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Naturschützer für innenstadtnahe Forensik in Lünen

In Ruhrgebiet | Am 29 Dezember 2012 | Von Stefan Laurin

 Der Neubau der Maßregelvollzugsklinik in Köln-Westhoven Foto: Wo st 01 Lizenz: CC

Der Neubau der Maßregelvollzugsklinik in Köln-Westhoven Foto: Wo st 01 Lizenz: CC

Die geplante Forensik in Lünen sorgt weiter für Aufregung. Nachdem das NRW-Gesundheitsministerium einen Standort auf einem Acker an der Grenze zu Dortmund ins Auge gefasst hat, legt  der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sein Veto ein.

Der BUND fordert, die geplante Forensik am ursprünglich geplanten Standort, einer Zechenbrache in Lünen Mitte zu bauen:

Die Naturschutzverbände aus Lünen und Dortmund haben NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens gebeten, bei ihrer Standortentscheidung für eine Forensik in Lünen naturschutzfachliche Aspekte zu berücksichtigen. Aus ökologischer Sicht sei die Brachfläche auf der ehemaligen Zeche Victoria I/II einem Standort im Regionalen Grünzug an der Stadtgrenze Dortmund-Lanstrop vorzuziehen.

In Lünen werden indes über das Portal Avaaz Unterschriften gegen den Standort gesammelt. Die Unterschriftensammler bevorzugen scheinbar  ebenfalls den innenstadtnahen Standort. An dem regt sich allerdings auch Protest.


Ein Kommentar zu »Naturschützer für innenstadtnahe Forensik in Lünen«

  1. #1 | Nansy sagt am 30. Dezember 2012 um 10:49

    Jawohl, sperrt sie weg, aber bitte ohne dass sie die Natur verschandeln! Zynismus? Ja, was bleibt einem denn anderes übrig?
    Zitat: ” Sie (Anm.: die Naturschutzverbände) wünschen sich, dass die zuständigen Politiker den Naturschutz nicht für ihre Zwecke instrumentalisieren.
    Wenn diese Sinnverdrehung nicht so traurig wäre, müsste man herzhaft darüber lachen – haltet den Dieb…..

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