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	<title>Kommentare zu: Öffentlicher Dienst: Nicht fünf Prozent mehr für alle.</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
	<lastBuildDate>Thu, 09 Feb 2012 15:30:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Verdi &#8211; Die Nichteinigung steht schon lange fest &#124; Smirne&#39;s Blog</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-41238</link>
		<dc:creator>Verdi &#8211; Die Nichteinigung steht schon lange fest &#124; Smirne&#39;s Blog</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:18:17 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Öffentlicher Dienst: Nicht fünf Prozent mehr für alle (Ruhrbarone) [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Öffentlicher Dienst: Nicht fünf Prozent mehr für alle (Ruhrbarone) [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-41025</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>@Eva (14):
Es gibt aber halt Bereiche wo man das nicht so einfach machen kann. Solange übrigens LOB &amp; Co. eher Bürokratie und Verwaltungsaufblähung verursachen halte ich davon nicht wirklich was.

Zur Situation bei den Lehrern: Die Höchstgrenzen in Sachen Verbeamtung wurden immer weiter erhöht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Eva (14):<br />
Es gibt aber halt Bereiche wo man das nicht so einfach machen kann. Solange übrigens LOB &amp; Co. eher Bürokratie und Verwaltungsaufblähung verursachen halte ich davon nicht wirklich was.</p>
<p>Zur Situation bei den Lehrern: Die Höchstgrenzen in Sachen Verbeamtung wurden immer weiter erhöht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-41019</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:41:07 +0000</pubDate>
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		<description>@ Jens: In den meisten Bereichen des öffentlichen Dienstes wird die Leistung gar nicht erst erfasst, geschweige denn danach bezahlt. Beispiel Schule: Hier wird, anders als an Universitäten, keinerlei Lehrevaluation durchgeführt. Evaluationen müssen nicht aufwendig sein, denn ein Fragebogen ist in 10 Minuten ausgefüllt und kann maschinell ausgewertet werden. Da sich aber Lehrer nach dem Examen keiner Bewertung mehr unterziehen müssen, haben die Schlechten nichts zu befürchten und die Guten nichts zu gewinnen.
Ach ja, und große Einkommensunterschiede gibt es trotzdem, diese hängen aber nicht vom Leistungsniveau ab: Verbeamtete Lehrer verdienen erheblich mehr als angestellte, und das nur, weil sie es rechtzeitig in den Beamtenstatus geschafft haben. Wer z.B. über den zweiten Bildungsweg kommt, überschreitet die Altersgrenze und hat keine Chance mehr auf eine Verbeamtung, egal, wie gut er oder sie ist. Das ist einfach nur ungerecht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Jens: In den meisten Bereichen des öffentlichen Dienstes wird die Leistung gar nicht erst erfasst, geschweige denn danach bezahlt. Beispiel Schule: Hier wird, anders als an Universitäten, keinerlei Lehrevaluation durchgeführt. Evaluationen müssen nicht aufwendig sein, denn ein Fragebogen ist in 10 Minuten ausgefüllt und kann maschinell ausgewertet werden. Da sich aber Lehrer nach dem Examen keiner Bewertung mehr unterziehen müssen, haben die Schlechten nichts zu befürchten und die Guten nichts zu gewinnen.<br />
Ach ja, und große Einkommensunterschiede gibt es trotzdem, diese hängen aber nicht vom Leistungsniveau ab: Verbeamtete Lehrer verdienen erheblich mehr als angestellte, und das nur, weil sie es rechtzeitig in den Beamtenstatus geschafft haben. Wer z.B. über den zweiten Bildungsweg kommt, überschreitet die Altersgrenze und hat keine Chance mehr auf eine Verbeamtung, egal, wie gut er oder sie ist. Das ist einfach nur ungerecht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40920</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:30:42 +0000</pubDate>
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		<description>@Werner Jurga (10):
Eine Art sozialen Sockel (soundsoviel Euro mindestens), damit sich das gerade für die unteren Gruppen eher auswirkt: &lt;a href=&quot;http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239929&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;strong&gt;Da bin ich dabei!&lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;

@Stefan Laurin (11):
Wobei es ja mal eine Tarifsituation gab (Anfang 2000 irgendwann) wo Bsirske von ver.di ausdrücklich davon sprach, dass es diesmal keinen &quot;üblichen Tarifkarneval&quot; geben soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Werner Jurga (10):<br />
Eine Art sozialen Sockel (soundsoviel Euro mindestens), damit sich das gerade für die unteren Gruppen eher auswirkt: <a href="http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239929" rel="nofollow"><strong>Da bin ich dabei!</strong></a></p>
<p>@Stefan Laurin (11):<br />
Wobei es ja mal eine Tarifsituation gab (Anfang 2000 irgendwann) wo Bsirske von ver.di ausdrücklich davon sprach, dass es diesmal keinen &#8220;üblichen Tarifkarneval&#8221; geben soll.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Mit-Leser</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40918</link>
		<dc:creator>Mit-Leser</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 22:13:00 +0000</pubDate>
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		<description>Solidarität... Das ist ein großes Wort, besonders, wenn man mal genauer in jenen Topf schaut, in den alle geworfen werden. Klar: Zusammen ist man stärker. Doch für ein &quot;Wir-Gefühl&quot; braucht man auch echte Gemeinsamkeiten. Die Kategorie &quot;Öffentlicher Dienst&quot; ist eventuell einfach zu weit gefasst - denke ich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Solidarität&#8230; Das ist ein großes Wort, besonders, wenn man mal genauer in jenen Topf schaut, in den alle geworfen werden. Klar: Zusammen ist man stärker. Doch für ein &#8220;Wir-Gefühl&#8221; braucht man auch echte Gemeinsamkeiten. Die Kategorie &#8220;Öffentlicher Dienst&#8221; ist eventuell einfach zu weit gefasst &#8211; denke ich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Laurin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40909</link>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:24:49 +0000</pubDate>
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		<description>@Kassandra: Das ist ja das Üble - dass die Nieten wegen der prozentualen Steigerung deutlich mehr bekommen als die Leute, wie wirklich etwas leisten.
@Werner: 5 % werden es sowieso nicht - dass ist nur der übliche Tarifkarneval. Am Ende wird es 2 plus ein wenig. Ich finde eine Gelderhöhung über alle Gruppen gut oder eine geringere generelle Erhöhung, dafür aber die Erhöhung von Zulagen für Nachtschichten etc. Die mit der halben Stunde Mittagspause von 12 bis 14 Uhr werden damit schon klarkommen - die Krankenschwester würde sich freuen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kassandra: Das ist ja das Üble &#8211; dass die Nieten wegen der prozentualen Steigerung deutlich mehr bekommen als die Leute, wie wirklich etwas leisten.<br />
@Werner: 5 % werden es sowieso nicht &#8211; dass ist nur der übliche Tarifkarneval. Am Ende wird es 2 plus ein wenig. Ich finde eine Gelderhöhung über alle Gruppen gut oder eine geringere generelle Erhöhung, dafür aber die Erhöhung von Zulagen für Nachtschichten etc. Die mit der halben Stunde Mittagspause von 12 bis 14 Uhr werden damit schon klarkommen &#8211; die Krankenschwester würde sich freuen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner Jurga</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40908</link>
		<dc:creator>Werner Jurga</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 20:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40908</guid>
		<description>Jens unterstellt Stefan , Tarifverträge letztlich generell abzulehnen. Ich will nicht Stefans Position im allgemeinen verteidigen, weil a) er dies schon allein können dürfte, und b) ich mit ihm, wenn wir lange genug diskutieren, vermutlich doch nicht übereinstimmen dürfte.
Diese „Leistungsorientierung“ – sie ist schon jetzt im TVöD enthalten und bleibt ziemlich wirkungslos. Wie misst man Leistung? Wer misst die Leistung? Gemäß TVöD der (oder die) Vorgesetzte, der ja ziemlich beknackt wäre, in der kleinen Abteilung die Einkommen zu differenzieren. Dann wird er nämlich seines Lebens nicht mehr froh.

Aber es ist kein Naturgesetz, Jens, dass Lohnabschlüsse eine prozentuale, also proportionale Erhöhung beinhalten müssen. „Pauschal“ kann ja auch bedeuten, Stefan, dass alle Beschäftigten – unabhängig von der Gehaltsgruppe – soundsoviel Euro mehr bekommen. Die ÖTV, eine ver.di-Vorgängerin, hatte dereinst „300 Mark mehr“ für alle gefordert. Ich erinnere nicht mehr genau, wie die Sache ausgegangen ist. Aber ich weiß, dass es im öffentlichen Dienst wiederholt Tarifabschlüsse gab, von denen die unteren Gehaltsgruppen stärker (prozentual) profitierten als die höheren.
Ich ahne, dass Stefan mit solcherlei „Nivellierung“ nicht warm werden kann. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Tarifpolitik auch in dieser Weise gestaltet werden könnte. Und dies wäre auch, was das Kaufkraftargument betrifft, volkswirtschaftlich wünschenswert.
Stefan hat Recht: dem Plus bei diesen Einkommen entspricht ein Minus bei der Gesamtheit der Steuerzahler. Doch beim von Jens zitierte Feuerwehrmann wird daraus in hohem Maße und recht schnell Binnennachfrage. Anders bei den Beziehern höherer Einkommen, a) im öffentlichen Dienst und b) insgesamt, die ja – worauf sie gern hinweisen - den Großteil des Steueraufkommens erbringen.

Eine „pauschale“ – an Stelle einer linearen - Erhöhung der Bezüge im öffentlichen Dienst wäre also nicht nur aus sozialen (Stefan!) Gründen wünschenswert, sondern auch konjunkturell geboten.
Politisch scheint dies gegenwärtig ziemlich unrealistisch zu sein. Ich möchte zu diesem komplexen Thema auch keine Position beziehen. Aber da Ihr alle findet, dass Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Müllmänner und Altenpflegerinnen kräftig mehr Geld zu gönnen sei, schließe ich mich dem gern an.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jens unterstellt Stefan , Tarifverträge letztlich generell abzulehnen. Ich will nicht Stefans Position im allgemeinen verteidigen, weil a) er dies schon allein können dürfte, und b) ich mit ihm, wenn wir lange genug diskutieren, vermutlich doch nicht übereinstimmen dürfte.<br />
Diese „Leistungsorientierung“ – sie ist schon jetzt im TVöD enthalten und bleibt ziemlich wirkungslos. Wie misst man Leistung? Wer misst die Leistung? Gemäß TVöD der (oder die) Vorgesetzte, der ja ziemlich beknackt wäre, in der kleinen Abteilung die Einkommen zu differenzieren. Dann wird er nämlich seines Lebens nicht mehr froh.</p>
<p>Aber es ist kein Naturgesetz, Jens, dass Lohnabschlüsse eine prozentuale, also proportionale Erhöhung beinhalten müssen. „Pauschal“ kann ja auch bedeuten, Stefan, dass alle Beschäftigten – unabhängig von der Gehaltsgruppe – soundsoviel Euro mehr bekommen. Die ÖTV, eine ver.di-Vorgängerin, hatte dereinst „300 Mark mehr“ für alle gefordert. Ich erinnere nicht mehr genau, wie die Sache ausgegangen ist. Aber ich weiß, dass es im öffentlichen Dienst wiederholt Tarifabschlüsse gab, von denen die unteren Gehaltsgruppen stärker (prozentual) profitierten als die höheren.<br />
Ich ahne, dass Stefan mit solcherlei „Nivellierung“ nicht warm werden kann. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass Tarifpolitik auch in dieser Weise gestaltet werden könnte. Und dies wäre auch, was das Kaufkraftargument betrifft, volkswirtschaftlich wünschenswert.<br />
Stefan hat Recht: dem Plus bei diesen Einkommen entspricht ein Minus bei der Gesamtheit der Steuerzahler. Doch beim von Jens zitierte Feuerwehrmann wird daraus in hohem Maße und recht schnell Binnennachfrage. Anders bei den Beziehern höherer Einkommen, a) im öffentlichen Dienst und b) insgesamt, die ja – worauf sie gern hinweisen &#8211; den Großteil des Steueraufkommens erbringen.</p>
<p>Eine „pauschale“ – an Stelle einer linearen &#8211; Erhöhung der Bezüge im öffentlichen Dienst wäre also nicht nur aus sozialen (Stefan!) Gründen wünschenswert, sondern auch konjunkturell geboten.<br />
Politisch scheint dies gegenwärtig ziemlich unrealistisch zu sein. Ich möchte zu diesem komplexen Thema auch keine Position beziehen. Aber da Ihr alle findet, dass Feuerwehrleute, Krankenschwestern, Müllmänner und Altenpflegerinnen kräftig mehr Geld zu gönnen sei, schließe ich mich dem gern an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kassandra</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40905</link>
		<dc:creator>kassandra</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 19:40:18 +0000</pubDate>
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		<description>Das Problem ist in erster Linie ein Führungsproblem, dass im Öffentlichen Dienst auf Qualität bei Vorgesetzten in der Regel nicht geachtet wird. Der sogenannte Bull-Bericht der Landesregierung NRW zur Verwaltungsmodernisierung vor ca. 5 Jahren hält unmissverständlich fest, dass die Führungsschicht im Öffentlichen Dienst mittelmäßig bis schlecht ist. Wohlgemerkt, dieser Bericht ist vom Arbeitgeber, dem Land NRW in Auftrag gegeben worden.

Dieses Ergebnis kann ich nur bestätigen. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her.

Aber solange in néo-feudaler Manier Führungspositionen von Greenhorns nach dem zweiten Staatsexamen ohne berufliche Bewährung ausgefüllt werden, ändert sich nicht viel.

Und die wichtigen Funktionen in den Ministerien und Behördenchefs sind in der Regel Polit-Kurtisanen der Parteien.

Darf man sich überhaupt wundern, wenn Landesbanken zweistellige Milliardenbeträge verzocken, weil in den Verwaltungsräten Parteisoldaten sitzen, die schlicht und einfach überhaupt nicht mehr intellektuell verstehen, was sie entscheiden sollen.

Und in den Kommunen ist das Personaltableu nicht besser bestellt, wenn dort die Verwaltungen Verträge in englischer Sprache zum Cross-Boder-Leasing unterschreiben, die sie gar nicht lesen können.

Wahnsinn.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem ist in erster Linie ein Führungsproblem, dass im Öffentlichen Dienst auf Qualität bei Vorgesetzten in der Regel nicht geachtet wird. Der sogenannte Bull-Bericht der Landesregierung NRW zur Verwaltungsmodernisierung vor ca. 5 Jahren hält unmissverständlich fest, dass die Führungsschicht im Öffentlichen Dienst mittelmäßig bis schlecht ist. Wohlgemerkt, dieser Bericht ist vom Arbeitgeber, dem Land NRW in Auftrag gegeben worden.</p>
<p>Dieses Ergebnis kann ich nur bestätigen. Der Fisch stinkt bekanntlich vom Kopfe her.</p>
<p>Aber solange in néo-feudaler Manier Führungspositionen von Greenhorns nach dem zweiten Staatsexamen ohne berufliche Bewährung ausgefüllt werden, ändert sich nicht viel.</p>
<p>Und die wichtigen Funktionen in den Ministerien und Behördenchefs sind in der Regel Polit-Kurtisanen der Parteien.</p>
<p>Darf man sich überhaupt wundern, wenn Landesbanken zweistellige Milliardenbeträge verzocken, weil in den Verwaltungsräten Parteisoldaten sitzen, die schlicht und einfach überhaupt nicht mehr intellektuell verstehen, was sie entscheiden sollen.</p>
<p>Und in den Kommunen ist das Personaltableu nicht besser bestellt, wenn dort die Verwaltungen Verträge in englischer Sprache zum Cross-Boder-Leasing unterschreiben, die sie gar nicht lesen können.</p>
<p>Wahnsinn.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Laurin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40900</link>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:59:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Jens: Und die Müllmänner mit ihrer Kampfkraft und ihren miesen Löhnen besorgen die Lohnerhöhung für Leute, von denen kaum einer merken würde, wenn sie nicht zur Arbeit kommen würden. Das nennt sich dann wohl Solidarität. Komisch auch, dass es besonders schwierig ist im öffentlichen Dienst Leistung zu messen - obwohl: Eigentlich ist es logisch :-) </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens: Und die Müllmänner mit ihrer Kampfkraft und ihren miesen Löhnen besorgen die Lohnerhöhung für Leute, von denen kaum einer merken würde, wenn sie nicht zur Arbeit kommen würden. Das nennt sich dann wohl Solidarität. Komisch auch, dass es besonders schwierig ist im öffentlichen Dienst Leistung zu messen &#8211; obwohl: Eigentlich ist es logisch <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40898</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:51:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40898</guid>
		<description>@Stefan (2):
Dann noch einen Tarifvertrag für Linkshänder, für Katholiken, für Rechtsträger und für Rothaarige. Es ist einer der Vorteile der Gewerkschaftsbewegung, dass es da geeinte Strukturen gibt. Eine Zersplitterung der Tarifbasis sorgt nur für Unfrieden - wie man am Beispiel des Marburger (Klientel-)Bundes sehen kann.

@David (3):
Wir können auch mal einer Meinung sein. :)

@Eva (4):
Es gibt sehr wohl im öffentlichen Dienst Elemente der Leistungsbezahlung. Diese weisen jedoch in ihrer jetzigen Struktur deutliche Nachteile auf (&lt;a href=&quot;http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239791&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;&lt;b&gt;siehe hier&lt;/b&gt;&lt;/a&gt;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan (2):<br />
Dann noch einen Tarifvertrag für Linkshänder, für Katholiken, für Rechtsträger und für Rothaarige. Es ist einer der Vorteile der Gewerkschaftsbewegung, dass es da geeinte Strukturen gibt. Eine Zersplitterung der Tarifbasis sorgt nur für Unfrieden &#8211; wie man am Beispiel des Marburger (Klientel-)Bundes sehen kann.</p>
<p>@David (3):<br />
Wir können auch mal einer Meinung sein. <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Eva (4):<br />
Es gibt sehr wohl im öffentlichen Dienst Elemente der Leistungsbezahlung. Diese weisen jedoch in ihrer jetzigen Struktur deutliche Nachteile auf (<a href="http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239791" rel="nofollow"><b>siehe hier</b></a>).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred Michael Schwirske</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40894</link>
		<dc:creator>Manfred Michael Schwirske</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:49:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40894</guid>
		<description>Korrektur: im letzten Beitrag sollte es heissen:  bei STEIGENDER Demotivation und SINKENDER Leistungsgerechtigkeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Korrektur: im letzten Beitrag sollte es heissen:  bei STEIGENDER Demotivation und SINKENDER Leistungsgerechtigkeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Manfred Michael Schwirske</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40893</link>
		<dc:creator>Manfred Michael Schwirske</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 16:47:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40893</guid>
		<description>@Stefan. Deine Beschreibung oben will ich im Grunde bestätigen. 

Aber erstens nur in abgemildeter Form.

Zweitens unterstellst Du eine undifferenzierte Tarifanwendung. Das trifft die Tarifrealität nicht, wie schon David Schraven bemerkt. Es gibt sowohl diffenrenzierende Tarife als auch eine differenzierte Anwendung der Tarife auf die sehr unterschiedlichen Berufe und Tätigkeiten -  Zulagen spielen im TVÖD kaum eine Rolle. 

Allerdings gibt es eine leistungsorientierte Komponente im TVÖD, deren Anwendungen zu neuen Exzessen von Bürokratie geführt hat - bei steigender Demotivation und Leistungsgerechtigkeit.

Und marode ist das System aus ganz anderen Gründen: nach exzessiven Verwaltungs-&quot;Reformen&quot; seit den 90er Jahren feiert die Hierarchie im Öffentlichen Dienst fröhliche Urstände.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan. Deine Beschreibung oben will ich im Grunde bestätigen. </p>
<p>Aber erstens nur in abgemildeter Form.</p>
<p>Zweitens unterstellst Du eine undifferenzierte Tarifanwendung. Das trifft die Tarifrealität nicht, wie schon David Schraven bemerkt. Es gibt sowohl diffenrenzierende Tarife als auch eine differenzierte Anwendung der Tarife auf die sehr unterschiedlichen Berufe und Tätigkeiten &#8211;  Zulagen spielen im TVÖD kaum eine Rolle. </p>
<p>Allerdings gibt es eine leistungsorientierte Komponente im TVÖD, deren Anwendungen zu neuen Exzessen von Bürokratie geführt hat &#8211; bei steigender Demotivation und Leistungsgerechtigkeit.</p>
<p>Und marode ist das System aus ganz anderen Gründen: nach exzessiven Verwaltungs-&#8221;Reformen&#8221; seit den 90er Jahren feiert die Hierarchie im Öffentlichen Dienst fröhliche Urstände.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Eva</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40881</link>
		<dc:creator>Eva</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:11:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40881</guid>
		<description>Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dass es im öffentlichen Dienst keine Bezahlung nach Leistung gibt, ist eine der großen Ungerechtigkeiten dieses Systems. Allerdings würde ich bei den Forderungen noch weiter gehen und nicht nur zwischen verschiedenen Berufen unterscheiden, sondern auch innerhalb eines Berufs Unterschiede machen. Natürlich hat eine Krankenschwester einen härteren Job als ein Sachbearbeiter in der Verwaltung und sollte deshalb auch mehr Geld bekommen. Aber auch ein Lehrer, der gut vorbereitet in den Unterricht geht und sich auch außerhalb der Schulstunden für seine Schüler engagiert, sollte besser bezahlt werden als seine Kollegen, die schon vor Jahren ihr Burnout hatten und ihre Zeit in der Schule nur noch des guten Gehalts wegen absitzen. Bisher haben wir ein System, das die Guten bestraft und die Schlechten belohnt. Das muss sich ändern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das trifft den Nagel auf den Kopf. Dass es im öffentlichen Dienst keine Bezahlung nach Leistung gibt, ist eine der großen Ungerechtigkeiten dieses Systems. Allerdings würde ich bei den Forderungen noch weiter gehen und nicht nur zwischen verschiedenen Berufen unterscheiden, sondern auch innerhalb eines Berufs Unterschiede machen. Natürlich hat eine Krankenschwester einen härteren Job als ein Sachbearbeiter in der Verwaltung und sollte deshalb auch mehr Geld bekommen. Aber auch ein Lehrer, der gut vorbereitet in den Unterricht geht und sich auch außerhalb der Schulstunden für seine Schüler engagiert, sollte besser bezahlt werden als seine Kollegen, die schon vor Jahren ihr Burnout hatten und ihre Zeit in der Schule nur noch des guten Gehalts wegen absitzen. Bisher haben wir ein System, das die Guten bestraft und die Schlechten belohnt. Das muss sich ändern.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40880</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:10:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40880</guid>
		<description>Ich bin gegen die Aufsplitterung der Forderungen. Aufgefächert werden die Bezüge durch die Vielzahl von Zuschlägen und Zulagen. Da wird es dann Leistungsgerecht. Eine Nachtschwester bekommt mehr als ein Grafiker. 

Aber die Forderung nach dem tariflichen Grundlohn muss einheitlich sein. Da haben die Gewerkschaften und Jens schon recht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin gegen die Aufsplitterung der Forderungen. Aufgefächert werden die Bezüge durch die Vielzahl von Zuschlägen und Zulagen. Da wird es dann Leistungsgerecht. Eine Nachtschwester bekommt mehr als ein Grafiker. </p>
<p>Aber die Forderung nach dem tariflichen Grundlohn muss einheitlich sein. Da haben die Gewerkschaften und Jens schon recht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan Laurin</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40879</link>
		<dc:creator>Stefan Laurin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:09:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ruhrbarone.de/?p=5382#comment-40879</guid>
		<description>@Jens: Nein, ich will nur das man den einzelnen Gruppen gerecht wird: Warum keinen Tarifvertrag für Müllwerker und einen anderen für Krankenschwestern? Was hat deren Arbeitsplatz mit dem eines Sachbearbeiters in einem eher ruhigen Amt zu tun?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jens: Nein, ich will nur das man den einzelnen Gruppen gerecht wird: Warum keinen Tarifvertrag für Müllwerker und einen anderen für Krankenschwestern? Was hat deren Arbeitsplatz mit dem eines Sachbearbeiters in einem eher ruhigen Amt zu tun?</p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/offentlicher-dienst-nicht-funf-prozent-fur-alle/comment-page-1/#comment-40877</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 13:05:19 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan (1):
Mit dieser Haltung lehnst Du Tarifverträge generell ab, denn eines der Merkmale dort ist nun einmal die Pauschalität.

Zur &lt;strong&gt;Leistungsorientierten Bezahlung&lt;/strong&gt; (LOB) siehe &lt;a href=&quot;http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239791&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan (1):<br />
Mit dieser Haltung lehnst Du Tarifverträge generell ab, denn eines der Merkmale dort ist nun einmal die Pauschalität.</p>
<p>Zur <strong>Leistungsorientierten Bezahlung</strong> (LOB) siehe <a href="http://www.pottblog.de/2010/01/30/droht-am-donnerstag-ein-streik-im-oeffentlichen-dienst/#comment-239791" rel="nofollow">hier</a>.</p>
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