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Der Ruhrpilot

NRW Verkehrsminister Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann
NRW Verkehrsminister Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann
NRW Verkehrsminister Michael Grosckek Foto: Land NRW / R. Sondermann

NRW Verkehrsminister Michael Grosckek (SPD) Foto: Land NRW / R. Sondermann

NRW: Minister Groschek greift Bürgerinitiativen an…Der Westen
NRW: 70 Jahre NRW – Nicht viel zu gratulieren…Bayernkurier
Debatte: Zwang zur Aufklärung…Jungle World
Debatte: Der Staat muss den Bürgern seine Loyalität zeigen…Welt
Debatte: Unter der türkischen Fahne…FAZ
Debatte: Die Islamdebatte ist primitiv…Cicero
Ruhrgebiet: ÖPNV-Hochzeit im Revier…Der Westen
Bochum: Bündnis gegen Rechts beklagt Polizeistrategie…Der Westen
Dortmund: Dickes Passagier-Minus am Flughafen…Der Westen
Duisburg: Viele Billiganbieter – die Kö in Duisburg sackt weiter ab…Der Westen
Essen: Hinz vermasselt Mandatsverzicht…Spiegel

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Burkas und Besoffene

Besoffener und Nijas-Trägerinnen. Besoffene: Foto: Jürgen Sindermann, Bundesarchiv, Nijabträgerinnen:  Foto: PaoloNapolitano  Beide: CC BY-SA 3.0
Besoffener und Nijas-Trägerinnen. Besoffene: Foto: Jürgen Sindermann, Bundesarchiv, Nijabträgerinnen: Foto: PaoloNapolitano Beide: CC BY-SA 3.0
Besoffener und Nijas-Trägerinnen. Besoffene: Foto: Jürgen Sindermann, Bundesarchiv, Nijabträgerinnen: Foto: PaoloNapolitano Beide: CC BY-SA 3.0

Besoffene und Nijab-Trägerinnen. Besoffene: Foto: Jürgen Sindermann, Bundesarchiv, Nijabträgerinnen: Foto: PaoloNapolitano Beide: CC BY-SA 3.0

Gleich ob Burkas oder Nijab – beides sehe ich nicht gerne auf der Straße. Aber im öffentlichen Raum gehören sie ebenso geduldet wie Besoffene. Und ebenso wie bei Besoffenen sollte es Räume geben, in denen sie nicht geduldet werden.

Nein, ich halte weder Burkas noch Hijabs für Zeichen einer offenen Gesellschaft. Ob in Deutschland, Frankreich, Afghanisten oder Saudi Arabien – diese Kleidungsstücke sind Zeichen einer zutiefst reaktionären und autoritären Meinung, die man wie andere Meinungen, wenn man sie überhöhen will, als Religion bezeichnen kann. Und wie bei anderen autoritäre Meinungen oder Ideologien würde ich mich freuen, wenn sie verschwinden würden. Ob ein Nijab freiwillig getragen wird oder nicht, ändert nichts daran, dass er ein Zeichen einer Weiterlesen

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Think inside the box und geh in sie hinein! Interview mit Julian Gerhard über sein Kunstprojekt „Lighthouse Square“

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Foto: Cristóbal Márquez

Julian Gerhard (ganz rechts im Bild), 32, hat kürzlich seinen Master in „Szenischer Forschung“ an der Ruhr-Universität abgeschlossen und war in Bochum zuletzt im Schauspielhaus mit seinem Konzept des Künstlerroulettes zu sehen. Am Sa, den 27.08.16 ab 16.30 Uhr möchte er nun auf dem Vorplatz des Rathauses in Bochum Passant*innen und Interessierten geflüchtete Menschen und deren Geschichten näher bringen. Dafür wurden eigens würfelförmige Häuschen angefertigt, die am kommenden Wochenende rund um eine Feuerstelle platziert werden. In den Würfeln ist immer nur Platz für genau zwei Menschen, nämlich für eine*n Geflüchtete*n und eine andere Person. Ob die etwa 20-minütige Zeit innerhalb der Box ausschließlich für die vorbereiteten, autobiographisch angelegten Performances, vielleicht aber auch für weiterführende Fragen, Gespräche oder was auch immer genutzt wird, steht den Beteiligten frei und bleibt offen.  Weiterlesen

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Öffentlichkeit: Lizenz zum flöten

Hipster sind hier nicht erwünscht Foto: Infrogmation Lizenz: GNU
Hipster sind hier nicht erwünscht Foto: Infrogmation Lizenz: GNU
Hipster sind hier nicht erwünscht Foto: Infrogmation Lizenz: GNU

Hipster sind hier nicht erwünscht Foto: Infrogmation Lizenz: GNU


Trinkverbote in Bahnhöfen und Kaufhäusern, Dauerpräsenz von Polizei und Sicherheitsdiensten sowie permanente Videoüberwachung schaden dem öffentlichen Leben. Von unserer Gastautorin Hannan Idais.

In einem Definitionsversuch beschreibt der Philosoph Martin Hartmann die Öffentlichkeit als einen „mehr oder weniger institutionalisierten und reglementierten Kommunikationsraum, der in liberalen Demokratien die Aufgabe der normativen Kontrolle politisch relevanter Entscheidungsträger hat und durch Herausbilden einer öffentlichen Meinung Einfluss gewinnt.“ 1 Für den öffentlichen Raum im Wortsinne sind in Deutschland zwei Tendenzen zu beobachten: Er ist zunehmend ein eher mehr (als weniger) institutionalisierter und reglementierter Kommunikationsraum und hat beim Herausbilden einer öffentlichen Meinung an Einfluss verloren. Anders als einst von Habermas erhofft, ist die Öffentlichkeit kaum noch ein Rahmen, in dem diskutierende Privatleute politisch fungieren können. 2 Weiterlesen

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NRW-Jubiläum: Merkels Humor

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Festakt 70 Jahre NRW
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Festakt 70 Jahre NRW
Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Festakt 70 Jahre NRW

Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Festakt 70 Jahre NRW Foto: Land NRW

An Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mag ich drei Dinge: Ihre Intelligenz, dass sie in kritischen Situationen ruhig bleibt und ihren Humor. Wer Merkel mehrmals live gesehen hat, erlebt eine oft ausgesprochen lustige Rednerin, nur dass ihr Humor leise ist und man manchmal etwas länger braucht, um ihn zu verstehen.  Kleines Beispiel gefällig?

Gestern war die Kanzlerin beim Festakt zum 70. Geburtstag des Landes NRW in Düsseldorf. Und wie bei solchen Anlässen üblich, hielt die Regierungschefin eine Rede und in der fiel ein Satz, der heute überall zitiert wird. NRW, sagte Merkel, sei „Ein starkes Stück Deutschland“. Das kann Zufall gewesen sein oder aber auch nicht, denn dieser Satz war in den 80er und 90er Jahren sehr bekannt in Deutschland. Er war der Slogan der großen Werbekampagne des Kommunalverbands Ruhr für das Ruhrgebiet, die unter Kommunikationsexperten bis heute bekannt ist, denn sie begründetet die moderne Stadt- und Regionalwerbung.

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Merkel setzt also NRW indirekt mit der ärmsten und wirtschaftliche erfolglosesten Region Westdeutschlands,dem Ruhrgebiet,  auf eine Stufe und bedient sich dafür eines Slogans aus einer Zeit, in der das Ruhrgebiet sich, im Gegensatz zu heute, noch nicht mit seinem Abstieg abgefunden hatte – ganz  so wie Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) ja heute auch so tut, als stünde dem Verliererland NRW unter ihrer Führung eine goldene Zukunft bevor.

OK, das kann alles sein, das muss nicht so sein. Aber allein dass der Slogan   „Ein starkes Stück Deutschland“ zumindest unter Kommunikationsexperten bis heute bekannt ist, spricht dafür, dass da etwas von dem berühmten Merkel-Humor in der Rede steckte. Und allein dass man der Kanzlerin so etwas zutraut, unterscheidet sie von fast allen anderen Politikern und Politikerinnen im Land.

 

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Der Ruhrpilot

Ruhrgebiet_Symbol_Ge

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Ruhrgebiet:
Zerstückelt, dauerpleite und hässlich…Welt
Debatte: Nur ein kleiner Anstoß…taz
Debatte: Der diskriminierte Mann…Spiegel
Debatte: Die Burka ist ein Leichentuch für Millionen Frauen…Welt
Debatte: Loyal bis auf den Pass?…FAZ
Bochum: Zu Hause droht die größte Gefahr…Der Westen
Dortmund: Land will keine Auffangklassen mehr…Der Westen
Duisburg: „Rheinorange“ glüht wieder in reinem Orange…RP Online
Duisburg: Strafbefehl gegen es Pro-NRW Mann Dominik Roeseler…RP Online
Essen: Hinz spendet an Pro Asyl, Friedensforum und Spatzennest…Der Westen

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‚Der letzte Zeitungsleser‘ – Eine Liebeserklärung an die gedruckte Zeitung

DSC07804 (617x800)Print stirbt! Wer die Gegenwart aktuell verfolgt, der kann es sehen. Jeden Tag! Die morgendliche Lokalzeitung auf dem Frühstückstisch ähnelt in vielen Fällen inzwischen mehr und mehr einer Ansammlung von belanglosen Pressemeldungen. Häufig extrem dünn, und eben kaum noch mit eigenem redaktionellen Inhalt. Viele der verbliebenen Inhalte kennt man dann auch schon vom Vortag so aus dem Internet. Braucht man das aktuell überhaupt noch?

Gründe zu finden für so etwas dann auch noch immer mehr Geld auszugeben fällt zunehmend immer schwerer. Auch mir. Und das will im konkreten Fall schon etwas heißen, denn ich habe ursprünglich selber mal Verlagskaufmann gelernt, und dann auch rund zehn Jahre für diverse Verlage im Bereich der Tageszeitungen gearbeitet.

Ich mochte diese Branche schon als Kind. Sie fazinierte mich immer schon. Letztendlich hat mich das dann auch dazu gebracht beruflich ‚irgendetwas mit Medien‘ machen zu wollen. Habe ich dann ja auch getan. Allerdings war der Start ausgerechnet im Bereich ‚Print‘ (Anfang der 1990er-Jahre) damals wohl, im Nachhinein betrachtet, nicht die allerschlaueste Wahl.

Trotzdem mag ich gedruckte Erzeugnisse grundsätzlich auch heute noch immer sehr gerne. Ein Buch oder eine Zeitung wirklich in der Hand zu halten hat irgendwie etwas vergleichsweise Gemütliches, etwas Praktisches, aber inzwischen halt auch etwas Nostalgisches an sich.

Und so hat mich dann auch das jüngst erschienene Büchlein ‚Der letzte Zeitungsleser‘ direkt angesprochen. Autor Michael Angele ist auch ein großer ‚Zeitungsfan‘. Sogar noch bis heute. Und an seiner Begeisterung für diese sterbende Darreichungsform für Nachrichten und Meinungen lässt er die Leser seines Buches nun teilhaben. Das hat etwas Nostalgisches, etwa Rührendes an sich. Irgendwie schön! Weiterlesen

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70 Jahre NRW: „Wünsche deinen Freunden alles Gute zum Geburtstag!“

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NRW feiert Geburtstag Foto: Land NRW


Fast jeden Tag erinnert mich Facebook daran, anderen Menschen zum Geburtstag zu gratulieren und fast immer tue ich das dann auch. Ich mag diese Funktion. NRW wurde mir heute nicht vorgeschlagen. Ob es daran liegt, dass ich dieses „NRW“ nie zu meine Freunden hinzugefügt habe?

Obwohl ich, mit eine fünfjährigen Unterbrechung, die ich in Frankfurt wohnte, mein ganzes Leben in Nordrhein-Westfalen verbrachte, habe ich nie irgendeine Beziehung zu diesem Land aufbauen können. Das hat nichts damit zu tun, das dieses Land „künstlich“ ist, das sind all diese Weiterlesen

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Burbach: You can fool some people sometimes…

Das Protokoll der Bezierksregierung Arnsberg liegt den Ruhrbaronen vor. Foto: Jana Klein
Das Protokoll der Bezierksregierung Arnsberg liegt den Ruhrbaronen vor. Foto: Jana Klein
Das Protokoll der Bezierksregierung Arnsberg liegt den Ruhrbaronen vor. Foto: Jana Klein

Das Protokoll der Bezierksregierung Arnsberg liegt den Ruhrbaronen vor. Foto: Jana Klein

 

… but you can’t fool all the people all the time. Im zweiten Burbach-Skandal zeigt die Bezirksregierung Arnsberg mit dem Finger auf das Sicherheitsunternehmen BEWA und den Betreiber DRK. Dabei hat sie bislang selber eine eher unrühmliche Rolle gespielt, was sich nun erneut in einem Aussagenprotokoll mit in den Mund gelegten falschen Behauptungen spiegelt.

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