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Rock im Revier zieht nach Dortmund

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Drei tolle Rock-Tage in Dortmund!

Die Künstler von Rock im Revier ziehen in die Westfalenhalle nach Dortmund

Soeben erreichte uns die Pressemeldung, dass das diesjährige DEAG Festival „Rock im Revier“, vom 26. bis 28. Mai 2016, das im letzten Jahr noch von der Veltins Arena auf die Trabrennbahn in Gelsenkirchen verlegt wurde, nun in den Westfalenhallen in Dortmund stattfinden wird.

Begründung seitens der Veranstalter ( DEAG Deutsche Entertainment AG Wizard Promotions Konzertagentur GmbH und www.handwerker-promotion.de)

Umfangreiche Tests der beauftragten Spezialisten sowie Gespräche mit Anwohnern haben ergeben: Die von den Fans, der Produktion und auch von den Bands gewünschte Lautstärke bei den geplanten Live-Konzerten auf der Trabrennbahn in Gelsenkirchen ist nicht genehmigungsfähig. Die DEAG hat sich zum Umzug in die Westfalenhalle entschlossen, da die Konzerte dort in der Lautstärke stattfinden können, die für Rock sein muss!

Daher zieht das gesamte Line-Up des Festivals Rock im Revier (26. – 28. Mai) nach Dortmund in die Westfalenhalle um. Die für Rock im Revier gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit. Der Vorverkauf für die Restkarten der Konzerte in der Westfalenhalle, die an denselben Terminen stattfinden, beginnt am Donnerstag, den 11.2., um 9 Uhr.

Der Vorverkauf für Rock im Revier wird von Donnerstag, 4.2., bis Donnerstag, 11.2. um 9 Uhr ruhen, um die verbleibenden Kapazitäten der restlichen Tickets für die Westfalenhalle zu sondieren. Ab Donnerstag, 11.2., um 9 Uhr gibt es auch Tagestickets für Donnerstag für 59,50€, für Freitag für 79,50€ und für Samstag für 69,50€ sowie weiterhin auch das 3-Tages-Ticket inkl. aller Gebühren für 125€ auf www.myticket.de und www.ticketmaster.de. 

Die Vorfreude sollte von dem Standortwechsel nicht geschmälert werden, denn alle Künstler kommen mit! Das hochkarätige Konzert-Line-up um die Heavy Metal-Großmeister Iron Maiden, Slayer und Nightwish wird außerdem um drei ausgewählte Acts erweitert: Die finnischen Cello-Rocker Apocalyptica, die seit mehr als zwei Dekaden für Aufsehen sorgen, weil sie harten Metal auf klassischen Celli spielen, Suicidal Tendencies, die bereitsseit Anfang der Achtziger Brücken zwischen Hardcore-Punk und Metal schlagen, sowie die Radiorocker Prime Circle aus Südafrika. Außerdem dürfen sich die Fans weiterhin auf die Nummer-Eins-Bands Nightwish, Slayer, In Extremo freuen sowie auf weitere Acts wie Sabaton, Mando Diao, Powerwolf, Anthrax, Ghost, Tremonti, Gojira, The Wild Lies und The Raven Age.

Ich berichtete euch hier schon darüber !

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Sebel im Interview: „…keine Menschenseele…und der Himmel…der ist grau!“

Sebel single-coverMultitalent Sebastian Niehoff, alias ‚Sebel‘, ist ein klassisches Kind des Ruhrgebiets.  Ursprünglich aus Wanne-Eickel stammend, zog es ihn vor einigen Jahren nach Recklinghausen. Dort wohnt er aktuell in einer kunterbunten WG direkt über der dortigen Diskothek ‚Moondock‘. Der ambitionierte Musiker betätigt sich übrigens seit Jahren schon quasi ’nebenbei‘ auch noch als Fotograf und Filmemacher.

Für Mitte Februar 2016 hat ‚Sebel‘ aber nun ganz aktuell eine neue Single angekündigt.  Im Ruhrbarone-Interview wirft der Wahl-Recklinghäuser mit uns heute zudem einen kurzen Ausblick auf seine ganz persönlichen Pläne für das Jahr 2016, und es gibt von ihm auch eine kurze Einschätzung zur derzeitigen Lage im ‚Pott‘.

Ruhrbarone: Hallo Sebel! In wenigen Tagen erscheint also Deine neue Single `Nicht tot‘. Erzähl uns doch bitte einmal kurz etwas darüber. Was verbindest Du mit diesem Song?

Sebel: Vor ein paar Jahren sagte mal ein einflussreicher Mensch aus der Musikbranche zu mir: „Sebel…einen Song wie HEIMAT schreibt mal nur 1x in seinem Leben“. Ich liebe diesen Song, klar, und ich spiele ihn auch sehr, sehr gerne, doch ich konnte diese Aussage von Anfang an nie richtig nachvollziehen, weil ich persönlich (vielleicht sehen es andere anders) nie das Gefühl hatte mit „Heimat“ einen richtig großen Song geschrieben zu haben.
Mit „Nicht Tot“ hatte und habe ich dieses Gefühl endlich. Weiterlesen

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Dritte Altstadtkonferenz in Recklinghausen – oder der ruinöse Wettkampf der Ruhr-Citys

Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt

Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt


Nein, die Innenstadt von Recklinghausen ist für Ruhrgebietsverhältnisse zwar klein, aber nicht hässlich. Es gibt die üblichen Bausünden der 70ger und 80ger Jahre, denen ein Teil des historischen Baubestandes geopfert wurde, aber es gibt eben auch immer noch die Altstadt in ihrem typischen, kleinteiligen Maßstab, mit den entsprechenden Gassen und Plätzen, die man, wie im neusten Werbeclaim der Stadt, mit Recht als „Gute Stube“ bezeichnen kann.

Keine Frage, das neue Citypalais sprengt zwar diesen Maßstab, kann aber im Rahmen der sonst üblichen Mall-Architektur und im Verhältnis zu anderen Großgebäuden in der Recklinghauser Einkaufszone als ästhetischer Gewinn betrachtet werden. Städtebaulich angepasst oder nicht, was die gastronomische, einzelhändlerische und fachmarktliche Nutzung dieses Gebäudekomplexes betrifft, ist das Palais, wie alle Malls, aber auch eine wettbewerbliche Kampfansage an die restliche Innenstadt. Weiterlesen

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Ode an Eisenpimmel

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Eisenpimmel, die allzu gern in die Asi-Ecke abgeschobene Punk-Schlager-Modern-Indie-Rockband aus Duisburg, hat sich mit Konsequenz, Durchhaltevermögen und dem Einsatz Hektolitern Bier zu einer Institution in der Subkulturszene im Ruhrgebiet entwickelt. Doch obacht: Wer die Texte von Bärbel Rotzky und Siggi Katlewski vom Mief der Eckkneipe befreit, erkennt hinter der angeprollten Fassade viele kleine und große Wahrheiten über das Leben, Moral sowie die diversen Problemchen im Zusammenhang mit Fernsehen, Bier und dem anderen Geschlechtsteil.

Auf ihrer neuen Platte „Viva La Nix. Der Untergang des monetären Wirtschaftssystems (aus Sicht eines Girokontos)“ widmen sich Eisenpimmel über eine Spielzeit von 104 Minuten verteilt auf drei Vinyl bzw. zwei CDs dem Thema des globalen Wirtschaftssystems. Ein Must-Have für stille Analytiker der Volkswirtschaft sowie Fans der Subkultur im Ruhrgebiet oder der deutschen Oper. Weiterlesen

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Der neue Sprecher der Essener Bürgerwehr ist auch nicht besser als der alte

Heiko Scheidereiter, Sprecher von „Wir für Essen“ bei Google+

Beim Rosenmontagszug will die Essener Bürgerwehr, die sich mittlerweile betont harmlos „Wir für Essen“ nennt, erstmals öffentlich aufmarschieren. Als Sprecher der Bande trat anfangs Pierre Müller aus Essen-Kettwig in Erscheinung. Müller ist ehemaliges Mitglied der Neonazi-Band Oidoxie, deren Texte unter anderem „Ruhm und Ehre der deutschen Wehrmacht“ fordern (Ruhrbarone berichtete).

Nunmehr gibt der Stoppenberger Heiko Scheidereiter den Gruppensprecher. Schon eine oberflächliche Internetrecherche zeigt, dass auch er keine Berührungsängste mit Neonazis hat. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Kraft sieht sich als eine Gute Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Ralph Sondermann Lizenz: Copyright

Kraft sieht sich als eine Gute Foto: Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen / Ralph Sondermann Lizenz: Copyright


NRW: 
Hannelore Kraft – Landesmutter a.D….RP Online
NRW: Lindner zeigt wie Politiker der AfD die Leviten lesen sollten…Stern
NRW: Altweiberfastnacht, ein Schreiben und der politische Schaden…Welt
Debatte: Bargeld statt Kontrolle…FAZ
Debatte: Bargeld kann man nicht überwachen…Spiegel
Debatte: „Die islamische Welt lebt in völliger Sünde“…Welt
Debatte: Hat Petry ihren Zenit überschritten?…Post von Horn
Debatte: AfD – Unsere Grünen von rechts…Spiegel
Ruhrgebiet: Wie sicher wird der Karneval…Bild
Bochum: Verdi fühlt sich stark für Kampf um höhere Löhne…Der Westen
Dortmund: KIZ gibt Open-Air-Konzert im Westfalenpark…Der Westen
Duisburg: Labor Genekam ist dem Zika-Virus auf der Spur…Der Westen
Essen: Mehr Sicherheit auch durch Videoüberwachung…Der Westen

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Dirk große Schlarmann über Schalke: „Da wo so viel Rauch aufsteigt, da muss es auch brennen“

Foto(s): Dirk große Schlarmann

Foto(s): Dirk große Schlarmann

Dirk große Schlarmann ist zahlreichen Schalke-Fans als Gelsenkirchener Institution natürlich bereits seit Jahren ein Begriff. Der 36-Jährige berichtet regelmäßig und live vor Ort vom Geschehen rund um die Königsblauen für den Sportnachrichtensender ‚Sky Sport News HD‘.

Uns stand der Schalke-Insider nun ausführlich Rede und Antwort. Im exklusiven Interview mit Robin Patzwaldt verriet er uns jede Menge interessante Details. Dabei ging es natürlich nicht nur um die aktuelle Situation beim FC Schalke 04, sondern auch um das Ruhrgebiet im Allgemeinen, die Entwicklungen im Sportjournalismus, die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich, aber auch sein Verhältnis zum BVB. Aber lest doch einfach selbst:

Ruhrbarone: Hallo Dirk! Schön, dass Du Dir kurz Zeit für uns nimmst! Man kennt Dich sicherlich mehrheitlich als Schalke-Reporter von Sky Sport News HD. Wie ich gelesen habe, hast Du zuvor aber auch schon jahrelang Lokalradio hier bei uns im Revier gemacht. Kannst Du uns vielleicht mal kurz deinen beruflichen Werdegang schildern? Wie bist Du zum Schalke-Insider von heute geworden?

Dirk große Schlarmann: Puh, wo fange ich denn da am besten an? Grob gesagt bin ich seit gut 15 Jahren in der Medienwelt unterwegs. Dabei war ich lange Zeit beim Radio hier im Revier, auch während meines Studiums. In der Zeit habe ich quasi mehr und mehr „Tuchfühlung“ aufgenommen – zunächst als Sportreporter, später dann auch als Live-Kommentator. Zwischendurch habe ich mir dann noch nebenher etwas dazu verdient als Security im Ruhrstadion, Moderator auf Fanfesten und sogar einmal als Stadionsprecher in der Arena (Raúl hat damals drei Tore gegen den FC geschossen. Von dem Torjubel bin ich heute noch heiser 😉 ). Weiterlesen

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Herzlichen Glückwunsch – Ein Jahr Prinzessinnenreporter!

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Vor einem Jahr startete eines der schönsten Blogs der vergangenen Jahre: Die Prinzessinnenreporter. Als ironische Reaktion auf die ein wenig schnöseligen Krautreporter, die etwas forsch angetreten waren, um den angeblich kaputten Online-Journalismus zu retten, starteten damals Elke Wittich, Ramona Ambs, Leo Fischer, Marit Hofmann und
Svenna Triebler.

Heute spricht kaum noch  jemand von den Krautreportern. Aber die Prinzessinnenreporter haben nicht nur mit zahlreichen Tadeln und Dekreten ihre Leser gewonnen. Ihr Artikel „Silvester in Köln – einige Anmerkungen“ kritisierte die allzu schnelle und oft nicht gut recherchierte Berichterstattung vieler Medien. Aber auch Berichte über Angriffe auf Journalisten als Vertreter einer angeblichen Lügenpresse, Journalistenfragebögen und die Tanzvideos von Marit Hofmann haben pinke Zeichen gesetzt. Prinzessinnenreporter sind ein Beispiel für intelligenten Medienjournalismus. Man muss sie einfach lieb haben, die Prinzessinnenreporter. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

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