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Wenn sich eigentlich alle einig sind: Hamas und Religionskritik

Amin al-Husseini und Adolf Hitler  Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Amin al-Husseini und Adolf Hitler Foto: Bundesarchiv, Bild 146-1987-004-09A / Heinrich Hoffmann Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE

Auf dem Blog Aufstand veröffentlicht die [[Antikapitalistische Nichtweiße Gruppe im Aufbau]] am Freitag ihre leicht verspätete Stellungnahme zum Al-Quds-Tag. Dieser iranische Anti-Israel-Feiertag wird weltweit in Form von Demonstrationen bestritten und von bekennenden Israelhassern auch in Deutschland initiiert, wo man sich üblicherweise sehr tollkühn, aber treffsicher eben noch so in dem rechtlichen Rahmen bewegt, den es einzuhalten gilt, um nicht verboten zu werden, (Letzteres ist keine Kunst, wurde doch im Dezember vergangenen Jahres erst entschieden, dass der Antisemitismus-Begriff losgelöst von der Shoah überhaupt nicht verwendet werden darf.)Der einzige Staat, in welchem heute mehrheitlich Juden leben (und etwa die Hälfte aller Juden weltweit), soll vernichtet werden -Die einen gehen für, die anderen gegen diesen glühenden, nun ja, „Antizionismus“, auf die Straße – und die Blogger wollen schlichten.

Wenn zwei sich streiten…“ nennen diese Einfallspinsel ihre an den gesunden Menschenverstand adressierte Beleidigung und beginnen damit, zu erklären, dass sie an beiden Seiten Kritikpunkte hätten. Ihre eigene „antizionistische Solidarität gegen koloniale Beherrschung, kapitalistische Ausbeutung und rassistische Apartheid“ sei nämlich eher „kritischer“ Natur. Kritisch in ihrem Texte sind bei genauerer Betrachtung lediglich Aufbau, Struktur und das offensichtliche Unvermögen, tatsächlich mit Marx warm zu werden. Kritisch darf man natürlich auch bei der Grundannahme sein, ohne Israel würde auf magische Weise ein kommunistisches „Palästina“entstehen, und eigentlich auch bei jedem anderen Satz. Und weil so viele dumme Sätze hintereinander einen schon einmal traurig stimmen können, sich aber gerne auf jeglichen kryptofaschistischen Plattformen wie ein Lauffeuer ver-teilen und -liken, wurde an ruhrbarone.de die Bitte herangetragen, das Internet nun wieder alibi-mäßig etwas aufzubessern. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

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NRW: 
SPD stellt „Turbo-Abitur“ infrage…RP Online
NRW: Bauministerium ordnet Überprüfung aller Turnhallen an…Der Westen
Debatte: Der IS köpft, der Westen schweigt…Cicero
Debatte: Ein harmloses Herbizid soll geopfert werden…Welt
Debatte: Ein Abgrund von Landesverrat…Zeit
Debatte: Googles Buchstabensuppe…FAZ
Ruhrgebiet: Online-Boom lässt jedes zehnte Geschäft schließen…Der Westen
Ruhrgebiet: Dank Fußball ist Integration im Revier ein Heimspiel…Bild
Bochum: Kämmerer hebt Haushaltssperre auf…Der Westen
Dortmund: Prostituierte verliert Kampf für Straßenstrich…Welt
Duisburg: Neuer Pfusch in der Mercatorhalle entdeckt…Der Westen
Essen: Stadtwerke-Chef setzt auf Lokalpatriotismus…Der Westen

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Für Kurzentschlossene : Workshop Auskunftsrechte für Alle – So kommt ihr an Dokumente und Informationen von Behörden ran

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Der damalige Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann feierte im April 2008 seinen 60. Geburtstag im Kanzleramt. Eine Party in einem Staatsgebäude, finanziert vom Steuerzahler. Wie wurde das Geld ausgegeben? Wer war eingeladen? Verbraucherschützer Thilo Bode schrieb einen Auskunftsantrag an das Bundeskanzleramt, um genau das zu erfahren. Bode berief sich auf das Informationsfreiheitsgesetz. Zwei Gerichtsentscheidungen später gab das Amt die Informationen frei. Die Liste der Gäste steht bis heute im Internet. Von Daniel Drepper

Sie interessieren sich für das jährliche Einkommen Ihres Bürgermeisters? Für ein Gutachten zu einer neuen Brücke oder Straße in der Nachbarschaft? Oder dafür, wie häufig die Politiker Ihres Wahlbezirks tatsächlich bei Abstimmungen aufgetaucht sind? Kein Problem, können sie alles haben. Behörden müssen Ihnen diese Informationen geben. Gemeinsam mit dem gemeinnützigen Recherchebüro CORRECT!V erklären wir Ihnen in einem kostenlosen Workshop, wie Sie Ihr Recht auf Auskunft nutzen. Weiterlesen

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Ruhrtriennale: „Ich habe einen künstlerischen Auftrag, keinen politischen“

Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel

Ruhrtriennale Intendant Johan Simons, Foto: Ulrike Märkel

Für die RuhrTriennale, die am nächsten Wochenende beginnt, sind Spielorte keine Routineangelegenheit. Das Festival verdankt seine Entstehung dem politischen Willen, den baulichen Hinterlassenschaften der Industriegeschichte eine neue Codierung nicht zuletzt durch Kultur zu geben. Von unserem Gastautor Dieter Nellen.

Diese Konversionsstrategie hat zu einem Parcours von großen und kleinen Festspiel-Stätten quer durch die Region mit einer spezifischen Struktur geführt.

Für die RuhrTriennale waren von Anfang an Programm und Inhalt mit deren ästhetischer Inszenierung im industriekulturellen Raum verknüpft. Darin liegt jenseits aller anderen inhaltlichen Beigaben eines solchen Festivalformates sein bestimmender Markenkern. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

rwe_hochRuhrgebiet: RWE reagiert mit radikalem Konzernumbau auf die Krise…Welt
NRW: Hannelore Krafts Baustellen bis 2017…RP Online
Debatte: In der Landesverratsaffäre gibt es nur Verlierer…Welt
Debatte: Brust oder Burkini…Jungle World
Debatte: „Whistleblower nicht gleich mit einer Strafe belangen“…Cicero
Ruhrgebiet: Warum Terium es Teyssen nicht nachmachen kann…Handelsblatt
Ruhrgebiet: Energiekonzern RWE baut radikal um…FAZ
Ruhrgebiet: Der „Pott“ hat seine eigene Sprache…RP Online
Bochum: Integration von Flüchtlingen und Trinkhallen-Meeting…Pottblog
Bochum: CDU-Kandidat Klaus Franz will 5000 Hausbesuche absolvieren…Der Westen
Dortmund: Gericht entscheidet heute über Straßenstrich-Verbot…Der Westen
Duisburg: In städtischen Kitas droht ein heißer Herbst…Der Westen
Essen: Parteipiraten vermissen Schlagersänger René Pascal bei Essen Original…Der Westen

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Manuel Neuer: Die erste Biographie über sein Leben sorgt für emotionale Diskussionen

vorschlag_final_rudi2.inddIst es nun eigentlich ‚gute‘ oder ‚schlechte‘ Publicity für ein Buch, wenn derjenige dessen Leben hier dokumentiert werden soll vorab dazu schreibt: „Demnächst soll eine Biografie von mir erscheinen. Der Autor hat kein Wort mit mir gesprochen. Der Wahrheitsgehalt könnte zweifelhaft sein.“? Darüber kann man sicherlich lang und breit diskutieren. Aber genau das ist eben kurz vor der Veröffentlichung von Manuel Neuer’s erster Biographie passiert. Und schon waren auch recht emotionale Debatten über das Buch im Gange.
Völlig unabhängig von diesen Scharmützeln rund um die Veröffentlichung aus der Vorwoche, Neuer hat die entsprechenden Beiträge bei Facebook und Twitter inzwischen übrigens auch längst schon wieder gelöscht, habe ich mir das Werk von Alexander Kords am vergangenen Wochenende mal etwas näher angesehen.
Mich persönlich interessierte ohnehin vielmehr der konkrete sportliche Werdegang des Keepers, weniger die Abarbeitung seines Privat- und/oder ‚Liebeslebens‘, welches in dem neu vorgelegten Buch allerdings eben auch relativ ausführlich aufgegriffen wird, vermutlich auch irgendwie zu dieser Skepsis bei Neuer selber geführt haben dürfte.
Doch immerhin: Als derzeit weltbester Torwart kann der gebürtige Gelsenkirchener bekanntlich schon eine sehr beachtliche Trophäensammlung vorweisen. Neben dem Triple 2013 mit dem FC Bayern München und dem WM-Titel 2014 stand Neuer ja bekanntlich auch beim bislang letzten Titelgewinn seines Heimatvereins FC Schalke 04, beim DFB-Pokalsieg 2011, zwischen den Pfosten. Da kann man sich schon einmal etwas näher mit diesem Sportler beschäftigen. Weiterlesen

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„Deutschland tut so, als ob der Islamische Staat nicht sein Problem sei“

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Gut 6000 Demonstranten forderten auf eine Demonstration in Köln am Samstag das Ende der Angriffe der türkischen Armee auf kurdische Stellungen im Irak und Syrien. Mehrere Redner forderten ein Ende des PKK-Verbots in Deutschland und mehr Engagement der Bundesregierung beim Kampf gegen den Islamischen Staat.

Sie kamen aus ganz Deutschland, um in Köln zu protestieren. Gegen die Türkei, die ihrer Ansicht nach statt den Islamischen Staat die kurdische Truppen bekämpf und gegen eine deutsche Bundesregierung, die sich nicht klar gegen die Politik Erdogans ausspricht. Ein Großteil Demonstranten waren Kurden, Jesiden, Assyrer und Araber. Einig waren sie sich in der Ablehnung des Islamischen Staates und der Unterstützung der in Deutschland als Terrororganisation verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei PKK. Viele Ordner trugen die Uniform der Peschmerga, der kurdischen Partisanen. Auf vielen Fahnen war das Bild von Abdullah Öcalan, dem seit 1999 inhaftiertem Führer der PKK, zu sehen. Weiterlesen

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