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Die WM-Aufstockung ist nicht der Untergang der Fußballwelt

Foto: Robin Patzwaldt

Die FIFA hat beschlossen, dass die WM ab 2026 mit 48 statt wie bisher mit 32 Teilnehmern ausgetragen wird. Neben dem DFB und einigen Trainern und Funktionären deutscher Fußballklubs empören sich auch viele Fans und Medien über diese Entscheidung.

Als Grund wird u.a. angegeben, dass den Profis noch mehr Spiele nicht zuzumuten wären. Dabei sehen die Pläne der FIFA gar nicht mehr Spiele für die einzelnen Teams vor. Statt wie bisher acht Vierergruppen wird es 16 Dreiergruppen geben, das bedeutet ein Vorrundenspiel weniger und dafür eine zusätzliche K.O.-Runde mit den besten 32 Teams.

Auch das Argument, dass es der FIFA nur darum ginge, die Kommerzialisierung des Sports weiter voranzutreiben, ist scheinheilig. Es ist ja nicht so, dass die deutschen Fußballklubs und der DFB nicht ihren Teil zu diesem Prozess beigetragen hätten. Außerdem werden von diesem Beschluss vor allem die Teams profitieren, deren Kontinentalverbände bisher nur unterdurchschnittlich stark vertreten waren. Zu den – nach fußballerischen Gesichtspunkten – kleinen Ländern, die sich dadurch unter Umständen qualifizieren könnten, zählen u.a. auch China und Indien, die bevölkerungsreichsten Länder der Erde. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot


NRW:
Ein Gutachten als Feigenblatt…RP Online
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NRW: Land setzt Kooperation mit Ditib trotz Spitzelvorwürfen fort…News4Teachers
NRW: Bund zahlte zwei Milliarden für Flüchtlinge…RP Online
Debatte: Islamverband Ditib bestätigt Spitzel-Vorwürfe…Zeit
Debatte: Sauerstoff statt Stacheldraht für Europa…Cicero
Debatte: Angst vor dem Dreckigen Dutzend…Novo Argumente
Debatte: Über den Umgang mit Gefährdern…NZZ
Debatte: Kalter Krieg in kalten Zeiten…Jungle World
Debatte: Ein globaler „Krieg gegen das Bargeld“…FAZ
Debatte: Bundesrechnungshof kritisiert undurchsichtige Energiewende…FAZ
Debatte: Schwächelt die Demokratie, leidet die Presse…Welt
Bochum: Ruhr-Handwerk beklagt einseitige Förderung…WAZ
Dortmund: „Ich bin gerne Journalist. Aber der Job wird anstrengender“…Kress
Dortmund: Türkische Rechtsextremisten melden Demo an…WAZ
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Duisburg: Eine Million Euro durch Sexsteuer…RP Online
Essen: Polizei sieht keine Handhabe gegen „Pelz-Polizei“…WAZ

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„Nafri ist eine Abkürzung wie „Ami“ und keine Beschimpfung“


In Nordrhein-Westfalen haben sich seit Jahrzehnten Zuwanderer aus Nordafrika niedergelassen. Nur ein kleiner Teil zählt zu den sogenannten „Nafris“, dem so in einem Tweet in der Silvesternacht bezeichneten „Nordafrikanischen Intensivtätern“.

Es war Nachmittag und Mokthar kam von einem Fotoshooting. Der Fotograf ging gerade über den Heumarkt in der Kölner Innenstadt, als sein Handy schellte. Er stellte seine Tasche mit den Kameras und Objektiven auf einer Bank ab. „Während ich telefonierte“, erzählt der Tunesier, „klopfte jemand auf meine Schulter. Ich drehte mich um, ein Mann zeigte mir eine Visitenkarte. Dann war er weg.“ Nicht nur der Mann war verschwunden, auch Mokthars Tasche mit der Fotoausrüstung. „Ich war ungeheuer sauer, lief durch die Stadt, suchte den Dieb . Ich war mir sicher: Das mussten Algerier oder Marokkaner sein.“ Mokthar fuhr nach Kalk, dem Stadtteil Kölns, in dem viele Nordafrikaner leben. Er ging zu einem tunesischen Friseur, den er flüchtig kannte. „Ein Mann in dem Salon gab mir den Tipp, zu einem italienischen Café in der Nähe des Einkaufszentrums zu gehen. Dort hätte ich gute Chancen, meine Kameras und den Dieb zu finden.“ Als Mokthar vor dem kleine Café in der Kalk-Mülheimer Straße ankam, erkannte er den Dieb, einen Marokkaner. „Seine Schirmmütze war ein billiges Gucci-Imitat, das hatte ich mir Weiterlesen

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ETEP beim Eurosonic Noorderslag: So würden wir entscheiden


First Breath After Coma
…ist alleine des Namens wegen schon auffallend, jedoch müssen sich die Portugiesen auch musikalisch nicht verstecken. Ein bisschen wie Bon Iver – gute Gitarren, viel Schlagzeug, teils hymnisch und mit einer ordentlichen Portion Melancholie. Der Name stammt angeblich vom gleichnamigen Explosions in the Sky Titel. Das würde auch passen: Ein Hauch des Flairs der Texaner durchweht die Songs. Ihr zweites, in 2015 erschienenes Album mit dem Titel „Drifter“ haben die Jungs aus Leira übrigens via Crowdfounding finanziert.

Das heute beginnende Konferenz- und Showcase-Festival Eurosonic Noorderslag in Groningen rückt jedes Jahr eine andere Region in den Fokus, um „die Vielfalt des musikalischen Talents in Europa zur Geltung zu bringen“. In 2017 ist es Portugal.

First Breath After Coma nimmt außerdem auch am European Talent Exchange Programm (ETEP) teil. Aus dem ETEP-Pool würden wir in diesem Jahr neben ihnen gerne auch diese vier europäischen Acts auf einer Bühne in unserer Nähe sehen: Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Obama während seiner Rede vor der Siegessäule in Berlin im Juli 2008 Foto: Matthias Winkelmann Lizenz: CC BY 2.0

Obama während seiner Rede vor der Siegessäule in Berlin im Juli 2008 Foto: Matthias Winkelmann Lizenz: CC BY 2.0


Debatte:
Die Bilanz von Barack Obama? Leider eine Katastrophe…Welt
NRW:
Gericht weist Inklusions-Klage ab…RP Online
NRW: Das Problem der inneren Sicherheit…RP Online
NRW: Jäger will vor der Wahl keine Schleierfahndung einführen…RP Online
Debatte: Keine Sonderrechte für Sektierer…NZZ
Debatte: Das Gespenst der Demokratie…Novo Argumente
Ruhrgebiet: „Ich halte nichts von einer Streichung des Soli“…WR
Ruhrgebiet: Barcamp Ruhr erwartet 200 Netzwerker im Unperfekthaus…WAZ
Debatte: Trumps unechte Siege…FAZ
Debatte: Auf dem falschen Fuß…Cicero
Bochum: Bus und Bahn werden teurer…WAZ
Bochum: MFH sucht neue Räumlichkeiten…BO Alternativ
Dortmund: Stadt rüstet sich für G9-Volksbegehren…WAZ
Duisburg: Stadt muss 2,1 Millionen Fördergelder zurückzahlen…WAZ
Essen: „Zollverein ist eine Riesenchance für unsere Stadtteile“…WR
Essen: Wenn die Pelz-Polizei Passanten kontrolliert…WAZ

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WM zukünftig mit 48 – Kein guter Tag für den Fußball!

Foto: Robin Patzwaldt

Lust sich noch kurz etwas aufzuregen heute?  Die Fußball-WM mit 48 Mannschaften kommt. Die Qualität der dort dargebotenen Spiele droht damit weiter zu sinken. Dieses wurde heute von der FIFA in Zürich so beschlossen. Trotz der hierzulande zuletzt laut und deutlich geäußerten Bedenken in Bezug auf die damit endgültig ab dem Jahre 2026 drohenden Verwässerung der sportlichen Qualität einer solchen Endrunde.

Am heutigen Dienstag hat die FIFA die WM mit zukünftig dann 48 Teilnehmerländern offiziell und endgültig verabschiedet, nicht aber, wie die zusätzlichen 16 Startplätze verteilt werden. Da dürfte nun das übliche ‚Hauen und Stechen‘ beginnen. Aber sei es drum.

Der eigentliche Knackpunkt der von FIFA-Boss Gianni Infantino bereits bei seiner Wahl zugesagten Reform ist nämlich die Ausweitung des Teilnehmerfeldes auf nun zukünftig 16 Gruppen a drei Teams für die Endrunden der Turniere. Fast egal, welche Kontinente dabei wie viele Startplätze bekommen wird. Bedeutet im Klartext also zukünftig nun 48 Teilnehmer, die zuerst in den jeweils drei Gruppenspielen die 32 Teilnehmer des Sechzehntel-Finales ausspielen. Nur die jeweiligen Gruppenletzten werden nach dieser kurzen Gruppenphase in Zukunft aus dem Wettbewerb ausscheiden.

Und, mal ganz ehrlich: Wer hierzulande will sich diese Spiele, die vor den KO-Spielen, dann eigentlich noch anschauen? Weiterlesen

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