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PENG! braucht Hilfe gegen Astrologen-Anwälte

Claudia Courts, Wissensdurst e.V.: "Kreative Ansätze unterstützten!"
Claudia Courts, Wissensdurst e.V.: "Kreative Ansätze unterstützten!"
Claudia Courts, Wissensdurst e.V.: "Kreative Ansätze unterstützten!"

Claudia Courts, Wissensdurst e.V.: „Kreative Ansätze unterstützen!“

Ein Clown schlägt einem Moderator ein Ei auf den Kopf. Beide finden das lustig. Aber der Clown ist kein Clown. Er ist Aktivist. Und debunkt den AstroTV-Irrsinn vermeintlicher Lebensberatung. Der Eso-Sender will PENG!, das Kollektiv hinter dem Clown, jetzt bluten sehen. Und der Wissendurst e.V. will das per Crowdfunding verhindern. WTF?

Worum es im Detail ging, kann hier ganz gut nachgelesen werden – und hier dann auch, dass sich die PENG!-Aktivisten nicht von Drohungen einschüchtern ließen.

Nun liegt PENG! ein neuerliches Anwaltschreiben vor. Aus dem Umfeld der Aktivisten war zu erfahren, dass es sich hierbei um ein „buchdickes“ Werk handeln soll. Dieses umfasst viele unterschiedliche Forderungen des Betreibers des Eso-Senders „Adviqo„, der auf seiner Homepage versucht den Eindruck zu vermitteln, als sei ihm Menschlichkeit geläufig.

Selbstdarstellung einer Firma, die ihr Geld damit macht, die Verzweifelten abzuzocken.

Selbstdarstellung einer Firma, die ihr Geld damit macht, die Verzweifelten abzuzocken.

Kernforderung ist aber wohl, dass PENG! die verbreiteten Hack-Videos off nimmt.
Es geht dabei um Videos wie dieses:

Zudem soll PENG! die Anwaltskosten von Adviqo übernehmen – aktuell sollen diese um die 1500 € betragen – eigentlich Peanuts für Adviqo, die nach eigenen Angaben 100.000.000 $/ Jahr Umsatz machen.

Für die PENG!-Aktivisten wiederum ist das Geld alles andere als Peanuts.

Ihnen zur Seite springt nun der Verein Wissendurst e.V., der sich der Verbreitung von Wissenschaft, gerade auch in innovativer Form widmet.
Pressesprecherin Claudia Courts:

Man kann die Aktion vielleicht etwas ‚drüber‘ finden, aber zu versuchen, PENG! mundtot zu machen, ist indiskutabel. Das Geschäftsmodell von AstroTV ist unmoralisch und lächerlich, genau das haben PENG! gezeigt. Und deswegen helfen wir da jetzt.

Seit heute läuft deswegen ein Crowdfunding, bei dem die 1500€ für die Anwaltskosten ersammelt werden soll. Wer helfen will, kann dies hier tun.

Courts:

Wir sind froh, dass der Deutsche Konsumentenbund uns bei der Aktion unterstützt. Je mehr Partner für die Freiheit des Wortes einstehen – desto besser!

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9 Kommentare zu “PENG! braucht Hilfe gegen Astrologen-Anwälte

  • #1
    Sylvia Stang

    Mir ist nicht ganz klar, weshalb Peng! die Anwaltskosten von Adviqo übernehmen soll.

  • #2
  • #3
    Elmar

    Ich finde es total umständlich, erst Fan werden zu müssen, damit irgendwann die Spendenseite aktiviert wird und der Betreiber sogar noch Gebühren kassieren kann. Ihr hättet besser einen direkten Link zur Peng-Seite gepostet. Ich denke, die hätten dann schneller mehr Geld zusammen.

  • #4
    Elmar

    Außerdem wirkt es nicht sehr glaubwürdig, wenn auf Eurer Website unter einem solchen Spendenaufruf ein Werbebanner für „Jetzt 10 Minuten gratis Kartenlegen lassen bei Ariane Lehmann Mallus“ prangt. Sehr seltsam.

  • #5
    Sebastian Bartoschek Artikelautor

    Freunde:
    1) Auf die Werbung hier haben wir nur begrenzt Einfluss. Aber – wenn ihr auf die Werbung von Esos klickt – müssen die lacken – nur mal so :)

    2) Es ging darum eine zentrale Sammelplattform für PENG! zu schaffen, und da wollte wohl mehr getan werden als die PENG!-Seite. Aber klar kann man auch bei PENG! direkt spenden, wieso auch nicht?! Und ja, startnext ist nicht soooo supi – aber pledgebank gibt es leider nicht mehr.

  • #6
    noIsms¡

    Peng?!
    Da hab ich doch im letzten blog von don alphonso was gelesen….denen werde ich sicherlich nichts spenden.

  • #7
    noIsms¡

    Nachtrag:
    den hier: http://blogs.faz.net/deus/2015/04/20/wie-man-wichtige-anliegen-im-netz-ruiniert-2537/ meinte ich.
    Er bezog sich glaube ich auf das hier: https://web.archive.org/web/20150416222040/http://missy-magazine.de/2015/04/14/zero-trollerance/
    LG

  • #8
    Berto

    Wenn man so eine Aktion plant, sollte man auch selber etwas Geld für Anwaltskosten zurücklegen, alles andere ist etwas blauäugig.

  • #9
    Joachim S. Müller

    Die sollen das nicht bezahlen! Das fördert die Gier der Gegner doch nur.

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