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Guten Rutsch!

Guten Rutsch und ein wunderbares 2013 Euch allen ­čÖé

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6 Kommentare zu “Guten Rutsch!

  • #1
    Walter Stach

    Euch allen, Ihnen allen ebenfalls meine besten W├╝nsche f├╝r ein gutes Jahr 2o13;und was f├╝r Euch gut ist bestimmt Ihr selbst.

    Und 2o12?
    Das Diskutieren bei den Ruhrbaronen hat viel Spa├č gemacht -meistens jedenfalls. Erhaltet und pflegt den Blog weiterhin, das w├╝nsche ich mir von Euch, von Ihnen f├╝r 2o13.

  • #2
    68er

    Ich schlie├če mich den Gr├╝├čen von Herrn Stach an und bedanke mich auf diesem Weg bei ihm besonders f├╝r den Hinweis auf den Bericht in der „Zeit“ ├╝ber den Strau├čschen Privatgeheimdienst:

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-11/cdu-csu-geheimdienst

    Interessant finde ich, wie wenig dar├╝ber in den anderen Medien berichtet wurde.

    Augen zu und durch:

    http://www.youtube.com/watch?v=zGA8coZp_qE

  • #3
    Walter Stach

    68er:
    Geh├Âren wir zu einer winzigen Minderheit, die die Aufdeckung des „geheimen Geheimdienstes von CDU-CSU“ und die Berichterstattung dazu in der ZEIT nicht nur f├╝r au├čerordentlich interessant , sondern das, was da aufgedeckt wurde, f├╝r skandal├Âs halten?
    Ich teile die Meinung von E.Bahr, wenn er feststellt,hier handele es sich um den gr├Â├čten Skandal in der Geschichter der Bundesrepublik.

    Und ein Skandal gleichen Ausma├čes sehe ich darin, da├č das alles „dank“ des Schweigens in den Medien gar nicht, bestenfalls am Rande ├Âffentliches Interesse findet.

    Ich hoffe, da├č „meine“ SPD noch Mittel und Wege finden wird, diese f├╝r mich bisher unvorstellbaren politischne Machenschaften, dieses Agieren politischer F├╝hrungskr├Ąfte von CDU/CSU au├čerhalb der Verfassung gegen eine demokratische legitimiete Regierung, als politischen Skandal einer gro├čen ├ľffentlichkeit bekannt und bewu├čt zu machen. Ich denke, da├č das „meine“SPD sich selbst und vor allem W.Brandt schuldet.

  • #4
    der, der auszog

    Frohes neues Jahr auch meinerseits und viel Erfolg f├╝r 2013.

    @Walter zurm Zeitartikel:
    da kannst Du mal sehen, welche Angst man in Deutschland zu Beginn der 1970er Jahre vor „Deiner SPD“ hatte. Aber Scherz beiseite. Interessant, dass die genannten Angsthasen Strau├č (als Beteligter) und Kohl (als Mitwisser) einmal mehr bewiesen haben, wie egal ihnen der demokratische Rechtsstaat zeitweise gewesen sein muss. Bei Strau├č f├Ąllt einem sofort der Spiegelskandal ein, bei Kohl der Spendenskandal der CDU. Bei letzterem spielten ├╝brigens auch die „j├╝dischen Verm├Ąchtnisse“, die in einem der Zeitartikel Erw├Ąhnung finden, eine Rolle. Der Rattenschwanz, der hinter der CDU-CSU Geheimdienstgeschichte steckt, k├Ânnte eventuell bis zu Kohls Ehrenwort reichen. Interessant ist in einem solchen Zusammenhang ja nicht nur, wer was bezahlte, sondern auch wof├╝r das gespendete Geld eingesetzt wurde.

    @68er

    Wir werden wahrscheinlich, wie die Medien auch, darauf warten m├╝ssen, dass das Buch von Stefanie Waske „Nach Lekt├╝re vernichten! Der geheime Nachrichtendienst von CDU und CSU im Kalten Krieg“ erh├Ąltlich ist. Ob es sich wirklich um den gr├Â├čten Skandal der Bundesrepublik handelt, wie Walter ihn bezeichnet, wird sich zeigen. Das Zeug dazu k├Ânnte die Geschichte durchaus haben. Bei amazon kann man das Buch bereits vorbestellen, vermutlich aber auch in jeder Buchhandlung. Preis 19,90.

  • #5
    Walter Stach

    -4-Der,Der……also gibt es mit Dir jetzt schon d r e i (!!), f├╝r die der „Geheime Geheimdienst“ einiger Konsevervativer aus CDU/CSU als Instrument gegen eine demokratisch legitmierte Politik der Regierung Brandt ein Thema ist!!

    Ich denke, da├č dieser politische Skandal heute f├╝r j├╝ngere Menschen m├Âglicherweise wegen seines konkreten Gegenstandes weniger interessant ist, da die Sache, um die es seinerzeit ging, Historiie ist.
    Wenn allerdings heute j├╝ngere Leute nicht verstehen k├Ânnen, welcher politische, welcher kulturelle (Un-) Geist bis weit in die 80 er Jahre das Denken einer gro├čen Mehrheit in unserer Gesellschaft -rechts von der SPD-bestiimmt hat mit Auswirkungen auf die demokratischen Prozesse in Staat und Gesellschaft der Zeit, dann findet sie hier ein weiteres signifikantes Beispiel f├╝r den damals „herrschenden Geist“.

    Und zurecht weist Du u.a. auf die Spendenaff├Ąre der CDU hin, mit Kohl als Mittelpunkt, denn auch das, was seinerzeit der CDU ,vor allem Kohl ein Selbstverst├Ąndnis war, ohne politische und verfassungsrechtliche Skrupel, kann nur aus dem damals gro├če Teile der Gesellschaft dominierenden politisch-kulturellem (Un-) Geist erkl├Ąrt werden. Und kann auch heute noch bedenkenswert sein, denn „Geister sterben bekanntlich nie“!

    Ich bin weiterhin sehr gespannt, ob, wann,wie und durch wen dieser Skandal doch noch medial „aufbereitet“, medieal „gepuscht“ wird oder ob er versandet, was selbstverst├Ąndlich „f├╝r sich“ wiederum ein politischer Skandal w├Ąre, zumindest ein Indiz f├╝r die heutige politische (Un-)Kultur in „diesem unseren Lande“.

  • #6
    der, der auszog

    @Walter und 68er

    euch beiden nochmal einen guten Rutsch und ein frohes neues Jahr. Das Buch von Stefanie Waske ├╝ber den geheimen Geheimdienst ist da. 300 Seiten hei├česte Informationen ├╝ber eine der vermutlich dunkelsten Seiten der CDU im kalten Krieg, die nach Lekt├╝re zu vernichten sind…

    Beim ersten Bl├Ąttern fiel mir auf, dass das Buch neben dem ├╝blichen Personen- und Literaturverzeichnis erfreulicherweise auch ├╝ber 60 Kurzbiographien mit Textrelevanten Bez├╝gen enth├Ąlt, die einem mitten im kalten Krieg geborenen, wie ich es bin, das Googeln oder Nachschlagen in Lexikas ersparen und gen├╝ssliches Lesen auf der Couch garantieren wird. Sch├Ân alphabetisch sortiert mit bekannten und unbekannten Gr├Â├čen, von A wie Allardt, Helmut (kenn ich nicht) bis W wie Wischnewski, Hans-J├╝rgen (kenn ich).

    Der eigentliche Lesetext ist in zwei gr├Â├čere Teile geteilt.
    Der erste besch├Ąftigt sich mit dem Kampf gegen die neue Ostpolitik Willi Brandts von 1969 bis 1972, umfasst also das Kabinett Brandt I (quasi vom ersten „Willy w├Ąhlen!“ bis zum Mi├čtrauensvotum Barzel gegen Brandt). Der zweite Teil ist ├╝berschrieben mit „Die freie Welt im Abwehrkampf“ und umfasst den Zeitraum von 1972 bis 1982, also das Kabinett Brandt II und die Kabinette Schmidt I-III)

    W├Ąhrend es im ersten Teil um die Entwicklung der Ostpolitik bis zu den Moskauer Vertr├Ąge geht, also die deutsche Au├čenpolitik im Vordergrund steht, behandelt der zweite Teil auch innenpolitische Themen. Hier ein paar Stichworte aus dem Inhaltsverzeichnis: Terror in M├╝nchen… Inge Goliath und die DDR… Brigitte Mohnhaupt, die Quelle „Spiritus“ und die RAF… Arafat, die PLO und Carlos…

    Auch wenn ich erst ein halbes St├╝ndchen in dem Buch gelesen habe, klingt das eigentlich schon mal recht spannend.

    Die Namen der beiden Protagonisten, die mir bislang begegnet sind und welche die F├Ąden im CDU Geheimdienst spinnen, sind ├╝brigens auch sehr interessant, jedoch bringt man sie erst einmal mit ganz anderen Personen in Verbindung.

    Der eine hei├čt Karl Theodor zu Guttenberg, der andere Hans Christoph Schenk Freiherr von Stauffenberg. Da klingelt es doch, oder?

    Bei Karl Theodor zu Guttenberg handelt es sich um den Gro├čvater des uns allen bekannten Ex-Au├čenministers und Schummelk├Ânigs, bei Hans Christoph von Staufenberg um einen Anverwandten des Hitlerattent├Ąters Claus Schenk Graf von Stauffenberg. Wie dieser Verwandtschaftsgrad genau aussieht, habe ich allerdings bislang noch nicht auseinander klam├╝sern k├Ânnen.

    Falls hier gerade noch andere, au├čer Walter und 68er in geheimer Mission mitlesen und neugierig geworden sein sollten: In der Zeit gab es Ende letzten Jahres sechs Internetseiten Informationen zum vorliegenden Buch und den geheimen Geheimdienst, ├╝ber den die beiden hier bereits mehrmals gesprochen haben, nat├╝rlich streng geheim und f├╝r kaum jemanden sichtbar ­čśë

    http://www.zeit.de/2012/49/Spionage-CDU-CSU-Willy-Brandt

    Mehr als diesen Zeitartikel gibt es zu dem Thema leider noch nicht, was ehrlich gesagt ein wenig verwundert, denn das Buch von Stefanie Waske ist jetzt seit 4 Wochen auf dem Markt und somit jedem zug├Ąnglich. Aber f├╝r die beiden (neben Willy Brandt und August Bebel) wichtigsten Sozialdemokraten dieses Landes, Egon Bahr und Walter Stach, handelt es sich bei dem CDU Geheimdienst um den gr├Â├čten Skandal der Bundesrepublik. Und das sollte schon was hei├čen ­čśÄ

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