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	<title>Kommentare zu: Probleme beim &#8220;Der Freitag&#8221;</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: pmn</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-44052</link>
		<dc:creator>pmn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 17:13:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ich oute mich jetzt mal als Kulturbanause: Was genau trägt Ingo Arend als Kulturredakteur (?) zum Freitag bei? Welchen Stellenwert hat die (Alltags-)Kulturberichterstattung im Blatt?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich oute mich jetzt mal als Kulturbanause: Was genau trägt Ingo Arend als Kulturredakteur (?) zum Freitag bei? Welchen Stellenwert hat die (Alltags-)Kulturberichterstattung im Blatt?</p>
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		<title>Von: Anja Rauch</title>
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		<dc:creator>Anja Rauch</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:01:49 +0000</pubDate>
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		<description>Also, dass sie Kritik vertragen können zeigt bereits, dass dieser Post auf dem Freitag verlinkt erscheint. Auch wenn ich nicht so tief in der eigentlichen Materie drinstecke, die nun die Grundlage für diesen Post bilden, so sehe ich das Ganze grundsätzlich wohl eher wie Dr. Friedrich Schreyer, das offene System und die Community online sind klasse und funktionieren. Plus sie sind neben der FAZ eine der am besten designten (Anglizismus, Entschuldigung) Zeitungen im Print: http://blog.twingly.com/2010/02/17/derfreitag-one-of-the-best-designed-newspapers-of-the-world/.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, dass sie Kritik vertragen können zeigt bereits, dass dieser Post auf dem Freitag verlinkt erscheint. Auch wenn ich nicht so tief in der eigentlichen Materie drinstecke, die nun die Grundlage für diesen Post bilden, so sehe ich das Ganze grundsätzlich wohl eher wie Dr. Friedrich Schreyer, das offene System und die Community online sind klasse und funktionieren. Plus sie sind neben der FAZ eine der am besten designten (Anglizismus, Entschuldigung) Zeitungen im Print: <a href="http://blog.twingly.com/2010/02/17/derfreitag-one-of-the-best-designed-newspapers-of-the-world/" rel="nofollow">http://blog.twingly.com/2010/02/17/derfreitag-one-of-the-best-designed-newspapers-of-the-world/</a>.</p>
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		<title>Von: Martin Böttger</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43777</link>
		<dc:creator>Martin Böttger</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 10:05:00 +0000</pubDate>
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		<description>@ dr.friedrich schreyer
Ich teile Ihr Lob des Freitag und bin auch heute noch froh, dass Jakob Augstein ihn gerettet hat. Aber ein &quot;lernendes System&quot; kann Kritik nicht nur vertragen, sondern braucht sie sogar. Schlimmer für ein Medium wäre, wenn sich niemand mehr um es streiten mag. Und Webseiten, auf denen nicht gestritten wird, sind langweilig.
@ Dirk Kropp
Reichtum ist kein Vorwurf, sondern eine Eigenschaft. Daraus ergibt sich keine automatische Bewertung. Richtig. Reichtum gibt aber Stärke und Sicherheit - anders, als bei Menschen die arbeiten müssen, um davon ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ein sehr gegensätzliches Kräfteverhältnis, kein Vorwurf, sondern eine schlichte Tatsache. 
Und: ja, ein Kommentar, kein Bericht, haben hoffentlich alle gemerkt.
@ David Schraven
Der Kompass, das ist die schwierigste Frage. Den sollte im optimalen Falle ein &quot;lernendes System&quot; (s.o.) in einem gemeinsamen Prozess erarbeiten. Wenn ich Zeit habe, versuche ich mal ein Buch drüber zu schreiben ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ dr.friedrich schreyer<br />
Ich teile Ihr Lob des Freitag und bin auch heute noch froh, dass Jakob Augstein ihn gerettet hat. Aber ein &#8220;lernendes System&#8221; kann Kritik nicht nur vertragen, sondern braucht sie sogar. Schlimmer für ein Medium wäre, wenn sich niemand mehr um es streiten mag. Und Webseiten, auf denen nicht gestritten wird, sind langweilig.<br />
@ Dirk Kropp<br />
Reichtum ist kein Vorwurf, sondern eine Eigenschaft. Daraus ergibt sich keine automatische Bewertung. Richtig. Reichtum gibt aber Stärke und Sicherheit &#8211; anders, als bei Menschen die arbeiten müssen, um davon ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Ein sehr gegensätzliches Kräfteverhältnis, kein Vorwurf, sondern eine schlichte Tatsache.<br />
Und: ja, ein Kommentar, kein Bericht, haben hoffentlich alle gemerkt.<br />
@ David Schraven<br />
Der Kompass, das ist die schwierigste Frage. Den sollte im optimalen Falle ein &#8220;lernendes System&#8221; (s.o.) in einem gemeinsamen Prozess erarbeiten. Wenn ich Zeit habe, versuche ich mal ein Buch drüber zu schreiben <img src='http://www.ruhrbarone.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Dirk Kropp</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43744</link>
		<dc:creator>Dirk Kropp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 06:44:01 +0000</pubDate>
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		<description>Was soll das sein? Ein Bericht? Eine Nachricht? Ein Kommentar. 

Nichts gegen die persönliche Betroffenheit, wenn ein guter Freund von Arbeitslosigkeit bedroht ist. 

Doch was hat das in diesem Blog zu suchen?

Zudem stellt sich die Frage, ob ein Verleger und Herausgeber sich schon dadurch dikreditiert, dass er reich ist. Sind jetzt automatisch alle armen Verleger gute Verleger bzw. Arbeitgeber?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll das sein? Ein Bericht? Eine Nachricht? Ein Kommentar. </p>
<p>Nichts gegen die persönliche Betroffenheit, wenn ein guter Freund von Arbeitslosigkeit bedroht ist. </p>
<p>Doch was hat das in diesem Blog zu suchen?</p>
<p>Zudem stellt sich die Frage, ob ein Verleger und Herausgeber sich schon dadurch dikreditiert, dass er reich ist. Sind jetzt automatisch alle armen Verleger gute Verleger bzw. Arbeitgeber?</p>
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		<title>Von: Elmar</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43717</link>
		<dc:creator>Elmar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 21:53:58 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm. Beim Freitag soll rationalisiert werden, O.K. Und das schaffen die, indem ein Redakteur entlassen wird? Oder müssen da noch mehr gehen? 
Ich lese den immer mal wieder unregelmäßig ganz gern. 

Und jetzt die doofe Frage: 

Hat der &quot;angesehene&quot; Schriftsteller Martin Walser da auch unterschrieben?

*duckundweg*

Elmar</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm. Beim Freitag soll rationalisiert werden, O.K. Und das schaffen die, indem ein Redakteur entlassen wird? Oder müssen da noch mehr gehen?<br />
Ich lese den immer mal wieder unregelmäßig ganz gern. </p>
<p>Und jetzt die doofe Frage: </p>
<p>Hat der &#8220;angesehene&#8221; Schriftsteller Martin Walser da auch unterschrieben?</p>
<p>*duckundweg*</p>
<p>Elmar</p>
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		<title>Von: David Schraven</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43710</link>
		<dc:creator>David Schraven</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 20:34:43 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr schöner Bericht. Nur eine Frage hab ich. Wie soll ein politischer Kompass aussehen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr schöner Bericht. Nur eine Frage hab ich. Wie soll ein politischer Kompass aussehen?</p>
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		<title>Von: dr.friedrich schreyer</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43698</link>
		<dc:creator>dr.friedrich schreyer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 19:15:49 +0000</pubDate>
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		<description>ich verstehe nicht, was das Herunterschreiben des Freitags eigentlich soll. Ich lese den Freitag seit einem Jahr und seit 3 Monaten online und kann Ingo Arend nicht als herausragende Größe erkennen.
Was mir aber zunehmend stinkt, ist das kampagnenartige Vorgehen.
Ich finde den Freitag - so wie er ist - sehr interessant. Ich bewundere auch die Offenheit von Jakob Augstein.

Ich empfinde den FREITAG als lernendes System und mir gefällt das. Auch die online-community ist traumhaft im Vergleich zu SZ und DIE ZEIT.

Aber dieses Austragen Konfikten in anderen Web-Seiten, halte ich für kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht, dass man Ingo Arend in seiner arbeitsrechtlichen Situation dadurch hilft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich verstehe nicht, was das Herunterschreiben des Freitags eigentlich soll. Ich lese den Freitag seit einem Jahr und seit 3 Monaten online und kann Ingo Arend nicht als herausragende Größe erkennen.<br />
Was mir aber zunehmend stinkt, ist das kampagnenartige Vorgehen.<br />
Ich finde den Freitag &#8211; so wie er ist &#8211; sehr interessant. Ich bewundere auch die Offenheit von Jakob Augstein.</p>
<p>Ich empfinde den FREITAG als lernendes System und mir gefällt das. Auch die online-community ist traumhaft im Vergleich zu SZ und DIE ZEIT.</p>
<p>Aber dieses Austragen Konfikten in anderen Web-Seiten, halte ich für kontraproduktiv. Ich glaube auch nicht, dass man Ingo Arend in seiner arbeitsrechtlichen Situation dadurch hilft.</p>
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		<title>Von: Jens Kobler</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/probleme-beim-der-freitag/comment-page-1/#comment-43680</link>
		<dc:creator>Jens Kobler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 16:44:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ein interessanter Zeitpunkt für mich persönlich: Seit einigen Wochen linse ich beim Zeitschriftenhandel immer gen &quot;Freitag&quot;, schrecke aber vor zweierlei zurück: Das Blatt erscheint mir ideologisch zu sehr auf Linie, zu konservativ, vielleicht auch eine krude Mischung aus sozialdemokratisch und semi-intellektuell (sorry). Das Blatt wirkt viel zu sehr, als wolle man Meinungen festigen, die sich wegen wochenaktueller Einzelphänomene en Detail so und so prägen sollten, aber nicht wie eines, das Diskurs prägt, voranschreitet, agiert statt reagiert. Was aber ganz stumpf abschreckt, ist die unglaubliche Diskrepanz zwischen Auftreten (Layout), Historie (Background) und Inhalten, was auf mich wirkt, als hätte sich da jemand zwischen taz+, Tagesspiegel und SPD/Gewerkschaftsblatt für höhere Etagen ganz übel verlaufen. Kurz: Ich wüsste nicht, welche Einblicke in wessen Gedankenwelt (der &quot;wichtigen&quot; Parteietagen etc.) mir das Blatt vermitteln sollte, und um mir da einfach Tendenzen meiner Meinung revidieren zu lassen oder andere Meinungen einzuholen... Sorry, zu spät, zu lahm, teils einfach zu irrelevant, auch in der Themenauswahl. Dann lieber einmal die Woche FAZ. Möge mich jemand vom Gegenteil überzeugen! (Die HP, die ich gerade wenigstens einmal besucht habe, reicht dazu jedenfalls nicht aus.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessanter Zeitpunkt für mich persönlich: Seit einigen Wochen linse ich beim Zeitschriftenhandel immer gen &#8220;Freitag&#8221;, schrecke aber vor zweierlei zurück: Das Blatt erscheint mir ideologisch zu sehr auf Linie, zu konservativ, vielleicht auch eine krude Mischung aus sozialdemokratisch und semi-intellektuell (sorry). Das Blatt wirkt viel zu sehr, als wolle man Meinungen festigen, die sich wegen wochenaktueller Einzelphänomene en Detail so und so prägen sollten, aber nicht wie eines, das Diskurs prägt, voranschreitet, agiert statt reagiert. Was aber ganz stumpf abschreckt, ist die unglaubliche Diskrepanz zwischen Auftreten (Layout), Historie (Background) und Inhalten, was auf mich wirkt, als hätte sich da jemand zwischen taz+, Tagesspiegel und SPD/Gewerkschaftsblatt für höhere Etagen ganz übel verlaufen. Kurz: Ich wüsste nicht, welche Einblicke in wessen Gedankenwelt (der &#8220;wichtigen&#8221; Parteietagen etc.) mir das Blatt vermitteln sollte, und um mir da einfach Tendenzen meiner Meinung revidieren zu lassen oder andere Meinungen einzuholen&#8230; Sorry, zu spät, zu lahm, teils einfach zu irrelevant, auch in der Themenauswahl. Dann lieber einmal die Woche FAZ. Möge mich jemand vom Gegenteil überzeugen! (Die HP, die ich gerade wenigstens einmal besucht habe, reicht dazu jedenfalls nicht aus.)</p>
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