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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 4 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

landtag_frontNRW: Politiker fordern neuen Bericht zu Nazi-Tumult…Welt

NRW: Hannelore Kraft muss umsteuern…Post von Horn

NRW: Beamten-Urteil gefährdet 14.000 Stellen…NW-News

NRW: 450 Millionen Euro – Land ächzt unter Sturmschäden…Der Westen

Ruhrgebiet: Dortmunder Rat hat FBI-Vertreter nicht gewählt…Ruhrbarone-Dortmund

Ruhrgebiet: Rhein-Städte stehen im Kulturranking klar vor dem Ruhrgebiet…Der Westen

Ruhrgebiet: „Mit Verlogenheit wird man die Zeitungskrise nicht meistern”….Newsroom

Bochum: Die Anstrengungen reichen noch nicht aus…Der Westen

Bochum: Ratssitzung – Wahl der Ausschüsse unterbrochen…Pottblog

Dortmund: Gericht untersucht Zeugenaussage über NSU-Mord…Der Westen

Duisburg: Kultur-Ranking – Der Verlierer heißt Duisburg…RP Online

Duisburg: Ex-Gebag-Vorstand in Duisburg kann Schadensersatz nicht bezahlen…Der Westen

Duisburg: Gericht verlängert Fristen im Loveparade-Verfahren…Welt

Duisburg: Linke nennt AfD den „Wolf im Schafspelz“…Der Westen

Essen: Helmut Rahns Wunderschuh kommt ins Deutsche Fußball-Museum…Der Westen

Essen: Konzert der Backstreet Boys abgesagt…Der Westen


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Update: Nazi-Angriff: Der erbärmliche FDP-Abgeordnete Orth – jetzt auf Video

In Dortmund, Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Robert Orth

Robert Orth

Gerade debattiert der Nordrhein-Westfälische Landtag über den Nazi-Angriff auf das Dortmunder Rathaus. Während die Abgeordneten von Grünen, SPD und Piraten den Einsatz von Bürgern und Politikern gegen die Nazis loben und den Bericht von Innenminister Jäger kritisieren, unterstellt die Union Innenminister Jäger, sich nicht deutlich genug hinter die Polizei zu stellen. Der erklärte, es dürfe keinen Platz für Rechtsradikale in der Gesellschaft geben und er stehe hinter dem Bericht – nehme aber die Kritik ernst. Union und FDP nutzen die aktuelle Stunde, um die Landesregierung anzugreifen – ausser ein paar Worthülsen gegen Nazis kam da nicht viel – eine Auseinandersetzung über die Rechtsradikalen in Dortmund scheint dort niemanden zu interessieren.

Erbärmlich war vor allem der Redebeitrag des FDP-Abgeordneten Robert Orth. Fast schon hysterisch, befreit von jedem Wissen, dafür beseelt von Verachtung für die Zivilgesellschaft unterstellte Orth, den Verteidigern des Rathauses die Nazis angegriffen zu haben. Der Grünen Landtagsangeordneten Daniela Schneckenburger, die bei dem Nazi-Angriff verletzt wurde, unterstellte Orth, sie sei eine Angreiferin gewesen. Warum sie denn mit ihren Fäusten hantierend auf einem Video zu sehen gewesen sei, fragte Orth und schaut man sich dessen Kläglichkeit, seine maßlose Arroganz an, wundert man sich nicht, dass die FDP in allen Umfragen unter 5 Prozent liegt.  Ihm fehlt jede Vorstellungskraft wie es ist, wenn eine Gruppe gewalttätiger Neonazis auf ein Rathaus anstürmt. Orth sprach wie ein Hassprediger gegen die Zivilgesellschaft. Orth ist eine Schande für den Liberalismus.

 Update: Wer Orth im O-Ton hören und sehen will: Erster Rede von Orth ab 27.08, zweite Rede ab 1.17.30 Das Video hat die Piratenfraktion online gestellt. 

 

 


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[Bochum Total - in zwei Stunden geht es los!]

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Sabine Michalak

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15 :00 Uhr

Viel bleibt nicht mehr zu sagen, ausser…das Warten hat ein Ende!

In zwei Stunden fällt der Startschuss für ONEFOURSIX, PAPERSTREET EMPIRE, ROSARIO SMOWING und BEN REDELINGS und damit ist BOCHUM TOTAL eröffnet.

Meine Tipps für heute:

18:15 Uhr Jo Hartmann – Ringbühne

19:30 Uhr Susanne Blech  - 1 Live Bühne

20:45 Uhr Frida Gold - 1 Live Bühne

20:45 Uhr Tim Vantol – Sparkassen Bühne

22 Uhr The Smixg - Mandragora

23 Uhr Hörbuch – coolibri-stage@Rotunde

Man hat natürlich wie immer die Qual der Wahl, aber  bei dem tollen Wetter ist eigentlich alles schön :)

Habt Spaß!

http://www.bochum-total.de/


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WM: Deutschland ist vor dem Viertelfinale gegen Frankreich überwiegend mit sich selbst beschäftigt

In Umland | Am 3 Juli 2014 | Von Robin Patzwaldt

Mats Hummels kehrt am Freitag wohl zurück ins Team. Quelle: Wikipedia, Foto: Michael Kranewitter, Lizenz: CC-BY-3.0-at

Mats Hummels kehrt am Freitag wohl zurück ins DFB-Team. Quelle: Wikipedia, Foto: Michael Kranewitter, Lizenz: CC-BY-3.0-at

Am morgigen Freitag steigt um 18 Uhr das mit Spannung erwartete Viertelfinale ‘Deutschland – Frankreich’ bei der Fußball-WM in Brasilien. Nach zuletzt eher dürftigen Leistungen ist es, zumindest in den Medien und im Umfeld der Deutschen Mannschaft, mit der sprichwörtlichen Ruhe rund um Joachim Löw & Co. erst einmal vorbei.
Aktuell herrscht vielerorts eher eine recht aufgeregte und nervöse Debatte um Trainer, Taktik und Aufstellung, wenn man heute mal so quer durch die verschiedenen Medien schaut. Und das sicherlich auch nicht völlig überraschend, wenn man einmal an die schwachen Auftritte der Löw-Elf zuletzt denkt. weiterlesen… →


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MSV Duisburg: „Wir sind alle gleich – weil wir anders sind!“

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Robin Patzwaldt

Der MSV Duisburg und das Fanprojekt des Clubs beteiligen sich aktuell mit dem Fan-Video „Wir sind alle gleich – weil wir anders sind!“ am Wettbewerb um den Julius-Hirsch-Preis des Deutschen Fußball Bundes.

Der DFB würdigt mit diesem Preis in Erinnerung an den jüdischen deutschen Nationalspieler, der 1943 in Auschwitz-Birkenau von den Nationalsozialisten ermordet wurde, das Engagement für Menschenwürde und Toleranz, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Ein durchaus gelungenes Video voller Selbstironie und Charme, wie ich finde. Viel Glück mit der Bewerbung, MSV!


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Trainer Baade auf Bochum Total

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

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Trainer Baade ist einer der bekanntesten Fußballblogger Deutschlands. Und wer immer schon mal Frank Baade live erleben wollte, hat heute dazu die Gelegenheit. Um 20.15 Uhr liest Trainer Baade auf der Wortschatzbühne bei Bochum-Total aus seinem Programm  „Drama Queens in kurzen Hosen“.


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Ruhrgebiets CDU fordert Sperrklausel

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Haus der Ruhrgebiets

Haus der Ruhrgebiets

Das Chaos um das Ruhrparlament und die Zersplitterung der Räte durch immer mehr Gruppen und Einzelkämpfer haben die Diskussion um die Wiedereinführung einer Sperrklausel bei den Kommunalwahlen neu entfacht.

Die Situation im  Bochumer  ist typisch für viele Stadträte im Ruhrgebiet:  Bei 85 Mitgliedern gibt es  5 Fraktionen, 3 Gruppierungen und 5 Einzelvertreter. Sitzungen werden länger, die Belastung für die ehrenamtlichen Ratsmitglieder nimmt zu – über 20 Stunden Arbeit in der Wochen stecken die meisten von ihnen in die Kommunalpolitik. Bezahlt werden sie dafür nicht. Von der Aufwandsentschädigung, die in Großstädten wie Dortmund knapp über 500 Euro liegt  müssen sie in der Regel einen großen Teil an ihrer Parteien spenden. Roland Mitschke, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Ruhrparlament, weiterlesen… →


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Sonnenuntergang in Gelsenkirchen

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Geschlossene Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen

Geschlossene Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen wollte sich als Solarstadt neu erfinden. Die großen Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Nun verschwindet endgültig auch der Name Solarstadt.

Die blauen Solarzellen an der Fassade schimmern in der Frühlingssonne, doch den Parkplatz erobern langsam die Disteln und Brennnesseln. Ein Arbeiter von der benachbarten Glasfabrik kommt ab und an aufs Gelände um den Strom abzulesen. „Schade, dass das nichts wurde. Ich denk mal, dass das eigentlich unsere Zukunft ist.“ Doch die Zukunft ist hier schon lange Vergangenheit. Die Solarzellenfabrik in Gelsenkirchen Rotthausen ist seit fast zehn  Jahren geschlossen. weiterlesen… →


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De fofftig Penns

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Claudia Bender

De fofftig Penns, Freitag, 4. Juli, 23.00 Uhr, Bochum Total, Bochum


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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 3 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

gruenen-nrw-2012-frauen-haushaltNRW: Beförderungsstopp und mehr – Wen die Haushaltssperre trifft…Der Westen

NRW: Lindner nennt Walter-Borjans und Kraft «Verfassungsbrecher»…Westfälische Nachrichten

NRW: Hannelore Kraft wehrt sich im Landtag…RP Online

NRW: Walter-Borjans unter Druck…Post von Horn

NRW: Was für eine Blamage für Hannelore Kraft…RP Online

NRW: Beamtenbesoldung soll schnell neu geregelt werden…Welt

Ruhrgebiet: Wie sich die Industrie im Ruhrgebiet neu erfindet…Der Westen

Ruhrgebiet: Ruhrparlament wird maximal 140 Sitze groß…Schmidts Katze

Bochum: Bochum Total 2014 Live…Coolibri

Bochum: Diese Pläne hat VW für den Blackberry-Standort…Der Westen

Bochum: Für Stahlarbeiter geht es um Zukunft des Standorts…Der Westen

Bochum: Keine Räume für Nazis?…Bo Alternativ

Dortmund: ”Die Rechte” – ein Sammelbecken für Neonazi-Kameradschaften…Der Westen

Duisburg: Warum China bald bis Duisburg reicht…FAZ

Duisburg: Aktion für Deutschland’ unterstützt NPD – Fraktionsvorsitzender kassiert Anzeige wg. Volksverhetzung…Xtranews

Duisburg: Ex-Vorstände der Gebag haften für Küppersmühlen-Desaster…Der Westen

Duisburg: Loveparade-Prozess frühestens im Herbst…RP Online

Duisburg: Kraftwerke – nur ein Drittel Auslastung…RP Online

Essen: Janina Herff kehrt zurück in Linksfraktion…Der Westen

Essen: Rat legt Asyl-Dauerunterkünfte erst im September fest…Der Westen

Essen: Flughafen - Mit dem Absprung zu leicht gemacht?…Der Westen


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Wahl der Dortmunder Liste “FBI” könnte Ruhrparlament retten

In Dortmund, Ruhrgebiet | Am 2 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Bizarr: FBI-Homepage

Bizarres Vergnügen: FBI-Homepage

Die Wahl eines Vertreters der Dortmunder Liste “FBI” – ja, sie ist so merkwürdig wie der Name vermuten lässt – könnte das drohende Chaos beim Ruhrparlament abwenden. Wenn morgen auf der Ratssitzung in Dortmund ein Vertreter von FBI ins Ruhrparlament gewählt wird, sinkt die Hürde für einen Sitz dort so stark ab, dass das Parlament  theoretisch über 1000 Mitglieder haben müsste. Weit mehr, als es Kandidaten aller Parteien gibt. Damit wäre das Gesetz zusammengebrochen – das Innenministerium-NRW könnte gezwungen sein einzugreifen, denn der Wählerwille wäre nicht mehr abbildbar. Der Plan  funktioniert allerdings nur, wenn Mitglieder anderer Fraktionen im Rat ihre Stimme FBI geben. Ob es Absprachen gibt, die bis morgen halten, ist nicht klar.

Nicht klar ist aber auch, was die Folgen einer solchen Absprache wären: Kann das Innenministerium die Wahlen überhaupt für ungültig erklären – rechtlich waren sie korrekt. Und wenn die Wahl gültig ist und es gibt ein Riesen-Ruhrparlament – ziehen  dann mehr Rechte dort ein? Müssen die Abstimmungen in den Kreistagen und Räten, über die die Mitglieder der Ruhrparlaments gewählt werden wiederholt werden?   Und was ist, wenn am Ende das selbe Ergebnis steht?

Es gibt mehr Fragen als Antworten und nur eine Lösung, die aber das aktuelle Problem nicht löst: Das Ruhrparlament muss künftig direkt gewählt werden. SPD und Grüne wollen das, haben sich aber mit der Umsetzung dieses Plans so viel Zeit gelassen, dass die Direktwahlen in diesem Jahr noch nicht stattfinden konnten. Das jetzige Theater ist der Preis für diese Trödelei.


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Egotronic-Sänger Torsun will Grünen-Aussteiger belohnen

In Umland | Am 2 Juli 2014 | Von Georg Kontekakis

Torsun Burkhardt, der Sänger der Band Egotronic, bietet Grünen Belohnungen für den Parteiaustritt. Anlass für die Aktion ist der Konflikt um eine von Flüchtlingen besetzte Schule in Berlin-Kreuzberg, die Grünen-Politiker räumen lassen wollen. Burkhardt schreibt auf seinem Blog:

Seit letzter Woche profilieren sich die Ex-Pazifisten in Berlin nun als rassistisch motivierte Polizeistaat-Freunde und Feinde der Pressefreiheit und zeigen eindrucksvoll, dass sie keinen Skrupel haben, ein ganzes Viertel mit schwer bewaffneten Cops selbst gegen die dort lebenden Menschen abzuschotten. Es wird gelogen ohne mit der Wimper zu zucken und mit dem Leben derer gespielt, die so gut wie nichts mehr zu verlieren haben.
Lange Rede, kurzer Sinn:
Wer immer noch glaubt, dass Bündnis 90 / Die Grünen ein sogenanntes kleineres Übel verkörpern würden, hat sie nicht alle!

Mehr zu dem Angebot von Torsun Burkhard und den zahlreichen Belohnungen für einen Grünen-Austritt gibtt es hier.


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Köln: Schweigemarsch für Naftali Fraenkel, Gilad Shaar und Eyal Yifrach

In Umland | Am 2 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

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Heute findet in Köln um 18.00 Uhr ein Schweigemarsch für die drei ermordeten israelischen Jugendlichen Naftali Fraenkel, Gilad Shaar und Eyal Yifrach statt. Treffpunkt ist um 18.00 Uhr, Rudolfplatz Westseite, Treffpunkt vor dem DM-Markt.

 


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Kampfdrohnen – Weil die Welt kein evangelischer Kirchentag ist

In Umland | Am 2 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Die Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will Kampfdrohnen anschaffen. Die SPD ist noch dagegen, aber sie wird von der Leyen folgen - Es gibt keine Alternative zu Kampfdrohnen. 

In einer idealen Welt wären Drohnen überflüssig. Und Panzer, Bomber und Gewehre auch. Die Menschen würden sich bei Konflikten an einen Tisch setzen und so lange miteinander diskutieren, bis sie eine Lösung gefunden haben. Doch die Welt ist nicht ideal und auch wenn der  Anteil der Menschen, die in Kriegen sterben seit Jahrtausenden sinkt, wird es noch lange Konflikte geben, die nicht bei ein paar Litern Rotwein friedlich gelöst werden können. Die Welt wird sich auf absehbare Zeit nicht in einen evangelischen Kirchentag verwandeln. ISIS,  Hamas oder Diktatoren wie Assad sind nicht nur kampfeslustig, sondern auch selten zu Kompromissen bereit. Gauck hat Recht: Es wird auch in Zukunft notwendig sein,  für Ideale wie Freiheit und Emanzipation in den Krieg zu ziehen. Und es wird auch in Zukunft notwendig sein, sich militärisch zu verteidigen und sich gegen Erpressungen zu wehren.

Auf die Kriege der vergangenen Jahrzehnte waren die Industriestaaten nicht eingerichtet. Ob die Sowjetunion und der Westen in Afghanistan oder die USA im Irak: Kriege, die nicht dem klassischen Muster des Aufeinandertreffens zweier Armeen entsprachen, wurden verloren. Guerillatruppen gelang es, trotz hoher Verluste in diesen asymetrischen Kriegen, in denen eine hochtechnisierte Armee einem relativ einfach bewaffneten, weiterlesen… →


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Grüner sorgt für Große Koalition in Düsseldorfs größtem Stadtbezirk

In Umland | Am 2 Juli 2014 | Von Gastautor

Dietmar Wolf (Grüne), Vize Susanne Garn (SPD), BV-Chef Walter Schmidt (CDU) von links nach rechts Foto: TextUnion, Günther A. Classen Lizenz: Copyright

Dietmar Wolf (Grüne), Vize Susanne Garn (SPD), BV-Chef Walter Schmidt (CDU) von links nach rechts
Foto: TextUnion, Günther A. Classen Lizenz: Copyright

Obwohl in der Landeshauptstadt Düsseldorf der bisherige CDU-Oberbürgermeister in einer Stichwahl haushoch von seinem Herausforderer Thomas Geisel (SPD) abserviert wurde, haben sich damit die bestehenden, extrem knappen Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat allenfalls noch verschärft. Von unsere Gastautor Günther A. Classen.

Um eine von allen Seiten ungeliebte „Große Koalition“ im Rat zu vermeiden, favorisierten CDU und Grüne nach der Kommunalwahl zunächst ein rot-schwarzes Bündnis. Nach der anschließenden OB-Stichwahl schrumpfte die gemeinsame Mehrheit auf nur noch eine Stimme zusammen, die zusätzlich mit einem sozialdemokratischen Oberbürgermeister an der Spitze mit Sicherheit wenig Bestand für die kommenden sechs Jahre haben dürfte. Also wurschtelt augenblicklich noch ohne absehbares Ergebnis an einer „Ampel“ aus SPD, Grünen und FDP herum.

In einigen von den zehn Stadtteilparlamenten kam es teils ebenfalls zu spektakulären Veränderungen, neben zwei Christdemokraten, die ihren eigenen Kandidaten nicht wählten und dadurch einen SPDler ermöglichten, jedoch allen voran bei der größten Bezirksvertretung 3, wo milieubedingt und in Uninähe die Linkspartei diesmal einen zweiten Sitz für sich verbuchen konnte, während die CDU dort einen an die SPD verlor. weiterlesen… →