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Das hannoveraner Modell

In Ruhrgebiet | Am 16 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

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Wenn in Deutschland nach Beispielen für neue Formen der städteübergreifenden Kooperation gesucht wird fällt fast immer der Name „Region Hannover“ Ruhrbarone-Gastautor Felix Stein berichtet über einen Sonderfall unter den Kommunalverbänden, der auch für NRW zum Vorbild geworden ist. Felix betreibt das Blog Frontbumpersticker.

Wer die Region in Aktion erleben möchte sollte im Augenblick seine Aufmerksamkeit auf Garbsen richten, eine jener mittelgroßen Städte, die ringförmig rund um Hannover liegen und deren bebautes Gebiet an vielen Stellen nahtlos in das der Landeshauptstadt übergeht. Wie in anderen dicht besiedelten Gebieten haben Maßnahmen der Stadtplanung und Wirtschaftsförderung hier unmittelbaren Einfluss auf die Nachbargemeinden und werden daher kritisch beobachtet, so auch das aktuelle Vorhaben: der Bau der „Neuen Mitte“. Obwohl bereits mehrere große Einzelhandelsflächen in der Stadt bestehen soll ein neues Center mit 20.000 Quadratmetern dazukommen – den Nachbarstädten Seelze und Neustadt sowie den benachbarten Stadtteilen Hannovers würde damit ein massiver Abfluss von Kaufkraft drohen. Allerdings wird dieses Szenario wohl nicht zur Wirklichkeit werden, denn die zuständige Regionalplanungsbehörde hat den Bau der neuen Mitte untersagt – es handelt sich um die Region Hannover. Was aber ist das für ein Gebilde, das derart in seine Gemeinden hineinregieren darf?


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Ruhrstadt-Blogger treffen sich in Kulturhaupstadt

In Ruhrgebiet | Am 16 Januar 2010 | Von David Schraven

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Seit Anfang des Jahres bauen wir rund um die Internetseite zwanzig10.de ein Netzwerk von Bloggern auf, die über alles Berichten, was mit der Kulturhauptstadt im Ruhrgebiet zu tun hat. Das wichtigste dabei: wir Blogger sind frei und ungebunden und können über die Kulturhauptstadt berichten, wie wir wollen. Also sowohl positives als auch negatives. Seit fast zwei Wochen ist zwanzig10.de Online. Der erste Eindruck hier bei uns ist positiv. Die Partnerblogs veröffentlichen Ihre Links auf der… weiterlesen →


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Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

In Ruhrgebiet | Am 16 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

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Uni: Steine auf Toto & Harry Streifenwagen…Ruhr Nachrichten Ruhr2010: Was sich lohnt…Stern Ärger: Essener OB droht Intendanten…Der Westen Herten: Ein.Blicke09…Hometown Glory Dortmund: Bahnhofsumbau verzögert sich…Ruhr Nachrichten Tocotronic: Früh vergreist…taz Duisburg: 12 Schulen sollen geschlossen werden…Der Westen Opel: Klage gescheitert…Frontmotor Amiga: 20 Jahre…hr Ruhrbarone: “Was mir nicht gefällt…Prospero Digital: Ende des Maoismus…FAZ Digital II: Grimme online Award…heise


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Meine kleine Deutsche

In Ruhrgebiet | Am 15 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

Meine kleine Deutsche, Samstag, 16. Januar, 21.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln


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Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

In Ruhrgebiet | Am 15 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

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Dortmund: SPD-Jurist will durch alle Instanzen klagen…Der Westen Opel: 12.000 in Kurzarbeit…Ruhr Nachrichten Opel II: Einenkel will wissen wie es weiter geht…Ruhr Nachrichten Pleite: RVR fordert Entschuldungsfonds für Städte…Bild Kultur: Museumschef fordert Ruhrkunsthalle…Der Westen RRX: NRW will zweiten Bahngipfel…Kölner Stadtanzeiger Ruhr2010: Platz für Kreative…Der Westen Diskussion: Täter, Opfer, Duisburger…xtranews


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Das Musiktheater baut am virtuellen Opernhaus

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Michael Voregger

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Das Musiktheater im Revier sucht seinen Weg in die digitale Welt und es sucht auch den Weg zu jungen Zuschauern. Mit dem Experiment “Internetoper” soll ein Anfang gemacht werden. Damit will man die Dynamik und die Kreativität des Netzes mit der Faszination Oper verbinden. Am Ende könnten dann neue Erzählformen, Interpretationsmöglichkeiten und Bildästhetiken stehen. In der Welt der Theater ist man damit ganz weit vorne, denn so etwas gab es bisher nicht. “Das geht weit über das hinaus was man von einem Opernhaus eigentlich erwartet. Über eine virtuelle Community wird hier ein völlig neues Angebot gemacht”, sagt der Intendant Michael Schulz. “Der Freundeskreis auf Facebook ist bereits groß und wir hoffen auf eine eigene Dynamik im Netz”.

Jeder Mensch ist ein Künstler hieß es schon bei Joseph Beuys. “Bei der Internetoper seid Ihr die Regisseure, Darsteller, Bühnenbildner, Filmkünstler”, heißt es auf www.internetoper.de. Erzählt wird die „Affäre Manon“, die Liebesgeschichte zwischen der jungen, luxusliebenden Manon Lescaut und dem armen Studenten Armand. Die tragische Liebesgeschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt: Giacomo Puccinis Oper „Manon Lescaut“ aus dem Jahr 1893 und Hans Werner Henzes Drama „Boulevard Solitude“ von 1952 bilden die Grundlage. Mit Hilfe der Romanvorlage von Abbé Prévost wurden die Opern zu einer fortlaufenden Geschichte verknüpft und in 50 kurze Episoden aufgeteilt. “Wir wollten keinen Film mach, was es zum Beispiel ja schon an anderen Häusern gibt“, sagt die Chefdramaturgin Anna Melcher. “Nicht meckern, sondern machen. Man kann selber mit einfachen Mitteln etwas in Bilder fassen. Es ist ein wirkliches Experiment und es funktioniert nur, wenn viele Menschen mitmachen”.


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Ich schildere den GAU – Interview mit Leon de Winter

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Philipp Engel

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Der niederländische Schriftsteller Leon de Winter zählt zu den erfolgreichsten Gegenwartsschriftstellern in Europa. Auch als Essayist meldet sich der Sohn niederländischer Juden regelmäßig zu Wort: Den einen gilt er als Verteidiger der Aufklärung, den anderen als ein islamophober Hysteriker, der mit seinen Kommentaren leichtfertig antimuslimische Ängste schürt. Im Interview spricht de Winter über seinen neuen Roman, Israels düstere Perspektiven und die Gefahr durch den Iran.

Herr de Winter, Ihr Roman Das Recht auf Rückkehr ist von Teilen der deutschen Literaturkritik als „israelische Kampfprosa“ und „Manifest der Antiaufklärung“ bezeichnet worden. Was sagen Sie zu dieser Lesart?

Eine Umschreibung wie die zitierte aus der taz ist völliger Unsinn. Offensichtlich gibt es Menschen, die ihre ideologische Brille niemals absetzen. Ja, mein Roman spielt im Israel des Jahres 2024, das nach wie vor von den politischen Auseinandersetzungen zwischen Israelis und Palästinensern bestimmt wird. Aber ich habe vor allem einen Roman über einen Vater geschrieben, der seinen Sohn verloren hat und mit diesem Verlust nicht weiterleben kann. Es geht um Trauer und Ängste sowie Verluste innerhalb einer jüdischen Familie.

Im Buch ist Israel auf einen Stadtstaat rund um Tel Aviv zusammengeschrumpft. Wie wahrscheinlich ist diese Perspektive?

Es ist der „worst case“, der GAU, den ich in meinem Roman schildere. Es wird hoffentlich nie so weit kommen, aber völlig ausgeschlossen ist es nicht.


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Dortmund: Sierau facht Juristenstreit um sein OB-Ende an

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von David Schraven

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sahra-wagenknecht_pressefoto1Dortmunds Noch- und Ex-Oberbürgermeister Ulrich Sierau (SPD) will einen Schlussstrich unter das Dortmunder Debakel zur Kommunalwahl setzen. Dazu sollen alle juristischen Streitigkeiten schnell beendet werden, sagt Sierau derzeit auf einer Pressekonferenz in der Bierstadt.

Ob das klappt, ist fraglich. Gerade Sieraus SPD-Genossen aus der Ratsfraktion hatten erklärt, gegen den Neuwahlbeschluss der Rates juristisch kämpfen zu wollen – und sich damit gegen die eigene Partei gestellt. Es ist offen, ob sich Sierau gegen seine eigenen Leute durchsetzt. Die Neuwahlen sollen nach dem Wunsch von Sierau am 9. Mai durchgezogen werden, dem Datum der Landtagswahlen in NRW. Mal sehen, wieviel Sierau noch zu sagen hat.


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Kläsener wird Chef der Westfalenpost

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

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Stefan Kläsener wird Chefredakteur der Hagener Westfalenpost und damit Nachfolger von Bodo Zapp, der im kommenden Jahr in Rente geht. Das meldete soeben die WAZ-Mediengruppe.

Kläsener ist zur zeit kommisarischer Chefredakteur der ebenfalls zur WAZ-Gruppe gehörenden Braunschweiger Zeitung. Deren neuen Chef wird Armin Maus vom Fränkischen Tags in Bamberg.


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Sieg für Blogger. Abmahnanwalt erlebt Desaster in Sachen Wagenknecht

In Umland | Am 14 Januar 2010 | Von David Schraven

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sahra-wagenknecht_pressefoto1Der Abmahnanwalt der Fotografin Helga Paris hat bei seinem Vorgehen gegen Blogs wegen der Verwendung eines alten Pressebildes von Sarah Wagenknecht (Die Linke) ein Desaster erlebt. Das Amtsgericht Charlottenburg in Berlin lehnte einen Eilantrag gegen den Blogger Thomas Rodenbücher, xtranews.de ab, diesen zur Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung – und damit zur Zahlung der Abmahnkosten – zu verpflichten. Rodenbücher bleibt damit vorerst straffrei. Der Abmahner kann nun überlegen, ob er in die Hauptsache geht. Bei der erlittenen Klatsche ist aber nicht davon auszugehen.

Andere betroffene Blogger dürfen dank dieser Entscheidung aufatmen, wenn sie ebenfalls von dem Abmahnanwalt Ronald Schmidt aus der Kanzlei Haupt aus Berlin in Sachen Sarah angegriffen wurden. Es dürfte diesem nun extrem schwer fallen, Blogs an die Wäsche zu gehen.

Der Blogger Rodenbücher hatte eines der meistverbreitesten Bilder von Wagenknecht benutzt, um damit einen Beitrag über die Politikerin zu illustrieren. Das Bild stand wahrscheinlich jahrelang frei und kostenlos zum Download auf der Seite der Linken bereit. Dort war es in verschiedenen Varianten als Pressefoto ausgewiesen. Fast jeder Deutsche kennt es.


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Moderne Dubologen

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Rhetormusic

Dub Musiker sind schon eine seltsame Spezies. Entweder sitzen sie ganz in der Tradition ihres Vorvaters, dem seligen King Tubby, wie Osbourne Ruddock sich selbst nannte, im stillen Kämmerlein und frickeln virtuos als Klangmanipulatoren mit der Software am Mischpult. Andere wiederum bedienen sich fortwährend der Musikgeschichte der letzten 30 Jahre und basteln aus bekannten Chartsstürmern und Fetenhits neue Dubversionen. Zu den Fricklern gehört Umberto Echo. Er arbeitet vom München aus und verdubbt auf seinem jüngsten… weiterlesen →


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The Kilians

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

The Kilians, Freitag, 15. Januar, 19.30 Uhr, Kathrin-Türks-Halle, Dinslaken


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Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 14 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

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Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet. Ruhr2010: Ärger um U-Turm…Der Westen BVB: Wirsing plant Fußball-Komödie…Ruhr Nachrichten Schalke: Spielen mit Dachschaden…Welt Dortmund: Gift-Skandal in Kleingärten…Der Westen Ruhr2010 II: Besucherzentrum-Duisburg eröffnet im Februar…Der Westen Ruhr2010 III: Zahlende Gäste dringend gesucht…Der Westen Duisburg: Bestes Konzertprogramm…xtranews Pop…ist tot…taz RRX: Der Rhein-Ruhr Express soll kommen…Kölner Stadtanzeiger WAZ & RN: Zeitungsboten verlieren ihre Jobs…WDR RRX II: Abgehängt…Kölner Stadtanzeiger Duisburg: GEBAG plant Abrisse…Der Westen Internet: Wikileaks Spendenaufruf…Schrozberg Kai Fobbe: Epidemisch auftretende Befindlichkeiten…Hometown Glory… weiterlesen →


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Als die Grünen noch wild waren…

In Ruhrgebiet | Am 13 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

Ja, heute sind die Grünen eine langweilige, etablierte Partei. Aber vor 30 Jahren – da waren das wilde Kerle und wilde Weiber. Rebellen. Zerfressen vom Zorn gegen sich selbst und das System. Und das hat man ihren Wahlwerbespots von damals auch angesehen.


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Goldkante: Bis bald!

In Ruhrgebiet | Am 13 Januar 2010 | Von Stefan Laurin

Goldkante

Am 29. Januar schließt die Goldkante in Bochum. Doch die Macher der Bar sind schon auf der Suche nach einem neuen Standort. Am 29. Januar ist Schluss. Dann geht an der Herner Straße 13 in Bochum eine kleine Ära zu Ende: Die Goldkante (Und auch ihr Vorläufer London, Tokyo, Paris, aus dessen Publikum sich die Mitglieder des Vereins rekrutieren, der die Goldkante trägt) war ein Freiraum und ein Experimentierfeld: Hier wurden Theaterformate wie 99cent Theater… weiterlesen →