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Ruette: “Wir sollten Obama helfen”

In Umland | Am 5 November 2008 | Von Christoph Schurian

Gestern erhielten wir doch diese SMS von Jürgen Rüttgers, dass unser Ministerpräsident heute sein "Statement" zu den US-Wahlen geben wird. Und zwar schwer bundespräsidential vor der Villa Hammerschmidt. Wir konnten es kaum aushalten, so gespannt waren wir. Euch wird es ja genauso gegangen sein, deshalb hier der besondere Service. Das hat R. heute morgen gesagt: "Barack Obama muss jetzt anpacken, aber darin besteht eine Chance und wir sollten ihm helfen». Natürlich geht Ruette selbst mit gutem Beispiel voran. Wie auf dem Bild zu sehen ist, wird er jetzt Hilfssheriff in New York. Congratulations!

Foto: Mediendatenbank.NRW.de…


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Die Nacht zum nachlesen

In Ruhrgebiet | Am 5 November 2008 | Von Stefan Laurin

Lange Nacht gewesen? Noch kleine Augen? Dann fragen Sie mal Lukas Heinser von Coffee And TV wie es ihm geht.

Der hat sich nach der gestrigen Plogbar an den Rechner gesetzt und von Mitternacht bis 6.20 Uhr live berichtet.  Wer also nicht so lange durchgehalten hat (Bei mir war um drei Schicht im Schacht) kann jetzt also alles noch in Ruhe nachlesen. …


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Der unwahrscheinliche Präsident: Obama im Weißen Haus

In Ruhrgebiet, Umland | Am 5 November 2008 | Von admin

 

Vorläufiges Wahlergebnis um 7:00 Uhr deutscher Zeit: Obama gewinnt mit einem komfortablen Abstand auf John McCain mit 338 Wahlmännerstimmen.

 

Sieben Staaten sind noch nicht ausgezählt aber Barack Obama steht bereits jetzt als Gewinner und neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika fest. Er wird am 20. Januar ins Weiße Haus einziehen. Die Demokraten verfügen über eine Mehrheit in Senat und Repräsentatenhaus.…


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USA: Do the right thing

In Ruhrgebiet, Umland | Am 5 November 2008 | Von admin

Die Ruhrbarone frohlocken: Der Wandel nähert sich, smart, romantisch und stylisch, gepflastert mit politischen Plattitüden – aber was soll man machen? Wer den Wahlkampf zu differenziert bestreitet, muß mit Wählern rechnen, die schnell abschalten.

obama wahl

Ist man zu ehrlich, also zu unbequem, kriegen sie’s mit der Angst. Dürfen wir also tatsächlich erwarten, dass ein guter Mensch in Amerika gute Politik macht?


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In Ruhrgebiet, Umland | Am 4 November 2008 | Von admin

obama wahl


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Early Adopters zur Wahl

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von Elmar Kok

Eine ganz neue Art der Meinungsforschung hat das Unternehmen Setfive zur Präsidenten-Wahl entwickelt. Es nutzt den Dienst Twitter um eine Wahlprognose abzugeben. Alle öffentlichen Nachrichten des Netzwerkes werden nach Aussagen zur Wahl gefiltert, um so eine Prognose für die Stimmenverteilung in einzelnen Bundesstaaten abzugeben. Unter election.setfive.com/ lässt sich feststellen, dass die Early Adopters wie zu erwarten war, eher bei den Democrats zu finden sind:

Spannend ist das Experiment auf jeden Fall. Vor allem, was zukünftige Wahlen angeht. Jetzt müsste Setfive nur noch offenlegen, wie deren Twitter-Filter funktioniert. Für alle anderen hier noch ein schöner "Beweis", dass vor der Wahl immer vor der Wahl ist:

 


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Eilige SMS von Ruette

In Ruhrgebiet, Umland | Am 4 November 2008 | Von Christoph Schurian

Ich bin ja so gespannt. Denn morgen um 9.45 Uhr tritt unser Ministerpräsident Jürgen Rüttgers vor die Villa Hammerschmidt und die Mikrofone der versammelten Weltpresse, um sein Statement zur Wahl des US-Präsidenten abzugeben. Woher ich das weiß, habe gerade eine Eil-SMS aus der Staatskanzlei in Düseldorf bekommen. Und in mir kribbelt es vor Neugier, wird er Obama oder McCain gratulieren? Wird er die Freundschaft mit den USA beschwören, gerade hier, an diesem Ort? Weiß er um die Bedeutung seiner Worte an diesem Tag, an dem die ganze Welt wissen will, was Jürgen Rüttgers zum Ausgang der US-Wahlen zu sagen hat? Jetzt glaube ich es auch, Rüttgers wird eines Tages Bundespräsident werden.


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OBAMA – Hoffnung

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von David Schraven

Dies ist der Tag.

 


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Dortmund versus RWE

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von David Schraven

In Dortmund ist heute etwas sehr denkwürdiges passiert. Die rot-grüne Mehrheit im örtlichen Stadtrat hat sich entschlossen, offen gegen den Energieriesen RWE Front zu machen. Das bemerkenswerte ist der Hintergrund der politischen Attacke. Die Stadt Dortmund kontrolliert das größte Aktienpaket des Konzerns. Von den Stimmen der Dortmunder Politik ist mittelbar sogar Vorstandschef Jürgen Großmann abhängig.

Aber lest selbst unten den Antrag, den die beiden Koalitionäre in Dortmund eingereicht haben. Meines Wissens gab es so etwas noch nie. Bislang habe ich dazu auch nur gehört, dass Betriebsräte gesagt haben, Großmann wisse wahrscheinlich nicht, was Gegenwind ist. Den müsse er anscheinend mal spüren. Den ganzen Konflikt habe ich hier beschrieben: klack

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Absender: SPD-Ratsfraktion Dortmund

Zwei Appelle an RWE: Standort Dortmund nicht gefährden / Kein Atomkraftwerk in Belene


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Grönemeyer singt für das Bochumer Konzerthaus

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von Stefan Laurin

Im Sommer hatte Herbert Grönemeyer bei einem Kurzauftritt in der Bochumer Innenstadt ein Benefizkonzert für den Bau des Bochumer Konzerthauses angekündigt.

Foto: Goerges

Nun steht der Termin fest: Am 6. Juni 2009 wird Grönemeyer im Ruhrstadion auftreten. Karten gibt es ab dem 8. November. Mal schauen ob die Bochumer wieder sauer sind, wenn er bei den Zugaben nicht oft genug "Bochum" spielen sollte.

Dazu auch:
Ruhrgebiet bekommt viertes Konzerthaus

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Thelen-Gruppe will Nokia Gelände kaufen

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von Stefan Laurin

Es tut sich was auf dem Bochumer Nokia-Geläde.

Die Thelen-Holding aus Essen wird große Teile des Nokia-Geländes in Bochum Riemke übernehmen und will die Fläche in den kommenden Jahren entwickeln. Nokia stellt den Verkaufserlös für die Strukturmaßnahmen zur Verfügung. Damit ist die Bochumer Stadtspitze  eine Sorge los: Dort wurde befürchtet, dass Nokia einen zu hohen Kaufpreis für das Gelände haben wolle und so eine schnelle Ansiedlung neuer Unternehmen verhindert werden könnte. 


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SPD Hessen in Schockstarre

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von David Schraven

Man kann es kaum glauben. Die SPD in Hessen hat einen Tag nach dem Supergau, der Ypsilanti verschlang, immer noch nicht ihre Internet-Seite aktualisiert. Schlimmer noch: Als aktueller Termin wird da immer noch für heute die "Plenarsitzung mit Wahl zur Ministerpräsidentin" angekündigt. Ort: Hessischer Landtag.

Die Armen sind so erschlagen, die müssen wahrscheinlich erstmal ihre Brocken sortieren, bevor die wieder an die Arbeit können. Kopf hoch und an Dragoslav Stepanovic denken: "Lebbe geht weiter"

P.S. Denke mal die Seite wird jetzt bald aktualisiert, oder?…


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RWE-Chef Großmann gerät unter Druck

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von David Schraven

In den vergangenen Tagen habe ich eine Menge Dinge gehört. Sachen, die neu sind – für mich neu. Ein Beispiel: Bei einer Führungskräftetagung des Konzerns Mitte Oktober an einem verschwiegenen, schönen Ort saß der RWE-Vorstandschef Jürgen Großmann abends mit ein paar Managern zusammen. Es gab Wein. Im Verlauf des Gesprächs sagte Großmann sinngemäß: Wenn es nach ihm gehe, werde mit RWE Energy folgendes gemacht. Und dann zog er seine flache Hand über den Hals, einmal quer rüber. Das haben mir mittlerweile vier Leute erzählt. Und noch mehr Details. Beim Konzernteil RWE-Energy sorgt das für Unruhe. Vor allem, weil es bereits einen Vorstandsbeschluss zur Fusion von RWE Westfalen-Weser-Ems mit RWE Rhein Ruhr gibt.

Doch nun wächst der Konzerninterne Widerstand. Und der wächst über die Kommunen und die Gewerkschaften. Es geht nicht nur um RWE Energy. Es geht um die Zukunft der RWE Aqua, die genauso zur Disposition steht, wie die Aktiengesellschaften mit ihren Aufsichtsräten und Mitbestimmungsrechten. Jetzt wird bald  der Wind von vorne kommen, wenn Großmann es nicht schafft, den Konzern wieder zu befrieden.


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Interview mit Niklas Luhmann: ?Das Internet ist kein Massenmedium?

In Ruhrgebiet | Am 4 November 2008 | Von Stefan Laurin

Vor zehn Jahren starb der Soziologe Niklas Luhmann. Im Januar 1997 besuchte ich Niklas Luhmann in seinem Haus in Oerlinghausen bei Bielefeld und interviewte ihn zu seinem Buch „Die Realität der Massenmedien“, das damals gerade herausgekommen war. Ich begegnete einem älteren Herrn der von ausgesuchter Höflichkeit und – wie nicht anders zu erwarten – schneidendem Intellekt war, in einem Haus, das einen nur tieftraurig stimmen konnte, denn es wirkte unbelebt. Luhmann wohnte dort seit dem Tod seiner Frau alleine. Niklas Luhmann gehörte zu den bedeutendsten Soziologen des 20. Jahrhunderts und lehrte bis zu seiner Emeritierung als Professor an der Universität Bielefeld. Er gilt als der namhafteste Vertreter und Begründer der Systemtheorie. Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählen Soziale Systeme, Ökologische Kommunikation und die Reihe Soziologische Aufklärung.

Niklas Luhmann. Foto: Uni Bielefeld



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Nur ein Bild zum Tage

In Ruhrgebiet | Am 3 November 2008 | Von Elmar Kok

Goldi ist tot, es lebe der Shop. Was man früher noch gerne mal beim Besuch der Bank zugesteckt bekam, muss ich mir in Zeiten des Internets bei den darbenden Instituten gegen Überweisung bestellen. Wie gut, wenn man noch echte Werte im Keller hat, auch wenn man lange suchen muss. Hier (dank meiner Kellerordnung) ein Blick auf die guten alten Zeiten, als wir und die Bänker noch klein und Goldi noch umsonst und in Ordnung war:

Werft Eure Knax-Hefte nicht weg!…