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	<title>Kommentare zu: Grüne shoppen Blogger ein &#8211; die drittte</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: hausarbeiten in absurdistan &#171; Hendryk Schäfer</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-75459</link>
		<dc:creator>hausarbeiten in absurdistan &#171; Hendryk Schäfer</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 13:18:54 +0000</pubDate>
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		<description>[...] anfahrt und übernachtung gesponsert und werden sonz wie presse behandelt ((dazu gibbet bei den ruhrbaronen lesenswerte diskussionen, an denen ich mich auch beteiligt habe)). ich sag mal: allein der umstand, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] anfahrt und übernachtung gesponsert und werden sonz wie presse behandelt ((dazu gibbet bei den ruhrbaronen lesenswerte diskussionen, an denen ich mich auch beteiligt habe)). ich sag mal: allein der umstand, [...]</p>
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		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13966</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 14:38:33 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Jens,

das wird in der Tat unterschiedlich gehandhabt. Grundsatz ist immer, es muss verhältnismäßig sein. Fährt man zum Beispiel einen Tag in einem Bus mit, und die Kostenbeteiligung läge auf den Sprit bezogen bei unter 10 Euro ist das zu vernachlässigen, wenn der andere einen einlädt. Ist man länger dabei und schläft unterwegs in einem Hotel - bezahlt man selber.

Gleiches gilt für Flugreisen mit dem Wirtschaftsminister im Luftwaffenjet nach Asien. Das kostet ziemlich genau 570 Euro und muss innerhalb von 14 Tagen überwiesen werden. Dazu müssen die Hotelkosten und Frühstückskosten vollständig übernommen werden. (Etwa 100 Euro je Nacht) 

Gleiches gilt auch für Reisen mit Unternehmen.

Wie gesagt, es kommt auf die Verhältnismäßigkeit an. Grundsätzlich gilt aber: Reisen und Übernachtungen immer alleine. Es sei denn, es geht um Nebensächliche Kleinbeträge. 

Auf die Bloggeraktion der Grünen bezogen: Ich hätte nichts dabei gefunden, wenn die zu einer Bustour durch Dortmund und Erfurt eingeladen hätten. Auch Kaffee und Kuchen, meinetwegen auch die Suppe und sonstwas - das wäre alles OK gewesen. Kleinkram.

Warum haben die nicht einfach Bloggern den Zugang erleichtert, die Akkreditierung vereinfacht? Ihnen einen eigene Bereich freigemacht, meinetwegen eine WIFI-Verbindung breitgestellt. Das ist doch alles OK und Normal. 

Warum musste die auch nich die Reise und die Übernachtung bezahlen. Das ist außerhalb eines in meinen Augen vertretbaren Rahmens. Das ist zuviel.

Ich hab für mich selber so eine Richtschnur gezimmert. Erstmal halte ich mich an die heute üblichen Kodizes. Wie bei der WAZ oder bei der Welt etwa. 

Dann frage ich mich, was würde ich einem Fremden schenken, ohne dafür mindestens Dankbarkeit zu erwarten. Wenn ich jemanden einen Kaffee spendiere oder ein Stück Kuchen. Das ist egal, das merk ich nicht. Oder einen Tramper mitnehmen. Mein Gott. Kleinkram.

Wenn ich aber jemanden ein Hotel spendiere und eine Bahnfahrt, dann ist das mehr. Das mach ich nicht so aus der hohlen Hand heraus.  

Ist diese Position so schlimm, so verwerfllich, so weltentrückt, so dumm, dass jetzt einige Typen meinen, mich privat angreifen müssen und die Art wie ich lebe und arbeite?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Jens,</p>
<p>das wird in der Tat unterschiedlich gehandhabt. Grundsatz ist immer, es muss verhältnismäßig sein. Fährt man zum Beispiel einen Tag in einem Bus mit, und die Kostenbeteiligung läge auf den Sprit bezogen bei unter 10 Euro ist das zu vernachlässigen, wenn der andere einen einlädt. Ist man länger dabei und schläft unterwegs in einem Hotel &#8211; bezahlt man selber.</p>
<p>Gleiches gilt für Flugreisen mit dem Wirtschaftsminister im Luftwaffenjet nach Asien. Das kostet ziemlich genau 570 Euro und muss innerhalb von 14 Tagen überwiesen werden. Dazu müssen die Hotelkosten und Frühstückskosten vollständig übernommen werden. (Etwa 100 Euro je Nacht) </p>
<p>Gleiches gilt auch für Reisen mit Unternehmen.</p>
<p>Wie gesagt, es kommt auf die Verhältnismäßigkeit an. Grundsätzlich gilt aber: Reisen und Übernachtungen immer alleine. Es sei denn, es geht um Nebensächliche Kleinbeträge. </p>
<p>Auf die Bloggeraktion der Grünen bezogen: Ich hätte nichts dabei gefunden, wenn die zu einer Bustour durch Dortmund und Erfurt eingeladen hätten. Auch Kaffee und Kuchen, meinetwegen auch die Suppe und sonstwas &#8211; das wäre alles OK gewesen. Kleinkram.</p>
<p>Warum haben die nicht einfach Bloggern den Zugang erleichtert, die Akkreditierung vereinfacht? Ihnen einen eigene Bereich freigemacht, meinetwegen eine WIFI-Verbindung breitgestellt. Das ist doch alles OK und Normal. </p>
<p>Warum musste die auch nich die Reise und die Übernachtung bezahlen. Das ist außerhalb eines in meinen Augen vertretbaren Rahmens. Das ist zuviel.</p>
<p>Ich hab für mich selber so eine Richtschnur gezimmert. Erstmal halte ich mich an die heute üblichen Kodizes. Wie bei der WAZ oder bei der Welt etwa. </p>
<p>Dann frage ich mich, was würde ich einem Fremden schenken, ohne dafür mindestens Dankbarkeit zu erwarten. Wenn ich jemanden einen Kaffee spendiere oder ein Stück Kuchen. Das ist egal, das merk ich nicht. Oder einen Tramper mitnehmen. Mein Gott. Kleinkram.</p>
<p>Wenn ich aber jemanden ein Hotel spendiere und eine Bahnfahrt, dann ist das mehr. Das mach ich nicht so aus der hohlen Hand heraus.  </p>
<p>Ist diese Position so schlimm, so verwerfllich, so weltentrückt, so dumm, dass jetzt einige Typen meinen, mich privat angreifen müssen und die Art wie ich lebe und arbeite?</p>
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	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13964</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 13:06:01 +0000</pubDate>
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		<description>@David:

Zahlen Journalisten die bei Roland Koch oder Thorsten Schäfer-Gümbel im Bus mitgefahren sind wirklich ein Entgelt dafür? Vor allem welchen Tarif? Die fahren ja nicht von Haltestelle zu Haltestelle, wo man eventuell wüßte, dass es Kurzstrecke oder Tarifzone C ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David:</p>
<p>Zahlen Journalisten die bei Roland Koch oder Thorsten Schäfer-Gümbel im Bus mitgefahren sind wirklich ein Entgelt dafür? Vor allem welchen Tarif? Die fahren ja nicht von Haltestelle zu Haltestelle, wo man eventuell wüßte, dass es Kurzstrecke oder Tarifzone C ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13958</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 23:13:06 +0000</pubDate>
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		<description>@ Kunar,

diese Reisen bezahlen die Journalisten / Verlage selber. Auch wenn die im Flugzeug mitfliegen. Selbst wenn es die Luftwaffe ist. Es gibt entsprechende Richtlinien in den meisten Verlagen und bei den Regierungen. Da ist schnorren heute so gut wie unmöglich.

Das ist deswegen so, weil es seit Jahren eine Qualitätsdebatte im Journalismus gibt, in der gerade solche Handlungsweisen hinterfragt werden, wie sie früher gang und gebe waren.

Da haben sich die alten Hasen übrigens mit ähnlichen Argumenten gewehrt wie hier der eine oder andere Blogger oder eben die Grünen.

Damit will ich nicht verhehlen, dass es eine Menge schwarzer Schafe gibt, die sich mit ihrem Presseausweis nur Vorteile erschnorren wollen. Das gibt es. Aber gerade deswegen gilt es, die Debatte weiterzuführen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Kunar,</p>
<p>diese Reisen bezahlen die Journalisten / Verlage selber. Auch wenn die im Flugzeug mitfliegen. Selbst wenn es die Luftwaffe ist. Es gibt entsprechende Richtlinien in den meisten Verlagen und bei den Regierungen. Da ist schnorren heute so gut wie unmöglich.</p>
<p>Das ist deswegen so, weil es seit Jahren eine Qualitätsdebatte im Journalismus gibt, in der gerade solche Handlungsweisen hinterfragt werden, wie sie früher gang und gebe waren.</p>
<p>Da haben sich die alten Hasen übrigens mit ähnlichen Argumenten gewehrt wie hier der eine oder andere Blogger oder eben die Grünen.</p>
<p>Damit will ich nicht verhehlen, dass es eine Menge schwarzer Schafe gibt, die sich mit ihrem Presseausweis nur Vorteile erschnorren wollen. Das gibt es. Aber gerade deswegen gilt es, die Debatte weiterzuführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13957</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 22:25:29 +0000</pubDate>
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		<description>Warum einen hinkenden Vergleich nehmen, wenn es interessantere Parallelen gibt? Ich denke da an Ministerpräsidenten und Kanzler, die einige Journalisten einladen, in ihrem Flugzeug / Wahlkampfbus mitzufahren und sozusagen &quot;hautnah&quot; zu berichten, wie Politiker X sich im Wahlkampf Y schlägt. Die Versuchung, bessere Bilder und evtl. exklusive Kommentare zu bekommen, ist groß. Andererseits kann jeder Journalist auf Spesen seines Arbeitgebers einfach dahin fahren, wo der Politiker auftaucht. So unklar dürfte dessen Terminkalender ja nicht sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum einen hinkenden Vergleich nehmen, wenn es interessantere Parallelen gibt? Ich denke da an Ministerpräsidenten und Kanzler, die einige Journalisten einladen, in ihrem Flugzeug / Wahlkampfbus mitzufahren und sozusagen &#8220;hautnah&#8221; zu berichten, wie Politiker X sich im Wahlkampf Y schlägt. Die Versuchung, bessere Bilder und evtl. exklusive Kommentare zu bekommen, ist groß. Andererseits kann jeder Journalist auf Spesen seines Arbeitgebers einfach dahin fahren, wo der Politiker auftaucht. So unklar dürfte dessen Terminkalender ja nicht sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Pottblog</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13915</link>
		<dc:creator>Pottblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 19:43:38 +0000</pubDate>
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		<description>&lt;strong&gt;D&#252;rfen Parteien Blogger bezahlen?...&lt;/strong&gt;



Das Blog der nordrhein-westf&#228;lischen SPD stellt sich und den Lesern die Frage D&#252;rfen Parteien Blogger bezahlen? und greift damit ein eigentlich schon abgestandenes Thema auf.
Erstmalig dar&#252;ber wurde diskutiert, als bekannt wurde, dass ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>D&#252;rfen Parteien Blogger bezahlen?&#8230;</strong></p>
<p>Das Blog der nordrhein-westf&#228;lischen SPD stellt sich und den Lesern die Frage D&#252;rfen Parteien Blogger bezahlen? und greift damit ein eigentlich schon abgestandenes Thema auf.<br />
Erstmalig dar&#252;ber wurde diskutiert, als bekannt wurde, dass &#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13913</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 18:33:04 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss nochmal nachfragen, weil ich&#039;s immer noch nicht verstanden habe:

Beim zweiten Eintrag hieß es sinngemäß: &quot;Ich könnte auch einfach so hinfahren, mache es aber nicht, weil jeder Blogger dort unglaubwürdig ist.&quot; Das sah ich auch in dem dortigen Kommentar, der auf meine Rückfrage antwortete, bekräftigt.

Jetzt lauten die Meinung im Artikel und Antwort auf meine Rückfrage: &quot;Nein, wenn jemand keinerlei Vergünstigungen in Anspruch nimmt, bleibt er glaubwürdig.&quot; 

Was ist denn nun wahr? Oder habe ich den zweiten Artikel falsch verstanden?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss nochmal nachfragen, weil ich&#8217;s immer noch nicht verstanden habe:</p>
<p>Beim zweiten Eintrag hieß es sinngemäß: &#8220;Ich könnte auch einfach so hinfahren, mache es aber nicht, weil jeder Blogger dort unglaubwürdig ist.&#8221; Das sah ich auch in dem dortigen Kommentar, der auf meine Rückfrage antwortete, bekräftigt.</p>
<p>Jetzt lauten die Meinung im Artikel und Antwort auf meine Rückfrage: &#8220;Nein, wenn jemand keinerlei Vergünstigungen in Anspruch nimmt, bleibt er glaubwürdig.&#8221; </p>
<p>Was ist denn nun wahr? Oder habe ich den zweiten Artikel falsch verstanden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex Schestag</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13896</link>
		<dc:creator>Alex Schestag</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Jan 2009 22:06:19 +0000</pubDate>
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		<description>Sie vermitteln Hier den Eindruck, als würden die Blogger für&#039;s Bloggen bezahlt. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Die Blogger kriegen ihre notwendigen Auslagen erstattet. Das ist ein entscheidender Unterschied, auch zu fest angestellten Journalisten. Die sind nämlich keinesfalls so unabhängig, wie Sie mit:

&quot;Journalisten arbeiten für einen Verlag oder Sender und sind von ihm abhängig und ihm gegenüber verpflichtet. Aber eben NICHT demgegenüber, über den Sie schreiben. Deswegen können sie unabhängig über ein Ereignis berichten - in diesem Fall den Parteitag.&quot;

suggerieren wollen, da sie im Gegensatz zu den Bloggern auf den BDKs wirklich für ihre Artikel bezahlt werden. Der Witz ist doch: Zumindest nahezu jeder Zeitungsverlag zeigt eine politische Tendenz in die eine oder andere Richtung, etliche Radiosender auch. Und da wollen Sie ernsthaft behaupten, ein Journalist, der fest angestellt ist, könne völlig unabhängig von dieser politischen Ausrichtung seines Arbeitgebers von einem Ereignis schreiben? Angesichts dieses Märchens liege ich grade vor Lachen unterm Tisch! 

Nein, Herr Schraven, umgekehrt wird ein Schuh draus: Blogger, die nicht für&#039;s Bloggen bezahlt werden, sondern lediglich ihre Auslagen bezahlt bekommen, sind viel unabhängiger als Journalisten, die von einem Sender oder einer Zeitung mit linker oder konservativer Ausrichtung für ihre Artikel bezahlt werden! Das sieht jeder denkende Mensch schon, wenn er zu ein und demselben Sachverhalt einen taz- und einen FAZ-Artikel liest. In der Regel ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht, eben weil die einen aus linker, die anderen aus konservativer Sicht schreiben. 

Es ist einfach nur ein Ammenmärchen, daß es unabhängige, fest angestellte Journalisten gäbe. Angesichts dessen keimt bei mir der Verdacht auf, daß es Ihnen nicht um die Verteidigung der journalistischen Unabhängigkeit geht, sondern nur darum, die Grünen zu bashen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie vermitteln Hier den Eindruck, als würden die Blogger für&#8217;s Bloggen bezahlt. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Die Blogger kriegen ihre notwendigen Auslagen erstattet. Das ist ein entscheidender Unterschied, auch zu fest angestellten Journalisten. Die sind nämlich keinesfalls so unabhängig, wie Sie mit:</p>
<p>&#8220;Journalisten arbeiten für einen Verlag oder Sender und sind von ihm abhängig und ihm gegenüber verpflichtet. Aber eben NICHT demgegenüber, über den Sie schreiben. Deswegen können sie unabhängig über ein Ereignis berichten &#8211; in diesem Fall den Parteitag.&#8221;</p>
<p>suggerieren wollen, da sie im Gegensatz zu den Bloggern auf den BDKs wirklich für ihre Artikel bezahlt werden. Der Witz ist doch: Zumindest nahezu jeder Zeitungsverlag zeigt eine politische Tendenz in die eine oder andere Richtung, etliche Radiosender auch. Und da wollen Sie ernsthaft behaupten, ein Journalist, der fest angestellt ist, könne völlig unabhängig von dieser politischen Ausrichtung seines Arbeitgebers von einem Ereignis schreiben? Angesichts dieses Märchens liege ich grade vor Lachen unterm Tisch! </p>
<p>Nein, Herr Schraven, umgekehrt wird ein Schuh draus: Blogger, die nicht für&#8217;s Bloggen bezahlt werden, sondern lediglich ihre Auslagen bezahlt bekommen, sind viel unabhängiger als Journalisten, die von einem Sender oder einer Zeitung mit linker oder konservativer Ausrichtung für ihre Artikel bezahlt werden! Das sieht jeder denkende Mensch schon, wenn er zu ein und demselben Sachverhalt einen taz- und einen FAZ-Artikel liest. In der Regel ist das ein Unterschied wie Tag und Nacht, eben weil die einen aus linker, die anderen aus konservativer Sicht schreiben. </p>
<p>Es ist einfach nur ein Ammenmärchen, daß es unabhängige, fest angestellte Journalisten gäbe. Angesichts dessen keimt bei mir der Verdacht auf, daß es Ihnen nicht um die Verteidigung der journalistischen Unabhängigkeit geht, sondern nur darum, die Grünen zu bashen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13684</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 21:19:41 +0000</pubDate>
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		<description>Hi Dogma,

Journalisten arbeiten für einen Verlag oder Sender und sind von ihm abhängig und ihm gegenüber verpflichtet. Aber eben NICHT demgegenüber, über den Sie schreiben. Deswegen können sie unabhängig über ein Ereignis berichten - in diesem Fall den Parteitag. Müssen sich aber von ihrem Chef rügen lassen wen sie Mist liefern.

Das ist ja der Unterschied zu einem PR-Arbeiter. Der wird von dem bezahlt, der über sich berichten lassen will. Und im Zweifel bekommen sie Druck von ihren Auftraggebern.

Blogger sind unabhängig - im Prinzip noch unabhängiger als Journalisten, die noch von einem Verlag oder von einem Sender abhängig sind. Und unabhängiger als PR-Arbeiter, die auf ihrem Auftraggeber hören müssen.

Diese Unabhängigkeit für eine Reise, ein Bett und ein Butterbrot aufzugeben, finde ich nicht gut.

Anders ist die Sache, wenn die beiden Parteimitglieder als Blogger Werbung für ihre eigene Partei machen wollen. Das ist glasklare PR. Die können sich ruhig bezahlen lassen. Sie sollten sich nur fragen, warum sie nicht gleich auf der Parteiseite schreiben - ach ja, das tun sie ja. Denn alle Blog-Einträge werden ja auf den Grünen Parteiseiten eingespeist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Dogma,</p>
<p>Journalisten arbeiten für einen Verlag oder Sender und sind von ihm abhängig und ihm gegenüber verpflichtet. Aber eben NICHT demgegenüber, über den Sie schreiben. Deswegen können sie unabhängig über ein Ereignis berichten &#8211; in diesem Fall den Parteitag. Müssen sich aber von ihrem Chef rügen lassen wen sie Mist liefern.</p>
<p>Das ist ja der Unterschied zu einem PR-Arbeiter. Der wird von dem bezahlt, der über sich berichten lassen will. Und im Zweifel bekommen sie Druck von ihren Auftraggebern.</p>
<p>Blogger sind unabhängig &#8211; im Prinzip noch unabhängiger als Journalisten, die noch von einem Verlag oder von einem Sender abhängig sind. Und unabhängiger als PR-Arbeiter, die auf ihrem Auftraggeber hören müssen.</p>
<p>Diese Unabhängigkeit für eine Reise, ein Bett und ein Butterbrot aufzugeben, finde ich nicht gut.</p>
<p>Anders ist die Sache, wenn die beiden Parteimitglieder als Blogger Werbung für ihre eigene Partei machen wollen. Das ist glasklare PR. Die können sich ruhig bezahlen lassen. Sie sollten sich nur fragen, warum sie nicht gleich auf der Parteiseite schreiben &#8211; ach ja, das tun sie ja. Denn alle Blog-Einträge werden ja auf den Grünen Parteiseiten eingespeist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dogma_p</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13680</link>
		<dc:creator>dogma_p</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 19:57:50 +0000</pubDate>
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		<description>@David: Inwiefern können Journalisten unabhängig arbeiten, wenn sie auf der Gehaltsliste eines Medienkonzerns stehen?
I.d.R. ist es der Beruf des Journalisten, von solchen Veranstaltungen zu berichten - für sie bedeuten sie keinen Verdienstausfall sondern ermöglichen erst den Verdienst. Bei Bloggern ist das i.d.R. umgekehrt.
&quot;zahlen andere für mich, fühle ich mich auch verpflichtet, schon aus höflichkeit. zahle ich selbst, kann ich immer zu jeder zeit hinter allem stehen, eben auch, wenn ich früher abzischen würde, weil man z.b. als blogger bei so einem parteitag irgendwo in die ecke gestellt wird.&quot; - Was Achim da anspricht, ist sein Gewissen. Wenn er sich wegen einer Leistung ihm gegenüber verpflichtet fühlte, jemandem Gunstbeweise liefern zu müssen, dann ist das seine Haltung dazu. Man kann diese beiden Aspekte aber auch trennen, Kost und Logis hier, Berichterstattung dort - wenn man sich um ein Stipendium bewirbt, sollte man auch den Schneid haben, mit den damit verbundenen Konsequenzen zu leben und evtl. nur das zu veröffentlichen, was man selbst mit seinem Gewissen verantworten kann. Nichts desto trotz: dass Achim sich mit den Bedenken auseinander gesetzt hat, finde ich löblich und kann und will ich respektieren. Konsequent wäre es dann aber auch, den Platz für jemanden zu räumen, der nicht die finanzielle Möglichkeit hat, zur BDK zu fahren und daher mit der Wahrnehmung des &quot;Stipendiums&quot; überhaupt erst die Möglichkeit zur Berichterstattung bekommt, ich werde ihn direkt mal darauf ansprechen (in seinen Kommentaren).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@David: Inwiefern können Journalisten unabhängig arbeiten, wenn sie auf der Gehaltsliste eines Medienkonzerns stehen?<br />
I.d.R. ist es der Beruf des Journalisten, von solchen Veranstaltungen zu berichten &#8211; für sie bedeuten sie keinen Verdienstausfall sondern ermöglichen erst den Verdienst. Bei Bloggern ist das i.d.R. umgekehrt.<br />
&#8220;zahlen andere für mich, fühle ich mich auch verpflichtet, schon aus höflichkeit. zahle ich selbst, kann ich immer zu jeder zeit hinter allem stehen, eben auch, wenn ich früher abzischen würde, weil man z.b. als blogger bei so einem parteitag irgendwo in die ecke gestellt wird.&#8221; &#8211; Was Achim da anspricht, ist sein Gewissen. Wenn er sich wegen einer Leistung ihm gegenüber verpflichtet fühlte, jemandem Gunstbeweise liefern zu müssen, dann ist das seine Haltung dazu. Man kann diese beiden Aspekte aber auch trennen, Kost und Logis hier, Berichterstattung dort &#8211; wenn man sich um ein Stipendium bewirbt, sollte man auch den Schneid haben, mit den damit verbundenen Konsequenzen zu leben und evtl. nur das zu veröffentlichen, was man selbst mit seinem Gewissen verantworten kann. Nichts desto trotz: dass Achim sich mit den Bedenken auseinander gesetzt hat, finde ich löblich und kann und will ich respektieren. Konsequent wäre es dann aber auch, den Platz für jemanden zu räumen, der nicht die finanzielle Möglichkeit hat, zur BDK zu fahren und daher mit der Wahrnehmung des &#8220;Stipendiums&#8221; überhaupt erst die Möglichkeit zur Berichterstattung bekommt, ich werde ihn direkt mal darauf ansprechen (in seinen Kommentaren).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13665</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 11:04:00 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/#comment-13665</guid>
		<description>@ dogma

++++Wenn du aber sagst, dass der Sinn der PR hier es sei, überhaupt Berichte zu generieren, was unterscheidet Blogger dann von Journalisten? Die bekommen zwar keinen geldwerten Vorteil und persönlichen Profit+++

Das ist der Unterschied. Die Journalisten arbeiten unabhängig und damit frei. Das könne auch Blogger tun. Wie das gute Beispiel von Achim Meißner zeigt. Wie er das Handhabt ist in meinen Augen vorbildlich. Und genauso gut ist seine Begründung, die ich für die Beantwortung der Frage heranziehe:

Weltherrscher: &quot;Ich löhne viele dinge selbst, weil ich mir so durchaus meine eigene unabhängigkeit aufrecht erhalte. damit meine ich nicht irgendeine von aussen motivierte abhängigkeit, sondern schlicht meine einstellung zu vielen dingen. zahlen andere für mich, fühle ich mich auch verpflichtet, schon aus höflichkeit. zahle ich selbst, kann ich immer zu jeder zeit hinter allem stehen, eben auch, wenn ich früher abzischen würde, weil man z.b. als blogger bei so einem parteitag irgendwo in die ecke gestellt wird.&quot;

That&#039;s it. 

@ Kunar

Sein Glaubwürdigkeit wird eben nicht zerstört, weil er sich unabhängig hält. Und wenn er das doof und langweilig findet, haut er eben ab und sondert nicht aus Höflichkeit unsinnige oder belanglose Beiträge ab.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dogma</p>
<p>++++Wenn du aber sagst, dass der Sinn der PR hier es sei, überhaupt Berichte zu generieren, was unterscheidet Blogger dann von Journalisten? Die bekommen zwar keinen geldwerten Vorteil und persönlichen Profit+++</p>
<p>Das ist der Unterschied. Die Journalisten arbeiten unabhängig und damit frei. Das könne auch Blogger tun. Wie das gute Beispiel von Achim Meißner zeigt. Wie er das Handhabt ist in meinen Augen vorbildlich. Und genauso gut ist seine Begründung, die ich für die Beantwortung der Frage heranziehe:</p>
<p>Weltherrscher: &#8220;Ich löhne viele dinge selbst, weil ich mir so durchaus meine eigene unabhängigkeit aufrecht erhalte. damit meine ich nicht irgendeine von aussen motivierte abhängigkeit, sondern schlicht meine einstellung zu vielen dingen. zahlen andere für mich, fühle ich mich auch verpflichtet, schon aus höflichkeit. zahle ich selbst, kann ich immer zu jeder zeit hinter allem stehen, eben auch, wenn ich früher abzischen würde, weil man z.b. als blogger bei so einem parteitag irgendwo in die ecke gestellt wird.&#8221;</p>
<p>That&#8217;s it. </p>
<p>@ Kunar</p>
<p>Sein Glaubwürdigkeit wird eben nicht zerstört, weil er sich unabhängig hält. Und wenn er das doof und langweilig findet, haut er eben ab und sondert nicht aus Höflichkeit unsinnige oder belanglose Beiträge ab.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: dogma_p</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13658</link>
		<dc:creator>dogma_p</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jan 2009 00:10:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/#comment-13658</guid>
		<description>@ David: Ich finde den Gedanken, den &lt;a href=&quot;http://www.ruhrbarone.de/grune-wanzen-sich-wieder-an-blogger-ran/#comment-12305&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Jens&lt;/a&gt; aufgeworfen hat, durchaus erwähnenswert: wenn du befürchtest, dass die Nutzer (ich mag bei Blogs den Begriff der Leser nicht, weil sie speziell dort viel mehr als nur Konsumenten sind) von Blogs Schwierigkeiten bekämen, gekaufte von unentgeltlich arbeitenden Bloggern zu unterscheiden (also die mit Stipendium von denen ohne), warum sollten die Menschen dann nicht auch Schwierigkeiten damit haben, Journalisten von PR veröffentlichenden Journalisten zu unterscheiden? Insofern ist es durch positiv zu werten, dass die Inanspruchnahme des &quot;Stipendiums&quot; transparent gemacht wurde - was diese Blogger von manchen Journalisten unterscheidet.
Vor allem sollte man eines bedenken: Journalisten, die sich als Pressevertreter akkreditieren, werden in der Regel dafür bezahlt - nicht von den Grünen, sondern von ihrem Arbeitgeber, d.h. das ist ihr Beruf. Das gleiche kann man jedoch von den wenigsten Bloggern sagen - das &quot;Stipendium&quot; ermöglicht einigen erst die Teilnahme an der BDK und somit die in die Blogosphäre hereinreichende Berichterstattung. Allein der Umstand, dass hier die Grünen nicht uneigennützig als Mäzen auftreten, hat ja schon zu genüge für Berichterstattung geführt, bei der man darauf hoffen muss, dass sie unabhängig ist, weil sich dies aus nichts heraus ableiten ließe (&quot;Journalist&quot; ist kein Qualitätssiegel für unabhängige, sachliche und richtige Berichterstattung, auch wenn Journalisten in nicht wenigen Studien eine höhere Glaubwürdigkeit als Bloggern attestiert wird). Man könnte also überspitzt sagen: Die Grünen ermöglichen mehr Menschen journalistische Betätigung, unterstützen die Abkehr von einem Kommunikationsmodell, welches die Massenmedien zu Sendern und alle anderen zu Konsumenten erklärt. Das ist das normativ löblich.
Andererseits ist die Aktion mit den Blogger-Stipendien natürlich PR. ... Hätte man Blogger einfach sich akkreditieren lassen wie andere Gäste (womit die meisten mangels Presseausweis von den zusätzlichen Informationen und Kontakten der Journalisten abgeschnitten geblieben wären), wäre es eine BDK wie jede andere auch, mit Delegierten, Gästen und Journalisten - so jedoch hab die Grünen das für sie Nützliche mit dem Guten verbunden. ... Wenn du aber sagst, dass der Sinn der PR hier es sei, überhaupt Berichte zu generieren, was unterscheidet Blogger dann von Journalisten? Die bekommen zwar keinen geldwerten Vorteil und persönlichen Profit (hoffe ich ^^), aber Hintergrundinformationen, Zugang zum Spitzenpersonal etc. - und daraus werden auch Berichte - da wäre dann selbst bad news good news und alles wäre PR.
Ich bitte ebenfalls um Aufklärung, guten Morgen,
dogMA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ David: Ich finde den Gedanken, den <a href="http://www.ruhrbarone.de/grune-wanzen-sich-wieder-an-blogger-ran/#comment-12305" rel="nofollow">Jens</a> aufgeworfen hat, durchaus erwähnenswert: wenn du befürchtest, dass die Nutzer (ich mag bei Blogs den Begriff der Leser nicht, weil sie speziell dort viel mehr als nur Konsumenten sind) von Blogs Schwierigkeiten bekämen, gekaufte von unentgeltlich arbeitenden Bloggern zu unterscheiden (also die mit Stipendium von denen ohne), warum sollten die Menschen dann nicht auch Schwierigkeiten damit haben, Journalisten von PR veröffentlichenden Journalisten zu unterscheiden? Insofern ist es durch positiv zu werten, dass die Inanspruchnahme des &#8220;Stipendiums&#8221; transparent gemacht wurde &#8211; was diese Blogger von manchen Journalisten unterscheidet.<br />
Vor allem sollte man eines bedenken: Journalisten, die sich als Pressevertreter akkreditieren, werden in der Regel dafür bezahlt &#8211; nicht von den Grünen, sondern von ihrem Arbeitgeber, d.h. das ist ihr Beruf. Das gleiche kann man jedoch von den wenigsten Bloggern sagen &#8211; das &#8220;Stipendium&#8221; ermöglicht einigen erst die Teilnahme an der BDK und somit die in die Blogosphäre hereinreichende Berichterstattung. Allein der Umstand, dass hier die Grünen nicht uneigennützig als Mäzen auftreten, hat ja schon zu genüge für Berichterstattung geführt, bei der man darauf hoffen muss, dass sie unabhängig ist, weil sich dies aus nichts heraus ableiten ließe (&#8220;Journalist&#8221; ist kein Qualitätssiegel für unabhängige, sachliche und richtige Berichterstattung, auch wenn Journalisten in nicht wenigen Studien eine höhere Glaubwürdigkeit als Bloggern attestiert wird). Man könnte also überspitzt sagen: Die Grünen ermöglichen mehr Menschen journalistische Betätigung, unterstützen die Abkehr von einem Kommunikationsmodell, welches die Massenmedien zu Sendern und alle anderen zu Konsumenten erklärt. Das ist das normativ löblich.<br />
Andererseits ist die Aktion mit den Blogger-Stipendien natürlich PR. &#8230; Hätte man Blogger einfach sich akkreditieren lassen wie andere Gäste (womit die meisten mangels Presseausweis von den zusätzlichen Informationen und Kontakten der Journalisten abgeschnitten geblieben wären), wäre es eine BDK wie jede andere auch, mit Delegierten, Gästen und Journalisten &#8211; so jedoch hab die Grünen das für sie Nützliche mit dem Guten verbunden. &#8230; Wenn du aber sagst, dass der Sinn der PR hier es sei, überhaupt Berichte zu generieren, was unterscheidet Blogger dann von Journalisten? Die bekommen zwar keinen geldwerten Vorteil und persönlichen Profit (hoffe ich ^^), aber Hintergrundinformationen, Zugang zum Spitzenpersonal etc. &#8211; und daraus werden auch Berichte &#8211; da wäre dann selbst bad news good news und alles wäre PR.<br />
Ich bitte ebenfalls um Aufklärung, guten Morgen,<br />
dogMA</p>
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		<title>Von: Kunar</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13654</link>
		<dc:creator>Kunar</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 22:30:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich muss wieder einmal nachfragen, weil ich erneut etwas nicht verstanden habe. In den Kommentaren zum zweiten Eintrag über das Thema hatte ich gefragt, warum es denn auch nicht geht, dass man ohne Bezahlung zum Parteitag fährt. &lt;a href=&quot;http://www.ruhrbarone.de/grune-wanzen-sich-wieder-an-blogger-ran/#comment-12278&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Die Antwort&lt;/a&gt; lautete: 

&lt;blockquote&gt;Ich glaube nicht, dass irgendein Leser die bezahlten Blogger von den normalen Bloggern auseinander halten kann. Für die Leser sehen die Beiträge alle gleich aus. Der Leser kann kein Verftrauen in die Berichte haben. Und ich meine, es kommt nicht nur auf die Innensicht des Bloggers an, sondern auch darauf, was der Leser über die Blogger-Berichte denkt.

Denn - um es nochmal zu sagen - ich erwarte nicht, dass die Grünen von den bezahlten Blogger verlangen, nur positives Berichten zu schreiben. Der Sinn der PR ist hier, überhaupt Berichte zu generieren.

Damit zerstören sie [die Grünen] [die] Glaubwürdigkeit aller Blogger, die zu ihrem Parteitag kommen. Und schlimmer noch: Sie zeigen damit, dass sie Blogger nicht ernst nehmen, sondern für eine Bande von Typen halten, die man für ein Bett und ein Butterbrot einshoppen kann.&lt;/blockquote&gt;

Jetzt wird ein Blogger gelobt, weil er ohne die Kostenerstattung hinfährt. Müsste es nicht eigentlich heißen: Das reicht nicht, seine Glaubwürdigkeit wird auch so zerstört, der Leser kann das nicht unterscheiden, das ist so oder so PR, weil Berichte generiert werden? Wie gesagt, ich lasse mir gerne einiges erklären.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss wieder einmal nachfragen, weil ich erneut etwas nicht verstanden habe. In den Kommentaren zum zweiten Eintrag über das Thema hatte ich gefragt, warum es denn auch nicht geht, dass man ohne Bezahlung zum Parteitag fährt. <a href="http://www.ruhrbarone.de/grune-wanzen-sich-wieder-an-blogger-ran/#comment-12278" rel="nofollow">Die Antwort</a> lautete: </p>
<blockquote><p>Ich glaube nicht, dass irgendein Leser die bezahlten Blogger von den normalen Bloggern auseinander halten kann. Für die Leser sehen die Beiträge alle gleich aus. Der Leser kann kein Verftrauen in die Berichte haben. Und ich meine, es kommt nicht nur auf die Innensicht des Bloggers an, sondern auch darauf, was der Leser über die Blogger-Berichte denkt.</p>
<p>Denn &#8211; um es nochmal zu sagen &#8211; ich erwarte nicht, dass die Grünen von den bezahlten Blogger verlangen, nur positives Berichten zu schreiben. Der Sinn der PR ist hier, überhaupt Berichte zu generieren.</p>
<p>Damit zerstören sie [die Grünen] [die] Glaubwürdigkeit aller Blogger, die zu ihrem Parteitag kommen. Und schlimmer noch: Sie zeigen damit, dass sie Blogger nicht ernst nehmen, sondern für eine Bande von Typen halten, die man für ein Bett und ein Butterbrot einshoppen kann.</p></blockquote>
<p>Jetzt wird ein Blogger gelobt, weil er ohne die Kostenerstattung hinfährt. Müsste es nicht eigentlich heißen: Das reicht nicht, seine Glaubwürdigkeit wird auch so zerstört, der Leser kann das nicht unterscheiden, das ist so oder so PR, weil Berichte generiert werden? Wie gesagt, ich lasse mir gerne einiges erklären.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13643</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 12:33:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/#comment-13643</guid>
		<description>Hi Heiner,

ich hab auf diese Seite verlinkt.

http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1862-was-habe-ich-jetzt-schon-wieder-angestellt.php

Ich dachte, das ist die richtige. Aber Ok, verlinke ich noch auf diese Seite. Kein Prob.

http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1882-bdk09.php

Grüße David</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Heiner,</p>
<p>ich hab auf diese Seite verlinkt.</p>
<p><a href="http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1862-was-habe-ich-jetzt-schon-wieder-angestellt.php" rel="nofollow">http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1862-was-habe-ich-jetzt-schon-wieder-angestellt.php</a></p>
<p>Ich dachte, das ist die richtige. Aber Ok, verlinke ich noch auf diese Seite. Kein Prob.</p>
<p><a href="http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1882-bdk09.php" rel="nofollow">http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1882-bdk09.php</a></p>
<p>Grüße David</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Heiner</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/comment-page-1/#comment-13641</link>
		<dc:creator>Heiner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jan 2009 12:11:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/grune-shoppen-blogger-ein-die-drittte/#comment-13641</guid>
		<description>Ich akzeptiere, dass Du argumentativ nicht zu überzeugen bist - kein Problem. Allerdings solltest Du wenigstens auf den Artikel in unserem Blog verweisen, der die Argumente nennt: &lt;a href=&quot;http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1882-bdk09.php&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;BDK09&lt;/a&gt; (incl. Kommentare)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich akzeptiere, dass Du argumentativ nicht zu überzeugen bist &#8211; kein Problem. Allerdings solltest Du wenigstens auf den Artikel in unserem Blog verweisen, der die Argumente nennt: <a href="http://www.hobby-garten-blog.de/parteitag/1882-bdk09.php" rel="nofollow">BDK09</a> (incl. Kommentare)</p>
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	</item>
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