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FZW Kick OFF

In Ruhrgebiet | Am 10 September 2009 | Von Stefan Laurin

Das FZW ist wieder da – und feiert den Neustart mit Muff Potter (Video), Art Brut, Chuck Ragan, Fake Problems u.a., Freitag, 11. September, 19.00 Uhr, FZW, Dortmund


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Die Israelfahne und die sensiblen Judenhasser

In Ruhrgebiet | Am 10 September 2009 | Von Stefan Laurin

In Bochum wurde gestern eine Studentin zu einer Geldstrafe von 300 Euro verurteilt. Ihr Vergehen: Sie hatte eine Israelfahne gezeigt.

Wie in vielen anderen Städten gab es auch in Bochum am 16. Januar antiisraelische Demonstrationen. Der Anlass war der Gaza-Krieg und wie fast überall bei diesen Demonstrationen wurde nicht nur gegen  israelische Politik protestiert, sondern auch kräftig gegen Juden gehetzt. Wir haben damals über verschiedene Vorfälle wie berichtet.

Wie im Blog Lizas Welt zu lesen ist, entschloss sich am Rande der Demo in  Bochum die Studentin Katharina M. und einige ihrer Freunde Flagge für Israel zu zeigen: "… M. und ihre Mitstreiter eine israelische Flagge hoch – und hatten es unmittelbar darauf nicht nur mit pöbelnden Demonstranten, sondern auch mit der…


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Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 10 September 2009 | Von Stefan Laurin

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Opel: Bund mit Kreditentzug…FAZ

Opel II: Entscheidung heute?…Ruhr Nachrichten

Dortmund: Fünf Einsprüche gegen die Kommunalwahl…Ruhr Nachrichten

RWE-Stadion: Finanzierung wackelt…Der Westen

TV: Lukas und Frank Walter…Coffee & TV

Krise: BIlder vom Aufschwung…Weissgarnix

Paid Content: Ich hab da mal ne Frage…FIXMBR

iPhone: Kommt das Volksphone?…Pottblog

Wohnen: Heuschrecken reißen Mieter weg…Der Westen

TV II: Frau Hong dreht an der Ruhr…Der Westen

Bundestagswahl: Entscheidung in Afghanistan?…Zoom

Demo: Freiheit statt Angst…Netzpolitik

 


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Grüne loben Deutsche

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von Stefan Laurin

Die Grünen im Bundestag haben eine Studie zur Klimaverträglichkeit des Kaufverhaltens der Deutschen in Auftrag gegeben – und sind ganz zufrieden mit den Bundesbürgern.

Titanic Klimahorror – die Deutschen reagieren

Anhand von acht ausgewählten Kategorien wie Autos, Kühlschränken und  Energiesparlampen wurde von Eva Hauser von der Uni-Saarbrücken untersucht, ob die Deutschen sich in ihrem Kaufverhalten vom Klimawandel beeindrucken lassen. Das Ergebnis der Studie: Ja, tun sie, zumindest ein wenig. Bärbel Höhn: "Der Trend zum klimafreundlichen Konsum könnte wesentlich verstärkt werden, wenn es endlich eine vernünftige Verbrauchskennzeichnungen für Autos, Kühlschränke und andere Geräte geben würde. Hier fehlen wichtige Informationen, um eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen zu können."

So achten die Deutschen bei Haushaltsgeräten mehr auf Energieeffizienz, geben mehr für Solaranlagen aus und entscheiden sich häufiger für Ökostrom-Anbieter. Nur beim Autokauf tut sich nicht viel: Die CO2-Werte von Neuwagen sind nur leicht gesunken.

Die  Studie gibt es hier in einer Zusammenfassung und in der Endversion.


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Höhn: “E.on hat sich in Datteln verspekuliert!”

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von Stefan Laurin

In Datteln hat die Erde gebebt – und zwar für E.on. Die Schockwellen, die durch die Aufhebung des Bebauungsplanes für das in Bau befindliche Kohlekraftwerk in Datteln entstanden sind, dürfte  die Führungsspitze des Energiekonzerns sprachlos gemacht haben. Kein Manager ist gerne für eine drohendes "stranded investment" von mehr als 1 Milliarde Euro verantwortlich. Von unserer Gastautorin Bärbel Höhn

Foto: Gruene.de

Was ist geschehen?  E.on wollte unbedingt in unmittelbarer Nähe der bereits bestehenden Kohleblöcke in Datteln das neue Kraftwerk errichten. Laut Landesentwicklungsplan wäre aber nur eine andere Fläche weiter entfernt in Frage gekommen, was vornehmlich zusammenhängt mit dem geringen Abstand zu Wohnbebauung am jetzigen Standort. SPD und CDU in Datteln wollten aber um jeden Preis das neue Kraftwerk und sind dem Konzern wohl bei zu vielen Punkten entgegen gekommen. Eine  klassische Kumpanei  zwischen Energieriesen und der lokalen Politik auf Kosten der Bevölkerung. Auffällig ist zudem das arrogante und unsensible Auftreten von E.on gewesen. Die jetzt vom Oberverwaltungsgericht monierten Punkte waren ja nicht unbekannt. Nach dem kurzzeitigen Baustopp 2007 hatte es  eine Warnung der Bezirksregierung in Münster gegeben, dass der Weiterbau in Datteln auf eigenes Risiko erfolgt. Bezüglich der Durchsetzung der kritisierten Punkte war sich E.on zu sicher.

Was bleibt nach dem Beben? Unabhängig ob es demnächst einen Baustopp in Datteln geben sollte oder nicht, dürften sich die Konzernmanager in Düsseldorf Gedanken über ihre allgemeine Geschäftspolitik machen. Das Urteil des Oberverwaltungsgerichtes lässt sich nämlich auf den Nenner bringen: "Weil ihr die Bevölkerung und die Umwelt nicht ernst genommen habt, bekommt ihr jetzt die Quittung."

Wenn jetzt der Verband der Energieproduzenten (BDEW) äußert:


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Petra Pau: Vorgeführt bei Ulmen.tv

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von Elmar Kok

Es ist doch wunderbar, wenn man auf der Suche nach ein bisschen Zerstreuung im Netz neben ein bisschen Humor auch eine Hilfe zur Wahlentscheidung bekommt. Die Linke bzw. die dazugehörende Frau Pau hat sich in diesem kleinen Filmchen hier wunderbar von Uwe Wöllner bzw. Christian Ulmen bloßstellen lassen. Sagt sie doch sie habe zu DDR-Zeiten gedacht, die Stasi sei lediglich zur Landesverteidigung da gewesen, von Bespitzelung der eigenen Leute und dem durch die Stasi begangenen Unrecht will sie erst später erfahren haben:

Ab 0:23 sec. wird es interessant. Dann noch viel Glück, Frau Pau und danke, Uwe. Dank Dir ist die Auswahl nun ein bisschen kleiner geworden.


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Rocko Schamoni

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von Stefan Laurin

Rocko Schamoni, Donnerstag, 10. September, 20.00 Uhr, Prinzipalsaal, Münster


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Dortmunds Haushaltspläne

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von David Schraven

Heute hat uns Dortmunds Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer via Bild erklärt, es gibt kein Haushaltsloch in der Stadt – wie er und die Kämmerin dies direkt nach der Wahl noch gesagt haben. Dortmunds neuer OB Ulli Sierau spricht schon von einem Haushalts-Loch Ness. Ja, wenn die das sagen. Ich will auf die Trickser aus Dortmund mit einem Gleichnis eingehen:

Ich habe zwei Euro. Und einen Haushaltsplan.

Ich muss für zwei Euro ein Brot kaufen, damit meine Familie morgens UND abends satt wird.

Ich will aber auch noch eine Salami haben, damit das Brot auch schmeckt. Die Salami kostet drei Euro.

Ich mache einen neuen Haushaltsplan: Einen Euro setze ich im Wettbüro auf einen Auswärtssieg des BvB in Schalke. Gewinnen die Dortmunder, bekomme ich auf meinen Einsatz vier Euro zurück.

Das heißt: Wenn der BvB gewinnt, hätte ich laut Haushaltsplan jetzt fünf Euro. Ich könnte also Brot und Salami kaufen. Das erzähle ich meiner Familie. Die glauben mir und klatschen. Ich werde als Familienoberhaupt gewählt.

Einen Tag später kommt das Ergebnis aus Gelsenkirchen. Scheiße, Schalke gewinnt. (wie immer)

Jetzt hab ich nur noch einen Euro. Oder anders gesagt, ein Loch in meinem Haushaltsplan.

Jetzt muss ich sparen.


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Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 9 September 2009 | Von Stefan Laurin

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Opel: Berlin gibt Opel-Traum auf…FTD

Opel II: GM muss entscheiden…FAZ

Opel III: Unterstützung aus der Luft…Der Westen

Dortmund: "Es ´gibt kein Haushaltsloch"…Bild

Dortmund II: Dortmund spart…Der Westen

Dortmund III: Spekulationen ums Millionenloch…WDR

Dortmund IV: Merkwürdig gelaufen…Pottblog

Digital: Musiker gegen Netzssperren…Spiegel

Apple-Event: Live dabei…Macnotes

Rethorik: Lesson1…Gelsenkirchen Blog

Bundestagswahl: Was passiert…Sprengsatz

Moondog: Ein Wikinger aus Oer-Erkenschwick…Zeit

Ausstellung: Aussenwelt – Innenwelt…Hometown Glory

Piraten: Tauss selbsterklärend…unkreativ

Kommunalwahl: Bochumer CDU beginnt Aufarbeitung der Wahl…Ruhr Nachrichten

Krise: ThyssenKrupp streicht Schichten…Ruhr Nachrichten

Krise II: ThyssenKrupp droht Milliardenverlust…Welt

 

 


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Untote Autos

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Christoph Schurian

Gute Nachrichten für Opel, den erzwackeren us-deutschen Automobilbauer. Eine Werbeagentur hat sich einen neuen Slogan für die Rüsselsheimer (beziehungsweise Bochumer, Eisenacher, Kaiserslauterer) ausgedacht. Interbrand will sich von den "Wir sind Opel"-T-Shirts der Opelaner inspiriert haben lassen. Deshalb heißt es jetzt neu: "Wir leben Autos" (vorher "Entdecke Opel"). Der neue Werbespruch könne auch schon bei der Internationalen Autoausstellung (IAA) in Frankfurt zum Einsatz kommen, heißt es, wenn da nicht diese klitzeklitzeklitzekleine Frage wäre. Und worüber? Genau: Über LEBEN und Tod.

Illu: Ruhrbarone…


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Presseschau Migration/Integration

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Martin Boettger

Das Ruhrgebiet ist die größte Einwanderungsregion Europas. Da kann es nichts schaden manchmal über den Tellerrand zu schauen, wie es in der Einwanderungs-, Integrations- und Flüchtlingspolitik zugeht. An dieser Stelle erscheint ca. einmal im Monat eine Presseschau zu diesem Thema. Sie erhebt keinen Anspruch auf enzyklopädische Vollständigkeit, sie enthält Texte, die aus meiner Sicht für – die oftmals kontroverse – Debatte in diesem Themenbereich von Interesse sind. Die Aufnahme von Texten bedeutet keine Identifikation mit ihren inhaltlichen Aussagen. Auf den Link klicken führt zum Text.

Foto: Beate Moser

Wie der Dresner Mord an Marwa el Sherbini in Ägypten wirkt (Berl.Zt.)

Zur Stimmung unter Russlanddeutschen (Telepolis)

Russen im Kleingarten – diesmal nicht von Kaminer beschrieben (Berl. Zt.)

Schwule und Lesben in Russland (Jungle World)

Ein Buch über die Feminisierung der Migration (Junge Welt)

CDU und SPD versuchen so um MigratInnen zu werben, dass es keiner von den eingeborenen Biodeutschen merkt (Tagesspiegel)

MigratInnen-Weg in Bundestag ist steinig (Sp-on)

FTD-Kolumne fordert Migranten an die Macht (FTD)

taz-Kolumne zu kommunalen Integrationskonzepten (taz)


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Nouvelle Vague

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Stefan Laurin


Nouvelle Vague, Mittwoch, 9. September, 20.00 Uhr, Zakk, Düsseldorf


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3 FÜR 7 – Konzert-Special

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Jens Kobler

Jetzt hat der Autor dieser Zeilen endlich mal das Buch "Punk Rock" von John Robb (es ist ein Geburtstagsgeschenk) weggelegt bekommen, da bietet sich genau dieses Thema für das Intro hier an. Ach, vielleicht besser doch für den Artikel selbst, denn dieses Fettgedruckte hier hat ja immer erst am Ende etwas mit den vorgestellten Veranstaltungen zu tun. Und da fragt sich dann der ganze Pogopit: "Welche Veranstaltungen?" Und der Autor antwortet: "Na, eine in Essen, eine in Duisburg und eine in Dortmund."

Zur Eröffnung des FZW wird natürlich richtig schön auf Rock gemacht, auf Rock, der vor 1975 und nach 1977 gut als Punk Rock durchgehen kann. Art Brut, Muff Potter, False Problems passen gut in dieses Bild, Chuck Ragan nicht so. Das ist das Freitags-LineUp, am Sonntag kommt Soap&Skin, das ist mehr so introvertierter PsychoPunk, mit Rock, aber ohne Rock. Mögen die Gäste den Bau tatkräftig entsterilisieren!

Peterlicht (Foto: Motor) hat wahrscheinlich nur diese typische kölsche alt-Spex-Mentalität irgendwie übertrieben abbekommen und ist gar nicht halb so kalkuliert wie es manchmal wirkt. Das ist wohl eher das Problem älterer Gernerationen, wenn sich Gedanken einstellen wie "Die Zimmermänner waren aber besser" oder "Zielgruppe Loser und Normalos", haha. Jedenfalls ist Peterlicht ganz schön Neue Heimelektroniker Welle, überhaupt nicht Rock und so ein bisschen Punk, und das am Samstag auf Zollverein. Auch ein merkwürdiger Gebrauchsort für so etwas. Peterlicht als Sounddesign, na fein!


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Dortmund braucht Neuwahlen!

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Stefan Laurin

Es gibt keine Alternative: Nach der Entdeckung des nachwahltäglichem Haushaltsloch gibt es keine Alternative zu Neuwahlen.

Spricht man mit Dortmunder Sozialdemokraten und Kennern der Partei hört man dien unterschiedlichsten Sachen: „Sierau wusste von der Haushaltssperre“, „Das war eine Intrige von Langemeyer“, „Langemeyer ist loyal, der macht nicht gegen die Partei“.

Klar ist, dass die plötzliche Verkündigung eines Haushaltsloch im dreistelligen Millionenbereich nur 17 Stunden nach der Wahl durch Langemeyer ein Skandal ist. Wie man bei uns im Ruhrgebiet so schön sagt: Das war ein Schlag in der Fresse der Wähler.

Dass nun Langemeyer unter Druck gerät, die Kämmerin Christiane Uthemann nun rausgeworfen werden soll ändert nichts daran, dass die Wähler zumindest von Teilen der SPD betrogen wurden – vom amtierenden OB und der Kämmerin. Sierau hat schon Recht:
Es gibt nur zwei Möglichkeiten. Entweder er wusste von dem 100 plus X Millionen Haushaltsloch, dann wäre er ein Wahlbetrüger, oder er wusste nichts davon: Dann wäre er ein „Dödel“,  wie er selbst sagt. Lassen wir den Wahlbetrüger mal bei Seite. Sierau ist Stadtdirektor – vom Haushaltsloch müssen Dutzende Mitarbeiter der Kämmerei und des Bürgermeisteramtes gewusst haben – wie soll künftig Sierau mit einer Verwaltung arbeiten, die ihm als Vizechef über so einen Vorgang nicht informiert?

Aber egal ob Dödel oder Wahlbetrüger: Die Dortmunder sollten Rat und  OB neu wählen. Der Makel des Wahlbetrugs schwächt die Legitimation von Rat und Sierau. Das kann sich eine Stadt nicht nur gegenüber den Wählern  nicht erlauben und mitten in einer Haushaltskrise schwächt es die Stadt zusätzlich. Ich weiß nicht ob man einen Rat in NRW neu wählen lassen kann, aber wo ein Wille ist ist auch ein Weg. Beim OB ist es realtiv einfach – er muß nur zurücktreten und kann es dann ja wieder versuchen. Also: Ab an die Urnen.


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Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 8 September 2009 | Von Stefan Laurin

Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Dortmund: Kämmerin soll gehen…WDR

Dortmund II: Kämmerin mledet sich krank…Ruhr Nachrichten

Dortmund III: Intrige oder Wahlbetrug…taz

Manifest: Ein Journalismus…Blogbar

Manifest II: 17 Behauptungen…wirres

Manifest III: Hurra, wir haben ein Internet-Manifest…FXMBR

Rumänen: Fleißiger als Deutsche…Der Westen

Afghanisten: Feigheit vor der eigenen Truppe…Weissgarnix

Zensursula: Besuch in Essen…Der Westen

Nokia: Mit der Bochum-Schließung zufrieden…Ruhr Nachrichten

Wahlinfo: Blog vs. RTL…Pottblog

Linkspartei: Die moderne SED…RP Online

Woolworth: In den letzten Zügen…Zoom

Ruhrtriennale: Wuttke las Kafka…Ruhr Nachrichten

Brand: Marxloh trauert…Der Westen