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‚You can play‘: US-Sportteams starten Kampagne gegen Homophobie



Hierzulande tun sich Sportvereine mit dem Kampf gegen Homophobie häufig noch schwer. Klare Aussagen zum Thema Homosexualität im Sport sucht man in der Öffentlichkeit bisher weitestgehend noch vergeblich. Gerade auch im Bereich des Profi-Fußballs ist das Thema in Deutschland, und wohl nicht nur hier, häufig halt noch mit vielen Vorbehalten und altbekannten Vorurteilen behaftet.

Auch ich könnte mir vor diese Hintergrund daher vorstellen, dass es u.a. für einen aktiven Fußballprofi wohl leider noch immer extreme Folgen für seine Karriere hätte, wenn er sich offen zu seiner Homosexualität bekennen würde. Gerade auch für Fans der jeweils gegnerischen Mannschaft, wäre ein solches Bekenntnis sicherlich häufig schlicht ein willkommener Anlass diesen Sportler auszugrenzen, auf dümmliche Art zu diffamieren und zu beleidigen.

In Nordamerika haben viele Sportteams sich nun der Aktion ‚You can play‘ angeschlossen, die sich vorgenommen hat das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen, für Toleranz und gegen Homophobie, besonders im Sportbereich, zu kämpfen.

So haben sich z.B. auch die ‚Carolina Hurricanes‘ aus der Eishockeyliga NHL am vergangenen Mittwoch ganz aktuell dieser Kampagne angeschlossen. Ihr kurzer Spot im Internet wirbt ganz offen für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben.

Auch von anderen prominenten Sportlern und Teams aus Nordamerika, aus verschiedenen Sportarten und Ligen, findet man aktuell solche Trailer.

Eine gelungene Aktion, wie sie auch den Sportvereinen hierzulande sicher einmal gut zu Gesicht stehen würde. Vielleicht lässt sich ja der ein oder andere Sportler oder Funktionär davon inspirieren.

Natürlich bewirken diese öffentlichen Aussagen alleine noch keine Wunderdinge, aber sie thematisieren sicherlich endlich ein viel zu häufig verschwiegenes Thema.

Bei Interesse findet Ihr weitere Infos im Netz unter: youcanplayproject.org

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