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“Ich rede nicht von dem Antisemiten”

imageDer heutige Kongress gegen die jüngsten antisemitischen Ausbrüche in der Alten Synagoge Essen bekam Besuch von einigen Mitgliedern der Linksfraktion Essen, darunter Gabriele Giesecke, die im Stadtrat “soziale und solidarische Akzente” zu setzen versucht. Im Laufe des Abends wurden von diesen Personen Aussagen getätigt mit denen sie dem politischen Stil der LINKEN NRW alle Ehre machen.

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[Bilderrätsel Revival Nummer 26]

Einen wunderschönen guten Morgen!

Das letzte Bilderrätsel wurde ausführlichst erraten :)

paule t.Ich würde sagen, nicht der Klingeltaster, sondern die Türsprechanlange in einer Wohnung. Wahrscheinlich der Taster fürs Sprechen, rechts könnte der eingehängte Hörer sein, darunter der zweite Taster fürs Türöffnen.
Somit können wir das Wochenende mit einem neuen beginnen:bilderrätsel_michalak
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Der Ruhrpilot

Mike Groschek

Mike Groschek

NRW: Kein zusätzliches Geld für Bus und Bahn…WDR
NRW: CDU-Vize Laschet lehnt Entlastung der Bürger ab…Welt
NRW: Rechtsextreme Aktionen gegen Asylbewerber nehmen zu…RP Online
Ruhrgebiet: Die Immobilienpreise verfallen…Der Westen
Bochum: SPD muss auf Oberbürgermeisterin Scholz warten…Der Westen
Dortmund: Germanwings streicht Flüge nach Istanbul…Der Westen
Duisburg: Scharfe Kritik an Plänen von Rot-Rot-Grün…RP Online
Essen: …ist Politiker Martin Sonneborn „zu hässlich“…Der Westen
Essen: „Ich bin der SPD nah und lebe ihre Werte“…Der Westen

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HoGeSa Demo: Nach Landtagsdebatte appeliert CDU an Innenminister Ralf Jäger zurückzutreten

HoGeSa-Hooligan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann

HoGeSa-Hoologan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann

Gestern debattierte der Innenausschuss im Landtag NRW zu den Ausschreitungen und Gewaltexzessen bei der Anti-Salafisten-Demo von Hooligans und Rechtsextremen am 26. Oktober in Köln. Die Innenausschusssitzung ergab wenig Erhellendes (die Ruhrbarone berichteten). Weder die konkrete Aufarbeitung des Polizeieinsatzes, noch die Fehleranalyse angesichts der mangelhaften Planungen im Vorfeld des Demo, waren für die Abgeordneten der CDU ausreichend. Sie legten Innenminister Ralf Jäger den Rücktritt mit deutlichen Worten nahe. Einen eigenen HoGeSa-Untersuchungsausschuss forderten sie hingegen nicht.

Allerdings sieht die CDU Innenminister Ralf Jäger in der politischen Verantwortung für die Ereignisse. Im Vordergrund steht für sie die offensichtliche Fehleinschätzung der Polizei zur Anzahl anreisender Hooligans und Rechtsextremer – angesichts der Bewerbung der Demonstration in den sozialen Netzwerken, tatsächlich erstaunlich. Der CDU-Landtagsabgeordnete Werner Lohe legte den Rücktritt nahe, indem er fragte: „Was muss eigentlich noch alles passieren, bis der Minister erkennt, dass er nach den von ihm als Oppositionspolitiker selbst postulierten Maßstäben schon längst hätte zurücktreten müssen?“

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Wie käuflich ist der Bundespresseball?

Ob er weiss, auf wessen Ball er heute tanzt? (Quelle: http://www.flickr.com/photos/energieagentur-nrw/7344500700/ / Autor:  EnergieAgentur.NRW)

Ob er weiss, auf wessen Ball er heute tanzt? (Quelle: http://www.flickr.com/photos/energieagentur-nrw/7344500700)

Berlin – In der Bundeshauptstadt findet heute zum 63zigsten Mal der Bundespresseball statt. Zahlungen des fragwürdigen Unternehmens Neutrino Incorporated überschatten jedoch die diesjährige Veranstaltung. Doch der Veranstalter, die Bundespresseball GmbH, zeigt kein Problembewußtsein und riskiert, dass nicht nur das Event sondern ein ganzer Berufsstand in Mißkredit gebracht wird.

Journalisten sind in der Mehrzahl nicht reich. Journalisten besitzen in der Mehrzahl keine reale Macht. Journalisten haben eigentlich nur zweierlei: das Wort als ihr Schwert und ihre Glaubwürdigkeit als ihren Schild. Weiterlesen

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Debatte: „Auf Schalke sind alle gleich! – Realität oder Wunschdenken?“

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Vor der Arena in Gelsenkirchen. Foto: Michael Kamps

Der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 setzt in der kommenden Woche seine aktuelle Reihe mit interessanten und kontroversen Diskussionen und Vorträgen fort.
Am kommenden Donnerstag, den 27. November 2014, ist eine Diskussion unter dem Motto: „Auf Schalke sind alle gleich! – Realität oder Wunschdenken?“ angesetzt.
Diese findet im Rahmen der Sonderausstellung „Tatort Stadion 2“, die bis Ende November im Schalke Museum präsentiert wird, im Hospitality-Bereich ‚Tibulski‘ des Stadions statt.
Neben Kult-Kicker Gerald Asamoah wird Sportvorstand Horst Heldt unter den Diskussionsteilnehmern sein. Weitere Gäste sind Sven Schneider (Schalker Fan-Initiative), Michael Voit (Andersrum auf Schalke), Manfred Beck (Stadt Gelsenkirchen) und Judith Neuwald-Tasbach (Jüdische Gemeinde Gelsenkirchen)
Gesprochen werden soll dabei u.a. auch über die Themenbereiche Antisemitismus und ‚HoGeSa‘. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Grüne Volkserzieherin  Barbara Steffens

Grüne Volkserzieherin Barbara Steffens

NRW: Dem Land drohen nach Urteil zu E-Zigaretten Schadenersatzklagen…Welt
NRW: Jäger kündigt massive Polizei-Einsätze gegen Hooligans an…RP Online
NRW: Wie die Polizei mit Hooligans überfordert war…Welt
NRW: Verfassungsschutz soll Salafisten mit mehr Mitarbeitern überwachen…RP Online
NRW: Jäger blasen zur Gegenwehr…Der Westen
NRW: LBS West kündigt 12.000 alte Bausparverträge…Welt
Debatte: Grüne – Stellt sich die Existenzfrage?…Cicero
Ruhrgebiet: “VRR setzt uns die Pistole auf die Brust”…WDR
Ruhrgebiet: Glühwein im Revier bleibt günstig!…Bild
Dortmund: Nutzt der IS einen Neonazi-Internetdienst?…FAZ
Duisburg: Rot-Rot-Grün dreht an Steuerschraube…RP Online
Duisburg: Bei Karstadt herrschen Angst und Wut…Der Westen
Duisburg: Loveparade-Gutachten soll schlampig übersetzt worden sein…Der Westen
Essen: OB-Wahl – SPD steuert auf Mitgliederentscheid zu…Der Westen
Essen: Alle vier “Burger King”-Filialen vor dem Aus…Der Westen

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Bilanz im NRW Landtag zum HoGeSa Aufmarsch in Köln: 646 gegen 4800

IMG_6761-284x300Das ist das erschreckende Zahlenverhältnis des HoGeSa Aufmarsches in Köln. Nur 646 Polizeibeamte waren zum Schutz (vor?) der Versammlung von Neonazis und Hooligans eingesetzt. Die restlichen Einsatzkräfe beschäftigen sich mit dem Verkehr, der Versorgung u.s.w. Das macht für den Einsatz in Köln ein Verhältnis von einem Polizeibeamten der auf sieben gewaltbereite Demonstranten traf.

Das ist die erschütternde Erkenntnis aus der heutigen Sitzung des nordrhein-westfälischen Innenausschusses. Bereut Innenminister Jäger den Einsatz? Nein, tut er nicht. Man habe Sicherheitsbehörden aus dem ganzen Bundesgebiet befragt, und daraufhin eine Einschätzung getroffen. Und überhaupt habe die Polizei in Köln den Einsatz zu verantworten. Auch das die HoGeSa- Demonstration in Hannover anders verlaufen ist, haben die niedersächsischen Behörden quasi nur den Ereignissen von Köln zu verdanken. Laut Jäger konnte niemand vorhersagen, was in Köln passiert ist. Allgemein ist HoGeSa für den Innenminister ein Phänomen, das soziologisch erforscht werden müssse. Unter den Festgenommenen befanden sich schließlich auch Menschen, die vorher nicht in der Hooligan- oder Neonaziszene aufgefallen sind.

Das die Opposition diese Ausflüchte nicht gelten lassen will ist klar. Und so forderten Abgeordnete der CDU den Rücktritt Jägers. SPD Abgeordnete beschieden Jäger eine solide Arbeit und die Grünen standen ihnen in Nibelungentreue bei. Doch hinter vorgehaltener Hand wird auch schon in Regierungskreisen über einen geeigneten Nachfolger für Ralf Jäger debattiert.

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