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Laumanns Farbenspiele

In Glaube, Sitte, Heimat | 2 Kommentare | Von Christoph Schurian

Kann man diesen Augen böse sein? Das sind so genannte Fluffy-Bälle. Die können leuchten, wenn man sie gegen die Wand wirft oder wie ein Jojo herumschleudert oder würgt. Kommen auch aus China. Sind brandgefährlich. Und jetzt hat Nordrhein-Westfalens Sozialminister Karl Josef Laumann (CDU) diesen Fluffy-Bällen den Kampf angesagt. Aber so was von: "Wir werden alles tun", schreibt er mir soeben, "um den Fluffy-Ball schnellst möglichst aus den Regalen zu entfernen" (klick). Dazu schickte er mir vier Ansichten von Fluffy-Bällen. Roten, grünen, rot-rot-grünen. Ich finds putzig.

Bilder: mags.nrw.de


Christoph Schurian

Christoph Schurian ist freier Journalist, lebt in Tallinn und Bochum, arbeitet für Printmedien und Rundfunkanstalten, Museen, Film- und Medienproduktionen.



2 Kommentare und 0 Ping(s) zu »Laumanns Farbenspiele«

  1. #1 | Thomas sagt am 11. September 2009 um 15:56

    Ich finde, in diesen Fluffybällen liegt eine Chance.

    Rekurrieren wir auf andere Kulturkreise. Gerade in der Landeshauptstadt Düsseldorf sollte es zur Gewohnheit werden.

    Es ist das Prinzip von Kawaii, Niedlichkeit:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kawaii

    Ich persönlich kann mir auch Wahlentscheidungen vorstellen:

    Die Partei mit dem niedlichtsten Fluffy entscheidet.

    Müßte ich dann mal meine Niedlichkeitsgötzen auf meinem Schreibtisch mal fragen, also den Rasselring-Geist, die Spitzhutschnecke, den Kettengeist und die anderen beiden nachts leuchtenden Geister, welche Wahl sie mir so empfehlen.

    Ich will das ja alles ernst nehmen.

  2. #2 | Patricia sagt am 12. September 2009 um 18:57

    Süß gucken und in Wirklichkeit hinterhältig und gemein sein? Nieder mit Fluffy!

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