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Der Putsch – Hörspiel mit Wolfgang Wendland und den Kassierern jetzt online

In dem Hörspiel Der Putsch versucht der Wurstfabrikanten Jens Markowitz, gespielt von Wolfgang Wendland, Oberbürgermeister von Bottrop werden. Ja, das klingt ein wenig bekannt, aber reinhören lohnt sich und ist auch ganz einfach, denn das Hörspiel mit Wolfgang und viel Musik von den Kassierern ist jetzt online.

 

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Fall Berger: Staatsschützer hat keine Erinnerung

"Berger war ein Freund von uns - 3:1 für Deutschland", stand auf einem Sticker, der 2000 in Dortmund auftauchte. Bild: linksunten.indymedia.org

„Berger war ein Freund von uns – 3:1 für Deutschland“, stand auf einem Sticker, der 2000 in Dortmund auftauchte. Bild: linksunten.indymedia.org

Er war ein Freund des Neonazis Siegfried Borchardt und des V-Mannes Sebastian Seemann – doch als Michael Berger am 14. Juni 2000 drei Polizeibeamte und dann sich selbst erschoss, und die Polizei Waffen und rechte Propaganda fand, wurde sich bei den Ermittlungen in der rechten Szene auf den Staatsschutz verlassen. Die Mordkommission kümmerte sich nicht darum. Das hatte der Polizeibeamte Michael Schenk, der sowohl im Jahr 2000 die Ermittlungen zu den Morden des Michael Berger als auch 2006 im Mord an Mehmet Kubaşık  in Dortmund ermittelt hatte,  vergangene Woche  vor dem NRW-Untersuchungsausschuss ausgesagt. Auch die Ausschusssitzungen am Donnerstag und Freitag befassen sich mit Michael Berger. Trotzdem seine Morde nicht in unmittelbarer Verbindung zum NSU stehen, lassen sich aus seiner womöglich Schlüsse auf die lokale und regionale Neonaziszene Anfang der 2000er Jahre ziehen. Und das ist einer der Untersuchungsgegenstände des Parlamentarischen Ausschusses im Landtag. Zwei Personen sind am heutigen Donnerstag ab 13.30 Uhr geladen: der Waltroper Neurologe Georg Heßmann und der ehemalige Dortmunder Staatsschutzmitarbeiter Georg Anders. Sie sollen weitere Informationen über die Person Berger und darüber geben, was  die Polizei über den Nazi und die Szene wusste. Alexandra Gehrhardt und Sebastian Weiermann bloggen live aus dem Ausschuss.

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Der Ruhrpilot

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Loveparade: 
Minister Kutschaty nimmt Justiz in Schutz…Bild
NRW: Land will Spielkasinos verkaufen…RP Online
NRW: „NRW ist attraktivster Standort in Europa“…RP Online
NRW: WDR-Sammlung – Symbolpolitik, oder was?…FAZ
NRW: Bericht enthüllt WDR-Bilanztricks…WZ
Debatte: Antisemitismus zwischen den Zeilen…Zeit
Debatte: Die Freiheit gedanklicher Perversionen…FAZ
Debatte: Propaganda der EU-Versager ruiniert Europa…Welt
Debatte: Die Intelligenzexplosion…Jungle World
Ruhrgebiet: Die Ruhrtriennale wird dieses Jahr politisch…Welt
Ruhrgebiet: Ruhrtriennale thematisiert Flüchtlingsdebatte…RP Online
Ruhrgebiet: Toll, dass es hier mal so hässlich war…Süddeutsche
Ruhrgebiet: Loveparade-Betroffene kämpfen um Aufarbeitung…Welt
Bochum: Widerstand gegen NPD-Demo formiert sich…Der Westen
Dortmund: Geheimnis um Kunstaktion am Hafen gelüftet…Der Westen
Duisburg: Mit Kreuzen gegen den Stellenabbau…RP Online
Essen: Demo-Redner beleidigt Bundespräsidenten…Der Westen

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„Wer legt fest, ab wann was sexistisch ist?“

Susanne Schneider Foto: Homepage

Susanne Schneider Foto: Homepage

Bundesjustizminister Heiko Maas will sexistische Werbung verbieten. Unsere Gastautorin Susanne Schneider, Landtagsabgeordnete der FDP in NRW hält nichts von der Idee.

Zu den großen Aufgaben unseres Staates gehört es, die Bürger und Bürgerinnen zu schützen. Dies sollte etwa durch eine angemessene Polizeipräsenz oder die strikte Anwendung unserer bestehenden Gesetze gewährleistet werden.

Im Fall der Silvesternacht 2016 in Köln hat der Staat ohne Zweifel grundlegend versagt. Dutzende Männer – nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei überwiegend nordafrikanischer und arabischer Herkunft – haben Frauen sexuell belästigt, gedemütigt und beklaut. Und die anwesende Polizei konnte keinen angemessenen Schutz bieten. Unfassbar! So etwas darf nie wieder vorkommen. Das Vertrauen in den Rechtsstaat muss wieder hergestellt werden, damit daraus keine dauerhafte Vertrauenskrise wächst. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

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Ruhrgebiet: 
Revier fällt im Wettstreit der Regionen zurück…Der Westen
NRW: Justizminister äußert sich zu Loveparade…MV
NRW: Land klagt mit Städteregion gegen Tihange…Aachener Zeitung
NRW: „Aktuelle Stunde“ zieht von Düsseldorf nach Köln…RP Online
Debatte: „Nachhaltigkeit bremst Wachstum“…Novo Argumente
Debatte: Deutschland ist genauso reformbedürftig wie Südeuropa…Welt
Debatte: Kontrolliertes Fernsehen…Spiegel
Debatte: Die Union versucht, die Kurve zu kriegen…Post von Horn
Debatte: Panama – Nährboden für eine gefährliche Entwicklung…NZZ
Debatte: Gabriels Rentenkoller…FAZ
Ruhrgebiet: Stahlfusion mit Indern rückt näher…RP Online
Ruhrgebiet: Älteste Hochschule wird 200 Jahre alt…Der Westen
Ruhrgebiet: RWE kündigt weitere Einschnitte an…WN
Bochum: Antifa Café bereitet 1. Mai vor…Bo Alternativ
Dortmund: Diskussion über Asylbewerber-Erstaufnahme…Der Westen
Duisburg: Stahlarbeiter – „Jetzt ist die Politik am Zug“…Der Westen
Essen: RWE AG verlässt den Turm und zieht ins Nordviertel…Der Westen

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Herbert Grönemeyer wird heute 60: Nicht alles wird im Alter besser!

Grönemeyer

Herbert Grönemeyer, Quelle: Wikipedia, Foto: Kurt Kulac, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Heute feiert einer meiner frühen musikalischen Helden seinen 60. Geburtstag! Herzlichen Glückwunsch, Herbert Grönemeyer!

Seit über 30 Jahren an der Spitze des Deutschen Musikgeschäfts, unzählige ausverkaufte Konzerte, etliche Nummer 1-Alben. Eine beeindruckende Lebensleistung, keine Frage!

Und doch möchte ich hier und heute bei dieser Gelegenheit dann mal kurz anmerken, dass mich seine Musik der letzten gut 15 Jahren einfach nicht mehr anspricht. Ganz im Gegenteil zu der Zeit zwischen den Jahren 1986 und 1998. Damals konnte ich quasi jedes Lied von ihm lauthals mitsingen, besuchte auch rund ein halbes Dutzend seiner Konzerte hier im Ruhrgebiet, bin sogar manchmal extra am Erscheinungstag eines neuen Albums in die Dortmunder Innenstadt gefahren, um mir eine Kopie zu kaufen. Auf unseren damaligen ‚Feten‘ gehörte auch Herbert Grönemeyer stets mit zum Standardliedgut. Heute könnte man mir sein aktuelles Album vermutlich schenken, ich würde es mir gar nicht anhören wollen. Auf ein Grönemeyer-Konzert gehen? Aktuell eher eine Art ‚Horrorvorstellung‘ für mich.

Wie konnte es soweit kommen? Weiterlesen

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