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Die TV-Experten Mehmet Scholl und Oliver Kahn gehören zu den Gewinnern dieser Fußball-Weltmeisterschaft

In Umland | Am 13 Juli 2014 | Von Robin Patzwaldt

Oliver Kahn bei seinem Abschiedsspiel im Jahre 2008. Quelle: Wikipedia, Foto: Tsutomu Takasu, Lizenz:  CC BY 2.0

Oliver Kahn bei seinem Abschiedsspiel im Jahre 2008. Quelle: Wikipedia, Foto: Tsutomu Takasu, Lizenz:CC BY 2.0

Die Fußball-WM in Brasilien nähert sich mit großen Schritten ihrem Höhepunkt, dem Finale heute Abend. Viele Themen wurden in den vergangenen gut vier Wochen diskutiert, auch hier im Blog.

Zwei Personen haben dabei bisher eine eher bescheidene Rolle eingenommen, was vielleicht doch ein wenig überrascht: Die beiden Fußballexperten von ARD und ZDF, Mehmet Scholl und Oliver Kahn!

Bedenkt man das Ausmaß der Kritik an den diversen Kommentatoren wie z.B. Béla Réthy, Tom Bartels, Gerd Gottlob oder auch Steffen Simon, die allesamt zum Teil sehr heftig für ihre Leistungen in Südamerika in Medien und Foren kritisiert wurden, ist es tatsächlich bemerkenswert, dass Scholl und Kahn offenbar weder positiv noch negativ besonders auffielen. Die beiden dürfen sich somit, streng genommen, sogar als heimliche Sieger der WM-Berichterstattung bei ARD und ZDF fühlen. weiterlesen… →


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Putins Vordenker: Alexander Dugin und die integrale Tradition

In Umland | Am 13 Juli 2014 | Von Gastautor

Dugins Ideengeber: Französischer Traditionalist René Guénon.

Dugins Ideengeber: Französischer Traditionalist René Guénon.

Aktuell hat es den Anschein, als ob eine bereits in den Zwanziger Jahren verfeinerte Idee ihre Wiederauferstehung feiert, die damals bei Rechtsradikalen wie Esoterikern gleichermaßen Anklang fand – und das im Russland des Jahres 2014. Es geht um die Idee der „integralen Tradition“. Von unserem Gastautor Franz Wegener

Im Gefolge des Pariser Okkultisten und Gnostikers Papus (Gérard Encausse, 1865-1916) hat der Metaphysiker René Guénon (1886-1951) in den Zwanziger Jahren die Idee ausgebaut, alle Religionen gingen auf eine Urreligion zurück. Ähnliche Gedanken finden sich bereits in der Renaissance und werden bis heute unter dem Begriff der philosophia perennis geführt. Im 18. Jahrhundert stießen diese Ideen dann bei den Freimaurern auf offene Ohren und dann erreichten sie einen jungen, in Blois geborenen Franzosen aus gut bürgerlich-katholischem Hause: René Guénon. Obwohl er selbst kein Rassist war, inspirierte er in den kommenden Jahren den sizilianischen Baron Julius Evola, der eine Zeit lang Einfluss auf den italienischen Faschismus nahm und zahlreiche Vertreter der konservativen Revolution in Deutschland bis hin zu einzelnen SS-Mitgliedern.

Im Mittelpunkt seiner Lehre steht der Begriff der „Tradition“, der eine einstmals vorhandene Urkultur (häufig wird hier auf die Atlantis oder ein nordisches Volk verwiesen) und deren Urreligion voraussetzt. Nur das esoterische, ausschließlich Eingeweihten, also Initiierten, tradierte, also übertragene Wissen dieser Urreligion ließ Guénon als echtes metaphysisches Wissen gelten. Dem gegenüber ständen kontra-initiatorische Kräfte, die falsche, leere Weisheiten verbreiteten. Hierzu zählte er im weitesten Sinne auch den durch Rom seiner gnostischen Elemente weitgehend beraubten Katholizismus. Als Alternative empfahl der späte Guénon das Wissen der östlichen Religionen; er selbst konvertierte zum Islam und widmete sich bis zu seinem Tod in Kairo den Lehren des Sufismus. Da war es  folgerichtig, dass er gegen frei erfundene Ersatzreligionen wie die Theosophie zu Felde zog: Sie gewährten keinen authentischen Anschluss an die Tradition. Hier wurde seines Erachtens nicht in einem Meister-Schüler-Verhältnis die Echtheit der Übertragung von Mensch zu Mensch durch die Jahrtausende gewährleistet. Entsprechend feindselig zeigte er sich zeitlebens gegenüber dieser Spielart östlichen Wissens – eine Haltung, die ihm vorübergehend Sympathien auch aus dem katholischen Lager einbrachte. Es ging ihm darum, den Westen erneut in eine ihm gemäße traditionelle Zivilisation zu weiterlesen… →


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Slim Cessna’s Auto Club

In Umland | Am 13 Juli 2014 | Von Claudia Bender

Slim Cessna’s Auto Club, Montag, 14. Juli, 20.00 Uhr, Sonic Ballroom, Köln


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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 13 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Guntram Schneider Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

Guntram Schneider Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Foto: Ralph Sondermann

NRW: Arbeitsminister fordert für Montag “WM-frei”…RP Online

NRW: Wie es uns nicht gefällt…Welt

Bochum: Anarchistischer Lesekreis an der Ruhr-Uni…Bo Alternativ

Dortmund: 1000 Menschen demonstrieren in der City gegen Israel…Der Westen

Duisburg: Traditionsgeschäft De Haan schließt nach 106 Jahren…Der Westen

Essen: Kein Unternehmer, nur ein schlechter Investor…Welt

Essen: Smag Sundance am Baldeneysee…Der Westen

Hamm: Mit der Göttin durchs Industriegebiet…DW

Umland: Die Polizei, Freund und Helfer…Jungle World


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Gemeinsam für die deutsche Dackel-Ehre: Jakob Augstein und die NPD

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Daniel Fallenstein

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Ob es gegen den kleinen Satan Israel geht, oder gegen den großen Satan Amerika: Neonazis finden zur Zeit reichlich Anknüpfungspunkte an etablierte Positionen. Der NPD-Kreisverband Unna/Hamm marschiert nun im Gleichschritt mit Jakob Augstein gegen die Yankees.


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[Mal ein offizielles Lob an die Classic Night Band und Zeche40]

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Sabine Michalak

michalak

Jeden zweiten Freitag im Monat findet in der Zeche Bochum ein wirkliches Highlight an Live-Musik statt und das bereits seit sieben Jahren. Im Rahmen der Zeche40 Veranstaltung, die einst von Torsten Sickert für die erste Zechengeneration ins Leben gerufen wurde, damit diese einmal im Monat die schönsten Momente ihrer Zechen-Jugend Revue passieren lassen können, tritt die im Jahre 2000 gegründetet Classic Night Band auf und sorgt kontinuierlich für ein rappelvolles Haus. Die Band, die auf… weiterlesen →


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Dortmund: Neonazis und Islamisten gemeinsam gegen Israel

In Dortmund, Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

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Statt der angemeldeten 100 demonstrieren zur Zeit 1500 Menschen in Dortmund gegen Israel. Unter Parolen wie “Kindermörder Israel” und Fahnen der Hamas haben sich aber nicht nur Islamisten zusammen  gefunden, sondern auch mehrere Vertreter der Neonazi Partei Die Rechte, darunter Michael Brück. Die Polizei war von der Größe der Demonstration offenbar überrascht worden und zog erst im Laufe der Zeit weiter Kräfte zusammen. Die Demonstration verlief friedlich bis zum Ende friedlich und zog um den Wall an der Oper vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt. Auf Transparenten war neben der Forderung den Krieg zu beenden und “Free Palestine” auch “Stop Juden” zu lesen.” Vereinzelt trugen Demonstranten  auch Schals, auf denen eine Karte von Palästina abgebildet war – einen Staat Israel konnte man dort nicht mehr ausmachen.


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R.I.P. Tommy Ramone

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Tommy Ramone, einer der Gründer der Ramones, ist gestorben. Tommy Ramone stieg schon 1978 aus der Band aus. Das Stück ”Sheena is a Punk Rocker” ist von ihm.


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Mit dem ZDF ins Schummelcamp

In Umland | Am 12 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

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Natürlich kann man sich aus guten Gründen darüber aufregen, dass das ZDF, ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender, bei den beiden Sendungen von “Deutschlands Beste” geschummelt hat. Hannelore Kraft, Helene Fischer und der ZDF-Mann Claus Kleber wurden hochgesetzt, Wolfgang Schäuble, Michael Schumacher und  Ursula von der Leyen (CDU) runtergesetzt. Am Ende passte alles schön zu den Gästen auf der Show-Couch. Wer sich darüber empört glaubt auch, dass die WM-Berichterstattung etwas mit Sportjournalismus zu tun hat. “Deutschlands Beste” ist eine reine ZDF-PR-Show, Reklame und nein, nicht alle Zahnarztfrauen empfehlen Dr. Best Zahnbürsten. weiterlesen… →


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Demonstration gegen Israel in Bochum

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

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In Bochum fand  gestern Nacht eine Demonstration gegen Israel statt. Nach Polizeiangaben zogen 120 Demonstranten vom Rathaus aus durch Teile der Innenstadt und skandierten dabei Parolen wie “Israel Kindermörder” und “Allah uh Akbar”. Ruhig blieb es hingegen in der Nacht in Essen. Am Donnerstag konnte ein Sturm auf die Alte Synagoge nur durch massive Polizeikräfte verhindert werden. Die Ankündigung, nun jeder Nacht zu demonstrieren, wurde nicht wahr gemacht, wie die Essener Polizei heute meldet.


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[Bilderrätsel Revival Nummer 10]

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Sabine Michalak

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Und da wären wir schon wieder Mit einem neuen Bilderrätsel  ↑ und mit einer neuen Auflösung: #1 | KClemens sagt am 5. Juli 2014 um 10:29 Duschkopf. Ich wünsche euch allen ein feines Wochenende und dass die Besten heute und morgen gewinnen mögen! :O) Habt Spaß!


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Flo Mega

In Umland | Am 12 Juli 2014 | Von Claudia Bender

Flo Mega, Sonntag, 13. Juli, 19.15 Uhr, Horst- Festival, Mönchengladbach


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Der Ruhrpilot

In Ruhrgebiet | Am 12 Juli 2014 | Von Stefan Laurin

Ramin Laschet. Foto CDU NRW

Ramin Laschet. Foto CDU NRW

NRW: „Kraft muss für NRW auf den Tisch hauen“…Der Westen

NRW: “Mitmenschlichkeit verbindet universell”…Welt

NRW: Schützen und Karneval bald als Kulturerbe?…RP Online

NRW: Das Problem mit den türkischen Nationalisten…Welt

Bochum: „Onkel Wanja“ kommt zur Premiere…Der Westen

Bochum: Urbanatix-Teaser-Trailer zu den Shows im November…Pottblog

Dortmund: Juicy-Beats in Dortmund wird 2015 zum ersten Mal zweitägig…Der Westen

Duisburg: Chaplin-Film im Sommerkino beglückt die Besucher…Der Westen

Essen: Anti-Israel-Versammlung sorgt für Großaufgebot der Polizei…Der Westen

Essen: An harten Einschnitten führt bei Karstadt kein Weg vorbei…FAZ


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Haltlos überfordert

In Ruhrgebiet | Am 11 Juli 2014 | Von Reinhard Matern

Die Katastrophe ‘Loveparade 2010’ ist in Duisburg immer noch unverarbeitet, obgleich die Bürger den damaligen Oberbürgermeister Sauerland (CDU) längst abwählten. Dies hängt damit zusammen, dass es bis heute keiner gewesen sein will, der Planung und Durchführung der Loveparade 2010 mit zu verantworten hat. Man ist zwar dazu übergegangen, schärfere Auflagen und Prüfungen für Veranstaltungen vorzunehmen, doch was letztlich schief gelaufen ist, haben die Beteiligten aus Politik und Verwaltung immer noch nicht begreifen wollen! Und nun… weiterlesen →


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Duisburg: “Grundgesetz gilt auch für Stadtoberhäupter.”

In Ruhrgebiet | Am 11 Juli 2014 | Von Gastautor

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

Auf seiner Webseite bewirbt Gregor Schneider noch sein zensiertes Projekt Totlast

Raimund Stecker ist gelernter Kunsthistoriker, er war 2010 bis 2013 Direktor des Duisburger Lehmbruck-Museums. Ein umstrittener Mann, der geschasst wurde. Stecker holte den Sozialdemokraten und Volkstümler Sarrazin zum Diskurs in Wackerbarths Intergrations-Ausstellung „Rote Couch“. Stecker forderte einen Zaun als Kunstwerk um den Museumspark, damit er wieder ein Stadtgarten würde. Stecker hat Verdienste: Niemals zuvor war das Lehmbruck-Museum so im Gespräch wie unter seiner Ägide. Jetzt kritisiert Raimund Stecker die Zensur des Duisburger Oberbürgermeisters Sören Link (SPD). Dieser hat ein provokatives Kunstwerk verboten – die „Totlast“ von Gregor Schneider sollte im Rahmen der Ruhrtriennale im Lehmbruck Museum installiert werden. Ein internationaler Kunstskandal.

Ein Interview von unserem Gastautor Thomas Meiser.

Ruhrbarone: Herr Dr. Stecker. Wann ist ein Sozialdemokrat erwachsen?

Raimund Stecker: Das sollten Sie besser die beiden zurzeit berühmtesten SPDler des Kunstbetriebs fragen: Duisburgs weiterlesen… →