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	<title>Kommentare zu: Frank Patalong: &#8220;Wer ein Medium schätzt, sollte es unterstützen“</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 19:32:13 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Bernard Rieux</title>
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		<dc:creator>Bernard Rieux</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 08:23:26 +0000</pubDate>
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		<description>Mich würde ja jetzt interessieren, wie die Contra-Ad-Blocker-Fraktion das neue Reader Feature vom Safari beurteilt. 

Was Apple stellt damit der Web-Content-Branche ein Armutszeugnis aus, wie es zuvor noch keine gegeben hat. Und das zu Recht, wie ich finden muss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mich würde ja jetzt interessieren, wie die Contra-Ad-Blocker-Fraktion das neue Reader Feature vom Safari beurteilt. </p>
<p>Was Apple stellt damit der Web-Content-Branche ein Armutszeugnis aus, wie es zuvor noch keine gegeben hat. Und das zu Recht, wie ich finden muss.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Linkdump vom Mo, 26. April 2010 bis Di, 27. April 2010 Links synapsenschnappsen</title>
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		<dc:creator>Linkdump vom Mo, 26. April 2010 bis Di, 27. April 2010 Links synapsenschnappsen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 07:10:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Frank Patalong: &#8220;Wer ein Medium sch&#228;tzt, sollte es unterst&#252;tzen&#8220; &#124; Ruhrbarone &#8211; (Tags: iv SpOn Werbung PaidContent ) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Frank Patalong: &ldquo;Wer ein Medium sch&auml;tzt, sollte es unterst&uuml;tzen&ldquo; | Ruhrbarone &#8211; (Tags: iv SpOn Werbung PaidContent ) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: braennvin</title>
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		<dc:creator>braennvin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Apr 2010 14:46:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ich raufe mir gerade wieder meine Haare, hat FP eigentlich wirklich die Kommentare im SpOn Forum gelesen?

Viele Leute da sagen sie sind bereit für Informationen zu zahlen wenn es 

a. ein funktionales Bezahlsystem gibt und

b. ein echter Mehrwert vorhanden ist, 

nur Werbefreiheit kann das aber nicht sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich raufe mir gerade wieder meine Haare, hat FP eigentlich wirklich die Kommentare im SpOn Forum gelesen?</p>
<p>Viele Leute da sagen sie sind bereit für Informationen zu zahlen wenn es </p>
<p>a. ein funktionales Bezahlsystem gibt und</p>
<p>b. ein echter Mehrwert vorhanden ist, </p>
<p>nur Werbefreiheit kann das aber nicht sein.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Exmachina</title>
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		<dc:creator>Exmachina</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 10:29:12 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;i&gt;&quot;&lt;a href=&quot;http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2008/07/the-web-doesnt.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;But the Net is different&lt;/a&gt;. It wasn&#039;t invented by business people, and it doesn&#039;t exist to help your company make money.&quot;&lt;/i&gt;

Seth Godin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>&#8220;<a href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2008/07/the-web-doesnt.html" rel="nofollow">But the Net is different</a>. It wasn&#8217;t invented by business people, and it doesn&#8217;t exist to help your company make money.&#8221;</i></p>
<p>Seth Godin</p>
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	<item>
		<title>Von: McMurphy</title>
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		<dc:creator>McMurphy</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 07:00:27 +0000</pubDate>
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		<description>Sind die Preise für Werbung zurückgegangen, oder wird signifikant weniger Werbung bestellt, weil (Achtung: Kausalität!) die Werbenden wissen, dass (&quot;immer mehr&quot; &lt;b&gt;) Ad-Blocker verwendet werden?
Wäre ein tolles Argument für die stark stilisierte Aussage &quot;Wenn ihr unsere Werbung nicht anschaut, müssen wir zumachen&quot;.
Das habe ich noch nicht gehört.
Habe ich es übersehen, hat es noch keiner laut gesagt, oder stimmt es gar nicht?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sind die Preise für Werbung zurückgegangen, oder wird signifikant weniger Werbung bestellt, weil (Achtung: Kausalität!) die Werbenden wissen, dass (&#8220;immer mehr&#8221; <b>) Ad-Blocker verwendet werden?<br />
Wäre ein tolles Argument für die stark stilisierte Aussage &#8220;Wenn ihr unsere Werbung nicht anschaut, müssen wir zumachen&#8221;.<br />
Das habe ich noch nicht gehört.<br />
Habe ich es übersehen, hat es noch keiner laut gesagt, oder stimmt es gar nicht?</b></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Gelegenheitsleser</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46666</link>
		<dc:creator>Gelegenheitsleser</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 22:43:01 +0000</pubDate>
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		<description>M.E. stimmen schon die Voraussetzungen für einen fruchtbaren Dialog nicht:

&gt; &quot;Auch Internet-Medien müssen Geld verdienen.&quot;

denn da fehlt:
&quot;... wenn sie auf dem Geschäftsmodell basieren, damit Geld verdienen zu wollen.&quot;

Klar daß einer der sich dafür entschieden hat davon zu leben, nun darüber klagt, daß es nicht mehr so einfach ist wie früher. 
Doch was interessiert es mich?? Denn genau da sind wir schon bei Punkt 2:


&gt; &quot;Wer ein Medium schätzt, sollte es unterstützen&quot;

Woher das übersteigerte Selbstbewußtsein, daß jeder SPON-Leser SPON auch toll findet? Wenn man da 1-2 mal die Woche aus Langeweile drauf rumklickt, würde es einen da besonders kratzen, wenn es SPON nicht mehr gäbe??

Nicht jeder der sich auf eine Seite verirrt und dort paar Minuten verweilt, ist ein Fan derselben. 
Und allen (also auch den Gelegenheitsreinguckern) vorschreiben zu wollen, wie sie ihren Browser zu konfigurieren haben, ist nicht nur frech sondern schon unverschämt.

Dann lieber eine ehrliche Paywall, als diesen ganzen überschätzen Werbemüll!! Vermutlich würden sich da so einige Redakteure wundern, wie viel (oder wenig) wert ihr Produkt denn wirklich ist ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>M.E. stimmen schon die Voraussetzungen für einen fruchtbaren Dialog nicht:</p>
<p>&gt; &#8220;Auch Internet-Medien müssen Geld verdienen.&#8221;</p>
<p>denn da fehlt:<br />
&#8220;&#8230; wenn sie auf dem Geschäftsmodell basieren, damit Geld verdienen zu wollen.&#8221;</p>
<p>Klar daß einer der sich dafür entschieden hat davon zu leben, nun darüber klagt, daß es nicht mehr so einfach ist wie früher.<br />
Doch was interessiert es mich?? Denn genau da sind wir schon bei Punkt 2:</p>
<p>&gt; &#8220;Wer ein Medium schätzt, sollte es unterstützen&#8221;</p>
<p>Woher das übersteigerte Selbstbewußtsein, daß jeder SPON-Leser SPON auch toll findet? Wenn man da 1-2 mal die Woche aus Langeweile drauf rumklickt, würde es einen da besonders kratzen, wenn es SPON nicht mehr gäbe??</p>
<p>Nicht jeder der sich auf eine Seite verirrt und dort paar Minuten verweilt, ist ein Fan derselben.<br />
Und allen (also auch den Gelegenheitsreinguckern) vorschreiben zu wollen, wie sie ihren Browser zu konfigurieren haben, ist nicht nur frech sondern schon unverschämt.</p>
<p>Dann lieber eine ehrliche Paywall, als diesen ganzen überschätzen Werbemüll!! Vermutlich würden sich da so einige Redakteure wundern, wie viel (oder wenig) wert ihr Produkt denn wirklich ist <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: pmn</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46662</link>
		<dc:creator>pmn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:13:30 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Aber ich möchte trotzdem keine Nachrichtenmagazine von Parteien und keine Computermagazine von Sony, Apple oder Nintendo.&quot;

Wie man hier lesen kann, ist man aber auch von Werbekunden nicht gerade unabhängig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Aber ich möchte trotzdem keine Nachrichtenmagazine von Parteien und keine Computermagazine von Sony, Apple oder Nintendo.&#8221;</p>
<p>Wie man hier lesen kann, ist man aber auch von Werbekunden nicht gerade unabhängig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: truetigger</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46657</link>
		<dc:creator>truetigger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 16:48:32 +0000</pubDate>
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		<description>Wenn der Informations-Anbieter (bleiben wir der Einfachheit halber beim Spiegel Online) denn auch wirklich &quot;Sie müssen die Werbebanner mind. 4 Sekunden intensiv betrachten, jedes einzelne.&quot; als Preis DRAUFSCHREIBEN würd - aber einfach davon ausgehen, dass nervige Werbung als Preisschild wahrgenommen wird ist schlicht an der Realität vorbei.

Vielleicht geht es nur mir so - ohne Werbeblocker nervt das Web schon nach 2min, lange bevor man überhaupt beim SpON ist. Teils ist man sich bei den Werbeeinblendungen nicht sicher, ob sie einfach nur falsch programmiert sind, wenn man die Buttons zum Wegklicken nicht findet. Ich schalte Werbeblocker nicht ein, um einer Publikation &quot;zu schaden&quot;, sondern um überhaupt die Nachricht lesen zu können. Explizit und für bestimmte Publikationen &quot;den Werbeblocker ausschalten&quot; wär machbar und auch vorstellbar, nur leuchtet mir nicht ein, was jemand davon hat, wenn ich mir Werbung anschau. Das Prinzip hab ich schon beim Privatfernsehen nicht verstanden. Hat wohl mit Psychologie zu tun, und vielleicht rentiert sich das ja bei der Masse der Menschen, aber dann hat man ja &quot;AdBlocker&quot; eh als Grösse in der Rechnung, oder man rechnet schlichtweg falsch.

So oder so, ich SEHE einfach keinen Vertrag, den ich mit AdBlocks mutwillig unterlaufe. Wer meint im Netz rote Zahlen zu schreiben soll sein Geschäftsmodell anpassen. Sollen sie die Werbeblocker blocken, ist ihr gutes Recht. Stellt auf Bezahlinhalte um! Zieht euch aus dem Internet zurück! Verzichtet auf YouTube-Beiträge, Podcasts etc. Aber Inhalte ausliefern und dann jammern, dass sie &quot;ausgeraubt&quot; würden, das ist armselig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Informations-Anbieter (bleiben wir der Einfachheit halber beim Spiegel Online) denn auch wirklich &#8220;Sie müssen die Werbebanner mind. 4 Sekunden intensiv betrachten, jedes einzelne.&#8221; als Preis DRAUFSCHREIBEN würd &#8211; aber einfach davon ausgehen, dass nervige Werbung als Preisschild wahrgenommen wird ist schlicht an der Realität vorbei.</p>
<p>Vielleicht geht es nur mir so &#8211; ohne Werbeblocker nervt das Web schon nach 2min, lange bevor man überhaupt beim SpON ist. Teils ist man sich bei den Werbeeinblendungen nicht sicher, ob sie einfach nur falsch programmiert sind, wenn man die Buttons zum Wegklicken nicht findet. Ich schalte Werbeblocker nicht ein, um einer Publikation &#8220;zu schaden&#8221;, sondern um überhaupt die Nachricht lesen zu können. Explizit und für bestimmte Publikationen &#8220;den Werbeblocker ausschalten&#8221; wär machbar und auch vorstellbar, nur leuchtet mir nicht ein, was jemand davon hat, wenn ich mir Werbung anschau. Das Prinzip hab ich schon beim Privatfernsehen nicht verstanden. Hat wohl mit Psychologie zu tun, und vielleicht rentiert sich das ja bei der Masse der Menschen, aber dann hat man ja &#8220;AdBlocker&#8221; eh als Grösse in der Rechnung, oder man rechnet schlichtweg falsch.</p>
<p>So oder so, ich SEHE einfach keinen Vertrag, den ich mit AdBlocks mutwillig unterlaufe. Wer meint im Netz rote Zahlen zu schreiben soll sein Geschäftsmodell anpassen. Sollen sie die Werbeblocker blocken, ist ihr gutes Recht. Stellt auf Bezahlinhalte um! Zieht euch aus dem Internet zurück! Verzichtet auf YouTube-Beiträge, Podcasts etc. Aber Inhalte ausliefern und dann jammern, dass sie &#8220;ausgeraubt&#8221; würden, das ist armselig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Links anne Ruhr/Links zur Wahl (08.04.2010) » Pottblog</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46644</link>
		<dc:creator>Links anne Ruhr/Links zur Wahl (08.04.2010) » Pottblog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:52:05 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Frank Patalog: Wer ein Medium sch&#228;tzt, sollte es unterst&#252;tzen (Ruhrbarone) &#8211; SPON-Autor Frank Patalong geht im Interview durch die Ruhrbarone auf Kritik auf seinen Artikel Warum Online-Werbung wichtig f&#252;rs Web ist ein. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Frank Patalog: Wer ein Medium sch&#228;tzt, sollte es unterst&#252;tzen (Ruhrbarone) &#8211; SPON-Autor Frank Patalong geht im Interview durch die Ruhrbarone auf Kritik auf seinen Artikel Warum Online-Werbung wichtig f&#252;rs Web ist ein. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanno Zulla</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46643</link>
		<dc:creator>Hanno Zulla</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:00:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag @Boris, wenn Du das Fass hier schon aufmachen willst:

&lt;i&gt;Der Erzeuger der Information [darf] das Geschäftsmodell festlegen und nicht der Kunde.&lt;/i&gt;

Hier ist aber tatsächlich der Unterschied zwischen physischem Apfel und digitaler Information leider ein sehr wichtiger. Deshalb funktionieren ja Analogien wie &quot;Ladendiebstahl&quot; auch nicht.

Erstens ist ein &quot;Kunde&quot; von Informationen immer auch ein &quot;Erzeuger&quot;. Stichworte originärer Content, Plagiat, Remix-Kultur. Dazu ist schon genug geschrieben worden, nur soviel: Information wird nicht &quot;erzeugt&quot;, sie wird aus vielen Quellen zusammengestellt. auch Journalisten sind keine Informationserzeuger, sie schreiben unglaublich viel ab, mit und ohne Quellenangabe, sie filtern und prüfen Informationen für mich, den Leser. Ich weigere mich jedenfalls, z.B. Spiegel Online als den &quot;Erzeuger einer Information&quot; zu sehen. Eher als wirklich guten Remixer.

Zweitens ist das Problem bei digitalen Geschäftsmodellen deren Durchsetzung. Wenn der Anbieter dem Konsumenten das Kopieren oder den Abruf per Adblocker verbieten will, muss er restriktiv den abrufenden Computer kontrollieren können, zum Nachteil des Nutzers. Das nennt sich dann DRM und hat auf technischer Ebene noch nie geklappt, jedes DRM ist geknackt worden. Um das zu verhindern, müsste man drakonische Gesetze einführen und diese auch durchsetzen, was aber zu gesellschaftlichen Problemen und zum Gegenteil des Ideals einer &quot;Wissensgesellschaft&quot; führt, von der wir ja alle sonst so gerne sprechen.

Und damit sind wir dann bei den von Dir so ungeliebten Argumenten der Piraten (die ich übrigens längst nicht alle teile, aber sie sprechen einige Dinge an, die diskutiert werden sollten). Tatsache bleibt, &lt;a href=&quot;http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;dass Computer Kopiermaschinen sind&lt;/a&gt;. Damit müssen wir jetzt umgehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag @Boris, wenn Du das Fass hier schon aufmachen willst:</p>
<p><i>Der Erzeuger der Information [darf] das Geschäftsmodell festlegen und nicht der Kunde.</i></p>
<p>Hier ist aber tatsächlich der Unterschied zwischen physischem Apfel und digitaler Information leider ein sehr wichtiger. Deshalb funktionieren ja Analogien wie &#8220;Ladendiebstahl&#8221; auch nicht.</p>
<p>Erstens ist ein &#8220;Kunde&#8221; von Informationen immer auch ein &#8220;Erzeuger&#8221;. Stichworte originärer Content, Plagiat, Remix-Kultur. Dazu ist schon genug geschrieben worden, nur soviel: Information wird nicht &#8220;erzeugt&#8221;, sie wird aus vielen Quellen zusammengestellt. auch Journalisten sind keine Informationserzeuger, sie schreiben unglaublich viel ab, mit und ohne Quellenangabe, sie filtern und prüfen Informationen für mich, den Leser. Ich weigere mich jedenfalls, z.B. Spiegel Online als den &#8220;Erzeuger einer Information&#8221; zu sehen. Eher als wirklich guten Remixer.</p>
<p>Zweitens ist das Problem bei digitalen Geschäftsmodellen deren Durchsetzung. Wenn der Anbieter dem Konsumenten das Kopieren oder den Abruf per Adblocker verbieten will, muss er restriktiv den abrufenden Computer kontrollieren können, zum Nachteil des Nutzers. Das nennt sich dann DRM und hat auf technischer Ebene noch nie geklappt, jedes DRM ist geknackt worden. Um das zu verhindern, müsste man drakonische Gesetze einführen und diese auch durchsetzen, was aber zu gesellschaftlichen Problemen und zum Gegenteil des Ideals einer &#8220;Wissensgesellschaft&#8221; führt, von der wir ja alle sonst so gerne sprechen.</p>
<p>Und damit sind wir dann bei den von Dir so ungeliebten Argumenten der Piraten (die ich übrigens längst nicht alle teile, aber sie sprechen einige Dinge an, die diskutiert werden sollten). Tatsache bleibt, <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html" rel="nofollow">dass Computer Kopiermaschinen sind</a>. Damit müssen wir jetzt umgehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Exmachina</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46642</link>
		<dc:creator>Exmachina</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 10:00:14 +0000</pubDate>
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		<description>Boris Schneider-Johne, der Grund warum Vergleiche zwischen Bytes und Atomen keine luftleere Argumente sind ist der, dass sie dem Gegenstand des Problems nicht gerecht werden. Ich glaube hier sind wir uns ja einig. Es geht um das grundlegende unternehmerische Paradigma. 

Was Medien angeht unterscheidet sich dieses Paradigma nuneinmal auf Grund der Art des Gutes erheblich von Atomen und es wird deutlicher, wenn man Online mit Fernsehen vergleicht. Ich hoffe, wir sind einer Meinung, wenn ich sage, dass es kein Vergehen ist als Fernsehzuschauer, bei der Werbung umzuschalten oder wenigstens den Ton auszumachen. Ich habe hier bewußt das Wort &quot;Vergehen&quot; gewählt, um auszudrücken, dass es im Gegensatz zum Klauen von Äpfel nicht strafbar ist. Alternativ stellt sich die Frage ob das Verhalten bei Werbung im Fernsehen umzuschalten fair gegenüber den Fernsehsendern ist.

Wenn ich mich nicht irre (ich bin auf dem Gebiet kein Experte) dann ist den Fernsehsendern ziemlich egal, ob die Zuschauer umschalten oder nicht. Denn die Werbetreibenden zahlen nach Anzahl der Zuschauer im dem Umfeld in dem sie werben. Und ich glaube weder die Fernsehsender noch die Werbenden betrachten Umschalten als &quot;Klauen&quot; in Sinne eine strafrechtlichen Vergehens. Und zwar aus einem guten Grund: Es ist Teil des Wesens des Mediums. Es ist Teil der Grundlage auf der sowohl Produzenten als auch Konsumenten einen Deal eingehen. Der Produzent hat schlicht nicht die Möglichkeit ein Geschäftsmodell einzufordern, das durch das Medium nicht umsetzbar ist. Fernsehsender können ihren Zuschauern nicht verbieten oder es gar zu einem strafrechtlichen Vergehen erklären, Umzuschalten, weil es das Medium nicht ermöglicht, das sicherzustellen. Darauf haben sich die Betreiber des Fernsehsenders eingelassen, als sie entschlossen haben, einen Fernsehsender zu gründen.

Um zu wissen, was im Zusammenspiel zwischen Medien und deren Konsumenten ein Vergehen oder auch nur unfair ist, muss man sich also anschauen, was die Grundlagen des Mediums sind. DESWEGEN bin ich der Meinung, dass die Vergleiche mit Supermärkten und Äpfel wenig hilfreich sind. 

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich rechtfertige damit weder den Einsatz von Werbeblockern, noch von illegalen Kopie von Spiele oder anderen Medien. Das ist mit meinem Argument nämlich gar nicht ohne weiteres nötig, weil wir dafür eine Defintion des Wesens des Medium benötigen. Das ist bei digitalen Medien weitaus schwieriger als bei ihren Vorgängern. Denn digitale Medien versetzen sowohl Produzenten (bspw. mit DRM-Systemen) als auch Konsumenten (mit Ad-Blockern) in die Lage, diese Grundlagen in einem gewissen Rahmen selber zu definieren. 

Das spannende daran: Das Verhalten von Produzenten und Konsument VERÄNDERT tatsächlich das Medium. Was meine ich damit: Es wäre für jeden Webseitenbetreiber technisch einfach, zu verhindern, dass Leser Werbeblocker verwenden: Man redendert einfach die ganze Webseite als Graphik einschl. der Banner und legt für die Links eine Image-Map darüber. Dafür gibt es fertige, kostengünstige Lösungen. 
Aber damit ändert sich natürlich das Wesen des Mediums.

Genau das gleiche nur von der anderen Seite macht der Leser der Ad-Blocker einsetzt. Er verändert die Grundlagen auf denen der Produzent seine Inhalte anbietet und verändert damit grundlegend das Wesen des Mediums.

BEIDE SEITEN haben dann die Wahl, ihre Unternehmung (Content Angebot oder Content Konsum)  aufzugeben.

Ich hoffe sehr, ich trage hiermit etwas zu Versachlichung der Diskussion bei.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Boris Schneider-Johne, der Grund warum Vergleiche zwischen Bytes und Atomen keine luftleere Argumente sind ist der, dass sie dem Gegenstand des Problems nicht gerecht werden. Ich glaube hier sind wir uns ja einig. Es geht um das grundlegende unternehmerische Paradigma. </p>
<p>Was Medien angeht unterscheidet sich dieses Paradigma nuneinmal auf Grund der Art des Gutes erheblich von Atomen und es wird deutlicher, wenn man Online mit Fernsehen vergleicht. Ich hoffe, wir sind einer Meinung, wenn ich sage, dass es kein Vergehen ist als Fernsehzuschauer, bei der Werbung umzuschalten oder wenigstens den Ton auszumachen. Ich habe hier bewußt das Wort &#8220;Vergehen&#8221; gewählt, um auszudrücken, dass es im Gegensatz zum Klauen von Äpfel nicht strafbar ist. Alternativ stellt sich die Frage ob das Verhalten bei Werbung im Fernsehen umzuschalten fair gegenüber den Fernsehsendern ist.</p>
<p>Wenn ich mich nicht irre (ich bin auf dem Gebiet kein Experte) dann ist den Fernsehsendern ziemlich egal, ob die Zuschauer umschalten oder nicht. Denn die Werbetreibenden zahlen nach Anzahl der Zuschauer im dem Umfeld in dem sie werben. Und ich glaube weder die Fernsehsender noch die Werbenden betrachten Umschalten als &#8220;Klauen&#8221; in Sinne eine strafrechtlichen Vergehens. Und zwar aus einem guten Grund: Es ist Teil des Wesens des Mediums. Es ist Teil der Grundlage auf der sowohl Produzenten als auch Konsumenten einen Deal eingehen. Der Produzent hat schlicht nicht die Möglichkeit ein Geschäftsmodell einzufordern, das durch das Medium nicht umsetzbar ist. Fernsehsender können ihren Zuschauern nicht verbieten oder es gar zu einem strafrechtlichen Vergehen erklären, Umzuschalten, weil es das Medium nicht ermöglicht, das sicherzustellen. Darauf haben sich die Betreiber des Fernsehsenders eingelassen, als sie entschlossen haben, einen Fernsehsender zu gründen.</p>
<p>Um zu wissen, was im Zusammenspiel zwischen Medien und deren Konsumenten ein Vergehen oder auch nur unfair ist, muss man sich also anschauen, was die Grundlagen des Mediums sind. DESWEGEN bin ich der Meinung, dass die Vergleiche mit Supermärkten und Äpfel wenig hilfreich sind. </p>
<p>Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich rechtfertige damit weder den Einsatz von Werbeblockern, noch von illegalen Kopie von Spiele oder anderen Medien. Das ist mit meinem Argument nämlich gar nicht ohne weiteres nötig, weil wir dafür eine Defintion des Wesens des Medium benötigen. Das ist bei digitalen Medien weitaus schwieriger als bei ihren Vorgängern. Denn digitale Medien versetzen sowohl Produzenten (bspw. mit DRM-Systemen) als auch Konsumenten (mit Ad-Blockern) in die Lage, diese Grundlagen in einem gewissen Rahmen selber zu definieren. </p>
<p>Das spannende daran: Das Verhalten von Produzenten und Konsument VERÄNDERT tatsächlich das Medium. Was meine ich damit: Es wäre für jeden Webseitenbetreiber technisch einfach, zu verhindern, dass Leser Werbeblocker verwenden: Man redendert einfach die ganze Webseite als Graphik einschl. der Banner und legt für die Links eine Image-Map darüber. Dafür gibt es fertige, kostengünstige Lösungen.<br />
Aber damit ändert sich natürlich das Wesen des Mediums.</p>
<p>Genau das gleiche nur von der anderen Seite macht der Leser der Ad-Blocker einsetzt. Er verändert die Grundlagen auf denen der Produzent seine Inhalte anbietet und verändert damit grundlegend das Wesen des Mediums.</p>
<p>BEIDE SEITEN haben dann die Wahl, ihre Unternehmung (Content Angebot oder Content Konsum)  aufzugeben.</p>
<p>Ich hoffe sehr, ich trage hiermit etwas zu Versachlichung der Diskussion bei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hanno Zulla</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46637</link>
		<dc:creator>Hanno Zulla</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 09:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>Wow, sehe gerade in Deinem Blog, Du bist _der_ Boris Schneider. Mr. Monkey Island schimpft auf Piraten?

Bin ehrlich überrascht, dass ein Held meiner IT-Jugend hier unvermittelt so einen Rant schreibt, der zudem nicht so wirklich viel mit Patalongs Interview zu tun hat: Der Artikel handelte von Werbeblockern, nicht von hinkenden Ladendiebstahl-Vergleichen, &quot;Information should be free&quot;-Diskussionen oder Piratenwählern.

Wer sich mit dem Betrieb von werbefinanzierten Websites ein wenig auskennt, kann bestätigen: Die Mehrheit akzeptiert Werbung auf Websites, wenn (ja, genau, Boris!) sie nicht nervt.

Nur eine sehr sehr kleine Minderheit der Internet-Surfer verwendet Adblocker. Deshalb verstehe ich nicht, warum sowohl Frank als auch Boris hier so auf diese kleine Gruppe schimpfen, als wären sie eine ernsthafte Bedrohung. Sie sind es nicht. Sollen sie doch. Adblocker zu beschimpfen ist nur eine Ablenkung vom eigentlichen Thema. (Dreiköpfiger Affe!)

Das eigentlich Problem ist doch, dass überraschend viele Journalisten ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verstanden haben und jetzt offenbar total überrascht sind, dass die Leser nicht den Inhalt, sondern nur die Distribution bezahlt haben. Und dass die Gehälter und damit der Inhalt im wesentlichen über die Anzeigenpreise finanziert wurden. http://www.marian-semm.de/2010/01/100-jahre-ahnungslosigkeit-journalisten-und-das-geschaeftsmodell-serie-lokalzeitung-2-0-folge-2/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wow, sehe gerade in Deinem Blog, Du bist _der_ Boris Schneider. Mr. Monkey Island schimpft auf Piraten?</p>
<p>Bin ehrlich überrascht, dass ein Held meiner IT-Jugend hier unvermittelt so einen Rant schreibt, der zudem nicht so wirklich viel mit Patalongs Interview zu tun hat: Der Artikel handelte von Werbeblockern, nicht von hinkenden Ladendiebstahl-Vergleichen, &#8220;Information should be free&#8221;-Diskussionen oder Piratenwählern.</p>
<p>Wer sich mit dem Betrieb von werbefinanzierten Websites ein wenig auskennt, kann bestätigen: Die Mehrheit akzeptiert Werbung auf Websites, wenn (ja, genau, Boris!) sie nicht nervt.</p>
<p>Nur eine sehr sehr kleine Minderheit der Internet-Surfer verwendet Adblocker. Deshalb verstehe ich nicht, warum sowohl Frank als auch Boris hier so auf diese kleine Gruppe schimpfen, als wären sie eine ernsthafte Bedrohung. Sie sind es nicht. Sollen sie doch. Adblocker zu beschimpfen ist nur eine Ablenkung vom eigentlichen Thema. (Dreiköpfiger Affe!)</p>
<p>Das eigentlich Problem ist doch, dass überraschend viele Journalisten ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verstanden haben und jetzt offenbar total überrascht sind, dass die Leser nicht den Inhalt, sondern nur die Distribution bezahlt haben. Und dass die Gehälter und damit der Inhalt im wesentlichen über die Anzeigenpreise finanziert wurden. <a href="http://www.marian-semm.de/2010/01/100-jahre-ahnungslosigkeit-journalisten-und-das-geschaeftsmodell-serie-lokalzeitung-2-0-folge-2/" rel="nofollow">http://www.marian-semm.de/2010/01/100-jahre-ahnungslosigkeit-journalisten-und-das-geschaeftsmodell-serie-lokalzeitung-2-0-folge-2/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: H.</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46636</link>
		<dc:creator>H.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 08:57:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Boris, wenn der Anbieter mir also großzügig das &quot;Recht&quot; anbietet, sein Produkt nicht zu konsumieren, weil mir seine Bedingungen nicht gefallen - dann will ich aber auch kein Gemaule von Leuten wie Dir hören, wenn ich dieses Recht dann auch ausübe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Boris, wenn der Anbieter mir also großzügig das &#8220;Recht&#8221; anbietet, sein Produkt nicht zu konsumieren, weil mir seine Bedingungen nicht gefallen &#8211; dann will ich aber auch kein Gemaule von Leuten wie Dir hören, wenn ich dieses Recht dann auch ausübe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Boris Schneider-Johne</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46633</link>
		<dc:creator>Boris Schneider-Johne</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 08:14:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46633</guid>
		<description>Komisch, daß immer das luftleere Argument kommt, Atome und Bits wären nun mal unterschiedlich, ohne jemals auf das wirklich grundlegende Paradigma einzugehen, daß der Erzeuger der Information tatsächlich das Geschäftsmodell festlegen darf und nicht der Kunde. Selbst der Friseur, der eine &quot;Zahlen Sie, was Sie wollen&quot; Aktion macht, hat die Entscheidung dazu aktiv getroffen, nicht der Kunde, der dem Friseur nach dem Haarschnitt unvermittelt sagt - wissen sie was, ich geb ihnen 5 Euro weniger. 
Webseite mit Werbeblocker angucken bedeutet: Ich nehme mir die Information aber verhindere, daß der Erzeuger der Information Umsatz macht.
Das berühmte Piraten-Argument, ich hab ja nichts &quot;geklaut&quot;, weil die Webseite ist ja noch da, anders als ein geklauter Apfel, lenkt nur davon ab, daß ich nicht gezahlt habe. Ich habe dem Erzeuger den UMSATZ geklaut. Den hat er nicht. Auch beim Ladendiebstahl geht es nicht darum, daß der Supermarkt verzweifelt alle Äpfel behalten möchte. Nein, er will ja, daß Leute die Äpfel mitnehmen, aber eben auch Geld als Gegenleistung dalassen.
Es ist schade, daß auch sehr intelligente Leute ernsthaft meinen, die digitale Welt gäbe ihnen das Recht, sich Leistungen zu erschleichen, schlicht und einfach weil es technisch geht und nahezu perfekt anonym ist. Bits statt Atome sagt in diesem Zusammenhang nur: Der Kunde kann sich einfacher vor dem Bezahlen drücken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Komisch, daß immer das luftleere Argument kommt, Atome und Bits wären nun mal unterschiedlich, ohne jemals auf das wirklich grundlegende Paradigma einzugehen, daß der Erzeuger der Information tatsächlich das Geschäftsmodell festlegen darf und nicht der Kunde. Selbst der Friseur, der eine &#8220;Zahlen Sie, was Sie wollen&#8221; Aktion macht, hat die Entscheidung dazu aktiv getroffen, nicht der Kunde, der dem Friseur nach dem Haarschnitt unvermittelt sagt &#8211; wissen sie was, ich geb ihnen 5 Euro weniger.<br />
Webseite mit Werbeblocker angucken bedeutet: Ich nehme mir die Information aber verhindere, daß der Erzeuger der Information Umsatz macht.<br />
Das berühmte Piraten-Argument, ich hab ja nichts &#8220;geklaut&#8221;, weil die Webseite ist ja noch da, anders als ein geklauter Apfel, lenkt nur davon ab, daß ich nicht gezahlt habe. Ich habe dem Erzeuger den UMSATZ geklaut. Den hat er nicht. Auch beim Ladendiebstahl geht es nicht darum, daß der Supermarkt verzweifelt alle Äpfel behalten möchte. Nein, er will ja, daß Leute die Äpfel mitnehmen, aber eben auch Geld als Gegenleistung dalassen.<br />
Es ist schade, daß auch sehr intelligente Leute ernsthaft meinen, die digitale Welt gäbe ihnen das Recht, sich Leistungen zu erschleichen, schlicht und einfach weil es technisch geht und nahezu perfekt anonym ist. Bits statt Atome sagt in diesem Zusammenhang nur: Der Kunde kann sich einfacher vor dem Bezahlen drücken.</p>
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	<item>
		<title>Von: Kaputtes Geschäftsmodell</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46611</link>
		<dc:creator>Kaputtes Geschäftsmodell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 20:47:59 +0000</pubDate>
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		<description>[...] von &#8222;Spiegel Online&#8220; hat seine Werbeblocker-Thesen bei den &#8222;Ruhrbaronen&#8220; noch einmal ausgebreitet. Leider ergibt das alles keinen Sinn, aus einem ganz einfachen Grund: ein Geschäftsmodell, das [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] von &#8222;Spiegel Online&#8220; hat seine Werbeblocker-Thesen bei den &#8222;Ruhrbaronen&#8220; noch einmal ausgebreitet. Leider ergibt das alles keinen Sinn, aus einem ganz einfachen Grund: ein Geschäftsmodell, das [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Du</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46601</link>
		<dc:creator>Du</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 17:21:58 +0000</pubDate>
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		<description>Mein lieber Boris man sagt: Bleib bei deinen Schuster... was hast du denn für ein mist erzählt? Es geht um - Werbung nervt - thema. Punkt. Wer hat von &quot;klau&quot; gesagt???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lieber Boris man sagt: Bleib bei deinen Schuster&#8230; was hast du denn für ein mist erzählt? Es geht um &#8211; Werbung nervt &#8211; thema. Punkt. Wer hat von &#8220;klau&#8221; gesagt???</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Exmachina</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46600</link>
		<dc:creator>Exmachina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 17:14:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46600</guid>
		<description>Als wirklich ernst gemeinter Einwurf in der Hoffnung auf gütliche Einigung:  Lieber Boris Schneider-Johne, die Vergleiche der Byte-Wirtschaft mit der Atom-Wirtschaft sind zwar sehr plastisch gerade wenn es um Vergehen geht, aber leider ebenso verkürzend und verhindern einen sachlichen Diskurs zwischen beiden Seiten. Seine Kunden (auch noch &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Raubkopierer_sind_Verbrecher&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;sachlich falsch&lt;/a&gt;) zu Kriminellen zu abstempeln, hat auch die Game-Branche keine Schritt weiter gebracht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als wirklich ernst gemeinter Einwurf in der Hoffnung auf gütliche Einigung:  Lieber Boris Schneider-Johne, die Vergleiche der Byte-Wirtschaft mit der Atom-Wirtschaft sind zwar sehr plastisch gerade wenn es um Vergehen geht, aber leider ebenso verkürzend und verhindern einen sachlichen Diskurs zwischen beiden Seiten. Seine Kunden (auch noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raubkopierer_sind_Verbrecher" rel="nofollow">sachlich falsch</a>) zu Kriminellen zu abstempeln, hat auch die Game-Branche keine Schritt weiter gebracht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Boris Schneider-Johne</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46599</link>
		<dc:creator>Boris Schneider-Johne</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 16:53:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46599</guid>
		<description>Frank hat leider Recht und die die &quot;weniger und weniger auffällige Ads&quot; fordern haben, nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, Unrecht.

Wenn Spiegel Online eine Nachricht mit Bannerads versieht, klebt er ein Preisschild drauf. Wenn mir der Preis nicht gefällt, ist mein Recht als Kunde, das Produkt nicht zu kaufen.

Es ist aber nicht mein Recht als Kunde, den Preis abzureißen und einfach so durch die Kasse zu gehen, ohne zu bezahlen.

Nur weil das technisch (Werbeblocker) geht, ist es nicht automatisch das Recht des Kunden. Es ist, so sehr den Piraten-Partei-Mitgliedern und &quot;Information should be free&quot;-Jüngern das nicht gefällt und sie dann Haß-Mails schreiben, immer noch das Recht des Erzeugers, festzulegen, zu welchen Bedingungen er sein Produkt abgibt.

Das Recht des Kunden ist, es dann eben nicht zu konsumieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Frank hat leider Recht und die die &#8220;weniger und weniger auffällige Ads&#8221; fordern haben, nach den Gesetzen der Marktwirtschaft, Unrecht.</p>
<p>Wenn Spiegel Online eine Nachricht mit Bannerads versieht, klebt er ein Preisschild drauf. Wenn mir der Preis nicht gefällt, ist mein Recht als Kunde, das Produkt nicht zu kaufen.</p>
<p>Es ist aber nicht mein Recht als Kunde, den Preis abzureißen und einfach so durch die Kasse zu gehen, ohne zu bezahlen.</p>
<p>Nur weil das technisch (Werbeblocker) geht, ist es nicht automatisch das Recht des Kunden. Es ist, so sehr den Piraten-Partei-Mitgliedern und &#8220;Information should be free&#8221;-Jüngern das nicht gefällt und sie dann Haß-Mails schreiben, immer noch das Recht des Erzeugers, festzulegen, zu welchen Bedingungen er sein Produkt abgibt.</p>
<p>Das Recht des Kunden ist, es dann eben nicht zu konsumieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46597</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 15:47:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46597</guid>
		<description>Diese Diskussion gab es schon beim Aufkommen des Videorekorders vor 25-30 Jahren: Ist das nicht verwerflich, wenn Konsumenten bei Werbung vorspulen können? 

Warum gibt es die Debatte eigentlich nicht mehr beim Fernsehen? Fast jeder, den ich kenne, zappt bei Werbung erstmal kurz weiter. Nicht unähnlich dem Adblocker.

Was ich ebenfalls noch nicht erwähnt fand: Adblocker sind auch nötig für Leute mit begrenztem Datenvolumen: Aufgrund häufigen Ortswechsels habe ich nur eine Mobilfunkflat und diese werden ja nach 5 GB &quot;Fairflat&quot; gedrosselt. Also spare ich mir schon mal das Datenaufkommen der Werbung. Gebt mir eine echte Flat und ich schalte das Ding ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Diskussion gab es schon beim Aufkommen des Videorekorders vor 25-30 Jahren: Ist das nicht verwerflich, wenn Konsumenten bei Werbung vorspulen können? </p>
<p>Warum gibt es die Debatte eigentlich nicht mehr beim Fernsehen? Fast jeder, den ich kenne, zappt bei Werbung erstmal kurz weiter. Nicht unähnlich dem Adblocker.</p>
<p>Was ich ebenfalls noch nicht erwähnt fand: Adblocker sind auch nötig für Leute mit begrenztem Datenvolumen: Aufgrund häufigen Ortswechsels habe ich nur eine Mobilfunkflat und diese werden ja nach 5 GB &#8220;Fairflat&#8221; gedrosselt. Also spare ich mir schon mal das Datenaufkommen der Werbung. Gebt mir eine echte Flat und ich schalte das Ding ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: truetigger</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46595</link>
		<dc:creator>truetigger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 15:10:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46595</guid>
		<description>Irgendwie ist das Interview einfach nur eine Fortsetzung des SpON-Artikels - was nicht an den Fragen liegt, die ja auf die Reaktionen des ursprünglichen Artikels eingehen, aber an den Antworten Hr. Patalong. Für mich, der diese Meinung nicht teilt, ergibt sich kein einziger neuer Gedanke durch das Interview.

Natürlich bin ich Realist: solang man nicht in der Medienwelt arbeitet und der eigene Job von Klickzahlen abhängt, kann man nicht auf Augenhöhe mit den Medienmachern mitreden. Was weiss ich schon über Finanzierung, Kosten und Werbe-Reichweiten-Messung. Würd ich für ein Magazin schreiben, hätte ich vielleicht auch diese Meinung, dass Werbeblocker eine Gefahr für meine Zukunft darstellen.

Doch aus meiner Position als Leser wirkt die Argumentation nach wie vor milchmädchenrechnungshaft:

(1) Wieso sollte &quot;Nichtblocken&quot; von Werbung zählen? Am Ende zählt, ob Werbung zu mehr Verkäufen führt. Wer also seinem Webmagazin helfen will, müsst konsequenterweise Werbung nicht nur anschauen, sondern auch die beworbenen Sachen kaufen.

(2) Ohne Werbeblocker ist das Internet insgesamt eine Zumutung, was einem erst beim Surfen am fremden Rechner auffällt. Wer sein Geschäftsmodell auf nervige Dauerbeschallung der Besucher aufbaut, muss mit Gegenwind rechnen.

(3) Synergie-Effekte werden in der Rechnung komplett unterschlagen. Vielleicht fallen sie nicht ins Gewicht, aber verschweigen ist keine Lösung. Profitiert SpON nicht durch Twitter-Links und Links in Blogs durch Reichweitenerhöhung auch davon, dass werbeblock-nutzende Leser SpON weiterverlinken? Führen gute SpON-Artikel nicht auch zu Käufern der Print-Ausgabe? Führen nervige Werbebanner andersherum nicht auch zu &quot;Der Spiegel kann mir gestohlen bleiben&quot;-Print-Verlusten? Ist nicht ein guter SpON-Artikel auch eine Werbung für den Spiegel an sich - und ein mieser &quot;aus Kostengründen zusammengeschmierter&quot; ein Schaden für den ganzen Spiegel? NICHTS davon wird von Frank Patalong auch nur angeschnitten.

(4) 1x geblockte Werbung = 1x entgangener Umsatz, wir = Qualitätsmedium - so ähnlich argumentiert ja auch die Musikindustrie. Ist diese Denkweise nicht ein BISSL zu simpel für einen intelligenten Leser?

Ich gönn Frank Patalong seine Meinung. Ich geb gern zu, dass ich vielleicht anders denken würd, wär mein Job von einem Online-Medium abhängig. Und die Zeitungs/Zeitschriften-Branche IST definitiv in einer Krise. Aber das an Werbeblockern festmachen und de facto so zu 100% dem ach so unkooperativen Leser quasi als Schuld zuzuschieben ist eine Denkweise, die sich mir auch nach diesem Interview nicht einmal ansatzweise erschliesst.

Das Messen von &quot;verbrauchter&quot; Werbung ist doch nix anderes als Kaffeesud-Lesen und geht keinen Millimeter auf die echten Probleme ein, die Online-Medien zweifelsfrei haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie ist das Interview einfach nur eine Fortsetzung des SpON-Artikels &#8211; was nicht an den Fragen liegt, die ja auf die Reaktionen des ursprünglichen Artikels eingehen, aber an den Antworten Hr. Patalong. Für mich, der diese Meinung nicht teilt, ergibt sich kein einziger neuer Gedanke durch das Interview.</p>
<p>Natürlich bin ich Realist: solang man nicht in der Medienwelt arbeitet und der eigene Job von Klickzahlen abhängt, kann man nicht auf Augenhöhe mit den Medienmachern mitreden. Was weiss ich schon über Finanzierung, Kosten und Werbe-Reichweiten-Messung. Würd ich für ein Magazin schreiben, hätte ich vielleicht auch diese Meinung, dass Werbeblocker eine Gefahr für meine Zukunft darstellen.</p>
<p>Doch aus meiner Position als Leser wirkt die Argumentation nach wie vor milchmädchenrechnungshaft:</p>
<p>(1) Wieso sollte &#8220;Nichtblocken&#8221; von Werbung zählen? Am Ende zählt, ob Werbung zu mehr Verkäufen führt. Wer also seinem Webmagazin helfen will, müsst konsequenterweise Werbung nicht nur anschauen, sondern auch die beworbenen Sachen kaufen.</p>
<p>(2) Ohne Werbeblocker ist das Internet insgesamt eine Zumutung, was einem erst beim Surfen am fremden Rechner auffällt. Wer sein Geschäftsmodell auf nervige Dauerbeschallung der Besucher aufbaut, muss mit Gegenwind rechnen.</p>
<p>(3) Synergie-Effekte werden in der Rechnung komplett unterschlagen. Vielleicht fallen sie nicht ins Gewicht, aber verschweigen ist keine Lösung. Profitiert SpON nicht durch Twitter-Links und Links in Blogs durch Reichweitenerhöhung auch davon, dass werbeblock-nutzende Leser SpON weiterverlinken? Führen gute SpON-Artikel nicht auch zu Käufern der Print-Ausgabe? Führen nervige Werbebanner andersherum nicht auch zu &#8220;Der Spiegel kann mir gestohlen bleiben&#8221;-Print-Verlusten? Ist nicht ein guter SpON-Artikel auch eine Werbung für den Spiegel an sich &#8211; und ein mieser &#8220;aus Kostengründen zusammengeschmierter&#8221; ein Schaden für den ganzen Spiegel? NICHTS davon wird von Frank Patalong auch nur angeschnitten.</p>
<p>(4) 1x geblockte Werbung = 1x entgangener Umsatz, wir = Qualitätsmedium &#8211; so ähnlich argumentiert ja auch die Musikindustrie. Ist diese Denkweise nicht ein BISSL zu simpel für einen intelligenten Leser?</p>
<p>Ich gönn Frank Patalong seine Meinung. Ich geb gern zu, dass ich vielleicht anders denken würd, wär mein Job von einem Online-Medium abhängig. Und die Zeitungs/Zeitschriften-Branche IST definitiv in einer Krise. Aber das an Werbeblockern festmachen und de facto so zu 100% dem ach so unkooperativen Leser quasi als Schuld zuzuschieben ist eine Denkweise, die sich mir auch nach diesem Interview nicht einmal ansatzweise erschliesst.</p>
<p>Das Messen von &#8220;verbrauchter&#8221; Werbung ist doch nix anderes als Kaffeesud-Lesen und geht keinen Millimeter auf die echten Probleme ein, die Online-Medien zweifelsfrei haben.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Exmachina</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46593</link>
		<dc:creator>Exmachina</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 13:43:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46593</guid>
		<description>Als kleine Ergänzung zum Werbeblocker Diskurs. Viele Leser benutzen Ad-Blocker ja nur, um &quot;in Ruhe&quot; einen Artikel zulesen. Das kleine Bookmarklet &lt;a href=&quot;http://lab.arc90.com/experiments/readability/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Readability&lt;/a&gt; bietet Lesbarkeit und reduziert trotzdem nicht die Bannerauslieferung, weil man zuvor die &quot;normale&quot; Ansicht des Artikels besucht haben muss und hinterher dorthin zurückkehren &quot;muss&quot;, um weiter zu surfen. Ggf. könnte das so Klicks und damit auch Bannerauslieferung erhöhen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als kleine Ergänzung zum Werbeblocker Diskurs. Viele Leser benutzen Ad-Blocker ja nur, um &#8220;in Ruhe&#8221; einen Artikel zulesen. Das kleine Bookmarklet <a href="http://lab.arc90.com/experiments/readability/" rel="nofollow">Readability</a> bietet Lesbarkeit und reduziert trotzdem nicht die Bannerauslieferung, weil man zuvor die &#8220;normale&#8221; Ansicht des Artikels besucht haben muss und hinterher dorthin zurückkehren &#8220;muss&#8221;, um weiter zu surfen. Ggf. könnte das so Klicks und damit auch Bannerauslieferung erhöhen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: FS</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46584</link>
		<dc:creator>FS</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 09:34:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46584</guid>
		<description>Was ich mich schon länger frage: Warum arbeiten die &quot;vernunftigen Teile der Werbeindustrie&quot; nicht an einem eigenen Firefox-Adblocker? Der Deal dahinter könnte einfach sein: Ihr (die Leser) akzeptiert unsere Werbung und finanziert damit die Medien, wir (die Werbeindustrie) bieten Euch dafür eine seriöse Form der Werbeanzeigen (kein Blinken, kein Lärm, keine Pop-Ups, keine Layer) und filtern gleichzeitig die Belästigungen der unseriösen Konkurrenz raus.

Ich kenne einige Leute die das akzeptieren würden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich mich schon länger frage: Warum arbeiten die &#8220;vernunftigen Teile der Werbeindustrie&#8221; nicht an einem eigenen Firefox-Adblocker? Der Deal dahinter könnte einfach sein: Ihr (die Leser) akzeptiert unsere Werbung und finanziert damit die Medien, wir (die Werbeindustrie) bieten Euch dafür eine seriöse Form der Werbeanzeigen (kein Blinken, kein Lärm, keine Pop-Ups, keine Layer) und filtern gleichzeitig die Belästigungen der unseriösen Konkurrenz raus.</p>
<p>Ich kenne einige Leute die das akzeptieren würden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens Best</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46583</link>
		<dc:creator>Jens Best</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 08:51:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=9414#comment-46583</guid>
		<description>Werbung im erträglichen Maße ist ok, insbesondere deswegen, weil ich mittlerweile einen &quot;inneren&quot; Werbeblocker habe, der sehr zuverlässig arbeitet. Wenn ich mir die durchschnittlichen Klickraten bei Bannern anschaue, dann scheine ich damit nicht allein zu sein, die bewegen sich erfahrungsgemäß im Promille-Bereich. 

Man könnte die Diskussion auch anders anpacken. Wenn immer mehr Menschen (25% aktiv, und erst die Dunkelziffer...) Werbung als eine Belästigung wahrnehmen und die dahinterstehenden Konsumaufforderungen in dieser plumpen Art ablehnen, muss man sich als Kapitalist des vergangenen Jahrhunderts angstvoll und machtsäuerlich am Kopfe kratzen. 

Wenn der Mensch also ablehnend gegenüber der täglichen Kaufmanipulation dasteht ist das für einen Rätsel- und Schmonzetten-Blättchen verkaufenden Herrn Burda ein Abgesang auf ein oder zwei seiner Verkaufsmethoden, für den Nachrichtenmacher allerdings sollte es eine Freude sein, denn es heisst doch, dass er jetzt endlich den aufgeklärten, selbstbestimmten Leser hat, den er sich doch auch hoffentlich gewünscht hatte.

Ergo sollte der Dialog mit dem Leser über nicht-invasive Finanzierungsmodelle wie z.B. kaschingle im Vordergrund stehen. Freiwilliges payment ohne eine paywall. 
Das wird nicht reichen? Erstmal ausprobieren und sehen. 

Und schließlich hat es bis dato noch nie gereicht bei der direkten Finanzierung von Nachrichtenjournalismus. Querfinanzierung war immer ein nötiges Modell, aber erst haben sich die Verleger die Kleinanzeigen u.ä. von digitalen Entrepreneuren wegnehmen lassen und jetzt, wo sie es (teilweise) eingekauft haben, hat es durch die umsatzvernichtende digitale Effizienz selbst Federn lassen müssen und wird komischerweise nicht mehr eingesetzt, um News-Websites im eignen Verlagshaus querzufinanzieren. Will sagen - denkt mal über zusätzliche bezahlte (Wissens-)Dienste nach - bevor man diese euch auch noch vor der Nase wegschnappt.

PS: Oh, Häme im SPON-Userforum? Nun es ist zwar nicht das heise/telepolis-Forum, aber wie das halt so ist mit großen Allgemeinforen - &quot;Entdecke den Troll in dir&quot; - da lobe ich mir doch die Blogosphäre</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werbung im erträglichen Maße ist ok, insbesondere deswegen, weil ich mittlerweile einen &#8220;inneren&#8221; Werbeblocker habe, der sehr zuverlässig arbeitet. Wenn ich mir die durchschnittlichen Klickraten bei Bannern anschaue, dann scheine ich damit nicht allein zu sein, die bewegen sich erfahrungsgemäß im Promille-Bereich. </p>
<p>Man könnte die Diskussion auch anders anpacken. Wenn immer mehr Menschen (25% aktiv, und erst die Dunkelziffer&#8230;) Werbung als eine Belästigung wahrnehmen und die dahinterstehenden Konsumaufforderungen in dieser plumpen Art ablehnen, muss man sich als Kapitalist des vergangenen Jahrhunderts angstvoll und machtsäuerlich am Kopfe kratzen. </p>
<p>Wenn der Mensch also ablehnend gegenüber der täglichen Kaufmanipulation dasteht ist das für einen Rätsel- und Schmonzetten-Blättchen verkaufenden Herrn Burda ein Abgesang auf ein oder zwei seiner Verkaufsmethoden, für den Nachrichtenmacher allerdings sollte es eine Freude sein, denn es heisst doch, dass er jetzt endlich den aufgeklärten, selbstbestimmten Leser hat, den er sich doch auch hoffentlich gewünscht hatte.</p>
<p>Ergo sollte der Dialog mit dem Leser über nicht-invasive Finanzierungsmodelle wie z.B. kaschingle im Vordergrund stehen. Freiwilliges payment ohne eine paywall.<br />
Das wird nicht reichen? Erstmal ausprobieren und sehen. </p>
<p>Und schließlich hat es bis dato noch nie gereicht bei der direkten Finanzierung von Nachrichtenjournalismus. Querfinanzierung war immer ein nötiges Modell, aber erst haben sich die Verleger die Kleinanzeigen u.ä. von digitalen Entrepreneuren wegnehmen lassen und jetzt, wo sie es (teilweise) eingekauft haben, hat es durch die umsatzvernichtende digitale Effizienz selbst Federn lassen müssen und wird komischerweise nicht mehr eingesetzt, um News-Websites im eignen Verlagshaus querzufinanzieren. Will sagen &#8211; denkt mal über zusätzliche bezahlte (Wissens-)Dienste nach &#8211; bevor man diese euch auch noch vor der Nase wegschnappt.</p>
<p>PS: Oh, Häme im SPON-Userforum? Nun es ist zwar nicht das heise/telepolis-Forum, aber wie das halt so ist mit großen Allgemeinforen &#8211; &#8220;Entdecke den Troll in dir&#8221; &#8211; da lobe ich mir doch die Blogosphäre</p>
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		<title>Von: Tweets die Spiegel-Netzwelt Chef Frank Patalong im Interview über die Kritik an seinem Spon-Artikel: erwähnt -- Topsy.com</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/frank-patalong-wer-ein-medium-schatzt-sollte-es-unterstutzen%e2%80%9c/comment-page-1/#comment-46578</link>
		<dc:creator>Tweets die Spiegel-Netzwelt Chef Frank Patalong im Interview über die Kritik an seinem Spon-Artikel: erwähnt -- Topsy.com</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 08:02:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Stephan Dörner und ruhrbarone, ruhrbarone erwähnt. ruhrbarone sagte: Spiegel-Netzwelt Chef Frank Patalong im Interview über die Kritik an seinem Spon-Artikel: http://bit.ly/c9yd0m [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Stephan Dörner und ruhrbarone, ruhrbarone erwähnt. ruhrbarone sagte: Spiegel-Netzwelt Chef Frank Patalong im Interview über die Kritik an seinem Spon-Artikel: <a href="http://bit.ly/c9yd0m" rel="nofollow">http://bit.ly/c9yd0m</a> [...]</p>
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