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Kreis Unna: Das Trianel-Kraftwerk Lünen legt eine gemischte erste Jahresbilanz vor

Elmar Thyen (li.) und Stefan Paul (re.) zogen heute in Lünen eine erste Bilanz für 'ihr' neues Kraftwerk. Foto(s): Robin Patzwaldt

Elmar Thyen (li.) und Stefan Paul (re.) zogen heute in Lünen eine erste Bilanz. Foto(s): Robin Patzwaldt

Lange wurde emotional und kontrovers um das neue ‚Trianel‘-Steinkohlekraftwerk am Lüner Stummhafen (im Kreis Unna) gestritten. Und auch jetzt, Anfang 2015, ist der juristische Streit mit dem BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) noch nicht wirklich abgeschlossen.
Doch inzwischen liegt bereits das erste komplette Betriebsjahr des Meilers hinter allen Beteiligten. Zeit also, um mal eine erste Zwischen-Bilanz zu ziehen. Diese wurde heute Vormittag in Lünen vorgestellt, und sie fällt, wie es wohl auch nicht wirklich anders zu erwarten war, recht gemischt aus.
Dabei klingt die reine Leistungsbilanz des Kraftwerks zunächst einmal sehr positiv: Zwischen Januar und Dezember 2014 wurden demnach bei Trianel in Lünen im regulären Betrieb 5,1 Millionen Kilowattstunden Strom produziert, was rechnerisch für die Versorgung von 1,5 Mio. 2-Personen-Haushalten ausreicht. Weiterlesen

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Feminismus in Highheels

Hooker

Foto: Demonstration von Sexarbeiterinnen Foto: Susi Wilp Lizenz: Copyright


Kann es das geben, Feminismus in Highheels? Augenscheinlich nicht. Vom 7.-10. April 2015 sollte im Herbert-Wehner-Bildungswerk in Dresden ein Seminar stattfinden zu Sexarbeit im Kontext feministischer Diskurse. Sollte. Von unserer Gastautorin Nina Lehmann.

Das Bildungswerk sah sich einem massiven öffentlichen Druck ausgesetzt und musste den Teilnehmern absagen, denn die Finanzierung seitens der Bundeszentrale für politische Bildung kippte aufgrund eines Formfehlers im Antrag.

Das Netzwerk „Stop Sexkauf“ bezog in einer Pressemitteilung Stellung und protestierte gegen das Seminar als auch gegen die Finanzierung durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

Das abolitionistische Netzwerk arbeitet seit Monaten an gegen Sexdienstleister, die für ihre Arbeitsrechte kämpfen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

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NRW: 
G 8 – nächster Akt statt endlich Ruhe…RP Online
NRW: Kindergarten-Plätze werden knapp…RP Online
Debatte: Steinbrück und die SPD – Eine Partei wird zum Geschäftsmodell…Cicero
Debatte: Bloccupy – Revolutionssimulation…Jungle World
Debatte: Durchgrünte Städte sind unsere Zukunft…Welt
Debatte: Tierversuche – Affen retten Menschenlebe…Novo Argumente
Ruhrgebiet: Loveparade-Katastrophe – Initiative will Staatsanwälte anzeigen…Der Westen
Ruhrgebiet: Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet macht weniger Umsatz…Ruhr Nachrichten
Bochum: Annington schließt Gagfah-Übernahme ab…Welt
Dortmund: Neonazi-Attacke – Polizei ermittelt gegen angegriffenen Journalisten…Der Westen
Duisburg: Der Stadtwerke-Turm ist endgültig ein Denkmal…RP Online
Duisburg: proDuisburg siegt im Namensstreit…RP Online
Essen: Abschied von Essens erster Polizei-Präsidentin…Der Westen
Essen: Energiewende – Die Selbstversorger…Der Westen

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Draußen gibt’s nur Kännchen… oder: Olympia 2024 im Ruhrgebiet

Typisches Leuchtturmprojekt im Ruhrgebiet

Typisches Leuchtturmprojekt im Ruhrgebiet

Gestern huschte #Olympia2014 durch meine Timeline, jeweils in Verbindung mit den Begriffen “Ruhrgebiet”, “wollnwanich” und “brauchnwanich”… Diese Draußen-nur-Kännchen-Attitüde der Region geht mir einfach nur noch auf die Nerven. Wir haben nix, wir sind nix und können tun wir schon mal gar nix… Boarch… wird mal endlich Zeit, dass hier wieder mal geklotzt wird und nicht nur gekleckert.

Olympia 2024 im Ruhrgebiet? Ja gerne! Sofort! Endlich mal groß denken, nicht immer so kleingeistig… Wir schaffen es zwar nicht, eine Strallerbahn zwischen Nachbarstädten zu bauen, aber hey, Olympia kriegen wir locker gewuppt… locker! Die Frage ist doch gar nicht die, was der Krempel alles kostet. Die Frage ist doch vielmehr: Wie komme ich an einen Teil der Kohle (Ideen nehme ich gerne entgegen und bei Erfolg teile ich vielleicht sogar)? Gemotzt wird doch eh immer nur von denjenigen die glauben, von dem Geld nichts abzubekommen. Also vor allem von denen, die bisher noch keine eigene Agentur haben, um anderen Agenturen zu erklären, wie sie mit ihren Kunden an die Kröten herankommen… oder so ähnlich jedenfalls.

Das ist doch endlich mal die Chance, nicht nur ein paar läppische Millionen in irgendwelche Leuchttumprojekte zu pümpeln, die dann traurig vor sich hinfunzeln. Das ist die Chance, hier ein Investitionsarmageddon zu entfesseln, dessen Feuerschein man noch in entfernten Galaxien wahrnehmen kann, Galaxien, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat… oder so… ach lassen wir das.

Disclaimer: Hat das denn nun irgendeine Relevanz? Nein, die hat es immer noch nicht, es ist halt Mittwoch…

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Gewalttätige Fußballchaoten schaden ihren eigenen Anliegen derzeit massiv

Das derzeitige Stadion von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Philipp, Lizenz: CC BY 2.0

Das derzeitige Stadion von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Philipp, Lizenz: CC BY 2.0

In den letzten Tagen haben sich einige unverbesserliche Chaoten wiederholt in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit in Sachen Fußballtagesgeschäft gebracht. Gut in Erinnerung sind uns allen sicherlich aktuell noch die tätlichen Übergriffe auf TV-Kommentator Marcel Reif in der Vorwoche.
Ganz aktuell geben nun diverse Geschehnisse rund um den von vielen Fußballtraditionalisten ungeliebten Zweitligisten RB Leipzig wahrlich auch kein besseres Bild ab. Ganz im Gegenteil!

Zwar handelt es sich dabei vordergründig um eine ganz ‘andere Baustelle’, wollen diese radikalen Interessenvertreter hier nicht einen einzelnen Kommentator einschüchtern und am liebsten mundtot machen, sondern am liebsten gleich einen ganzen Club wieder in der sportlichen Versenkung verschwinden sehen, der nicht ihrem Weltbild vom Fußball zu entsprechen scheint, doch eint beide Vorgänge dabei doch eine ganz große Gemeinsamkeit: Gewalt soll offenbar bei einigen nun Argumente ersetzen, was natürlich immer und grundsätzlich der pure Wahnsinn ist. Weiterlesen

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Essen: Die PARTEI startet OB-Wahlkampf

The Cherrypops

The Cherrypops

Essen wählt einen OB und alles scheint auf einen Zweikampf zwischen Jürgen Lukat (Die PARTEI)  und Thomas Kufen (CDU) hinaus zu laufen, nachdem Amtsinhaber Reinhard Paß (SPD) dabei ist, im Filzsumpf  zu versinken.

Nachdem Kufen schon seit Monaten im Wahlkampf ist und mit Sicherheit jedem Essener mindestens drei Mal die Hand geschüttelt hat, greift nun Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiativen, kurz Die PARTEI, in das Weiterlesen

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„The Beautiful Game“ – Eine Zeitreise zurück in die Welt des Fußballs der 1970er-Jahre

Fußballbuch Taschen CoverMan kann den Buchmarkt in Sachen Neuerscheinungen noch so bemüht im Auge behalten, hin und wieder rutscht einem dann doch ein echtes Highlight im Bereich Sportbücher durch. So bei mir nun offenbar auch geschehen mit dem Buch, welches ich hier heute kurz vorstellen möchte und welches ich, obwohl es bereits im letzten Juli, im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer 2014 hierzulande erschienen ist, erst kürzlich bei einem Stadtbummel zufällig beim Stöbern in einer Dortmunder Buchhandlung entdeckte: „The Beautiful Game. Fußball in den 1970ern“
Gerade für Leute, welche ihre ersten Fußballerinnerungen mit den 1970er Jahren verbinden, so wie ich auch, ist der hier vorliegende Bildband ganz bestimmt eine echte Fundgrube.
Das nun vorgelegte Buch ist dabei eine Schöpfung aus der Arbeit ganz unterschiedlicher Fotografen, die die Weltfußballer der damaligen und teilweise auch noch heutigen Zeit in ungewöhnlichen und privaten Posen und Situationen auf insgesamt 300 farbenprächtigen Seiten abgelichtet haben. Inklusive ihrer schnittige Sportwagen und diverser modischer Extravaganzen. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Humor ist, wenn man trotzdem lacht: Sylvia Löhrmann Foto: B90-Die Grünen NRW/CC BY-SA 2.0

NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann Foto: Grüne NRW Lizenz: CC BY-SA 2.0

Debatte: Die Grünen, eine Spaßpartei minus Spaß…Welt
NRW: Grundschulen finden keine Leiter…RP Online
NRW: Sparkurs von RWE trifft auch NRW…FAZ
NRW: SPD verlangt Bundesratsinitiative aus NRW für das Mehrwegsystem…Welt
Debatte: Energiewende – Lasst die Stromkonzerne sterben…Spiegel
Debatte: Sieben Mythen über TTIP…WiWo
Ruhrgebiet: Die klassische Energie-Welt ist für RWE eine Last…Welt
Ruhrgebiet: Energiekonzern RWE plant weiteren Stellenabbau…Der Westen
Ruhrgebiet: Wohnungsmieten im Ruhrgebiet um 3,2 Prozent gestiegen…Immobilien Newsletter
Bochum: Parken soll deutlich teurer werden…Der Westen
Duisburg: Bürgermeister Osenger bei Info-Abend zu Asylheim bedroht…Der Westen
Duisburg: Asylheim – Hitzige Debatten in Neuenkamp…RP Online
Essen: Gehen in der Gruga bald die Lichter aus?…Bild
IT: Apple Watch: Nein, Danke! // Lieber die Pebble Time…Jens

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Dortmund: Nazis greifen Journalisten an!

Demo gegen NWDO-Verbot in Dortmund, Foto: Ulrike Märkel

Demo gegen NWDO-Verbot in Dortmund, Foto: Ulrike Märkel

Nach der Neonazi-Kundgebung in Derne haben Neonazis einen Journalisten überfallen. In der Dortmunder Innenstadt verfolgten sie den Mann zunächst und bewarfen ihn mit Steinen. Die Polizei ermittelt.
“Bereits in der U-Bahn hatte ich ein komisches Gefühl,” erzählt Marcus Arndt, freier Journalist. “Mir waren mehrere Personen im typischen Outfit der rechten Szene aufgefallen.”
Als er an der Reinoldikirche aus der Bahn stieg, nahmen die schwarz gekleideten Männer die Verfolgung auf. In der Nähe des Ostenhellweg eskalierte die Situation. Die mutmaßlichen Neonazis warfen mit Steinen und drohten, ihn umzubringen. Arndt wurde am Kopf und Oberkörper getroffen, ehe die Angreifer flüchteten.
Der Angriff auf Marcus Arndt dürfte kein Zufall gewesen sein. Der Journalist gehört zu einer Reihe von Kollegen, die in den letzten Wochen und Monaten Morddrohungen aus der rechten Szene erhielten. Nach eine Ambulanten Untersuchung konnte er das Krankenhaus noch am Abend wieder verlassen. Die Polizei ist eingeschaltet und ermittelt.

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