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‚World of Malls‘: Ein Überblick zur Entstehung und Entwicklung von Malls

Das CentrO in Oberhausen. Foto: © Thomas Mayer

Das CentrO in Oberhausen. Foto: © Thomas Mayer

Bei einem so klassischen ‚Ruhrbarone-Thema‘ wird man natürlich sofort stutzig, wenn eine Neuerscheinung aus diesem Bereich auf den Buchmarkt kommt. Und daher darf eine kurze Vorstellung von ‚World of Malls‘ in dieser Woche hier im Blog natürlich auch nicht fehlen.

World of Malls Cover (460x600)Es ist sicher eines der heißdiskutiertesten Themen der vergangenen Jahre hier: Werden sich die im Ruhrgebiet zuletzt neu errichteten Einkaufzentren, wie etwa das ‚Palais Vest‘ in Recklinghausen, am Ende positiv oder negativ auf die Stadtentwicklung auswirken. Werden sie zur Wohltat, oder doch eher zum ‚Citykiller‘ mutieren?

Die neue Hatje-Cantz-Publikation ‚World of Malls. Architekturen des Konsums‘ widmet sich genau diesem kontroversen Thema. Das Werk behandelt die Entstehung sowie Entwicklung von Einkaufszentren und stellt gleichzeitig architektonische sowie gesellschaftspolitische Aspekte in den Fokus, anhand von zahlreiche Fallstudien und Essays von Stadtplanern, Ökonomen sowie Architekturhistorikern. Spannend! Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: swiss-image.ch/Photo by E.T. Studhalter Lizenz: CC BY-SA 2.0
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Debatte:
„Das ganze Land gehört uns – Allahu akbar“…Welt
NRW: „Ich will keine Mauer um mich bauen“…General Anzeiger
Debatte: Frisuren zur Abwehr von Säbelangriffen…Jungle World
Debatte: Mythos Energieeffizienz…Novo Argumente
Debatte: Die EU am Scheideweg…FAZ
Bochum: Kassierer krönen das Festival…Der Westen
Dortmund: Darum werden abends mehr Schwarzfahrer erwischt…Der Westen
Duisburg: Bahnhof bekommt wohl Deutschlands schönste Bahnsteighalle…Der Westen
Essen: Klinikraum im Kunstverein Ruhr…Der Westen
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„Ein Leben ohne Eishockey wäre für mich nicht vorstellbar.“

Artem Klein, hier noch im Trikot der Essener Moskitos, in der kommenden Saison aber am Herner Gysenberg aktiv. (Foto: Artem Klein)

Artem Klein, hier noch im Trikot der Essener Moskitos, in der kommenden Saison aber am Herner Gysenberg aktiv. (Foto: Artem Klein)

Die Eishockeysaison steht vor der Türe, auch für die Ruhrgebietsvereine aus Duisburg, Essen, Herne und Dortmund. Für die Ruhrbarone sprach Simon Ilger mit Artem Klein, in der kommenden Saison für den Herner EV auf dem Eis, über seine bisherige Karriere, das deutsche Eishockey und die anstehende Spielzeit. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann und Hannelore Kraft Foto/Lizenz: Bild
Copyright: Peter-Paul Weiler, berlin-event-foto.de
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NRW:
„Ich will keine Mauer um mich bauen“…General Anzeiger
NRW: Gamescom wird noch größer und noch internationaler…Welt
Debatte: Alles Demokraten…Jungle World
Debatte: Warum der Putsch scheiterte..FAZ
Debatte: Erdogan ist gestärkt, die Demokratie geschwächt…Welt
Debatte: Neustart oder Diktatur…NZZ
Ruhrgebiet: „Mitarbeiter von RWE fürchten um ihr Leben“…FAZ
Bochum: Verkaufsoffene Sonntage in Bochum stehen auf der Kippe…Der Westen
Dortmund: So war die Geburtstagsparty im Rekorder…Der Westen
Duisburg: Hacker-Angriff auf Online-Shop von Köpi-Brauerei…Der Westen
Essen: AfD-Mitglied Reil darf vorerst den AWO-Sozialbus weiterfahren…Der Westen
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Zwei Präsidentenbilder und (k)ein Putsch in der Türkei

Screenshot: CCN Türkei
Screenshot: CCN Türkei
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Screenshot: CNN Türkei

In der Nacht vom Freitag auf den heutigen Samstag gab es in der Türkei einen Putschversuch von Militärs gegen die Regierung der AKP. In Deutschland -auch im Ruhrgebiet- gingen tausende türkische Erdogan-Fans gegen die Militärs auf die Straße. Eine Rekonstruktion der bisherigen Ereignisse und ein Kommentar.

Gegen 21:30 Uhr am Freitagabend mehrten sich in sozialen Medien die Meldungen, dass etwas „Seltsames“ in der Türkei vor sich ginge. Mit Panzern fuhr Militär an den Istanbuler Brücken auf. Kampjets kreisten im Tiefflug über Ankara. Soldaten besetzten wichtige Plätze der Stadt und umstellten Gebäude der AKP. Gerüchte über eine „Anti-Terror-Operation“ oder einen Putsch machten die Runde. Soldaten auf der Straße erklärten Passanten, sie hätten die Macht im Land übernommen.

Einen Putschversuch in der Türkei hat es zuletzt 1997 gegeben. Damals hatte man die Regierung des Milli-Görüs Vordenkers Necmettin Erbakan mit einem „sanften Putsch“  zur Aufgabe gezwungen.

Putschisten besetzen staatliches Fernsehen

Der türkische Ministerpräsident Yildirim erklärte, dass man es mit einer „unkoordinierten Militäraktion“ zu tun habe. Man sei zuversichtlich, die Lage in den Griff zu bekommen. Das wirkte erstmal nicht so. Putschistische Militärs besetzten das Staatsfernsehen TRT. Eine Nachrichtensprecherin las eine Erklärung der Putschisten vor. Sie kündigten an, einen „Friedensrat“ einsetzen, um die Demokratie in der Türkei wiederherzustellen.

Erdogan meldet sich per Skype

Später trat Staatspräsident Erdogan im Sender „CNNTürk“ auf. Erdogan meldete sich per Videoanruf und wurde von der Moderatorin mit einem Smartphone in die Kamera gehalten. Erdogan hatte zwei Botschaften:

  1. Die Putschisten seien eine kleine Gruppe von Militärs, die der Gülen Bewegung nahe ständen.
  2. Außerdem sollten Erdogans Anhänger auf die Straßen gehen und sich den Soldaten in den Weg stellen. In Istanbul solle man zum Atatürk Airport kommen. Dort würde er später landen.

Erdogans Privatjet auf dem Weg nach Deutschland?

Zeitgleich gab es zahlreiche Gerüchte um Erdogans Verbleib: Während des Skype-Interviews sei er längst auf dem Weg ins Exil geweseb. Deutschland habe ihm aber politisches Asyl versagt. Die Gerüchte erwiesen sich als unwahr. Weiterlesen

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demo_putsch_du

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NRW: Nach Putschversuch gehen Tausende auf die Straße…Der Westen
Debatte: Putschversuch ohne Rückhalt…FAZ
Debatte: Erdogan droht nach Putsch noch kompromissloser zu werden…Welt
NRW: 60 IS-Rückkehrer unter Beobachtung…Express
NRW: ISIS-Übersetzer festgenommen….Bild
Debatte: Der Feind, den viele lieben…Jungle World
Debatte: Süßigkeiten-Bashing ohne jede Grundlage…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Christian Wulff wird Gastdozent…Bild
Ruhrgebiet: Mehr als Kohle, Stahl und Bier…Weser Kurier
Bochum: Polizei sichert Straßen zu Bochum Total…Der Westen
Dortmund: „Urlaub opfern“ um Amtsgänge zu erledigen…Der Westen
Duisburg: 3000 demonstrieren in der Nacht gegen Putschversuch…Der Westen

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Skandal um Burbacher Flüchtlingsheim: ziehen Rechte und Rocker die Strippen?

burbach3Der Skandal um das Burbacher Flüchtlingsheim scheint sich auszuweiten. Mitarbeitern des DRK und der Security-Firma waren systematische sexuelle Übergriffe auf Frauen vorgeworfen worden. Neue Recherchen zeigen, dass hinter den Angeschuldigten ein rechtes Netzwerk aus Rockern steht.

Likes bei der NPD und rechten Verschwörungsseiten, Putin- und Russlandkitsch, ein einschlägiger Motorradclub – wer sich durch die Online-Profile von Mitarbeitern der BEWA-Securitiy aus Siegen klickt, gerät schnell in einen Sumpf aus rechtsradikalem Gedankengut, ultramaskulinem Gepose und Bezügen zum Rocker-Milieu. Die Sicherheitsfirma, die in mehreren Flüchtlingsheimen Aufträge hält, gleitet nun erneut ins Schlaglicht. Gegen Mitarbeiter der Firma wird seit Anfang Juni ermittelt, weil der Verdacht im Raum steht, dass sie Frauen in einem Flüchtlingsheim in Burbach systematisch sexuell ausgebeutet haben könnten, in einem Fall geht es um eine Entführung mithilfe von K.O.-Tropfen. Außerdem war zutage getreten, dass die Heimleitung, die das Deutsche Rote Kreuz 2014 vom Skandalbetreiber European Homecare übernommen hatte, mit ehemaligen BEWA-Mitarbeitern aus einem Nachbarheim besetzt ist. Diese Rotationspraxis scheint keine Ausnahme zu sein. Weiterlesen

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Nach Nizza: Feiert auf Bochum Total!

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Wieder ein Anschlag. Diesmal Nizza und bis jetzt sind es 84 Tote. Der französische Präsident François Hollande geht von einem islamistischen Hintergrund aus und tatsächlich passt der Anschlag ins Bild: Mit Autos wurden in den vergangenen Monaten viele Menschen zum Beispiel in Israel von Islamisten angegriffen.

Natürlich sollte der Westen auf die Angriffe mit militärische Härte reagieren, sollten endlich die Lies!-Stände verboten werden und Moscheen geschlossen werden, die Hasspredigern eine Bühne geben. Ich hab das schon oft geschrieben.

Aber was zumindest unsere Leser und Leserinnen im Ruhrgebiet machen können ist an diesem Wochenende zu feiern. Geht zu Bochum Total. Trinkt, raucht, feiert, flirtet, verliebt Euch. Macht alles, was Islamisten hassen. Zeigt, dass ihr keine Angst habt. Zeigt, dass unser Wille selbst zu bestimmen wie wir leben stärker ist als ihr Wahn. Und drückt allen die Daumen, die militärisch und  mit polizeilichen Mitteln gegen die Islamisten kämpfen.

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