Das ist der totale Daten-Unfall, das Tschernobyl des Persönlichkeitsrechts. Wer jemals geglaubt hat, seine Adressen, Kontonummern oder Geburtstage seien irgendwo sicher aufgehoben, sollte sich das hier ansehen. Ein Bot macht alles sichtbar.
3 Kommentare und 1 Ping(s) zu »Kurze Demonstration des Schüler VZ – Crawlers…«
Ich finde es zwar durchaus völlig plausibel, dass man an diese Daten rankommt und zweifle nicht unbedingt an der Echtheit der Meldung, aber trotzdem hat dieses Video an sich doch keinerlei Beweiswert, oder?
@Muriel:
Nein, bewiesen wird durch ein Video gar nichts. Steht das da? Ich finde nur, dass diese riesige, angeblich gestohlene Datenmenge etwas plastischer wird, wenn ma sich dieses Video ansieht.
Und im Übrigen finde ich es nicht plausibel, dass man an diese Daten mittels eines Crawlers kommt. Diese Sicherheitslücken, die das automatische Abgreifen ermöglichten, hätte man bei Irgendwas-VZ vielleicht kennen und fixen sollen.
Vor allem, wenn man so großspurig behauptet, die Daten seien dort sicher aufbewahrt.
Schöne Grüße, Elmar
@Elmar: Danke für die Antwort. Nein, das steht da nicht, und ich wollte dir auch keine derartige Behauptung unterstellen. Ich hatte mich nur gefragt, was dieses Video an sich aussagt, weil ja jeder so eins erzeugen kann, ob er nun Daten per Crawler gefunden hat oder nicht. Wenn es der Veranschaulichung dient, ist meine Frage damit ja beantwortet.
#1 | Muriel sagt am 19. Oktober 2009 um 08:45
Ich finde es zwar durchaus völlig plausibel, dass man an diese Daten rankommt und zweifle nicht unbedingt an der Echtheit der Meldung, aber trotzdem hat dieses Video an sich doch keinerlei Beweiswert, oder?
#2 | Elmar sagt am 19. Oktober 2009 um 11:02
@Muriel:
Nein, bewiesen wird durch ein Video gar nichts. Steht das da? Ich finde nur, dass diese riesige, angeblich gestohlene Datenmenge etwas plastischer wird, wenn ma sich dieses Video ansieht.
Und im Übrigen finde ich es nicht plausibel, dass man an diese Daten mittels eines Crawlers kommt. Diese Sicherheitslücken, die das automatische Abgreifen ermöglichten, hätte man bei Irgendwas-VZ vielleicht kennen und fixen sollen.
Vor allem, wenn man so großspurig behauptet, die Daten seien dort sicher aufbewahrt.
Schöne Grüße, Elmar
#3 | Muriel sagt am 19. Oktober 2009 um 16:06
@Elmar: Danke für die Antwort. Nein, das steht da nicht, und ich wollte dir auch keine derartige Behauptung unterstellen. Ich hatte mich nur gefragt, was dieses Video an sich aussagt, weil ja jeder so eins erzeugen kann, ob er nun Daten per Crawler gefunden hat oder nicht. Wenn es der Veranschaulichung dient, ist meine Frage damit ja beantwortet.
#4 | Angst. Panik. Voreilige Entschlüsse. Geld. Ruf. sagt am 19. Oktober 2009 um 16:39
[...] http://www.ruhrbarone.de/kurze-demonstration-des-schuler-vz-crawlers/ http://blog.fefe.de/?ts=b4265b6b http://www.netzpolitik.org/2009/datenleck-bei-schuelervz/ [...]