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Recklinghausen: Radrennen „Rund ums Rathaus“

Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt

Rathaus Recklinghausen Foto: Robin Patzwaldt

Die ‚Tour de France‘ läuft bekanntlich aktuell noch auf Hochtouren. Wem das Radsportspektakel im Nachbarland in den letzten Tagen aber vielleicht durchaus schon Appetit auf mehr Radrennen gemacht hat, der kann sich am morgigen Freitag, den 17. Juli 2015, hier im Revier Spitzenradsport auch prima mal wieder vor Ort anschauen. Und da ja wohl auch das Wetter am Freitag entsprechend mitspielen soll, viel Sonnenschein und warme Temperaturen sind aktuell angekündigt, bietet sich ein Besuch der Recklinghäuser Altstadt da doch gleich doppelt an.
Ab 19.15 Uhr trifft sich die Radsport-Gemeinde der Region nämlich in der Altstadt von Recklinghausen zum sogenannten Nacht-Kriterium „Rund ums Rathaus“.
Start und Ziel ist dabei auf dem örtlichen Kaiserwall geplant, wie die Stadt Recklinghausen aktuell mitteilt. Dann geht es über den Rathausplatz in den Erlbruch, um das Rathaus herum, um dann wieder quer über den Rathausplatz auf den Kaiserwall zu gelangen. Von dort biegen die Fahrer links Richtung Löhrgasse ab, wo sie in einer großen Kurve wieder den Kaiserwall herunterfahren.
Dies ergibt so insgesamt einen rund 600 Meter langen Rundkurs, mitten in der City, welcher teilweise direkt über den großzügig angelegten Rathausplatz führt. Das Fahrerlager wird dabei entsprechend direkt vor dem historischen Rathaus aufgebaut, sodass die dort versammelten Radfans dann wirklich hautnah bei den Vorbereitungen der Rennfahrer mit dabei sind. Weiterlesen

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Der Ruhrpilot

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NRW: Schlusslicht NRW holt bei U3-Betreuung auf…Welt
Debatte: Critical Sadness…Jungle World
Debatte: Soli wegen Griechenland auf 8 Prozent erhöhen…FAZ
Debatte: Euroland ist ausgebrannt…Novo Argumente
Debatte: Tsipras bekommt erstes Reformpaket durchs Parlament…Welt
Ruhrgebiet: Studie zum „griechischen Ruhrgebiet“…RP Online
Ruhrgebiet: Das Ruhrgebiet braucht viel Glück…Der Westen
Bochum: Händler sollen Innenstadt blumiger machen…Der Westen
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Dortmund: Das steckt hinter den ausgestreckten Zungen im U-Turm…Der Westen
Duisburg: Weniger arbeitslose Jugendliche…RP Online
Essen: Essener wollen mit „Knackstream“ Youtube Konkurrenz machen…Der Westen

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Der Ruhrpilot

Kurz vor der letzten Plenarsitzung - Die Außenminister und die EU-Außenbeauftragte bei den Gesprächen zum iranischen Atomprogramm in Wien. Foto: AA/Photothek/Imo Lizenz: Copyright

Kurz vor der letzten Plenarsitzung – Die Außenminister und die EU-Außenbeauftragte bei den Gesprächen zum iranischen Atomprogramm in Wien. Foto: AA/Photothek/Imo Lizenz: Copyright


Debatte: 
Der Iran-Deal stoppt den Nuklearwettlauf nicht…Welt
Debatte: Atomdeal – Eine Hypothek auf die Zukunft…Cicero
Debatte: Irans Rückkehr…FAZ
NRW: „Das ist der Weg des Euro in Richtung Lira“…Welt
Debatte: Gesetzesprävention statt PräventionsgesetzNovo Argumente
Ruhrgebiet: Zahl der Problemschüler besonders hoch…Der Westen
Ruhrgebiet: Queer im Revier…Nordstadtblogger
Bochum: Austausch zwischen RUB und IG Metall geht weiter…Der Westen
Bochum: Kreatives Straßenfest steigt am 8. August am Kortländer…Der Westen
Dortmund: Klare Kante gegen Rechtsextremismus gefordert…Nordstadtblogger
Duisburg: Mosblech zieht nach Tod von Mißfelder in den Bundestag ein…Der Westen
Essen: Fehler bei Mieterhöhungen der Essener Stadttochter Allbau…Der Westen

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Ruhrgebiet: Die 99 besonderen Seiten der Region

Buch CoverImmerhin 99 touristische Highlights des Ruhrgebiets in einem kleinen Taschenbuch für 9,99 Euro anzubieten sind sicherlich ein durchaus ambitioniertes Unterfangen.
Dem 1974 in Essen geborenen Reisebuchautor Michael Moll ist dies in seinem im Juni 2015 frisch erschienenen Werk ‚Ruhrgebiet – Die 99 besonderen Seiten der Region’ tatsächlich recht gut gelungen, wenn man sich als Leser denn mit einem groben Überblick über die vermeintlichen Highlights des Ruhrgebiets beschränken mag. Und natürlich sind die von ihm hierfür ausgewählten Ziele dabei völlig subjektiv, wie wohl auch gar nicht anders zu erwarten.
Auf letztendlich dann aber doch immerhin 160 kompakten Seiten bekommt der Leser hier letztendlich, in aller gebotenen Kompaktheit, wirklich einen schönen Überblick über das, was man sich im Ruhrgebiet einmal ansehen könnte und vielleicht auch sollte. Das nun neu auf dem Buchmarkt angebotene Büchlein zeichnet sich dabei in erster Linie dadurch aus, dass es eben nicht nur von den klassischen Sehenswürdigkeiten des Ruhrgebietes handelt, sondern eben auch sogenannte Geheimtipps beinhaltet. Weiterlesen

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Griechenland Verhandlungen: Guter Bulle, böser Bulle schlägt Spieltheorie

Yanis Varoufakis  in Belgrad Foto: Robert Crc Lizenz: FAL 1.3

Yanis Varoufakis in Belgrad Foto: Robert Crc Lizenz: FAL 1.3

Als Giannis Varoufakis Anfang des Jahres die politische Bühne betrat, schien es so, als ob durch Europa ein intellektueller Ruck gehen würde.  Varoufakis, so konnte man lesen, würde  sich bei den Verhandlungen mit der Europäischen Union an der Spieltheorie orientieren.  Spieltheorie war eines der Felder, auf dem Varoufakis als ausgewiesener Fachmann galt. Das Manager Magazin rätselte im Februar über die „irre Strategie“ des damaligen Finanzministers:

Und doch scheint Varoufakis einen großen Auftritt nach dem anderen zu genießen, lacht, lässt seine „Partner“ wie Euro-Gruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem wie Tölpel stehen, reist anscheinend ohne das vorher groß angekündigte Konzept zum entscheidenden Finanzministertreffen, verlässt es ohne Einigung über das weitere Vorgehen, geschweige denn einen dringend benötigten Deal, und gibt sich immer noch locker. Das irritiert nicht nur die Verhandlungsgegner, auf deren Entgegenkommen Varoufakis angewiesen ist.
Den Schlüssel zu diesem Auftreten könnte die Spieltheorie liefern, die durchaus auch für ernste Situationen gedacht ist. Darauf ist der Starökonom spezialisiert, er hat Lehrbücher über das Thema geschrieben und in den vergangenen Jahren im Auftrag des Videospielherstellers Valve Software dessen digitale Wirtschaft erforscht.

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Dortmund: Syrische Flüchtlinge richten Aufruf an die Bundesregierung

Syrisches Protestcamp, Foto: Ulrike Märkel 2015

Syrisches Protestcamp, Foto: Ulrike Märkel 2015

Seit drei Wochen protestieren syrische Flüchtlinge in einem Protest-Camp in Dortmund für ihr Recht auf Asyl. Lange Fluchtwege liegen hinter ihnen, ihre Familien mussten sie zurücklassen. Der Schriftzug auf einem der Protest-Banner zeigt, dass es für sie um Leben und Tod geht: „Bitte helfen Sie unsere Familien, vor dem Tod zu retten!“ Doch für manche der Kriegsflüchtlinge kommt trotz der lauten Hilferufe jede Unterstützung zu spät. Die Syrer in dem mit Pavillons und Zeltplanen notdürftig improvisierten Camp, haben in der letzten Woche die ersten Todes-Nachrichten von ihren Angehörigen erhalten. Nun richten sie sich in einem Aufruf an die Bundesregierung.

Bei heftigen Unwetter, in nasskalten Nächten und dann wieder fast unerträglicher Sommerhitze harren die Flüchtlinge langmütig gegenüber dem Hauptbahnhof aus. Tagsüber herrscht bei dem Camp reger Betrieb. Viele der sonst eilig vorbeieilenden Passanten sind neugierig und suchen das Gespräch mit den Protestierenden. Abends wird an einer langen Tafel am Boden sitzend gemeinsam das Fasten gebrochen. Die Männer essen meist schweigend – nach einem Tag ohne Essen ist der Hunger groß. An diesem Abend wurde in einer marokkanischen Moschee ein syrisches Lammgericht in saurer Jogurtsosse zubereitet. Bani freut sich und lädt die Umstehenden dazu ein, mitzuessen. Die sprichwörtliche arabische Gastfreundschaft gilt auch hier, auf dem Asphalt der Fußgängerzone.

Die Syrer sind offen und freundlich. Manchmal könnte man fast vergessen, wie ernst die Lage ist. Die meisten der syrischen Flüchtlinge sind Familienväter und kämpfen für ein Bleiberecht. Auf den Bannern und Protestplakaten steht. „Unsere Familien sind vom Tod bedroht“ Und „Wir brauchen schnell Termine bei den Behörden“. Gemeint ist ein Termin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Hier beantragen die Kriegsflüchtlinge Asyl und hoffen auf die Chance, dann ihre Familien aus den Kriegsgebieten nachholen zu können.

Bani erfährt über facebook von dem Tod seiner Verwandten

Bani zeigt auf sein Handy: „Hier, das habe ich gestern zugeschickt bekommen“. Zu sehen ist ein Film mit den Bildern eines völlig zerstörten Hauses, daneben ein tiefer Bombenkrater. „Du siehst hier meine Straße“ sagt Bani und scrollt weiter nach unten. Es sind Bilder von toten Kindern zu sehen und in einem Schutthaufen die Leiche eines Mannes. Sein Gesicht ist von blutigen Wunden übersät – Verletzungen durch die Bombensplitter. „Das ist mein Onkel.“

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