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Waldorfschule: Vorsicht Steiner

In Glaube, Sitte, Heimat | Am 3 Juli 2009 | Von Stefan Laurin

Nach dem „PISA-Schock“ suchen immer mehr Eltern nach einer Alternative zur öffentlichen Schule. Oft fällt ihre Wahl auf eine der 213 anthroposophisch geprägten Waldorfschulen in Deutschland.

Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart als Betriebsschule der Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik gegründet. Die pädagogische Leitung lag bei Rudolf Steiner. Die von ihm entwickelte Weltanschauung „Anthroposophie“ ist bis heute verbindliche Grundlage des Unterrichts jeder Waldorfschule.

Nach anthroposophischem Selbstverständnis hatte Rudolf Steiner unmittelbaren Zugang zur „Geistigen Welt“, sprich: Steiner hatte hellseherische Fähigkeiten. Die Anthroposophie schöpft damit aus esoterischen und okkulten Quellen. Rudolf Steiner (1861–1925) promovierte 1891 in Philosophie; die 1894 versuchte Habilitation scheiterte. Um 1900 kam er in Kontakt mit Helena Petrovna Blavatskys esoterischer „Theosophie“. Von 1902 bis 1912 leitete Steiner die deutsche Sektion der „Theosophischen Gesellschaft“, die er 1912/13 abspaltete und unter dem Namen „Anthroposophie“ neu gründete. Bis heute ist Rudolf Steiner die unangefochtene Autorität der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik. Wie weit die Verehrung geht, mag man am Umfang der Steiner-Gesamtausgabe ermessen: Sie hat zurzeit 354 Bände. Wir sprachen mit Andreas Lichte, einem ausgebildeten Waldorflehrer und heutigem Kritiker der Waldorfbewegung.


Ruhrbarone: Herr Lichte, Sie haben eine Fortbildung zum Waldorflehrer abgeschlossen aber trotz Job-Angebotes darauf verzichtet, in der wunderbaren Waldorfwelt zu arbeiten – warum?

Andreas Lichte: Als ich mich entschloss, Kunst- und Werklehrer in der Waldorfschule zu werden, wusste ich noch nicht, dass die wichtigste Qualifikation eines Waldorflehrers darin besteht, Rudolf Steiner (den Gründer der Waldorfschulen und der Anthroposophie) als absolute Autorität zu verehren, z.B. so etwas:
„Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.“

Was soll das sein? Der Heilige Rudolf, Schutzpatron der Maniküren?
Ich bitte schon um ein wenig mehr Respekt vor der Waldorfpädagogik! Das ist ein Zitat aus Steiners „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“ [GA 293, S. 93f]. Wie der Titel dieses in jedem Waldorfseminar gelesenen Standardwerkes schon sagt, ist das die Basis der Arbeit des Waldorflehrers …

Wir gehen mal davon aus, dass Sie das bewusst aus dem Zusammenhang gerissen zitieren …
Sind Sie bei Anthroposophen in die Schule gegangen? Anthroposophen mögen es gar nicht, wenn öffentlich wird, was Rudolf Steiner wirklich sagte, dann heisst es jedes mal: „Aus dem Zusammenhang gerissen!“. Ist es aber nicht. Es wird alles noch viel, viel überzeugender, wenn Sie auch den Kontext kennen, lesen Sie doch bitte selber nach. Hier

Solch einen Wahnsinn müssen Waldorflehrer als Wahrheit akzeptieren?
Falls Sie erwägen sollten, Waldorflehrer zu werden, sollten Sie schon ein wenig flexibel sein … wie sagte Michael Handtmann, Leiter des „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ bei meinem Vorstellungsgespräch: „Niemand erwartet von Ihnen, dass Sie Anthroposoph werden … Sie sollten schon ein wenig Offenheit für weltanschauliche Fragen mitbringen, mehr nicht …“

Im Ernst: Worin besteht denn nun die Qualifikation des Waldorflehrers?
Vielleicht sollten wir die Waldorfschüler fragen? Deren Spruch zur Sache:
„Und reicht es nicht zum Strassenkehrer, dann werd’ ich eben Waldorflehrer!“

Es gibt Straßen die es in sich haben.
Kennen Sie Prof. Hermann Avenarius ? Er ist einer der renommiertesten Deutschen Schulrechtler. Er stellte kürzlich in „Frontal 21“, ZDF, fest, dass die Ausbildung der Waldorflehrer ein Verstoß gegen das Grundgesetz ist, da die im GG genannten Mindestanforderungen nicht erfüllt werden – GG, Artikel 7, Absatz 4, Satz 3: "Die Genehmigung ist zu erteilen, wenn die privaten Schulen (…) in der wissenschaftlichen Ausbildung ihrer Lehrkräfte nicht hinter den öffentlichen Schulen zurückstehen …"

Die Waldorflehrer sind also schlechter qualifiziert als Lehrer an öffentlichen Schulen?
Lehrer, die an öffentlichen Schulen unterrichten dürfen, könnten jederzeit an einer Waldorfschule arbeiten. Umgekehrt gilt dies nicht: Die Ausbildung an den anthroposophischen Waldorfseminaren wird nicht für den öffentlichen Schuldienst anerkannt. Deswegen sind Waldorflehrer auch vielfach völlig unkritisch: Wer sich in der Waldorfschule unbeliebt macht, dadurch seinen Arbeitsplatz verliert, steht vor dem Nichts, hat keine berufliche Alternative.

Wo sollten Waldorflehrer denn kritischer sein?

„Steiner“? Haben wir den Namen schon einmal gehört? Alles, was in der „pädagogischen Schicksalsgemeinschaft“ Waldorfschule passiert, basiert letztlich auf Steiner, auch wenn das von den Verantwortlichen routinemässig geleugnet wird – man möchte ja keine möglichen Kunden abschrecken …

Werden die Eltern über den weltanschaulichen Hintergrund der Waldorfschulen aufgeklärt?
Waren Sie schon einmal auf einem Eltern-Informationsabend einer Waldorfschule? Ich schon. Da heisst es: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“. Und: „Anthroposophie? Was soll das sein?“ Es wird abgestritten, dass die Anthroposophie auch nur die geringste Rolle im Unterricht spielen könnte.

Offiziell heisst es ja, dass nur die Pädagogik auf Rudolf Steiner beruhe, die Anthroposophie selber aber nicht unterrichtet werde.
Mir wurde nach dem Besuch einer Informations-Veranstaltung einer sich modern und liberal gebenden Waldorfschule ein Geschichts-Epochenheft zugespielt. Der Inhalt: Das anthroposophische Geschichtsverständnis nach Rudolf Steiner, kindgerecht aufbereitet. Inklusive Atlantis.

Sie meinen „Atlantis“?
 „Atlantis“ fällt natürlich sofort ins Auge, weil das Heft damit beginnt und der Stoff so exotisch ist.

Was haben Sie denn daran auszusetzen, dass griechische Mythologie – der Atlantismythos Platons – in der Schule unterrichtet wird?

Platon? Es ist Steiner für Kinder! Ich habe ein Geschichts-Epochenheft mit Steiner verglichen, es ist eine fast wörtliche Wiedergabe von Steiners Neo-Atlantis-Mythos. Danach leben wir  alle im „Fünften Nachatlantischen Zeitalter“.

Ist uns neu.
Atlantis spielt eine entscheidende Rolle im anthroposophischen Geschichtsverständnis: Atlantis ist für den Anthroposophen eine historische Tatsache. Im „Atlantischen Zeitalter“ werden die Voraussetzungen für die heutige Menschheit geschaffen: Die Rassen entstehen und es beginnt eine fiktive Völkerwanderung, angeführt von „Manu“, dem „Menschheitsführer“ …

Wohin geht denn die Reise?
Lichte: Kurz gesagt: „Vom Menschen zum Arier“ (siehe Abbildung oben).

Der Mensch steht am Anfang der Evolution?
Das ist Anthroposophie …

Das ist Humbug!
Sie sagen es! Und das ist für mich das eigentlich Erstaunliche: Wieso bemerken die Eltern nicht, womit ihre Kinder in der Waldorfschule Zeit verschwenden? Schaut denn niemand in die Hefte? Systematische Kindesvernachlässigung? Zu verstehen, dass Atlantis und die sich daran anschliessenden „Kulturepochen“ Original Steiner sind, ist ja eine Sache, aber dass das krudeste Esoterik ist, sollte jedem doch sofort klar sein.

Sie sagten vorhin, dass in Atlantis „die Rassen entstehen“ …
Und nach anthroposophischer Auffassung bis mindestens zum Jahre 3573 bestehen bleiben, dann endet die „Fünfte Nachatlantische Kulturepoche“. „Rassen“ wie „Rassismus“. Das ist nicht meine Privatmeinung, sondern wurde von einer Deutschen Bundesbehörde, der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ (BPjM) festgestellt, in ihrer Entscheidung zu zwei Büchern Steiners, Zitat: „Der Inhalt des Buches ist nach Ansicht des 12er-Gremiums in Teilen als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen.”
Die BPjM nahm eine juristische Bewertung vor, sie konnte nur Textstellen beanstanden, die eindeutig ihren juristischen Kriterien entsprachen. Auch beurteilte sie nicht Steiners Gesamtwerk. Das tut der Historiker Helmut Zander in seinem preisgekrönten Monumental-Werk „Anthroposophie in Deutschland“, Zitat: „Steiner ordnete die Rassen einer Fortschrittsgeschichte zu, in der beispielsweise heutige Indianer als »degenerierte Menschenrasse« im »Hinsterben« (GA 105, 106, 107 [1908]) oder schwarze Afrikaner als defiziente Spezies der Menschen- und Bewusstseinsentwicklung, als »degenerierte«, »zurückgebliebene« Rasse (ebd., 106) erschienen. Umgekehrt habe die weisse Rasse »das Persönlichkeitsgefühl am stärksten ausgebildet« (GA 107, 288 [1909]). Dies sind nur Kernsätze einer Rassentheorie, die Steiner 1904 erstmals formulierte, um sie 1910 in einem komplexen System und in zunehmender Abgrenzung zu theosophischen Positionen auszufalten. Mit seinem Ausstieg aus der Theosophie hat er diese Vorstellungen keinesfalls über Bord geworfen, sondern sie 1923 nochmals in Vortragen vor Arbeitern des Goetheanum in vergröberter, »popularisierter« Form wiederholt, aber ohne Revision im inhaltlichen Bestand. Die weisse war nun »die zukünftige, die am Geiste schaffende Rasse« (GA 349, 67 [1923]). (…) Steiner formulierte mit seinem theosophischen Sozialdarwinismus eine Ethnologie, in der die Rede von »degenerierten«, »zurückgebliebenen« oder »zukünftigen« Rassen keine »Unfälle«, sondern das Ergebnis einer konsequent durchgedachten Evolutionslehre waren. Ich sehe im Gegensatz zu vielen Anthroposophen keine Möglichkeit, diese Konsequenz zu bestreiten.“

„Rassentheorie“ passt nicht zum Image der Waldörfler
Noch böser aber die Reaktion der Anthroposophie, die in ihrer Leugnung von Steiners Rassismus ihrem Ruf als „Sekte“ mehr als gerecht wird. Da setzt man sich auch ganz locker über Vereinbarungen mit einer Deutschen Bundesbehörde hinweg.

Wie akut ist denn der Rassismus in der Waldorfschule?
Akut kann er IN der Waldorfschule gar nicht werden, da Waldorfschulen weitgehend „ausländerfreie Zonen“ sind.

 Waldorfschulen betonen doch immer wieder ihr soziales Engagement.
In Deutschen Waldorfschulen gibt es kaum Kinder mit „Migrationshintergrund“, oder Kinder aus „sozial benachteiligtem“ Milieu. Das ist auch der INOFFIZIELLE Grund für ihren Erfolg: Bei der privilegierten Klientel überrascht es nicht, dass die Abiturquote nicht so schlecht ist. Auch können finanziell besser gestellte Eltern den umfangreichen Nachhilfeunterricht bezahlen, der nötig ist, um die Defizite der Schule auszugleichen.

Wenn die Waldorfschulen so schlecht sind, wie Sie sie darstellen – unqualifizierte Lehrer, krude Esoterik – warum entscheiden sich dann so viele Eltern für sie?
WEIL sie ausländerfreie Zonen sind. Das sagt Ihnen natürlich niemand sofort, da braucht es schon ein wenig Fingerspitzengefühl, um nach stundenlangem Diskutieren die Antwort zu bekommen: „Ich wohne in Kreuzberg. Da schicke ich mein Kind doch nicht in eine Schule mit hohem Ausländeranteil …“

Gibt es vielleicht auch noch andere Gründe?
Attraktiv könnte für Eltern auch sein, dass es an Waldorfschulen leichter ist, einen staatlich anerkannten Abschluss zu erlangen. So wie die Ausbildung der Waldorflehrer ein bisher ungeahndeter Verstoß gegen das Grundgesetz ist, so gibt es zahlreiche Sonderregelungen für die Abschlüsse an Waldorfschulen, die einer strengen juristischen Überprüfung wohl kaum standhalten dürften. Schauen Sie sich beispielsweise die „Verordnung über den Erwerb von Abschlüssen der Sekundarstufe I an Waldorfschulen“ des Landes Nordrhein-Westfalen vom 21. Juni 2008 an – ein „Lex Waldorf“.

Wie erklären Sie es sich, dass den Waldorfschulen von der Politik all diese Privilegien eingeräumt werden?
Das fragen Sie am besten selber NRW Kultusministerin Dr. Barbara Sommer. Ich kann Ihnen von der Berliner Schulaufsicht berichten, dass auf unzählige Anfragen und Beschwerden zur Waldorfpädagogik nur mit nichts sagenden Standard-Briefen „geantwortet“ wurde. Ich verabschiede mich mal mit einem Auszug aus dem Brief eines Vaters, der an Landesschulrat Hans-Jürgen Pokall ging – nicht an „Dr. Sommer“, wie man vielleicht zu Recht vermuten könnte …:

„(…) Es stellt sich heraus, dass Steiner auch noch Visionen zum Wesen der Sexualität hat. Ich möchte mir gar nicht erst vorstellen, was für gravierende Folgen es für Heranwachsende hätte, wenn sie auch nur in kleinsten Dosen mit Steiners »Sexualkunde« in Berührung kämen, Zitat Steiner:

»Ursprünglich war auch der Mensch ein ätherisches Wesen von pflanzlicher Substanz. Damals hatte der Mensch diejenige stoffliche Natur, welche heute die Pflanze noch besitzt. Hätte der Mensch nicht die pflanzliche Substanz zum Fleisch umgewandelt, so wäre er keusch und rein geblieben wie die Pflanze. (…)

Die Fortpflanzungsorgane haben am längsten ihren pflanzlichen Charakter bewahrt. Alte Sagen und Mythen berichten uns noch von Hermaphroditen (…).

Manche glauben, das Feigenblatt, das die ersten Menschen im Paradies gehabt haben, sei ein Ausdruck der Scham. Nein, in dieser Erzählung hat sich die Erinnerung daran bewahrt, daß die Menschen an Stelle der fleischlichen Fortpflanzungsorgane solche pflanzlicher Natur gehabt haben (…).

Der Mensch wird nicht auf seiner jetzigen Stufe stehenbleiben. Wie er von der reinen Keuschheit der Pflanze in die Sinnlichkeit der Begierdenwelt hinabgestiegen ist, so wird er aus dieser wieder heraufsteigen mit reiner geläuterter Substanz zum keuschen Zustande.(…)

Wieso wird eine Schule staatlich gefördert, die sich ausdrücklich auf Rudolf Steiner beruft – einen prima-facie an einer psychischen Störung leidenden Menschen?"

Zum Interviewpartner: Andreas Lichte ist ausgebildeter Waldorflehrer und Grafiker, lebt in Berlin. Er ist Autor kritischer Artikel zur Waldorfpädagogik und Anthroposophie. Er erstellte für die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ein Gutachten zur Indizierung zweier Werke Rudolf Steiners, die fortan nur noch in kommentierter Form erscheinen dürfen.



195 Kommentare und 17 Ping(s) zu »Waldorfschule: Vorsicht Steiner«

  1. #101 | Michael sagt am 14. Dezember 2009 um 15:30

    @A. Voss

    Ist Ihnen das wirklich peinlich, Arnold Voss? Muss nicht!

    @ Andreas Lichte und Arnold Voss

    und hier noch ein paar Beispieledazu, wie recht sie doch haben. Das kommt dabei raus, wenn man seine Kinder von einer” Sekte, deren Begründer ein ” Rassist” war, manipulativ unterrichten lässt… Ist ja köstlich…
    An anderer Stelle wurde das heute neoreaktionär genannt, was ich sehr höflich finde.
    Oder wie nennt man die Menschen, die alles was sie nicht verstehen, verteufeln und denunzieren, egal wie die Realität aussieht.

    Schreiben Sie doch mal ihre Adresse und Telefonnummer hier rein, dann könnenwir über anonym oder nicht anonym weiterreden.

    Man schaue sich nur diese degenerierten Kids an.

    http://www.youtube.com/watch?v=UGUdZhCWUPI&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=nn5U0AJ6SGA&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=UGUdZhCWUPI&feature=related

    Das gehört doch wirklich verboten und ist volksverdummend! .-))

    Michael ( was immer Ihnen das jetzt auch sagen mag )

  2. #102 | Andreas Lichte sagt am 14. Dezember 2009 um 16:35

    @ Michael

    Meine komplette Adresse ist den Ruhrbaronen bekannt, selbstverständlich. Ich schreibe und kommentiere unter meinem echten Namen. Im Gegensatz zu Ihnen. Sie haben meine Frage, siehe oben, nicht beantwortet: “wieso schreiben Anthroposophen wie Sie eigentlich (fast) ausschliesslich anonyme Kommentare?”

    Und wieso schreibt “Michael” dasselbe wie “Joy”? Siehe diesen Kommentar:

    http://www.ruhrbarone.de/die-waldorfschulen-informieren/#comment-37471

  3. #103 | Michael sagt am 14. Dezember 2009 um 16:59

    @ Andreas Lichte
    …. ganz einfach: weil es mir Spaß macht und weil ich mir nicht vorschreiben lasse unter welchem Namen ich schreibe und welche von meinen perönlichen Daten ich ins w.w.w. stelle. Das ist doch recht einfach und hoffentlich nicht so schwer zu tolerieren?
    Oder wollen Sie uns hier etwa weiss machen, dass jeder, der anonym schreibt, ein Rassist oder ein Anthroposoph ist?

    Wie lautet denn Ihr Umkehrschluss: seine Adresse und sein Nachname sind der Redaktion bekannt und daher sagt er die Wahrheit!??? :-) )

    Einen hab ich heute noch für Sie .-))

    zum Entspannen

    http://www.youtube.com/watch?v=p7kem-c-2QI

    Michael ( ist mein wirklicher Vorname, aber ich joye mich auch manchmal)

  4. #104 | Andreas Lichte sagt am 14. Dezember 2009 um 17:45

    @ Michael

    Ich schreib Ihnen gar nichts vor. Meinetwegen können Sie hier unter 1000 Pseudonymen alles mit SPAM zukleistern. Ob das die Ruhrbarone gut finden?

    Mir war nur wichtig, dass andere Leser erfahren, dass sich die Anzahl der Waldorf-Befürworter in den Kommentaren in Grenzen hält, und das viele Kommentare der Waldorf-Befürworter gefakt sind. Wer da wirklich “nur” Waldorfschüler ist …

    Viel Spass noch beim SPAMMEN!

    Vielleicht auch mal wieder hier:

    http://www.ruhrbarone.de/die-waldorfschulen-informieren/

    ?Die Waldorfschulen informieren – Heute: Die Johannes-Schule Berlin?

  5. #105 | Arnold Voß sagt am 14. Dezember 2009 um 17:45

    Es war eindeutig kein Rückzieher, wie ich jetzt sehe,aber peinlich bleibt es. Für sie, nicht für mich. Da wo sie nicht weiter wissen, werden sie geschwätzig. Da wo ihnen die Argumente nicht passen arrogant und beleidigend. Schade. Wer solche Befürworter hat, braucht keine Feinde mehr. Wer so schreibt braucht allerdings einen Decknamen.Viel Spaß noch beim Selberaufdieschulterklopfen.

  6. #106 | Michael sagt am 14. Dezember 2009 um 20:09

    @Arnold Voss

    Das sagt hier einer derjenigen, die Antroposophie und zigtausende Menschen als den Rassismus nahestehend vermitteln will. Schauen Sie sich mal bitte ihre Kommentare an.

    Im Bällchen zuwerfen mit Andreas Lichte werden Sie auch nicht weiter kommen. Ich habe es an anderer Stelle schon mal gesagt: Sie werden mit diesen Unterstellungen nicht die zukunftsweisenden Impulse in den verschiedensten Gesellschaftsbereichenbeereits bestehen nicht aufhalten können. Ihre Methode ist: jede konstruktive Äußerung/ Hinweis zu übergehen, jeden konstruktiven Hinweis zu ignorieren und ihre Meinung gebetsmühlenhaft zu wiederholen.

    Warum weisen sie denn Andreas Lichte nicht darauf hin darauf hin, das er sich ständig wiederholt??
    Ist doch ganz einfach: es kann bei Ihnen nicht sein, was nicht sein darf. Das ist auch ein Zeichen für totalitären Wahrheitsanspruch! Vor allen Dingen: dann müssten sie ja unvoreingenommen sein.

    Waren Sie überhaupt schon einmal an einer Waldorfschule?
    Haben Sie sich denn mal die armen Walddorfkinder angeguckt?

    Und diese Form von Ignoranz zieht sich wie ein roter Faden hier durch. Und tun Sie bitte nicht so, als ob ich der erste wäre, mit dem Sie versuchen, dieses Spielchen zu spielen.

    @Andreas Lichte

    Potz Blitz

    :-) )

  7. #107 | Andreas Lichte sagt am 14. Dezember 2009 um 20:56

    @ Michael

    Sie fragen: “Waren Sie überhaupt schon einmal an einer Waldorfschule? Haben Sie sich denn mal die armen Walddorfkinder angeguckt?”

    Ja, ich kenne eine Reihe von Waldorfschulen. Hätte aber nichts dagegen, noch mehr kennenzulernen. Nur:

    Es gibt keine Gesprächsbereitschaft der Waldorf-Funktionäre, sie versuchen jede Berichterstattung über die Waldorfschulen zu verhindern. Hier wollten mich Waldorfschüler an ihre Schule einladen, von der Schulleitung verhindert:

    ????????????????????

    Von: ?T? (Waldorfschüler)
    Datum: 7. Dezember 2006 22:32:05 MEZ
    An: ?andreas lichte?
    Betreff: Hospitation Potsdam

    Hallo Herr Lichte,

    in der Oberstufe haben wir zur Zeit das Projekt ?Politikforum? am laufen. Hier werden wir auch noch zu unserem Lieblingsthema Waldorf & Rassismus etc. kommen.

    Hätten Sie Interesse uns hierzu zu besuchen?

    Das wäre Montags, oder Freitags.
    Davor könnten Sie dann prima in die Unterstufe!

    Liebe Grüße,
    T

    ????????????????????

    Von: ?T? (Waldorfschüler)
    Datum: 12. Dezember 2006 16:26:48 MEZ
    An: ?andreas lichte?
    Betreff: Re: Waldorfschülervertretung ?Zeitgemäßes Vokabular?

    Hallo Herr Lichte,

    da sich Ihre Art der wohl nicht sonderlich konstruktiven und eher negativen Kritik in unserer Schulleitung herumgesprochen hat, lehnen diese eine Hospitationsmöglichkeit ab.

    Die Schule würde ja warscheinlich auch nicht so besonders viel von haben oder so meinten die?

    Liebe Grüße,
    T

  8. #108 | Michael sagt am 17. Dezember 2009 um 18:13

    @ Andreas Lichte
    Und da wundern Sie sich Herr Lichte, nach dieser Vorgeschichte, dass Sie nicht mit offenen Herzen empfangen werden. Man achte dabei auf die zeitliche Reihenfolge: Zuerst dieser wunderbare “Dialog” von Andreas Lichte als Assistent des Sektenbeauftragten, der seine Pfründe sichern will und danach die Ablehnung Ihrer Hospitation.

    So, und nun einmal ganz geschwätzig eine andere Sichtweise:

    “Berliner Dialog – ohne Dialog

    Ein kommentierter Bericht

    Die Veranstaltung an der Humboldt Universität in Berlin am 21. Juli 2006 hätte schon im Februar im kirchlichen Rahmen stattfinden sollen, vom Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Pfarrer Thomas Gandow, und seinem damaligen Assistenten Andreas Lichte organisiert. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte ich einen Brief an Bischof Huber geschrieben und ihn gebeten, sich dafür einzusetzen, dass eine “ausgewogene Veranstaltung zur Anthroposophie und Waldorfpädagogik zu Stande kommt, die auch die Andersartigkeit anderer geistiger Strömungen respektiert und diese würdevoll behandelt.” Dafür sei es sinnvoll, einen Vertreter von Anthroposophie und Waldorfpädagogik mit auf das Podium zu bitten. Nachdem die Presse das Thema aufgegriffen hatte, bekam Sektenpfarrer Gandow von der Kirchenleitung die Wahl, das Podium zu ergänzen oder die Tagung abzusagen. Er wählte letzteres.

    Nun wurde die Tagung unter dem Titel “kritische Reflexionen zur Anthroposophie” mit dem fast identisch besetzen Podium ? wieder ohne Vertreter von Anthroposophie und Waldorfpädagogik ? neu aufgelegt, veranstaltet vom Kulturwissenschaftlichen Seminar der Humboldt-Universität zu Berlin, in Kooperation mit deren Graduiertenkolleg “Geschlecht als Wissenskategorie”. Weder die Anthroposophische Gesellschaft noch der Bund der Waldorfschulen erhielten eine Einladung. Mir wurde das Programm auf Nachfrage zugesandt. Dort hieß es nach einer Aufzählung von drei Radiobeiträgen und der ZDF Frontal21 Sendung dieses Frühjahres: “In Einbeziehung dieser gesellschaftlich diskutierten Dimensionen des Themas sind alle Interessierten herzlich eingeladen, sich im Anschluss an die jeweiligen Vorträge an der Diskussion zu beteiligen”.

    Also wenn das ihre Vorstellung von Dialog ist, … stimmt sie mit meiner Vorstellungen nicht überein. Der Leser mag sie sein Eigenes Bild machen!

    Michael

  9. #109 | Andreas Lichte sagt am 17. Dezember 2009 um 19:11

    @ Michael

    finden Sie es eine gute Idee, Dr. Detlef Hardorp zu zitieren?

    ? “Detlef Hardorp, der Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit” [Christian Grauer]

    ? Detlef Hardorp, der die bizarre These vertritt, Rudolf Steiner sei der eigentliche Entdecker der Quantenphysik?

    vgl.: “Rudolf Steiner und die Schrödingergleichung”

    http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/01/rudolf-steiner-und-die-schrodingergleichung.php

    ……………………………….

    Möchten Sie das Gleiche noch einmal von einem Waldorfschüler hören? Kein Problem. Lesen Sie den Artikel von Ansgar Martins:

    “Typen? Themen? TEMPERAMENTE! (Just another anthroposophical typology)”

    http://waldorfblog.wordpress.com/2009/12/15/typen-themen-temperamente-just-another-anthroposophical-typology/

  10. #110 | Michael sagt am 17. Dezember 2009 um 20:59

    @Andreas Lichte

    Nun weiss ich nicht, wer Detlef Hardorp ist.
    Mir ging es nur darum, dass Sie zu einer Veranstaltung ( Dialog ) über Waldorfpädagogik laden ohne Waldorfpädagogen zu laden.
    Finden Sie das nicht sehr aussagekräftig?
    Und könnte man das nicht dahingehend deuten, dass Sie bzw. ihr damaliger Chef gar nicht an einem Dialog interessier waren?
    Also mir kommt das doch sehr merkwürdig vor. Sie finden es schade, dass sie nicht eingeladen werden und schließen vorher selber aus. Der Leser mag sich ein Bild machen.

    Wieder gehen sie mit keinem Wort auf ihr Verhalten ein und diskreditieren Andere. Haben Sie nun Waldorfpädagogen zu dieser Veranstaltung eingeladen oder nicht?
    Ping Pong … Ping Pong…. Ping Pong………

    Und wollen Sie wissen, was sonst noch so in der Welt passiert?

    http://www.waldorf-sh.de/fileadmin/bilder/pdf/90_Jahre_Waldorf.pdf

    So sieht doch Dialog schon eher aus. Finden Sie nicht auch?

  11. #111 | Andreas Lichte sagt am 17. Dezember 2009 um 21:49

    @ “Michael”, “Joy”, “Philip”, “Zaphod Dunkel” und all die anderen “Anonymen Anthroposophen” (noch voll mit Steiner zugedröhnt)

    sie schreiben: “Nun weiss ich nicht, wer Detlef Hardorp ist.” Pardon, sie wissen nicht, wen sie zitieren? Ich bin nett, ich helf Ihnen noch mal:

    ? ?Detlef Hardorp, der Berlin-Brandenburgische Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit? [Christian Grauer]

    - Detlef Hardorp, Liste von Skandalen, in die er verwickelt ist: http://www.esowatch.com/index.php?title=Detlef_Hardorp

    ? Detlef Hardorp, der die bizarre These vertritt, Rudolf Steiner sei der eigentliche Entdecker der Quantenphysik?

    vgl.: ?Rudolf Steiner und die Schrödingergleichung? http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/01/rudolf-steiner-und-die-schrodingergleichung.php

  12. #112 | Michael sagt am 17. Dezember 2009 um 22:02

    @Andreas L.

    nun kommt zu der bisherigen Diagnose noch ne Prisee Paranoia: böse, zugedröhte Anthros überall.

    :-) )

    Mir ging es nur darum, dass Sie zu einer Veranstaltung ( Dialog ) über Waldorfpädagogik laden ohne Waldorfpädagogen zu laden.
    Finden Sie das nicht sehr aussagekräftig?
    Und könnte man das nicht dahingehend deuten, dass Sie bzw. ihr damaliger Chef gar nicht an einem Dialog interessier waren?
    Also mir kommt das doch sehr merkwürdig vor. Sie finden es schade, dass sie nicht eingeladen werden und schließen vorher selber aus. Der Leser mag sich ein Bild machen.
    Wieder gehen sie mit keinem Wort auf ihr Verhalten ein und diskreditieren Andere. Haben Sie nun Waldorfpädagogen zu dieser Veranstaltung eingeladen oder nicht?

    Leider mal wieder am Thema vorbei, Andreas Lichte. Aber wir sind ja nichts anderes gewohnt von Ihnen und in Heilpäpagogik bewandert.

    Wir holen Sie ab, wo sie gerade sind……
    Bitte obige Fragen beantworten!

    Oder Ping…. Pong … Ping…. Pong!

  13. #113 | Andreas Lichte sagt am 17. Dezember 2009 um 22:08

    @ ?Michael?, ?Joy?, ?Philip?, ?Zaphod Dunkel? und all die anderen ?Anonymen Anthroposophen?

    sie schreiben: “Mir ging es nur darum, dass Sie zu einer Veranstaltung ( Dialog ) über Waldorfpädagogik laden ohne Waldorfpädagogen zu laden.”

    haben sie sich das jetzt selber ausgedacht, oder ist es Propaganda von ?Detlef Hardorp, Berlin-Brandenburgischer Bullterrier der anthroposophischen Öffentlichkeitsarbeit??

    Hardorp war eingeladen, als Gast. Nicht als Referent. Was sollen wir mit cranks wie Dr. Detlef Hardorp? Die Bezeichnung “Dialog” kommt aus der Feder Hardorps, ist frei erfunden, taucht im Titel der Tagung gar nicht auf:

    “Anthroposophie – kritische Reflexionen

    Tagung der Humboldt-Universität zum Thema Anthroposophie und Waldorfpädagogik”

    Referenten: Dr. Jan Badewien; Prof. Dr. Hartmut Zinser; Prof. Dr. Joachim Ringleben; Jana Husmann-Kastein; Andreas Lichte

    Online-Tagungsbericht mit Downloads der Vorträge:

    http://www2.hu-berlin.de/gkgeschlecht/anthro.php

  14. #114 | Michael sagt am 17. Dezember 2009 um 23:02

    @ A. Lichte

    Wollen Sie jetzt mit mir Erbsen zählen.

    Kein Vertreter der Waldorfpädagogen auf dem Podium?!
    Das ist doch ziemlich selektiv, oder?

    Also hat der Herr Hardorp da doch nichts Unwahres gesagt:
    Die Veranstaltung an der Humboldt Universität in Berlin am 21. Juli 2006 hätte schon im Februar im kirchlichen Rahmen stattfinden sollen, vom Sektenbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Pfarrer Thomas Gandow, und seinem damaligen Assistenten Andreas Lichte organisiert. Im Vorfeld dieser Veranstaltung hatte ich einen Brief an Bischof Huber geschrieben und ihn gebeten, sich dafür einzusetzen, dass eine ?ausgewogene Veranstaltung zur Anthroposophie und Waldorfpädagogik zu Stande kommt, die auch die Andersartigkeit anderer geistiger Strömungen respektiert und diese würdevoll behandelt.? Dafür sei es sinnvoll, einen Vertreter von Anthroposophie und Waldorfpädagogik mit auf das Podium zu bitten. Nachdem die Presse das Thema aufgegriffen hatte, bekam Sektenpfarrer Gandow von der Kirchenleitung die Wahl, das Podium zu ergänzen oder die Tagung abzusagen. Er wählte letzteres.

    Oder?

    mir mir wird das jetzt zu ping pong…..
    :-)

    ?Von seiner Natur her müßte im Wirtschaftsleben der Menschen Brüderlichkeit herrschen, im Unterschied zu Freiheit im Geistesleben und Gleichheit im Rechtsleben.
    Auch wenn wir offenkundig heute noch weit entfernt sind von dieser bewußten Brüderlichkeit, so muss man erfahrbare Beispiele
    für die Zukunft der
    Welt setzen.?

    Peter M.??Schnell

    Schauen Sie mal unter Stiftung der Software AG. Einer der vielen durch Steiner inspirierten zukunftsweisenden Impulse. Haben Sie hier schon einmal darauf hingewiesen, wie oft Steiner darauf hingewiesen hat, dass weltweit die nationalstaatlichen Bestrebungen ( jedes Staates) überwunden werden müssen.
    Das passt wahrscheinlich so gar nicht in Ihr Bild, oder?

  15. #115 | bini sagt am 18. Dezember 2009 um 00:37

    Hallo Ihr Diskutierer,

    ich habe hier ein aktuelles Problem. Meine Tochter geht auf eine Waldorfschule in Berlin(2.Klasse), die noch im Aufbau ist. Am Anfang dachte ich noch wie toll, doch jetzt muß ich feststellen, daß Eltern, die Kritik an der Schule und am Erziehungsstil (sprich: Schütteln und anschreien der Kinder vom Lehrer, nicht Eingreifen bei Massiven Auseinnandersetzungen und Mobbing der Kinder u.a.) mit Schulverweis und anderen Dingen gedroht wird.
    Hospitieren ist an der Schule unerwünscht, Hakenkreuze werden toleriert und als nicht so schlimm abgetan! Ich frage, was ist hier los an der Waldorfschule.
    Allerdings muß ich sagen, das in ihrer Klasse einige Kinder aus verschiedenen Ländern (Afrika, Asien, Russland, Italien, Spanien) vorhanden sind. Auch das mindestens 50 % der Eltern in dieser Klasse alleinerziehend sind und nicht das große Geld verdienen.

    Ich würde gerne wissen, ob es an Waldorfschulen Gewalt von Lehrern an Schülern als pädagogische Maßnahme toleriert wird.

    Wünsche mir viele Antworten, von beiden Seiten.

  16. #116 | Michael sagt am 18. Dezember 2009 um 10:14

    @bini

    I”ch würde gerne wissen, ob es an Waldorfschulen Gewalt von Lehrern an Schülern als pädagogische Maßnahme toleriert wird?”

    Da müsste Sie mal bei der Schulbehörde nachfragen, ob da vielleicht eine Sondergenehmigung vergeben worden ist.
    Auch von dem angeblichen Tolerieren von Hakenkreuzen höre ich an dieser Stelle zum ersten Mal – :-)

    Nein, jetzt mal ganz im Ernst – NEIN

    Ich wünsche allerseits einen konstruktiven Arbeitstag, mit vielen konstruktiven Ergebnissen!

    Anonyminus Michael

  17. #117 | Vatta sagt am 18. Dezember 2009 um 10:27

    Liebe bini,

    ich fürchte, Du wirst hier alles mögliche zu hören bekommen, aber keinen vernünftigen Rat für Dein Problem. Herrn L. zu der Thematik zu befragen bringt meines Erachtens so viel, als würdest Du mit einer Veganerin über Gänsestopfleber diskutieren. Er wird dankbar für neues Material für seinen privaten Feldzug an Dich herantreten.
    Für Dich und vor Allem für Deine Tochter: Rede mit anderen Eltern Eurer Klasse und Eurer Schule, tut Euch zusammen. Findet Ihr weiterhin keine offenen Ohren für Eure Kritik, solltet Ihr einen Wechsel der Schule in Betracht ziehen. Nach Deiner Schilderung scheint an dieser Schule ja so einiges schräg zu laufen. Wenn Ihr Euch an der Schule nicht wohlfühlt und Euch nicht vernünftig behandelt fühlt, sollte Euch dieser Schritt ja auch nicht schwerfallen, oder? Hast Du Dich denn schon einmal an eine höhere Instanz gewandt, z.B. die “Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen in Berlin-Brandenburg”?
    Grüße aus dem Ruhrgebiet, Vatta

  18. #118 | bini sagt am 18. Dezember 2009 um 11:33

    Liebe Vatta,

    vielen Dank für Deine Antwort.
    Die Thematik ist relativ frisch, d.h. man müßte die Eltern erstmal ansprechen. Leider hatten wir bei einen anderem Thema auch keine große Resonanz der Eltern. Ich weiß auch nicht, warum einige viele Eltern daraus halten, ich kann es mir nur so erklären, daß die meisten für ihre Kinder keine alternative haben und auf die Schule angewiesen sind, oder schon einen Schulwechsel hintersich haben.

    Meine Tochter ist bisher noch nicht betroffen, aber das hält mich natürlich nicht davon ab, über die Schwierigkeiten an der Schule nachzudenken.

    Hätte ich eine Alternative würde ich nicht zögern sie runter zunehmen. Ich bin da in einem Konflikt, weil ich an sich die Pädagogik, wie sie mir geschildert wurde, für mein Kind ideal finde.
    Regelschule kommt eigentlich nicht in Frage. Montesorri-Schule/Reformpädagogik Schulen sind voll.

    Wir werden uns (Eltern) sicherlich an eine andere Instanz wenden, wenn sie nicht Abhilfe schaffen. Es müßte doch auch im Interesse der Schule sein, den Kindern eine schöne und relativ gewaltfreie Schulzeit zu ermöglichen.

    Mich würden wirklich mal interessieren, was überzeugte Waldörfler dazu sagen.

  19. #119 | Andreas Lichte sagt am 18. Dezember 2009 um 12:18

    @ bini

    Wieso kommt eine öffentliche Schule für Sie nicht in Frage?

    Falls Sie Interesse haben, können Sie mich privat kontaktieren. Schreiben Sie dazu an Stefan Laurin, Ruhrbarone, siehe:

    http://www.ruhrbarone.de/impressum/

    Zu “Mobbing” in Waldorfschulen siehe den Bericht einer Mutter:

    “Wie gut sind Waldorfschulen?”

    http://www.ruhrbarone.de/wie-gut-sind-waldorfschulen/

  20. #120 | Malte sagt am 18. Dezember 2009 um 12:58

    “Wenn die Waldorfschulen so schlecht sind, wie Sie sie darstellen ? unqualifizierte Lehrer, krude Esoterik ? warum entscheiden sich dann so viele Eltern für sie?”

    “WEIL sie ausländerfreie Zonen sind”

    Finde ich sehr gewagt. In GE z.B. sind oder wahren Kinder sehr bekannter Fußballer oder Ärzte im WK. Die jetzt mit latenten Rassismus in zusammenhang zu bringen, ist wirklich mehr als gewagt!

    Übrigens gibt, oder gab, es dort auch Kinder aus weniger gut situierten Haushalten.

    Auch kenne ich Waldorf KindGärt. und die ist alles andere als Rassistisch. Im Gegenteil, sie ist sehr aufgeschlossen.

  21. #121 | Malte sagt am 18. Dezember 2009 um 13:01

    Sorry, waren, oder so:-/

  22. #122 | Andreas Lichte sagt am 18. Dezember 2009 um 14:32

    @ Malte

    zur Waldorfschule als “Ausländerfreie Zone” siehe folgende Kommentare bei den Ruhrbaronen:

    - Statistik:

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-vorsicht-steiner/#comment-23000

    - Aussage einer ehemaligen Waldorflehrerin “Mit einem äußerst geringen Anteil an Migrantenkindern und wenigen Schülern aus sozial schwachen Verhältnissen …”:

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-vorsicht-steiner/#comment-23001

    - Aussage eines Anthroposophen “Kein einziges Kind mit Migrationshintergrund – doch …”:

    http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-vorsicht-steiner/#comment-23007

    …………………………………………..

    Ich bin wegen der Waldorfschule als “Ausländerfreie Zone” massiv von “Anonymen Anthroposophen” angegriffen worden, siehe dazu auch meine Antwort hier, Kommentar 19:

    “NPD und Waldorfschule: Über eine Zusammenarbeit, die nicht publik werden durfte”

    http://npd-blog.info/2009/04/28/npd-und-waldorfschule-uber-eine-zusammenarbeit-die-nicht-publik-werden-durfte/

  23. #123 | Arnold Voß sagt am 18. Dezember 2009 um 15:24

    @ Michael, Joy .. wer auch immer (106)

    “Das sagt hier einer derjenigen, die Antroposophie und zigtausende Menschen als den Rassismus nahestehend vermitteln will.”

    Nur noch mal zur Klärung. Das sage ich hier an keiner einzigen Stelle in dieser Verallgemeinerung. Rassismus unterstelle ich, wenn überhaupt, nur jeweils einzelnen Kommentatoren anhand ihrer konkreten Kommentare. Und natürlich Steiner selbst.

    Es darf allerdings einfach nicht sein, dass ein staatlich unterstützte Schule diese Elemente der Steinerschen Lehre nicht zumindest offen aufarbeitet. Und es darf erst recht nicht sein, dass Steiner heute noch die Grundlage eines zeitgemäßen Unterrichts darstellt. Deswegen jedoch allen Lehrern und Eltern an den existierenden Waldorfschulen per se Rassismus zu unterstellen ist natürlich Quatsch und wie gesagt, ich habe es auch hier an keiner Stelle getan.

  24. #124 | Michael sagt am 18. Dezember 2009 um 21:36

    @A. Voss

    Ein Rassist ist ein Mensch, der wie ein Rassist handelt. Die deutsche Geschichte muss ich hier nicht weiter erläutern.

    Wenn Sie hier also behaupten, Steiner ist Rassist, dann sagen Sie schlichtweg die Unwahrheit oder weisen Sie nach, wo und wann Steiner rassistisch gehandelt hat oder von mir aus auch andere zu rassistischen Taten aufgerufen hat.

    Sie machen anhand von wenigen Textstellen in in einem Werk von ca. 350 Bänden und über 3000 Vorträgen fest, dass Steiner ein Rassist war.
    ( Siehe auch den Beitrag von Dr. Dill.)
    Insgesamt betrachte nach meiner Meinung eine bodenlose Frechheit und Unterstellung. Übrigens der Bericht einer niederländerischen Kommission zu Rassismusvorwürfen kam zu fast exakt dem gleichen Ergebnis.

    Ich habe es bereits erwähnt, Steiner hat sich eindeutig gegen Rassismus und Nationalismus ausgesprochen.
    Und wenn man dann auch noch sieht, dass er die Landwirtschaft nachhaltig beeinflusst hat, eine neue Pädagogik begründet hat, wesenlich neue Impulse in der Heilpädagogik gesetzt hat ( und das kurz vor einer Zeit, als von den wirklichen Nationalisten und Rassisten Euthanasie betrieben wurde und Juden und andere Minderheiten ermordet wurden), kann ich überhaupt nicht verstehen, wie Sie hier wiederholt lügen.

    Und wenn man in Bausch und Bogen das gesamte Werk eines Menschen, dass heute international wirksam ist und weltweites Interesse findet, auf “Steiner war ein Rassist” reduziert, dann ist man entweder sehbehindert oder man ist böswillig.

    Abschließend einmal eine kleine anonyme Anmerkung. Ich habe als Jugendlicher das ein oder andere Mal auf Veranstaltungen gegen Nazis Kontakt mit der Polizei und Nazisgehabt und habe auch schon mal eine geladene Pistole direkt vor dem Kopf gehabt und weiss schon wovon ich spreche.

    Und zum Schluss noch mal ein Webespot einer Schülerin:
    http://www.youtube.com/watch?v=BL3usxSk934&feature=relatedhttp://www.youtube.com/watch?v=Xk7mWv5RjtU&feature=relatedhttp://www.youtube.com/watch?v=Q1IeJDfbAB0&feature=relatedhttp://www.youtube.com/watch?v=GPSyP7VevEc&feature=related

  25. #125 | Arnold Voß sagt am 19. Dezember 2009 um 12:04

    Michael, sie lesen wieder nur das was sie lesen wollen. Ich habe geschrieben das “diese Elemente der Steinerschen Lehre” auch von den Antroposophen offen aufgearbeitet werden sollten. Ich habe nicht geschrieben, dass das gesamte Werk rassistisch ist.

    Ich habe auch nicht geschrieben, dass ich Steiners Werks in Bausch und Bogen ablehne.Ich tue es auch nicht. Man muss es aus seiner Zeit heraus intepretieren und bewerten.
    Das gilt auch für sein aus heutiger Sicht eindeutig rassistischen Äußerungen und Ansichten.

    Aber ich bleibe dabei.Es darf nicht sein, dass Steiner heute noch die Grundlage eines zeitgemäßen Unterrichts darstellt.

  26. #126 | Michael sagt am 19. Dezember 2009 um 21:17

    …………..

    Das ist eine offizielle Positionierung / Stellungnahme!!!!

    Pressemitteilung der Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-
    Brandenburg

    Rassismus, Gewalt, ideologische Stagnation? Waldorfschulen beziehen Position

    Pünktlich zum Sommerloch haben überregionale Zeitungen von ?Süddeutsche? bis
    ?SPIEGEL? und ?taz? ein neues, altes Schreckgespenst entdeckt ? die Anthroposophie und
    also auch die Waldorfschule. Offenbar, so unser Eindruck, liegt zwischen den Medien, der
    Öffentlichkeit und den Waldorfschulen kommunikationstechnisch manches im Argen. Mit
    dieser Pressemitteilung möchten wir zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen.

    Drei Vorwürfe sind es, die in regelmäßigen Abständen gegen uns erhoben werden. Sie betref-
    fen
    1. Äußerungen Rudolf Steiners, die als rassistisch klassifiziert werden;
    2. die Lehrerausbildung im Rahmen der Waldorflehrer-Seminare;
    3. die sogenannte elitäre Ausrichtung der Schulen und ihre innere ?Versteinerung?.

    Im folgenden möchten wir zu allen drei Punkten Stellung beziehen.

    1. Rudolf Steiner, der 1919 die Waldorfpädagogik begründet hat, hat ein voluminöses
    Gesamtwerk ? Texte, Vorträge, Monographien ? hinterlassen. Die Gesamtausgabe, die
    von der Steiner-Nachlassverwaltung in Dornach (Schweiz) herausgegeben wird, um-
    fasst derzeit an die 400 Bände. Innerhalb dieses Oeuvres gibt es einige wenige Passa-
    gen, die seit etwa zwanzig Jahren außerhalb anthroposophischer Kreise immer wieder
    unter Beschuss geraten. Es handelt sich dabei hauptsächlich um die Atlantis-Kapitel
    der ?Akasha-Chronik? (1904/05), einer metaphysischen Weltgeschichte, sowie um ei-
    nige Vorträge, vor allem diejenigen, die Rudolf Steiner in den 1920er Jahren vor Bau-
    arbeitern in Dornach gehalten hat. Grundsätzlich stellen wir fest, dass keine einzige
    der fraglichen Passagen Unterrichtsinhalt an einer Waldorfschule ist oder von Pädago-
    gen wie vermittelt auch immer an Schüler herangetragen wird. Insofern besteht unse-
    rerseits eigentlich keine Veranlassung, hier Position zu beziehen.
    Da jedoch immer wieder der Eindruck erweckt wird, Steiners gesamtes Werk und
    Weltbild sei von einem diffusen, mehr oder weniger latenten Rassismus infiziert, se-
    hen wir die Gefahr, dass sich allmählich eine Einschätzung verfestigt, die Rudolf Stei-
    ner und seinem pädagogischen Erbe schadet und Unrecht tut ? der Anthroposophie-
    Gründer firmiert als verkappter Rassist und die Schulen werden als Stätten subtiler In-
    doktrination gegeißelt. Die Strategie unserer Kritiker ist verhältnismäßig einfach: Die
    fragwürdigen Zitate werden aus dem Zusammenhang gerissen und erscheinen dann in
    der Tat häufig skandalös. Unsere Bitte, den Kontext zu wahren, verhallt regelmäßig
    ungehört. Zweifellos, das müssen wir inzwischen einräumen, ist es schwierig bis aus-
    sichtslos, die Komplexität Steinerscher Darlegungen auf einen kleinsten gemeinsamen
    Nenner, eine einfache ?Botschaft? herunter zu brechen. Steiners Referate bieten her-
    meneutische Spielräume, in denen das Rekonstruieren der eigentlichen, faktischen
    Aussage selbst zum interpretatorischen Akt wird, der wiederum zu Steiners Gunsten
    oder Ungunsten ausfallen kann. Mitunter finden sich, gerade in Vorträgen, prima vista
    widersprüchliche bis unvereinbare Aussagen. So scheint einer der am meisten ange-
    griffenen Vorträge über ?Farbe und Menschenrassen? (März 1923) dem heutigen Le-
    ser eine hierarchische Typologie der ?Menschenrassen? nahe zu legen, die freilich
    nichts anderes als gängige Klischees des beginnenden 20. Jahrhunderts abbildet ? der
    Neger als ?Triebmensch?, der Asiate als ?Traummensch?, der Europäer als ?Kopf-
    mensch?, der Amerikaner als ?Tatmensch?; im weiteren Verlauf aber erhebt Steiner
    hier die kosmopolitische Forderung, dass alle Menschen rund um den Globus einander
    helfen müssen, und zwar auf Augenhöhe und nicht etwa im Sinne eines Hegemonial-
    verhältnisses, was für seine Zeitgenossen im ausklingenden kolonialen Zeitalter harter
    Tobak war.
    Gleichwohl ? wer Steiners Schriften heute liest, hat die Katastrophen des 20. Jahrhun-
    derts, hat Auschwitz im Hinterkopf. Er wird über Sätze stolpern, deren Wortwahl und
    Inhalt er irritierend oder bedenklich findet. Der Begriff ?Rasse?, den Steiner mehrfach
    verwendet, ist vor allem durch das III. Reich vollkommen diskreditiert und hat auch
    im Rahmen der Humanwissenschaften als definitorische Kategorie ausgedient. Er ist
    heute ein geistesgeschichtliches Relikt des frühen 20. Jahrhunderts, das mit sozialdar-
    winistischen, eugenischen und sozialanthropologischen Paradigmen verknüpft bleibt.
    Unter diesem Aspekt lässt sich für die kritisierten Passagen festhalten, dass Rudolf
    Steiner sich hier begrifflich im Horizont seiner Zeit bewegt und essentialistische For-
    mulierungen wählt, die uns heute befremden mögen; zugleich aber blieben ihm völki-
    sche Stereotypen fremd und eine Abwertung von Individuen oder ganzen Ethnien, wie
    man sie heute in seinen Äußerungen wahrnehmen mag, lag nicht in seiner Absicht ?
    eine Einschätzung, die gerade auch die jüngst erschienene, nicht eben steinerfreundli-
    che Publikation von Helmut Zander über ?Anthroposophie in Deutschland? untermau-
    ert. Gleichwohl legen wir Wert auf die Feststellung, dass auch über die Frage der
    schieren Terminologie hinaus die Äußerungen unseres Gründervaters für uns nicht
    kommentarlos Gültigkeit besitzen. Dort, wo Rudolf Steiner im Gestus seiner Zeit die
    Unterschiede zwischen Völkern und Kulturen zu erklären versucht hat, sehen wir heu-
    te durchaus argumentative Vereinfachungen und Verallgemeinerungen, die wir nicht
    als unhinterfragbare Erkenntnisse betrachten können, sondern als historische Denkfi-
    guren problematisieren müssen. In den Unterricht aber ragen, um dies abschließend
    noch einmal zu betonen, diese Fragen niemals hinein. Für Rassismen jedweder Art ist
    an unseren Schulen kein Platz. Dies belegt nicht zuletzt die Studie des niedersächsi-
    schen Kriminologen Christian Pfeiffer, der gegen die Pressedarstellungen der jüngsten
    Zeit protestiert hat, die unsere Schulen als Horte subtiler Gewaltformen gebrandmarkt
    haben (vgl. die Internetseite des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersach-
    sen: http://www.kfn.de/home/Waldorfschulen.htm).

    2. Drei Seminaristen des Berliner Waldorflehrerseminars, die mit der Ausbildung un-
    glücklich und unzufrieden waren, haben in den vergangenen Monaten eine mediale
    Kampagne gegen unsere Ausbildungseinrichtung lanciert, die freilich dem Tenor nach
    geeignet ist, die Schulen selbst in Verruf zu bringen. Am Lehrerseminar, so der haupt-
    sächliche Vorwurf, werde ausschließlich Rudolf Steiners Werk rezipiert ? und das oh-
    ne jede Kritik; das Institut bestehe aus buchstäblich ?versteinerten? Anthroposophen,
    die weder Einwände duldeten noch an einer sachlichen Auseinandersetzung mit den
    Studenten interessiert seien.
    Mit Ausnahme des Deutschlandradios hat sich erstaunlicherweise keiner der beteilig-
    ten Journalisten um eine abgleichende Recherche bemüht. Weder wurde das angegrif-
    fene Lehrerseminar noch die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) als Dachorganisation
    oder deren Sprecher angesprochen, von den attackierten Ausbildungsleitern ganz zu
    schweigen. Wie auch immer ? grundsätzlich stellen wir fest, dass Waldorflehrer, so-
    fern sie wissenschaftliche Fächer unterrichten, eine entsprechende Ausbildung mit-
    bringen müssen, ehe sie das Waldorflehrerseminar durchlaufen. Dieses Seminar macht
    sie mit den Grundlagen und Spezifika der Waldorfpädagogik ebenso wie mit einigen
    Basistexten der Anthroposophie vertraut, die um die Entwicklung des Menschen krei-
    sen. Dabei wird auf eine eigenständige Auseinandersetzung mit den dargebotenen Ma-
    terialien allergrößter Wert gelegt. Nicht das faktische, rein äußerliche Verstehen ist
    hier entscheidend, sondern die Ausbildung einer inneren Haltung sich selbst wie den
    späteren Schülern gegenüber. Nach unserer Auffassung entspricht dieser Prozess der
    Selbsterziehung dem hohen Maß an Verantwortung, das Lehrer in ihrem Berufsalltag
    erwartet. ?Das Kind in Ehrfurcht aufnehmen, in Liebe erziehen, in Freiheit entlassen?
    ? diese Maxime Rudolf Steiners ist die Leitlinie der Waldorfpädagogik und unserer
    Ausbildung. Die Seminaristen sollen ihren Schülern später ein selbstverantwortliches,
    freiheitliches und eigenständiges Handeln aus innerer Erkenntnis ermöglichen. Eine
    anthroposophische Ausrichtung der Studenten ist daher weder Voraussetzung noch
    Ziel des Seminars; grundsätzlich ist es in die Freiheit jedes einzelnen Lehrers gestellt,
    inwieweit er sich mit der Weltanschauung Rudolf Steiners identifiziert; aus unserer
    Sicht ist es zwar erstrebenswert, dass er die anthroposophische Grundlage der Pädago-
    gik anerkennt, in jedem Fall aber sollte er sich aufgeschlossen und produktiv mit ihr
    auseinandersetzen. Die Schulen arbeiten mit den pädagogischen Instrumenten, die
    Rudolf Steiner umrissen hat. Freilich sind diese Instrumente wie die Ausbildung ins-
    gesamt in ständiger Bewegung ? anders wären die Schulen nicht ein ganzes Jahrhun-
    dert lang an Größe und Zahl gewachsen. (Für weitergehende Informationen vgl.
    http://www.lehrer-seminar-berlin.de/waldorfp/www-infoheft.pdf).

    3. Eines der hartnäckigsten Klischees über die Waldorfschule, das auch in diesem Som-
    mer wiederbelebt wurde, ist ihre angeblich elitäre Struktur. Nur reicher Leute Kind,
    heißt es, sei auf diesen Schulen unterwegs. Tatsächlich stehen die Waldorfschulen be-
    güterten wie finanzschwachen Elternhäusern gleichermaßen offen; das Schulgeld staf-
    felt sich in der Regel nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Elternhäuser.
    Dementsprechend ? und dies ist auch erklärtermaßen unsere Absicht ? spiegeln die
    Klassengemeinschaften zumeist die ganze Bandbreite der Gesellschaft. Die einzige
    Gruppe, die an unseren Schulen tatsächlich im Vergleich zur Gesamtbevölkerung un-
    terrepräsentiert ist, sind Familien mit Migrationshintergrund. Dieser Umstand erklärt
    sich aber nicht aus einer diffusen Abschottung unsererseits, sondern vermutlich aus
    der Tatsache, dass diese Familien seltener den Weg zu uns oder möglicherweise weni-
    ger Anknüpfungspunkte an unsere Pädagogik finden.
    Für unsere tägliche Arbeit jedenfalls gilt: Das einzelne Kind und die Klassengemein-
    schaft als Ganzes stehen im Mittelpunkt aller unserer Überlegungen, und zwar von
    den ersten Aufnahmegesprächen vor Schulbeginn (die grundsätzlich mit allen Interes-
    senten geführt werden) bis hinauf zum Schulabschluss. Dementsprechend ist ? wider
    alle Unkenrufe der ?Versteinerung? ? unsere Pädagogik in stetigem Fluss, in einer
    permanenten Fort- und Weiterentwicklung begriffen. Auch an dieser Stelle sei noch
    einmal betont: Es wäre den Waldorfschulen nicht gelungen, an die einhundert Jahre zu
    überdauern und sich in fast alle Kulturen rund um den Globus auszubreiten, hätten sie
    sich nicht aus sich selbst heraus ständig erneuert und reformiert und dabei seismogra-
    phisch auf die Veränderungen und Verschiedenheiten der Welt reagiert. Dass solche
    Prozesse ohne innere Auseinandersetzungen nicht gelingen, dass Stagnation und Fort-
    schritt einander fortlaufend ablösen, liegt auf der Hand. Gleichwohl wird heute nie-
    mand mehr, der es ernst meint mit der Waldorfpädagogik, auf schlichtweg ?versteiner-
    te? Gesprächspartner treffen, die Rudolf Steiner als eine Art Säulen-Heiligen verehren
    und seine Texte als sakrosanktes Dogma behandeln.

    Wir freuen uns über alle interessierten Nachfragen und hoffen auf eine Versachlichung der
    Debatte jenseits aller Polemik.

    Friedrich Ohlendorf (für die Rudolf Steiner Schule Berlin-Dahlem)
    Dr. Detlef Hardorp (für die Landesarbeitsgemeinschaft der Waldorfschulen Berlin-
    Brandenburg)

    Kontakt: Tel. 030 83 00 91 32 (Rudolf Steiner Schule Berlin-Dahlem)
    Tel. 03322 242624 (Bildungspolitischer Sprecher der Waldorfschulen Berlin-Brandenburg)
    oder dh@waldorf.net

  27. #127 | Rudolf Steiner sagt am 20. Dezember 2009 um 12:53

    Lieber Michael,

    ich freue mich so sehr über Deine Kommentare, daß ich Dir aus der Geistigen Welt meinen Dank senden möchte!

    Du, Friedrich Ohlendorf und Dr. Detlef Hardorp habt die wahre Bedeutung der Menschen-Rassen verstanden. Sie werden irgendwann aufhören zu existieren, weil es dann nur noch die Weiße Rasse gibt. Diese Ewige Wahrheit habe ich Euch als mein Vermächtnis hinterlassen, kurz bevor ich die Schwelle zum Tode überschritt:

    “Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus. Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

    Rudolf Steiner, GA 349, DRITTER VORTRAG, Dornach, 3. März 1923

    In meinem Vortrag erkläre ich aber noch weit mehr,

    “weil man eigentlich die ganze Geschichte und das ganze soziale Leben, auch das heutige soziale Leben nur versteht, wenn man auf die Rassen-Eigentümlichkeiten der Men­schen eingehen kann. Und dann kann man ja erst im richtigen Sinne alles Geistige verstehen, wenn man sich zuerst damit be­schäftigt, wie dieses Geistige im Menschen gerade durch die Hautfarbe hindurch wirkt.”

    Ich bitte Euch daher alle, auch die materialistischen Ruhrbarone, diesen Vortrag zu lesen, hier ist er online:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3709:dritter-vortrag-dornach-3-maerz-1923&catid=247:ga-349-vom-lebens-des-menschen-und-erde-&Itemid=19

  28. #128 | Michael sagt am 20. Dezember 2009 um 22:01

    Hi Rudi,
    is schon klar…. wenn es dann mal wieder sachlich wird…

    :-)

    Theodor Storm:

    Der eine fragt: was kommt danach?

    Der andere fragt nur: ist es recht?

    Und also unterscheidet sich der Freie von dem Knecht.

    Michael

  29. #129 | Zumkotzenistdas sagt am 22. Dezember 2009 um 18:02

    @Philip :
    Man zitiert niemals diejenigen Stellen, aus denen erscheint, dass Steiner gar kein Rassist gewesen sein kann. Haben Sie das schon gemerkt (sie werden ja selbstverständlich schön verschwiegen).

    Ganz einfach gesagt : Steiner hat es klargemacht, dass die Einteilung der Menschen in Rassen aus der Atlantis herstammt und in der Zukunft immer weniger wichtig sein wird.

    Wenn man diese Stellen vor dem Publikum versteckt haltet und dafür sorgt, dass es diese nie zu sehen bekommt, kann ich mir leicht vorstellen, dass schon alleine das Wort “Rassen” zu gebrauchen einen heutzutage als Rassist bestempeln muss, auch wenn er am Anfang des zwanzigsten Jahrhundert gelebt hat. Dass muss ja so sein, nach all dem was im nationalsozialistischen Deutschland geschehen ist.

  30. #130 | Stefan Laurin sagt am 22. Dezember 2009 um 18:08

    @Zumkotzenistdas: “Steiner hat es klargemacht, dass die Einteilung der Menschen in Rassen aus der Atlantis herstammt” Ach so, und dieses Atlantis, wo war das gleich nochmal? Und diese “Rassen” aus Atlantis – hatten die nicht bestimmte Eigenschaften? Schon der Satz “Steiner hat es klargemacht, dass die Einteilung der Menschen in Rassen aus der Atlantis herstammt” ist Grund genug Kinder nicht auf eine Schule zu schicken, die sich auf so einen Wirrkopf wie Steiner beruft.

  31. #131 | Michael sagt am 23. Dezember 2009 um 17:32

    …..

    @ Stefan Laurin

    Das ist Ihnen doch freigestellt oder zwingt sie jemand ihre Kinder auf die Waldorfschule zuschicken???

  32. #132 | Stefan Laurin sagt am 23. Dezember 2009 um 17:40

    @Michael: Man zwingt mich aber so einen Unfug mit meinen Steuergeldern zu finanzieren. Und wie bei jedem Unsinn gilt: Erwachsene können machen was sie wollen, aber bei Kindern muss die Gesellschaft aufpassen. Kinder dürfen nicht mit Schnaps abgefüllt werden. Gut so – warum darf man sie aber mit Anthroposophie abfüllen?

  33. #133 | Michael sagt am 23. Dezember 2009 um 19:23

    @Stefan Laurin

    … so ist das halt in der Demokratie!
    Und was die Kinder betrifft: Ich kenne einige Jugendliche, die zur Walddorfschule gehen und bin sehr angetan davon, was für selbständig denkende Menschen das sind! – haben allerdings von Anthroposophie in der Regel keinen Schimmer.
    Also: nur weil sie es für Unfug halten, muss es noch lange keiner sein.

  34. #134 | Stefan Laurin sagt am 23. Dezember 2009 um 19:29

    @Michael: Und zur Demokratie gehört es auch den Unfug zu kritisieren. Und jetzt können sie das Wort “Tannenbaum” tanzen – es ist Weihnachten.

  35. #135 | Michael sagt am 23. Dezember 2009 um 20:02

    @ Stefan Laurin

    Sie mich auch.
    :-)

  36. #136 | Gertrud Kiefer-Volkert sagt am 4. Januar 2010 um 20:23

    Zum Neuen Jahr erstmal alles Gute!

    Das Thema “Elementarwesen” möchte ich noch angehen. Dazu zitiere ich aus AnthroWiki, Kapitel “Elementarwesen”:

    “Die Elementarwesen (auch Elementargeister, Naturgeister) sind die unmittelbar in der Natur lebendig gestaltend wirkenden Werkmeister. Sie auch als <> zu bezeichnen, ist eigentlich irreführend, sie haben kein >> Ich <> Weltenchemiker <<, welche die Klangätherkreäfte (in denen sich die <> ausdrückt) bis in das flüssige Element hineintragen und vor allem die Laubblätter der Pflanzen ausgestalten. Die Sylphen umschweben die Blüten und durchfluten das Pflanzenleben mit den Lichtätherkräften. Die feurigen Salamander schließlich durchglühen die Pflanze mit der lebendigen Energie des Wärmeäthers und lassen die Früchte und Samen reifen. So wird insgesamt ein lebendiges irdisches Abbild der urbildlichen kosmischen Lebenskräfte geschaffen.”

    zu Anm.: Hier ist also der Grund genannt, weshalb Märchen und Mythen u.a. als bedeutsam erkannt werden, denn durch sie soll die Verbindung zu alter Natur-Weisheit (hier: niedere Hellsichtigkeit)hergestellt werden, damit sollen deren besondere Qualitäten spürbar werden.

    “Auch an der Gestaltung des Tierreiches sind die Elementarwesen wesentlich mitbeteiligt. Insbesondere offenbaren sie sich aber überall dort, wo einander die verschiedenen Naturreiche berühren. … Überall da, wo verschiedene Naturreiche sich berühren, wird eine Gelegenheit geboten, dass sich gewisse Wesenheiten offenbaren. Zum Beispiel im Innern der Erde, da, wo sich der Stein mit der Metallader berührt, da setzen sich besondere Wesenheiten an. An der Quelle, wo das Moos den Stein bedeckt und somit das Pflanzenreich das Mineralreich berührt, setzen sich solche Wesenheiten fest. Wo Tier und Pflanze sich berü+hren, im Blumenkelch, bei der Berührung der Biene mit der Blüte, da verkörpern sich bestimmte Wesenheiten, ebenso da, wo der Mensch sich mit dem Tierreiche berührt. … Und insbesondere da, wo des Menschen Gemüt, sein Intellekt, im Umgang mit den Tieren besonders engagiert ist, bei einem Verhältnis, wie es zum Beispiel der Schäfer zu den Schafen hat, ein Gemütsverhältnis, da verkörpern sich solche Wesenheiten.
    Solche intimere Verhältnisse des Menschen zum Tiere finden wir häufiger, wenn wir zurückgehen, in alten Zeiten. In Zeiten niederer Kulturen hatte man vielleicht solch ein Verhältnis, wie es der Araber zu seinem Pferde hat…”

    Nicht nur können vom Menschen durch seine Tätigkeit neue Elementarwesen geschaffen werden: “Namentlich werden durch die Technik und das moderne Wirtschaftsleben Elementarwesen hervorgebracht. Es besteht zunehmend die Gefahr, dass die Elementarwesen den luziferischen und ahrimanischen Einflüssen unterworfen werden.”
    Wörtlich ist an dieser Stelle Steiner zitiert als: “Der Mensch schuf zu der Natur hinzu die Maschinen. …
    So sonderbar es dem heutigen Menschen erscheinen mag, … der Mensch wird die Entdeckung machen, dass … , die Geister wieder wirken werden, die er früher in der Natur wahrgenommen hat. … Die Menschen werden nämlich entdecken, wie ihre Wirtschaftsobjekte durchaus die Träger von Dämonen werden.” (alle Steiner Zitate als GA 200, S. 91 ff angegeben)

    Aus Rücksicht auf die hier angesprochenen Elementarwesen und um keine Widersacher auf den Plan zu rufen, wird in der Waldorfwelt sorgfältig auf die verwendeten Materialien geachtet, darauf wie sie zusammengebracht werden usw., wird oft moderne Technik gemieden, werden entsprechende Naturbetrachtungen angestellt, werden Pflanzenmärchen und Tiergeschichten erzählt usw.
    Vor allem im Kindergartenbereich wird gemäß diesen Vorgaben gearbeitet, in der Schule fordert das moderne Leben eher Anpassung.

  37. #137 | Arnold Voß sagt am 4. Januar 2010 um 21:37

    Läuft dieses Schwachsinnsprogramm hier immer noch? Wie wäre es mit abschalten, Stefan? Man muss sich doch bei den Ruhrbaronen nicht permanent den Verstand beleidigen lassen.

  38. #138 | Melanie sagt am 8. Januar 2010 um 11:03

    Hallo bini

  39. #139 | Melanie sagt am 8. Januar 2010 um 11:22

    An bini,

    ich bin entsetzt uber deine Geschichte.
    Unsere Kinder gehen in die gleiche Klasse.
    Wie kommst du darauf, das bei uns über 50% alleinerziehende Mütter sind?? Stimmt nicht!!!!
    Dann schreibst du, das diese Eltern wenig Geld haben, was hat es damit zu tun?????
    Wir haben auch unseren Beitrag immer bezahlt und bedeutet wenig Geld für dich, das wir unsere Kinder nicht gut erziehen können???? Warum hast du das über angesprochen????
    Was hat die Problematik in der Klasse mit Kinder aus anderen Nationen zu tun?? Alle diese Kinder sind in Deutschland aufgewachsen!!!!
    Und Du fragst wirklich ob schreien, Kinder hart anfassen(Kinder an den Haaren ziehen,Fingernagel ins Kinn drücken, Kinder schütteln und gegen die Tür oder ans Schuhregal mit dem Kopf knallen), keine Hilfe bei massiven Auseinandersetzungen und auch keine Hilfe bei Mobbing eine waldorfpädagogische Erziehungsmaßnahme ist!!?
    Ich falle vom Glauben ab!!!!!!
    Du redest davon das du das beste für deine Tochter willst (Ist ja natürlich toll das sie nicht betroffen ist, du weißt aber das es diese Vorfälle gibt) und Du glaubst das Sie dort gut beschult wird!
    Sie erlebt und sieht es tagtäglich wie dort mit Kindern umgegangen wird und bist trotzdem der Meinung das sie dort gut augehoben ist, weil sie nicht betroffen ist??
    Viel Glück!!

  40. #140 | bini sagt am 8. Januar 2010 um 23:51

    Hallo Melanie,

    Du hast mich mißverstanden und falsch ausgelegt. Der letzte Abschnitt, war auf die vorherigen Äußerungen der anderen Leute in diesem Forum bezogen, die über Waldorfschulen sagen, daß zu 98 % nur Deutsche aufgenommen werden und Einkommensschwache Familien keine Chance hätten; an Waldorfschule angenommen zu werden. Das war nur eine Feststellung und keine Wertung. Habe das “und/oder” zwischen Alleinerziehend (gemeint sind auch für mich getrennt lebende) und großes Geld verdienen, falsch geschrieben.

    Meine Aussage aus 115:
    “…
    Am Anfang dachte ich noch wie toll, doch jetzt muß ich feststellen, daß Eltern, die Kritik an der Schule und am Erziehungsstil (sprich: Schütteln und anschreien der Kinder vom Lehrer, nicht Eingreifen bei Massiven Auseinnandersetzungen und Mobbing der Kinder u.a.) mit Schulverweis und anderen Dingen gedroht wird.
    Hospitieren ist an der Schule unerwünscht, Hakenkreuze werden toleriert und als nicht so schlimm abgetan! Ich frage, was ist hier los an der Waldorfschule?
    …”

    Ich tolleriere das nicht, es war eine ironische Anfrage. Ich habe unsere Situation in das Forum gestellt, um Meinungen dazu zusammeln.
    Ehrlich gesagt verstehe ich auch gar nicht, wie Du das falsch verstehen konntest, zumal ich Dich/Euch auf das Forum aufmerksam gemacht habe.
    Ich stehe auf Eurer Seite und ich gehe zum außerordentlichen Elternabend hin um mir ein Bild über alles zu machen.

    Hoffe, ich konnte einiges richtig rücken.

    Lieben Gruß
    Bini

  41. #141 | Dorette Welge sagt am 12. Januar 2010 um 21:01

    Herr Lichte wurde als nicht tauglich für den Waldorflehrerberuf vom Seminar für Waldorfpädagogok abgelehnt. Was macht also der Strassenkehrer, der Waldorflehrer werden wollte nun???
    Lichtes Hasstiraden sind auf eine narzistische Kränkung zurückzuführen, wie auch schon ein anderer Blogger feststellte.

  42. #142 | Andreas Lichte sagt am 12. Januar 2010 um 20:33

    @ “Dorette Welge”

    Sie L Ü G E N , wenn Sie folgendes schreiben: “Herr Lichte wurde als nicht tauglich für den Waldorflehrerberuf vom Seminar für Waldorfpädagogok abgelehnt.”

    Richtig ist: Ich erhielt vom “Seminar für Waldorfpädagogik Berlin” die selbe Studienurkunde, wie alle anderen “erfolgreichen” Teilnehmer der Fortbildung zum Waldorflehrer.

    Die Studienurkunde (und ein weiteres Interview mit mir) ist hier zu besichtigen:

    http://blog.ebook-insel.de/2008/10/22/seminar-fur-waldorfpadagogik-berlin-ein-interview-mit-andreas-lichte/

  43. #143 | Andreas Lichte sagt am 12. Januar 2010 um 21:08

    @ “Dorette Welge” (und alle anderen Anthroposophen)

    Denken Sie, meine Damen und Herren Anthroposophen, Ihre dauernden dummdreisten Diffamierungsversuche werfen ein günstiges Licht auf Ihre fundamentalistische Religionsgemeinschaft Anthroposophie?

    Zur “fundamentalistischen Religionsgemeinschaft Anthroposophie” siehe das “Waldorf Blog” von Waldorfschüler Ansgar Martins:

    “Steiner = Jesus. Ein Gott, seine Gläubigen, die Ketzer und ein »trojanisches Pferd«”

    http://waldorfblog.wordpress.com/2010/01/08/steiner-jesus-ein-gott-seine-glaubigen-die-ketzer-und-ein-trojanisches-pferd/

  44. #144 | Gertrud Kiefer-Volkert sagt am 16. Januar 2010 um 16:11

    Die Zahlmagie gefällt mir durchaus. Deswegen den 144. Kommentar (weil Zwölf zum Quadrat 144 ist.
    Vielleicht habe ich mit meinem Eintrag Nr. 136 eine paar Widersacher auf den Plan gerufen. Jedenfalls ist die Abbildung nicht gelungen. Da fehlen ein paar Zeichen, wo die wohl abgeblieben sind?
    Animistisches Denken wie Rudolf Steiner es vornimmt, gehört zu vorwissenschaftlichen Positionen, die man bestenfalls mit einigem Wohlwollen interpretieren kann, für einen Vergleich
    taugt so etwas wohl nicht, da muss der gemeinsame Nenner erst erreicht werden.
    Mein Dokument über die (erfolgreiche) langwierige und selbstfinanzierte Waldorflehrerausbildung könnte ich auch hier anbringen.
    Für Schule sind meines Wissens nicht Kirche(n) sondern die Ministerien zuständig, wobei die kirchliche Kompetenz gerade in Bezug auf Waldorf doch beachtlich ist, mal vom Getratsche abgesehen.

  45. #145 | J. Luiten sagt am 23. Januar 2010 um 16:32

    Die Anthroposophie ist nicht mit dem anthroposophischen institutionellen Leben (als Teil der anthroposophischen Subkultur) gleich zu setzen (wie z.B. das Christentum nicht mit der Kirche). Es ist zu einfach diese Subkultur anzugreifen um damit die Anthroposophie zu diskreditieren. Auch ist es zu einfach um, wenn man etwas nicht versteht, mit schimpfen anzufangen (was Stephan Laurin z.B macht).
    Natürlich war Steiner ein Mensch – Gott sei Dank, und weil er ein Mensch ist hat auch Fehler gemacht.
    Was soll es, die Anthroposophie entwickelt sich weiter, und die Zukunft wird anthroposophisch sein oder nicht sein.
    Was das angeht führen die Kritiker jetzt schon ein Rückzugsgefecht, obwohl zweifelsohne das schlimmste noch kommen muss. Immer mehr Leute haben spirituelle Erfahrungen. Das liegt einfach in der Entwicklung der Menschheit. Die Anthroposophie macht diese Erfahrungen verständlich. Allmählich wird langsam der Materialismus uberwunden.
    Vielleicht aber werden wir die Kritiker noch mal dankbar sein:
    Endlich kommt die Anthroposophie in der öffentlichkeit. Hoffentlich trägt die Auseinandersetzung mit den Kritikern bei an eine bestimmte Sanierung der anthroposophischen Subkultur. Das würde für mich bedeuten: Weltoffen, mehr poltisch engagiert, nicht autoritätsglaubig, weniger naiv, interesse für die soziale Dreigliederung, interesse in kulturell-politische Debatte, keine Dornacher oder sonstige direktive …usw.
    Ich kenne inzwischen alle Rassismuszitate. Wie man weiss oder vielleicht nicht weiss hat eine Kommission in der Niederlande das ganze Werk Steiners untersucht und alle Rassismuszitate aufgelistet und eingeteilt. Die Ergebnisse sind in einem Gutachten dargelegt. Eine übersetzung (oder Zusammenfassung) liegt so weit ich weiss auch in der deutschen Sprache vor. Wenn man googelt findet man sie bestimmt.
    Für mich ist es ganz klar: Die Aussagen Steiners die beleidigend oder diskriminierend sind für bestimmte Gruppen sind nicht im Geiste der Anthroposophie.(Selber hat Steiner wirklich darum gebeten ihn zu korrigieren wenn er vielleicht einen Fehler machen würde).
    Das anthroposophische Streben ist gerichtet auf die Gleichberechtigung aller Menschen und gerade auf die überwindung des Rassismus.

  46. #146 | Andreas Lichte sagt am 23. Januar 2010 um 18:19

    @ J. Luiten

    Sie schreiben: “Vielleicht aber werden wir die Kritiker noch mal dankbar sein.”

    Dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie endlich einmal erklärten, was Rudolf Steiner sagt, bisher konnte das noch kein Anthroposoph. Warum nicht?

    Unten 3 Beispiele. Ich betone „Beispiele“: ich könnte beliebig viele andere Zitate bringen. Hilfreich auch, die gesamten Vorträge zu lesen, die Zitate sind nicht aus dem Kontext gerissen:

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Fingernägel:

    „Der Mensch steht der Außenwelt gegenüber. Das Geistig-Seelische strebt danach, ihn fortwährend aufzusaugen. Daher blättern wir außen fortwährend ab, schuppen ab. Und wenn der Geist nicht stark genug ist, müssen wir uns Stücke, wie zum Beispiel die Fingernägel, abschneiden, weil der Geist sie, von außen kommend, saugend zerstören will.“

    Rudolf Steiner, „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“, GA 293, S. 93f

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=2874:dreizehnter-vortrag&catid=183:ga-293-allgemeine-menschenkunde&Itemid=14

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Schwarzen (Gelben, Weissen)

    “Wenden wir das auf den Menschen selber im Weltenraum an. Sehen wir uns zunächst die Schwarzen in Afrika an. Diese Schwarzen in Afrika haben die Eigentümlichkeit, daß sie alles Licht und alle Wärme vom Weltenraum aufsaugen. Sie nehmen das auf. Und dieses Licht und diese Wärme im Weltenraum, die kann nicht durch den ganzen Körper durchgehen, weil ja der Mensch immer ein Mensch ist, selbst wenn er ein Schwarzer ist. Es geht nicht durch den ganzen Körper durch, sondern hält sich an die Oberfläche der Haut, und da wird die Haut dann selber schwarz.

    So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und in sich verarbeitet. Dadurch, daß er das tut, wirken über den ganzen Menschen hin die Kräfte des Weltenalls so. (Es wird gezeichnet.) Überall nimmt er Licht und Wärme auf, überall. Das verarbeitet er in sich selber. Da muß etwas da sein, was ihm hilft bei diesem Verarbeiten. Nun, sehen Sie, das, was ihm da hilft beim Verarbeiten, das ist namentlich sein Hinterhirn. Beim Neger ist daher das Hinterhirn besonders ausgebildet. Das geht durch das Rückenmark. Und das kann alles das, was da im Menschen ist an Licht und Wärme, verarbeiten. Daher ist beim Neger namentlich alles das, was mit dem Körper und mit dem Stoffwechsel zusammen hängt, lebhaft ausgebildet. Er hat, wie man sagt, ein starkes Triebleben, Instinktleben. Der Neger hat also ein starkes Triebleben. Und weil er eigentlich das Sonnige, Licht und Wärme, da an der Körperoberfläche in seiner Haut hat, geht sein ganzer Stoffwechsel so vor sich, wie wenn in seinem Innern von der Sonne selber gekocht würde. Daher kommt sein Triebleben. Im Neger wird da drinnen fortwährend richtig gekocht, und dasjenige, was dieses Feuer schürt, das ist das Hinterhirn.

    (…) Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus. Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse.”

    Rudolf Steiner, “Vom Lebens des Menschen und Erde – Über das Wesen des Christentums”, GA 349, S. 49ff

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3709:dritter-vortrag-dornach-3-maerz-1923&catid=247:ga-349-vom-lebens-des-menschen-und-erde-&Itemid=19

    ……………………………………………..

    Rudolf Steiner und die Kartoffel:

    “Also sehen Sie, während wir beim Menschen vom Bauch zum Kopf gehen müssen, von unten herauf, müssen wir bei der Pflanze den umgekehrten Weg machen, von der Blüte zu den Wurzeln. Die Wurzel der Pflanze ist mit dem Kopf verwandt. Wenn wir das bedenken, wird uns gewissermaßen ein Licht aufgehen über die Bedeutung der Kartoffel. Denn die Kartoffel, die hat Knollen; das ist etwas, was nicht ganz Wurzel geworden ist. Man ißt also, wenn man viel Kartoffeln ißt, vorzugsweise Pflanzen, die nicht ganz Wurzel geworden sind. Wenn man sich also beschränkt auf das Kartoffelessen und zu viel Kartoffeln ißt, kriegt man nicht genug in den Kopf hinein. Es bleibt unten in dem Verdauungstrakt. So daß es also so ist, daß mit dem Kartoffelessen die Menschen in Europa ihren Kopf, ihr Gehirn vernachlässigt haben. Diesen Zusammenhang sieht man erst, wenn man Geisteswissenschaft treibt. Da sagt man sich: Seit in Europa diese Kartoffelnahrung immer mehr und mehr überhand genommen hat, seit der Zeit ist der Kopf der Menschen unfähiger geworden.”

    Rudolf Steiner, “Rhythmen im Kosmos und im Menschenwesen – Wie kommt man zum Schauen der geistigen Welt”, GA 350, Elfter Vortrag, Dornach, 18. Juli 1923, S. 203f

    Der gesamte Vortrag:

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3719:elfter-vortrag-dornach-18-juli-1923&catid=248:ga-350-rhythmen-im-kosmos-und-im-menschenwesen&Itemid=19

  47. #147 | Arnold Voß sagt am 23. Januar 2010 um 19:21

    Andreas Lichte, ich bewundere zutieftst ihre Geduld. Das was hier bislang zur Verteidigung Rudolf Steiners vorgebracht wurde ist entweder schlichteste Gläubigkeit oder purer Nonsense gepaart mit hoch aggressiver Besserwisserei.

    Diese Leute würden sie in den Gulag und/oder in die Umerziehung schicken, wenn sie nur könnten respektive über die politischen Mehrheiten und Machtmittel verfügen würden.

  48. #148 | J. Luiten sagt am 23. Januar 2010 um 20:43

    Voß, ich versuche hier wirklich ehrlich zu diskutieren.
    Kurz ihre Punkte:
    -Glaubigkeit: Ich habe gerade Steiner korrigiert!
    -Nonsense: bitte, wo habe ich nonsense geschrieben ?
    -Gulag/Umerziehung ??????
    Ich habe gerade geschrieben wir könnten die Kritiker dankbar sein, das heisst dank an die Kritiker.
    übertreiben Sie nicht ein wenig?

    Es würde mich freuen wenn mal anerkannt wird das Anthroposophie und Athropsophische Subkultur unterschiedliche Sachen sind.

    Andreas Lichte, es geht mir darum daß erstmal klar wird was Anthroposophie im Grunde genommen ist. Man wird nicht zu den Kern vordringen können wenn immer wieder Zitate herangezogen werden die mehr oder weniger den Leuten als Unsinn erscheinen müssen.
    Ausserdem warum soll ich alles was Steiner geschrieben hat erklären können müssen. Wollen Sie mich zum Gläubiger bombardieren ?
    Ich plädiere für ein freies Verhältnis zwischen Steiners Werk und die Athroposophie-studierenden (AnthroposophInnen). Ganz im Sinne Steiners übrigens.
    Ich muss also nicht alles verteidigen was Steiner gesagt hat. Ich habe ihn aber verteidigt wo es um den Rassismus- Vorwürfen geht. Er is kein Rassist sonst hätte er nie die soziale Dreigliederung entwickeln können die gleiche Rechte für allen fordert. Sehe auch die Rassismus-Definition von Albert Memmi.

    Es es wichtig das eingesehen wird das die Anthroposophie vor allem eine Methode oder eine Methodologie darstellt. Alles was nicht Methode/Methodologie in der Anthroposophie ist, ist zeitlich und mehr oder weniger vorübergehend.
    Es ist ein “Body of knowledge” das augebessert oder präsiziert werden muss so wie das auch in anderen Wissenschaften der Fall ist. Das diese Entwicklung langsam geht ist eine andere Sache.

  49. #149 | Andreas Lichte sagt am 23. Januar 2010 um 20:59

    @ J. Luiten

    Sie schreiben: “… immer wieder Zitate herangezogen werden die mehr oder weniger den Leuten als Unsinn erscheinen müssen …”

    Als Unsinn “E R S C H E I N E N” ?

    Trauen Sie sich nicht zu sagen, dass das Unsinn ist? Dass Rudolf Steiner Unsinn schreibt?

    Trauen Sie sich nicht zu sagen, dass Steiner psychisch krank war?

    siehe die wahnsinnigen Steiner-Zitate hier: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-vorsicht-steiner/#comment-40135

  50. #150 | J. Luiten sagt am 24. Januar 2010 um 09:06

    @ Herr Voß
    Sehe doch bitte auch wie Herr Lichte beleidigt.
    Was würde mit den Anthroposophen passieren wenn er an die Macht käme? Genau: Umerziehung/Gulag Archipel. Ausradieren diese psychisch Kranke Leute.

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