heraus ging keinerlei Gewalt aus!  Zusätzlich behauptet die Polizei, es wäre unmöglich uns am Hauptbahnhof starten zu lassen, weil dort Konflikte mit einer weiteren linken Demo zu befürchten wären und beruft sich dabei auf angebliche Aussagen des Anmelders der anderen Demo. Das dritte und wahnwitzigste Argument ist, dass wir mit einer Demonstration in der Innenstadt dem Einzelhandel schaden würden. Die Polizei befürchtet, dass durch eine Demo in der Innenstadt mögliche Konsumentinnen und Konsumenten abgeschreckt werden.</p>
<p><strong>Noch im vergangenem Jahr ist die Dortmunder Polizei mit einem Verbot der Nazi-Demo gescheitert. Dieses Mal wurde dieser Weg nicht beschritten. Ein Fehler?</strong></p>
<p>Die Klage im letzten Jahr war insofern effektiv, dass die Neo-Nazis demobilisiert wurden. Trotzdem kamen noch ungefähr 800 zu der Kundgebung im Hafen. Natürlich ist es in gewisser Form immer schön, wenn es ein vorläufiges Verbot einer Nazidemo gibt. Selten hat dies jedoch rechtlich “Hand und Fuss”. Der Polizei ist dies bewusst. Durch die Klage, welche die Nazis im Zuge des Verbotes geführt und schlussendlich gewonnen haben, wurde rechtlich geklärt, wie die Lage aussieht und somit war ein Verbot in diesem Jahr nicht möglich.  Stattdessen versucht die Polizei nun jeglichen Protest gegen die Nazis zu verbieten. Dabei ähneln sich die Verbote in gewissen Punkten, was einer Gleichstellung nahe kommt, und allein deswegen schon ein Skandal ist. Dazu kommt, dass man das Naziproblem nicht mit Verboten beenden kann. Dabei geht es meist ausschließlich um die Darstellung der Stadt und deren Bekundungen etwas gegen Nazis zu machen. Wirklich etwas erreichen wird man nur, wenn eine große Anzahl von Menschen deutlich macht, dass sie die Nazis nicht wollen. Da gibt es zahlreiche Protestformen. Verbote helfen leider nur in den wenigsten Fällen, zumal sich die Nazis dadurch nur in ihrem Kampf um eine vermeintlich “freie Welt” bestärkt fühlen.</p>
<p><strong>Wenn die Polizei effektive Protestformen gegen die Nazis untersagt, was sind Eure Alternativen?</strong></p>
<p><strong></strong>Die Polizei ist an diesem Tag für den Schutz aller Bürger verantwortlich, auch für die Nazis. Wenn die Polizei nun aber meint, alle Gegenveranstaltungen fernab der Nazis stattfinden zu lassen und somit Grundrechte beschneidet, muss sie sich bewusst sein, dass eine Vielzahl von Menschen auf ihr Grundrecht beharren werden. Somit muss auf andere Protestformen zurückgegriffen werden. Wenn die Polizei einen Protest nicht ermöglicht, werden die Menschen, die an diesem Tag in Dortmund auf den Straßen sind, dafür sorgen.  Am Freitag und Samstag wird es auf dem WAP-Ticker, der unter ticker.nadir.org erreichbar ist, stets aktuelle Informationen zum Geschehen in Dortmund geben. Der Ticker kann mit nahezu jedem handelsüblichen Handy mit Internetfunktion abgerufen werden.  Zusätzlich wird es zwei Tage lang auf <a href="http://radio.nadir.org/">radio.nadir.org</a> ein Antifaradio aus Dortmund geben. Am 3.9. ab 15h und am 4.9. ab 10h werden jeweils Hintergrundberichte, Liveberichterstattung, Lesungen, Interviews und DJ-Sets gesendet. Als Anlaufpunkt vor Ort gibt es neben mehreren Kundgebungen auch ein sogenanntes “Convergence Center”. Dort gibt es neben Verpflegung und aktuellen Infos auch einen Ort, um sich von allzu heftigen Szenen in der Stadt zurückzuziehen. Infos über all das findet ihr auf unsere Homepage: <a href="http://s4.blogsport.de/">s4.blogsport.de</a></p>
<p><strong>Dortmund ist, unabhängig von der jährlichen Anti-Kriegstag Demo, eine Nazi-Hochburg. Was sind Eurer Ansicht nach die Gründe und was kann getan werden damit sich das ändert?</strong></p>
<p>Dortmund hatte schon immer ein massives Naziproblem, nicht erst seit dem Aufkommen der selbsternannten “Autonomen Nationalisten”. Auch in den 80/90ern konnten Neo-Nazis in Dortmund ungestört agieren und Menschen angreifen. Das Problem ist hausgemacht. Die Stadt hat sich zu lange von einem Naziproblem distanziert. Nur durch antifaschistische Arbeit konnte genug Druck aufgebaut werden, dass nun auch die Stadtprominenz Stellung beziehen muss. Jedoch wäre es zu einfach, nur der Stadt oder der Polizei die Schuld zu geben. Sicherlich sind diese Akteure massgeblich. Aber genauso kommt es auf jeden und jede in Dortmund an. Die Nazis sind schließlich nicht nur am ersten September-Wochenende in Dortmund aktiv, sondern das ganze Jahr über. Sei es durch Flyern an Schulen, Aufkleber-Verkleben in Stadtteilen oder offensives Auftreten am Wochenende in der Innenstadt. Solange die Nazis nicht merken, dass alle sie verachten und ihnen entgegentreten, werden diese weiter selbstbewusst und aktionistisch auftreten.  In Dortmund fehlt in unseren Augen eine Opferberatung für Opfer rechter Gewalt, denn diese gibt es fast täglich. Zudem muss ein Freiraum her, in dem sich Jugendliche selbst und frei entfalten können. Politisches Verständnis entwickeln und sich gegen Neo-Nazis engagieren und organisieren können. In jeder größeren Stadt gibt es ein Linkes/Alternatives Jugendzentrum, was sich um solche Probleme kümmert, nur in Dortmund scheint von Seiten der Stadt kein Interesse daran zu bestehen. Leute, die sich für so etwas stark machen, werden genau wie Antifaschisten kriminalisiert. Das letzte Beispiel hierfür gab es am 13. August als Alternative, Linke und Künstler ein Haus besetzen wollten, um darin Kultur zu schaffen, und dieser Versuch von der Polizei umgehend beendet wurde.</p>
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		<title>Die EstNische (3): Bärentöter</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 12:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Schurian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rest der Welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Estland, sagte mir Vannu, Estland sei nicht Tallinn, nicht irgendeine Hauptstadt am Meer - Estland sei das Land außerhalb der Metropole, die Wälder. Draußen im Westen hat Vannu selbst etwas Land und Wald. Gerade ist ein Bär dort erschossen worden. Vannu bringt das jede Menge Ärger: 20 Formulare, Papierkrieg, 30 Kronen Gebühren, schimpft er. Besser wenn der Bär beim Nachbarn gelegen hätte. Was es koste, in Estland einen Bären zu erlegen? Vannu versteht die Frage nicht. "Sagte ich doch", murmelt der selbst ziemlich bärtige Este: "30 Kronen und zwanzig Formblätter." ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>2010, Ruhrgebiet ist so gut wie vorüber. Das nächste Ding heißt <a href="http://www.tallinn2011.ee/est">Tallinn</a> 2011, Geschichten von der See. Und ich bin dabei. Mit Geschichten von  der See, der Stadt und diesem überhaupt ziemlich seltsamen Land am  nordöstlichen Rande Europas.<!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></h3>
<p><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Times,serif;"><span style="font-size: small;"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/estnisch3_wald.jpg"><img class="size-medium wp-image-16062 alignleft" style="border: 15px solid white;" title="estnisch3_wald" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/09/estnisch3_wald-201x300.jpg" alt="" width="272" height="355" /></a></span></span></span>Achtung jetzt wird&#8217;s schmutzig: Auswandern ist kein Zuckerschlecken.</p>
<p>Estland, sagte mir Vannu, Estland sei nicht Tallinn, nicht nur irgendeine Hauptstadt am Meer, Estland sei das Land außerhalb der Metropole, die Wälder. Draußen im Westen hat Vannu selbst etwas Land und Wald. Gerade sei ein Bär dort erschossen worden. Vannu bringt das jede Menge Ärger: 20 Formulare, Papierkrieg, 30 Kronen Gebühren, schimpft er. Besser wenn der Bär beim Nachbarn gelegen hätte. Was es koste, in Estland einen Bären zu erlegen? Vannu versteht die Frage nicht. &#8220;Sagte ich doch&#8221;, murmelt der  selbst ziemlich bärtige Este: &#8220;30 Kronen und zwanzig Formblätter.&#8221;</p>
<p>War aber sicherlich nur so dahin gesagt beim Bier in der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=7WDOHSDoQ1o">Kellerbar</a>. Einen Bären zu töten, ist auch in Estland teuer. Jedes Jahr werden nur drei zum Abschuss freigegeben. Ein Braunbär wird ein paar tausend Euro kosten, für einen Luchs muss ein Jäger 1.600 Euro hinlegen, für einen  ausgewachsenen Elch 4.000 Euro. Preisbewusstere Jäger können aber auch auf Biber (80 Euro) und Füchse (10) anlegen in diesem Land, das eigentlich ein Wald ist.</p>
<p>In Tallinn merkt man den Wald nur an dem vielen Brennholz, das vor jeder Tankstelle aufgestapelt ist.</p>
<p>Als ich in meiner neuen Zweitheimat ankam, habe ich selbst wie eine Tanke gerochen. Oder wie der Golf von Mexiko. Hatte mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ammoniumbituminosulfonat">Zugsalbe</a> auf die Backe geschmiert gegen einen eitrigen Pickel, fühlte mich wie ein Hering im Ölteppich. Tatsächlich ist schwarze Salbe wie der schwarze Schleim, mit dem sich nordamerikanische <a href="http://www.spike.com/video/there-will-be-blood/2893739">Ölbarone</a> johlend von oben bis unten einsauen, wenn die Bohrung erfolgreich war. In Texas werden sie wenig Probleme mit Furunkeln haben.</p>
<p>Hergestellt wird Schwarze Salbe aus <a href="http://oelschiefer.twoday.net/">Ölschiefer</a>, dem einzigen Bodenschatz Estlands &#8211; neben Wald und <a href="http://www.jagdbuero-kahle.de/estland.html">Jagdtrophäen</a>. Und manchmal liegt hier  ein Geruch nach Sprit in der Luft, dass ich denke, es könnte sich lohnen zu bohren. Um dann im Ölregen zu tanzen. Problem: Ölschiefer ist erstmal nicht flüssig, eine Art Sand, lockeres Gestein, mehr oder weniger bedeckt von anderen Gesteinsschichten.</p>
<p>In Estland kann man Ölschiefer im Tagebau abbauen oder unter Tage, auch mit Bohrlöchern. In das erste wird heißer Dampf gepustet, um <a href="http://www.arbit.de/">Bitumen</a> aus dem Sand zu lösen, in dem anderen steigt es dann als schwarzes dickflüssiges Erdöl zu Tage. Von Duschen ist mir nichts bekannt, wohl aber dass die Ölschieferindustrie eine ziemlich schmutzige Angelegenheit ist. Es wird Landschaft verbraucht im Nordosten Estlands. Sand und andere Überreste müssen nach der energieintensiven Dampfattacke deponiert werden. Und natürlich ist der CO2-Ausstoss der zwei estnischen Kraftwerke erheblich. Trotzdem setzt Estland &#8211; erst Recht angesichts &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Globales_%C3%96lf%C3%B6rdermaximum">peak oil</a>&#8221; &#8211; voll auf sein Ölschiefer, und ich mit: Ohne Strom und andere Netze wäre es doch ziemlich anders hier. Wald eben.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischenraum: Probeliegen in Dortmund</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probeliegen-in-dortmund/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:20:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder Dortmund. Heute präsentiert unser Gastautor Christian Werthschulte eine historische Immobilie in Top-Lage. 
Ein Touristenmagnet ist das Dortmunder Dortberghaus schon jetzt. Wer die Westfalenmetropole über ihre Freitreppe am Hauptbahnhof betritt, kann gar nicht anders, als den Bauzaun vor dem ehemaligen Bau- und Katasteramt der Stadt Dortmund zu bewundern. Hinter der Fassage herrscht allerdings gähnende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/Dortberghaus-klein.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-16046" title="Dortberghaus-klein" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/Dortberghaus-klein.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a>Und wieder Dortmund. Heute präsentiert unser Gastautor Christian Werthschulte eine historische Immobilie in Top-Lage. </strong></p>
<p>Ein Touristenmagnet ist das Dortmunder <a href="http://www.route-industriekultur.de/themenrouten/tr06/dortberghaus.html">Dortberghaus</a> schon jetzt. Wer die Westfalenmetropole über ihre Freitreppe am Hauptbahnhof betritt, kann gar nicht anders, als den Bauzaun vor dem ehemaligen Bau- und Katasteramt der Stadt Dortmund zu bewundern. Hinter der Fassage herrscht allerdings gähnende Leere &#8211; das Haus ist für den Umbau zu einem Hotel <a href="http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/archive/index.php/t-4547.html">entkernt</a> worden. Die bisherige <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/lokalnachrichten_dortmund/Warten-auf-Mieter-geht-weiter;art930,1004636">Erfolgsgeschichte</a> des Bauherren KPE deutet allerdings darauf hin, dass dies auch nach dem Umbau so bleibt. Die Zeit dafür ist denkbar knapp, die Baugenehmigung erlischt 2012. Trotzdem wird im Dortberghaus im Moment wird dort jedenfalls <a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Haengepartie-um-Hotel-am-Hauptbahnhof-haelt-an-id3562936.html">nicht gehämmert</a>.</p>
<p>Beste Voraussetzungen also für alternative Nutzungsformen als Kletterhalle, Konzertraum oder Kinosaal. Selbst einen <a href="http://www.ruhrbarone.de/der-lupertz-koloss-oder-bedienung-im-nordsternpark/">Herkules</a> könnte man hier problemlos montieren. Und auch um die Akzeptanz bei der breiten Bevölkerung sollte man sich keine Sorgen machen: Das Dortberghaus hat für alle etwas zu bieten. Familien mit Kindern finden eine autofreie Zone vor der Haustür und einen Spielplatz in direkter Nachbarschaft auf dem Boulevard. Kunstliebhaber schauen aus dem Fenster auf die Winkelmann-Videos am U und wer es in Dortmund nicht mehr aushält, ist in fünf Minuten am Bahnhof.</p>
<p>Aber auch wer meint, dass Dortmund etwas hanseatischen Flair vertragen könnte, wird am Dortberghaus seine Freude haben. Im Hamburger <a href="http://das-gaengeviertel.info/">Gängeviertel</a> war es ebenfalls die Unfähigkeit eines Investors, die breite Teile der Bevölkerung dazu brachte, die Besetzung gutzuheißen.</p>
<p>Fragen zum aktuellen Stand der Dinge nehmen der Bauherr <a href="http://www.kpe-online.de/dortberghotel.php">KPE und die </a><a href="http://dev.stadtplanungsamt.dortmund.de/project/assets/template3.jsp?tid=78221&amp;iid=nl&amp;smi=1.0"> Stadt Dortmund</a> entgegen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Zwischennutzung:</strong></p>
<p>Zwischennutzung: Kunst und Leerstände in New York&#8230;<a href="http://www.ruhrbarone.de/zwischennutzung-kunst-und-leerstande-in-new-york/">Klick</a></p>
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		<title>Gibt es WLAN im Himmel?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>
		<category><![CDATA[Country]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[
Hat Jesus eine Website? Muß ich mich im Himmel einloggen, wenn ich mich hier auf Erden final auslogge?
Der Countrymusiker Robert Earl Keen stellt sich Fragen, die alle Internetsüchtigen brennend interessieren dürften&#8230;
(Gehört auf rockradio.de)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="embedVideo"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/nxQp6mWetP4&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/nxQp6mWetP4&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<blockquote><p>Hat Jesus eine Website? Muß ich mich im Himmel einloggen, wenn ich mich hier auf Erden final auslogge?</p></blockquote>
<p>Der Countrymusiker <a href="http://www.robertearlkeen.com" target="_blank">Robert Earl Keen</a> stellt sich Fragen, die alle Internetsüchtigen brennend interessieren dürften&#8230;</p>
<p><em>(Gehört auf</em> <a href="http://www.rockradio.de" target="_blank"><em>rockradio.de</em></a><em>)</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>The White Wires</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:16:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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		<description><![CDATA[
The White Wires, Donnerstag, 2. September, Gleis 22, Münster
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="embedVideo"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Wgnea6tGzrA&#038;fs=1" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed src="http://www.youtube.com/v/Wgnea6tGzrA&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></div>
<p><strong><a href="http://www.myspace.com/theewhitewires">The White Wires</a>, Donnerstag, 2. September, <a href="http://www.gleis22.de">Gleis 22</a></strong><strong>, Münster</strong></p>
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		<title>Der Ruhrpilot</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/der-ruhrpilot-168/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 05:14:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhrpilot]]></category>

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		<description><![CDATA[Karstadt: Mitarbeiter feiern Berggruen wie einen Popstar&#8230;Der Westen
NRW: NRW-Regierung will Studiengebühren streichen&#8230;Welt
NRW II: FDP geht auf Rot-Grün zu&#8230;Ruhr Nachrichten
NRW III: Interview mit Veith Lemmen&#8230;Pottblog
Kunst: Gelsenkirchener um Beuys&#8230;Hometown Glory
Bochum: Fidena &#8211; very british&#8230;Bo Alternativ
Bochum II: Erst 20 Opelaner bereit, das Werk zu verlassen&#8230;Ruhr Nachrichten
Duisburg: Bei Loveparade wurden Absprachen missachtet&#8230;Der Westen
Dortmund: Schafft sich die Nordstadt ab?&#8230;Der Westen
Dortmund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/01/karstadt_protest.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-4074" title="karstadt_protest" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/01/karstadt_protest.gif" alt="" width="200" height="210" /></a>Karstadt: </strong>Mitarbeiter feiern Berggruen wie einen Popstar&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/Mitarbeiter-feiern-Berggruen-wie-einen-Popstar-id3633827.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>NRW: </strong>NRW-Regierung will Studiengebühren streichen&#8230;<a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article9315771/NRW-Regierung-will-Studiengebuehren-streichen.html">Welt</a></p>
<p><strong>NRW II:</strong> FDP geht auf Rot-Grün zu&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/nachrichten/politik/inland/art29862,1016246">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>NRW III:</strong> Interview mit Veith Lemmen&#8230;<a href="http://www.pottblog.de/2010/08/31/interview-mit-veith-lemmen-dem-bisher-einzigen-kandidaten-fuer-das-amt-des-vorsitzenden-der-jusos-nrw/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+Pottblog+(Pottblog)">Pottblog</a></p>
<p><strong>Kunst: </strong>Gelsenkirchener um Beuys&#8230;<a href="http://hometown-glory.de/2010/08/31/im-spannungsfeld-des-erweiterten-kunstbegriffs-gelsenkirchener-um-beuys/">Hometown Glory</a></p>
<p><strong>Bochum: </strong>Fidena &#8211; very british&#8230;<a href="http://www.bo-alternativ.de/2010/08/31/fidena-very-british/">Bo Alternativ</a></p>
<p><strong>Bochum II: </strong>Erst 20 Opelaner bereit, das Werk zu verlassen&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Erst-20-Opelaner-bereit-das-Werk-zu-verlassen;art932,1015631">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>Duisburg: </strong>Bei Loveparade wurden Absprachen missachtet&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Bei-Loveparade-wurden-Absprachen-missachtet-id3635516.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Dortmund: </strong>Schafft sich die Nordstadt ab?&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Schafft-sich-die-Nordstadt-ab-id3635015.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Dortmund II: </strong>Gewaltfrei gegen den „Terror“ der Nazis&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Gewaltfrei-gegen-den-Terror-der-Nazis-id3634869.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Essen:</strong> DKP verteilte obszöne Kulis an Erstklässler&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/essen/DKP-verteilte-obszoene-Kulis-an-Erstklaessler-id3633947.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Sarrazin: </strong>Eine Portion Mitleid&#8230;.<a href="http://www.gelsenclan.de/index.php/eine-portion-mitleid/">Gelsenkirchen Blog</a></p>
<p><strong>Sarrazin II:</strong> Pandoras Büchse&#8230;<a href="http://www.weissgarnix.de/2010/08/31/pandoras-buchse-zu-thilo-sarrazin/">Weissgarnix</a></p>
<p><strong>Medien: </strong>Lensing-Chefs &#8211; Auf niemanden Druck ausgeübt&#8230;<a href="http://www.medienmoral-nrw.de/2010/08/lensing-chefs-auf-niemanden-druck-ausgeubt/">Medienmoral NRW</a></p>
<p><strong>Umland: </strong>Platzecks Ostpopulismus&#8230;<a href="http://frontmotor.blogspot.com/2010/08/platzecks-ostpopulismus.html">Frontmotor</a></p>
<p><strong>Fußball: </strong>Felix Magath auf Schalker Rekord-Einkaufstour&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/sport/schalke/news/art15837,1016828">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>TV: </strong>Lutters letzter Fall&#8230;<a href="http://www.pottblog.de/2010/09/01/tv-tipp-rote-erde-der-letzte-fall-von-lutter-in-essen-heute-bei-zdfneo-am-samstag-dann-im-zdf/">Pottblog</a></p>
<p><strong>Test:</strong> Naviki, der Fahrradroutenplaner&#8230;<a href="http://www.schiebener.net/wordpress/?p=8829">Zoom</a></p>
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		</item>
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		<title>Schalke kauft bankdrückenden Abwehrfranzosen</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/schalke-kauft-bankdruckenden-abwehrfranzosen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 15:09:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Havers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Erwerb von Nicolas Plestan als Abwehrrecken geschah in der letzten Minute. Schalke will mit der Neuverpflichtung vom französischen Lille OSC die eklatante Abwehrschwäche kaschieren. Ich halte die Verpflichtung für einen Bluff, die Aktivität signalisieren soll. Mehr nicht. Hinter der Verpflichtung kann kein langer Plan stecken.
Warum? Nun: Plestan wird als Abwehrspieler per Pressemitteilung verkauft, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/Plestan.jpg"><img src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/Plestan-240x300.jpg" alt="" title="Plestan" width="240" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-16040" /></a><strong>Der Erwerb von Nicolas Plestan als Abwehrrecken geschah in der letzten Minute. Schalke will mit der Neuverpflichtung vom französischen Lille OSC die eklatante Abwehrschwäche kaschieren. Ich halte die Verpflichtung für einen Bluff, die Aktivität signalisieren soll. Mehr nicht. Hinter der Verpflichtung kann kein langer Plan stecken.</strong></p>
<p>Warum? Nun: Plestan wird als Abwehrspieler per Pressemitteilung verkauft, der 109 Erstligaspiele für den &#8220;zweimaligen Meister&#8221; Lille OSC gemacht hat.</p>
<p>Nun, davon hat Plestan &#8211; 29 Jahre alt &#8211; in der vergangenen Saison gerade fünf bestritten. Und fast hat er die Spiele durchgespielt. Seine Einsatzzeit lag gerade bei <a href="http://www.lequipe.fr/Football/FootballFicheJoueur20000000000000000000013993.html">395 Minuten</a>. Den Rest der Saison hat er sich auf der Bank rumgedrückt und so. Wen sollte Schalke auch jetzt noch kurzfristig kriegen für die Abwehr? Wer nicht früh genug sucht, kriegt halt was übrig bleibt &#8211; Bankdrücker eben. </p>
<p>Naja, wünschen wir Plestan trotzdem auf Schalke viel Glück. Möge er dort besser einschlagen als der Ex-Bankdrücker Christoph Metzelder. Der Franzose hat einen Vertrag auf Schalke bis zum 30. Juni 2013.</p>
<p>Davon ab Lille war dreimal Meister 1933, 1946 und 1954. <a href="http://www.losc.fr/?r=0,3,5">Damit auch eher prähistorisch erfolgreich</a>. </p>
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		<title>Tauss &#8211; rechtskräftig verurteilter Kinderpornographiebesitzer</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/tauss-rechtskraftig-verurteilter-kinderpornobesitzer/</link>
		<comments>http://www.ruhrbarone.de/tauss-rechtskraftig-verurteilter-kinderpornobesitzer/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 13:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul Havers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=16032</guid>
		<description><![CDATA[Das Urteil gegen Jörg Tauss ist rechtkräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des früheren SPD-Politikers als offensichtlich unbegründet. Er hat sich Bilder von Kinderschändungen beschafft und besessen. Die Entscheidung des 1. Strafsenats wurde gerade in Karlsruhe bekanntgegeben. 
Das Landgericht Karlsruhe hatte zuvor Tauss zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er sich in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/05/tauss.jpg"><img src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/05/tauss.jpg" alt="" title="tauss" width="200" height="214" class="alignright size-full wp-image-11975" /></a><strong>Das Urteil gegen Jörg Tauss ist rechtkräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) verwarf die Revision des früheren SPD-Politikers als offensichtlich unbegründet. Er hat sich Bilder von Kinderschändungen beschafft und besessen. Die Entscheidung des 1. Strafsenats wurde gerade in Karlsruhe bekanntgegeben. </strong></p>
<p>Das Landgericht Karlsruhe hatte zuvor Tauss zu 15 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt, weil er sich in 95 Fällen &#8220;Schriften&#8221; von Kinder- und Jugendvergewaltigungen besorgt hatte. Auf seinem Mobiltelefon beschlagnahmte die Polizei zahlreiche Bild- und Videodateien von Kinderschändungen. Bei der Durchsuchung seiner Abgeordnetenwohnung in Berlin wurden zudem drei DVDs mit Material über Vergewaltigungen von Kindern und Jugendlichen sichergestellt. </p>
<p>Damit ist das juristische Kapitel Tauss zumindest in diesem Fall betreffend der Onaniervorlagen abgeschlossen. </p>
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		</item>
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		<title>Den Schurken verstummen lassen</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/den-schurken-verstummen-lassen/</link>
		<comments>http://www.ruhrbarone.de/den-schurken-verstummen-lassen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:25:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Annika Joeres</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Keine Frage: Es  lohnt sich keine  Diskussion über Sarrazins &#8220;Thesen&#8221;. Es sind nämlich  keine Thesen,  sondern populärwissenschaftlich verbrämte Beleidigungen. Was sich   lohnt, ist eine Diskussion über die deutschen Medien.


Warum darf sich  der  Buchautor mit seinem Machwerk in der Bundespressekonferenz  inszenieren? Warum  gibt der Springer-Verlag, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_15889" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><span><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/sarrazin.jpg"><img class="size-full wp-image-15889" title="sarrazin" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/sarrazin.jpg" alt="" width="300" height="230" /></a></span><p class="wp-caption-text">Der Bundesbanker</p></div>
<p><strong>Keine Frage: Es  lohnt sich keine  Diskussion über Sarrazins &#8220;Thesen&#8221;. Es sind nämlich  keine Thesen,  sondern populärwissenschaftlich verbrämte Beleidigungen. Was sich   lohnt, ist eine Diskussion über die deutschen Medien.<br />
</strong></p>
<p>
Warum darf sich  der  Buchautor mit seinem Machwerk in der Bundespressekonferenz  inszenieren? Warum  gibt der Springer-Verlag, der sich immer seiner Nähe  zum Staat Israel  rühmt, antisemitischer Dummheit ein Forum mit fetten   Vorabdrucken? Warum stoppt die ARD nicht ihren eitlen Talker Beckmann,  der  Thilo S. in seine Sendung holte? Dass in Deutschland die Armut und   Hoffnungslosigkeit bei nichtdeutschen und deutschen Menschen wächst,   interessiert in Wahrheit die großen Meinungsmacher nicht. Das ist so bekannt wie vernachlässigt.</p>
<p>
Thilo Sarrazin galt  bislang als spleeniger Ex-Hauptstadtpolitiker mit Kaiserreich-Schnauzer und  leicht glasigem Blick. Jetzt hat er es dank Unterstützung  wichtiger Meinungs-Medien leider in die erste Liga der Hetzer  gebracht: Sarrazin steht mit seinem unappetitlichen Sabber-Ausfällen gegen Juden  und Migranten ab sofort in einer Reihe mit Jürgen Möllemann, Geert  Wilders, Jörg Haider und jenem Neonazi, der einst in bepinkelten Jogginghosen  seinem Arm zum Hitlergruß reckte.</p>
<p>
Die Rechtspopulisten von Pro NRW sind begeistert. Die NPD klatscht Beifall. Hätte ein Funktionär dieser Rechtsradikalen ein Thesenpapier wie das Sarrazins geschrieben, hätten die Medien zum Glück keine Silbe darüber verloren. Nun aber redet der Bundesbanker und leider werden sich voraussehbar die Stimmen mehren, die ihn entschuldigen, er habe sich nur ungeschickt ausgedrückt und sein Buch ja gar nicht richtig gelesen oder andere irreführende Mär. Dabei sollte seine großbürgerliche Tirade auf alles was nicht deutsch und universitär gebildet ist eine Notiz in künftigen Chroniken sein. Heute aber sollten wir nicht die Medientrommel für das Buch eines Irrläufers rühren. Fernsehsender und Zeitungen sollten Sarrazin keine Interviews mehr schenken. So wie es auch das ungeschriebene Gesetz über die NPD vorsieht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Rettet die Städte – Carepakete über Castrop</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/rettet-die-stadte-%e2%80%93-carepakete-uber-castrop/</link>
		<comments>http://www.ruhrbarone.de/rettet-die-stadte-%e2%80%93-carepakete-uber-castrop/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 10:24:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Kaysh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[
 

Senioren in Duisburg und Bochum sollten Ralf Jäger danken, ihr Warmbadetag im städtischen Hallenbad scheint gesichert. Der NRW-Innenminister versprach den Kommunen jetzt einen warmen Geldregen. Sagenhafte 300 Millionen Euro Soforthilfe sollen in diesem Jahr die Kommunen retten. 
Das ist ein gewaltiger Fortschritt, ging man doch bislang im Ruhrgebiet davon aus, dass spätestens im Winter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_14386" class="wp-caption alignright" style="width: 209px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Ralf_Jäger.jpg"><img class="size-medium wp-image-14386" title="NRW Innenminister Ralf Jäger" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Ralf_Jäger-199x300.jpg" alt="NRW Innenminister Ralf Jäger" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">NRW Innenminister Ralf Jäger</p></div>
<p></strong><strong>Senioren in Duisburg und Bochum sollten Ralf Jäger danken, ihr Warmbadetag im städtischen Hallenbad scheint gesichert. Der NRW-Innenminister versprach den Kommunen jetzt einen warmen Geldregen. Sagenhafte 300 Millionen Euro Soforthilfe sollen in diesem Jahr die Kommunen retten. </strong></p>
<p>Das ist ein gewaltiger Fortschritt, ging man doch bislang im Ruhrgebiet davon aus, dass spätestens im Winter die Regierung Carepakete über Castrop-Rauxel abwirft und „Brot für die Welt“ ein Büro in Wattenscheid eröffnet. 300 Millionen, das ist viel Geld, wenn man in Herne in einer Zweizimmerwohnung lebt, einen alten Opel fährt und seit Jahren knietief im Dispo watet. Das ist nicht ganz so viel, wenn die Kohle auf 17.872.763 Einwohner des schönsten Bundeslands der Erde aufgeteilt wird. Dann bleiben schlanke 17 Euro pro Nase bei einer kommunalen Pro-Kopf-Verschuldung von 3.089 €  in Herne oder 7.586 € in Oberhausen</p>
<p>Das Geld langt gerade, um die mit eisernem Sparwillen gesenkte Wassertemperatur im Hallenbad wieder anzuheben, Kindergartenbeiträge um ein paar Groschen zu senken oder ein paar Deckel im Ratskeller zu begleichen. Der kluge Kämmerer aber wird jeden Cent in den Kassenkredit genannten Dispo stecken. Vielleicht gibt es dafür als Anerkennung  zum Weltspartag von der Hausbank einen Schlüsselanhänger, ein Nagelpflegeset oder einen hübschen Eiskratzer, ein Präsent, das der Kämmerer umgehend in die Bilanz seiner Stadt einpflegen sollte.</p>
<p>Machen wir uns nix vor: Ändern wird sich nichts. Den Städten im Revier geht es weiter schlecht. Vorbei die goldenen Zeiten, in denen Geld für alles da war. Ich habe in den 80-er Jahren Zivildienst im Jugendzentrum gemacht. Wenn es da durchs Dach geregnet hat, ein Anruf bei der Stadt, am nächsten Tag wurde es einfach dicht gemacht, das Dach. Heute solltest du nicht mehr anrufen. Dicht gemacht wird immer noch- diesmal allerdings gleich das ganze Jugendzentrum.</p>
<p>Haushaltslöcher wird Jägers Soforthilfe nicht stopfen. Aber Schlaglöcher vielleicht. Wobei es völlig falsch wäre, marode Straßen auszubessern. Man muss die Schlaglöcher zum Alleinstellungsmerkmal machen. Wenn die Straßen erst mal richtig kaputt sind, stellt der kluge Bürgermeister einfach ein Schild auf am Ortseingang auf: „Herne &#8211; Offroad Total“. Dann widmet er die Straßen um zu Geländewagen-Teststrecken. Dazu erlässt  er die passende Gebührensatzung, mit Anschluss- und Benutzungszwang für jedermann.</p>
<p>Solch innovative Ideen, fürchte ich, scheitern an der Beratungsresistenz der Kommunen. Dort herrscht noch immer völlig veraltetes Denken.  Zwar hat man sich verabschieden müssen von dem alten Leitsatz: Wenn die öffentliche Hand pleite ist, muss sie diese einfach nur aufhalten. Jetzt haben die Städte NKF- Neues Kommunales Finanzmanagement.  Da gibt es einen Produkthaushalt, so was wie den städtischen Quelle-Katalog. Das passt, auch wegen der Insolvenz. Jedes Amt ist heute ein Fachbereich, jeder Fachbereich ein Profit Center. Da wird alles gegeneinander verrechnet. Ohne Rechnung hält keiner mehr gratis dem Kollegen die Tür auf. Fahrstuhlfahrten werden organisiert getrennt nach Fachbereichen. Und manch ein Beamter wechselt zum Pinkeln in die nächste Etage. Sollen die Kollegen dort für Wasser, Papier und Seife aufkommen.</p>
<p>Aber konsequent modern ist man in den Rathäusern nicht. Mein Vorschlag: Der Bürger muss merken, dass es Verwaltung nicht für lau gibt. Er soll Bürokratie als Erlebnis erfahren. Unter 20 € kommt keiner mehr raus aus dem „City Hall Event Center“, wo schon im Empfang der muffelige Schwerbeschädigte in seinem Kabuff ersetzt wird durch einen coolen Infopoint mit einer attraktiven Hostess (gendergerecht gern auch mit einem attraktiven Hosteur). Auf der Einnahmeseite lässt sich einiges verbessern, mit der Einführung der Rathauscard, Motto: zehnmal beschweren, nur neunmal zahlen, eine Bewilligung gibt’s gratis oben drauf.  Wer mehr investiert, bekommt die Golden Rathaus Card: Ihre Anträge werden jetzt garantiert gelesen &#8211; vor der Ablehnung. Oder die Platin Card: Ihre Anträge werden garantiert nicht gelesen &#8211; sondern blind bewilligt. Gerüchte besagen, dass diese Karte in Duisburg unlängst schon eingeführt wurde.</p>
<p>Gut, das sind nur Peanuts. Fürs große Geld müssen wir unsere Schwäche in Stärke verwandeln. Bekanntlich sterben die Menschen im Ruhrgebiet früher als die Einwohner der übrigen Landesteile von NRW. Das sollte man vorab positiv sehen. Man nehme im Vergleich nur einmal einen Bielefelder. Der wohnt erstens in einer Scheißgegend und muss es zweitens auch noch länger dort aushalten. Unser kollektives sozialverträgliches Frühableben sollte man für Verhandlungen mit den Sozialversicherern nutzen. Wir Ruhris sparen der Rentenversicherung Milliarden. Eine kleine Rückvergütung ist da längst überfällig.</p>
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<p>Dazu ist dringend Bürgerschaftliches Engagement gefragt. Vor Jahren bin ich in der städtischen Kämmerei mit meinem Anliegen gescheitert, meinen Pro-Kopf-Anteil an der Verschuldung zu tilgen. Ich knallte einem verblüfften Beamten mein Erspartes auf den Tisch verbunden mit der Bitte künftig nur noch zu sagen: „Die Stadt Recklinghausen ist pro Kopf, außer dem von Martin Kaysh, verschuldet mit…“. Der Mann verweigerte standhaft die Annahme des Geldes mit dem Hinweis, er könne von mir nur etwas kassieren, was der Kasse als Forderung bekannt sei. Seither habe ich meine Strategie umgestellt. Hin und wieder, wenn ich in die Innenstadt schlendere, halte ich vor einem Parkscheinautomaten, werfe ein paar Münzen ein und den Parkschein umgehend in den Müll. Das mag lächerlich klingen, ist aber auch nicht schlechter als Jägers Soforthilfe.</p>
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		<title>Zwischennutzung: Kunst und Leerstände in New York</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gastautor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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Die New Yorker Organisation „No Longer Empty“ bringt Kunst in leerstehende Ladenlokale – und verändert nicht nur Stadtteile, sondern auch die Vorstellungen dessen, wie Kunst präsentiert werden muss. Von unserer Gastautorin Petra Engelke.
„Ich hasse es, wenn jemand uns als „Pop-Up Galerie“ bezeichnet“, sagt Manon Slome, Gründerin von No Longer Empty . „Hinter Pop-Up steht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_15984" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng1.jpg"><img class="size-full wp-image-15984" title="peng1" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng1.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Never Can Say Goodbye (located in the space of the former Tower Records music store) Organization: No Longer Empty. Exhibition: Never Can Say Goodbye. Image by: Jodie Dinapoli</p></div>
<p><strong>Die New Yorker Organisation „No Longer Empty“ bringt Kunst in leerstehende Ladenlokale – und verändert nicht nur Stadtteile, sondern auch die Vorstellungen dessen, wie Kunst präsentiert werden muss. Von unserer Gastautorin <a href="http://ny.p-eng.de/">Petra Engelke</a></strong><strong>.</strong></p>
<p>„Ich hasse es, wenn jemand uns als „Pop-Up Galerie“ bezeichnet“, sagt Manon Slome, Gründerin von <a href="http://nolongerempty.org/">No Longer Empty</a> . „Hinter Pop-Up steht die Idee: Alles geht hinein, wird verkauft, und dann ist es weg und vorbei. Darum geht es uns nicht. Als Organisation sind wir von Dauer, nur unsere Orte wandern.“</p>
<p>Slome verlässt den Pfad des spontan Selbstgemachten, wenn sie Kunst in</p>
<div id="attachment_15985" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng2.jpg"><img class="size-full wp-image-15985" title="peng2" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng2.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">An image of the store front and an installation view. Organization: No Longer Empty. Exhibition: Never Can Say Goodbye. Image by: Jodie Dinapoli</p></div>
<p>leerstehenden Räumen ausstellt. Erstens geht die Initiative nicht von Künstlern, sondern von Kuratoren aus. Zweitens verfolgt No Longer Empty langfristige Ziele: Inhaltlich bindet sie Kunst stark an den jeweiligen Ort, formal setzt sie auf Zugänglichkeit.</p>
<p>Binnen eines Jahres hat die Non-Profit-Organisation zehn Ausstellungen gestemmt, in Räumen, die einmal Plattenladen, Angelgeschäft, Offiziersunterkunft waren – unter anderem mit Künstlern, deren Werke für sechsstellige Beträge gehandelt werden. Eine Installation von <a href=" http://www.yvon-lambert.com/kaz_oshiro-A48.html">Kaz Oshiro</a> etwa war eine Viertel Million Dollar wert.</p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng3.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-15986" title="peng3" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng3.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>No Longer Empty verkauft keine Kunst. Trotzdem haben sich auch Yoko Ono, Alyson Shotz, José Parlá und Giuseppe <a href="http://www.giuseppestampone.net/works/media/Julia-Kent.pdf">Stampone</a> gern einladen lassen. Schließlich hat Manon Slome einen guten Ruf in der Kunstwelt. Sie arbeitete sieben Jahre im Guggenheim Museum und war von 2002 bis 2008 Chef-Kuratorin des Chelsea Art Museum. Als sie dort kündigt, weiß sie nur eins: Sie will nicht mehr für eine Institution, sondern als freie Kuratorin arbeiten.</p>
<p>Eigentlich ist sie nur auf der Suche nach einem neuen Thema. Ihr fallen all die leeren Räume auf, die durch die Rezession entstehen. In Gebieten, die einmal für das boomende New York standen, etwa auf der Madison Avenue oder in SoHo, macht ein Geschäft nach dem anderen dicht. Daraufhin geht der Fußgängerstrom zurück, und die Nachbarschaft trudelt in eine Abwärtsspirale. Bald denkt Slome an eine Ausstellung, die darauf Bezug nehmen soll. Doch die Idee entwickelt eine Eigendynamik.</p>
<p>Im Sommer 2009 eröffnet No Longer Empty eine Ausstellung in einem ehemaligen Angelgeschäft. „So etwas kann man doch nicht ignorieren!“, findet Slome. Das Stichwort „standortspezifisch“ entwickelt sich zum Kern der Arbeit von No Longer Empty. Slome und ihre Kollegen informieren die Künstler darüber, was der Ort früher war, sie recherchieren auch über die Nachbarschaft und ihre jüngere Geschichte. „Und die Künstler reagieren auf den Ort: Sie zeigen Kunst, die in dieser Umgebung funktioniert.“</p>
<p>Ganz unterschiedlich reagieren die Vermieter, wenn sie gebeten werden, Räume</p>
<div id="attachment_15987" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng4.jpg"><img class="size-full wp-image-15987" title="peng4" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/peng4.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Clive Murphy Why x Why Organization: No Longer Empty. Exhibition: The Sixth Borough. Image by: Kathy Zeiger</p></div>
<p>und Betriebsmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen. Freimütig sagt Slome: „Manche verstehen es überhaupt nicht. Andere sehr wohl. Schließlich ist es das schlimmste für ein Ladenlokal, wenn es lange leersteht.“ Bei einer Vernissage sagt ihr ein Vermieter, er hätte niemals die Werbung bezahlen können, die ihm so viele Leute – potenzielle Interessenten – bringe. In die Räume einer am Wochenende beendeten Ausstellung in East Harlem wird nun ein Restaurant einziehen. Es ist eins derjenigen Restaurants, die No Longer Empty um Catering-Spenden gebeten hatte.</p>
<p>Trotzdem gibt es auch negative Reaktionen. Bewohner des Chelsea Hotels, dem der erste Ausstellungsraum gehört, beschweren sich: Die Vorgänger hätten gehen müssen, weil die Mieten zu sehr angehoben wurden, und No Longer Empty würde dem Ganzen jetzt auch noch eine hübsche Politur geben. Aber das, so Slome, sei das einzige Mal gewesen, dass es Ärger gegeben habe.</p>
<p>Jedenfalls von dieser Seite. Kunstkritiker schreiben auf einem anderen Blatt. Einen <a href="http://www.nytimes.com/2010/08/13/arts/13governors.html?pagewanted=2&amp;ref=governors_island">Artikel</a> in der NewYork Times empfindet Slome als Verriss. „Der Tenor war: So etwas sollte uns, den Experten, überlassen bleiben“, meint sie. „Wir haben daraufhin zig E-Mails bekommen, die besagten: Wenn diese Kritiker nicht von ihrem Elfenbeinturm herunterkommen, werden sie die Veränderungen verpassen.“</p>
<p>Kunst-Snobismus ist Manon Slomes Lieblingsfeind. Die Art und Weise, wie man in Galerien vom Personal behandelt wird, entlockt ihr kurz einen sarkastischen Ton. Damit die Grenzen zwischen Kunst und Publikum verschwinden, schneiden sie bei No Longer Empty Begleitprogramme auf die Nachbarschaft zu, laden Kinder zum Zeichnen ein, schulen Ausstellungswächter darauf, alle Besucher persönlich zu begrüßen und Fragen zu beantworten.</p>
<p>Auch Manon Slome schiebt Schichten als Aufsicht. Und wie die meisten ihrer Mitstreiter bekommt sie kein Gehalt. Aber das ist keine Basis für Slome. Sie arbeitet daran, die USA-spezifischen Grundlagen dafür zu schaffen, Fördergelder zu bekommen, Mitgliedschaften aufzubauen und Spenden zu akquirieren.</p>
<p>Manchmal helfen die Galerien bei der Finanzierung von Installationen. No Longer Empty hat auch schon Prints angeboten, weil einer der Künstler das gern wollte. Zwei sind über den Tisch gegangen. „Wir sind im Einzelhandel noch nicht sehr gut“, sagt Manon Slome und lacht. „Aber ich würde natürlich gerne etwas aufbauen.“ T-Shirts hatten sie schon, jetzt denkt sie an limitierte Auflagen, einen kleinen No Longer Empty-Store.</p>
<p>Nur eines kann sie sich nicht vorstellen: einen festen Raum für Ausstellungen. „In dem Moment, wo man eigene Räume hat mit ihren Fixkosten, ist man an eine bestimmte Art von Arbeiten gebunden. Und ich liebe die Ortsbezüglichkeit. Ich würde die Herausforderungen vermissen, die dieser Ansatz mit sich bringt.“</p>
<p>Petra Engelke  lebt in New York – und schreibt darüber in ihrem Blog Moment: <a href="http://ny.p-eng.de">ny.p.eng.de</a>.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema Zwischennutzung:</strong></p>
<p>Zwischennutzungen und Kreativquartiere Ruhr&#8230;<a href="http://www.ruhrbarone.de/zwischennutzungen-und-kreativquartiere-ruhr/">Klick</a></p>
<p>Zwischenraum: Atelierfläche in Bochum sucht Nutzer…<a href="http://www.ruhrbarone.de/zwischenraum-ateliergebaude-in-bochum-sucht-nutzer/">Klick</a></p>
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<p>Zwischenraum: Traumimmobilie im Dortmunder Kreuzviertel…<a href="http://www.ruhrbarone.de/zwischenraum-traumimmobilie-im-dortmunder-kreuzviertel/">Klick</a></p>
<p>Vom Sinn und Unsinn der Zwischennutzung…<a href="http://www.ruhrbarone.de/vom-sinn-und-unsinn-der-zwischennutzung/">Klick</a></p>
<p>Aufruf: Wir suchen leerstehende Häuser…<a href="http://www.ruhrbarone.de/wir-suchen-leerstehende-hauser/">Klic</a>k</p>
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		<title>ECCE will das Revier kreativ vernetzen</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/ecce-will-das-revier-kreativ-vernetzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:16:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Dieter Gorny, als Kulturhauptstadtdirektor für den Bereich Kreativwirtschaft zuständig, ist es der große Wurf: „ECCE ist international aufgestellt. ECCE wird nicht nur ins Ruhrgebiet hinein wirken, sondern in NRW, ganz Deutschland und Europa die Diskussion über die Bedeutung der Kreativwirtschaft vorantreiben.“ ECCE steht für European Centre for Creative Economy und ist ein Projekt des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_16009" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/fesel_ecce.jpg"><img class="size-full wp-image-16009" title="fesel_ecce" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/fesel_ecce.jpg" alt="" width="300" height="278" /></a><p class="wp-caption-text">Bernd Fesel, ECCE</p></div>
<p><strong>Für Dieter Gorny, als Kulturhauptstadtdirektor für den Bereich Kreativwirtschaft zuständig, ist es der große Wurf: „ECCE ist international aufgestellt. ECCE wird nicht nur ins Ruhrgebiet hinein wirken, sondern in NRW, ganz Deutschland und Europa die Diskussion über die Bedeutung der Kreativwirtschaft vorantreiben.“ ECCE steht für European Centre for Creative Economy und ist ein Projekt des Kulturhauptstadtveranstalters Ruhr2010 GmbH. Doch bei einem Blick hinter die Kulissen sieht es eher so aus, als sei ECCE vor allem ein aus öffentlichen Kassen finanziertes Rettungsboot für Gornys Kulturhauptstadttruppe. Dass sich selbst als Institut bezeichnende Projekt hat keine eigene Rechtsform und die meisten der Mitarbeiter werden aus der Ruhr2010 GmbH übernommen. Die Finanzierung ist auch nur bis Ende 2011 gesichert &#8211; aus den Mitteln der Kulturhauptstadt.</strong></p>
<p>Das klingt bei der Vorstellung im Dortmunder U natürlich anders: ECCE will Unternehmen und Wissenschaftler vernetzen, neue Projekte anstoßen und die Chancen der Wachstumsbranche Kreativwirtschaft aufzeigen. Eine graugrüne Broschüre preist das Institut mit artifiziellen Bildern und im besten Marketingdeutsch. Die Leitung ist Chefsache: Der ehemalige VIVA-Gründer Gorny wurde zum Direktor des Instituts bestimmt. Auch Bernd Fesel ist dabei. Der ist bei der Ruhr2010 GmbH die rechte Hand Gornys und reüssiert bei ECCE als stellvertretender Direktor. Fesel soll bei ECCE zwei Projekte weiterführen, die bereits im noch laufenden Kulturhauptstadtjahr von ihm unter der Herrschaft Gornys ohne Erfolg verantwortet wurden: Die Kreativquartiere und das Online-Medium <a href="http://www.derwesten.de/nachrichten/im-westen/Gorny-haelt-an-teuerem-Ruhr-2010-Projekt-fest-id3610467.html">2010lab</a>.</p>
<p>Im Bereich der Kreativquartiere gehörte der Aufbau einer Immobiliendatenbank zu</p>
<div id="attachment_16010" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/gorny_ecce.jpg"><img class="size-full wp-image-16010" title="gorny_ecce" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/gorny_ecce.jpg" alt="" width="300" height="228" /></a><p class="wp-caption-text">Dieter Gorny, ECCE</p></div>
<p>den Aufgaben Fesels. Mit ihr sollten Kreative, die nach preiswerten Räumen suchen, und unter Leerstand leidende Vermieter zusammengeführt werden. Das Projekt wurde schon im vergangenen Jahr in Bochum von Bernd Fesel der Öffentlichkeit vorgestellt. Damals stand es kurz vor der Fertigstellung. Bis heute ist es nicht online. Als Grund dafür sagte Dieter Gorny: „Neben Wohn- und Büroräumen haben wir uns entschlossen, auch noch Ladenlokale in das System aufzunehmen. Dadurch wurde der ursprüngliche Rahmen des Projekts gesprengt.“ Außerdem warte man auf die vom Land im Januar zugesagten 15 Millionen Euro für die weitere Entwicklung von Kreativquartieren. Ob das Geld kommt ist allerdings fraglich. Die rot-grüne Landesregierung fühlt sich nicht an das Versprechen, das der damalige Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf der Eröffnungsveranstaltung des Kulturhauptstadtjahres gab, gebunden. Im NRW-Kulturministerium will man erst einmal die Entwicklung der Kreativquartiere prüfen und dann nach Gesprächen mit den Städten entscheiden, &#8220;ob und in welcher Höhe künftig gefördert wird.“</p>
<p>In der Zwischenzeit haben in den Städten Initiativen ohne Unterstützung der Ruhr2010 mit der Vermittlung von Immobilien begonnen. In Bochum ist es die IHK, die versucht, Kreativen bei der Suche nach Räumen zu helfen. Im ehemaligen Telekom-Gebäude mitten in der Bochumer Innenstadt sollen schon bald Unternehmen aus der Kreativbranche günstige Räume zur Verfügung stehen. IHK-Hauptgeschäftsführer Tillmann Neinhaus: „Wir machen das schon seit längerem auch für andere Branchen. In Herne helfen wir bei der Vermittlung leer stehender Ladenlokale an Einzelhändler.“</p>
<p>Solche einschlägigen Erfahrungen fehlen Bernd Fesel, der die Anfrage nach einem Gesprächstermin unbeantwortet lies. Bevor er zur Ruhr2010 kam, war Fesel Galerist. Später arbeitete er als Geschäftsführer für den Bundesverband Deutscher Galerien (BVDG). Erfahrungen im Immobiliengeschäft hatte er bis dato keine.</p>
<p>Auch im Medienbereich ist Fesel ein Neuling gewesen, als er bei Ruhr2010 anfing. Nur eine kleine Internetseite zum Thema Kreativwirtschaft wurde von ihm bis dahin herausgegeben. Bei der Kulturhauptstadt war er dann für das Medienprojekt 2010lab zuständig: Die Mischung aus Blog und Internet-TV sollte zu einer Diskussionsplattform zur Kreativwirtschaft werden. Daraus wurde nichts: Kaum 1000 Besucher zählt die Seite im Durchschnitt am Tag. Für Dieter Gorny kein Problem: „Das Lab ist kein Massenmedium und wollte es auch nie sein. Es ist international ausgerichtet. Es ist ein kreatives Experiment.“ Auf Anfrage teilte die Ruhr2010 GmbH mit, dass nur zehn Prozent Besucher aus dem Ausland kämen. Für Internetseiten ist das eher wenig. Die internationale Ausrichtung des 2010lab ist jenseits der deutschen Grenzen offensichtlich nicht bekannt. Das 2010lab kostete bis heute fast eine Million Euro und soll aber weiter nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit seine subventionierte Arbeit unter dem Dach von ECCE verrichten. Bis Ende 2011 wird es zwei Millionen Euro kosten.</p>
<p>Dieter Gorny will das Institut verstärkt international ausrichten: Es gibt gemeinsame Projekte mit der EU und dem Bundesaußenministerium. Konferenzen zum Thema Kreativwirtschaft werden künftig im Ruhrgebiet stattfinden. Die von Ruhr2010 gegründeten Commission, Branchenzusammenschlüsse für Unternehmen Branchen wie Computerspieleentwickler, Design oder Werbung, sollen sich europaweit vernetzen und professionalisieren.</p>
<p>Auch über das Jahr 2011 hinaus, wenn die Förderung wegfällt, will ECCE seine Arbeit fortsetzen. Oliver Scheytt, Geschäftsführer der Ruhr2010 GmbH, hoffnungsfroh, vom Land eine dauerhafte Finanzierung für die Ruhr2010 GmbH und ECCE zu erhalten. Beim Land hat sich die Begeisterung für das Thema Kreativwirtschaft nach dem Regierungswechsel jedoch merklich abgekühlt. Die Kreativwirtschaft sei eine spannende Branche, hört man aus dem Wirtschaftsministerium, aber nur eine von vielen. Und besonders spannend sei sie in den Kreativwirtschaftszentren Düsseldorf und Köln. Der künftige wirtschaftspolitische Schwerpunkt der Landesregierung läge in Bereichen wie moderne Verkehrstechnologien und Energie.</p>
<p>Und so hat sich Gorny auch schon auf die Suche nach weiteren Geldquellen gemacht: EU- und Bundesmittel sollen helfen, ECCE und die gut 30 festen und freien Mitarbeiter nach 2011 mit öffentlichen Mitteln zu versorgen. Und auch die Städte  des Ruhrgebiets will er zur Kasse bitten: „Wir machen regionale Wirtschaftsförderung in einer Wachstumsbranche. Ich bin mir sicher, dass die Städte den Wert unserer Arbeit erkennen.“ Fragt sich nur, ob sie auch bereit sein werden diese Arbeit zu finanzieren.</p>
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		<title>Eine Hommage an Dr. Who Loo: Der Toi-Toi-Song</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jo Frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alles über Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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Jungs, ich sachs euch: Das ist keine britische Notruf-Telefonzelle &#8211; der Herr vom Bühnenbedarf hat euch &#8211; äh &#8211; beschissen !
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<p>Jungs, ich sachs euch: Das ist keine britische Notruf-Telefonzelle &#8211; der Herr vom Bühnenbedarf hat euch &#8211; äh &#8211; <em>beschissen</em> !</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Roxy Music</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Videos]]></category>

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 Roxy Music, Mittwoch, 1. September, 18.30 Uhr, Museumsplatz, Bonn
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<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Roxy_Music"><strong> Roxy Music</strong></a><strong>, Mittwoch, 1. September, 18.30 Uhr, </strong><a href="http://www.museumsplatz-konzerte.de/"><strong>Museumsplatz</strong></a><strong>, Bonn</strong></p>
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		<title>Der Ruhrpilot</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 05:08:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>
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Dortmund: &#8230;wehrt sich mit Musik gegen Nazi-Demo&#8230;Der Westen
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Bochum: Ralph Köhnen über die 168-stündige Dauerlesung im Museum&#8230;Ruhr Nachrichten
Oberhausen: Abschied von  Schlingensief&#8230;Der Westen
Essen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Loveparade.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-14327" title="Loveparade" src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/07/Loveparade-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>Loveparade:</strong> Veranstalter Schaller stellt Videos online&#8230;<a href="http://www.rp-online.de/niederrheinnord/duisburg/loveparade/Veranstalter-Schaller-stellt-Videos-online_aid_900173.html">RP Online</a></p>
<p><strong>Loveparade II:</strong> Demo für OB Sauerland&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Demo-fuer-OB-Sauerland-id3630079.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>NRW: </strong>CDU beschließt Mitgliederbefragung zu Rüttgers-Nachfolge&#8230;<a href="http://nachrichten.rp-online.de/politik/nrw-cdu-beschliesst-mitgliederbefragung-zu-ruettgers-nachfolge-1.98548">RP Online</a></p>
<p><strong>NRW II: </strong>Streit um Schulpolitik&#8230;<a href="http://nachrichten.rp-online.de/politik/streit-um-nrw-schulpolitik-1.98528">RP Online</a></p>
<p><strong>Ruhrgebiet: </strong>Zeche is nich&#8230;<a href="http://www.pottblog.de/2010/08/30/tv-tipp-zeche-is-nich-mit-bochumer-jungen-den-anden-des-ruhrgebietes-und-mehr-zdf-2355-uhr/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+Pottblog+(Pottblog)">Pottblog</a></p>
<p><strong>Dortmund: </strong>&#8230;wehrt sich mit Musik gegen Nazi-Demo&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Dortmund-wehrt-sich-mit-Musik-gegen-Nazi-Demo-id3629728.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Dortmund II:</strong> Landesamt untersucht Fische im Hafen auf PCB&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/lokalnachrichten_dortmund/Landesamt-untersucht-Fische-im-Hafen-auf-PCB;art930,1015427">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>Bochum:</strong> Ralph Köhnen über die 168-stündige Dauerlesung im Museum&#8230;<a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/Ralph-Koehnen-ueber-die-168-stuendige-Dauerlesung-im-Museum;art932,1015365">Ruhr Nachrichten</a></p>
<p><strong>Oberhausen: </strong>Abschied von  Schlingensief&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/oberhausen/Oberhausen-nimmt-Abschied-von-Schlingensief-id3628905.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Essen: </strong>Mit Franken verspekuliert&#8230;<a href="http://www.derwesten.de/staedte/essen/Mit-Franken-verspekuliert-id3630216.html">Der Westen</a></p>
<p><strong>Debatte: </strong>Biedermann und die Brandstifter&#8230;<a href="http://frontmotor.blogspot.com/2010/08/biedermann-und-die-brandstifter.html">Frontmotor</a></p>
<p><strong>Debatte II: </strong>Rassismus bleibt Rassismus – eine Replik&#8230;<a href="http://www.fixmbr.de/rassismus-bleibt-rassismus-eine-replik/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+fixmbr_de+(F!XMBR)">F!XMBR</a></p>
<p><strong>Debatte III: </strong>Sarrazins Todeszäune&#8230;<a href="http://hometown-glory.de/2010/08/31/sarrazins-todeszaeune/">Hometown Glory</a></p>
<p><strong>Debatte IV: </strong>Sarrazin für Erwachsene&#8230;<a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/sarrazin_fuer_erwachsene/#When:01:58:00Z">Die Achse des Guten</a></p>
<p><strong>Grüne:</strong> Die “Fast-alles-ist-möglich-Partei”&#8230;<a href="http://www.schiebener.net/wordpress/?p=8814">Zoom</a></p>
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		<title>Nahostkonflikt erreicht Berliner Villenviertel</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 19:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Philipp Engel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Glaube, Sitte, Heimat]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit mehr als vier Wochen kämpft der Palästinenser Firas Maraghy vor der israelischen Botschaft im noblen Berliner Stadtteil Schmargendorf für Papiere, um mit seiner Tochter nach Ost-Jerusalem reisen zu können. Die Geschichte eines Hungerstreiks.
Firas Maraghy ist erschöpft. Die Wangen des 39-jährigen Palästinensers sind eingefallen, mehr als 15 Kilogramm hat der ohnehin schon schmächtige Mann in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/maraghy131537_7324b83c12.jpg"><img src="http://www.ruhrbarone.de/wp-content/uploads/2010/08/maraghy131537_7324b83c12.jpg" alt="" title="maraghy131537_7324b83c12" width="347" height="500" class="alignleft size-full wp-image-15995" /></a><strong>Seit mehr als vier Wochen kämpft der Palästinenser Firas Maraghy vor der israelischen Botschaft im noblen Berliner Stadtteil Schmargendorf für Papiere, um mit seiner Tochter nach Ost-Jerusalem reisen zu können. Die Geschichte eines Hungerstreiks.</strong></p>
<p>Firas Maraghy ist erschöpft. Die Wangen des 39-jährigen Palästinensers sind eingefallen, mehr als 15 Kilogramm hat der ohnehin schon schmächtige Mann in den letzten vier Wochen abgenommen. Weil seine Finger vor Hunger zittern, dauert es mehrere Minuten, bis es ihm gelingt, eine Zigarette zu drehen und endlich anzuzünden. Wie in Zeitlupe öffnen und schließen sich seine müden Augen. Nur wenn Maraghy über den Grund seines Hungerstreiks spricht, kehren für einen kurzen Moment Kraft und Entschlossenheit in sein Gesicht zurück. »Ich verlange lediglich das, was mir zusteht – nicht mehr, aber auch nicht weniger«, sagt Maraghy bestimmt und fügt nach kurzem Zögern hinzu: »Für dieses Recht bin ich bereit zu sterben.«</p>
<p>Schon seit Jahrzehnten fühlt sich der in Ost-Jerusalem geborene Mann von den israelischen Behörden ungerecht behandelt. Denn obwohl auch seine Familie seit mehreren Generationen in der Heiligen Stadt lebt, gilt er als staatenlos und besitzt lediglich eine Aufenthaltskarte für das von Israel im Zuge des Sechstagekrieges 1967 eroberte Gebiet. Als die israelische Botschaft ihm dann im April dieses Jahres auch noch die Reisedokumente für seine sieben Monate alte und in Deutschland geborene Tochter Zaynab verweigerte, habe er nicht länger tatenlos bleiben können: »Wie würden Sie reagieren, wenn man Ihnen verbieten würde, mit Ihrer Familie in die Heimat zurückzukehren?«, fragt Maraghy aufgebracht.</p>
<p>Hinzu komme noch ein weiteres Problem, sagt der Friedensaktivist Reuven Moskovitz, der den Palästinenser bei seinem Hungerstreik unterstützt. Wenn Maraghy nicht bis Mai 2011 für mindestens anderthalb Jahre nach Ost-Jerusalem reise, werde er sein Rückkehrrecht verlieren. Deshalb müsse er sich entscheiden, ob er die Frist verstreichen lassen oder ohne Frau und Kind für 18 Monate in Ost-Jerusalem leben will. »Weil beide Entscheidungen schlimme Folgen für ihn hätten und er keinen Ausweg mehr weiß, hat mein Freund aufgehört zu essen«, sagt der Israeli. Die Botschaft in Berlin sowie die Regierung in Jerusalem, so Moskovitz‘ Überzeugung, messe mit zweierlei Maß.</p>
<p>In einer Stellungnahme der Botschaft heißt es, dass Maraghy sich mit seinem Anliegen an die falsche Behörde gewandt habe. Ausschließlich das Innenministerium in Jerusalem könne die Tochter als Einwohnerin Israels registrieren. Und das auch nur dann, wenn er nach Israel zurückkehren würde. Doch das kommt für Maraghy nicht in Frage: »In Israel würde der Fall wie bei so vielen meiner Bekannten jahrelang bei den Behörden liegen.« Es geht ihm nicht zuletzt auch ums Prinzip. »Warum gilt Artikel 13 der Erklärung der Menschenrechte nicht auch für mich und meine Familie?«, fragt er erneut. Ebendiesen Artikel hat seine Frau, die Islamwissenschaftlerin Wiebke Diehl, auf ein Plakat gemalt, das neben Maraghys Liegestuhl steht: »Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.«</p>
<p>Unterdessen erfährt Maraghy immer mehr Unterstützung. So forderte zum Beispiel Fanny-Michaela Reisin von der Internationalen Liga für Menschenrechte am Freitag ein offizielles Signal der deutschen Politik. Nachdem bei Kundgebungen bereits Vertreter der Linkspartei anwesend waren und sich für Maraghy einsetzten, will nun am Montag Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) den Palästinenser in Schmargendorf aufsuchen.</p>
<p>Warmer Tee Selbst der israelische Botschafter in Deutschland, Yoram Ben-Zeev, habe sich kürzlich ausgesprochen höflich mit ihm unterhalten, sagt Maraghy. »Er hat mich vergeblich darum gebeten, wieder etwas zu essen und mich mit meiner Forderung an das israelische Innenministerium zu wenden.« Auch die Anwohner des noblen Villenviertels seien alle sehr nett zu ihm, versichert er. Besonders morgens und abends kommen viele und bringen warmen Tee.</p>
<p><strong>Dieser Text erschien <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/8514">zuerst in dieser Zeitung.</a></strong></p>
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