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Freie Duisburger Akzente

In Duisburg haben am Freitagabend offiziell die 36. Akzente begonnen, zum Thema HEIMAT. Bereits seit Mittwochabend läuft auf dem Duisburger Nachbarblog Xtranews eine alternative Veranstaltung, die inzwischen 25 Beiträge zählt. Der Gedanke, eine separate Aktion zu beginnen, entstand spontan, als sich die Mails mit Ankündigungen für die offiziellen Veranstaltungen häuften. Für den Beginn hatten wir rasch einige Beiträge zusammen, zwei literarische Texte (Mark Ammern), zwei Musikvideos, eine Soundcloud-Playlist und eine Fotogalerie (Musik: Helge Bol / Bilder: H.H. Bergmann). Weitere Beiträge wurden abgefragt bzw. beauftragt. Pünktlich am Mittwochabend feierten wir die inoffizielle Eröffnung der Akzente 2015, und der Andrang ist ungebrochen, der Zugang frei.

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Der Ruhrpilot

NRW-Bank in Düsseldorf Foto: NRW-Bank

NRW-Bank in Düsseldorf Foto: NRW-Bank


NRW: 
Hohes Risiko für NRW.Bank…Handelsblatt
NRW: Der rot-grüne Streit bricht wieder auf…RP Online
NRW: NRW freut sich über Geldsegen, der Süden tobt…Welt
NRW: Mehr Straftaten – weniger Einbrüche…WA
NRW: Heftiger Streit in NRW um Kita-Plätze…RP Online
Debatte: Der Machtpoker läuft – wer wird Gaucks Nachfolger?…Welt
Debatte: Antisemitismus – Die Selbst-Schuld-Studie…Jungle World
Debatte: Herrschaft des säkularen Klerus…Novo Argumente
Debatte: Integrationsministerin sieht SPD-Konzept für Einwanderungsgesetz kritisch…FAZ
Ruhrgebiet: Thomas Solecki wagt frische Blicke aufs Ruhrgebiet…Der Westen
Ruhrgebiet: Gleich drei Zwischenfälle legen Bahnverkehr um Essen lahm…Der Westen
Dortmund: Polizei Dortmund richtet Sonderkommission “Rechts” ein…Der Westen
Duisburg: “Pegida”-Anhänger demonstrieren am Montag in der Innenstadt…RP Online
Duisburg: Filmreihe zu den Akzenten im Duisburger Filmforum…Der Westen
Essen: EBE-Affäre endet für Essens OB Paß juristisch mit Bußgeld…Der Westen
Kino: Verstehen Sie die Béliers?…Pottblog

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Update: Dortmund: Nazis dringen in Flüchtlingsheim ein

nazis_asyl_einbruch

Screenshot aus dem Bericht der Neonazis

Auf ihrer Internetseite brüsten sich Dortmunder Neonazis damit in eine Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Wickede eingedrungen zu sein. Die im Bau befindliche Notunterkunft besteht aus Containern. Flüchtlinge sind bisher nicht eingezogen. Die Asylunterkunft in Wickede gehört zu den Agitationsschwerpunkten der Neonazis, schon zwei Kundgebungen haben Sie im Stadtteil veranstaltet. Auf ihrer Homepage rühmen sich die Neonazis nun, Aufkleber in den Containern verklebt zu haben. Auf den Aufklebern stehen Sprüche wie “Ausländer rein – Wir sagen Nein”.

Wir haben bei der Stadt Dortmund nachgefragt wie die Neonazis in die Flüchtlingsunterkunft eindringen konnten. Updates folgen.

UPDATE: Am Nachmittag hat uns die Stadt Dortmund auf unsere Anfrage geantwortet. Wirklich zufriedenstellend ist die Antwort nicht. Wir bleiben also an der Geschichte dran.

Hier die Antwort der Stadt:

Gab es eine ordentliche Veranstaltung bei der Neonazis in die Unterkunft
gelangen konnten?
– Nein, es gab keine Veranstaltung. Die Stadt Dortmund hat Strafanzeige
wegen Hausfriedensbruchs gestellt. Polizei und Staatsschutz ermitteln.

Sollte das nicht der Fall sein. Welche Firmen waren mit der Aufstellung der
Container beauftragt?
– Die beauftragte Firma ist die Firma Siko.

Ist es möglich das ein oder mehrere Neonazis in einer der Firmen arbeiten?
– Die Mitarbeiter der beauftragten Firm erfüllen alle acht Voraussetzungen
der dem Vertrag im Rahmen der städtischen Qualitätssicherung zugrunde
liegenden “Standards für den Einsatz von Sicherheitskräften in
Asylbewerbereinrichtungen des Landes Nordrhein-Westfalen” der
Bezirksregierung Arnsberg.

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S04: Roberto Di Matteo spürt nach drei erfolglosen Wochen schon den Druck

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Wie schnelllebig das Bundesliga-Tagesgeschäft geworden ist, dass muss aktuell auch einmal wieder der FC Schalke 04, speziell sein Trainer Roberto Di Matteo miterleben.
Schon bei seiner Verpflichtung im Herbst 2014 hätte eigentlich jedem klar sein müssen, dass man hier einen defensiv orientierten Coach verpflichtet hatte. Selbst weniger fußballinteressierten Zeitgenossen dürfte noch die Spielweise des FC Chelsea aus dem Champions League-Finale 2012 in Erinnerung gewesen sein, als die von Di Matteo trainierte Londoner Mannschaft, obwohl spielerisch dem FC Bayern hoffnungslos unterlegen, am Ende das Elfmeterglück auf ihrer Seite hatte, und das Endspiel in München glücklich und überraschend für sich entschied.
Als der ehemalige Weltklassespieler dann vor wenigen Monaten sein Traineramt auf Schalke übernahm, wurde er trotzdem bereits innerhalb weniger Wochen genau dafür kritisiert. Die Heimspiele waren vielen Fans deutlich zu unattraktiv, die Spiele einfach so nicht unterhaltsam genug. Dabei war das doch genau die Spielweise, welche man von diesem Trainer zu erwarten hatte.
Dann trotzdem der Stimmungswechsel zum Positiven. Die Spiele wurden zwar nicht wirklich schöner, aber unter Coach Di Matteo deutlich erfolgreicher. Und das war es, was die Fans am Ende von ihrem neuen Coach in erster Linie überzeugte. Solange der Erfolg da war, war alles in Odnung auf Schalke. Trotz deutlicher spielerischer Defizite.

Solange der S04 regelmäßig punktete, in der Tabelle dabei stück für stück nach oben kletterte, war scheinbar alles gut. Fans und Beobachter lobten in dieser Phase das geordnete Spiel, die defensive Stärke und die Disziplin im Schalker Kader. Genörgel über die wenig unterhaltsamen Spiele hörte man höchstens noch hinter vorgehaltener Hand, wenn überhaupt.
Nun haben die Gelsenkirchener aktuell aber seit vier Pflichtspielen schon nicht mehr gewonnen, dabei auch nur einen Punkt und ein Tor erzielt.

Und schon drehte sich die Stimmungslage wieder.

Vor dem Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim am Samstag ist nun scheinbar schon wieder richtig Druck auf dem Schalker Kessel.

Nicht zuletzt auch aufgrund der schwachen Leistung in der Vorwoche, beim 0:3 im Revier-Derby, beim Erzrivalen BVB. Weiterlesen

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Luzar -Studie “Hammer Verhältnisse”: Debatte zum Umgang mit Rechtsextremismus oder eine Kampagne?

Erklärung des Aktionskreis zur NRW-Debatte, Foto: Screenshot www.exit-deutschland.de

Erklärung des Aktionskreis zur NRW-Debatte, Foto: Screenshot www.exit-deutschland.de

Es sieht so aus, dass einige im Hammer Rat die vorliegende Luzar-Studie doch recht gründlich gelesen haben. Die Grünen im Rat der Stadt Hamm konkretisierten heute ihre Kritik an der Studie und die Gründe für eine Sondersitzung. Nach dem man die 98 Seiten durchgelesen habe, sei klar geworden, das hier erhebliche methodische Fehler vorliegen würden. Die Grünen bemängeln konkret, dass nicht nur die übliche Einführung mit Nennung des genauen städtischen Auftrages, sondern auch eine Einführung und Der „Aktionskreis ehemaliger Rechtsextremisten“, ein Zusammenschluss ausgestiegener ehemaliger Neonazis, hat einen Erklärung zur aktuellen Debatte um den Umgang mit Neonazis abgegeben. Sie wurde auf der Website der Ausstiegsberatung EXIT-Deutschland  veröffentlicht. Darin wird explizit auch Claudia Luzar genannt, die gemeinsam mit Dierk Borstel an der FH Dortmund das Forschungsprojekt mit Praxisanspruch Deradikalisierung und Demokratieentwickung wissenschaftlich betreut. Die Aussteiger betrachten „mit Sorge und Unverständnis” die aktuelle Debatte in Nordrhein-Westfalen. Die Diskussion hatte sich unter anderem an Luzars Studie Hammer Verhältnisse entzündet. Die Grünen in Hamm kritisierten, dass der ursprüngliche Auftrag zu der Studie, Rechtsextremismus in Hamm zu untersuchen, von den Autorinnen verändert wurde. Überraschenderweise wurden in der Studie auch Salafismus, Islamismus, bürgerschaftliches Engagement und linke Strömungen untersucht.

Die Erklärung der ehemaligen Neonazis, die sich in einem Aktionskreis zusammen geschlossen haben, enthält Erläuterungen zu den eigenen Motiven des Ausstiegs, die Feststellung, dass man sich von den alten Ideologien abgewendet habe und niemand mehr von Hass beseelt sein. Es gibt wohl kaum jemanden, der diesen Weg nicht ausdrücklich begrüßen würde. Auch dass es eine professionelle Ausstiegsarbeit und Beratung geben muss, wird nicht auf Widerspruch stossen. Jeder einzelne echte Aussteiger ist ein Grund zur Freude und, zurück in der Zivilgesellschaft, willkommen.

Doch die Kritik an der Herangehensweise der „wissenschaftlichen Studie“, die in der Erklärung des Aktionskreises bemängelt wird, ist berechtigt. Die Studie schmeisst Rechtsextremisten in einen Untersuchungs-Topf mit Salafisten und Linksradikalen und verlässt damit den eigentlichen Gegenstand der Studie – Rechtsextremismus. Einmal umrühren und schon ist die Extremismus-Suppe fertig.

Die Grünen im Rat der Stadt Hamm meldeten Zweifel an, ob möglicherweise die Autorin der Studie einen Job bekommen sollte, den die Studie notwendig macht. Wissenschaft braucht Neutralität. Diese verliert man spätestens dann, wenn es auch nur den Anschein hat, dass man gerade seine neue Stelle erschreibt.

“DDR-Geschreibsel”, lechts und rinks und wer ist eigentlich radikal?

Doch stört an der öffentlichen Erklärung des Aktionskreises ehemaliger Rechtsextremisten vor allem auch, dass die Aussteiger folgendes zur Luzar-Studie befinden: “Darin wird auch auf militante Strukturen aus dem linksradikalen Spektrum verwiesen. Vor Ort sind ihre Vertreter mit Teilen der nicht radikalen demokratischen Zivilgesellschaft verbunden. Diese Realität ist nicht zu leugnen und gehört in eine Felduntersuchung der politisch-ideologischen Akteure hinein, wenn sie erst genommen und kein Parteigeschreibsel wie in der DDR sein soll.“

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Freak in Moers

Moers Festival 2015: Viermal Colin Stetson – der neue Fred Frith

Das Hauptprogramm des Moers Festival steht. Bewachtes Camping für uns alte Leute hat sich etabliert. Der Star ist ein Brummbär: Der Tiefflöten-Spieler Colin Stetson darf sich vier Mal die Ehre geben.

Weija, diese zum Nacht zum Pfingstsonntag seinerzeit. Irgendwann. Einst hat es sich begeben. Lang hat es gestern gedauert mit diesen Sessions in der Nacht zuvor. Seinerzeit, im Freizeitpark der Stadt Moers. Punk und Allemann, wer will da schon schlafen? Am schlimmsten  ist, wenn das Bier alle ist. Und die Tenoristen aus Freiburg brötzten: Ein Schwein, ein Wein.

Und dann: Zwei Tage hattest Du Kinder von den Männern Deiner Ex-Frauen gehütet, oder so, im Zeltdorf, es heisst ja nur Camping, es heisst ja nur, wir sehen einander nur einmal im Jahr, in Moers natürlich, seit dreissig Jahren –

da war der Frühstücksempfang.

Erst mal verstrahlt vor Ort gehen. Ungeduscht und ungebuzt. Weiterlesen

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Reiner Priggen gibt seinen Fraktionsvorsitz ab: Rückblick mit Aussicht

Reiner Priggen, Foto: Bündnis 90/ Die Grünen NRW

Reiner Priggen, Foto: Bündnis 90/ Die Grünen NRW

Reiner Priggen, Fraktionschef der Grünen im NRW-Landtag kandidiert 2017 nicht wieder für den Landtag. Das Ruder übergab er letzte Woche an seinen Nachfolger, Mehrdad Mostofizadeh. Dass ihm die ehemalige Landesvorsitzende Monika Düker als neue Chefin im Ring näher stand, ist kein Geheimnis. Beide verbindet seit vielen Jahren der realpolitische Blick auf NRW. Doch so richtig wichtig sind die alten Kämpfe zwischen Linken und Realos ohnehin nicht mehr, stellt Priggen fest. Dem 62 -jährigen Ingenieur wird nachsagt, dass er dafür gesorgt hat, die Fäden in der Fraktion zusammen zu halten. Wenn nötig, auch mit straffer Hand. In zwei Jahren ist dann endgültig Schluss. Priggen freut sich auf sein neues Leben, in dem mehr Zeit für die Familie bleibt. Politik wird zwar weiterhin eine Rolle in seinem Leben spielen, wird aber nicht mehr in der gleichen Intensität täglich, und auch am Küchentisch, die Hauptrolle spielen. Reiner Priggen wirkt entspannt. Wie es aussieht, geht der Kapitän ohne Reue von Bord.

Ruhrbarone: Sie kommen gerade von einem Treffen bei der IGBCE. Gestern noch waren Sie auf der Fraktionsklausurtagung. Amtsmüde wirken sie nicht gerade. Warum hören Sie auf?

Reiner Priggen: Ich wollte eine geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte, denn der neue Fraktionsvorstand muss zusammenwachsen und auch dem neuen Fraktionsvorsitzenden hilft eine Einarbeitungszeit als Vorsitzender. Da wäre es falsch, den Wechsel zu spät zu machen.

Sie müssten doch im Moment viel Freude am Umbau der Atomlandes BRD haben. Für einige Menschen bedeutet aber der Ausbau der Stromtrassen, das Hochspannungs-Stromleitungen die Landschaft verschandeln. Andere haben aufgrund der Emissionen Angst um ihre Gesundheit. Kann man da überhaupt einen Interessenausgleich finden?

Wir brauchen den Netzausbau und die Gleichstrom-Hochspannungsleitungen (HGÜ, um den Windstrom – auch im europäischen Austausch – zum Ausgleich bei Überkapazitäten nutzen zu können. Aber es gibt ja längst gute Modelle, um die Probleme zu lösen. Zum Beispiel wird die Leitung von Düren-Niederzier in Nordrein-Westfalen nach Belgien entlang der Autobahnen und als Erdkabel verlegt werden. Zu diesem Thema war man sich bei den deutsch-belgischen Planungen völlig einig. Den wichtigen grenzüberschreitenden Stromaustausch sichert eine vernünftige Planung.

Aber das kostet Geld …

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Der Ruhrpilot

Leonard Nimoy (Spock) (Ausschnitt) Foto: Beth Madison Lizenz: CC2.0

Leonard Nimoy (Spock) (Ausschnitt) Foto: Beth Madison Lizenz: CC2.0

Star Trek: Mr. Spock in Germany…Jüdische Allgemeine
NRW: Land will künftig Treffen neuer Hooligan-Allianz verbieten…Weinheimer Nachrichten
NRW: Hannelore Kraft wird Opfer ihrer Versäumnisse…Post von Horn
Debatte: Im Bann des Chamäleons…Jungle World
Debatte: IS-Miliz rekrutiert mehr Dschihadisten aus Deutschland…Spiegel
Debatte: “Putins Dreistigkeit beleidigt meinen Verstand”…Welt
Debatte: Windkraft zerstört das Land mehr als jede Industrie…Welt
Debatte: Mietpreisbremse – Wohltat für Besserverdiener…Spiegel
Ruhrgebiet: Immer weniger Betriebe bilden aus…Der Westen
Ruhrgebiet: Beschlossene Sache – Radschnellweg Ruhr…Radio91.2
Ruhrgebiet: Zollverein nach Druck durch Land vor personellem Umbruch…Der Westen
Ruhrgebiet: Strukturwandel im Revier begleitet…Der Westen
Bochum: Deutsche Annington will neu bauen…Der Westen
Dortmund: Die Beschäftigungsquote bei Deutschen und Nicht-Deutschen steigt gleichermaßen…Nordstadtblogger
Duisburg: Neue Heimat Duisburg – Versuch einer Gebrauchsanweisung…Xtranews
Duisburg: Unruhe im Duisburger Stadtteil wegen Asyl-Unterkunft…Der Westen
Essen: Nach Ela ist bald auch wieder der Stadtwald aufgeräumt…Der Westen
Essen: Stadion Essen kostet Stadttochter GVE 49 statt 31 Millionen Euro…Der Westen

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