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Leipzigs Timo Werner erweist sich, seinem Team und dem Fußball insgesamt einen Bärendienst

Foto: Robin Patzwaldt

Foto: Robin Patzwaldt

In dieser Woche ist das Fußball-Thema des Wochenendes wahrlich nicht schwer auszumachen. Was sich Leipzigs Timo Werner da gestern beim Abendspiel zwischen Aufsteiger RB und dem FC Schalke 04 geleistet hat, das spottet jeder Beschreibung.

Sein plumper Betrugsversuch nach gerade einmal gespielten 20 Sekunden, der den ungeliebten Neuling durch einen völlig unberechtigten Elfmeter frühzeitig in Führung gebracht hat, der erregt auch heute noch völlig zurecht die Gemüter der Fußballfreunde im ganzen Lande.

Selten sah man in den letzten Jahren wohl eine plumpere Schwalbe, und noch seltener hörte man nach dem Spielschluss unbeholfenere Ausflüchte statt einer einfachen Entschuldigung.

Werner erwies seiner Mannschaft, die das Spiel sportlich am Ende gar nicht unverdient am Ende mit 2:1 gewann, somit einen echten Bärendienst, dürfte es den Club in den Augen vieler Fans, trotz sportlich herausragender Leistungen, somit doch noch weiter in die Isolation treiben.

Was war geschehen? Wenige Sekunde nach Anpfiff des Spiels lief Werner relativ alleine und ungestört auf Schalkes Torwart Ralf Fährmann zu, brachte den Ball jedoch nicht im Gehäuse der Gelsenkirchener unter. Stattdessen simulierte Leipzigs Angreifer ein Foulspiel, ließ sich, obwohl der Keeper der Knappen eine Arme offenkundig sogar zurückgezogen hatte, spektakulär fallen. Schiedsrichter Bastian Dankert fiel darauf herein, gab Elfmeter für die Gastgeber in der ersten Spielminute. Und zur Krönung des Ganzen verwandelte Werner diesen dann auch noch höchstselbst, ließ sich im Anschluss daran von der Fankurve ausgiebigst feiern.

Unappetitlich, wenn natürlich so und so ähnlich beileibe auch kein Einzelfall in der Ligageschichte.

Was die Sache hier aber vor allem so besonders macht, das sind seine Ausreden im Nachgang der Begegnung. Statt sich einfach für seine Unfairness zu entschuldigen versuchte sich der 20-Jährige in Ausflüchten, versuchte ein Foul von Schalkes Abwehrspieler Naldo zur Ursache seines Fallers zu erklären. Eine Erklärung, die beim neutralen Betrachter höchstens eine hochgezogene Augenbraue hervorgerufen haben dürfte, die Wut der Schalker aber auf ein neues Rekordniveau angehoben haben dürfte. Und das völlig zu Recht!

Auch seine Erklärung gegenüber dem TV-Sender Sky, es auf dem Spielfeld doch auch direkt eingeräumt zu haben, dass Torhüter Fährmann ihn gar nicht berührt habe und deshalb keine Gelbe Karte zu bekommen hätte, konnte der Unparteiische nach dem Spiel dann so nicht bestätigen.

Alles nicht sehr schön mitzuerleben, um es mal noch harmlos auszudrücken. Eigentlich ist das Ganze so mehr als unappetitlich und schadet nicht nur Werner selbst, sondern eben vor allem auch seinem Team. Die offen geäußerte Ablehnung gegen die ‚Roten Bullen‘ dürfte bei vielen so noch befeuert werden. Die sportlich gute Leistung am gestrigen Abend interessierte am Ende nämlich bereits am Samstag eigentlich keinen mehr so richtig, war damit entwertet worden.

Es war im Übrigen auch nicht das erste Mal, dass der Neu-Leipziger durch unangemessenes Verhalten in die öffentliche Diskussion geriet. Vor ziemlich genau einem Jahr brachte er seinen eigenen damaligen Trainer Alexander Zorniger beim VfB Stuttgart gegen sich auf, da er sich mit einem als arrogant auszulegendem ‚Küsschen‘-Torjubel bei den Fans bedankte, obwohl er kurz nach seinem Torerfolg des Tages in den Augen vieler den möglichen Sieg seines Teams gegen Hoffenheim vergab. Coach Zorniger ärgerte sich damals jedenfalls öffentlich und ungewöhnlich lautstark über das unangemessene, etwas selbstverliebt daherkommende Verhalten seines jungen Stürmers.

Gestern nun erreichte dieses unangemessene Verhalten von Werner jedoch dann noch einmal ein ganz neues Level.

Hier ist offenkundig ein junges Talent am Werk, welches noch nicht ansatzweise gelernt hat wie man sich als Sportler mit Klasse und Format angemessen verhält. Das ist einerseits auf die Schwalbe an sich bezogen, noch mehr jedoch auf sein Verhalten nach dem Spiel. Macht man so einfach nicht. Da muss er noch viel lernen, der Timo Werner… Die nächsten Wochen und Monate dürften für ihn nun jedoch nicht einfach werden. Die gestrige Aktion wird lange an ihm kleben bleiben. Keine Frage!

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12 Kommentare zu “Leipzigs Timo Werner erweist sich, seinem Team und dem Fußball insgesamt einen Bärendienst

  • #1
    Klaus Lohmann

    Ähm, Werners Erklärung über sein "Geständnis" direkt nach seiner Schwalbe auf dem Spielfeld wurde von den anwesenden Schalkern (Fährmann, Höwedes nach dem Spiel in die Sky-Kamera) genauso bestätigt. Insofern bleibt es allein an Schiri Dankerts eingeschränkter Wahrnehmungsfähigkeit kleben, dass diese Schwalbe zum Elfer führte. Ob Dankerts Herkunft aus dem Osten (Rostock) da eine gegenüber den Leipzschigern "freundliche" Rolle gespielt haben könnte – wer will das behaupten?;-)

  • #2
  • #3
    Walter Stach

    Klaus Lohmann
    an Dankerts "Herkunft" habe auch ich spontan gedacht, als……, habe das dann aber schnell auszublenden versucht -wäre ja nicht fair, zu unterstellen, daß….
    Werner wird mehrfache negative Folgen aus dieser "Schwalbe" für sich registrieren müssen. Ich denke dabei in erster Linie nicht an eine möglichen Sperre seitens des DFB ,wie sie im Jahre (??) gegen Andy Möller verhängt wurde, sondern vor allem daran, was ihn a.) in fremden Stadien seitens der heimischen Fans geboten bekommen wird und b) daran, wie, zukünftig bei "echten" Fouls an ihm die Schiedsrichter reagieren .

    Aber….
    1.
    Solche " Schwalben "passieren immer wieder. Denkbare Folgen habe ich angedeutet. Wie Werner damit fertig werden wird, weiß ich nicht. lch denke, gravierend negative Auswirkungen auf seine Karriere sind unwahrscheinlich.
    2.
    Leipzig hat letztendlich den Sieg gegen S04 verdient.

    3.
    Für RB Kritikern -dazu zähle auch ich- ist die Werner-Aktion "Wasser auf ihre Mühlen", nicht zuletzt auch aufgrund der Kommentierung der "Schwalbe" durch Rangnik.

    4.
    Wenn ich an den "fliegenden Holländer" denke, muß Werner allerdings noch viel tun, um sich ihm als Schwalbenkönig anzunähern.

    Robin,
    für mich als BVB-Fan ist die "Werner-Schwalbe" aber nur eine Randerscheinung an diesem Bundeliga-Spieltag. Ich habe mich nicht nur über das Ergebnis von 4:1 gegen Borussia MG gefreut, sondern zudem über teilweise begeisternden Fußball "unserer" Mannschaft, über ein großartiges Spiel von Reuss, was noch Einiges erwarten läßt, aber vor allem auch darüber, daß Trainer Tuchel und die Mannschaft bewiesen haben, daß sie sich von mediale Hype, von zum Teil absolut maßloser Kritik nicht beirren lassen, sondern daß sie weiterhin unbeirrt ihren Weg gehen, wohlwissend, daß sie sich dabei auf 90 %(?) ihrer Fans verlassen können.

    Pat Boone
    tolle Inspiration!!!

  • #4
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Walter: Das Spiel des BVB hat mich auch gefreut, Walter. Aber die Leistungen müssen erst stabilisiert werden. Daran hat sich durch das erfreuliche 4:1 nichts geändert. Verliert man, wie zuletzt in den Vorjahren ja leider durchaus üblich, nächste Woche in Köln, dann geht das Ganze wieder von vorne los. Also erst einmal abwarten, ob das nun halbwegs dauerhaft so abgerufen werden kann.

  • #5
    Walter Stach

    Robin,
    ja, wir haben schon mehrfach hier bei den Ruhrbaronen weitgehend übereinstimmend "Beständigkeit" des BVB angemahnt und nach mehr Stabilität gerufen, zugleich und weitgehend übereinstimmend festgestellt, daß a.) die Unbeständigkeit wohl primär dem Neuaufbau der Mannschaft geschuldet ist -Weggang von Hummels, Gündogan, Mi… und überwiegend Zugänge durch sehr, sehr junge (hochtalentiere) Spieler- und daß b.) Beständigkeit auch von Erfahrung abhängt, die bekanntlich " im Laufe der Zeit reifen wird". Ich hoffe sehr, daß sich bereits in der Rückrunde 2o16/2o17 zeigen wird, daß aufgrund wachsender Erfahrung auch die Beständigkeit zu nehmen wird.
    Und wenn trotz Unbeständigkeit wieder ein Champ.lig-platz erreicht wird, dann habe ich letztendlich nichts gegen eine "gewisse" Unbeständigkeit der jungen Truppe.

    Bin gespannt, wie sich die "junge Truppe" in Madrid gegen die Weltstars mit deren nationalen und internationalen Erfahrungen schlagen wird. "Die Jungs" können das relativ gelassen angehen. Für mich ist es relativ unwichtig, ob man Gruppenerster oder Gruppenzweiter wird. Die Konkurrenz ist "so oder so" internationale Spitzenklasse.
    Und in Köln?
    Hoffenheim hat gezeigt, daß es und wie es gehen kann, um den 1.FC zu besiegen, der wegen der Höhe der Niederlage in Hoffenheim möglicherweise verunsichert sein könnte. "Der Wunsch" als "der Vater" meiner Gedanken?

  • #6
    Walter Stach

    Nachtrag:
    Robin,
    ich hatte erst heute Gelegenheit, den ersten Beitrag im SPIEGEL in der von ihm angekündigten Serie über "Machenschaften" auf dem internationalen Markt des "Handels mit Fußball-Profis" zu lesen und über Lug und Trug internationaler Spitzenfußballer gegenüber dem Staat, dem sie steuerpflichtig sind,

    Daten und Fakten , die die Enthüllungsplattform Football-Leaks dem SPIEGEL zur Verfügung gestellt hat. Ronaldo, Özil, Mourinho sind die ersten benannten "Übeltäter". Ich habe gehört, daß mit weiteren Namen auch von deutschen Spitzenfußballer zu rechnen ist.
    -DER SPIEGEL, Nr. 449/3.12.2o16 S.14,26, 32
    -Spiegel-online-
    -Spiegel TV-

    Ein riesiger Skandal für den internationalen Fußballsport !!
    Folgen für uns Fußball-Fans?
    Wir werden darüber noch oft u.a. hier bei den Ruhrbaronen diskutieren. Das nehme ich jedenfalls an.

  • #7
    thomasweigle

    Naja, da gab es wichtigere Schwalben, bspw. in den WM-Endspielen 74 und 90, Hölzenbein und Völler. Also: tiefer hängen!!
    @ Walter Stach Viel interessanter als die Steuersachen finde ich, ob man nun in der Frage des Missbrauchs junger Fußballer auch in D. einiges zu hören und zu lesen bekommt.

  • #8
    Davbub

    @7: "Viel interessanter als die Steuersachen finde ich, ob man nun in der Frage des Missbrauchs junger Fußballer auch in D. einiges zu hören und zu lesen bekommt."
    Wovon träumen Sie des Nachts? Mißbrauch ist in den Medien nur ein großes Thema, wenn die katholische Kirche beteiligt ist. Staatliche Einrichtungen, ev. Kirche, Frauen als Täterinnen, Menschen mit Migrationshintergrund, Asylbewerber, Pflegekräfte in LK sind außen vor, werden nur pflichtgemäß und am Rande erwähnt. Einzige mir bekannte Ausnahme war die Odenwaldschule, was aber auf dem Beharrungsvermögen einiger Geschädigter gegründet war. Der Religionsersatz Fußball ist dem Deutschen heiliger als die jungfräuliche Geburt den Katholiken; selbst wenn etwas ans Licht käme, würde das doch auf ganz kleiner Flamme sehr kurz gekocht. Im deutschen Fußball, vor allem in DER LIGA gibt es weder Spielmanipulationen noch Bestechung noch Kindesmißbrauch noch sonst irgend etwas: An irgendwas muß der Mensch doch glauben können…

  • #9
    Klaus Lohmann

    http://www.derwesten.de/staedte/iserlohn/fussballtrainer-gesteht-missbrauch-id10905910.html
    (v. 21.07.2015)
    http://www.bild.de/regional/bremen/kindesmissbrauch/trainer-soll-jungen-in-lingen-missbraucht-haben-47813000.bild.html
    (14.09.2016)
    http://www.news.de/sport/855641435/sascha-lewandowski-abschiedsbrief-kindesmissbrauch-todesursache-obduktion-ergebnis-nach-tod-selbstmord-suizid-bestaetigt/1/
    (Ein tragischer, ungeklärter Fall aus Juni diesen Jahres)
    http://www.spiegel.de/sport/fussball/trainer-belaestigt-sportler-im-jugendfussball-a-934813.html
    (22.11.2013)

    Stimmt. Deutsche Medien vermeiden anscheinend den Begriff "Skandal", wenn es um "hiesigen" Missbrauch ohne Migrationshintergrund geht.

  • #10
    Walter Stach

    Betrug -hier konkret Steuerbetrug-, sexueller Mißbrauch von Kindern -sh.engl.Liga, Hass gegen "Andere" und und und…:

    Das Bekanntwerden aktueller Neuigkeiten dazu erinnert alle Fußball-Fans, mich also auch, ‚mal wieder daran, daß es "unsere heile Fußballwelt" nicht gibt, nie gegeben hat und nie wird geben können. Wie in allen anderen Lebensbereichen auch -den privaten, den öffentlichen- werden wir Fußball-Fans durch die aktuellen Nachrichten lediglich ‚mal wieder daran erinnert. daß auch
    in der Welt des Fußballes "nur" Menschen am Werke sind -keine Götter oder Halbgötter- mit all den Menschen innewohnenden Fehlern, Schwächen, also auch in der Welt des Fußballes sind Menschen am Werke, die fähig und willens sind,Böses zu tun.
    Deshalb kann und deshalb wird der sexuelle Mißbrauch junger Fußballer durch ihnen nahestehende ältere Menschen -vor allem durch ihrer Trainer-kein englische Spezifika sein, deshalb können von der maßlosen Geldgier nebst Steuerbetrug a priori nicht die Fußball-Stars -die Spieler, die Trainer- ausgeschlossen werden, nur weil sie in Deutschland arbeiten. Einschlägiges aus der Vergangenheit ist dazu bekannt -sh.9,Klaus Lohmann- ;in Sachen Steuerhinterziehung sei an die Causa Hoeness erinnert. Erinnert sei, wenn es um das Gute und das Böse, um die Guten und die Bösen geht, zudem an die maßlose Geldgier von FIFA und UEFA und an die nach wie vor strafrechtlich durchaus noch relevanten Geschehnisse um die WM 2006 in Deutschland und an den
    der bis dato als Vorbild für die Fußballjugend gehandelten "Kaiser Beckenbauer.

    In der Vergangenheit haben einschlägige Vergehen, haben einschlägige Verbrechen in und aus der Welt des Fußballes, haben maßlose Geldgier von Spielern und Trainern , haben Lug und Trug
    nichts, gar nichts an der weltweiten Begeisterung für den Fußball-Sport geändert. Das gilt auch für Deutschland.
    Ich kann -leider-nicht erkennen, daß der jetzt im SPIEGEL verbreitete Skandal um Geldgier und Steuervermeidungs- (oder Steuerhinterziehungs-) Tricks von Fußball-Millionären und selbst nicht
    das Bekanntwerden eines neuen erschreckenden und schrecklichen Skandales um den sexuellen Mißbrauch von jungen Fußballern in der englischen Liga, substantiell negative Auswirkungen auf die weltweite Fan-Begeisterung für den Fußball und damit auch auf das Milliarden-Geschäft mit dem Produkt Fußball haben werden
    Warum ist das so?
    Darüber wäre zu diskutieren.
    Mir scheint, daß das Fußball-Spiel für viele Menschen u.a. deshalb so faszinierend ist, weil es ihnen die Möglichkeit gibt, nicht nur, aber spätestens dann, wenn der Anstoß erfolgt ist, alles andere auszublenden, alles Andere für kurze Zeit zu vergessen, was ihr "Leben ansonsten", was "ihr Leben an sich" betrifft, vor allem alles Negavite. Jedenfalls geht mir das so.

    PS:
    "An irgend was muß der Menschen doch glauben können" -8-.
    Das kann man meinen!
    Es wäre aber m.E. (!!) jedoch ein Irrglaube, davon auszugehen, daß es irgend einen Lebensbereich des Menschen, der Menschen geben könnte, in der nur das Gute und nicht zugleich auch das Böse zu Hause zu sind, die Fußball-Welt eingeschlossen.
    Die Frage, ob und wie jedes Individuum , wie Gesellschaft und Staat sich dieser Trivialität stellen, stellen sollten, stellen müßten, ist bekanntlich eine uralte und ebenso uralt sind die unterschiedlichen Antworten darauf.
    Wenn es hier konkret um "verantwortungslose (??)Geldgier geht, um Steuerbetrug oder um gar
    um den sexuellen Mißbrauch junger Fußballer, dann ist Empörung naheliegend, ja geboten, dann sind Besinnung und Verweisung auf moralisch-ethischen Grundlagen menschlichen Miteinanders verständlich, unmitttelbar gefragt ist jedoch nicht die Moral, sondern das Recht und damit sind primär diejenigen gefragt. die die Macht haben, Recht zu setzen und Recht durchzusetzen, also
    einschlägiges Tun mit Strafe zu bedrohen und ggfls. drastische Strafen zu verhängen. Und diese Macht hat a.) der Staat -sh.Steuerbetrug, sh. sexueller Mißbrauch von Kindern, diese Macht haben aber auch b.) die einschlägigen Vereine/Verbände in der Fußball-Welt mittels ihres autonomen Vereins-/Verbandsrechtes. Und wenn es dieserhalb Mängel zu beklagen gibt, könnte sich jedermann -als Bürger in einer Demokratie,, als Mitglied in einem Fußball-Verein, aber auch als "gewöhnliche Fan" fragen, ob er und wie etwas tun könnte, diesen Mängel zu begegnen.

    trafen zu verhängen

  • #11
    Davbub

    @9: Liegt das denn am "hiesigen" oder am Fußball?
    Ein Politiker, der (angeblich, da nicht überprüfbar) eine sexistische Bemerkung macht, sorgt für wochenlange Medienspektakel; ein Lehrer, der evtl. einen Schüler geschubst hat, schafft es in die Presse und immerhin noch bis in die Aktuelle Stunde.
    Aber unsere Fußballer, Trainer, Vereinsbosse, Sponsoren und ihre Entourage aus kritischen (sic!) Medienschaffenden, die ja schon statistisch für einige Skandale sorgen müßten, können sich über schlechte Presse nun wahrlich nicht beschweren.

  • #12
    Walter Stach

    Robin,
    mit dem 2:2 in Madrid hat die "junge Truppe" unseres BVB mehr erreicht als ich es mir vorgestellt habe:
    In einem hochklassigen Spiel erfahrenen internationalen Fußballgrößen Paroli geboten, einen Rückstand ausgeglichen -auch mit ein wenig Glück-und Platz 1 in der Gruppe "erobert.
    Insofern bin ich -auch rückblickend auf meinen Beitrag -5– mit unserem BVB sehr, sehr zufrieden, und das unabhängig von dem, was der BVB in den beiden noch ausstehenden schweren Auswärtsspielen in Köln und Hoffenheim erreichen wird.

    Die "junge Truppe" kann nicht von heute auf morgen, auch nicht nach der grandiosen Leistung gestern, zu einer Konstanz kommen, die ihr und uns Fans weitere negativen Überraschungen in der Spielzeit 2o26/2o17 ersparen würde.

    PS
    1.
    Real hat gestern -so nebenbei- gezeigt, daß es nicht brutaler Fouls bedarf -sh.Leverkusen, sh.Berlin. sh….-, um gegen den BVB bestehen zu können. Nicht nur dieserhalb war der Abend von Madrid eine Freude für jeden Fußball-Fan, sondern auch wegen der von mir als wohltuend empfundenen Präsentation des Real-Trainers Zidane im Vergleich zu den unsäglichen Auftritten von Schmidt -Leverkusen- und anderen " Trainer-Größen" in der Bundesliga.
    2.
    Ich freue mich auch für Tuchel, der offenkundig im Gegensatz zur Meinung manchen Fußball-experten in den deutschen Medien sich international mehr und mehr den Ruf eines überdurchschnittlich qualifizierten Trainers erarbeitet, u.a. auch wegen überraschender taktischer Varianten und überraschender Positionswechsel einzelner Spieler -sh.u.a. gestern Dembele im Mittelfeld-.

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