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	<title>Kommentare zu: Krümmel ? oder die Niederlage der Atom-Lobbyisten</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: Chris K.</title>
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		<dc:creator>Chris K.</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 11:09:30 +0000</pubDate>
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		<description>Es stimmt auch nicht, dass Atomenergie CO2-neutral ist. Mit einem Aufkommen von 31-61g/kWh, die unter anderem bei Abbau und Verarbeitung des Urans anfallen, liegt Atomenergie deutlich hinter Windkraft (23 g/kWh), Wasserkraft (39g/kWh). (Solarzellen haben allerdings mit 89g eine schlechtere Billanz, der Bau von Solarzellen ist sehr energieaufwändig) 
Man kann also mit Nichten von einer Klimafreundlichen Technologie sprechen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es stimmt auch nicht, dass Atomenergie CO2-neutral ist. Mit einem Aufkommen von 31-61g/kWh, die unter anderem bei Abbau und Verarbeitung des Urans anfallen, liegt Atomenergie deutlich hinter Windkraft (23 g/kWh), Wasserkraft (39g/kWh). (Solarzellen haben allerdings mit 89g eine schlechtere Billanz, der Bau von Solarzellen ist sehr energieaufwändig)<br />
Man kann also mit Nichten von einer Klimafreundlichen Technologie sprechen.</p>
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		<title>Von: V'kar</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/krummel-%e2%80%93-oder-die-niederlage-der-atom-lobbyisten/comment-page-1/#comment-23680</link>
		<dc:creator>V'kar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 22:04:27 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Dabei hat sich eigentlich technisch gesehen nichts Wichtiges ereignet. Krümmel stand nicht vor dem GAU. Weder jetzt noch früher. Die Trafos waren betroffen, die Sicherheitssysteme haben funktioniert. Alles wurde abgeschaltet. Technik versagt. Das ist normal. Die 100-Prozentige Sicherheit kann es nicht geben.&quot;
Nun ja. Aber vorgesehene und abgesprochene Sicherheitssysteme NICHT zu installieren erhöht die Sicherheit und mein Vertrauen auch nicht gerade.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,634742,00.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dabei hat sich eigentlich technisch gesehen nichts Wichtiges ereignet. Krümmel stand nicht vor dem GAU. Weder jetzt noch früher. Die Trafos waren betroffen, die Sicherheitssysteme haben funktioniert. Alles wurde abgeschaltet. Technik versagt. Das ist normal. Die 100-Prozentige Sicherheit kann es nicht geben.&#8221;<br />
Nun ja. Aber vorgesehene und abgesprochene Sicherheitssysteme NICHT zu installieren erhöht die Sicherheit und mein Vertrauen auch nicht gerade.<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,634742,00.html" rel="nofollow">http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,634742,00.html</a></p>
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		<title>Von: truetigger</title>
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		<dc:creator>truetigger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 11:07:42 +0000</pubDate>
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		<description>Sicher, der Machtpoker zwischen Gabriel (der allerdings aus seiner Partei derzeit ziemlich allein da steht - die SPD wirkt momentan in der Atomenergie-Frage nicht wirklich entschlossen) und den Pro-Atomkraft-Lobbyisten.

Aber Dein Bericht lässt einige wichtige Punkte unerwähnt:

* Will die Bevölkerung auf Kernkraft verzichten?

Wenn ja, muss Energiesparen endlich loslegen - und dies geht am sichersten über deutlich höhere Stromkosten. Erst dann lohnt es sich, den Energieverbrauch im Haushalt mal zu untersuchen (alte Kühlschränke, viel zu grosse Kühltruhen im innerstädtischen Bereich, wo Supermärkte fast rund um die Uhr offen haben, die elektronischen Stromfresser mit ihren Einzeltrafos, die PCs in jedem Kinderzimmer, Plasma-TVs mit aberwitzig grossen Displays in viel zu kleinen Zimmern, Kaffeeautomaten, die auf Standby Wasser warm halten und und und). Sobald man aber am Preis dreht kippt die Stimmung in der Bevölkerung schnell.

* In der Gegend von Krümmel gibt es auffallend viele Leukämie-Fälle

Es muss nicht erst etwas mit der Kernkraft passieren - auch im &quot;normalen&quot; Betrieb sind Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Die Häufung der Leukämie-Fälle ist noch nicht erwiesenermassen Krümmels Schuld, aber sie ist nun einmal da. Und ich war letzte Woche erst dort: ein grosser Atom-Meiler erzeugt schon einige Gänsehaut. Ich könnt mir nicht vorstellen, DIREKT dort jemals zu wohnen

* Die Entsorgung ist VÖLLIG unklar

Man braucht gar nicht das Versagen von Politik und Atomindustrie in Asse II als Negativ-Beispiel heranzuziehen - im Moment GIBT es einfach keinerlei Entsorgungskonzept für zum Teil unvorstellbar langlebigen Atommüll. Wie Menschen tagtäglich neuen Müll produzieren können, der noch eine VIERTEL MILLION JAHRE (10xHalbwertszeit von Plutonium) gefährlich ist und von dem man bis auf &quot;lass ihn uns irgendwo verbuddeln, wird schon nix ins Grundwasser und in die Nahrungskette kommen&quot; keinen Plan zur Entsorgung hat, ist mir schleierhaft - ich könnt mir da nicht mehr im Spiegel ins Gesicht schauen. Übrigens empört sich Bayerns CSU über ein geplantes tschechisches Endlager in Grenznähe - gleichzeitig sind sie für Atomenergie, weil sie annehmen ihren Müll in Niedersachsen abladen zu können.

Auf beiden Seiten Pro- und Kontra-Atomenergie stehen diverse Gruppierungen statt fix geordneter Machtstrukturen, und alle versuchen durch bewusstes Manipulieren von Informationen Stimmung zu erzeugen. Die Grundsatz-Debatte, ob man den Ausstieg aus der Kernenergie möchte oder nicht, wird im Moment in Deutschland gar nicht geführt, es ist nur wieder mal chic, auf die Vattenfall-Manager einzuschlagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sicher, der Machtpoker zwischen Gabriel (der allerdings aus seiner Partei derzeit ziemlich allein da steht &#8211; die SPD wirkt momentan in der Atomenergie-Frage nicht wirklich entschlossen) und den Pro-Atomkraft-Lobbyisten.</p>
<p>Aber Dein Bericht lässt einige wichtige Punkte unerwähnt:</p>
<p>* Will die Bevölkerung auf Kernkraft verzichten?</p>
<p>Wenn ja, muss Energiesparen endlich loslegen &#8211; und dies geht am sichersten über deutlich höhere Stromkosten. Erst dann lohnt es sich, den Energieverbrauch im Haushalt mal zu untersuchen (alte Kühlschränke, viel zu grosse Kühltruhen im innerstädtischen Bereich, wo Supermärkte fast rund um die Uhr offen haben, die elektronischen Stromfresser mit ihren Einzeltrafos, die PCs in jedem Kinderzimmer, Plasma-TVs mit aberwitzig grossen Displays in viel zu kleinen Zimmern, Kaffeeautomaten, die auf Standby Wasser warm halten und und und). Sobald man aber am Preis dreht kippt die Stimmung in der Bevölkerung schnell.</p>
<p>* In der Gegend von Krümmel gibt es auffallend viele Leukämie-Fälle</p>
<p>Es muss nicht erst etwas mit der Kernkraft passieren &#8211; auch im &#8220;normalen&#8221; Betrieb sind Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen. Die Häufung der Leukämie-Fälle ist noch nicht erwiesenermassen Krümmels Schuld, aber sie ist nun einmal da. Und ich war letzte Woche erst dort: ein grosser Atom-Meiler erzeugt schon einige Gänsehaut. Ich könnt mir nicht vorstellen, DIREKT dort jemals zu wohnen</p>
<p>* Die Entsorgung ist VÖLLIG unklar</p>
<p>Man braucht gar nicht das Versagen von Politik und Atomindustrie in Asse II als Negativ-Beispiel heranzuziehen &#8211; im Moment GIBT es einfach keinerlei Entsorgungskonzept für zum Teil unvorstellbar langlebigen Atommüll. Wie Menschen tagtäglich neuen Müll produzieren können, der noch eine VIERTEL MILLION JAHRE (10xHalbwertszeit von Plutonium) gefährlich ist und von dem man bis auf &#8220;lass ihn uns irgendwo verbuddeln, wird schon nix ins Grundwasser und in die Nahrungskette kommen&#8221; keinen Plan zur Entsorgung hat, ist mir schleierhaft &#8211; ich könnt mir da nicht mehr im Spiegel ins Gesicht schauen. Übrigens empört sich Bayerns CSU über ein geplantes tschechisches Endlager in Grenznähe &#8211; gleichzeitig sind sie für Atomenergie, weil sie annehmen ihren Müll in Niedersachsen abladen zu können.</p>
<p>Auf beiden Seiten Pro- und Kontra-Atomenergie stehen diverse Gruppierungen statt fix geordneter Machtstrukturen, und alle versuchen durch bewusstes Manipulieren von Informationen Stimmung zu erzeugen. Die Grundsatz-Debatte, ob man den Ausstieg aus der Kernenergie möchte oder nicht, wird im Moment in Deutschland gar nicht geführt, es ist nur wieder mal chic, auf die Vattenfall-Manager einzuschlagen.</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/krummel-%e2%80%93-oder-die-niederlage-der-atom-lobbyisten/comment-page-1/#comment-23598</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:46:12 +0000</pubDate>
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		<description>Das klingt jetzt schon ein wenig so, als ob Gabriel sich über den merkwürdigen Zwischenfall gefreut hätte. Das denke ich jetzt aber nicht wirklich.

Wobei man natürlich auch noch sagen muss, dass Vattenfall nicht umsonst schon als Vattenfail bezeichnet wird, denn das Verhalten von denen ist doch arg peinlich. Nicht mal den Meldepflichten sind sie anscheinend richtig nachgekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das klingt jetzt schon ein wenig so, als ob Gabriel sich über den merkwürdigen Zwischenfall gefreut hätte. Das denke ich jetzt aber nicht wirklich.</p>
<p>Wobei man natürlich auch noch sagen muss, dass Vattenfall nicht umsonst schon als Vattenfail bezeichnet wird, denn das Verhalten von denen ist doch arg peinlich. Nicht mal den Meldepflichten sind sie anscheinend richtig nachgekommen.</p>
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		<title>Von: MistaBreed</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/krummel-%e2%80%93-oder-die-niederlage-der-atom-lobbyisten/comment-page-1/#comment-23595</link>
		<dc:creator>MistaBreed</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 10:21:45 +0000</pubDate>
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		<description>Servus,
ganz nebenbei mal gefragt, wenn ein Atomkraftwerk 2 Jahre aus Sicherheitstechnischen Gründen nicht am Netz war,
BRAUCHT man dieses dann noch?
Sollte das wirklich wieder angefahren werden?

Gruss MistaBreed</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Servus,<br />
ganz nebenbei mal gefragt, wenn ein Atomkraftwerk 2 Jahre aus Sicherheitstechnischen Gründen nicht am Netz war,<br />
BRAUCHT man dieses dann noch?<br />
Sollte das wirklich wieder angefahren werden?</p>
<p>Gruss MistaBreed</p>
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