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Essen: Hogesa-Demonstration abgesagt

HoGeSa-Hoologan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann

HoGeSa-Hoologan, Foto: Copyright 2014 Felix Huesmann

Nach einer Meldung der Polizei wurde heute die für Sonntag geplante Demonstration Hooligans gegen Salafisten (HogeSa) in Essen abgesagt:

Die Anmeldung für die geplante Demonstration ´Hooligans gegen Salafisten` wurde heute zurückgezogen. Per Fax erklärte die Anmelderin, dass sie außerdem keine Rechtsmittel gegen das Verbot einlegen wolle.

Die Polizei kündigte an, trotzdem an dem Tag in Essen starke Präsenz zu zeigen. Auch die  geplante Anti-HogeSa Demonstration soll trotz der Absage stattfinden. Organisator MAx Adelmann: ” Wir werden eine große Kundgebung in Essen gegen Rassismus und Gruppen wie Hogesa oder Pegida durchführen. Nun eben auf dem Willy-Brandt-Platz. Treffpunkt für unsere Demonstration bleibt ab 11:30 der Bereich Marktkirche/Porschekanzel.”

 

 

 

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Das Wintergame in Düsseldorf beweist: Eishockey in Deutschland lebt!

Das DEL-Wintergame 2015 in Düsseldorf. Foto(s): Sylvia Heimes)

Das DEL-Wintergame 2015 in Düsseldorf. Foto(s): Sylvia Heimes

Klar, der Termin war sicherlich auch sehr gut gewählt. Der Fußball macht hierzulande aktuell bekanntlich noch immer ‚Winterpause‘, und so kamen am Samstag dann schlussendlich gut 51.000 Sportfans im extra für Eishockey aufwändig umgebauten Düsseldorfer Stadion zusammen um das als ‚Wintergame‘ angekündigte ‚Freiluftspiel‘ in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Haien vor Ort zu bestaunen.
Das Ganze war, vom Zuschauerzuspruch her, damit sogar ein Europarekord für ein Eishockeyligaspiel. Wobei, eine wirkliche Freiluftveranstaltung‘, so wie angekündigt und geplant, war das Spektakel letztendlich dann doch nicht, da das Dach der Arena in Düsseldorf aufgrund der kritischen Wetterbedingungen an diesem Samstag am Ende dann doch leider geschlossen bleiben musste. Der Sturm und viel Regen machten diesen Plänen kurzfristig einen Strich durch die Rechnung. Optisch war der sportlich eher unspektakuläre 3:2-Erfolg der Gastgeber aus der Altbierstadt allerdings auch so ein wirklicher Genuss, wenn auch in den Nachbetrachtungen nicht überall nur eitel Sonnenschein herrschte. Weiterlesen

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Pegida-Pläne: Nächste Woche Demonstration im Ruhrgebiet

Dügida (NRW-Pegida), Foto: Ulrike Märkel

Dügida (NRW-Pegida), Foto: Ulrike Märkel

Nach Rogida, Würgida, Kögida, Bogota, Legida usw. bleibt das Ruhrgebiet nicht länger von den selbsternannten Rettern der christlich-abendländischen Kultur verschont. Die “offizielle” NRW-Pegida, die sich nach der Trennung von der Rechten Melanie Dittmer um Seriösität bemüht, plant für den 19.01.2015 eine Demonstration im Ruhrgebiet. Ob es eine Dogida, Esgida, Duigida oder eine zweite Bogida geben wird, ist noch nicht klar. Der Ort wird von der Veranstaltern erst später bekannt gegeben.

Unabhängig davon, welche Stadt im Pott von den ungebeten Pegida-Gästen aufgesucht werden wird: Man kann fest mit Gegendemonstrationen rechnen. Denn auch im Ruhrgebiet, einem klassischen Einwanderungsgebiet, wird die Mehrheit keine Lust auf Deutschlandkult, Islamfeindlichkeit und Fremdenhass haben. Vielleicht läuft alles gut und die Ruhgidas werden mangels Teilnehmerzahlen der “Europäischen Patrioten” als regionales Phänomenchen in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube

ISIS Quelle: Youtube


Ruhrgebiet:
Drei Dschihadisten aus Dinslaken ums Leben gekommen…FAZ
Ruhrgebiet: Nils D. folgte Cousin in den “Heiligen Krieg”…RP Online
Debatte: Die offene Gesellschaft hat immer Feinde…FAZ
Debatte: Der Wille zur Freiheit lässt sich nicht brechen…Welt
Debatte: „AfD nicht viel besser als NPD“…FAZ
NRW: Bündnis stellt sich gegen Pegida…Der Westen
NRW: Beichtstuhl in der Kellerbar wird es nicht geben…Welt
Ruhrgebiet: „Kulturförderung mit Klauen und Zähnen verteidigen“…Ruhr Nachrichten
Bochum: Zahlt Prof. Grönemeyer Kopfgeld für Patienten?…Bild
Dortmund: Wie realistisch war der “Tatort”?…Spiegel
Duisburg:
 Karstadt-Betriebsrat befürchtet Einschnitte…Der Westen
Essen: Stadttöchter fahren Sponsoring zurück…Der Westen
Umland: “Der Anschlag dauerte eigentlich sieben Jahre”…Welt

 

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Frankreichs 9/11 und die „Je suis Charlie“-Heuchler

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In Verneigung vor Stéphane Charbonnier (Charb), Chefredakteur von Charlie Hebdo, der 2012 sagte: »Ich habe keine Angst. Ich habe keine Kinder, keine Frau, kein Auto, keinen Kredit. Es klingt aufgeblasen, aber ich will lieber aufrecht sterben, als auf Knien leben.«

Das jihadistische Massaker an der Redaktion der Satirezeitschrift Charlie Hebdo am 7. Januar 2015 mit 12 Toten, darunter zwei Polizisten, der Mord an einer weiteren Polizistin einen Tag später und die antisemitisch motivierte Geiselnahme und Ermordung von vier Juden in einem jüdischen Supermarkt am 9. Januar, die mit der Aktion vom 7. Januar in Verbindung steht, schreien nach weitreichenden politischen Konsequenzen und einer Analyse der politischen Kultur. Plötzlich sind viele betroffen, nicht nur in Frankreich. Dabei zielt der Jihadismus und Islamismus auf westliche Werte, Religionsfreiheit, Freiheit von Religion, Religionskritik, Meinungsfreiheit, Demokratie, Pluralismus und Heterogenität, Satiriker wie Charlie Hebdo, wie auf Juden und den jüdischen Staat Israel. Doch allzu viele ignorieren die antisemitische Dimension, weil das den allseits beliebten antizionistischen Antisemitismus beinhaltet, den viele partout nicht aufgeben wollen. Auch die Verharmloser des Islamismus melden sich sofort und rabiat zu Wort. Schließlich: wer hatte denn schon Mut die letzten Jahre? Wir haben Angst, sind mutlos und vorsichtig, auch der Autor dieses Textes.  Von unserem Gastautor Clemens Heni. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

ISIS Quelle: Youtube

ISIS Quelle: Youtube


Ruhrgebiet: 
Ermittler verhaften mutmaßliches IS-Mitglied…Welt
Umland: Brandsätze auf “Hamburger Morgenpost”…Bild
Debatte: Was der Islam mit dem Islam zu tun hat…FAZ
Debatte: Europa wird sich neu erfinden müssen…Welt
Ruhrgebiet: Wenn das Ruhrgebiet dichtet…Der Westen
NRW: Die Pulverfässer der rot-grünen Regierung…Welt
Bochum: Juden nach 1945…Bo Alternativ
Duisburg: Thema „Heimat“ der Akzente trifft den Nerv…Der Westen
Duisburg: Strom-Tankstellen werden kaum genutzt…Der Westen
Essen: Fünf Jahre Ruhr Museum…Der Westen
Oberhausen: Millionenbetrug mit iPhones bei Stadt-Tochter…Der Westen
Umland: Tausende bei Protest gegen “Dügida” erwartet…WDR
Umland: “Lichter aus! Düsseldorf setzt Zeichen gegen Intoleranz”…Pottblog

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Terror in Frankreich: Aluhüte und Salafisten basteln an Verschwörungstheorien

Ken Jebsen zu Gast bei Jürgen Elsässer, Compact TV, Screenshot YouTube

Ken Jebsen zu Gast bei Jürgen Elsässer, Compact TV, Screenshot YouTube


Nach den islamistischen Terrorangriffen auf Journalisten, Juden und Polizeibeamte in Frankreich haben Salafisten, Aluhüte und  die Mahnwachenwichtel damit begonnen, sich die Morde passend zu machen. Man ist sich weitgehend einig: Schuldig muss wie immer der Westen sein.

Pierre Vogel, Deutschland bekanntester salafistischer Prediger hat sich von den Morden in Frankreich distanziert. Aber so ganz einverstanden damit, dass Muslime hinter den Morden stehen, sind weder Vogel noch sein Freund Sven Lau. Beide veröffentlichten auf ihren Facebookseite einen Text von Ken Jebsen, einer der Leitfiguren der deutschen Weiterlesen

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Humanisten gegen PEGIDA!

Finden PEGIDA irgendwie OK: Dr. Uwe Lehnert (Foto: Screenshot Youtube)

Isoliert von den humanistischen Organisationen: PEGIDA-Versteher Dr. Uwe Lehnert (Foto: Screenshot Youtube)

Vor knapp einer Woche berichteten wir Ruhrbarone über PEGIDA-Schnullernazi-Apologeten aus Reihen der Humanisten.

Nun stellen die großen humanistischen Verbände Humanistischer Verband Deutschland (HVD),  Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) und der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) sowie der Dachverband freier Weltanschauungsgemeinschaften (DFW) klar: PEGIDA? Nicht mit uns! Weiterlesen

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Nur eine Frage der Schuld?

Mohammeds Paradies – Bibliothèque nationale de France – gemeinfrei

Es wäre relativ einfach, den gesellschaftlichen Terror islamistischer Gewalttäter nicht nur als Verbrechen zu bezeichnen, sondern auch abzutun, egal, ob es sich dabei um Anschläge in den USA, in Europa – wie kürzlich in Frankreich –, oder um die Kriege der IS im Nahen Osten und in Afrika handelt. Wenn sich die arabische und westliche Welt aber nicht fragt, wie eine solche Radikalisierung möglich wurde, welche Bedingungen eine solche Radikalisierung förderten, wird der Konflikt auf eine Auseinandersetzung von Waffen reduziert. Eine Frage nach Gründen wäre relevant, weil in der Vergangenheit eventuell etwas übersehen wurde, gesellschaftliche Konflikte, die unbeachtet blieben, unabhängig von religösen Fragen! Dass auf die radikalisierten Kämpfer – ihrem Glauben nach –, ein Paradies wartet, ist vielleicht weniger aus religiösen denn aus sozialen Gründen relevant.

Mir ist bewusst, dass eine Frage nach Gründen leicht mit einer solchen nach Rechtfertigungen verwechselt wird. Gründe zu thematisieren, ist für viele Menschen relativ ungewohnt, ist keine öffentlich politische, sondern eher eine politikwissenschaftliche Herangehensweise. Öffentlich zählt, wer Schuld hat, und dies ist in diesen Fällen so einfach festzustellen, wie mögliche Gründe abzutun oder gar zu unterschlagen. Solche Gründe müssten keineswegs rational sein, um als Gründe gelten zu können, übrigens so wenig rational wie eine Gesellschaft, die nicht nach Gründen, sondern primär nach Schuld fragt. Ich habe durchaus keine Anwort parat und erwarte auch keine auf diesen Beitrag. Doch danach zu suchen, könnte für eine Zukunft hilfreich sein.

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