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	<title>Kommentare zu: Reuters führt Gedankenpolizei ein</title>
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	<description>Journalisten bloggen das Revier</description>
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		<title>Von: fluxus</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-62638</link>
		<dc:creator>fluxus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:18:10 +0000</pubDate>
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		<description>Und was soll das mit dem Begriff der &quot;Gedankenpolizei&quot; zu tun haben? Ich empfehle dem Autor, erst nochmal folgenden Wikipedia-Eintrag zu lesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gedankenpolizei</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und was soll das mit dem Begriff der &#8220;Gedankenpolizei&#8221; zu tun haben? Ich empfehle dem Autor, erst nochmal folgenden Wikipedia-Eintrag zu lesen:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gedankenpolizei" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Gedankenpolizei</a></p>
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		<title>Von: Jens</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56136</link>
		<dc:creator>Jens</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:24:05 +0000</pubDate>
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		<description>Welche Qualifikation hat der Autor dieses Beitrages um sich hier äußern zu dürfen? 

Bald schreibt Hans R. aus Leverkusen über BP, Michael E. aus Göttingen äußert sich zu Erdbeben in Pakistan, Sabine J. aus Erfurt berichtet über Schaffarmen in Australien und Sieglinde P. aus Münster lässt ihren Gedanken zu Ruanda freien Lauf. Mir fehlt der Bezug. Ich kann auch hier und da ein paar Blogs suchen und dann groß tun.

Ein bekannter Herr mittleren Alters sagte in ähnlichen Zusammenhängen einmal: Laaaaaaaaaaaaangweilig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Qualifikation hat der Autor dieses Beitrages um sich hier äußern zu dürfen? </p>
<p>Bald schreibt Hans R. aus Leverkusen über BP, Michael E. aus Göttingen äußert sich zu Erdbeben in Pakistan, Sabine J. aus Erfurt berichtet über Schaffarmen in Australien und Sieglinde P. aus Münster lässt ihren Gedanken zu Ruanda freien Lauf. Mir fehlt der Bezug. Ich kann auch hier und da ein paar Blogs suchen und dann groß tun.</p>
<p>Ein bekannter Herr mittleren Alters sagte in ähnlichen Zusammenhängen einmal: Laaaaaaaaaaaaangweilig.</p>
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	<item>
		<title>Von: Bert</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56088</link>
		<dc:creator>Bert</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:40:59 +0000</pubDate>
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		<description>In Niedersachsen ist man da schon einen Schritt weiter:

http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/2391776/Ministerin+will+Medien+Inhalte+vorgeben.html

Die niedersächsische Landesregierung will die Medien des Landes beim Thema Integration auf einen gemeinsamen Kurs verpflichten. 

...

Es dürfte in Deutschland bislang einzigartig sein, dass eine Landesregierung die Medien auf gemeinsame Inhalte verpflichten will und sogar die dabei zu wählende Sprache vorschreiben möchte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In Niedersachsen ist man da schon einen Schritt weiter:</p>
<p><a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/2391776/Ministerin+will+Medien+Inhalte+vorgeben.html" rel="nofollow">http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Nachrichten/NWZ/Artikel/2391776/Ministerin+will+Medien+Inhalte+vorgeben.html</a></p>
<p>Die niedersächsische Landesregierung will die Medien des Landes beim Thema Integration auf einen gemeinsamen Kurs verpflichten. </p>
<p>&#8230;</p>
<p>Es dürfte in Deutschland bislang einzigartig sein, dass eine Landesregierung die Medien auf gemeinsame Inhalte verpflichten will und sogar die dabei zu wählende Sprache vorschreiben möchte.</p>
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		<title>Von: Der Ekelbaron</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56082</link>
		<dc:creator>Der Ekelbaron</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 08:51:57 +0000</pubDate>
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		<description>Krasse Meldung... Ich bin echt froh, dass ich mich während meines Studiums vom Berufsziel Journalismus wegbewegt habe... 
Miese Bezahlung, unmögliche Arbeitszeiten, unzählige Konkurrenten aus gutem Elternhaus, die auch zu noch unwürdigeren Bedingungen arbeiten würden.
Dazu dieser PR- und Agentur-Wahnsinn, der dazu führt, dass JournalistInnen nur noch neben der Stoppuhr Puzzle spielen anstatt eigene Artikel zu schreiben, oder gar zu recherchieren.
Jetzt also auch das Privatleben... Realistisch bedeutet das, dass eine Journalistin nichtmehr privat bloggen darf, ohne Angst vor Sanktionen haben zu müssen. Eine &quot;liberale&quot; Agentur würde ihre kritischen Mitarbeiter in Schutz nehmen und Unternehmen, die in deren Privatsphäre herumschnüffeln erst recht kritisch beobachten.
Vielleicht leben wir in einer Zeit, in der man Journalisten wirklich mit Managern vergleichen kann. Wahrscheinlich leben wir in einer Zeit, in der das den meisten Journalisten sogar schmeicheln würde. In jedem Fall ist es keine Zeit, in der man nicht die Gelegenheit hat auch für Journalisten und Manager basale Menschenrechte einzufordern. Ob das einer der sogenannten &quot;Entscheider&quot; verstehen wird ist allerdings unwahrscheinlich. Denn Entscheider sind zumindest gefühlte Manager, und die haben gefälligst souverän aufzutreten und 24 Stunden am Tag die Meinung des Unternehmens zu vertreten. Eine Darstellung als Rechtlose und Opfer ist da kontraproduktiv, wenn nicht Rufschädigung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Krasse Meldung&#8230; Ich bin echt froh, dass ich mich während meines Studiums vom Berufsziel Journalismus wegbewegt habe&#8230;<br />
Miese Bezahlung, unmögliche Arbeitszeiten, unzählige Konkurrenten aus gutem Elternhaus, die auch zu noch unwürdigeren Bedingungen arbeiten würden.<br />
Dazu dieser PR- und Agentur-Wahnsinn, der dazu führt, dass JournalistInnen nur noch neben der Stoppuhr Puzzle spielen anstatt eigene Artikel zu schreiben, oder gar zu recherchieren.<br />
Jetzt also auch das Privatleben&#8230; Realistisch bedeutet das, dass eine Journalistin nichtmehr privat bloggen darf, ohne Angst vor Sanktionen haben zu müssen. Eine &#8220;liberale&#8221; Agentur würde ihre kritischen Mitarbeiter in Schutz nehmen und Unternehmen, die in deren Privatsphäre herumschnüffeln erst recht kritisch beobachten.<br />
Vielleicht leben wir in einer Zeit, in der man Journalisten wirklich mit Managern vergleichen kann. Wahrscheinlich leben wir in einer Zeit, in der das den meisten Journalisten sogar schmeicheln würde. In jedem Fall ist es keine Zeit, in der man nicht die Gelegenheit hat auch für Journalisten und Manager basale Menschenrechte einzufordern. Ob das einer der sogenannten &#8220;Entscheider&#8221; verstehen wird ist allerdings unwahrscheinlich. Denn Entscheider sind zumindest gefühlte Manager, und die haben gefälligst souverän aufzutreten und 24 Stunden am Tag die Meinung des Unternehmens zu vertreten. Eine Darstellung als Rechtlose und Opfer ist da kontraproduktiv, wenn nicht Rufschädigung.</p>
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		<title>Von: Zweifel &#124; zschach.net::blog</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56054</link>
		<dc:creator>Zweifel &#124; zschach.net::blog</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 16:21:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und Entwicklungen dieser Tage, die mich am Verstand mancher Menschen wirklich zweifeln.  So auch dieser Artikel bei den Ruhrbaronen: Reuters, die nach eigenen Worten größte Nachrichtenagentur der [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] und Entwicklungen dieser Tage, die mich am Verstand mancher Menschen wirklich zweifeln.  So auch dieser Artikel bei den Ruhrbaronen: Reuters, die nach eigenen Worten größte Nachrichtenagentur der [...]</p>
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		<title>Von: Journalist</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56051</link>
		<dc:creator>Journalist</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 15:56:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ein ganz schwacher Beitrag, der am Thema vorbei geht.

1. Die Email von Schlesinger wollte auf die aktuellen Vorkommnisse bei anderen Medien hinweisen. Die bestehenden Reuters-Richtlinien zu Kommentaren im Internet sind relativ liberal und gehen in eine ganz andere Richtung.

2. Wenn ein Manager bei Daimler oder Siemens sich im Internet abfällig oder auch nur kritisch über z.B. die Regierung eines Landes äußert, wird er auch Ärger mit seinem Arbeitgeber bekommen, weil das das Geschäft beeinflussen kann. Das hat nichts mit Medien und Journalisten zu tun.

3. Wenn Journalisten von Nachrichtenagenturen über Kriegsparteien berichten, wenn sie von Regierungsbeamten bedroht werden, haben sie nur einen einzigen wirklichen Schutz: die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit ihrer Organisation, auf die sie sich berufen können. Wenn sich also ein Journalist im Internet parteiisch äußert, zum Beispiel Sympathien für eine Oppositionspartei zeigt, ist dieser Schutz sofort weg. Es geht hier nicht um Gedankenpolizei - diese Regeln sind auch dazu da, Kollegen zu schützen.

Das sind die Zusammenhänge und der Kontext, aus dem dieser post vollkommen heraus gerissen ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein ganz schwacher Beitrag, der am Thema vorbei geht.</p>
<p>1. Die Email von Schlesinger wollte auf die aktuellen Vorkommnisse bei anderen Medien hinweisen. Die bestehenden Reuters-Richtlinien zu Kommentaren im Internet sind relativ liberal und gehen in eine ganz andere Richtung.</p>
<p>2. Wenn ein Manager bei Daimler oder Siemens sich im Internet abfällig oder auch nur kritisch über z.B. die Regierung eines Landes äußert, wird er auch Ärger mit seinem Arbeitgeber bekommen, weil das das Geschäft beeinflussen kann. Das hat nichts mit Medien und Journalisten zu tun.</p>
<p>3. Wenn Journalisten von Nachrichtenagenturen über Kriegsparteien berichten, wenn sie von Regierungsbeamten bedroht werden, haben sie nur einen einzigen wirklichen Schutz: die Unabhängigkeit und Überparteilichkeit ihrer Organisation, auf die sie sich berufen können. Wenn sich also ein Journalist im Internet parteiisch äußert, zum Beispiel Sympathien für eine Oppositionspartei zeigt, ist dieser Schutz sofort weg. Es geht hier nicht um Gedankenpolizei &#8211; diese Regeln sind auch dazu da, Kollegen zu schützen.</p>
<p>Das sind die Zusammenhänge und der Kontext, aus dem dieser post vollkommen heraus gerissen ist.</p>
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		<title>Von: Klaus</title>
		<link>http://www.ruhrbarone.de/reuters-fuhrt-gedankenpolizei-ein/comment-page-1/#comment-56030</link>
		<dc:creator>Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 11:14:38 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Reuters-Gedankenpolizei&quot; ???

Das nennt sich doch schon lange &quot;Presse-Kodex&quot;...

;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Reuters-Gedankenpolizei&#8221; ???</p>
<p>Das nennt sich doch schon lange &#8220;Presse-Kodex&#8221;&#8230;</p>
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