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Peter Sloterdijk im Interview – „Daniel Jonah Goldhagens Einwürfe zum Völkermord sollte man freundlich ignorieren“

In Ruhrgebiet | Am 15 Februar 2010 | Von Philipp Engel

sloterdijk

sloterdijk3Ich treffe Peter Sloterdijk an einem eisigen Samstagmorgen am Dortmunder Hauptbahnhof. Während wir auf den ICE nach Berlin warten, betreten die Spieler von Hertha BSC unter lautstarken Schmähgesängen jugendlicher BVB-Fans den Bahnsteig und sehen ob dieser Erniedrigung aus wie geprügelte Hunde. Interessiert folgt der Philosoph des „Trainingsplans“ und der „menschlichen Höchstleistungen“ diesem Schauspiel. Nach einem Gespräch über den politischen Islam, Antisemitismus und Goebbels Klumpfuß steige ich in Bielefeld aus und fahre, bestückt mit den Samstagsausgaben der FAZ, SZ, WELT und BILD aus der ersten Klasse, mit der Regionalbahn zurück nach Dortmund.

Herr Sloterdijk, was halten Sie vom Vorschlag des amerikanischen Politologen Daniel Jonah Goldhagen, ein Kopfgeld in Millionenhöhe auf die Anführer von Völkermorden auszusetzen?

Goldhagen würde mit seinem moralistischen Interventionismus immensen Schaden anrichten, sollte er politisch ernst genommen werden – was Gott sei Dank nicht geschehen wird. Das Beste, was man mit solchen Einwürfen anfangen kann, ist sie freundlich zu ignorieren. Die unvermeidliche Konsequenz seines Vorschlags wäre die Entstehung einer internationalen Moralmafia, die sich die Rolle des jüngsten Gerichts auf Erden anmaßt.

Was wäre ein besser geeignetes Vorgehen, um Völkermorde zu verhindern?

Allgemein gilt, dass Völkermorde dort stattfinden, wo es zu viele junge Männer gibt, die um Positionen kämpfen und die im Stellengitter ihrer Gesellschaft keine Anschlüsse finden. Daher weichen sie in terroristische Karrieren aus. Goldhagen selbst ist von seinem Temperament her einem Offizier in einer Jungmännerbrigade zu vergleichen, der einen spektakulären Einsatzort und eine glänzende Karrierechance sucht. Im übrigen gilt: Die adäquate Antwort auf Völkermorde ist maßvolle Populationspolitik, das heißt die Zurückführung von gefährlichen Geburtenüberschüssen auf zivilisierte Maßstäbe. Es ist eine Tatsache, das Genozidphänomene in einer Kultur mit zwei Geburten und weniger pro Frau nicht auftreten. Das zeigt die Perspektive auf, die man wählen muss, um aus der Misere herauszufinden. Nach dem Rückzug der Israelis aus dem Libanon wurde ein erneuter blutiger Bürgerkrieg prognostiziert, der aber wegen der niedrigen Geburtenrate im Land nicht stattfand. Es war ganz einfach niemand da, um so einen Krieg zu führen. Bei einer Geburtenrate von unter zwei Kindern pro Frau gibt es nicht genügend junge Männer, um sich in langen Kriegen gegenseitig abzuschlachten: Jeder einzelne wird für die normale Reproduktion gebraucht – und so soll es sein. Kriege werden immer mit den Überschüssigen geführt.


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RWE bekommt neuen Konzern-Betriebsrat

In Ruhrgebiet | Am 15 Februar 2010 | Von David Schraven

Foto: RWE-Holding / Flickr.com

Die Arbeitnehmer beim Energiekonzern RWE stellen sich neu auf. Wie die Ruhrbarone erfahren haben, wollen die Betriebsräte der zahlreichen RWE-Tochtergesellschaften einen Konzernbetriebsrat gründen. Dieser soll in Zukunft zentral die Belange der Angestellten und Arbeiter im RWE vertreten. Das besondere daran?

Bislang gab es beim RWE nur eine so genannte Arge. Das war die Arbeitsgemeinschaft der RWE-Betriebsräte. Die Arge hatte kaum strukturierte Macht, sondern war mehr ein Ausgleichsorgan. Die wirkliche Macht der Arbeiter lag in den Betriebsräten der beiden wichtigsten Zwischenholdings. Also im Betriebsrat der RWE Energie oder bei RWE Power. Doch mit dem Umbau der RWE AG und der Auflösung der RWE Energie AG unter Vorstandschef Jürgen Großmann verschoben sich die Gewichte. Nun wollen die Arbeitnehmer mit einer neuen eigenen Struktur diesen Wandel nachvollziehen.

Nach Informationen der Ruhrbarone soll Uwe Tigges im April den bisherigen Chef der Arbeitnehmer beim RWE Günter Reppien ablösen und damit erster Vorsitzender des ersten RWE Gesamtbetriebsrates werden. Tigges firmiert als Gesamtbetriebsratschef der RWE Vertrieb AG, der früheren Westfalen-Weser-Ems. Reppien war bislang Chef des Gesamtbetriebsrates von RWE Power, der Kraftwerkstochter des Konzerns.


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Dúné

In Ruhrgebiet | Am 15 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

Dúné, Dienstag, 16. Februar, 19.30 Uhr, FZW, Dortmund


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Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

In Ruhrgebiet | Am 15 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

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Online: 20 Jahr Electronic Frontier   Foundation…taz Dortmund: Szene soll an den Hafen…Der Westen Ruhr2010: Voerde ist Local Hero…Der Westen Duisburg: Mafia-Morde geklärt…Ruhr Nachrichten NRW: Özdemir will Rot-Grün…Der Westen CDU: Merkel provoziert neue Partei…Frontmotor FDP: Westerwelle zerbröselt…Sprengsatz Wissen: Spätrömische Dekadenz und berlinrepublikanischer Bildungsmangel…FAZ/Don Ruhrgebiet: Interview mit Chrostoph Zöpel…Pottblog Wirtschaft: Mich trifft der Schlag…Weissgarnix


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Update: Der MSV Duisburg, der Bauunternehmer Hellmich und das Geld

In Ruhrgebiet | Am 14 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

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hellmiWir haben eine Geschichte, die ist spannend für die Fans vom MSV Duisburg, von Alemannia Aachen und den FC St. Pauli. Es geht um einen Sonnenkönig vom Rhein. Es geht um den Bauunternehmer Walter Hellmich. Er baute das Stadion der Alemannia, er baut das Stadion des FC St. Pauli und er ist Präsident des MSV Duisburg.

Wir werden heute zunächst über Hellmich und den MSV berichten. Später werden wir über Hellmich und die anderen Clubs schreiben.

Zunächst also zum MSV aus Meiderich. Wie immer beim Fußball geht es um Hoffnungen, aber auch um Geld. Beides suchen die Fans der Zebras im Umfeld des 65-Jährigen Hellmich. Sie setzen darauf, dass Hellmich dem Club ein stabiles Fundament gibt, um im Oberhaus der Liga bestehen zu können. Doch damit liegen sie wohl daneben. Hellmich scheint nämlich auch ein Interesse daran zu haben, den MSV für sich zu nutzen, und nicht nur Geld für die Kicker zu spenden, wie unsere Recherchen nahe legen. Aus Unterlagen, die den Ruhrbaronen vorliegen, geht hervor, dass der MSV seinem Präsidenten Hellmich schon als Kreditgeber diente und zudem ausgerechnet die Marketingfirma des Präsi-Sohnes die lukrativen Sponsorenrechte mit einer großzügigen Provisionsregel verwalten darf.

Doch der Reihe nach: Nachdem Hellmich im Jahr 2002 zum Präsidenten gewählt wurde, sah zunächst alles glänzend aus. Ein neues Stadion wurde gebaut und prominente Trainer und Kicker verpflichtet. Unter Trainer Norbert Mayer gelang sogar der Aufstieg. Die Euphorie des Beginns verflog allerdings schnell, als der MSV sich nicht in der ersten Bundesliga halten konnte. Wieder wurde es mit dem Geld eng. Zuletzt verzichtete der Manager Björn Bremer darauf, seinen Vertrag in Meiderich zu verlängern. In dieser Situation scheint es interessant, zu sehen, wer alles von den Einnahmen des Clubs profitiert.


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Good Shoes

In Ruhrgebiet | Am 14 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

Good Shoes, 15. Februar, 19.30 Uhr, FZW, Dortmund


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Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

In Ruhrgebiet | Am 14 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

Ruhr2010: Mehrheit in Duisburg gegen Loveparade- Kostenübernahme…Der Westen Ruhr2010 II: Ausstellung in Gelsenkirchen…Der Westen Dorsten: Lebenswege jüdischer Einwanderer…Hometown Glory NRW: Rüttgers bekommt kalte Füße…Welt Ruhr2010 III: Gelsenkirchener Programmheft in der Kritik…Gelsenkirchen Blog Bochum: Dirk Schmidt für Konras als CDU-Chef…Dirk Schmidt NRW: Harte Tage für Christian Lindner…Pottblog Rom-Debatte: Mit Phoebus im Bordell von Pompeji…Weissgarnix Recht: Grenzen für den Mahnterror…Law Blog Sport: Ende für den Rothaarsteiglauf…Zoom


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Letztes Update: Dresden: Gedenken, Trauern und Demonstrieren

In Ruhrgebiet | Am 14 Februar 2010 | Von Jens Kobler

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dresden_nazifreiZum 65. Jahrestag der Bombardierung Nazi-Dresdens ist die Situation vor Ort heute grob in dreieinhalb Lager einzuteilen: Die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland samt Verbündeten ruft „Gegen Bombenkrieg, Terror und Vertreibung“ auf die Straße. Dagegen protestiert das Bündnis „Dresden Nazifrei“ und will diesen „Trauermarsch“ unterbinden und in Teilen auch die Aktionen der Stadt Dresden kritisieren, daher das Motto „Keine Versöhnung mit Deutschland. Gegen jeden Geschichtsrevisionismus. Deutsche Täter/innen sind keine Opfer. Naziaufmarsch verhindern“. „Erinnern und Handeln für Dresden“ heißt es von Seiten der Kommune plus Anhang, Aktionsform ist hier vor allem die beliebte Menschenkette mit Lichtern. Im Folgenden hier ständige Updates vom Tage. Außerdem der Hinweis auf den taz-Liveticker und auf den Livestream des Dresdner uhunabhängigen Radios ColoRado. Sowie den Dresden-Twitter.

04.00 Uhr: Die Busse erreichen wieder die Heimatorte. Ein kurzer Kommentar: Gegen 17 Uhr spielte sich die Situation noch ein wenig fast künstlich hoch, als die Polizei die Blockierer (s. Foto) rund um den Bahnhof Neustadt wiederholt zum Räumen aufforderte, dies aber nur peu á peu geschah. Da die Erlaubnis für den Marsch der Rechten nur bis zu genau dieser Zeit galt, aber diese Gruppe ja auch wieder irgendwie vom Bahnhof weg musste, ohne auf die Linken zu treffen, war die Polizei schwer gefragt, nun erst recht keine Übergriffe zuzulassen. Kurze Zeit später erklärten sich die Gegendemonstanten dann zu den Siegern des Tages: Der Marsch sei verhindert worden. Und wenn das Geleiten einiger rechter Gruppen durch die Polizei zum Bahnhof Neustadt, direkt neben den Gegendemonstrationen auf einer Parallelstraße, nicht als Marsch gilt, dann stimmt das wohl auch einfach.


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Ruhrunis noch nicht auf doppelte Abiturjahrgänge vorbereitet

In Umland | Am 13 Februar 2010 | Von Michael Klingemann

Die Universitäten im Ruhrgebiet stehen vor dem größten Ansturm von Studienanfängern, den es je gegeben hat. Wenn in drei Jahren die doppelten Abiturjahrgänge in Nordrhein-Westfalen die Schulen verlassen, wird die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zu 2005 um fast ein Drittel steigen und erstmals die 100.000-Grenze überschreiten. In den vergangenen Jahren sind schon zusätzliche Studienplätze geschaffen worden, doch das reicht bei weitem nicht aus. In diesen Tagen beginnt das NRW-Wissenschaftsministerium mit den Universitäten darüber zu verhandeln, wie viele zusätzliche Studienplätze möglich sind. Doch ob die Universitäten dem Ansturm gewachsen sind, ist fraglich. Schon jetzt hat zum Beispiel die Mensa der TU-Dortmund ihre Kapazität überschritten und die Hörsäle der Ruhr-Uni Bochum sind laut dem dortigen Asta gerade bei den Geisteswissenschaften dauernd überfüllt.

“Ich war ja auch mal Ersti, aber was hier im Oktober los war, ist schon extrem gewesen. S-Bahn, Mensa, Cafes und die Hörsäle, alles überfüllt – total nervig”, sagt Katja Weidlich, Studentin der Erziehungswissenschaften an der TU-Dortmund. 4.000 Abiturienten haben zum Wintersemester ein Studium an der TU begonnen, 15 Prozent mehr als im Vorjahr. Mit den 8.000 Studenten der FH Dortmund, sind nun 30.000 Menschen auf dem Dortmunder Campus unterwegs. Ähnlich sieht es in Duisburg und Essen aus, wo die Zahl der Studienanfänger um gut 8 Prozent auf 5.000 anstieg. Und auch in Bochum werden es jedes Jahr mehr. In den letzten fünf Jahren hat sich dort die Zahl der Studierenden um 1.600 auf mehr als 32.000 erhöht.


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Westerwelles merkwürdiges Sozialismusbild

In Ruhrgebiet | Am 13 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

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Wenn man den Artikel von Westerwelle in der Welt liest, wirkt die ganze Aufregung um den Text arg bemüht. Westerwelle hat nur geschrieben, was er immer sagt. Was mir aber aufgefallen ist: Westerwelle hat ein erstaunlich illusorisches Bild vom Sozialismus. Mit der Praxis der heute zumeist ehemaligen sozialistischen Staaten hat es wenig zu tun.

Allgemein hält sich die Auffassung, Sozialismus wäre vor allem für Arbeiter und Arbeitslose eine prima Sache, ziemlich hartnäckig. Das mag für die Papierform noch zutreffen, für die Praxis nicht – und wir alle wissen ja: Entscheidend ist auf´m Platz.

Außenminister Guido Westerwelle, im Nebenerwerb Chef der FDP, sieht im Sozialismus vor allem eine große Umverteilungsmaschinerie, von der vor allem diejenigen profitieren, die nicht arbeiten. Dabei war es Lenin, der schrieb “Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen”. Ursprünglich wohl gemünzt auf die Klasse der Großgrundbesitzer wurde er zum Credo aller sozialistischen Staaten. Aus dem Recht auf Arbeit wurde in der Praxis die Pflicht zur Arbeit.


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Bolle & The Very Goodlooking Boys

In Ruhrgebiet | Am 13 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

Bolle & The Very Goodlooking Boys, Sonntag, 14. Februar, 20.00 Uhr, MTC, Köln


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Manchmal tun sie es noch immer

In Umland | Am 13 Februar 2010 | Von Michael Kolb

Um einige offene Streitfragen zu klären, sind Briten vor 65 Jahren in Richtung Deutschland geflogen. Seit dieser Zeit ist einiges geschehen, England hat den Streit für sich entschieden, wir sind demokratisch geworden und seit gestern senden ARD und ZDF endlich in HDTV (womit ich allerdings keine Prioritätenliste aufstellen möchte).

Und dennoch, es passiert heute noch, daß Briten in Richtung Deutschland fliegen, wenn es gilt, Meinungsverschiedenheiten aus der Welt zu schaffen,


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Dresden – es geht um die Opfer – immer

In Ruhrgebiet | Am 13 Februar 2010 | Von David Schraven

Die tausenden Kinder, Frauen und Männer von Dresden waren so unschuldig wie die Toten von Sheffield oder Guernica. Es geht darum, Krieg zu verhindern. Nicht Opfer zu Tätern zu machen, oder Täter zu Opfern. Aus diesem Grund sind wir gegen Faschisten.

Wie wichtig es ist, sich rechtzeitig Gedanken über Bombenkrieg zu machen, zeigt auch der Angriff bei Kunduz. Es war nicht mutig, Menschen aus der Luft zu töten und nachher beten zu gehen.


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Billers Beschwerden

In Ruhrgebiet | Am 12 Februar 2010 | Von Philipp Engel

biller


Es ist das Schicksal des Maxim Biller, dass ausgerechnet sein bestes Buch Esra vor einigen Jahren vom Bundesverfassungsgericht verboten wurde. Weder vorher noch nachher ist dem in Prag geborenen Autor ein vergleichbares Werk gelungen. Nun legt Biller sein neues Werk vor: „Der gebrauchte Jude“. Eine Kritik.

Als Maxim Billers erster Roman Die Tochter im Jahr 2000 im Literarischen Quartett vorgestellt wurde, charakterisierte Marcel Reich-Ranicki den Sohn russischer Emigranten als einen “unerhört aggressiven, provozierenden Autor”. Seine journalistischen Texte seien intelligent geschrieben und, was nicht als Kompliment zu verstehen sei, durch “große Aggressivität” gekennzeichnet. Gemeint war Billers inzwischen geradezu legendäre Kolumne 100 Zeilen Hass in der mittlerweile eingegangenen Monatszeitschrift Tempo. Dass Maxim Biller seitdem nur unwesentlich umgänglicher geworden ist und nach wie vor nur allzu gerne provoziert, belegt sein neues Buch Der gebrauchte Jude. In diesem an eine Autobiografie erinnernden Selbstporträt beschreibt der Autor, wie er zu der Person wurde, die er heute ist. Dabei dauert es nicht lange, bis Biller die Unmöglichkeit erwähnt, als Jude in Deutschland ein glückliches Leben zu führen.

“Ich merkte nicht, dass ich als Deutschenhasser benutzt wurde”, schreibt er rückblickend über seine Arbeit als Journalist. Man habe ihm die 100 Zeilen Hass angeboten, um aus ihm einen jüdischen Nazi zu machen, “in dessen publizistischer Lederjacke zwei Hass-Runen eingenäht sind”.


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Chelsy

In Ruhrgebiet | Am 12 Februar 2010 | Von Stefan Laurin

Chelsy, Samstag, 13. Februar, 20.00 Uhr, Halle 12, Zollverein