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	<title>Kommentare zu: Gibt es eine eine Zukunft ohne Zeitung?</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: Hans Bayartz</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16344</link>
		<dc:creator>Hans Bayartz</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 20:51:48 +0000</pubDate>
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		<description>Tz-Verlage sollten nichts unversucht lassen! Ihr Vorschlag klingt etwas abwegig, aber man sollte solche Vorschläge ernst nehmen und.... testen!

Ich denke aber, wir sollten eine Übereinstimmung bei folgenden Überlegungen erlangen:
1. Leser - vor allen Dingen junge Leser - verhalten sich anders, als die ältere Generation. Das Leseverhalten hat sich verändert!
2. Internet ist das Zukunfts-Medium.
3. Tz-Verlage sollten sich auf Ihre(n) USPs besinnen:
   - lokal und regional im Vordergrund - dort ist ihr Spielfeld!
   - Qualität (journalistische) ist ihr Markenzeichen
4. Werbung ist auch heute unter Print-Bedingungen zu 2/3 an den Verlags-Einnahmen beteiligt. Und das 
   wird so bleiben - warum auch nicht?
   Es muss ein (oder mehrere) Erlösmodell gefunden werden.
   Ich plädiere für eine Kombination von LocalNews und SocialNetworks:
   Dabei können neue (und alte) Einnahmequellen für eine neue finanzielle Basis sorgen.
5. Die regionalen Verlage müssen sich zu einer nationalen Dachmarke zusammen finden, damit
   - sie eine große Community wird, die sowohl im Anzeigen- wie im Leser-Markt wahrgenommen wird  
   - sie den Internet-Anforderungen und deren Nutzergemeinde gerecht werden, denn sie wollen lokal
     und national informiert sein und Kontakt knüpfen.

Mehr zu lesen unter http://hansbay.wordpress.com/2009/03/12/nationale-dachmarke-verbessert-einnahmenstrategie-der-zeitungen/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tz-Verlage sollten nichts unversucht lassen! Ihr Vorschlag klingt etwas abwegig, aber man sollte solche Vorschläge ernst nehmen und&#8230;. testen!</p>
<p>Ich denke aber, wir sollten eine Übereinstimmung bei folgenden Überlegungen erlangen:<br />
1. Leser &#8211; vor allen Dingen junge Leser &#8211; verhalten sich anders, als die ältere Generation. Das Leseverhalten hat sich verändert!<br />
2. Internet ist das Zukunfts-Medium.<br />
3. Tz-Verlage sollten sich auf Ihre(n) USPs besinnen:<br />
   &#8211; lokal und regional im Vordergrund &#8211; dort ist ihr Spielfeld!<br />
   &#8211; Qualität (journalistische) ist ihr Markenzeichen<br />
4. Werbung ist auch heute unter Print-Bedingungen zu 2/3 an den Verlags-Einnahmen beteiligt. Und das<br />
   wird so bleiben &#8211; warum auch nicht?<br />
   Es muss ein (oder mehrere) Erlösmodell gefunden werden.<br />
   Ich plädiere für eine Kombination von LocalNews und SocialNetworks:<br />
   Dabei können neue (und alte) Einnahmequellen für eine neue finanzielle Basis sorgen.<br />
5. Die regionalen Verlage müssen sich zu einer nationalen Dachmarke zusammen finden, damit<br />
   &#8211; sie eine große Community wird, die sowohl im Anzeigen- wie im Leser-Markt wahrgenommen wird<br />
   &#8211; sie den Internet-Anforderungen und deren Nutzergemeinde gerecht werden, denn sie wollen lokal<br />
     und national informiert sein und Kontakt knüpfen.</p>
<p>Mehr zu lesen unter <a href="http://hansbay.wordpress.com/2009/03/12/nationale-dachmarke-verbessert-einnahmenstrategie-der-zeitungen/" rel="nofollow">http://hansbay.wordpress.com/2009/03/12/nationale-dachmarke-verbessert-einnahmenstrategie-der-zeitungen/</a></p>
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	<item>
		<title>Von: David</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16339</link>
		<dc:creator>David</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 19:47:28 +0000</pubDate>
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		<description>@ Torti,

Danke zunächst für Deinen Tipp. 5 Cent sind ne gute Idee. :-)

Und dann noch was: Die Nummer mit den Fotografen ist sehr spannend.

Auf der einen Seite ist die Nachfrage nach Bildern extrem groß. Durch die neuen Techniken wurde jeder der wollte in die Lage versetzt sein Glück zu versuchen und Bilder für den verkauf zu fertigen. Das ende vom Lied ist, dass nun die Schreiber die Bilder machen am unteren Ende der Kette.

Und das andere ist auch richtig, was Du sagst: 

&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Die ?Brot und Butter Aufträge? der Lokalen Fotojungs brechen weg, aber Menschen sind bereit für Exellenz und Qualität Geld zu bezahlen.

Du schlussfolgerst:

&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Das Mittelmass bricht ein oder weg.

Ich gebe Dir zum großen Teil recht. Es gibt nur noch Leserreporter und Billigknipsende Schreiber und echte Cracks. 

Aber wenn wir die oben beschriebenen Geräte hätten, die das Bezahlen wieder attraktiv machen, dann würde sich ein größerer Markt für die Guten Bildreporter bilden. Denn dann wird die Nachfrage und die Bezahlmöglichkeit für gute Bilder extrem anschwellen.

Es würde ein neuer Markt für Fotografen entstehen.

@ che_we

Genau das ist der Punkt: Wenn das Papier und der vertrieb wegfällt, sparrst Du unheimlisch Geld, dass Du in die Schreiber und Fotografen stecken könntest. Sorry Drucker. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Torti,</p>
<p>Danke zunächst für Deinen Tipp. 5 Cent sind ne gute Idee. <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Und dann noch was: Die Nummer mit den Fotografen ist sehr spannend.</p>
<p>Auf der einen Seite ist die Nachfrage nach Bildern extrem groß. Durch die neuen Techniken wurde jeder der wollte in die Lage versetzt sein Glück zu versuchen und Bilder für den verkauf zu fertigen. Das ende vom Lied ist, dass nun die Schreiber die Bilder machen am unteren Ende der Kette.</p>
<p>Und das andere ist auch richtig, was Du sagst: </p>
<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Die ?Brot und Butter Aufträge? der Lokalen Fotojungs brechen weg, aber Menschen sind bereit für Exellenz und Qualität Geld zu bezahlen.</p>
<p>Du schlussfolgerst:</p>
<p>&gt;&gt;&gt;&gt;&gt;Das Mittelmass bricht ein oder weg.</p>
<p>Ich gebe Dir zum großen Teil recht. Es gibt nur noch Leserreporter und Billigknipsende Schreiber und echte Cracks. </p>
<p>Aber wenn wir die oben beschriebenen Geräte hätten, die das Bezahlen wieder attraktiv machen, dann würde sich ein größerer Markt für die Guten Bildreporter bilden. Denn dann wird die Nachfrage und die Bezahlmöglichkeit für gute Bilder extrem anschwellen.</p>
<p>Es würde ein neuer Markt für Fotografen entstehen.</p>
<p>@ che_we</p>
<p>Genau das ist der Punkt: Wenn das Papier und der vertrieb wegfällt, sparrst Du unheimlisch Geld, dass Du in die Schreiber und Fotografen stecken könntest. Sorry Drucker. <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: ch_we</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16311</link>
		<dc:creator>ch_we</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Mar 2009 00:48:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/#comment-16311</guid>
		<description>So dumm sind die Gedanken nicht. Denn was man bei allem nicht vergessen darf, sind die enormen Kosten, die Druck und Vertrieb einer Tageszeitung ausmachen. (Irgendjemand hat das neulich für die NY-Times ausgerechnet, finde aber gerade den Link nicht mehr.) Die könnte man vermutlich mit einer elektronischen Struktur senken. Warum sich so eine Art E-Lesegerät für Zeitungen durchsetzen könnte, hat zwei Gründe: 
a) So die Verlage mitspielen - Modularität: Wenn ich will, nehm ich das Feuilleton der SZ, den Politikteil der FR, die Dortmunder Seiten der WAZ ins Abo. Damit spare ich mir den Stress der Rumsurferei, habe ansprechend gelayoutete wasauchimmer-Formate statt zig offener Browsertaps und kann mir das etwas umständliche Hantieren mit dem Laptop sparen.
b) Bequemlichkeit: Ich muss morgens nicht mehr drei Stockwerke runterlaufen, sondern bekomme meine Nachrichten &quot;druckfrisch&quot;, mein Schreibtisch sieht ordentlicher aus, weil die Zeitungsartikel nicht mehr rumliegen, sondern ich sie per Tastendruck archivieren und wieder aufrufen kann. Außerdem nimmt mir ein Abosystem die Notwendigkeit ab, mein eigener Redakteur zu sein, wie es gerade im Netz der Fall ist.

Und Romane lese ich trotzdem weiter als Papier. Sie sind leichter, ich kann sie mit in die Badewanne nehmen und hübscher als ein Stapel Zeitungen und Kopien wissenschaftlicher Aufsätze ist so ein Bücherregal allemal.

Ob aber das neue Gerät dann auch Journalisten ernähren kann, das weiß ich nicht. Letztendlich ist es halt die Frage, was mir die Nachricht wert ist. Wenn aber knapp 60% meines Zeitungspreises nicht mehr in Druck und Vertrieb fließen und die (interessante und qualitativ hochwertig recherchierte) Nachricht billiger wird, wenn ihr Trägermedium günstiger ist, dann wüsste ich gerade nicht, warum ich dafür kein Geld ausgeben sollte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>So dumm sind die Gedanken nicht. Denn was man bei allem nicht vergessen darf, sind die enormen Kosten, die Druck und Vertrieb einer Tageszeitung ausmachen. (Irgendjemand hat das neulich für die NY-Times ausgerechnet, finde aber gerade den Link nicht mehr.) Die könnte man vermutlich mit einer elektronischen Struktur senken. Warum sich so eine Art E-Lesegerät für Zeitungen durchsetzen könnte, hat zwei Gründe:<br />
a) So die Verlage mitspielen &#8211; Modularität: Wenn ich will, nehm ich das Feuilleton der SZ, den Politikteil der FR, die Dortmunder Seiten der WAZ ins Abo. Damit spare ich mir den Stress der Rumsurferei, habe ansprechend gelayoutete wasauchimmer-Formate statt zig offener Browsertaps und kann mir das etwas umständliche Hantieren mit dem Laptop sparen.<br />
b) Bequemlichkeit: Ich muss morgens nicht mehr drei Stockwerke runterlaufen, sondern bekomme meine Nachrichten &#8220;druckfrisch&#8221;, mein Schreibtisch sieht ordentlicher aus, weil die Zeitungsartikel nicht mehr rumliegen, sondern ich sie per Tastendruck archivieren und wieder aufrufen kann. Außerdem nimmt mir ein Abosystem die Notwendigkeit ab, mein eigener Redakteur zu sein, wie es gerade im Netz der Fall ist.</p>
<p>Und Romane lese ich trotzdem weiter als Papier. Sie sind leichter, ich kann sie mit in die Badewanne nehmen und hübscher als ein Stapel Zeitungen und Kopien wissenschaftlicher Aufsätze ist so ein Bücherregal allemal.</p>
<p>Ob aber das neue Gerät dann auch Journalisten ernähren kann, das weiß ich nicht. Letztendlich ist es halt die Frage, was mir die Nachricht wert ist. Wenn aber knapp 60% meines Zeitungspreises nicht mehr in Druck und Vertrieb fließen und die (interessante und qualitativ hochwertig recherchierte) Nachricht billiger wird, wenn ihr Trägermedium günstiger ist, dann wüsste ich gerade nicht, warum ich dafür kein Geld ausgeben sollte.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Torti</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16306</link>
		<dc:creator>Torti</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 23:11:13 +0000</pubDate>
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		<description>@ David

Hm, wie war das jetzt mit deinem Geschäftsmodell für Ruhrbarone ?

Also ich bin gelernter Fotograf und was gerade den Schreibern passiert, haben die Fotografen schon hinter sich.

Die Digitalität hat grosse Player dort ausgelöscht wie z.B Kodak, war mal ne ganz grosse Nummer.

Was ich am eignen Leib erfahren habe ist, dass die &quot;Brot und Butter Aufträge&quot; wegbrechen, aber Menschen für Exellenz und Qualität bereit sind Geld zu bezahlen.

Das Mittelmass bricht ein oder weg.

Kann ich an mir selber sehen, ich abonniere seit Jahren keine Tageszeitung mehr, aber ich habe noch nie soviel gelesen und mich informiert wie im Internetzeitalter.

Deine Idee einen Weg der Querfinanzierung zu finden, sei es über die Kosten für ein Gerät oder über Providergebühren ist so abwegig nicht. Wo ich für mich grosse Hoffnung draufsetze ist die Verknüpfung von Micropayment und Inhalten. Das sowas funktioniert beweisen App-Stores, I-tunes und jamba jeden Tag.

Mal ein Beispiel, wenn Du einen technischen Weg etablierst, dass jeder Nutzer von Ruhrbarone für die Nutzung eine Tagegebühr von 5 Cent z.b per Handy oder per SMS bezahlt, sind das bei 100.000 Usern 150.000 Euro Einnahmen ganz ohne Druckmaschine....

Und bei 5 Cent ist die Hürde doch sehr gering...ich würde es sofort bezahlen, damit schlecht programmierte Banner nicht meinen Browser lahmlegen oder mein UMTS deshalb so langsam ist weil ich neben stern oder spiegel online auch noch blöde Flash-Animationen mitladen muss...

Und das alles würde mich weniger im Monat kosten als eine Woche eine gedruckte Zeitung zu kaufen. Und Blogger könnten sich zu Medienportalen zusammenschliessen, mit Rubriken, macht die Pornobranche schon lange, warum nicht von den Titten lernen....nutzt die Gesetze des Mediums...

Nicht der eine grosse Fisch ernährt den Fischer sondern die vielen kleinen Fische im Netz...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David</p>
<p>Hm, wie war das jetzt mit deinem Geschäftsmodell für Ruhrbarone ?</p>
<p>Also ich bin gelernter Fotograf und was gerade den Schreibern passiert, haben die Fotografen schon hinter sich.</p>
<p>Die Digitalität hat grosse Player dort ausgelöscht wie z.B Kodak, war mal ne ganz grosse Nummer.</p>
<p>Was ich am eignen Leib erfahren habe ist, dass die &#8220;Brot und Butter Aufträge&#8221; wegbrechen, aber Menschen für Exellenz und Qualität bereit sind Geld zu bezahlen.</p>
<p>Das Mittelmass bricht ein oder weg.</p>
<p>Kann ich an mir selber sehen, ich abonniere seit Jahren keine Tageszeitung mehr, aber ich habe noch nie soviel gelesen und mich informiert wie im Internetzeitalter.</p>
<p>Deine Idee einen Weg der Querfinanzierung zu finden, sei es über die Kosten für ein Gerät oder über Providergebühren ist so abwegig nicht. Wo ich für mich grosse Hoffnung draufsetze ist die Verknüpfung von Micropayment und Inhalten. Das sowas funktioniert beweisen App-Stores, I-tunes und jamba jeden Tag.</p>
<p>Mal ein Beispiel, wenn Du einen technischen Weg etablierst, dass jeder Nutzer von Ruhrbarone für die Nutzung eine Tagegebühr von 5 Cent z.b per Handy oder per SMS bezahlt, sind das bei 100.000 Usern 150.000 Euro Einnahmen ganz ohne Druckmaschine&#8230;.</p>
<p>Und bei 5 Cent ist die Hürde doch sehr gering&#8230;ich würde es sofort bezahlen, damit schlecht programmierte Banner nicht meinen Browser lahmlegen oder mein UMTS deshalb so langsam ist weil ich neben stern oder spiegel online auch noch blöde Flash-Animationen mitladen muss&#8230;</p>
<p>Und das alles würde mich weniger im Monat kosten als eine Woche eine gedruckte Zeitung zu kaufen. Und Blogger könnten sich zu Medienportalen zusammenschliessen, mit Rubriken, macht die Pornobranche schon lange, warum nicht von den Titten lernen&#8230;.nutzt die Gesetze des Mediums&#8230;</p>
<p>Nicht der eine grosse Fisch ernährt den Fischer sondern die vielen kleinen Fische im Netz&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Elmar Kok</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16295</link>
		<dc:creator>Elmar Kok</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 18:49:56 +0000</pubDate>
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		<description>Vielleicht läuft das ganze dann zukünftig so:
ebook-Reader + umts karte + abo dienst = fertig.
Dann müssen sich die Content-Provider nur noch mit den Mobilfunkfirmen über die Verträge einigen. D.H. bezahlen die Verleger die Mobilfunkfirmen dafür, dass diese Artikel mit Werbung für sie ausliefern, oder bezahlt der Mobilfunkprovider dafür, dass er die ihm zugelieferten Inhalte zielgruppenorientiert mit Werbung versehen darf?
Viel Werbung = Kindle = 1?
Weniger Werbung = Kindle + X Euro
Nerviges rumsurfen mit einem mobilen Device durch Popup-Banner etc. bis man die Artikel zusammen hat, die man lesen will = iphone + Datentarif :-)
Hatte schon vor ein paar Jahren nen Palm ohne Wifi aber mit mobipocket-reader: Morgens einmal mit dem PC syncen, den Palm mit in den ÖPNV nehmen und die Tagesnachrichten umsonst auf dem Weg zur Arbeit lesen. Bin mal gespannt, wie lange noch qualitativ hochwertige Artikel-Feeds umsonst angeboten werden...
Grüße, Elmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht läuft das ganze dann zukünftig so:<br />
ebook-Reader + umts karte + abo dienst = fertig.<br />
Dann müssen sich die Content-Provider nur noch mit den Mobilfunkfirmen über die Verträge einigen. D.H. bezahlen die Verleger die Mobilfunkfirmen dafür, dass diese Artikel mit Werbung für sie ausliefern, oder bezahlt der Mobilfunkprovider dafür, dass er die ihm zugelieferten Inhalte zielgruppenorientiert mit Werbung versehen darf?<br />
Viel Werbung = Kindle = 1?<br />
Weniger Werbung = Kindle + X Euro<br />
Nerviges rumsurfen mit einem mobilen Device durch Popup-Banner etc. bis man die Artikel zusammen hat, die man lesen will = iphone + Datentarif <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Hatte schon vor ein paar Jahren nen Palm ohne Wifi aber mit mobipocket-reader: Morgens einmal mit dem PC syncen, den Palm mit in den ÖPNV nehmen und die Tagesnachrichten umsonst auf dem Weg zur Arbeit lesen. Bin mal gespannt, wie lange noch qualitativ hochwertige Artikel-Feeds umsonst angeboten werden&#8230;<br />
Grüße, Elmar</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Arnold VoÃŸ</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16291</link>
		<dc:creator>Arnold VoÃŸ</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 17:29:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/#comment-16291</guid>
		<description>Gute Nachrichten, d.h. seriös und umfassend recherchierte, wird in Zukunft nur der noch bezahlen, der sie braucht, sprich der selbst damit Geld verdienen kann oder anderweitig ohne sie Schaden erleidet. Gute Geschichten werden nur noch die bezahlen, die sie so sehr mögen, dass sie für deren Qualität auch zu zahlen bereit sind.

Beide Gruppen werden wahrscheinlich immer kleiner, und zwar unabhänig davon, ob die Daten/Texte elektronisch oder auf Papier veröffentlich werden. Der Rest, also die überübergroße Mehrheit nimmt auch gerne Schrott zu sich, wenn es nichts kostet. Hauptsache die Zeit vergeht und es passiert was vor und mit den Augen. Auch wenn in Wirklichkeit rein garnichts passiert.

Gewöhnt euch einfach dran! </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Nachrichten, d.h. seriös und umfassend recherchierte, wird in Zukunft nur der noch bezahlen, der sie braucht, sprich der selbst damit Geld verdienen kann oder anderweitig ohne sie Schaden erleidet. Gute Geschichten werden nur noch die bezahlen, die sie so sehr mögen, dass sie für deren Qualität auch zu zahlen bereit sind.</p>
<p>Beide Gruppen werden wahrscheinlich immer kleiner, und zwar unabhänig davon, ob die Daten/Texte elektronisch oder auf Papier veröffentlich werden. Der Rest, also die überübergroße Mehrheit nimmt auch gerne Schrott zu sich, wenn es nichts kostet. Hauptsache die Zeit vergeht und es passiert was vor und mit den Augen. Auch wenn in Wirklichkeit rein garnichts passiert.</p>
<p>Gewöhnt euch einfach dran!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16290</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 17:07:04 +0000</pubDate>
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		<description>@ schuri,

ich glaub nicht an die sterbende Zunft, weil auch in der Zukunft einer dem Stoff liefern muss. Sonst ist das Internet nichts als Werbung. Und das will keiner auf Dauer haben.

Ja, es wird schwierig, aber machbar. Es wird anders. 

Zu den Webstühlen. Früher dachten die, die Welt geht unter, dann haben die gemerkt, dass die neue Technik viel mehr Leute in Brot bringt und nährt, als die alten Klapperdinger in jedem Schuppen. 

Und die Nummer mit dem Klaugut im Netz: Das wird ja eben umgangen, wenn man neue Geräte mit Zeitungsabo in Miete anbietet. Da kann nix von runtergeklaut werden. :-) Neue Geräte sind nicht die Internet-Surfer, sondern elektronische Zeitungen.

Du kannst Dir ja auch ein Handy kaufen für 500 Euro oder für 1 Euro mit Vertrag. Das ist der Unterschied. Verstehst Du?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ schuri,</p>
<p>ich glaub nicht an die sterbende Zunft, weil auch in der Zukunft einer dem Stoff liefern muss. Sonst ist das Internet nichts als Werbung. Und das will keiner auf Dauer haben.</p>
<p>Ja, es wird schwierig, aber machbar. Es wird anders. </p>
<p>Zu den Webstühlen. Früher dachten die, die Welt geht unter, dann haben die gemerkt, dass die neue Technik viel mehr Leute in Brot bringt und nährt, als die alten Klapperdinger in jedem Schuppen. </p>
<p>Und die Nummer mit dem Klaugut im Netz: Das wird ja eben umgangen, wenn man neue Geräte mit Zeitungsabo in Miete anbietet. Da kann nix von runtergeklaut werden. <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Neue Geräte sind nicht die Internet-Surfer, sondern elektronische Zeitungen.</p>
<p>Du kannst Dir ja auch ein Handy kaufen für 500 Euro oder für 1 Euro mit Vertrag. Das ist der Unterschied. Verstehst Du?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schuri</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16289</link>
		<dc:creator>schuri</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:55:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/#comment-16289</guid>
		<description>@david, was vergessen, zur erklärung: ich glaube nicht ans gut verdienen mit den elektronischen zeitungen. denn wenn die ware einmal digitalisiert und rumgeschickt wird, ist das kindle bereits in den brunnen gefallen. das netz saugt auf, was gesaugt werden kann, die margen werden kleiner, vermutlich eine sterbende zunft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@david, was vergessen, zur erklärung: ich glaube nicht ans gut verdienen mit den elektronischen zeitungen. denn wenn die ware einmal digitalisiert und rumgeschickt wird, ist das kindle bereits in den brunnen gefallen. das netz saugt auf, was gesaugt werden kann, die margen werden kleiner, vermutlich eine sterbende zunft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16288</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:52:12 +0000</pubDate>
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		<description>@ Schuri,

davon ab, ich hab keine Bange vor der Grube. Wenn ich nciht als Reporter weiterarbeiten kann, dann halt als was anderes. Es gibt so viel, was man machen kann.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Schuri,</p>
<p>davon ab, ich hab keine Bange vor der Grube. Wenn ich nciht als Reporter weiterarbeiten kann, dann halt als was anderes. Es gibt so viel, was man machen kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16286</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:50:55 +0000</pubDate>
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		<description>@ Stefan

Du hast recht mit den Anzeigen. Aber bei dem von mir beschriebenen Technikwechsel, vom Papierverkauf zum Geräteverkauf, spart man sehr viel Geld ein. Ich denke, mal spart soviel ein, dass man die Anzeigenverluste überkompensieren könnte.

Zudem glaube ich, dass sich neue Anzeigenmärkte auftun können. Denn auch die Gerätevertreibenden Verleger könne ja verortete Anzeigen anbieten. Und weil sie die besseren Geschichten haben, haben sie die bessere Verbreitung und damit die besseren Anzeigenplätze. 

Anders gesagt, zielgruppennahe Werbung ist bei den iReadern auch möglich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Stefan</p>
<p>Du hast recht mit den Anzeigen. Aber bei dem von mir beschriebenen Technikwechsel, vom Papierverkauf zum Geräteverkauf, spart man sehr viel Geld ein. Ich denke, mal spart soviel ein, dass man die Anzeigenverluste überkompensieren könnte.</p>
<p>Zudem glaube ich, dass sich neue Anzeigenmärkte auftun können. Denn auch die Gerätevertreibenden Verleger könne ja verortete Anzeigen anbieten. Und weil sie die besseren Geschichten haben, haben sie die bessere Verbreitung und damit die besseren Anzeigenplätze. </p>
<p>Anders gesagt, zielgruppennahe Werbung ist bei den iReadern auch möglich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: schuri</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16285</link>
		<dc:creator>schuri</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:49:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/#comment-16285</guid>
		<description>@david, sag ich doch. neds ludisten, die haben das überhaupt nicht falsch  eingeschätzt, dass sie am a.rsch sind, wenn die neuen apparate kommen. und so kam es auch. deshalb mal so gesagt: einige werden also weiter web-stuehle.de (muesste ich ir sichern) beackern, erfinden, die meisten müssen das weite suchen. und: für die wegrationalisierten ist es ein ganz schwacher trost, ihm zu raten, dann halt selbst zum wegrationalisierer zu werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@david, sag ich doch. neds ludisten, die haben das überhaupt nicht falsch  eingeschätzt, dass sie am a.rsch sind, wenn die neuen apparate kommen. und so kam es auch. deshalb mal so gesagt: einige werden also weiter web-stuehle.de (muesste ich ir sichern) beackern, erfinden, die meisten müssen das weite suchen. und: für die wegrationalisierten ist es ein ganz schwacher trost, ihm zu raten, dann halt selbst zum wegrationalisierer zu werden.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Laurin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16283</link>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:31:01 +0000</pubDate>
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		<description>@David: Da ist ein Denkfehler drin. Medien leben nicht vom Verkauf, sondern vor allem von der Werbung (ca.70 %). Und die entkoppelt sich von  den klassischen Werbeträgern - das ist das Problem. Nicht nur für uns, sondern noch viel schlimmer für die TV-Leute. Wozu noch eine Anzeige für eine Kneipe in einer Zeitung schalten (oder eine Metzgerei etc.) wenn ich über &quot;Around Me&quot; (im Moment sicher noch mangelhaft) erklärt bekomme, wo was liegt? Diese lokalen Dienste werden z.B. für lokale Medien richtig böse. Noch nicht heute, aber bald. Es wir immer ein wenig Imagewerbung bleiben - aber es lohnt sich für einen TV-Hersteller viel mehr, mich in dem Moment zu erreichen, wo ich in Google &quot;Flachbildschirm&quot; eingebe und der Streuverlust extrem gering ist. Das Internet ermöglicht ein zeit- und zielgruppengenaue Werbung, wie es kein anderes Medium kann - Special Interest Medien vielleicht einmal abgesehen. Diese Trennung von Medium und Anzeige ist das Problem. Frag mal bei den Kleianzeigenabteilungen der Zeitungen nach, wo denn die Stellen-, Immobilien-, und Autoanzeigen geblieben sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David: Da ist ein Denkfehler drin. Medien leben nicht vom Verkauf, sondern vor allem von der Werbung (ca.70 %). Und die entkoppelt sich von  den klassischen Werbeträgern &#8211; das ist das Problem. Nicht nur für uns, sondern noch viel schlimmer für die TV-Leute. Wozu noch eine Anzeige für eine Kneipe in einer Zeitung schalten (oder eine Metzgerei etc.) wenn ich über &#8220;Around Me&#8221; (im Moment sicher noch mangelhaft) erklärt bekomme, wo was liegt? Diese lokalen Dienste werden z.B. für lokale Medien richtig böse. Noch nicht heute, aber bald. Es wir immer ein wenig Imagewerbung bleiben &#8211; aber es lohnt sich für einen TV-Hersteller viel mehr, mich in dem Moment zu erreichen, wo ich in Google &#8220;Flachbildschirm&#8221; eingebe und der Streuverlust extrem gering ist. Das Internet ermöglicht ein zeit- und zielgruppengenaue Werbung, wie es kein anderes Medium kann &#8211; Special Interest Medien vielleicht einmal abgesehen. Diese Trennung von Medium und Anzeige ist das Problem. Frag mal bei den Kleianzeigenabteilungen der Zeitungen nach, wo denn die Stellen-, Immobilien-, und Autoanzeigen geblieben sind.</p>
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	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16281</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 16:08:47 +0000</pubDate>
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		<description>@ schuri,

wie ikch geschrieben habe, denke ich, wir verdienen weiter. Nur eben woanders. Nämlich zum Beispiel am Abo auf das elektronische Equipment.

Oder am Bereitsstellen von Nachrichten für das elektronische Equipment.

Denn für das elektronische Equipment werden die Menschen zahlen, wenn sie dafür den Inhalt kriegen. 

Damals hat es sich auch nicht gelohnt, die mechanischen Webstühle zu stürmen, sondern zu lernen, wie man sie bedient und vielleicht auch baut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ schuri,</p>
<p>wie ikch geschrieben habe, denke ich, wir verdienen weiter. Nur eben woanders. Nämlich zum Beispiel am Abo auf das elektronische Equipment.</p>
<p>Oder am Bereitsstellen von Nachrichten für das elektronische Equipment.</p>
<p>Denn für das elektronische Equipment werden die Menschen zahlen, wenn sie dafür den Inhalt kriegen. </p>
<p>Damals hat es sich auch nicht gelohnt, die mechanischen Webstühle zu stürmen, sondern zu lernen, wie man sie bedient und vielleicht auch baut.</p>
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	<item>
		<title>Von: schuri</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16276</link>
		<dc:creator>schuri</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 15:31:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/#comment-16276</guid>
		<description>die frage ist doch eher, ob elektronische medien auf dauer finanzierbar sind? d.h. ob (wir) menschen davon leben können, wenn keiner zahlen will und der werbekuchen nur für wenig(e) reicht? es kommt deshalb auf den mehrwert an. malerei und skulptur oder konzerte und theater auf der bühne, das kann man nicht digitalisieren, aufsaugen. übersetzt fürs berichterstatten wie allgemein fürs schreiben heißt das eigentlich, ausschließlich und ausführlich nur auf papier zu veröffentlichen und nicht im netz. bücher werden deshalb immer noch gekauft, weil man sie nicht umsonst runterladen kann. ich befürchte, wer auf komplettdigitalisierung, auf kindlekram oder zeitungstabletten setzt, gräbt all den schönen berufen eine grube, aus der wir nicht mehr rauskommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>die frage ist doch eher, ob elektronische medien auf dauer finanzierbar sind? d.h. ob (wir) menschen davon leben können, wenn keiner zahlen will und der werbekuchen nur für wenig(e) reicht? es kommt deshalb auf den mehrwert an. malerei und skulptur oder konzerte und theater auf der bühne, das kann man nicht digitalisieren, aufsaugen. übersetzt fürs berichterstatten wie allgemein fürs schreiben heißt das eigentlich, ausschließlich und ausführlich nur auf papier zu veröffentlichen und nicht im netz. bücher werden deshalb immer noch gekauft, weil man sie nicht umsonst runterladen kann. ich befürchte, wer auf komplettdigitalisierung, auf kindlekram oder zeitungstabletten setzt, gräbt all den schönen berufen eine grube, aus der wir nicht mehr rauskommen.</p>
]]></content:encoded>
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	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/gibt-es-eine-eine-zukunft-ohne-zeitung/comment-page-1/#comment-16263</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2009 11:50:20 +0000</pubDate>
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		<description>Gutes Stück.

Gutes Stück für kleine Geister.

Die These, daß die gute Story, die coole Reportage plötzlich auf einem Leseapparat gelesen würde, im Zweifel in der Badewanne, auf dem Sofa, auf dem Klo, 

bei mir isses übrigens ein Futon, auf dem ich mit zwei Laptops, der Anlage im Hintergrund, da wären dann auch noch drei Schirme auf dem Schreibtisch, den ich kaum noch benutze, es sei denn, um die Anlage fine zu tunen, aber meist hör ich eh nur byte.fm - und alles Dylan! - und drei Monitoren vor mir (BBC ever, CNN meist, irgendein Trickfilmchannel drittens - mein Favorit eh) 

mich aufhalte.

Nun, das News- und vor allem das Reportagebusiness hat sich in der Tat verändert.

Rausgehen beizeiten muß man aber immer noch.

Nur sind die Zwischenzeiten wegen der smoothen Trickfilme auf dem dritten Monitor interessanter geworden.

My Claim is:

(Übrigens ist die Aussage der ehrwürdigen Autorität Sulzberger schon Jahre her.)

Arthur Sulzberger - Given the constant erosion of the printed press,
do you see the New York Times still being printed in five years?

&quot;I really don&#039;t know whether we&#039;ll be printing the Times in five
years, and you know what? I don&#039;t care, either,&quot; he says. He&#039;s looking
at how best to manage the transition from print to Internet.

http://www.haaretz.com/hasen/objects/pages/PrintArticleEn.jhtml?itemNo=822558

Das Perverseste an der neuen Zeit ist übrigens nicht, daß ich in unterschiedlichsten Ecken der Welt, naja nur zwei, jeweils ein Zimmer von der Art habe.

Sondern, daß ich in D Stammkunde von Joey&#039;s Pizza geworden bin und die mir jeden Monat ihre neuen Angebote in den Briefkasten schieben.

Ich finde - so geht Paper-Media auch.
 
(-:

So what, David. Es ist doch geil, daß sich die Welt verändert. 

Journalisten sind immer nur für die interssanteste Lage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gutes Stück.</p>
<p>Gutes Stück für kleine Geister.</p>
<p>Die These, daß die gute Story, die coole Reportage plötzlich auf einem Leseapparat gelesen würde, im Zweifel in der Badewanne, auf dem Sofa, auf dem Klo, </p>
<p>bei mir isses übrigens ein Futon, auf dem ich mit zwei Laptops, der Anlage im Hintergrund, da wären dann auch noch drei Schirme auf dem Schreibtisch, den ich kaum noch benutze, es sei denn, um die Anlage fine zu tunen, aber meist hör ich eh nur byte.fm &#8211; und alles Dylan! &#8211; und drei Monitoren vor mir (BBC ever, CNN meist, irgendein Trickfilmchannel drittens &#8211; mein Favorit eh) </p>
<p>mich aufhalte.</p>
<p>Nun, das News- und vor allem das Reportagebusiness hat sich in der Tat verändert.</p>
<p>Rausgehen beizeiten muß man aber immer noch.</p>
<p>Nur sind die Zwischenzeiten wegen der smoothen Trickfilme auf dem dritten Monitor interessanter geworden.</p>
<p>My Claim is:</p>
<p>(Übrigens ist die Aussage der ehrwürdigen Autorität Sulzberger schon Jahre her.)</p>
<p>Arthur Sulzberger &#8211; Given the constant erosion of the printed press,<br />
do you see the New York Times still being printed in five years?</p>
<p>&#8220;I really don&#8217;t know whether we&#8217;ll be printing the Times in five<br />
years, and you know what? I don&#8217;t care, either,&#8221; he says. He&#8217;s looking<br />
at how best to manage the transition from print to Internet.</p>
<p><a href="http://www.haaretz.com/hasen/objects/pages/PrintArticleEn.jhtml?itemNo=822558" rel="nofollow">http://www.haaretz.com/hasen/objects/pages/PrintArticleEn.jhtml?itemNo=822558</a></p>
<p>Das Perverseste an der neuen Zeit ist übrigens nicht, daß ich in unterschiedlichsten Ecken der Welt, naja nur zwei, jeweils ein Zimmer von der Art habe.</p>
<p>Sondern, daß ich in D Stammkunde von Joey&#8217;s Pizza geworden bin und die mir jeden Monat ihre neuen Angebote in den Briefkasten schieben.</p>
<p>Ich finde &#8211; so geht Paper-Media auch.</p>
<p>(-:</p>
<p>So what, David. Es ist doch geil, daß sich die Welt verändert. </p>
<p>Journalisten sind immer nur für die interssanteste Lage.</p>
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