4
März
2010
Mit Urich Horn hat nun ein weiterer ehemaliger WAZ-Top-Redakteur ein eigenes Blog gestartet: Bei “Post von Horn” geht es um Medien und Politik.
Erst Alfons Pieper mit “Wir in NRW“, nun Ulrich Horn mit “Post von Horn“: Immer mehr ehemalige WAZ-Redakteure entdecken das Medium Blog für sich. Horn war von 1989 bis 2003 Landeskorrespondent der WAZ in Düsseldorf und bis zu seinem Ausscheiden 2008 Reporter der WAZ-Zentralredaktion. “Im Augenblick epxerimentiere ich noch mit dem neuen Medium”, sagt Horn. Über Medien und Politik wird es in seinem Blog gehen: “Aber bis weit in den Sommer hinein werde ich mich wohl vor allem mit der Landespolitik beschäftigen.”
Bei einem Mann mit so viel Erfahrung und so guten Kontakten wie Ulrich Horn dürfen wir uns auf viele spannende Geschichten freuen. Willkommen im Club!
Veröffentlicht: Stefan Laurin; Kategorien: Auf dem Platz;
10
August
2009

Rupert Murdoch will mal eben die Spielregeln im Internet ändern. Noch in diesem Jahr, so hat der Australier beschlossen, sollen die Webangebote seiner News Corp Zeitungen nicht mehr kostenlos sein. Zwar besitzt der SKY-Besitzer in Deutschland keine Zeitungswebseiten. Doch seine Initiative hat die Szene ganz schön aufgemischt. Auch den Ruhrbaron.
Bild: ruhrbarone.de
So erwägt der Axel-Springer-Macher Mathias Döpfner, für Internet-Inhalte seiner Redaktionen Gebühren zu erheben. Auch WAZ-Mediengruppen-Mann Bodo Hombach - der schon einmal mit einem Zeitungsgebührensystem ähnlich der Rundfunkrefinanzierung liebäugelte - lobte Döpfner für die "wichtigste medienpolitische Initiative seit Jahrzehnten". Kai Dieckmann ist natürlich ebenfalls ein Gegner der kostenfreien Redaktionsinhalte im Internet - der Bild-Chef spricht von einem "furchtbaren Geburtsfehler"; klick. Als Ruhrbaron möchte man ins gleiche Horn stoßen - ein letztes…
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;
23
Juni
2009
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Ein Tusch für die WAZ! Ein Jahr nach dem Verkauf der LEG und der Veräußerung von 93.000 Wohnungen mit knapp 300.000 Bewohnern hat Kollege Meinerz mal nachgeforscht, wem die LEG jetzt gehört: klick. Es ist nicht der Investor Whitehall! Der Kollege hat einen ganz erstaunlichen Namensalat um Rosen, Kronen und Vendetta1 (klick) aufgestöbert. Und das ist leider gar nicht komisch, weil echte Mieter betroffen sind.
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Alles über Pop, Glaube, Sitte, Heimat;
17
Juni
2009
Der Niedergang der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung schreitet weiter voran. Die Veröffentlichung von verfremdeten Fotos der vermeintlichen Opfer aus dem Jemen auf der ersten Seite macht das mehr als deutlich. Das bewegt sich fast schon auf dem Niveau von Bild, wo die Frauen allerdings ohne Verfremdung gezeigt werden. Weiter geht es mit dem Bericht über die Bibelschule Brake vom Hayke Lanwert im Innenteil der Zeitung. Von hier sind die beiden Frauen als Teil ihrer Ausbildung zu einem Praktikum in den Jemen aufgebrochen. Es entsteht der Eindruck, dass in Ostwestfalen Menschen ausgebildet werden, um in aller Welt zu helfen und Gutes zu tun. Das wird dem Charakter der Bibelschule allerdings nicht ganz gerecht, denn es handelt es sich um eine evangelikale Bildungseinrichtung und das Ziel ist eindeutig die Missionierung. Um das festzustellen reicht schon ein Blick auf die Internetseite der Bibelschule und dem dort formulierten Glaubensbekenntnis: „Wir glauben an die göttliche Inspiration, Unfehlbarkeit und Autorität der gesamten Heiligen Schrift.“ Die Ausbilder und Lehrer haben in der Regel einen Abschluss einer evangelikalen Bildungseinrichtung in Deutschland oder den USA.
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Veröffentlicht: Michael Voregger; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;
8
Mai
2009

Die wirklich interessante Gallup-Studie zu Muslimen in Westeuropa erschüttert lieb gewordene Ansichten: Deutsche Muslime, fanden die Londoner Meinungsforscher in Zusammenarbeit mit der Coexist Foundation heraus, sind kreuzbrave Leute, die Vertrauen haben in deutsche Gerichte, Polizei und Wahlen, nur ein Viertel ist für die Todesstrafe, genauso wie der Rest der Bevölkerung.
Foto: ruhrbarone
Deutsche Muslime legen zudem großen Wert auf gute Aus- und Sprachbildung und sie sehen optimistisch in die Zukunft: Während nur ein Dittel der nicht muslimischen Bevölkerung damit rechnet, sich wirtschaftlich zu verbessern, glaubt jeder zweite Deutsch-Muslime an den persönlichen Aufschwung. Nochmal: Befragt wurden muslimische deutsche Staatbürger.
Auch die WAZ hat der Studie eine halbe Seite eingeräumt, freilich etwas weniger Platz als dem Porträt von Müntes Neuer, was…
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat, Rest der Welt;
17
März
2009

Bin Ruhrbaron, da habe ich natürlich "derwesten.de" als Newsfeed. Guck ich auch gerne drauf. Mag die Anreisser, wie sie mich locken und verführen wollen, komm klick mich, klick dich glücklich! Und heute morgen wurde ich rasend vor Neugier auf Nachrichtenfutter von derwesten:
Fünfmal F. Fritzls Richter, Fritzls Keller, Fritzl Kunst, Fritzl Chronik und Fritzest, äh, Inzest. Geil, liebe Onliner, aber das könnt ihr noch besser, oder? Was ist mit Fritzls Reisen, Fritzls Hobbys, Fritzls Friseur, Fritzls Opfer, Fritzls Friedhof, Fritzls Fritzl ... Freu mich drauf.
screenshot: ruhrbarone
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;
19
Oktober
2008
Kaufst Du Werbung bei Google, bestimmte Schlagworte, stuft die Suchmachinenkrake Dich im Rang höher ein. Gerade in Sachen dieser Schlagworte. Weil Du also leichter gefunden wirst, kannst Du Dich besser verkaufen.
Nun enthüllt der Branchendienst Meedia, daß derwesten.de, das ambitionierte, doch aus Sicht von Branchenkennern vor sich hin dümpelnde Onlineprojekt der WAZ-Gruppe beim Einkauf der Verbesserung seiner Findefähigkeit an der Spitze läge.
Dazu haben die Brancheninsider von Meedia Daten der Bonner Firma Sistrix ausgewertet, die im umstrittenen Markt der Suchmaschinen-Optimierer aktiv ist. In Sachen gekaufter Adwords führt derwesten.de die von den Brancheninsidern zusammengestellte Tabelle an.
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Veröffentlicht: Thomas Meiser; Kategorien: Alles über Pop;
17
August
2008


In der Auseinandersetzung im Zusammenhang mit den Beteiligungsverhältnissen der WDR-Tochterfirma WDR Mediagroup herrscht Streit in der SPD. Wie von den Ruhrbaronen hier beschrieben, halten der WDR-Rundfunkratsvorsitzende und ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete Reinhard Grätz und der Vorsitzende des WDR-Verwaltungsrates, Ludwig Jörder, Anteile an der WDR-Werbetochter. Doch das paßt nicht allen.
Der Chef der rheinland-pfälzischen Staatskanzlei, Staatssekretär Martin Stadelmaier, bei dem auch die Rundfunkkommission der Länder angesiedelt ist, forderte die WDR-Intendatin Monika Piel deshalb nach einem Zeitungsbericht auf, Klarheit über die Beteiligung der beiden Gremienmitglieder an WDR Unternehmen zu schaffen. Stadelmaier ist aber wie der Rundfunkratsvorsitzende Grätz Mitglied der SPD. Sein Chef ist der rheinland-pfälzische Ministerpräsident und SPD-Vorsitzende Kurt Beck.
Wie mehrere Rundfunkratsmitglieder unabhängig voneinander berichten, war…
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Veröffentlicht: Marvin Oppong; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;
18
April
2008

Foto: Investigativ
1) Bodo Hombach ist nicht nur Geschäftsführer der WAZ-Mediengruppe, er ist auch ein Freund des investigativem Journalismus. Soll man gar nicht meinen, behauptet er aber - und verweist auf eigene Erfahrungen: So habe er damals als Mülheimer Häuslebauer nicht aufgrund moralischer Werte auf vergünstigte Zinsen verzichtet, sondern aus Angst, es könne herauskommen. Die Medien, meint Hombach heute, seien das einzige Gegengewicht in der Demokratie. Und darum ärgert er sich über Lokalredaktionen, die den Polizeichef persönlich kennen, aber von Terrorzellen vor der Haustür erst aus der Süddeutschen erfahren. Nun soll in dem Zeitungshaus ein Rechercheteam eingerichtet werden, ein pensionierter Spiegeljournalist wird der WAZ-SEK helfen.
2) Investigativ, die zweite: Die Ruhrpressekonferenz hat einen Recherchepreis ausgelobt. Gesucht werden Journalist/inn/en, die einem Thema hartnäckig nachgehen…
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;
3
April
2008
Foto:flickr/schuttmasse
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung wird heute sechzig. Und der Chefredakteur bietet eine Sensation: Den gebellten Leitartikel. klick
"Revolution? Ja klar!" heißt das Stück (warum auch immer), und es gehört ins Stilbuch eines jeden Printlers. Eine Festschrift wie eine Dienstanweisung. Oder: Wenn Franz Müntefering eine Zeitung wäre, so würde er bedruckt werden. Markig, zackig, schnoddrig. Ulrich Reitz, der x-fache Familienvater, X-Chef der Rheinischen Post und x-konservative fetzt die Sätze aus der Hüfte, das kauen andere noch verzagt an ihrem Bleistift herum.
Zum Geburtstag meine private Reitz-Sätzliste als Top-Ten:
Platz 10) 2008, das ist die Bewältigung von Überfluss.
Platz 9) 1948, das war der Umgang mit Knappheit.
Platz 8) Hier wird aus dem Gestern das Morgen.
Platz 7) Aber es ist nicht mehr…
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Veröffentlicht: Christoph Schurian; Kategorien: Glaube, Sitte, Heimat;