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Duisburg: Bitteres Scheitern in der Relegation – Das war es dann in ‚Liga 2‘ für den MSV!

Foto: MSV Duisburg

Mannschaftsfoto 2015/16. Foto: MSV Duisburg

Seien wir mal ganz ehrlich, viele Spiele des MSV Duisburg in dieser Saison waren eher unansehnlich und nur schwer über die volle Distanz erträglich. Fast die gesamte Saison über lag der Club folgerichtig dann auch auf einem direkten Abstiegsplatz. Lediglich an den letzten Spieltagen schaffte man es zumindest auf den 16., den sogenannten Relegationsplatz. Dies war die verdiente Belohnung einer nicht enden wollenden Bemühung der Mannschaft. Mit einer deutlich sichtbaren Steigerung zum Ende der Saison hin, wohl auch durch den Trainerwechsel mit eingeleitet, verdienten sich die ‚Zebras‘ die Chance in den beiden Relegationsspielen gegen den drittplatzierten der 3. Liga ihre Ligatauglichkeit auf den letzten Drücker quasi doch noch zu beweisen.

Doch das ging nun am Ende dann doch gründlich schief. Nach der wirklich schwachen Leitung bei enttäuschenden 0:2 bei den Würzburger Kickers am vergangenen Freitag, wäre heute ein deutlicher Sieg  gegen die zuletzt defensivstarken Franken erforderlich gewesen. Kein unmögliches, doch ein zumindest sehr ambitioniertes Unterfangen.

Der äußere Rahmen stimmte dabei. Rund 30.000 Fußballfreunde hatten sich im ‚Wedaustadion‘ versammelt, hatten, bis auf die Fraktion der Gästefans, die Hoffnung auf ein sportliches ‚Überleben‘ der Relegation vor dem Spiel am Abend noch nicht aufgegeben. Weiterlesen

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Kuratoren außer Rand und Band

Alles so schön bunt hier - Die Szenografie der Ausstellung Rock & Pop im Pott. Foto: Rachma Ayu Kasselmann
Alles so schön bunt hier - Die Szenografie der Ausstellung Rock & Pop im Pott. Foto: Rachma Ayu Kasselmann

R&P im Pott soundraumDie Entstehung und historische Entwicklung der Rock- und Popmusik im Siedlungsverband Ruhrkohlebezirk (SVR) seit dem Jahr 1956 bis in die Gegenwart, dargestellt an über Eintausend ausgestellten  Exponaten wie bebilderten Schallplattenhüllen, elektronisch verstärkten Musikinstrumenten und dekorativen Großdrucken veranstaltet vom Ruhr Museum auf dem UNESCO Welterbe Zollverein in der Ruhrmetropole Essen im Jahr 2016 anno domini Jesu Christi. Weiterlesen

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Liebes Duisburg, lieber MSV,

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egal, wie das Spiel nachher ausgeht, eines steht mal fest: Trotteligste Fußballstadt beziehungsweise trotteligster Fußballverein der Welt könnt Ihr immerhin nicht werden.

Denn dazu müsstet Ihr:

1. In einem Anfall von Größenwahn eine moderne Multifunktionsarena bauen, deren einzige Funktion das Veranstalten von Fußballspielen ist,

2. was, genau, bedeutet, dass dort außer Fußball nix stattfinden kann, kein Konzert, kein irgendwas, nur Fußball.

3. Anschließend, also in der Saison, in der die moderne Arena feierlich eröffnet wurde (mit einer krachenden Heim-Niederlage gegen St. Pauli,. übrigens, was nun wirklich nicht jeder schafft), müsste der Fußballverein dann aber auch gleich wieder absteigen. Weiterlesen

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Relegation: Wenn Not gegen pures Elend siegt – Frankfurt bleibt, Nürnberg frustriert!

Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch

Fußball in Nürnberg. Foto: Daniel Jentsch

Gemessen an der sportlichen Bedeutung waren die Relegationsspiele zwischen dem Zweitligadritten, dem 1. FC Nürnberg, und dem Drittletzten des Oberhauses, der Frankfurter Eintracht, am Ende eine einzige Enttäuschung. Beide Teams offenbarten in den 180 Minuten ihres Kräftemessens in Hin- und Rückspiel, warum sie eigentlich nicht zu den 18 besten Fußballteams des Landes gehören dürften.

Dass die Frankfurter Eintracht es nun trotzdem weiterhin tut, das verdanken die Hessen dabei aber eben nicht der eigenen Stärke, sondern vielmehr der Schwäche der Franken.  Wenn ein Team sich in zwei kompletten Spielen eigentlich keine einzige eigene Torchance erarbeitet, dann kann es kaum begründet den Anspruch vertreten aufsteigen zu wollen. Und daher ist es gut und richtig, dass der 1. FC Nürnberg nicht aufgestiegen ist. Es wäre anderenfalls ein Aberwitz der jüngeren Sportgeschichte gewesen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Nazi-Demonstration in Dortmund

Nazi-Demonstration in Dortmund


Dortmund: 
Bis zu 1000 Neonazis werden erwartet…Der Westen
NRW: Wohnungseinbrüchen – CSU-Mann gibt der SPD die Schuld…Huffpo
NRW: Der Wolf ist zurück…RP Online
NRW: Die Poesie des Verfalls…Ruhr Nachrichten
Debatte: Unbedingt die Kommentare lesen…FAZ
Debatte: Eure Selbstgefälligkeit führt Europa in den Abgrund…Huffpo
Debatte: Mit einem blauen Auge davongekommen…NZZ
Debatte: Jetzt zu beschwichtigen, ist gefährlich…Cicero
Debatte: Diese zwei Fragen muss man jedem Wutbürger stellen…Welt
Debatte: Die unerzählte Geschichte der Pariser Attentate…Achse des Guten
Ruhrgebiet: In die Unis investieren…Der Westen
Ruhrgebiet: Der Mann für Schläger, Vergewaltiger und Mörder…Welt
Ruhrgebiet: Gladbecker Geiseldrama wird verfilmt…Bild
Bochum: Rap gegen Zwangsverheiratung…Bo Alternativ
Bochum: Anschlag auf Bezirksbürgermeister…Der Westen
Duisburg: RuhrFutur setzt auf Integration durch starke Teams…Der Westen
Essen: Polizei räumt Fehler nach Anschlag auf Sikh-Tempel ein…Der Westen

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Warum zieht es Jugendliche in den Dschihad?

Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg
Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg
Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg

Ahmad Mansour Foto: Heike Steinweg

Warum zieht es Jugendliche in den Dschihad? Wird eine ultrakonservative Auslegung der Religion gerade bei Jugendlichen attraktiv? Und was kann man gegen religiösen Extremismus tun? Fragen wie diese erörtert der Psychologe und Bestsellerautor Ahmad Mansour am Freitag, 27. Mai, 19 Uhr bei der zweiten Veranstaltung aus der Reihe „Talk im DKH“. Unter dem Titel „Generation Allah – Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen“ geht es im Dietrich-Keuning-Haus (Leopoldstr. 50-58) unter der Moderation von Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani um Radikalisierungstendenzen in einigen muslimischen Jugendszenen. Der Eintritt ist frei. Ahmad Mansour ist Direktor der European Foundation for Democracy und engagiert sich in verschiedenen Projekten der Prävention und Deradikalisierung. Als arabisch-israelischer Jugendlicher war er selbst radikaler Islamist. Er spricht über seine Erfahrungen auf beiden Seiten.

Anmeldungen sind erwünscht unter www.talk-im- dkh.dortmund.de.

 

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Gelsenkirchen: ‚Schalke erleben‘ – Ein Reiseführer, wohl auch wie geschaffen für Christian Heidel

Unser heutiger Sport-Buch-Tipp könnte auch speziell für Schalkes Neu-Manager Christian Heidel gedacht sein. Ist er aber natürlich nicht. Obwohl, passen würde es prima, stellt das Büchlein in kompakter Form doch die wichtigsten Orte und Sehenswürdigkeiten in Gelsenkirchen vor, die den Leser auf den Pfaden der Clubhistorie des FC Schalke 04 wandern lassen, ihn mit den wichtigsten Orten und Ereignissen vertraut machen.

Eine perfekte Wahl also, für alle Neu-Schalker und solche die es vielleicht bald werden wollen.

Und auch wenn jedem natürlich klar sein dürfte, dass Gelsenkirchen wohl nicht die schönste Stadt der Welt, wohl nicht einmal die schönste im Revier ist, wird dem Leser verdeutlicht, dass es auch hier viel Sehenswertes zu entdecken gibt, rund um den Gelsenkirchener Ortsteil Schalke.

Denn „Auf Schalke“ gingen Fußball und Industrie über Jahrzehnte eine besonders enge Verbindung ein, die so wohl nicht nur einzigartig war, sondern eben auch eine Menge Geschichten geschrieben hat. Weiterlesen

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