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Der Universalismus ist weder „Eurozentristisch“ noch „rassistisch“

Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk
Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk
Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk

Eugène Delacroix – Die Freiheit führt das Volk


Die Suche nach universellen Werten steht unter Generalverdacht. „Eurozentristisch“ oder gar „rassistisch“ soll der Universalismus sein. Das ist ein schwerwiegender Irrtum. Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss.

„Unsere Gesellschaft wird immer humanistischer“, erklärte mir neulich eine Freundin. Auf den ersten Blick scheint dies zu stimmen. „Ethische“ Gesichtspunkte spielen bei Entscheidungen eine immer größere Rolle. Im Bereich des persönlichen Konsums kann dies der Kauf von Fairtrade- oder Bioprodukten sein, in der Unternehmenswelt die Corporate Social Responsibility. „Gerechtigkeit“ ist ein zentrales Thema unserer Tage, verschiedenste Formen („soziale Gerechtigkeit“, „Klimagerechtigkeit“ …) werden quer durchs politische Spektrum gefordert.

Für mich sprechen diese Entwicklungen mitnichten für eine neue humanistische Ethik. Sie können auf individueller psychologischer Ebene als Ausdruck von Empathie oder Mitleid gewertet werden. Nun hat Mitleid seine Berechtigung, sonst würden wir alle als gefühllose Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

Sylvia Löhrmann und Hannelore Kraft Foto/Lizenz: Bild Copyright: Peter-Paul Weiler, berlin-event-foto.de

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Moderne Musikproduktion und mittelalterliche Kasteiung

Für Komponisten kann es inzwischen zum Alltag gehören, auch Audios ihrer Kompositionen anzubieten, Demos, manchmal sogar Alben, wenn sie nicht für bestimmte Ensembles schreiben, ob frei oder im Auftrag. Helge Bol, ein Duisburger Komponist, der gleichsam zwischen zwei Stühlen Platz gefunden hat, zwischen zeitgenössischer Klassik und zeitgenössischem Jazz, hat sich nicht nur eine individuelle musikalische Sicht erarbeitet, sondern auch ein Projektstudio aufgebaut. Entstanden sind bislang vier digitale Alben. Im folgenden Text erläutert er, dass für ihn auch der Aufbau eines Projektstudios primär eine individuelle Sache war. Besondere Berücksichtigung erfährt die populär gewordene Audio-Kompression, die erlaubt, die durchschnittlich wahrnehmbare Lautstärke zu erhöhen, ein Vorgang, der z.B. in der modernen Tanzmusik ausgiebig genutzt wird und der bis zu einer mittelalterlich anmutenden Kasteiung reichen kann. Weiterlesen

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ECCE und die Grünen: Zurücklehnen und genießen

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Voller Dankbarkeit nehmen wir wahr, dass wir nicht zu der interessierten Öffentlichkeit gehörten, die eingeladen war, den Ausführungen des European Center for Creative Economy (ecce) am 9. Mai beizuwohnen. Diese wunderbare Pressemitteilung der Grünen wollen wir unseren Lesern und Leserinnen jedoch nicht vorenthalten:

GRÜNE wollen Popkultur in der Metropole Ruhr besser fördern

Im Rahmen einer Veranstaltung unter dem Titel „Popkultur im Ruhrgebiet“ hat das European Center for Creative Economy (ecce) am 9. Mai eine Bestandsaufnahme der popkulturellen Infrastruktur in der Metropole Ruhr einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt. Für die GRÜNEN im RVR hat Jörg Obereiner, kulturpolitischer Sprecher der Fraktion, daran teilgenommen.

Obereiner, der in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Kultur- und Sportausschusses beim RVR neben ecce-Geschäftsführer Prof. Dieter Gorny auch in die Veranstaltung eingeführt hatte, plädierte dafür, den diversen Untersuchungen und ersten Ansätzen zur Förderung nun den nächsten Schritt folgen zu lassen: „Es ist notwendig, nun in einem zweiten Schritt die Bildung und Unterstützung von Strukturen voranzutreiben, die es ermöglichen, populäre Musik in ihrer gesamten Breite bis hin zu (semi-)professioneller Qualität zu betreiben.“

Dafür sei jedoch auch eine verstärkte Landesförderung notwendig, die zur Schaffung und Sicherung einer guten Infrastruktur gebraucht würde. Hierzu gehörten sowohl Spielstätten als auch Probe- und Studioräume. Obereiner vergleicht dies mit der Förderung beim Sport: „Auch hier sind Spitzenleistungen nur vollstellbar, wenn es eine gute Förderung des Breitensports gibt!“

Die Inhalte der vom Regionalverband Ruhr in Auftrag gegebenen Bestandsanalyse wurden von den anwesenden Praktikern im Wesentlichen bestätigt. Insbesondere wurde eine bessere Vernetzung der in unterschiedlichen Zusammenhängen der Popmusik-Szene Aktiven gefordert. In Richtung des Regionalverbands Ruhr wurde der Wunsch geäußert, den regionalen Austausch zu organisieren.

Jörg Obereiner zieht ein insgesamt positives Fazit aus der Veranstaltung und den von ihr ausgehenden Impulsen: „Es ist auf jeden Fall deutlich geworden, dass wir für das Ruhrgebiet eine Art ‚Masterplan Popkultur‘ brauchen, um zu vergleichbaren Regionen aufzuschließen!“

 Wir wollen gar nicht wissen, wer die Musikanten sind, die sich wünschen, untereinander von einer mittleren Planungsbehörde wie dem RVR vernetzt zu werden und hoffen, nicht einen von ihnen zu kennen, von heute bis zum Schluß der Welt.
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