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Update: Islamistischer Hassprediger wechselt nach Absage von Duisburg nach Essen

Tarik Ibn Ali

Tarik Ibn Ali

Update: Wie die WAZ meldet, hat die Massjid Ar-Rahman-Moschee in Duisburg-Marxloh den islamistischen Hassprediger Tarik Chadlioui aliasTarik Ibn Ali ausgeladen. Aber der hat schon einen anderen Ort für seinen Auftritt gefunden und wird Ostersonntag in Essen-Steele verbringen, die die Essener Antifa-Z meldet:

„Am kommenden Sonntag, dem 27. März, tritt der international bekannte islamistische Prediger Tarik Ibn Ali in einer Moschee in Essen-Steele auf. Ihm werden Verbindungen zu den Attentätern von Paris nachgesagt.

Am kommenden Wochenende wird Tarik Chadlioui, besser bekannt unter seinem Pseudonym Tarik ibn Ali, für ein mehrtätiges Seminar das Ruhrgebiet bereisen (1). Der islamistische Prediger verfügt laut Recherche der englischen Tageszeitung „Daily Mail“ über langjährige Kontakte zu der mittlerweile verbotenen salafistischen Organisation
Millatu Ibrahim (2). Derselben Gruppe gehörte auch der im syrischen Bürgerkrieg gefallene Islamist und Rapper Denis Cuspert alias „Deso Dogg“ an (3). Darüber hinaus soll Tarik Ibn Ali, der als einer der führenden Köpfe des inzwischen ebenfalls verbotenen belgischen Islamisten-Netzwerks „shariah4belgium“ gilt, maßgeblich an der Radikalisierung eines der Pariser Attentäter beteiligt gewesen sein, die im November vergangenen Jahres 130 Menschen getötet hatten (4).

Der Auftritt von Tarik Ibn Ali am kommenden Sonntag ist nicht sein erster Besuch im Islamischen Kulturzentrum „Uthman Ibn Affan“ auf der Bochumer Landstraße in Essen-Steele: Er war dort bereits im Jahr 2013 für eine Predigt eingeladen worden, die Organisatoren sind sich also bewusst, mit wem sie es zu tun haben (5). Die Sprecherin der Antifa Essen Z, Tessa Kuijer, dazu: „Radikale Islamisten sind ohne jeden Zweifel offen menschenfeindlich. In ihrer religiös verbrämten Weltanschauung ist weder für Gleichberechtigung, sexuelle Selbstbestimmung noch für Meinungs- und Religionsfreiheit Platz. Imame wie Tarik Ibn Ali verbreiten Hass gegen alle, die nicht in ihr verqueres Weltbild passen. Solchen Einstellungen gilt es den Kampf anzusagen.“

Update Ende

Die Massjid Ar-Rahman-Moschee in Marxloh war schon des öfteren in den Schlagzeilen, zuletzt sollte im November Pierre Vogel auftreten. Schon mehrfach war das Gebäude an der Feldstraße Ziel polizeilicher Durchsuchungen. Am kommenden Wochenende ist in der Moschee ein islamistisches Wochenendseminar geplant. Dazu sind auch radikale Prediger eingeladen, die mit den Anschlägen vom 13. November vergangenen Jahres in Paris in Verbindung gebracht werden.

Insbesondere der Name Tarik Ibn Ali springt in’s Auge. Es handelt sich dabei um ein Pseudonym des belgischen Extremisten Tarik Chadlioui. Ibn Ali gilt als Kopf hinter dem deutschen Netzwerk „Millatu Ibrahim“ und der belgischen Gruppierung „shariah4belgium“ und ist außerdem eng mit den Salafisten von „DawaFfm“ verbunden – allesamt verbotene und als gefährlich eingestufte Organisationen. Einem Bericht der Dailymail zufolge steht Ibn Ali unter dem dringenden Verdacht, Omar Mostefai – einen der Attentäter vom Bataclan – mit seinen Predigten radikalisiert und aufgehetzt zu haben.

In einer Pressemitteilung berichtet die Emanzipatorische Antifa Duisburg auch über den geplanten Auftritt des Imams Abdelkader Chouaa in Marxloh. Er wird beschuldigt, Jugendliche für den IS zu rekrutieren und außerdem an den Anschlagsplänen einer islamistischen Terrorzelle in Belgien beteiligt gewesen zu sein. Auch Chouaa steht im Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen im Fokus von Ermittlungen. Für Eleonora Hagemeister, Sprecherin der Duisburger Antifa, ist die islamistische Großveranstaltung in der Massjid Ar-Rahman-Moschee ein Skandal: „Es ist nicht hinnehmbar, dass in Duisburger Moscheen Imame unwidersprochen zu Menschenfeindlichkeit und Gewalt aufrufen können, wie es Tarik Ibn Ali und Abdelkader Chouaa regelmäßig tun. Terrorverdächtigen Predigern darf keine Gelegenheit geboten werden, ihre Botschaften des Hasses unter die Menschen zu bringen und schlimmstenfalls Jugendliche für menschenverachtende Straftaten zu radikalisieren.“

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46 Kommentare zu “Update: Islamistischer Hassprediger wechselt nach Absage von Duisburg nach Essen

  • #1
  • #2
    nussknacker56

    Zunächst wäre es Aufgabe des Staates, dafür Sorge zu tragen, dass diese Hassprediger nebst Anhang nicht dem Glauben erliegen, es sich hier gemütlich machen zu können. Da gibt es sehr wohl eine Menge Möglichkeiten und diverse Bürokraten können ihre Instrumente endlich einmal sinnvoll anwenden. Dann wären alle demokratischen Gruppierungen, Organisationen und Parteien gefragt, Flagge zu zeigen. Eine kleine, isolierte Antifa kann das nicht stemmen. Bin gespannt, was dabei rauskommt.

  • #3
    Arnold Voss

    In Anbetracht dessen was gerade in Brüssel passiert ist, ist es gerdazu irre, dass religiöse Hetzer wie Abdelkader Chouaa und Tarik Ibn Ali nach Deutschland eingeladen wurden, um hier an einem "Seminar" teilzunehmen.

    http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_77341810/live-blog-bruessel-anschlaege-auf-flughafen-und-metro-21-tote.html

  • #4
    Im Winkel

    Vielleicht verstehe ich ja den Zusammenhang nicht, aber wenn gesuchte Zeugen, Täter, Mitwisser oder ähnliche in Duisburg sein werden und die Polizei das jetzt schon weiß, wird doch bestimmt ein Zugriff erfolgen, oder? Es gibt doch schließlich keine No-Go-Areas in Deutschland.

  • #5
    Arnold Voss

    Die Kultur des Wegschauens gibt es nicht nur in Belgien, bzw. im Brüssel – Molenbeek.

    http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_77342582/terrorexperte-zu-bruessel-attentaeter-auf-knopfdruck-aktiviert-.html

    Zitat aus diesem Artikel: "Dort haben die Behörden offenbar so gut wie nichts unter Kontrolle: Wochenlang konnte Abdeslam nach den Paris-Anschlägen am 13. November in Molenbeek untertauchen.

    Gestern meldete die Brüsseler Regierung, er habe dort vermutlich ein neues Terrornetzwerk aufgebaut – dass Teile davon an den heutigen Anschlägen beteiligt sind, scheint wahrscheinlich.

    Tophoven wirft – wie derzeit viele Experten – den Brüsseler Sicherheitsbehörden vor, dort jahrelang weggeschaut zu haben. Jetzt sei Brüssel – bislang Vorbereitungs- und Planungspunkt für Anschläge – selbst zum Anschlagsort geworden. "

  • #6
    Helmut Junge

    NRW Innenminister Jäger sagt uns jedesmal, daß er die islamistische Szene "beobachten" läßt.
    Obwohl dieses "Beobachten" seit seinem Amtsantritt als erklärte Maßnahme durchgeführt wird, scheint der Erkenntnisgewinn nicht besonders hoch zu sein. Solche Versammlungen laufen praktisch unter den Augen der Polizei ab, als genössen sie separaten Polizeischutz.
    Aber in Belgien scheint es seitens der Polizei noch gelassener zuzugehen, als hier in NRW.

  • #7
    der, der auszog

    @helmut

    Erst Paris, jetzt Brüssel. Der Terror rückt in der Tat immer näher und von Brüssel bis Köln sind es gerade mal 2 Stunden mit Auto oder Bahn. Die Vernetzung des Paris-Attentäters Salah Abdeslam reicht bis ins Ruhrgebiet nach Dinslaken Lohberg. Das sollte Grund genug sein, um auch in NRW besorgt in die Zukunft zu schauen…

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/paris-attentaeter-hatte-kontakt-zu-deutschem-islamisten-a-1067314.html

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/dinslaken/terror-in-paris-islamist-aus-dinslaken-hueseyin-d-auf-fahndungsliste-aid-1.5624832

    Was Jäger angeht: der Mann wäre um ein Haar Pädagoge geworden, was für einen Innenminister, der von Amts wegen auch für die Sicherheit zuständig ist, nicht unbedingt gleich ein Nachteil sein muss. Das Problem fängt dort an, wo Jäger die Leitung von Sicherheitsbehörden, beispielsweise bei der Polizei,i nicht mit Polizisten besetzt, sondern mit Menschen, die mit Polizei genauso wenig am Hut haben, wie Du und ich. Beim geschassten Kölner Polizeipräsidenten Albers fiel das besonders auf. Der Mann ist der typische Verwaltungsbeamte mit dem richtigen Parteibuch, hatte früher Demos gegen den Nato-Doppelbeschluss und gegen Atomkraft organisiert und seine ganze Karriere seinem Parteibuch zu verdanken. Sein Umgang mit der Kölner Silvesternacht wirkte völlig laienhaft wie eine Unterrichtsstunde Pädagogik-Leistungskurs der örtlichen Gesamtschule. Ruhig sitzenbleiben und erstmal alles ausdiskutieren…

  • #8
    Ahnin

    Also meine lieben bitte keine Beurteilungen diese Moschee ist rein und sauber und diese Prediger sind kein Hassprediger sind und diese Moschee ist in Duisburg und für Duisburg und ganze Deutschland und werde wir nie zulassen dass jemand unsere zweite Heimat Deutschland ein Schaden zufügen um euch das zu zeige hiermit sind alle zu Veranstaltung eingeladen und die Vorträge würden übersetz
    Danke .
    Massjid arrahman Vorstand

  • #9
    Klaus Lohmann

    @der, der auszog:
    In Dortmund das gleiche betrübliche Bild im Polizeipräsidium: Der seit 2014 dort amtierende Präsi Gregor Lange, der sich mittlerweile durch seine zögerlichen und mehr irrlichternden "Taktiken" zur Bekämpfung des braunen Terrors quer durch alle politischen und gesellschaftlichen Schichten einen wenig strahlenden Namen gemacht hat, ist ebenso wenig Praktiker wie Albers – Referent, Dozent, Leiter Akademie Mont Cernis, Schreibtischtäter In Arnsberg bei der BezReg, also keinerlei Praxis in Verbrechensbekämpfung (https://www.polizei.nrw.de/dortmund/artikel__2272.html) und als Nachfolger des erfolgreichen, aber viel zu kurz amtierenden Norbert Wesseler eindeutig eine parteibuch-abhängige Fehlbesetzung.

  • #10
    Klaus Lohmann

    PS, vergessen: Wesseler wurde nach 2 Jahren in Dortmund für alle überraschend von Jäger nach Düsseldorf versetzt – soviel zur IM-Kompetenz…

  • Pingback: Anonymous

  • #12
    Arnold Voss

    @ ahnin # 8

    Warum schreibe sie hier nicht unter ihrem richtigen und vollen Namen, wenn sie angeblich zum Vorstand der Moschee gehören?

  • #13
    Ahnin

    Das ist mein Richtige Name und bin vom Vorstand
    Unsere Moschee ist offen für Alle Muslime und nicht Muslime und haben nichts zu verbergen
    Abdelhamid Ahnin 2. Vorsitzende
    Bitte keine Vorurteile bis euch über die Moschee richtig erkundigt haben

  • #14
    Walter Stach

    Maßlose Wut überkommt mich, wenn ich zur Kenntnis nehmen muß, was sich da offenkundig am Wochenende in der sattsam bekannten Moschee in Duisburg ‚mal wieder tun wird, ohne daß der Staat, hier das Land NRW, alle seine präventiven und repressiven Möglichkeiten restlos auszuschöpfen bereit zu sein scheint, der Hetze radikal-fanatischer Islamisten gegen Alle und gegen Alles, was sich ihrer Interpretation des Koran nicht zu unterwerfen bereit ist, zu begegnen.

    Gesellschaftlicher Protest ist sinnvoll und geboten. Nur kann dieser Protest bestenfalls staatliche Aktivitäten begleiten und unterstützen, sie aber nicht, nicht einmal ansatzweise ersetzen. Das ist nicht, wie vermutlich wieder einmal gesagt werden wird, ein erneuter " Ruf nach dem starken Staat", sondern lediglich danach, daß die staatliche Exekutive das zu tut, wozu sie verpflichtet ist , "Exekutive Pflichterfüllung statt exekutives Staatsversagen", nicht mehr, nicht weniger.

    Arnold, DER, DER und Andere:
    Meine Kenntnisse über und meine Erfahrungen mit der Administration in Belgien im allgemeinen, mit den sog. Sicherheitsbehörden im besonderen haben bei mir zu der Auffassung geführt, daß Belgien zu den EU-Staaten gehört, wo die Exekutive nicht in der Lage oder nicht willens ist, das zu tun, was sie zu tun hat, nämlich geltendes Recht um- bzw. durchzusetzen -ohne Wenn und Aber.
    Die Umsetzung, die Durchsetzung geltenden Rechtes ist eine toleranzfreie Pflichtaugabe aller staatlichen Behörden -eine trivale Feststellung, der jedoch die Realität u.a. in Belgien zu widersprechen scheint.

    Die Exekutive in Belgien trägt m.E. Mitverantwortung dafür, daß diese Terroranschläge möglich waren. Das ist ein schwergewichtiger Vorwurf, aber leider ein naheliegender.

    Ob NRW, ob der Innenminister NRW jetzt mehr denn je nach dem Motto " Wehret den Anfängen, wehret den Hasspredigern, wehret radikal-islamistischer Hetze gegen Alle und gegen Alles, was sich dem Terror des IS und seiner Anhängerschaft nicht zu beugen bereit ist?
    Dazu bedarf es weder auf Bundes- noch auf Landesebener neuer Gesetze. Dazu bedarf es keiner weiteren Eingriffe in Grundfreiheitsrechte der Bürger. Es bedarf nur der konsequenten Umsetzung des derzeit geltenden Recht -präventiv und repressiv- und ggfls. bedarf es dazu einer erheblichen Aufstockung der notwendigen Ressourcen der sog. Sicherheitsbehörden in NRW, im Bund.

    PS
    ahnin -8-

    Mir fehlt -leider- mittlerweile der Glaube an das, was Sie mitteilen.
    Ihre muslimische Gemeinschaft sollte doch mittlerweile erkannt haben, daß sie sich mit einem wachsenden Vertrauensverlust auseinandersetzen muß. Und es ist ihre Sache, also Sache der muslimische Gemeinschaft sich mit den Gründen für diesen Vertrauensverlust auseinanderzusetzen und darüber nachzudenken und ggfls. zu entscheiden, wie man dem aktiv begegnen kann.
    Wenn Ihre muslimische Gemeinschaft meint, dafür Verbündete außerhalb dieser Gemeinschaft zu benötigen, dann gibt es dazu eine große Bereitschaft in der übrigen Gesellschaft und im Staat.

  • #15
    Stefan Laurin

    Wir waren schon mal da: http://www.ruhrbarone.de/islamisten-was-tun-wenn-der-schutzmann-dreimal-klingelt/107158

  • #16
    Walter Stach

    Stefan Laurin,

    "wir waren schon mal da"……

    Sind "wir" da stehen geblieben -das Land, den Innenminister einbezogen?

  • #17
    SK

    Merhaba Herr Ahnin,

    haben Sie diese Männer eingeladen, am Wochenende in Ihrer Moschee zu sprechen?
    Abdelkader Chouaa und Tarik Ibn Ali?
    Warum laden Sie Männer ein, die schutzbedürftige Jugendliche für Terror rekrutieren?
    Warum laden SIe Männer ein, die sich nicht an Gesetze halten und mit verbotenen und gefährlichen Organisationen zusammenarbeiten?
    Warum laden Sie Männer ein, die die Scharia in der Demokratie wollen?

  • #18
    Stefan Laurin

    @Walter Stach: Es sind Artikel über die Moschee geschrieben worden – damit wurde alles öffentlich. Ich gehe mal davon aus, das Jäger als Innenminister und Duisburger SPD-Chef mitbekommt, was in seiner Stadt passiert.

  • #19
    Ali

    Guten Abend

    Leider lese ich hier nur Vermutungen und nichts anderes. Wir Leben in einem Rechtsstaat und wenn diese genannten Prediger eine Straftat begangen haben dann würden die nicht frei Rum laufen.
    Vorallem nach den Verschärfungen der anti Terror Gesetze wo in Belgien und Frankreich Leute willkürlich festgenommen werden. Der Islam ist eine friedliche Religion die eine Gefahr für das kapitalistische und kumunistische Weltbild.
    Man kann friedlich miteinander Leben wenn man möchte.
    Ich merke aber das hier nur gehetzt wird. Man weiß das diese Leute von außen unterstützt werden um ein laden in Chaos zu bringen.

    Mit freundlichen grüßen
    Der gute Muslim von neben an 🙂

  • #20
    Arnold Voss

    @ Ali # 19
    Ali, wenn sie mit mir friedlich zusammenleben wollen, dann sagen sie mir, wie sie zu mir als Atheisten stehen. Und sagen sie mir, wie sie zu Homosexuellen stehen, denn ich habe Freunde, die welche sind. Die Prediger die Herr Ahnin in seine Moschee eingeladen hat, sehen mich als ihren Todfeind und Homosexualität als ein Vebrechen gegen Gott. Wie stehen sie dazu.

    @ Abdelhamid Ahmin # 13

    Sie wollen doch, dass ich mich über ihrer Moschee erkundige? Ich tue es hiermit. An sie Herr Ahmin habe ich nämlich die gleichen Fragen. Es wäre nett, wenn sie sie beantworten würden, ehe sie mir weiter was von ihrer reinen und sauberen Moschee erzählen. Ich komme dann gerne einmal zu ihnen.

  • #21
    Thomas Weigle

    Tja @Ali, und wenn im kleinen Dänemark ein paar mittelmäßige Karikaturen erscheinen, die den angeblichen Propheten beleidigen, toben weltweit Muslime durch die Straßen diverser muslimischer Großstädte, es kommt zu Brandstiftungen und Toten. Alles in allem ist der Islam genauso friedlich wie zeitweise das Christentum oder andere totalitäre Weltanschauungen wie Kommunismus oder Faschismus, die den ganzen Menschen haben wollen und nicht nur keine Abweichungen von der vorgegebenen Norm dulden, sondern solche gerne auch mit der Exekution des Frevlers beantworten.

  • #22
    Ahnin

    Eine verhalten oder Sünde lieber Arnold was Religion angeht egal welche Art darf keiner auf diese Welt jemanden verurteilen und sagen der ist schlecht oder der unsere Todesfeind über Sünden und entscheidet der allmächtigen und gleichzeitig der barmherzigen Allah und er ist großzügig und verzeiht vieles wenn man Reue zeigt .
    Aber dass ihr die ganze Muslime als Terroristen und schlecht darstellt ist nicht richtig wenn du ein schlechtes Erfahrung mit einem gemacht hast das heisst nicht dass die alle so sind .
    Ich werde auch nicht sagen dass alle deutsche Rassist und Nazi sind wenn ich sehe was jeden Montag am Bahnhofplaz Duisburg von pegeda Leute gesagt wird.
    Ich sage es nochmal unsere Moschee ist rein und sauber und sage jeder ist zu den Veranstaltung eingeladen Muslime und nicht Muslime .
    Vorstand

  • #23
    der, der auszog

    ergänzend zu Ralf Jäger:

    Während fast alle Politiker, die sich gestern zu Wort meldeten, Empathie mit den Opfern des Terroranschlags zeigten, standen für NRW Innenminister Ralf Jäger die Verantwortlichen bereits am Abend des Anschlages fest: Die Brüsseler Sicherheitsbehörden:

    „Uns allen ist auch klar, dass die Entwicklung in Belgien des Salafismus eine Vorgeschichte hat von nicht nur wenigen Monaten, sondern von vielen Jahren und hinterher ist die Erkenntnis auch in Belgien gewachsen, dass man möglicherweise dort hätte eher eingreifen müssen.“ (Tagesthemen 22.03.2016)

    Das die größte Dumpfbacke der Kölner Silvesternacht ausgerechnet jetzt die Klappe am weitesten aufreißt, ist peinlich und lädt zum Fremdschäden ein.

    Erinnert sei in diesem Zusammenhang an Tarek Belgacem, dem Attentäter, der Anfang des Jahres in Paris erschossen wurde, nachdem er auf Polizisten losging, und der offenbar unbehelligt in einem Recklinghausen Asylantenheim wohnen konnte ohne dass irgendeine Behörde Jägers davon Wind bekam.

    zur Diskussion hier:

    ich finde es bizarr, dass muslimische User bei den Ruhrbaronen plötzlich aufgefordert werden unter Klarnamen zu diskutieren und ein Glaubensbekenntnis hinsichtlich ihrer atheistischen Mitbürger abgeben sollen. Über alles andere lässt sich durchaus streiten…

  • #24
    Sigrid Herrmann-Marschall

    Hallo Herr Ahnin,

    was macht denn der Herr Chadloui bei Ihnen? Spenden sammeln?

    Sie sagen, die von Ihnen geladenen Herren seien keine Hassprediger. Darf man erfahren, wie und wo Sie sich informiert haben?

  • #25
    Helmut Junge

    DDA, ja Jäger merkt es als Erster, weil es auch auf ihn zuträfe, wenn hier so etwas wie in Brüssel passieren würde.
    Das ist wie mit körperlichen Gebrechen, die derjenige bei Anderen als erster erkennt, der selbst darunter leidet. Man hat sich ja bereits längere Zeit damit beschäftigt. Und so auch Jäger. Das zeigt mir nur, daß er weiß, was er nicht wert ist. Er weiß es, und jetzt müssen wir nur noch ein paar Andere davon überzeugen.

  • #26
    Thomas Weigle

    @dda Jäger ist aber nicht der einzige, der sich kritisch in Bezug auf die belgischen Sicherheitsbehörden äußert. Auch Journalisten wiesen auf "Mängel" hin, was v. a. damit begründet wurde, dass Belgien eine durchaus geringere Polizeidicht als Deutschland hat.
    Natürlich ist Jäger der letzte, der sich zu Sicherheitsmängeln anderswo äußern sollte.

  • #27
    Urmelinchen

    http://www.derwesten.de/politik/nrw-ist-der-hot-spot-der-deutschen-dschihadisten-szene-id11677097.html

    Gratulation Herr Jäger,
    folgerichtig zeigt man natürlich auf die lieben Nachbarn und reibt denen unter die Nase, wo sie überall versagt haben, obgleich es im eigenen Wirkungsbereich mehr als dürftig aussieht.

    Und an den Vertreter der Duisburger Moschee:
    "Update 23. März, 13.30 Uhr: Nach Bekanntwerden, dass die im Text genannten Prediger in Zusammenhang mit islamistischem Terror stehen sollen, erklärte der zweite Vorsitzende des Moscheevereins am Mittwoch im Gespräch mit der Redaktion, dass man Tarik Ibn Ali ausladen werde. Zudem habe Abdelkader Chouaa seine Teilnahme in Duisburg von sich aus abgesagt. Der Verein habe nicht um die Hintergründe gewusst, mit denen die beiden Redner in Verbindung gebracht würden, so Abdelhamid Ahnin."

    Duisburger Moschee will radikalen Islam-Prediger ausladen | WAZ.de – Lesen Sie mehr auf:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-moschee-will-radikalen-islam-prediger-ausladen-id11674403.html#plx22236223

    Komisch, das gleiche Procedere gab es bei Ihnen doch schon Ende letzten Jahres. Da wurde nach Bekanntwerden Pierre Vogel ausgeladen. Wussten Sie etwa auch nicht, dass diese Person versucht, ihr Umfeld zu radikalisieren und Salafist ist?

  • #28
    der, der auszog

    @helmut, @thomas weigle

    „Es ist eine Frage des Stils, ohne Detailkenntnisse auch bei eigener Verantwortung Polizeieinsätze in anderer Zuständigkeit zu beurteilen. Wie ich diesen Stil finde, habe ich Herrn de Maizière telefonisch mitgeteilt.“

    Das ist Originalton Jäger vom 6. Januar, nachdem Bundesinnenminister de Maizière nach den Silvesterübergriffen erstmalig Kritik an der Kölner Polizei äußerte und wir wissen mittlerweile alle, dass Jäger diese Kritik später teilen sollte.

    @thomas weigle

    ich will nicht bestreiten, dass bei der Belgischen Polizei einiges im argen liegt. Wenn ich all die Terrorismusexperten, die sich gestern zu Wort gemeldet haben, glauben schenken darf, dann hat sich der Anschlag allerdings nicht verhindern lassen und dann liegt eines der Hauptprobleme in der fehlenden Vernetzung und dem fehlenden Willen vieler nationaler Sicherheitsbehörden, sich mit anderen Behörden auszutauschen. An diesen Punkten könnte auch ein Ralf Jäger ansetzen.

    konkret zur Polizeidichte in Deutschland:
    Zahlen zu Belgien habe ich gerade keine finden können. Was die Polizeidichte in Deutschland angeht, so ist NRW mit 228 Polizisten auf 100.000 Einwohner absolutes Schlusslicht. Baden-Württemberg (225) Hessen (226) und Rheinland-Pfalz (224) haben zwar geringfügig weniger Polizisten auf 100.000 Einwohner, aber in NRW werden nicht nur Vollzugs- sondern auch Verwaltungsbeamte in die Zahl mit einbezogen, in den anderen drei Ländern nicht.
    Zum Vergleich die Spitzenreiter: Berlin mit 473, Hamburg mit 437 und Bremen mit 418 Polizisten auf 100.000 Einwohner. Auch hier könnte Jäger ansetzen.
    War die Polizeidichte in Belgien ein ernsthaftes Argument für islamistische Extremisten, genau dort ein Attentat zu verüben, dann ist NRW für diese Terroristen prädestiniert, sollten sie auch in Deutschland Attentate planen.

    Quelle für die Zahlen: Tagesspiegel vom 16.01.2016:
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/sicherheit-in-deutschland-brandenburg-hat-die-zweithoechste-polizeidichte/12839766.html

  • #29
    Helmut junge

    DDA, ich denke, daß die Terroristen überall wo sie wohnen etwas organisieren wollen, aber nur dort. wo sie es auch ungestört dürfen, etwas ausrichten können. Klingt trivial nicht wahr? Aber laienhaft stelle ich mir das so vor. Sie werden Merkmale haben, um zu prüfen, ob die Rahmenbedingungen für ihre Absichten stimmen. Ist die Polizei oder sind die Medien wachsam, merken sie es , wenn die auf ihren Kongressen auftaucht. In solchen Fällen suchen sie sich dann evtl. ein weicheres Ziel.
    Der Brüsseler Stadtteil Molenbeck hat etwa 90 Einwohner und ist praktisch dicht am Zentrum Brüssels gelegen. Den auf Frunde der bereits seit 4 Monaten gesuchten Terroristen abzugrasen, sollte doch leicht sein. Alle waren Nordafrikaner. Soviele Nordafrikaner, daß die Polizei überhaupt nicht durchblicken könnte, wer mit wem befreundet ist, können da also gar nicht wohnen. Da muß man sich einfach mal durchfragen. So stelle ich es mir wenigstens vor.

  • #30
    thomas weigle

    @ dda Versucht worden ist es ja schon in NRW, Stichwort Sauerland. Gehören denn zu den von Ihnen dankenswerterweise genannten Zahlen auch die Bundespolizisten?
    Wie auch immer, Jäger ist eindeutig der falsche Mann am falschen Platz, egal, ob er in Sachen Belgien recht hat. Was Belgien angeht, erlaube ich mir da kein Urteil, mir fiel gestern nur auf, dass Journalisten sich so äußerten.

  • #31
    Klaus Lohmann

    Gerade in Brüssel mit seinem Molenbeek-Viertel, noch erschreckender als in den anderen Landesteilen, ist das Kommunikations-Chaos zwischen einzelnen Polizeibehörden besonders groß, denn dort "werkeln" gleich 6(!) einzelne und um Verantwortung konkurrierende Polizeibehörden. Das ist aber nicht erst seit den letzten Anschlägen in Paris und den damaligen Ermittlungen in Brüssel bekannt.
    Seit 2011 gibt es zusätzlich zu diesen lokalen Einzelbehörden (insgesamt 195) eine landesweite, sog. "Föderale Polizei", die sich dann auch noch überall einmischen darf.
    http://www.mdr.de/nachrichten/politik/ausland/sicherheitsbehoerden-belgien-100.html
    https://de.wikipedia.org/wiki/Polizei_%28Belgien%29

    Jäger hat diesbezüglich tatsächlich Recht, ist allerdings als "Experte" für solches Fingerpointing durch seine eigene Palette von Misserfolgen denkbarst ungeeignet.

  • #32
  • #33
    Stefan Laurin

    @Spitfire: Keine Ahnung. Aber Antifagruppen haben die Auftritte der Hassprediger recherchiert und öffentlich gemacht. Sie sind die einzigen, die sich um das Thema kümmern.

  • #34
    Helmut Junge

    Mittlerweile beschäftigt sich auch Der Westen und Radio Duisburg mit dem Thema.
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/duisburger-moschee-will-radikalen-islam-prediger-ausladen-id11674403.html
    http://www.radioduisburg.de/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2016/03/23/article/-08e9db0993.html
    wobei Radio Duisburg die Emanzipatorische Antifa Duisburg als Quelle angibt.
    Aber die Antifa war wirklich zuerst dabei.

  • #35
    Arnold Voss

    DDA # 23

    Wenn sich hier Jemand als Vorstand der betroffenen Moschee vorstellt, dann sollte er das sehr wohl mit Klarnamen tun, wenn er hier ernst genommen werden will. Wie soll ich sonst prüfen können, ob er wirklich im Vorstand ist. Bizarr wäre, wenn sich der Vorstand der Moschee hier unter Decknamen äußern würde. Anin hat das auch verstanden, sonst wäre er nämlich nicht sofort meiner Aufforderung gefolgt. Ach ja, und einen anderer offensichtlch ebenfalls muslimischer Kommentator Namens „Ali“ habe ich, wie du sicher festgestellt hast, nicht nach seinem Klarnamen gefragt.

  • #36
    Arnold Voss

    @ Anin # 22

    Lieber Anin, wo hast du hier von mir gelesen, dass ich alle Muslime als Terroristen ansehe? Und wieso beantwortest du meine Frage nicht? Ich wollte nicht wissen, ob Allah mir meine Sünden verzeiht, wenn ich Reue zeige. Sorry, aber für mich gibt es ihn nicht. Ich wollte d e i n e Meinung zur Homosexulität wissen. Ist das für dich eine Sünde? Und wenn. wieso?

    Du hast behauptet, dass in dem obigen Artikel nur Vermutungen geäußert werden. Jetzt lese ich, dass ihr einen der oben genannten Prediger ausgeladen habt, weil das offensichtlich stimmt, was in dem Artikel steht. Den anderen musstet ihr nicht auch noch ausladen, weil er sich selbst ausgeladen hat.

    Warum tönst du hier also rum, dass die beiden keine Hassprediger sind und bezichtigst andere der absichtlich falschen Vermutung? Wie wäre es mit einer Entschuldigung, oder zumindest mit einem Danke dafür, dass du hier über die Leute aufgeklärt wurdest, die ihr eingeladen habt. Offen gesagt, lieber Anin, ich komme mir von dir ziemlich veräppelt vor. Kann es sein, dass du uns absichtlich belogen hast?

  • #37
    Sigrid Herrmann-Marschall

    ibn Ali war regulär in Duisburg und Essen angekündigt. Ein Termin fiel jetzt weg. Er macht häufiger Termine mit räumlich beieinander gelegenen Auftrittsorten:

    https://www.facebook.com/Tarik-Ibn-Ali-424472790991740/?fref=ts

  • #38
    nussknacker56

    #22 Ahnin,

    Ihre Stellungnahmen sind unbefriedigend und wenig glaubwürdig. Bis jetzt haben Sie nicht bestritten, den Hassprediger Tarik Ibn Ali eingeladen zu haben. Sie machen das, was viele tun, wenn sie auf ihre Absichten angesprochen werden. Leugnen, verharmlosen, nur das zugeben, was schon alle wissen, sich dann zum Schluss als Opfer hinstellen und hoffen, damit durchzukommen.

    „Der Verein habe nicht um die Hintergründe gewusst, mit denen die beiden Redner in Verbindung gebracht würden, so Abdelhamid Ahnin.“ (WAZ) Erzählen Sie keine Märchen – Sie wissen ganz genau, wen Sie einladen.

    Ihre Moschee ist nicht „rein und sauber“ sondern wurde nachhaltig beschmutzt durch Hassprediger wie Tarik Ibn Ali und durch jene, die ihn eingeladen haben. Niemand schädigt den Islam mehr, als solche Vertreter dieser Religion wie der oben Genannte. Dafür sind, neben anderen, Sie verantwortlich.

  • #39
    Felix Christians Artikelautor

    Tarik Ibn Ali war bereits am 27. Dezember 2015 in der Massjid Ar-Rahman-Moschee als Redner zu Gast. Dadurch wird Herrn Ahnin’s Behauptung, Ibn Ali bisher nicht gekannt zu haben, noch unglaubwürdiger.

  • #40
    Arnold Voss

    @ Nussknacker 56 # 38

    Es ist mir ziemlich egal, ob solche Leute ihre eigene Religion schädigen oder nicht, nussknacker56. Sie fühlen sich sowieso im Recht, weil jeder von ihnen in irgendeinem Teil irgendeiner heiligen Schrift ein Begründung für sein Handeln findet. Ich lasse mich einfach nicht gerne verarschen, und das genau tun solche Leute mit denen, die ihnen auf die Schliche kommen, systematisch, während sie dir geichzeitig eins von der Friedlichkeit und Menschenliebe ihrer Religion und ihrem Gott vorsäuseln (siehe 22).Lügen im Interesse der großen letzten Wahrheit scheint ein fester Bestandteil fast aller extremen Religionsauffassungen zu sein.Da sind sie sich anscheinend mit allen totalitären Gedankensystemen eins.

  • #41
    Angelika

    Pressemeldung der Stadt Essen (siehe link unten)

    OB-Kufen: Hassprediger in Essen unerwünscht.

    Es soll inzw. eine Ausladung erfolgt sein.

    https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_984476.de.html

  • #42
    Walter Stach

    Ist es selbstverständlich, daß in allen Moscheen in Deutschland und im übrigen Europa aktiv, zielgerichtet vor allem gegenüber jungen Muslimen der im Namen des Islam begangenen Terror verurteilt wird, z.B. mit der religiösen Begründung, daß der Terror unvereinbar sei mit dem muslimischen Glauben?

    Das war bisher nicht der Fall. Und mir scheint, daß wird auch weiterhin nicht der Fall sein. U.a. die Einladung und das Auftreten des sog. Hasspredigers Tarik Ibn Ali lassen auf das Gegenteil schließen.
    Werden solche Feststellungen durch Nicht-Muslime in den muslimischen Gemeinschaften zu einer selbstkritischen Nachdenklich führen? Es besteht leider kein Grund, davon ausgehen zu können und daran ändern erfreulicherweise zu registrierenden gegenteilige Positionierung einzelner Bürger muslimischen Glaubens nichts.

    Nicht-Muslime können der muslimischen Gemeinschaft, den muslimischen Gemeinschaften nicht vorgeben wollen – also auch ich nicht-,, ob und wie sie sich gegenüber den Terrorakten, die im Namen des Islam begangen werden, zu positionieren haben.
    Allerdings dürfen Nicht-Muslime z.B. öffentlich und unmißverständlich die Einladung und das Auftreten eines sog. Hasspredigers aufzeigen und kritisieren, wie das u.a. hier bei den Ruhrbarone geschieht, und diese Kritik kann alle Versuche einschließen, Einladung und Auftreten eines solchen Hasspredigers herunter zu spielen zu wollen. Wer Anderes erwartet oder gar verlangt, weiß nicht, was in einer freien Gesellschaft möglich und der Freiheit wegen sogar geboten ist.

    Ob die muslimischen Gemeinschaften nachdenklich werden, wenn ihnen -ihren Repräsentanten- Scheinheiligkeit bzw. Unglaubwürdigkeit vorgeworfen wird?

    Ich bezweifle das.
    Es spricht auch hier ehe Einiges dafür, daß Gegenteiliges der Fall sein kann, dh., "man" wird sich noch mehr als zu unrecht kritisierte Minderheit, die allein im Besitz der einzigen göttlichen Wahrheit ist, begreifen wollen, die "rechtlos der Verfolgung durch die Mehrheitsgesellschaft" ausgesetzt ist.
    Was bleibt Anderes zu tun, als dagegen argumentativ vorzugehen, auch wenn ein solches Tun wirkungslos erscheint?
    Ich gehe davon aus, daß diese Wirkungslosigkeit auch gilt für die hier geführte Diskussion über die Einladung und das Auftreten des sog. Hasspredigers und für die Kritik am Inhalt der Wortmeldung von Herrn Ahnin.
    Wenn ich bei alldem bedenke, daß die von mir sog. radikal-fanatischen Islamisten, so wie sie u.a. durch den IS repräsentiert werden, darauf bauen, daß der Hass der Nichtmuslime gegenüber den Muslimen in Europa, in Deutschland weiterhin wachsen wird auch aufgrund zu erwartender neuerr Terrorakte, dann können sie -einschließlich ihrer heimlichen Sympathisanten in muslimischen Gemeinschaften in Deutschland- gar kein Interesse an einer "selbstkritischen Reflektion" haben, z.B auch über das hier diskutierte Detail-Problem der Einladung und des Auftretens eines sog. Hasspredigers weniger Tagen nach den Terrorakten von Brüssel.

    Ich kann das Alles nicht ändern. Nur gilt auch für mich, was Arnold Voss -4o- gesagt hat, "verarschen lassen" werde ich mich nicht.

    PS
    "Verarschen lassen"……
    "Verarscht" fühlen müssen sich doch auch die Staaten in Europa durch das Verhalten muslimisch-arabischer Staaten wie Saudi-Arabien und Katar, von denen ich bis heute -oder habe ich da ‚was verpaßt?- weder eine unmißverständliche Verurteilung der Terrorakte in Brüssel mitbekommen habe noch eine öffentliche Erklärung, nach der "ab sofort" durch diesen Staaten jedwede ideologische und finanzielle Unterstützung des IS eingestellt bzw., wenn sie durch Private erfolgt, unter Strafe gestellt wird.

    "Verarscht" fühlen muß ich mich aber auch durch die Bundesregierung, die weiterhin Staaten wie Saudi-Arabien und Katar hoffiert und die z.B. nicht mit dem Abbruch der diplomatischen Beziehung all den Staaten droht, die bekanntermaßen ideologisch und finanziell den IS unterstützen bzw. die solche "Unterstützugen" nicht unter Strafe stellen.

    "Verarscht" fühle ich mich zudem durch die Mitgliedstaaten der EU, die es bisher nicht, jedenfalls nicht hinreichend geschafft haben, unverzüglich (!!), spätestens nach den Terrorakten von Paris, eine einheitliches europäisches System zur Abwehr islamistischer Terrorakte aufzubauen -"man" ist dabei, erste Schritte umzusetzen!!!
    Dass ein solches System Mrd.€ erfordert, wird bis heute nicht ‚maldiskutiert. Die USA haben nach dem 11.9. einen finanziellen Aufwand in Mrd.Dollar-Größe geleistet.
    Das ein solches System Verzicht auf Souveräntitätsrechte der Einzelstaaten bedeutet, wird bestenfalls ganz vorsichtig hier und da in die Diskussion eingebracht, scheint aber am Widerstand der Einzelstaaten zu scheitern.
    Statt in diesem Sinne ein "Mehr an Europa" zu verlangen und zu realisieren, wird trotz aller Beschwörungen von Gefahren, die ganz Europa durch den IS drohen, einer Re-Nationaliserung das Wort geredet; in Deutschland vor allem durch die AFD, aber nicht nur durch diese Partei, und das mit durchaus wohlwollender Kommentierung in vielen Medien.

    Arnold,
    so ist das mit der "Verarscherei"!

    PS
    Vielleicht kommt ja jemand angesichts der Gefahr, die ganz Europa durch den radikal fanatischen Islamisten droht ( und angesichts der Flüchtlingsprobleme) auf die Idee, einen engeren Zusammenschluß Europas , der weit mehr sein müßte als eine "optimierte EU", durch eine europaweit zu organisierenden AFE" voranzubringen, einer "Alternative für Europa".
    Geht in diesem Sinne hier und heute ein Ruck durch Europa?
    Offenkundig nicht. Es scheint ehe so zu sein, daß man sich auf seine nationale Eigenständigkeit zurückzieht und sich der irrsinnigen, ja letztendlich tödlichen Hoffnung hingibt, man werde mit der hochaktuellen und höchstbedrohlichen Gefahr für Europa durch den radikal-fanatischen Islamismus fertig werden mit Strukturen, mit Mitteln und Methoden des 19.und des 2o. Jahrhunderts. Wenn die "anderen Europäern" sich diesem realpolitischen zwingend gebotenem engeren Miteinander verschließen, könnten (müßten (!!) Frankreich und Deutschland und die Benelux-Staaten hier den Alleingang wagen. Ich denke mir, dazu kann man Mehrheiten in diesen Ländern in der Bevölkerung gewinenn.

  • #43
    der, der auszog

    @Walter (#42)

    Wer nicht bereit ist, seinen Arsch hin zu halten, der darf sich nicht wundern, wenn er verarscht wird.

    Neben Saubi-Arabien und Katar ist seit neustem auch Iran ein wichtiger Bündnispartner im Kampf gegen was auch immer. Wir sind die German-Angst-Hasen, Walter. Ein Volk der Friedenstauben und Friedensbewegten, die als Verursacher zweier Weltkriege bislang für jede militärische Auseinandersetzung ein ewig währendes Alibi haben, sich militärisch zurückzuhalten, schließlich haben wir zweimal eindrucksvoll bewiesen wie schlecht wir mit Waffen umgehen können und was der Welt blühen könnte, wenn wir Deutschen Krieg führen. Wir versorgen diese Länder und anderen Kriegsparteien in der Region lieber mit Waffen und sind dafür fein raus. Die Widersprüche, die sich dadurch ergeben, laden ein zu ellenlangen Diskussionen, zu Empörungen, zu Wutausbrüchen, zu moralischen Predigten, aber sie tragen nicht zur Lösung des Problems bei.

    Insofern werden nicht nur weiterhin Flüchtlinge aus der Region nach Deutschland kommen, sondern auch Prediger, die den Konflikt dort als Vorstufe zum Paradies in den Moscheen Europas an arme Seelen zu verkaufen wissen.

  • #44
    Walter Stach

    DER,DER….

    könnte es sein, daß Du Dich gedanklich auch schon auf dem Weg befindest, um " die AFE", die "Alternative für Europa "zu finden -organisatorisch, inhaltlich-, wie ich sie abschließend unter -42-(PS)- angesprochen habe?

    Letztendlich führen doch Deine und meiner Überlegungen zu der Einsicht, jedenfalls bei uns Beiden,
    daß die Gesellschaften und Staaten in Europa inhaltliich über eine substantiell andere Innen-, Sicherheits-, iWirtschafts- und Sozialpolitik und über eine substantiell andere Außen- und Verteidigungspolitik nachzudenken haben – nicht nur, aber vordergründig wegen der Bedrohung Europas durch den IS und wegen des in absehbarer Zukunft nicht lassenden Verlangens unzähliger Menschen, nach Europa zu flüchten – und daß die Gesellschaften und Staaten darüber nachzudenken und zu entscheiden haben, ob die Lösung all dieser Probleme subtantiell ein Mehr an Europa benötigt oder ein Mehr an Nationalstaatlichkeit.

    Warum ist offenkundig keine Partei in Deutschland, in Europa bereit, sich an die Spitze einer Bewegung zu setzen, die sich formieren könnte und könnte unter dem Begriff " Alternative für Europa"?
    Wir, die Franzosen, die Niderderländer, die Belgier, die Luxemburger und die Deutschen, sollten ggfls. , besser wohl notfalls, allein diese "Alternative für Europa" ergreifen und unverzüglich umzusetzen versuchen, denn viel Zeit dafür haben wir nicht mehr.

    (Damit würde -so nebenbei- auch gegenüber der AFD und ihrer Anhängerschaft agierend, nicht bloß reagierend deutlich gemacht werden können, wie rückwärtsgewandt, wie weit weg von den Realitäten einer globalen Welt und von der realen Lösung ihrer Probleme sich die AFD befindet, wenn man die wenigen konkreten Aussagen in ihren Progammen, in den programmatischen Reden ihrer Funktionäre bedenkt.)

  • #45
    Wolfram Obermanns

    Die Uthman Ibn Affan ist geschlossen worden:
    http://www.derwesten.de/staedte/essen/hassprediger-ausgeladen-stadt-essen-schliesst-moschee-id11680730.html
    Das ist natürlich eine sehr drastische Maßnahme, die aber eben auch von der KIM mitgetragen wird. Verständlicher Weise wird sich die marokkanische Gemeinde diskriminiert fühlen, aber wer so eine Pflaume einlädt und als Symbol für die Jugendorganisation den stilisierten Salafistenfinger wählt, hat ziemlich offensichtlich ein Problem mit einer pluralen, liberalen Gesellschaft. Da ist ein innermuslimischer Dialog über den Islam, den man tradieren möchte, überfällig. Hoffen wir, dieser Schuß vor den Bug wird zum Nachdenken genutzt.

  • #46
    Sigrid Herrmann-Marschall

    Update:
    Die Essener Gegenmaßnahme, nämlich die Einbindung in eine “Kommission Islam und Moscheen in Essen”, erscheint wenig hilfreich. Da sitzt nämlich schon länger ein Verein drinnen, der immer wieder auch ibn Ali einlud:

    Essen: Lippenbekenntnisse zu Hasspredigern

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